{"id":90946,"date":"2022-09-01T06:46:45","date_gmt":"2022-09-01T10:46:45","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/?p=90946"},"modified":"2022-09-01T06:46:49","modified_gmt":"2022-09-01T10:46:49","slug":"video-traktoren-rollen-machen-sie-an-vorderster-front-mit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2022\/09\/01\/video-traktoren-rollen-machen-sie-an-vorderster-front-mit\/","title":{"rendered":"Video: Traktoren rollen; machen Sie an vorderster Front mit!"},"content":{"rendered":"\n<p><strong><em>Die folgende Erkl\u00e4rung wurde im August ver\u00f6ffentlicht, nachdem f\u00fchrende Vertreter von Landwirten und Viehz\u00fcchtern aus vier L\u00e4ndern bez\u00fcglich der Krise zusammengekommen waren, um die internationale Unterst\u00fctzung zu mobilisieren.<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Die Traktoren rollen; machen Sie an vorderster Front mit!\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/ywOFoHUKhNs?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>Die deutschen Landwirte demonstrieren, um die Politik zu stoppen, die derzeit die Landwirtschaft ruiniert und die Lebensmittelproduktion einschr\u00e4nkt. Wir sichern ihnen unsere volle Unterst\u00fctzung zu.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir unterst\u00fctzen auch die Protestaktionen der niederl\u00e4ndischen Landwirte und aller anderen, die auf die Stra\u00dfe gehen \u2013 in Italien, Spanien, Polen, Chile, Kanada \u2013 und auch die amerikanischen Rinderz\u00fcchter, die vor Gericht und in den Parlamenten k\u00e4mpfen. Die Landwirte in Indien haben es vorgemacht. Die Bedingungen unterscheiden sich von Ort zu Ort, aber es ist \u00fcberall derselbe Kampf.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Welt herrscht eine Nahrungsmittelnotlage von biblischem Ausma\u00df. \u00dcber 800 Millionen Menschen hungern, und Millionen von ihnen stehen kurz vor dem Hungertod.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir m\u00fcssen die Produktion von Lebensmitteln ausweiten. Wir haben das n\u00f6tige Know-how dazu. Wir m\u00fcssen die Zahl der b\u00e4uerlichen Familienbetriebe ausweiten, statt sie zu schlie\u00dfen. Aber Landwirte und Viehz\u00fcchter werden verunglimpft. Hierum geht es vor allem:<\/p>\n\n\n\n<p><em>Landwirtschaftliche Betriebsmittel und Anbauverfahren werden drastisch eingeschr\u00e4nkt, unter dem Vorwand, die globale Erw\u00e4rmung zu verhindern.<\/em> Der \u201eGreen Deal\u201c (Farm-to-Fork) der Europ\u00e4ischen Union vom Mai 2020 sieht vor, den Einsatz von D\u00fcngemitteln um 20% zu reduzieren, die landwirtschaftlich genutzten Fl\u00e4chen um 10% zu verringern, den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und Medikamenten in der Viehzucht um 50% zu k\u00fcrzen, usw. Dies wird die Landwirte in den Ruin treiben und f\u00fcr Millionen von Menschen Nahrungsmittelknappheit erzeugen. Diese Vorschriften sollen 2030 in Kraft treten, wobei jedoch schon fr\u00fchere Fristen gesetzt wurden. Die Regierungen der Niederlande, Deutschlands und einiger anderer der 27 EU-L\u00e4nder haben noch sch\u00e4rfere Vorschriften erlassen. Die niederl\u00e4ndischen Landwirte sollen 30% ihres Viehbestands abschaffen, um Stickstoff- und Kohlenstoffauswaschungen sowie Emissionen zu vermeiden. Die Regierung in Ottawa hat die kanadischen Landwirte angewiesen, weniger zu d\u00fcngen. In den USA sollen bis 2030 30% der Land- und Wasserfl\u00e4chen aus der landwirtschaftlichen Nutzung herausgenommen werden.