{"id":83134,"date":"2021-12-21T10:58:43","date_gmt":"2021-12-21T15:58:43","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/?p=83134"},"modified":"2021-12-24T10:47:07","modified_gmt":"2021-12-24T15:47:07","slug":"helga-zepp-larouche-und-hussein-askary-im-pakistanischen-fernsehen-ptv","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2021\/12\/21\/helga-zepp-larouche-und-hussein-askary-im-pakistanischen-fernsehen-ptv\/","title":{"rendered":"Helga Zepp-LaRouche und Hussein Askary im pakistanischen Fernsehen (PTV)"},"content":{"rendered":"\n<p>Helga Zepp-LaRouche und Hussein Askary traten am 17. Dezember in der pakistanischen Fernsehsendung <em>PTV World<\/em> auf und kommentierten live das Treffen der Organisation f\u00fcr Islamische Zusammenarbeit (OIC), das Afghanistan gewidmet ist [die \u00fcbersetzte Transkription der Bemerkungen von Frau Zepp-LaRouche und Askary s.u.].<\/p>\n\n\n\n<p>Zepp-LaRouche lobte in ihrem Beitrag Pakistan f\u00fcr die Ausrichtung der OIC-Konferenz zu Afghanistan, da der Westen es vers\u00e4umt habe, Verantwortung f\u00fcr die enorme Gefahr f\u00fcr das Leben von Millionen Menschen in Afghanistan zu \u00fcbernehmen. Die Zur\u00fcckhaltung von Afghanistans Geldern durch westliche Banken sei besch\u00e4mend. Sie stellte die <a href=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2021\/10\/31\/operation-ibn-sina-dringende-hilfe-fuer-afghanistan\/\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2021\/10\/31\/operation-ibn-sina-dringende-hilfe-fuer-afghanistan\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u201eOperation Ibn Sina\u201c<\/a> als einen Weg voran bei der Schaffung eines Gesundheits- und Entwicklungswegs f\u00fcr Afghanistan vor und hoffte, da\u00df die OIC sie in ihre Vorschl\u00e4ge einbeziehen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Niederlage der USA und der NATO gegen die Taliban war eine dem\u00fctigende Erfahrung, aber die Verantwortung f\u00fcr das Wohl des afghanischen Volkes endet damit nicht. Als Grund f\u00fcr die Zur\u00fcckhaltung der Gelder werde die Mi\u00dfhandlung von Frauen und Kindern durch die Taliban genannt, aber die Bedingungen f\u00fcr Massenhungern zu schaffen, sei im Grunde V\u00f6lkermord, und genau das erzeuge die Wirtschaftsblockade. Das Zur\u00fcckhalten von Geldern k\u00f6nne auch dazu f\u00fchren, da\u00df Afghanistan sich der Drogenproduktion zuwendet, was die Taliban ablehnen. Sie appellierte an die ganze Welt, die Seite der Menschlichkeit der Barbarei vorzuziehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf eine weitere Frage zur Afghanistan-Diskussion und zum OIC-Treffen im Westen betonte Zepp-LaRouche, da\u00df der menschliche Impuls zum Guten die Geopolitik \u00fcberwinden k\u00f6nne. Als Beispiel nannte sie die Koordination zwischen Indien und Pakistan von indischen Lieferungen, die \u00fcber Pakistan nach Afghanistan gehen. Ein weiteres Beispiel ist die Zusammenarbeit der zentralasiatischen Republiken mit Ru\u00dfland und China. K\u00f6nnte man die USA dazu bewegen, einen positiven Beitrag zu leisten, w\u00e4re dies von absoluter weltgeschichtlicher Bedeutung f\u00fcr den weltweiten Paradigmenwechsel: \u201eIch glaube, das ganze Schicksal der Menschheit ist wie ein Laser darauf konzentriert, was in Afghanistan passiert.\u201c Es m\u00fcsse ein Thema der ganzen Welt werden &#8211; ist die Menschheit \u00fcberlebensf\u00e4hig? \u201eIn gewisser Weise denke ich, da\u00df das Schicksal Afghanistans und der gesamten Menschheit enger mit einander verkn\u00fcpft sind, als sich die meisten Menschen vorstellen k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Askary lobte Pakistans Bem\u00fchungen, das afghanische Volk zu unterst\u00fctzen, sowohl die Milliarden US-Dollar im Besitz amerikanischer und europ\u00e4ischer Finanzinstitute freizugeben als auch die Sanktionen zu beenden. Pakistans Au\u00dfenminister Qureshi hat daf\u00fcr lobenswerte Anstrengungen unternommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Freigabe von Mitteln sei unerl\u00e4\u00dflich, aberes  m\u00fcsse mehr getan werden. Die Krise in Afghanistan sei nicht von den Taliban verursacht worden, sondern von zwanzig Jahren gescheiterter westlicher Milit\u00e4rintervention. Die gegenw\u00e4rtige Situation in Afghanistan werde den Terrorismus und die Fl\u00fcchtlingskrise verst\u00e4rken, Ergebnisse, die westliche Nationen angeblich ablehnen. Das geopolitische Spiel m\u00fcsse beendet und durch das neue Paradigma der Belt and Road Initiative ersetzt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die unmittelbare Krise m\u00fcsse angegangen werden, aber der Weg f\u00fcr eine langfristige L\u00f6sung bestehe darin, den Weg f\u00fcr den Aufbau der Infrastruktur, einschlie\u00dflich der Gesundheitsinfrastruktur, zu ebnen. Die <a href=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2021\/10\/31\/operation-ibn-sina-dringende-hilfe-fuer-afghanistan\/\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2021\/10\/31\/operation-ibn-sina-dringende-hilfe-fuer-afghanistan\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Operation Ibn Sina <\/a>des Schiller-Instituts ist ein Vorschlag, der eine internationale Zusammenarbeit \u00fcber die geopolitische Kluft hinweg erm\u00f6glicht, um f\u00fcr das gemeinsame Wohlergehen der Menschen in der Welt zu sorgen. