{"id":97154,"date":"2023-06-08T11:28:41","date_gmt":"2023-06-08T15:28:41","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/?p=97154"},"modified":"2023-07-23T08:22:39","modified_gmt":"2023-07-23T12:22:39","slug":"pressemitteilung-die-internationale-friedenskoalition-muss-wachsen-um-den-dritten-weltkrieg-zu-stoppen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2023\/06\/08\/pressemitteilung-die-internationale-friedenskoalition-muss-wachsen-um-den-dritten-weltkrieg-zu-stoppen\/","title":{"rendered":"Pressemitteilung: Die internationale Friedenskoalition mu\u00df wachsen, um den Dritten Weltkrieg zu stoppen!"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Das Schiller-Institut ver\u00f6ffentlichte am 7. Juni die folgende Pressemitteilung \u00fcber eine Zoom-Konferenz von Friedensaktivisten aus aller Welt.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Wenn Sie an einer Mitarbeit in der Internationalen Friedenskoalition interessiert sind, wenden Sie sich bitte an <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"mailto:fragen@schiller-institut.de\" target=\"_blank\">fragen@schiller-institut.de<\/a>.<\/em><\/strong><br><\/p>\n\n\n\n<p>Am 2. Juni fand ein virtuelles Treffen mit mehr als 25 Vertretern von Friedensorganisationen aus einem Dutzend L\u00e4ndern statt, um die verschiedenen Friedensbewegungen aus der ganzen Welt zusammenzubringen, damit sie gemeinsam die rasch eskalierende Gefahr eines Weltkriegs der USA und der NATO gegen Ru\u00dfland und vielleicht auch China \u00fcberwinden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Gr\u00fcnderin des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, er\u00f6ffnete das Treffen und wies auf die extreme Gefahr der gegenw\u00e4rtigen Eskalation der NATO hin zu einem gro\u00dfen Krieg hin. Teile dieser Eskalation seien das derzeit laufende Man\u00f6ver <em>Defender 23,<\/em> die gr\u00f6\u00dfte multinationale Luftwaffen\u00fcbung in der Geschichte der NATO, die Drohnenangriffe auf Moskau sowie die zunehmenden Vorschl\u00e4ge f\u00fcr eine Zerschlagung der Russischen F\u00f6deration. Es habe zwar im Februar und M\u00e4rz wichtige Friedenskundgebungen in den USA und Europa gegeben, aber seitdem habe die Kriegseskalation noch rapide zugenommen, und die Friedensbewegung m\u00fcsse noch viel st\u00e4rker werden. Dazu brauche man dringend eine viel st\u00e4rker integrierte Organisationsform, um die Friedensbewegungen der Welt zu vereinen und zu vergr\u00f6\u00dfern, damit der Marsch in den Weltkrieg beendet wird, bevor es zu sp\u00e4t ist.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Diskussion wurde auch mehrfach angesprochen, da\u00df Geld, das f\u00fcr R\u00fcstung ausgegeben wird, statt dessen in die wirtschaftliche Entwicklung flie\u00dfen mu\u00df. Als Beispiel wurden die Kosten f\u00fcr das Kampfflugzeug F-16 genannt &#8211; eine zweistellige Millionensumme pro St\u00fcck -, und das wurde dem massiven Bedarf an Entwicklungsfinanzierung in den meisten Teilen der Welt gegen\u00fcbergestellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Priorit\u00e4t f\u00fcr die Teilnehmer ist nun die Herausforderung, m\u00f6glichst viele Menschen im Westen und besonders in den USA daf\u00fcr zu mobilisieren, eine Stimme f\u00fcr den Frieden zu werden. Eine weitere Priorit\u00e4t ist die Zusammenarbeit mit dem Globalen S\u00fcden, der gerade eine Renaissance der Blockfreien-Bewegung erlebt, um endlich alle Formen des Kolonialismus zu \u00fcberwinden. Die Stimme der Mehrheit der menschlichen Gattung mu\u00df geh\u00f6rt werden, weil es um unser aller Existenz geht.<\/p>\n\n\n\n<p>Mehr als 25 Weltb\u00fcrger aus einem Dutzend L\u00e4ndern nahmen an dem zweieinhalbst\u00fcndigen Treffen teil und diskutierten \u00fcber Vorschl\u00e4ge zur Erreichung dieser Ziele; vertreten waren Deutschland, Frankreich, Gro\u00dfbritannien, Guyana, Italien, Kenia, Malaysia, Mexiko, Spanien, Schweden, Trinidad und Tobago sowie die Vereinigten Staaten.