{"id":88717,"date":"2022-06-25T09:57:01","date_gmt":"2022-06-25T13:57:01","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/?p=88717"},"modified":"2022-06-25T09:57:02","modified_gmt":"2022-06-25T13:57:02","slug":"konferenz-des-schiller-instituts-aufruf-zu-einer-neuen-bretton-woods-initiative-fuer-wirtschaftliche-sicherheit-und-frieden-fuer-alle-nationen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2022\/06\/25\/konferenz-des-schiller-instituts-aufruf-zu-einer-neuen-bretton-woods-initiative-fuer-wirtschaftliche-sicherheit-und-frieden-fuer-alle-nationen\/","title":{"rendered":"Konferenz des Schiller-Instituts: Aufruf zu einer &#8222;Neuen Bretton Woods&#8220;-Initiative f\u00fcr wirtschaftliche Sicherheit und Frieden f\u00fcr alle Nationen"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Internetkonferenz des Schiller-Instituts am 18. und 19. Juni mit dem Titel <a href=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2022\/05\/30\/schiller-institut-konferenz-weltweiter-dialog-fuer-eine-neue-sicherheits-und-entwicklungsarchitektur-fuer-alle-nationen\/\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2022\/05\/30\/schiller-institut-konferenz-weltweiter-dialog-fuer-eine-neue-sicherheits-und-entwicklungsarchitektur-fuer-alle-nationen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u201eNur eine Konkurssanierung des sterbenden transatlantischen Finanzsystems kann dauerhaft Frieden schaffen\u201c<\/a> war ein au\u00dferordentlicher Dialogproze\u00df dar\u00fcber, was Weltb\u00fcrger dazu beitragen k\u00f6nnen, da\u00df angesichts der derzeitigen Zusammenbruchsspirale und Kriegsgefahr m\u00f6glichst schnell eine neue globale Wirtschafts- und Sicherheitsarchitektur geschaffen wird.<\/p>\n\n\n\n<p>An der Konferenz nahmen 31 Redner aus zw\u00f6lf L\u00e4ndern teil, darunter Ru\u00dfland, China, USA, Brasilien, Indien und Afghanistan. Die Vortr\u00e4ge waren in vier Sitzungen gegliedert, die von Aktivisten des Schiller-Instituts aus den Vereinigten Staaten und Deutschland moderiert und jeweils mit klassischer Musik er\u00f6ffnet wurden.<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Helga Zepp-LaRouche<\/strong><\/em><strong>,<\/strong> die Gr\u00fcnderin des Schiller-Instituts, die die Konferenz einberufen hatte, betonte, die Ansichten der Redner m\u00fc\u00dften unbedingt so weit wie m\u00f6glich verbreitet werden, weil sie einen \u201eGegenpol zu den gleichgeschalteten Medien\u201c darstellten, deren Behauptungen komplett von der Realit\u00e4t abgekoppelt seien.<\/p>\n\n\n\n<p>An den beiden Tagen wurde die Konferenz von mehreren Tausend Menschen live verfolgt, und die 1300 angemeldeten Teilnehmer vertraten Dutzende von Nationen. Es gab Simultan\u00fcbersetzungen in Spanisch, Franz\u00f6sisch und Deutsch. Derzeit werden einige kurze Videoclips erstellt, um die wichtigsten Ideen m\u00f6glichst schnell im Internet zu verbreiten. Die Videomitschnitte der vier Konferenzabschnitte sind bereits archiviert (im englischen Original, die Reden werden bald auch einzeln zug\u00e4nglich sein. Transkriptionen und \u00dcbersetzungen f\u00fcr die weltweite Verbreitung sind in Arbeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Besonderheit der Konferenz waren ausgew\u00e4hlte historische Videoclips mit dem verstorbenen Wirtschaftswissenschaftler und Staatsmann <em><strong>Lyndon LaRouche<\/strong><\/em>, dessen Geburtstag sich in diesem Jahr zum hundertsten Mal j\u00e4hrt, als Einleitung zu den Sitzungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Idee zu dieser Konferenz war im Rahmen eines laufenden Mobilisierungsprozesses entstanden, zu dem auch eine internationale Petition des Schiller-Instituts vom Februar 2022 geh\u00f6rt &#8211; <a href=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2022\/02\/24\/\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2022\/02\/24\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u201eEinberufung einer internationalen Konferenz zur Schaffung einer neuen Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur f\u00fcr alle Nationen\u201c<\/a> -, die bis Mitte Juni von fast 5000 Menschen aus Dutzenden von L\u00e4ndern unterschrieben wurde. Am 9. April hatte eine internationale Konferenz des Instituts mit Teilnehmern aus 65 L\u00e4ndern stattgefunden, die die Grundlage f\u00fcr die zweit\u00e4gige Veranstaltung in diesem Monat bildete.