{"id":93244,"date":"2022-12-03T12:46:00","date_gmt":"2022-12-03T17:46:00","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/?p=93244"},"modified":"2022-12-03T12:46:03","modified_gmt":"2022-12-03T17:46:03","slug":"sie-haben-die-wahl-unbegrenzte-fusionsenergie-oder-unbegrenzter-krieg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2022\/12\/03\/sie-haben-die-wahl-unbegrenzte-fusionsenergie-oder-unbegrenzter-krieg\/","title":{"rendered":"Sie haben die Wahl: Unbegrenzte Fusionsenergie \u2013 oder unbegrenzter Krieg"},"content":{"rendered":"\n<p>30. November 2022 (EIRNS) \u2013 Die chinesische Tageszeitung <em>Science and Technology Daily<\/em> berichtete am 28. November \u00fcber den Status der Comprehensive Research Facility for Fusion Technology (Umfassende Forschungseinrichtung f\u00fcr Fusionstechnologie \u2013 CRAFT), die an der Technischen Hochschule von Hefei gebaut wird. Daraus wird deutlich, da\u00df China es mit dem Ziel ernst meint, bis 2028 kontinuierlich Fusionsenergie zu erzeugen, um diese in einem Hybridkraftwerk (aus Kernspaltung und Fusion) einzusetzen; und bis 2035 soll Fusionsenergie direkt ins Stromnetz eingespeist werden. Die f\u00fcr die Kontrolle der Fusionsreaktionen erforderlichen Materialien und Technologien werden bereits im CRAFT getestet, einem riesigen Forschungskomplex, der bis 2024 vollst\u00e4ndig fertig gestellt sein wird. Dieser ist Teil des gesamten Fusionsprojekts der Universit\u00e4t, wo zu auch der supraleitenden EAST (Experimental Advanced Superconducting Tokamak) und das Institut f\u00fcr Plasmaphysik der Chinesischen Akademie der Wissenschaften geh\u00f6rt.<\/p>\n\n\n\n<p>Dies ist eine gro\u00dfartige Nachricht f\u00fcr alle Menschen auf der Welt. Der gewaltige Sprung in der Energieversorgung der Menschheit auf der Erde und im Sonnensystem, der sich aus der Beherrschung kontrollierter thermonuklearer Fusionsreaktionen ergibt, ist seit Jahrzehnten bekannt. Lyndon LaRouche gr\u00fcndete 1974 das <a href=\"https:\/\/www.fef-ev.de\/\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.fef-ev.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Fusions-Energie-Forum<\/a>, um diese Entwicklung voranzutreiben, und als die US-Regierung 1987 dessen Schlie\u00dfung erzwang, war die Monatszeitschrift des Forums, <em>Fusion<\/em>, eines der popul\u00e4rsten Wissenschaftsmagazine in den Vereinigten Staaten.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Grund, warum die Entwicklung einer Kernfusions-Wirtschaft so lange gedauert hat, ist rein politisch, nicht technisch oder wissenschaftlich. Ihr Todfeind war die malthusianische, imperiale Oligarchie, aber wenn die Menschen den fast grenzenlosen Fortschritt verstehen, der mit der Kernfusion und den damit verbundenen Technologien zusammenh\u00e4ngt, ist es mit dem Malthusianismus vorbei.<\/p>\n\n\n\n<p>China setzt sich nicht nur f\u00fcr die Entwicklung der Kernfusion ein, sondern holt auch andere Nationen mit ins Boot, um sie an der Entwicklung teilhaben zu lassen. Vor zw\u00f6lf Tagen gab das chinesische Institut f\u00fcr Plasmaphysik bekannt, da\u00df einer der vier funktionst\u00fcchtigen Tokamaks des Instituts abgebaut und sorgf\u00e4ltig in sechs Container verpackt wurde und nun bereit steht, Mitte Dezember nach Thailand verschifft zu werden, wo er wieder zusammengebaut und im thail\u00e4ndischen Institut f\u00fcr Kerntechnik in Betrieb genommen wird.<\/p>\n\n\n\n<p>China schenkt Thailand den Tokamak und bildet die thail\u00e4ndischen Wissenschaftler und Ingenieure aus, die ihn betreiben werden. Wenn der Tokamak Anfang n\u00e4chsten Jahres offiziell in Betrieb genommen wird, k\u00f6nnen Wissenschaftler und Ingenieure aus allen s\u00fcdostasiatischen L\u00e4ndern dort eine Ausbildung erhalten, um k\u00fcnftige Fusionsexperimente und -reaktoren in ihren eigenen L\u00e4ndern betreiben zu k\u00f6nnen. In gewisser Weise ist dieser Vorgang der Mikrokosmos f\u00fcr eine Weltordnung, die der gesamten Menschheit dient.