<\/p>\n\n\n\n<p>Es folgen Ausz\u00fcge aus den Berichten einiger Diskussionsteilnehmer:<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Helga Zepp-LaRouche, Gr\u00fcnderin des Schiller-Instituts, Deutschland:<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie gro\u00dfen Demonstrationen im Februar in Washington und in Berlin mit 50.000 Menschen und die vielen anderen lokalen Kundgebungen seither sind nicht vergleichbar mit den Massen auf den Stra\u00dfen, die in den 80er Jahren gegen die Krise um die Pershing-II\/SS-20-Mittelstreckenraketen protestierten. Hunderttausende waren auf der Stra\u00dfe, weil sie sich bewu\u00dft waren, da\u00df wir damals kurz vor dem Dritten Weltkrieg standen&#8230; Wir m\u00fcssen uns wirklich anstrengen, und ich w\u00fcrde mir w\u00fcnschen, da\u00df diese Diskussion heute zu einer neuen Form der Organisation f\u00fchrt, in der wir diese Gruppe als Kern nutzen, um zu versuchen, die Friedensbewegung international zu vereinen, \u00fcber f\u00fcnf Kontinente hinweg.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Donald Ramotar, ehemaliger Pr\u00e4sident von Guyana:<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWir m\u00fcssen unsere K\u00f6pfe zusammenstecken, und ich hoffe, da\u00df dieses Treffen dazu beitragen wird, die Informationsblockade zu durchbrechen, mit der die meisten Menschen in den Entwicklungsl\u00e4ndern konfrontiert sind.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Richard Black, ehemaliger Landessenator von Virginia, USA:<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWir sind in gro\u00dfer Gefahr, und ich denke, es ist sehr, sehr sinnvoll, all diese Gruppen zusammenzubringen, gerade diejenigen, die in vielem nicht einer Meinung sind &#8211; aber da, wo wir uns \u00fcberschneiden, wo wir uns einig sind, da m\u00fcssen wir handeln und unsere Kr\u00e4fte b\u00fcndeln.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Ray McGovern, Geheimdienstveteranen f\u00fcr Vernunft (VIPS) und arbeitet mit Tell the Word, einem Verlag der \u00f6kumenischen Erl\u00f6serkirche in der Innenstadt von Washington zusammen:, USA:<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEs spielt keine Rolle, ob Ray McGovern glaubt, da\u00df Putin in dieser Sache Recht hat &#8211; was z\u00e4hlt, ist, da\u00df Putin es glaubt! Was wir brauchen, sind Whistleblower, wie meine ehemaligen Freunde bei der CIA. Was wir brauchen, ist eine Massenmobilisierung, um zu sagen: ,Seht her, stoppt diesen Defender 23\u2018, denn es kann zu dem kommen, was die Chinesen ,kein gutes Ende\u2018 nennen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Jack Gilroy, Veterans for Peace und Pax Christi, USA:<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIn den Vereinigten Staaten ist eine enorme Aufkl\u00e4rungsarbeit n\u00f6tig, um dem amerikanischen Volk durch Schriften und Videos und verschiedene Verlautbarungen von Menschen in den bestehenden Friedensgemeinschaften beizubringen, da\u00df die Menschen verstehen m\u00fcssen, da\u00df die Amerikaner Ru\u00dfland zum Handeln provoziert haben.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Martin Schotz, Autor eines Werks \u00fcber den Kennedy-Mord  <\/strong>(*History Will Not Absolve Us: Orwellian Control, Public Denial, &amp; the Murder of President Kennedy<\/em>)<em>,<strong> USA:<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eBei meiner Arbeit geht es in erster Linie darum, Pr\u00e4sident Kennedys Rede von der American University so weit wie m\u00f6glich zu verbreiten. Der Grund daf\u00fcr ist, da\u00df Kennedy sehr detailliert und ausgefeilt dargelegt hat, worum es beim Friedensproze\u00df geht und welche Aspekte er beinhaltet. Wenn man sich die US-Au\u00dfenpolitik der letzten 30 Jahre anschaut, dann sind die USA aus meiner Sicht 180 Grad von dieser Rede entfernt. Sie verfolgen genau den gegenteiligen Kurs, n\u00e4mlich einen Kriegskurs.