<\/p>\n\n\n\n<p>Was ist zu tun?<\/p>\n\n\n\n<p>Zepp-LaRouche betonte in den Diskussionsrunden, die westlichen Regierungseliten h\u00e4tten in den Wochen seit April absolut nichts in die richtige Richtung unternommen. Sie stellte den Rednern und dem Publikum unverbl\u00fcmt die Frage, was angesichts dieser Lage unser n\u00e4chster Schritt sein sollte. Als konkreten Vorschlag stellte sie eine neue internationale Petition f\u00fcr ein \u201eNeues Bretton Woods\u201c zur Diskussion &#8211; ein gerechtes Kreditsystem, das den Entwicklungsinteressen aller Nationen dient, so wie es Pr\u00e4sident Franklin Roosevelt beim alten Bretton-Woods-System urspr\u00fcnglich vorschwebte.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Schiller-Institut hat bereits in der Vergangenheit, 1997, 2000 und 2006, u.a. durch Petitionen mit Tausenden von Unterst\u00fctzern, darunter viele Parlamentarier, auf dieses Anliegen aufmerksam gemacht. Darin wurden Aspekte eines Neuen Bretton Woods er\u00f6rtert, wie feste Wechselkurse, die stabile Handelsbeziehungen erm\u00f6glichen, und gro\u00dfangelegte Infrastrukturprojekte zum gegenseitigen Nutzen, die weltweit die Produktivit\u00e4t auf eine h\u00f6here Ebene heben.<\/p>\n\n\n\n<p>Die bedrohlichen Ereignisse unmittelbar vor der Konferenz unterstrichen, welche entscheidende Rolle das Schiller-Institut bei der B\u00fcndelung der Ideen und Kr\u00e4fte f\u00fcr den dringend notwendigen Kurswechsel einnimmt.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 15. und 16. Juni trafen sich die Verteidigungsminister der 30 NATO-Mitgliedsstaaten, um ihre Agenda einer \u201eglobalen NATO\u201c f\u00fcr den Gipfel der NATO-Regierungschefs am 29. Juni zu best\u00e4tigen, wobei China als Bedrohung eingestuft wird und noch mehr Streitkr\u00e4fte in Osteuropa stationiert werden. Gleichzeitig setzen die transatlantischen Regierungen auf r\u00fccksichtslose Sparpolitik im Energiebereich und verwandte Ma\u00dfnahmen, die ihre eigene Wirtschaft zerst\u00f6ren und Hungersn\u00f6te und Krankheiten auf der ganzen Welt versch\u00e4rfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Den Gegenpol dazu bildeten die internationalen Aktivit\u00e4ten f\u00fcr reale wirtschaftliche Entwicklung im Rahmen der G\u00fcrtel- und Stra\u00dfeninitiative (BRI) und der Zusammenarbeit mit verb\u00fcndeten L\u00e4ndern und Organisationen wie der Eurasischen Wirtschaftsunion. Am Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg vom 14. bis 17. Juni in Ru\u00dfland nahmen 14.000 Personen teil, 130 Nationen waren vertreten, und es wurden Wirtschaftsabkommen im Wert von 100 Milliarden Dollar geschlossen.<\/p>\n\n\n\n<p>Helga Zepp-LaRouche betonte zum Abschlu\u00df der Konferenz: \u201eWir steuern geradewegs auf eine Katastrophe zu.\u201c Dies sei \u201eder Moment, in dem wir neue Ideen einbringen k\u00f6nnen\u201c, die den Lauf der Geschichte ver\u00e4ndern. Das Schiller-Institut werde erneut einen internationalen Aufruf f\u00fcr ein Neues Bretton Woods ver\u00f6ffentlichen, Aktivisten in allen L\u00e4ndern m\u00fc\u00dften diese Forderung vorbringen. \u201eDas ist nicht der Zeitpunkt, Zaungast zu sein!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Entkopplung der Systeme oder Neues Paradigma?