{"id":93408,"date":"2022-12-09T12:25:23","date_gmt":"2022-12-09T17:25:23","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/?p=93408"},"modified":"2022-12-09T12:25:47","modified_gmt":"2022-12-09T17:25:47","slug":"mexikos-journalistenclub-ehrt-schiller-institut-mit-preis-fuer-meinungsfreiheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2022\/12\/09\/mexikos-journalistenclub-ehrt-schiller-institut-mit-preis-fuer-meinungsfreiheit\/","title":{"rendered":"Mexikos Journalistenclub ehrt Schiller-Institut mit Preis f\u00fcr Meinungsfreiheit"},"content":{"rendered":"\n<p>7. Dez. 2022 (EIRNS)&#8211;Der mexikanische Journalistenclub gab heute die Ergebnisse seines 70. nationalen und internationalen Journalistenwettbewerbs bekannt und zeichnete mexikanische und internationale Journalisten, Medien und Institutionen aus, die von einer 20-k\u00f6pfigen unabh\u00e4ngigen Jury f\u00fcr ihre Arbeit in \u00fcber 20 Bereichen des Journalismus und der Meinungsfreiheit ausgew\u00e4hlt wurden. Der j\u00e4hrlich stattfindende Wettbewerb ist zu einer Institution im Land geworden, die auch international immer mehr Beachtung findet. Julian Assange zum Beispiel wurde 2019 mit dem Preis f\u00fcr \u201eMeinungsfreiheit\u201c ausgezeichnet.<\/p>\n\n\n\n<p>Heute erhielt das Schiller-Institut den Preis des Clubs f\u00fcr die \u201eF\u00f6rderung der freien Meinungs\u00e4u\u00dferung im akademischen Bereich\u201c, f\u00fcr seine Beitr\u00e4ge zur historischen und geopolitischen Analyse des Verst\u00e4ndnisses globaler Ver\u00e4nderungen aus einem multidisziplin\u00e4ren Blickwinkel kritischen Denkens, der vor den Folgen von Gewalt und Ungleichgewicht warnt, die das Konzert der Nationen und den Weltfrieden beeintr\u00e4chtigen\u201c, erkl\u00e4rte der Laudator der Preisverleihung. Dies war eine von lediglich f\u00fcnf internationalen Auszeichnungen, die der Journalistenclub vergab. Weitere etwa 30 Preise wurden an nationale Journalisten in verschiedenen Bereichen verliehen.<\/p>\n\n\n\n<p>An der feierlichen Preisverleihung im historischen Hauptsitz der Vereinigung in Mexiko-Stadt nahmen der Pressesprecher des mexikanischen Pr\u00e4sidenten, Jes\u00fas Ram\u00edrez Cuevas, und Diplomaten aus verschiedenen L\u00e4ndern sowie zahlreiche Journalisten und Medienvertreter mit ihren Familien und Freunden teil. Ram\u00edrez Cuevas wurde bei seiner Ank\u00fcndigung mit Ovationen begr\u00fc\u00dft und \u00fcberbrachte die Gr\u00fc\u00dfe von Pr\u00e4sident L\u00f3pez Obrador.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach der Bekanntgabe des Preises an das Schiller-Institut wurde eine kurze Videobotschaft der Gr\u00fcnderin des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, mit spanischen Untertiteln abgespielt, w\u00e4hrend der Vertreter des Schiller-Instituts in Mexiko, EIR-Korrespondent Gerardo Castilleja, den Preis in ihrem Namen entgegennahm. Zepp-LaRouche erkl\u00e4rte, sie k\u00f6nne den Preis nicht pers\u00f6nlich entgegennehmen, da sie an erster Stelle auf der ukrainischen Abschu\u00dfliste stehe. Sie bedankte sich f\u00fcr die ihr zuteil gewordene Ehre und sprach von der internationalen F\u00fchrungsrolle, die Mexiko spielt und spielen kann, um die Welt gegen den Atomkrieg und f\u00fcr den Frieden zu mobilisieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Generalsekret\u00e4rin des Clubs, Celeste S\u00e1enz, gab in ihrer Er\u00f6ffnungsrede den Ton f\u00fcr das lebhafte Treffen an. Sie rief eindringlich dazu auf, den Kampf gegen die schwerwiegenden Bedrohungen der Meinungsfreiheit in der Welt zu verst\u00e4rken. Gegen den wahrheitsgetreuen Journalismus werde ein Krieg gef\u00fchrt, der von den gro\u00dfen Medienanstalten und den neoliberalen internationalen M\u00e4chten organisiert werde, kritisierte sie. Unabh\u00e4ngige Journalisten, die sich weigerten, sich deren Forderungen zu unterwerfen, w\u00fcrden ausgeschlossen, h\u00e4tten jedoch begonnen, ihre eigenen Medien zu gr\u00fcnden (von denen einige sp\u00e4ter ausgezeichnet wurden).<\/p>\n\n\n\n<p>Dies sei \u201eein realer Krieg &#8230; mit realen Opfern\u201c. Journalisten w\u00fcrden get\u00f6tet, einige gerieten in das Kreuzfeuer der Konflikte auf der Welt &#8212; aber einige w\u00fcrden auch absichtlich ermordet, wie es in der Ukraine der Fall sei, sagte sie. Journalisten und Akademiker w\u00fcrden \u201evon der ukrainischen Regierung und westlichen Geheimdiensten und Spionageagenturen\u201c auf eine schwarze Liste gesetzt, \u201eum sie zu ermorden\u201c. Wenn die ausgew\u00e4hlten Zielpersonen ermordet seien, w\u00fcrden ihre Fotos auf der Liste gestrichen, pr\u00e4zisierte sie. \u201eDas ist eine Schande. Nach dem Zweiten Weltkrieg dachten wir, da\u00df wir so etwas nicht mehr erleben w\u00fcrden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Als Beispiel f\u00fcr diese Politik nannte sie die terroristische Ermordung der Russin Darya Dugina am 20. August dieses Jahres und kritisierte die Zensurpolitik im Namen der \u201eMeinungsfreiheit\u201c, wie sie in den \u201eZentren f\u00fcr die Desinformationsbek\u00e4mpfung&#8220; betrieben werde, die diese Politik durchsetzten.<\/p>\n\n\n\n<p>Anschlie\u00dfend verlieh der Club eine posthume Auszeichnung an Dugina, die der russische Botschafter in Mexiko, Viktor Koronelli, im Namen ihres Vaters Alexander Dugin entgegennahm. Anschlie\u00dfend wurde eine kurze Videobotschaft von Dugin gezeigt.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>7. 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