{"id":87442,"date":"2022-05-05T11:10:50","date_gmt":"2022-05-05T15:10:50","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/?p=87442"},"modified":"2022-05-05T11:10:52","modified_gmt":"2022-05-05T15:10:52","slug":"weg-mit-der-regelbasierten-nato-weltordnung-produziert-nahrungsmittel-um-den-hunger-zu-bekaempfen-nicht-waffen-um-den-krieg-zu-verlaengern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2022\/05\/05\/weg-mit-der-regelbasierten-nato-weltordnung-produziert-nahrungsmittel-um-den-hunger-zu-bekaempfen-nicht-waffen-um-den-krieg-zu-verlaengern\/","title":{"rendered":"Weg mit der \u201eregelbasierten\u201c NATO-Weltordnung! Produziert Nahrungsmittel, um den Hunger zu bek\u00e4mpfen, nicht Waffen, um den Krieg zu verl\u00e4ngern!"},"content":{"rendered":"\n<p><strong><em><a href=\"https:\/\/laroucheorganization.com\/article\/2022\/04\/28\/dump-rules-based-nato-world-order-produce-food-fight-famine-not-weapons-prolong\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/laroucheorganization.com\/article\/2022\/04\/28\/dump-rules-based-nato-world-order-produce-food-fight-famine-not-weapons-prolong\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Die LaRouche-Organisation (TLO) in den Vereinigten Staaten ver\u00f6ffentlichte am 25. April die folgende Erkl\u00e4rung.<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es kommt jetzt zum offenen Konflikt zwischen den L\u00e4ndern und Institutionen, die daf\u00fcr k\u00e4mpfen, da\u00df mehr Nahrungsmittel erzeugt werden, um eine weltweite Hungersnot zu verhindern, und den finanziellen und politischen Interessen, insbesondere den transatlantischen, die mit Sanktionen ihre \u201eregelbasierte Ordnung\u201c durchsetzen wollen und der Ukraine immer mehr Waffen liefern \u2013 egal ob das den Konflikt sinnlos verl\u00e4ngert oder verzweifelte Hungersn\u00f6te verursacht. Die Gefahr eines Atomkriegs r\u00fcckt n\u00e4her.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer k\u00e4mpft f\u00fcr eine Nahrungsmittelmobilisierung? Die inoffizielle Liste reicht von Indien \u00fcber Argentinien und zahlreiche L\u00e4nder Afrikas bis hin zu Ru\u00dfland und China. Sie umfa\u00dft auch alle Landwirte in Europa, den USA und Indien, die seit Jahren f\u00fcr das Recht protestieren, weiter Lebensmittel produzieren zu k\u00f6nnen. Auch das Schiller-Institut geh\u00f6rt dazu, das in diesem Kampf eine f\u00fchrende Rolle einnimmt.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu den Gegnern der erforderlichen wirtschaftlichen Ma\u00dfnahmen, um mehr Nahrungsmittel zu produzieren, geh\u00f6ren die US-Regierung, die Europ\u00e4ische Kommission, die G7 und die Finanznetzwerke von IWF, Weltbank, Welthandelsorganisation (WTO) und anderen, wobei sie sich gerne hinter Regeln f\u00fcr \u201efreien Handel\u201c, \u201egr\u00fcne\u201c Vorschriften und Bedenken zu \u201eMenschenrechten\u201c (au\u00dfer dem auf Nahrung) verstecken. Nun droht 1,7 Milliarden Menschen Hunger, wie UN-Generalsekret\u00e4r Ant\u00f3nio Guterres warnt.<\/p>\n\n\n\n<p>Indien hat das Problem am 22. April in Washington auf die globale Tagesordnung gesetzt. Zwei hochrangige Vertreter, Finanzministerin Nirmala Sitharaman und der indische Botschafter in den USA, Taranjit Singh Sandhu, gaben dort eine gemeinsame Pressekonferenz. Zum Abschlu\u00df des j\u00e4hrlichen Fr\u00fchjahrsgipfels von IWF und Weltbank erkl\u00e4rte Sitharaman den Gipfelteilnehmern: \u201eL\u00e4nder wie Indien, die \u00fcber ein Potential f\u00fcr den Export von Agrarprodukten, insbesondere von Getreide, verf\u00fcgen, haben Schwierigkeiten mit der WTO.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Zu diesen \u201eSchwierigkeiten\u201c, wie sie es h\u00f6flich nannte, geh\u00f6ren WTO-Regeln, die Regierungen ihr souver\u00e4nes Recht nehmen, ihre Landwirte zu unterst\u00fctzen, Nahrungsmittelreserven zu lagern, Nahrung zu exportieren oder auch nur zu versuchen, sich mit Essen selbst zu versorgen. Seit ihrer Gr\u00fcndung im Jahr 1995 betreibt die WTO diese Unterdr\u00fcckung der Lebensmittelversorgung der Nationen unter dem Vorwand, nur der \u201eZugang zu den Weltm\u00e4rkten\u201c k\u00f6nne die Nahrungsmittelversorgung sichern, nicht die F\u00f6rderung des Agrarsektors im eigenen Land. Nach den Kriterien der WTO subventioniert Indien seine Landwirte mit mehr als 10% ihrer Kosten und darf deshalb keinen Weizen und Reis exportieren, weil das amerikanische, europ\u00e4ische und andere Landwirte auf dem Weltmarkt benachteiligen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mobilisierung der Bauern<\/h3>\n\n\n\n<p>Diese t\u00f6dliche Tyrannei mu\u00df aufh\u00f6ren! Wir m\u00fcssen im Gegenteil die Landwirte \u00fcberall auf der Welt unterst\u00fctzen und allen Hungernden die notwendigen Nahrungsmittel bringen \u2013 von Afghanistan \u00fcber den Jemen und Afrika bis nach Haiti.