{"id":83175,"date":"2021-12-22T16:31:26","date_gmt":"2021-12-22T21:31:26","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/?p=83175"},"modified":"2021-12-26T11:39:45","modified_gmt":"2021-12-26T16:39:45","slug":"video-die-atomkriegsgefahr-ist-sehr-real","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2021\/12\/22\/video-die-atomkriegsgefahr-ist-sehr-real\/","title":{"rendered":"Video: Die Atomkriegsgefahr ist sehr real"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Die Atomkriegsgefahr ist sehr real!\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/xV3m4nXzq4w?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie vor 60 Jahren: Atomkriegsgefahr nimmt stetig zu<\/h2>\n\n\n\n<p>Die amerikanisch-russischen Spannungen im Zusammenhang mit der Ukraine haben am vergangenen Wochenende weiter zugenommen, so da\u00df sich die Hoffnung auf eine Stabilisierung nach der Videokonferenz zwischen Biden und Putin vor zwei Wochen nun mehr und mehr in einen Countdown zum Krieg zwischen den atomaren Superm\u00e4chten in Europa verwandelt.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein hochrangiger Beamter des Wei\u00dfen Hauses, m\u00f6glicherweise der Nationale Sicherheitsberater Jake Sullivan, erkl\u00e4rte am 19. Dezember gegen\u00fcber <em>CNN<\/em>, da\u00df es nur noch ein \u201eVier-Wochen-Fenster\u201c gebe, um einen Einmarsch Ru\u00dflands in die Ukraine zu verhindern. \u201eWas wir getan haben, ist sehr kalkuliert\u201c, sagte der Beamte. \u201eAber wir haben nur ein Zeitfenster von etwa vier Wochen ab jetzt\u201c. Die von den USA geplanten Sanktionen seien \u201e\u00fcberw\u00e4ltigend und unmittelbar und werden der russischen Wirtschaft und ihrem Finanzsystem erhebliche Kosten aufb\u00fcrden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Tag, dem 20. Dezember, erkl\u00e4rte der stellvertretende russische Au\u00dfenminister Sergej Rjabkow gegen\u00fcber Journalisten, da\u00df die Biden-Administration nicht auf die von Pr\u00e4sident Putin am 15. Dezember vorgeschlagenen Vertr\u00e4ge zur R\u00fcstungskontrolle reagiert habe. Diese beinhalteten die Zusicherung, da\u00df die Ukraine nicht der NATO beitreten w\u00fcrde und da\u00df weitere Vorw\u00e4rtsverlegungen von US- und NATO-Truppen sowie Raketensystemen in Richtung der russischen Grenzen gestoppt w\u00fcrden. \u201eNein, sie [die Amerikaner] haben noch nicht geantwortet\u201c, sagte Rjabkow, \u201ewir warten ab, wir werden sehen, was sie antworten. Bisher gab es nur alle m\u00f6glichen \u00f6ffentlichen \u00c4u\u00dferungen.\u201c Zu diesen \u00f6ffentlichen \u00c4u\u00dferungen geh\u00f6rte der Plan eines NATO-Generals f\u00fcr die Verlegung von US-Truppen zu NATO-St\u00fctzpunkten am Schwarzen Meer in Bulgarien und Rum\u00e4nien.<\/p>\n\n\n\n<p>Ebenfalls verwiesen sowohl der stellvertretende Au\u00dfenminister Alexander Gruschko als auch der Verhandlungsf\u00fchrer f\u00fcr R\u00fcstungskontrolle, Konstantin Gawrilow, unheilvoll auf \u201eRu\u00dflands milit\u00e4rtechnische und milit\u00e4rische Mittel\u201c als <em>einzige<\/em> Alternative zu Verhandlungen \u00fcber Ru\u00dflands Vertragsvorschl\u00e4ge. Die ukrainische Regierung, in Person von Au\u00dfenminister Dmytro Kuleba, der am 19. Dezember mit der <em>Washington Post<\/em> sprach, forderte weiterhin mehr \u201emilit\u00e4rische Mittel\u201c und Truppen von den Vereinigten Staaten und Gro\u00dfbritannien und verlangte, da\u00df die Vereinigten Staaten den \u201e\u00fcberw\u00e4ltigenden und unmittelbaren\u201c Schaden, den das US-Finanzministerium der russischen Wirtschaft und dem Finanzsystem zuf\u00fcgen will, \u00f6ffentlich darlegen m\u00fcsse. Das sollte gemeinsam mit London geschehen, unabh\u00e4ngig davon, ob die kontinentaleurop\u00e4ischen Verb\u00fcndeten zustimmen oder nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Oktober 1962 waren es sowjetische Soldaten und Raketen auf Kuba, die die S\u00fcdgrenze der USA bedrohten und einen verheerenden Erstschlag planten. Heute ist es der permanente Aufmarsch der NATO immer n\u00e4her an die Grenzen Ru\u00dflands. Vor sechzig Jahren sagte Pr\u00e4sident John F. Kennedy: \u201eIn der vergangenen Woche haben eindeutige Beweise die Tatsache erh\u00e4rtet, da\u00df gegenw\u00e4rtig eine Reihe offensiver Raketenabschu\u00dframpen auf dieser eingekerkerten Insel vorbereitet wird.\u201c Dies geschehe \u201ein einem Gebiet, das bekannterma\u00dfen eine besondere und historische Beziehung zu den Vereinigten Staaten hat&#8230; Das ist eine bewu\u00dfte provokatorische und ungerechtfertigte \u00c4nderung des Status Quo, <em>die von den Vereinigten Staaten nicht akzeptiert werden kann<\/em>.\u201c [Hervorhebung hinzugef\u00fcgt] <\/p>\n\n\n\n<p>Dar\u00fcber hinaus forderten 1962 die US-Milit\u00e4rkommandeure eine Invasion Kubas, um Raketen und dort stationierte Streitkr\u00e4fte zu zerst\u00f6ren, und Pr\u00e4sident Kennedy hielt sie nur mit M\u00fche zur\u00fcck.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie vor 60 Jahren: Atomkriegsgefahr nimmt stetig zu Die amerikanisch-russischen Spannungen im Zusammenhang mit der Ukraine haben am vergangenen Wochenende weiter zugenommen, so da\u00df sich die Hoffnung auf eine Stabilisierung nach der Videokonferenz zwischen Biden und Putin vor zwei Wochen nun mehr und mehr in&hellip;<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on get_the_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on get_the_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":34,"featured_media":83126,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"no","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[37,648,530,716,96],"tags":[],"class_list":["post-83175","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein-de","category-counterintelligence-de","category-updates-geopolitics-de","category-stoppt-die-sanktionen","category-weltkrieg-stoppen"],"featured_image_src":"https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/kynan-video-featured-image.jpg","author_info":{"display_name":"madeleine","author_link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/author\/madeleine\/"},"modified_by":"madeleine","cc_featured_image_caption":{"caption_text":"","source_text":"","source_url":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/83175","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/34"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=83175"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/83175\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":83228,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/83175\/revisions\/83228"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/83126"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=83175"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=83175"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=83175"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}