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Chandra Muzaffar, Pr\u00e4sident der Internationalen Bewegung f\u00fcr eine gerechte Welt, Malaysia:<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eErstens: Ich denke, da\u00df es extrem wichtig ist, eine starke Friedensbewegung in den Vereinigten Staaten von Amerika zu schaffen&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Zweitens: Ich denke, es ist auch sehr wichtig, Gruppen an der Basis in verschiedenen Teilen der Welt zu ermutigen. Ich komme aus dem Globalen S\u00fcden, und ich denke, da\u00df das durchaus m\u00f6glich ist &#8211; zwar nicht durch Friedensgruppen, weil es im Globalen S\u00fcden nicht viele gibt, aber es gibt andere Arten von zivilgesellschaftlichen Bewegungen, und die sollte man zum Handeln anregen&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Und drittens m\u00fcssen wir versuchen, einige Stimmen in den Korridoren der Macht zu bewegen, aktiv zu werden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Angela McArdle, Vorsitzende der Libertarian Party und Mitorganisatorin der Washingtoner &#8222;Rage against the War Machine&#8220; &#8211; Demo,  USA:<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch hoffe, da\u00df wir uns wirklich auf die Antikriegsbewegung konzentrieren. Was k\u00f6nnen wir tun, um eine Friedensagenda voranzubringen, und wie k\u00f6nnen wir das so tun, da\u00df so viele Menschen wie m\u00f6glich mitmachen k\u00f6nnen? Ich glaube nicht, da\u00df die Monster der Kriegsmaschinerie, wie Mitch McConnell oder die McCain-Cheney-Typen, Interesse an dem haben werden, was wir tun. Aber ich hoffe, da\u00df Menschen unter den normalen, ,wenig informierten\u2018 W\u00e4hlern auf der Rechten wie der Linken sehen werden, was wir tun, davon inspiriert werden und sich uns anschlie\u00dfen wollen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Nick Brana, Vorsitzender der People\u2018s Party und Mitorganisator der Washingtoner <em><strong>&#8222;Rage against the War Machine&#8220; &#8211; Demo<\/strong><\/em>, USA:<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch schlage ein Format vor, das meiner Ansicht nach gut f\u00fcr das n\u00e4chste Treffen w\u00e4re, das uns wirklich helfen w\u00fcrde, an dieser enormen Herausforderung zu arbeiten, vor der wir stehen: da\u00df wir ausgehend von unserem Ziel, den Krieg zu beenden, r\u00fcckw\u00e4rts arbeiten&#8230; bis zu den m\u00f6glichen L\u00f6sungen. Es gibt Vorschl\u00e4ge f\u00fcr Friedensverhandlungen vom Vatikan, von Brasilien und China. Es gibt Massendemonstrationen f\u00fcr eine Beendigung des Krieges, in den USA, in Deutschland&#8230; Wir k\u00f6nnen eine Reihe verschiedener m\u00f6glicher Bedingungen identifizieren, wie wir als internationale Friedensbewegung gewinnen k\u00f6nnen: welches die Wege sind, auf denen der Krieg beendet werden kann. Und davon ausgehend k\u00f6nnen wir dann r\u00fcckw\u00e4rts arbeiten.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Alessia Ruggeri, Gewerkschafterin, Italien:<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch erinnere mich sehr gut an unsere Mobilisierung mit dem Schiller-Institut, um die von der US-Zentralbank eingefrorenen afghanischen Gelder freizugeben, Gelder, die f\u00fcr die Ern\u00e4hrung hungernder Kinder ben\u00f6tigt wurden. Und ich teile Helgas Ansicht: Frieden bedeutet auch wirtschaftliche Entwicklung, wie sie die BRICS-L\u00e4nder gerade fordern. Es ist sehr wichtig, da\u00df alle Friedensbewegungen dank dieser Initiative des Schiller-Instituts unter eine gemeinsame Haube, in eine gemeinsame Richtung kommen. Auf diese Weise k\u00f6nnen wir st\u00e4rker sein.