<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fchrende Redner aus Ru\u00dfland, China, Indien, Deutschland und den Vereinigten Staaten zeichneten im ersten Konferenzabschnitt ein eindrucksvolles Bild der globalen Krise, mit der die Menschheit heute konfrontiert ist, der \u201egr\u00f6\u00dften Krise in der Geschichte der Zivilisation\u201c, wie Zepp-LaRouche sagte. Sie betonten die Dringlichkeit eines neuen Paradigmas von Kooperation statt Geopolitik, das unter Beteiligung aller ma\u00dfgeblichen Nationen, allen voran die USA, Ru\u00dfland, China und Indien, ausgehandelt und umgesetzt werden m\u00fcsse.<\/p>\n\n\n\n<p>Zepp-LaRouche gab ihrer Grundsatzrede den Titel \u201eEntweder wir schaffen das Unm\u00f6gliche oder wir suchen uns einen anderen Planeten!\u201c Sie beschrieb die Weltlage mit dem Bild eines Schnellzugs, der mit H\u00f6chstgeschwindigkeit auf eine Klippe zurast, w\u00e4hrend der Lokf\u00fchrer &#8211; d.h. die westlichen Eliten &#8211; verr\u00fcckt geworden ist und nichts tut, um den Zug zu stoppen. Sie rief die Menschen auf, \u201edie Notbremse zu ziehen\u201c. Sie legte dar, wie sich die massiven Sanktionen gegen Ru\u00dfland und die zunehmende Abkopplung von China f\u00fcr den Westen als selbstzerst\u00f6rerisch erweisen, sein bereits kollabierendes Finanz- und Wirtschaftssystem ins Chaos st\u00fcrzen und 1,7 Milliarden Menschen mit dem Hungertod bedrohen. Lyndon LaRouche habe schon 1971 in weiser Voraussicht gewarnt, da\u00df Pr\u00e4sident Nixons Aufgabe des Bretton-Woods-Systems zu einer solchen Zusammenbruchskrise und der Gefahr eines Weltkriegs f\u00fchren w\u00fcrde. (Den Text ihrer Rede finden Sie in dieser Ausgabe auf den Seiten 6-7.)<\/p>\n\n\n\n<p>Redner aus Ru\u00dfland und China erg\u00e4nzten das Bild. <em><strong>Andrej Kortunow<\/strong><\/em>, Generaldirektor des Russian International Affairs Council (RIAC), sprach \u00fcber die \u201eUnteilbare Sicherheit aller Nationen\u201c. Die harten wirtschaftlichen und milit\u00e4rischen Ma\u00dfnahmen gegen Ru\u00dfland seien keine Reaktion auf den Einsatz in der Ukraine, sondern seien seit Jahren vorbereitet worden; er verwies auf die AUKUS- und QUAD-B\u00fcndnisse, Bidens \u201eGipfel der Demokratien\u201c und vieles \u00e4hnliches. Was jedoch von den imperialen geopolitischen Kr\u00e4ften als historischer Gegensatz zwischen Ost und West, Nord und S\u00fcd dargestellt wurde, verliere schnell seine relative Bedeutung. Eine neue Kr\u00e4ftekoalition um China, Ru\u00dfland u.a. vereinige nun Nationen aus allen Teilen der Welt.<\/p>\n\n\n\n<p>Professor <em><strong>Wang Wen<\/strong><\/em>, gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Dekan des Chongyang Instituts f\u00fcr Finanzstudien und Vizedekan der Silk Road School an der Renmin-Universit\u00e4t in China, sprach zum Thema \u201eWarum Chinas Aufstieg f\u00fcr die Welt von Vorteil ist\u201c. Er gab einen \u00dcberblick \u00fcber Chinas aufsehenerregenden Aufstieg in den letzten 40 Jahren. Heute entfallen 30% des Wirtschaftswachstums der Welt auf China; in Afrika leistet China 60% der Investitionen. China sehe in seiner St\u00e4rke ein Mittel f\u00fcr Entwicklung und Frieden auf der Welt.<\/p>\n\n\n\n<p>Oberst a.D. <em><strong>Richard Black<\/strong><\/em>, ein Kriegsveteran der US-Marines, ehemaliger Leiter der Strafrechtsabteilung der US-Armee im Pentagon und ehemaliger Landessenator von Virginia, hielt eine eindringliche Rede zum Thema \u201eDie Ukraine hat den Krieg verloren, aber es droht immer noch ein Atomkrieg\u201c. Er forderte eine L\u00f6sung m\u00f6glicherweise nach dem \u00f6sterreichischen \u201eNeutralit\u00e4tsmodell\u201c. Diejenigen im Westen, die den Einsatz von Atomwaffen ins Spiel br\u00e4chten, seien verr\u00fcckt.