<\/p>\n\n\n\n<p>Erstens brauchen wir Sofortma\u00dfnahmen \u2013 koordiniert von der F\u00fchrung der wichtigsten Erzeugerl\u00e4nder \u2013, um die Landwirtschaft mit den jetzt blockierten D\u00fcngemitteln, Treibstoff, Saatgut, Chemikalien und Maschinen zu versorgen, damit Landwirte dort, wo sie in der k\u00fcrzesten Zeit die meisten exportf\u00e4higen Erzeugnisse produzieren k\u00f6nnen, wie in Indien, optimal unterst\u00fctzt werden. F\u00fcr Weizen zum Beispiel bedeutet das, da\u00df die bisher j\u00e4hrlich exportierte Menge von 200 Millionen Tonnen gehalten und gesteigert werden mu\u00df. Wir m\u00fcssen sie so schnell wie m\u00f6glich verdoppeln! Wir m\u00fcssen den Verlust von 19 Mio. Tonnen j\u00e4hrlichem Weizenexport aus der Ukraine ausgleichen und so schnell wie m\u00f6glich zur\u00fcckgewinnen. Die gleichen Vorkehrungen brauchen wir f\u00fcr Reis, Speise\u00f6l und alle anderen Grundnahrungsmittel.<\/p>\n\n\n\n<p>Zweitens mu\u00df \u00fcberall die notwendige Infrastruktur f\u00fcr eine moderne Landwirtschaft aufgebaut werden: Wasser, Strom, Transport, Agrarwissenschaft, agroindustrielle Kapazit\u00e4ten und Lebensmittelverarbeitung. Das bedeutet nicht zuletzt, da\u00df das monetaristische System, das jetzt unter Spekulation, Bankenrettungen und jahrzehntelangem Investitionsstau zusammenbricht, durch ein neues, produktionsorientiertes System ersetzt werden mu\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Ziel ist es, die weltweite Nahrungsmittelproduktion so schnell wie m\u00f6glich zu verdoppeln und von derzeit 2,7 Mrd.t auf \u00fcber 4 Mrd.t Getreide (aller Sorten) zu steigern. Schon vor der Pandemie und der Hyperinflation waren mehr als 800 Millionen Menschen von Ern\u00e4hrungsunsicherheit betroffen, und in diesem Jahr kann einer Milliarde Menschen der Hungertod drohen, wenn wir nicht handeln.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Verb\u00fcndete f\u00fcr die Produktion<\/h3>\n\n\n\n<p>Indiens Premierminister Modi erkl\u00e4rte US-Pr\u00e4sident Biden Anfang April, da\u00df Indien \u00fcber genug Getreide verf\u00fcgt, um die durch die Ukrainekrise und die Sanktionen versch\u00e4rfte weltweite L\u00fccke beim Weizen zu schlie\u00dfen, wenn die WTO ihre Beschr\u00e4nkungen aufhebt. In Argentinien machte Au\u00dfenminister Santiago Cafiero am 23. April deutlich, da\u00df sein Land alles tun wird, um den Hunger zu bek\u00e4mpfen, und da\u00df es keine Sanktionen gegen Ru\u00dfland verh\u00e4ngen wird. Argentinien will die Ern\u00e4hrungssicherheit ganz oben auf die Tagesordnung des kommenden Amerika-Gipfels im Juni in Los Angeles setzen. Ru\u00dfland liefert D\u00fcngemittel an Indien, Brasilien und viele andere L\u00e4nder.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Zusagen im Kampf gegen die Ern\u00e4hrungskrise sind nur ein Teil der weltweiten Neuordnung, die notwendig ist, um den Vorsto\u00df der \u201eglobalen NATO\u201c f\u00fcr Krieg und Hunger abzuwehren. Der Westen liefert der Ukraine Waffen und lehnt diplomatische Verhandlungen \u00fcber eine L\u00f6sung ab. Er verlangt von uns, da\u00df wir Ru\u00dfland die Schuld am Hunger geben, w\u00e4hrend er gleichzeitig die Produktion von Nahrungsmitteln zur Beendigung der Hungersnot verhindert. Das ist verr\u00fcckt.<\/p>\n\n\n\n<p>Unterst\u00fctzen Sie die Bem\u00fchungen des Schiller-Instituts f\u00fcr die Einberufung einer internationalen Konferenz, um eine neue Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur im Interesse aller Nationen zu schaffen!<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die LaRouche-Organisation (TLO) in den Vereinigten Staaten ver\u00f6ffentlichte am 25. April die folgende Erkl\u00e4rung. 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