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Maurizio Abbate, Vorsitzender der Kulturvereinigung Ente Nazionale Attivit\u00e0 Culturali (ENAC), Italien:<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch habe viele Berichte \u00fcber gro\u00dfe Demonstrationen geh\u00f6rt: 300.000 Menschen oder so in wichtigen St\u00e4dten. Aber das erreicht nur Menschen, die das Problem schon kennen, die sich engagieren. Doch die gro\u00dfe Mehrheit der Menschen, die auf die Mainstream-Medien h\u00f6ren, wird das nicht verstehen&#8230; Es ist also wichtig, die Menschen zu erreichen, die nichts wissen, und Kulturarbeit zu leisten&#8230; Man sollte bei der Kultur anfangen: Schulen und Universit\u00e4ten.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Vertreter der Friedensgruppe No2NATO, Gro\u00dfbritannien:<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEs ist klar, da\u00df die Hauptmedien im Westen das gleiche Narrativ verbreiten. Die Menschen h\u00f6ren auf ihr Fernsehen. Sie h\u00f6ren tagein, tagaus das gleiche Narrativ. Wir m\u00fcssen versuchen, dieses Narrativ zu \u00e4ndern&#8230; George Galloway und Chris Williamson entschuldigen sich, da\u00df sie nicht pers\u00f6nlich an dem Treffen teilnehmen k\u00f6nnen, und lassen ausrichten: ,Wir hoffen, da\u00df wir an zuk\u00fcnftigen Veranstaltungen von Ihnen teilnehmen k\u00f6nnen.\u2018\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Bernie Holland, Nationales Kulturzentrum SGI-UK, Gro\u00dfbritannien:<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch bin sehr ber\u00fchrt von Ihrer Aufrichtigkeit in Bezug auf diese Probleme. Dieses Wort Aufrichtigkeit ist hier im Zusammenhang mit Staatskunst und Diplomatie wichtig. Ich betone das, weil wir seit vielen Jahren erleben, wie sehr sich Pr\u00e4sident Putin und Au\u00dfenminister Lawrow bem\u00fchen, eine ,<em>Entente cordiale<\/em>\u2018 mit westlichen Partnern aufzubauen, nur um dann auf Widerspruch und T\u00e4uschung zu sto\u00dfen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Ulf Sandmark, Pr\u00e4sident des Schiller-Instituts in Schweden:<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWas ich ansprechen m\u00f6chte, ist die NordStream-Frage. Denn die schwedische Staatsanwaltschaft sitzt auf den Beweisen und bringt das Material vom Meeresgrund weg. Sie sagen, da\u00df alle Spuren auf diesen Materialien von Sprengstoff stammen. Sie geben die Beweise \u00fcberhaupt nicht frei, sondern vertuschen den Tatort. Wir in Schweden haben nicht die Macht, den Staatsanwalt zu zwingen, diese Dinge freizugeben. Deshalb brauchen wir internationalen Druck.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Johan Nordquist, Herausgeber von \u201eTruth Guardian\u201c, Schweden:<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Ignoranz der einfachen Leute ist enorm. Und ich denke, wir m\u00fcssen das \u00fcberwinden. Ein Weg dazu, der mich inspiriert hat, ist Scott Ritters Bem\u00fchen, der Russophobie entgegenzuwirken. In Schweden ist es wegen der weit verbreiteten Russophobie sehr schwierig, das Wort zu ergreifen&#8230; Eine sehr einfache Botschaft, um die Menschen zu erreichen, die sich der Lage nicht bewu\u00dft sind oder sich immer noch in der Blase der Mainstream-Medien befinden, w\u00e4re das Atomwaffenverbot.