<\/p>\n\n\n\n<p>Drei weitere Redner vervollst\u00e4ndigten das Podium. <em><strong>Sam Pitroda<\/strong><\/em>, ehemaliger Minister oder Berater von sieben indischen Premierministern, sprach aus Chicago \u00fcber \u201eIndien und die entstehende neue Weltarchitektur\u201c. Er rief zu einer gr\u00fcndlichen Umgestaltung von Wirtschaft und Gesellschaft auf und betonte Gandhis Prinzipien: Gewaltlosigkeit und \u201eWahrheit, Vertrauen und Liebe\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Dr. <em><strong>Wolfgang Bittner<\/strong><\/em>, promovierter Jurist und erfolgreicher Buchautor, sprach zum Thema \u201eDer West-Ost-Konflikt &#8211; eine Inszenierung\u201c. Er r\u00e4umte mit der Legende auf, in der Ukraine w\u00fcrden \u201ewestliche Werte\u201c verteidigt, w\u00e4hrend dort Neonazis offen Teil des Milit\u00e4rs sind. Europa sei ein Untertan der US-Politik, ein Beispiel sei Deutschland, wo es elf US-Milit\u00e4rst\u00fctzpunkte gibt.<\/p>\n\n\n\n<p>Dr. <em><strong>Cliff Kiracofe<\/strong><\/em>, ehemaliger leitender Mitarbeiter des Ausw\u00e4rtigen Ausschusses des US-Senats und Pr\u00e4sident des Washingtoner Institute for Peace and Development, prangerte an, da\u00df die USA den Westen zur\u00fcck in einen Kalten Krieg f\u00fchren, in einen \u201eKreuzzug\u201c gegen die Realit\u00e4t einer multipolaren Welt und den Aufstieg Chinas. Sein Thema lautete \u201eDiplomatie und Zusammenarbeit in Krisenzeiten\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Galoppierende Inflation oder Glass-Steagall?<\/p>\n\n\n\n<p>Die zweite Sitzung umfa\u00dfte Vortr\u00e4ge von 15 Rednern &#8211; neun davon als Teil eines Runden Tisches von Lebensmittelproduzenten, die wissen, was n\u00f6tig ist, um die wirtschaftliche Zusammenbruchskrise zu l\u00f6sen, und die sich f\u00fcr L\u00f6sungen einsetzen. Harley Schlanger vom Schiller-Institut \u00fcbernahm die Moderation.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Podiumsdiskussion begann mit einem Videoausschnitt aus einer Rede von Lyndon LaRouche auf einer Konferenz des Schiller-Instituts vom 4. September 1994, wo er erl\u00e4utert, wie man selbst in einer Zusammenbruchskrise, wie wir sie heute haben, Kredit generieren kann. Man brauche \u201eBillionen-Dollar-Projekte\u201c f\u00fcr neue Infrastruktur, das bedeute \u201eBillionen Dollar an Arbeit\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Diane Sare<\/strong><\/em>, unabh\u00e4ngige Kandidatin der LaRouche-Bewegung aus New York f\u00fcr den US-Senat, sprach \u00fcber das Thema \u201eDer Zusammenbruch des Westens und die dringende Notwendigkeit, sich der G\u00fcrtel- und Stra\u00dfen-Initiative anzuschlie\u00dfen\u201c. Sie zeigte in einer bebilderten Pr\u00e4sentation beispielhaft vier gro\u00dfe Infrastrukturprojekte, die mit Hilfe des amerikanischen Kreditsystems realisiert wurden: der Erie-Kanal, die Transkontinentale Eisenbahn, die Tennessee Valley Authority und das Apollo-Projekt.<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Geoff Young<\/strong><\/em>, Kandidat der Demokratischen Partei f\u00fcr den 6. Kongre\u00dfbezirk von Kentucky, ist ein langj\u00e4hriger Bef\u00fcrworter der Glass-Steagall-Bankentrennung und anderer wichtiger Ma\u00dfnahmen. Er sprach \u00fcber seinen Sieg bei den Vorwahlen seiner Partei mit dem Slogan: \u201eIch w\u00fcrde niemals daf\u00fcr stimmen, Milliarden von Dollar an Nazis zu schicken.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Drei Redner &#8211; aus Japan, Deutschland und Griechenland &#8211; boten eine wichtige internationale Perspektive. <em><strong>Daisuke Kotegawa<\/strong><\/em>, ehemaliger Sanierer bankrotter Banken im japanischen Finanzministerium und Exekutivdirektor des IWF f\u00fcr Japan, hielt einen eindringlichen Vortrag mit dem provozierenden Thema \u201eLassen Sie nicht zu, da\u00df diese Welt von dreckigen Zockern ruiniert wird, die sich Banker der Wall Street und der Londoner City nennen\u201c. Anders als bei den fr\u00fcheren Betr\u00fcgereien