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Globale Kartelle<\/em> beherrschen weiterhin die M\u00e4rkte und die Preisgestaltung in den einzelnen L\u00e4ndern und diktieren die internationalen Handelsstrukturen \u2013 zum Nachteil aller betroffenen Landwirte und Bev\u00f6lkerungen. Einige L\u00e4nder werden zu \u201eExport-Quellregionen\u201c gemacht. Andere werden in die Importabh\u00e4ngigkeit gezwungen. Die Kontrolle des Kartells erstreckt sich \u00fcber die transnationalen Lieferanten von Agrarrohstoffen bis hin zu den Verarbeitern, Spediteuren und Lebensmittelh\u00e4ndlern. Diese globalistischen Interessen \u2013 die \u201eWaren-Fraktion\u201c der Wall Street und der Londoner City \u2013 sind vollst\u00e4ndig verzahnt mit den \u201egr\u00fcnen Finanzen\u201c der Megabanken sowie mit dem Netzwerk des World Wildlife Fund und verwandten Kreisen, die die Sorge um die \u201eNatur\u201c mi\u00dfbrauchen, um die Produktion stillzulegen und Entv\u00f6lkerung zu bewirken.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Hyperinflation und mangelnde landwirtschaftliche Produktionsmittel<\/em> f\u00fchren uns in den Zusammenbruch. Die au\u00dfer Kontrolle geratenen Preise f\u00fcr Kraftstoffe, D\u00fcngemittel, Strom, Chemikalien und andere landwirtschaftliche Betriebsmittel sowie die zunehmende Verknappung des Angebots garantieren eine Hungersnot. Doch von den Regierungs- und Finanzzentren der transatlantischen Staaten und der G7 sind keine Hilfsma\u00dfnahmen noch eine multinationale Zusammenarbeit f\u00fcr L\u00f6sungen zu erwarten. Statt dessen werden Wirtschaftssanktionen verh\u00e4ngt, die Rettung der Megabanken fortgesetzt, die Zinsen erh\u00f6ht und das Verbot verh\u00e4ngt, mit anderen Nationen und Gruppierungen zusammenzuarbeiten, die sich um eine Ausweitung der Nahrungsmittelproduktion bem\u00fchen, z.B. die BRICS-Staaten (Brasilien, Ru\u00dfland, Indien, China, S\u00fcdafrika).<\/p>\n\n\n\n<p>Erschwerend kommt hinzu, da\u00df die Urheber dieser Angriffe auf die Agrarproduktion auch den Ausbau der Basisinfrastruktur f\u00fcr die Wasser- und Energieversorgung hintertreiben, die wir brauchen, um uns vor vorhersehbaren Wetterextremen \u2013 D\u00fcrre, \u00dcberschwemmungen, Hitze \u2013 sch\u00fctzen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus all diesen Gr\u00fcnden sinkt die weltweite Nahrungsmittelproduktion derzeit gef\u00e4hrlich. Die weltweite \u201eGetreidegesamtmenge\u201c \u2013 die Lebensgrundlage aus Weizen, Reis, Mais und anderen Pflanzenprodukten \u2013 geht um Millionen von Tonnen zur\u00fcck. Statt einer Welternte von \u00fcber 4 Milliarden Tonnen Getreide produzieren wir jetzt weniger als 3 Milliarden Tonnen pro Jahr, und die Tendenz ist fallend. Wir m\u00fcssen die Nahrungsmittelproduktion verdoppeln. Wir m\u00fcssen produzieren und Lebensmittel an alle Bed\u00fcrftigen verteilen \u2013 \u00fcberall.<\/p>\n\n\n\n<p>Lebensmittel sind keine \u201eSache der Bauern\u201c. Die Initiative der deutschen Landwirte&nbsp;ist der Ausgangspunkt f\u00fcr Ma\u00dfnahmen, die wir weltweit brauchen, um die Souver\u00e4nit\u00e4t in unseren L\u00e4ndern wiederherzustellen und eine Politik im gemeinsamen Interesse aller V\u00f6lker zu betreiben, angefangen bei der Ern\u00e4hrung. Unsere Nationen m\u00fcssen zusammenarbeiten, um eine neue Entwicklungsarchitektur und eine neue Weltwirtschaftsordnung zum gegenseitigen Nutzen zu schaffen!<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn sich die Landwirte der Welt zusammentun, ist das die starke moralische Kraft, um die Welt wieder auf den richtigen Weg zu bringen. Die Hungrigen sollen satt werden. Wir stehen auf der Seite der Bauern!<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcgen Sie Ihre Unterschrift hinzu und\/oder senden Sie eine Botschaft an die Landwirte, die die Demonstrationen am 31. August in Deutschland organisieren, per E-Mail: contact@schillerinstitute.org<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die folgende Erkl\u00e4rung wurde im August ver\u00f6ffentlicht, nachdem f\u00fchrende Vertreter von Landwirten und Viehz\u00fcchtern aus vier L\u00e4ndern bez\u00fcglich der Krise zusammengekommen waren, um die internationale Unterst\u00fctzung zu mobilisieren. 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