{"id":89159,"date":"2022-07-10T09:43:24","date_gmt":"2022-07-10T13:43:24","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/?p=89159"},"modified":"2022-07-10T10:05:08","modified_gmt":"2022-07-10T14:05:08","slug":"eingefrorene-afghanische-vermoegenswerte-verhindern-bemuehungen-zur-raeumung-von-landminen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2022\/07\/10\/eingefrorene-afghanische-vermoegenswerte-verhindern-bemuehungen-zur-raeumung-von-landminen\/","title":{"rendered":"Eingefrorene afghanische Verm\u00f6genswerte verhindern Bem\u00fchungen zur R\u00e4umung von Landminen"},"content":{"rendered":"\n<p>8. Juli 2022 (EIRNS) &#8211; Laut einer Meldung der Nachrichtenagentur <em>Reuters<\/em> vom 7. Juli ist zu bef\u00fcrchten, da\u00df es einen Anstieg von Opfern durch Landminen unter Bauern und Kindern geben k\u00f6nnte, wenn die vom Westen eingefrorenen afghanischen Gelder nicht frei gegeben werden, die es dem Land erlauben w\u00fcrden, seine Auslandsguthaben zu nutzen und ein normales Bankensystem zu betreiben.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAusl\u00e4ndische Regierungen haben die Entwicklungshilfe f\u00fcr die afghanische Regierung eingefroren, da sie nicht bereit sind, Steuergelder zur Unterst\u00fctzung der Taliban zu verwenden, einer islamistischen Gruppe, die die Rechte der Frauen einschr\u00e4nkt und sich mit einem Gro\u00dfteil des Westens im Krieg befindet\u201c, schreibt <em>Reuters<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Die afghanische Regierungsbeh\u00f6rde, die f\u00fcr die Minenr\u00e4umung zust\u00e4ndig ist, erkl\u00e4rte gegen\u00fcber <em>Reuters<\/em>, da\u00df sie fast ihre gesamten finanziellen Mittel in H\u00f6he von etwa 3 Millionen Dollar verloren und im April etwa 120 Mitarbeiter entlassen habe \u2013 die Mehrheit der Dienststelle \u2013, weil sie die Geh\u00e4lter nicht zahlen konnte. \u201eAlle Sanktionen haben uns schwer getroffen\u201c, sagte Sayed Danish, stellvertretender Leiter der verantwortlichen Beh\u00f6rde. \u201eWir k\u00f6nnen unsere Arbeit nicht mehr strategisch planen, was unsere Hauptaufgabe ist.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die fehlenden Mittel f\u00fcr die Minenr\u00e4umung k\u00f6nnten schwerwiegende Folgen f\u00fcr das 40-Millionen-Einwohner-Land haben, das nach vier Jahrzehnten Krieg eines der am st\u00e4rksten verminten Gebiete der Welt ist. Fast 80 % der zivilen Opfer von \u201eexplosiven Kampfmittelr\u00fcckst\u00e4nden\u201c sind Kinder, was zum Teil auf ihre nat\u00fcrliche Neugierde zur\u00fcckzuf\u00fchren ist, aber auch auf das regelm\u00e4\u00dfige Sammeln von Metallschrott, mit dem sie das Einkommen der Familien aufbessern. Seit M\u00e4rz wurden etwa 300 afghanische Kinder durch Landminen und andere nicht explodierte Sprengk\u00f6rper get\u00f6tet oder verst\u00fcmmelt. Auch f\u00fcr die Bauern sind Landminen ein gro\u00dfes Problem.<\/p>\n\n\n<p><div class=\"call-to-action-big\"><h2>Petition<\/h2><p class=\"excerpt\">Ein Aufruf zur Freigabe der Gelder des afghanischen Volkes<\/p><p><a href=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2021\/10\/12\/ein-aufruf-zur-freigabe-der-gelder-des-afghanischen-volkes\/\" class=\"custom-button large\" data-newwindow=\"true\">Zum Aufruf \u2192<\/a><\/p><\/div><\/p>\n<p>\u00a0<\/p><!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>8. Juli 2022 (EIRNS) &#8211; Laut einer Meldung der Nachrichtenagentur Reuters vom 7. Juli ist zu bef\u00fcrchten, da\u00df es einen Anstieg von Opfern durch Landminen unter Bauern und Kindern geben k\u00f6nnte, wenn die vom Westen eingefrorenen afghanischen Gelder nicht frei gegeben werden, die es dem&hellip;<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on get_the_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on get_the_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":34,"featured_media":89152,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"no","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[652,653,656,671,657],"tags":[],"class_list":["post-89159","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-652","category-653","category-656","category-671","category-657"],"featured_image_src":"https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/landmine.jpg","author_info":{"display_name":"madeleine","author_link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/author\/madeleine\/"},"modified_by":"madeleine","cc_featured_image_caption":{"caption_text":"","source_text":"","source_url":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/89159","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/34"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=89159"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/89159\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":89166,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/89159\/revisions\/89166"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/89152"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=89159"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=89159"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=89159"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}