der City im Rahmen des Plaza-Abkommens von 1985 und danach sollten wir dieses Mal die Grunds\u00e4tze der Konkurssanierung wirksam anwenden, um mit dem Problem fertigzuwerden. Falscher Respekt d\u00fcrfe nicht verhindern, da\u00df diese arroganten und kriminellen Banker bekommen, was sie verdient haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Dr. <em><strong>Uwe Behrens<\/strong><\/em>, Logistikexperte und Buchautor aus Deutschland, sprach zum Thema \u201eDie Doktrin der Nicht-Rivalit\u00e4t\u201c. Er ging darauf ein, wie China und die BRI die sogenannte \u201eunipolare Welt\u201c Londons und Washingtons infrage stellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Botschafter <em><strong>Leonidas Chrysanthopoulos<\/strong><\/em>, ehemaliger griechischer Botschafter in Polen, Kanada und Armenien und ehemaliger Generalsekret\u00e4r der Organisation f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit am Schwarzen Meer (BSEC), sprach \u00fcber \u201eDie Krise im \u00f6stlichen Mittelmeer und die G\u00fcrtel- und Stra\u00dfen-Initiative\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Die anderen Podiumsteilnehmer konzentrierten sich auf die Landwirtschaft und die weltweite Nahrungsmittelkrise. Der italienische Wirtschaftswissenschaftler <em><strong>Nino Galloni<\/strong><\/em>, ehemaliger Generaldirektor des italienischen Arbeitsministeriums, forderte in seinem Vortrag: \u201eMacht Afrika wieder zum Selbstversorger!\u201c Er ging darauf ein, wie westliche Kartelle die Landwirtschaft in Afrika untergraben, indem sie den Kontinent von Getreideimporten abh\u00e4ngig machten und seine Entwicklung, etwa mit dem Anbau von regional besonders geeignetem Getreide, verhinderten. Das m\u00fcsse sich \u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<p>Runder Tisch zur Nahrungsmittelkrise<\/p>\n\n\n\n<p>Es folgte ein Runder Tisch mit Nahrungsmittelproduzenten &#8211; Farmer, Rancher und Fischer &#8211; zum Thema \u201eWissenschaft und Kultur zur Beendigung der Hungersnot &#8211; Prinzipien der landwirtschaftlichen Produktivit\u00e4t\u201c. Bob Baker, Landwirtschaftsbeauftragter des Schiller-Instituts, stellte die Redner vor. <em><strong>Mike Callicrate<\/strong><\/em> aus Colorado und Kansas, Rinderz\u00fcchter und -verarbeiter sowie Gr\u00fcnder und Pr\u00e4sident von Ranch Foods Direct, prangerte die unsinnige Behauptung der Regierung an, da\u00df \u201eAmerika die Welt ern\u00e4hren wird\u201c. In Wirklichkeit \u201ekann Amerika sich nicht einmal selbst ern\u00e4hren!\u201c Aus Iowa sprachen Wilbur, Ken und Kyle <em><strong>Kehrli<\/strong><\/em>, eine Familie, die seit drei Generationen Viehzucht und Ackerbau betreibt. Ebenfalls aus Iowa stammt <em><strong>Jon Baker<\/strong><\/em>, Viehz\u00fcchter und Bankier in der Landwirtschaft. Aus Kalifornien sprach <em><strong>Frank Endres<\/strong><\/em>, Weizen- und Viehz\u00fcchter im Sacramento Valley und langj\u00e4hriger Leiter des Bauernverbands National Farmers Organization (NFO). <em><strong>James Benham<\/strong><\/em> ist Pr\u00e4sident des Bauernverbands von Indiana und Mitglied des nationalen Vorstands der National Farmers Union. Aus Sitka in Alaska sprach der Hochseefischer <em><strong>James Moore<\/strong><\/em>, der fr\u00fchere Pr\u00e4sident der Alaska Trollers Association.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Redner forderten die Wiedereinf\u00fchrung der Glass-Steagall-Bankentrennung und die Zerschlagung der Lebensmittelkonzerne, der gr\u00f6\u00dften Banken und anderer Warenkartelle, da sonst Massenhunger drohe. Sie prangerten die gr\u00fcne Weltanschauung an, die mit der L\u00fcge, Menschen und Nahrungsmittelproduktion gef\u00e4hrdeten den Planeten, Hoffnungslosigkeit verbreiten. Sie betonten die Bedeutung der Familienbetriebe in Fischerei und Landwirtschaft f\u00fcr Engagement und Weitergabe von Wissen \u00fcber Generationen. Callicrate rief dazu auf, die Lebensmittelkartelle zu zerschlagen und Spekulation mit Nahrungsmitteln zu beenden, und stellte ein von ihm realisiertes Modell der regionalen Produktion und Vermarktung vor.