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Diane Sare, Kandidatin f\u00fcr den US-Senat aus New York, USA:<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch habe gerade \u00fcber die Frage nachgedacht, warum die Menschen nicht auf der Stra\u00dfe sind. Warum haben wir nicht Millionen von Menschen auf der Stra\u00dfe? Ich denke, daf\u00fcr gibt es zwei Gr\u00fcnde. Der eine ist, da\u00df die Amerikaner geglaubt haben, da\u00df man durch Wahlen etwas ver\u00e4ndern kann. Aber viele Amerikaner auf beiden Seiten [Demokraten und Republikaner] haben das Vertrauen in ihr Wahlsystem verloren, und das aus gutem Grund. Sie sind also ratlos. Der andere Grund ist die Verzweiflung&#8230; Wenn die Dinge wirklich schlecht und schlimmer werden, oder wenn die Menschen erkennen, da\u00df sie schlechter sind, wird sie das dazu bringen, auf die Stra\u00dfe zu gehen? Das glaube ich nicht. Ich glaube nicht, da\u00df es so funktionieren wird.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Jacques Cheminade, ehemaliger Pr\u00e4sidentschaftskandidat in Frankreich:<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWas wir hier [in Frankreich] derzeit erleben, ist die h\u00f6chste Stufe von sozialen Demonstrationen, die es in den entwickelten L\u00e4ndern gibt. Diese Demonstrationen richten sich gegen die Rentenreform, die Gegenreform der franz\u00f6sischen Regierung. Wenn es nur um die Renten geht, bleibt das ein Einzelthema, und das funktioniert nicht. Wir m\u00fcssen diese soziale G\u00e4rung in eine Mobilisierung f\u00fcr den Frieden verwandeln.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Steve Starr, Professor an der Universit\u00e4t von Missouri, ehem. Direktor des Programms f\u00fcr Klinische Laborwissenschaften, USA<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas Markenzeichen des Biden-Regimes ist Irrationalit\u00e4t. Ich denke, wir m\u00fcssen einen Weg finden, diese Leute von der Macht zu vertreiben. Wir k\u00f6nnen nicht auf die Wahlen warten, und ob die Wahlen gef\u00e4lscht sind oder nicht, ist eine andere Frage. Es gibt einen Mann namens Francis Boyle, der Artikel f\u00fcr ein Amtsenthebungsverfahren gegen den Pr\u00e4sidenten verfa\u00dft hat; und ich denke, es w\u00fcrde sich lohnen, jemanden zu finden, der diese Artikel dem Repr\u00e4sentantenhaus vorlegt. Denn die Neokonservativen, die die Au\u00dfenpolitik betreiben, sind v\u00f6llig korrupt und wahnhaft. Ich denke, einige von ihnen glauben, sie k\u00f6nnten Ru\u00dfland zum Einlenken zwingen, und einige glauben ernsthaft, sie k\u00f6nnten einen Atomkrieg gewinnen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Weitere Teilnehmer waren:<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mar\u00eda de los \u00c1ngeles Huerta, ehemalige mexikanische Kongre\u00dfabgeordnete<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Chris Fogarty, irisch-amerikanischer Aktivist<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Marinella Correggia, Umwelt- und Friedensaktivistin, Journalistin, Italien<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kirk Meighoo, ehemaliger Senator in Trinidad und Tobago<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gisela Neira, PC(AP), Kommunistische Partei von Chile<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Juan Carrero, Fundaci\u00f3n S&#8217;Olivar, Spanien<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Jose Vega, Aktivist, Interventionist und Organisator des Schiller-Instituts, USA<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Anastasia Battle, Aktivistin, Interventionistin und Chefredakteurin des Kulturmagazins <em>Leonore<\/em>, USA<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Wenn Sie an einer Mitarbeit in der Internationalen Friedenskoalition interessiert sind, wenden Sie sich bitte an <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"mailto:fragen@schiller-institut.de\" target=\"_blank\">fragen@schiller-institut.de<\/a>.<\/em><\/strong><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Schiller-Institut ver\u00f6ffentlichte am 7. 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