<\/p>\n\n\n\n<p>Man stelle sich vor, welche Fortschritte im Leben aller Menschen auf diesem Planeten m\u00f6glich w\u00e4ren, wenn beispielsweise die Vereinigten Staaten, Japan, Frankreich und Deutschland in gleicher Weise vorgehen w\u00fcrden.<\/p>\n\n\n\n<p>Statt dessen bedeutet das unersch\u00fctterliche Festhalten der transatlantischen M\u00e4chte an ihrer \u201eDen-letzten-bei\u00dfen-die-Hunde\u201c-Sicht auf die Menschheit weiterhin die Gefahr, die menschliche Spezies auszul\u00f6schen. Nicht zufrieden mit den Verw\u00fcstungen, die ihre Aggression gegen Ru\u00dfland \u00fcber die Welt gebracht hat (die Ukraine ausdr\u00fccklich eingeschlossen), bereiten sie sich auf \u201edas Gro\u00dfereignis\u201c vor, wie der Chef des Strategischen Kommandos der USA, Admiral Charles Richard, es ausdr\u00fcckt: einen Krieg gegen China.<\/p>\n\n\n\n<p>In dem heute vom Pentagon ver\u00f6ffentlichten \u201eChina Military Power Report\u201c hei\u00dft es, da\u00df Chinas Absicht, \u201edie chinesische Nation bis 2049 zu verj\u00fcngen\u201c, China zu einer Bedrohung f\u00fcr die USA macht. Am Vortag gab die Defense Intelligence Agency der USA bekannt, sie habe eine \u201eGruppe China-Mission\u201c eingerichtet, die alle Arbeiten des Geheimdienstes zu China zusammenfassen soll, da China \u201eeine existentielle Bedrohung f\u00fcr den langfristigen Erfolg der Vereinigten Staaten\u201c darstelle.<\/p>\n\n\n\n<p>Die britische neokonservative Denkfrabrik, der <em>Council for Geostrategy<\/em>, hat gleichzeitig die Regierung Seiner Majest\u00e4t aufgefordert, ihre Aktivit\u00e4ten gegen China in der Himalaya-Region genauso intensiv zu betreiben wie ihr Engagement im Indopazifik. Zu den Empfehlungen geh\u00f6rt auch, den indisch-chinesischen Grenzkonflikt zu versch\u00e4rfen. Das Vorgehen gegen China stand auch am zweiten Tag des NATO-Au\u00dfenministertreffens ganz oben auf der Tagesordnung. NATO-Generalsekret\u00e4r Jens Stoltenberg und Au\u00dfenminister Tony Blinken erkl\u00e4rten vor Beginn des Treffens, da\u00df die NATO entschlossen sei, gemeinsam gegen China zu k\u00e4mpfen, w\u00e4hrend Stoltenberg herausstellte, da\u00df die NATO bereits seit 2014 das ukrainische Milit\u00e4r ausgebildet und ausger\u00fcstet habe.<\/p>\n\n\n\n<p>Das US-Milit\u00e4r inszenierte bereits zum dritten Mal eine ostentative Show mit einem Atom-U-Boot \u2013 dieses Mal auf der britischen Milit\u00e4rbasis Diego Garcia mitten im Indischen Ozean. Ebenso berichtete das Strategische Kommando der USA, da\u00df Anfang November ein Man\u00f6ver mit Namen <em>Spirit Vigilance 2022 <\/em>stattgefunden habe, bei dem demonstriert wurde, da\u00df acht Tarnkappenbomber gleichzeitig von einem Flugplatz in Missouri losrollen und abheben k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Und dann beklagen sie sich, da\u00df russische und chinesische strategische Bomber heute eine gemeinsame Patrouille \u00fcber dem Japanischen und dem S\u00fcdchinesischen Meer geflogen sind?<\/p>\n\n\n\n<p>Wohin das f\u00fchrt, ist \u00e4u\u00dferst be\u00e4ngstigend \u2013 und v\u00f6llig unn\u00f6tig. Wir Menschen \u201esind zu etwas Besserm geboren\u201c, n\u00e4mlich um an der Entwicklung aller mitzuwirken und sich daran zu erfreuen. Die B\u00fcrger der Welt sollten sich ein Herz fassen und zusammen mit dem Schiller-Institut eine neue Weltordnung schaffen.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>30. November 2022 (EIRNS) \u2013 Die chinesische Tageszeitung Science and Technology Daily berichtete am 28. November \u00fcber den Status der Comprehensive Research Facility for Fusion Technology (Umfassende Forschungseinrichtung f\u00fcr Fusionstechnologie \u2013 CRAFT), die an der Technischen Hochschule von Hefei gebaut wird. 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