<\/p>\n\n\n\n<p>Wissenschaftliche Prinzipien f\u00fcr dauerhaften Fortschritt<\/p>\n\n\n\n<p>Der dritte Konferenzabschnitt am Sonntag befa\u00dfte sich mit dem Zustand und den Aufgaben der Wissenschaft. F\u00fcnf Redner stellten viele Aspekte der Forschung unter dem Gesichtspunkt des wirtschaftlichen Fortschritts und der Notwendigkeit kreativer Durchbr\u00fcche dar.<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Stephan Ossenkopp<\/strong><\/em> aus Berlin moderierte die Sitzung und begann mit einem Bericht \u00fcber den neuesten Irrsinn in der Energiepolitik in Europa, wo deutsche und andere Regierungsvertreter die Rationierung von Treibstoff und Strom vorbereiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Den Hauptvortrag \u00fcber \u201eWernadskijsche Zeit &#8211; Zeit f\u00fcr die Menschheit\u201c hielt <em><strong>Jason Ross<\/strong><\/em>, Schatzmeister der amerikanischer LaRouche-Organisation (TLO) und fr\u00fcherer wissenschaftlicher Berater von Lyndon LaRouche. Zeit und Entwicklung h\u00e4tten eine Richtung, einen \u201eZeitpfeil\u201c. Er erl\u00e4uterte dieses Prinzip, wie es von Wladimir Wernadskij dargelegt worden war, sowie dessen Einteilung von Prozessen auf der Erde in drei Hauptbereiche: nichtlebende, lebende und \u201eNoosph\u00e4re\u201c. Ross er\u00f6rterte ferner den Zusammenhang zwischen lebenden Prozessen und der Wirtschaft des Menschen, wie LaRouche ihn definierte.<\/p>\n\n\n\n<p>Drei Wissenschaftler aus Italien, Ru\u00dfland und den Vereinigten Staaten stellten Aspekte ihrer Fachgebiete vor. <em><strong>Francesco Battaglia<\/strong><\/em>, Professor f\u00fcr Physikalische Chemie an der Universit\u00e4t Modena, sprach \u00fcber den \u201eBetrug von Klimawandel und Energiewende\u201c. Anhand von Grafiken veranschaulichte er den Betrug des Klimawandel-Narrativs und die schrecklichen Sch\u00e4den f\u00fcr die Gesellschaft, die durch schlechtere Energieversorgung f\u00fcr die Wirtschaft entstehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dr. <em><strong>Ed Calabrese<\/strong><\/em>, Professor f\u00fcr Umwelt- und Gesundheitswissenschaften an der University of Massachusetts in Amherst und Mitherausgeber des Buches <em>Hormesis <\/em>(\u201eHormesis: Eine Revolution in Biologie, Toxikologie und Medizin\u201c), entlarvte einen weiteren Schwindel, n\u00e4mlich da\u00df Strahlung immer sch\u00e4dlich sei. In seinem Vortrag \u201eWirkliche Wissenschaft widerlegt den Mythos des linearen Dosis-Wirkungs- (LNT-)Modells\u201c berichtete er u.a. \u00fcber Knochenheilung durch gezielte Strahlungsdosen.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus Ru\u00dfland sprach Professor <em><strong>Sergej Pulinez<\/strong><\/em> zum Thema \u201eEin Wernadskijscher Ansatz zur Erdbebenvorhersage\u201c. Er ist Forschungsleiter des Weltraumforschungsinstituts der Russischen Akademie der Wissenschaften in Moskau. Der Untertitel seines Vortrags lautete: \u201eWir sollten uns zusammentun und \u00fcberleben!\u201c Er w\u00fcrdigte Wernadskij als Wegbereiter seiner heutigen Arbeiten und stellte diese mit vielen Illustrationen vor, um einen Eindruck von der dreidimensionalen Dynamik der Erdatmosph\u00e4re zu vermitteln. Er forderte auch mehr internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit auf der Grundlage eines ganzheitlichen Ansatzes f\u00fcr Klima, Wetter und seismische Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>William C. Jones<\/strong><\/em>, ehemaliger <em>EIR<\/em>-Korrespondent im Wei\u00dfen Haus, rundete das Bild von Wladimir Wernadskijs Leben ab, einschlie\u00dflich seiner politischen Geschichte, der wissenschaftlichen Fortschritte und der gro\u00dfen kulturellen Beitr\u00e4ge. Sein Thema war \u201eW.I. Wernadskij, wissenschaftliches Denken als geologische Kraft\u201c. Da Wernadskij Russe und Ukrainer war, sollte er heute auch eine Inspiration sein, um die Bev\u00f6lkerung beider L\u00e4nder im Geist der Zusammenarbeit zu erziehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Klassische Kultur und Dialog der Kulturen<\/p>\n\n\n\n<p>Der Schlu\u00dfabschnitt der Konferenz begann mit zwei Musikvideos als Beispiele klassischer Sch\u00f6nheit: das \u201eKyrie\u201c aus Mozarts <em>Requiem<\/em>, gesungen vom Chor des Schiller-Instituts, aus dem Jahr 2014, und eine Auff\u00fchrung des Spirituals \u201eLittle Boy\u201c in einem Arrangement von Roland Hayes, gesungen vom verstorbenen Operntenor <em><strong>George Shirley<\/strong><\/em> und begleitet von Sylvia Olden Lee, aus den 90er Jahren. In seinen einf\u00fchrenden Worten erkl\u00e4rt Shirley, es gebe ein universelles \u201eklassisches Prinzip\u201c bei Mozart, Schubert oder Negro Spirituals. Dennis Speed vom Schiller-Institut, der schon die erste Konferenzsitzung moderiert hatte, stellte die Musikbeispiele vor und f\u00fchrte durch den Abschnitt.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcnf Redner, jeder aus einem anderen Land, befa\u00dften sich mit unterschiedlichen Aspekten der Kultur, wobei alle betonten, in der heutigen Krise m\u00fc\u00dften die Menschen im Dienst der ganzen Menschheit aktiv werden. Der f\u00fcnfte Redner informierte \u00fcber verschiedene kulturfeindliche und entmenschlichende Kampagnen, die bek\u00e4mpft werden m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Jacques Cheminade,<\/strong><\/em> Vorsitzender der Partei Solidarit\u00e9 et Progr\u00e8s in Frankreich, hielt den Hauptvortrag zum Thema \u201eEine Kultur der Neugier und der Beharrlichkeit, um das Unm\u00f6gliche zu erforschen\u201c. Cheminade bezog sich zun\u00e4chst auf die Vereinigten Staaten, wo die NASA immer noch eine \u201eSchatzkammer des Optimismus\u201c sei. F\u00fcr die Sanierung des sterbenden, aber immer noch vorhandenen Finanzsystems brauche man \u201eNeugier\u201c (englisch <em>Curiosity<\/em>) wie auch \u201eBeharrlichkeit\u201c (<em>Perseverance<\/em>) &#8211; die beiden Namen von Mars-Rovern der NASA, die amerikanische Kinder in einem Wettbewerb vorgeschlagen hatten. Auch wenn die Zeit knapp sei, m\u00fc\u00dften wir die Kraft aufbringen, die Herausforderung zu meistern.<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Felipe Maruf Quintas<\/strong><\/em> aus Brasilien sprach \u00fcber \u201eBrasiliens Rolle im Dialog der Zivilisationen und in der Weltwirtschaft\u201c. Er ist Professor f\u00fcr Politikwissenschaft an der Bundesuniversit\u00e4t Fluminense in Rio de Janeiro und Kolumnist f\u00fcr die Tageszeitung <em>Monitor Mercantil.<\/em> Quintas gab einen \u00dcberblick \u00fcber Brasiliens Ressourcenreichtum und die Aufgabe, \u201eden S\u00fcdatlantik vom angels\u00e4chsischen Imperialismus zu befreien\u201c, sowie \u00fcber die positiven Beziehungen, die durch die BRICS sowie die Verbindungen nach Asien und Afrika bereits in Gang gekommen sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Dr. <em><strong>Zaher Wahab<\/strong><\/em>, emeritierter Professor f\u00fcr Erziehungswissenschaften und fr\u00fcherer Berater des afghanischen Ministeriums f\u00fcr Hochschulbildung sowie von 2013-20 Dozent an der Amerikanischen Universit\u00e4t in Afghanistan, sprach zum Thema \u201eDialog statt Kampf der Kulturen\u201c. Dr. Wahab stammt aus Afghanistan, lebt aber jetzt in Oregon. Er verurteilte Samuel Huntingtons These vom \u201eKampf der Kulturen\u201c und forderte ein Ende der arroganten Vorherrschaft und des Machtmi\u00dfbrauchs des Westens.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Ansicht dar\u00fcber, wie die Beziehungen zwischen den USA und China aussehen sollten, pr\u00e4sentierte Dr. <em><strong>George Koo<\/strong><\/em>, ein pensionierter Unternehmensberater f\u00fcr den bilateralen Handel dieser beiden L\u00e4nder und Vorsitzender der Burlingame Foundation. Sein Thema lautete: \u201eDie kulturellen Beziehungen zwischen den USA und China sind entscheidend, um einen Krieg zu verhindern\u201c. Er warnte besonders davor, da\u00df Washington Taiwan dazu treibt, die roten Linien Pekings zu \u00fcberschreiten. Das w\u00e4re ein Weg in die Katastrophe.<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Mike Robinson<\/strong><\/em> aus Gro\u00dfbritannien, Mitbetreiber der Internet-Nachrichtenseite <em>UKColumn,<\/em> lieferte eine dramatische Beschreibung der Feinde von Kultur und Zivilisation, er sprach zum Thema \u201eDie entmenschlichende Meta-Sph\u00e4re\u201c. Anhand von Artikel\u00fcberschriften wie \u201eMacht die Nanotechnologie den Menschen \u00fcberfl\u00fcssig?\u201c spannte Robinson den Bogen von Bedrohungen wie dem \u201eTranshumanismus\u201c &#8211; der Vermischung von menschlichem Gehirn und Computer &#8211; bis hin zu der Vorstellung, ein Computer-Avatar im Metauniversum solle die gleichen Rechte haben wie ein echter Mensch.<\/p>\n\n\n\n<p>In der abschlie\u00dfenden Diskussionsrunde der Konferenz, an der auch Helga Zepp-LaRouche und Diane Sare teilnahmen, herrschte Einigkeit dar\u00fcber, da\u00df trotz all der beschriebenen Gefahren das alte Paradigma der Geopolitik und der Not zunehmend durch ein Paradigma gegenseitiger Entwicklung und Probleml\u00f6sung unter gleichberechtigten Nationen abgel\u00f6st wird.<\/p>\n\n\n\n<p><em>(Beitr\u00e4ge zu diesem Bericht kamen von Marcia Merry Baker, Michael Billington, Paul Gallagher, Janet West und Philip Ulanowski.)<\/em><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Internetkonferenz des Schiller-Instituts am 18. und 19. Juni mit dem Titel \u201eNur eine Konkurssanierung des sterbenden transatlantischen Finanzsystems kann dauerhaft Frieden schaffen\u201c war ein au\u00dferordentlicher Dialogproze\u00df dar\u00fcber, was Weltb\u00fcrger dazu beitragen k\u00f6nnen, da\u00df angesichts der derzeitigen Zusammenbruchsspirale und Kriegsgefahr m\u00f6glichst schnell eine neue globale&hellip;<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on get_the_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on get_the_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":34,"featured_media":88523,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[651,680,652,678,677,649,683],"tags":[],"class_list":["post-88717","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-651","category-680","category-652","category-678","category-677","category-649","category-683"],"featured_image_src":"https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/June-18-19-4-panels.png","author_info":{"display_name":"madeleine","author_link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/author\/madeleine\/"},"modified_by":"madeleine","cc_featured_image_caption":{"caption_text":"","source_text":"","source_url":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/88717","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/34"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=88717"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/88717\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":88722,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/88717\/revisions\/88722"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/88523"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=88717"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=88717"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=88717"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}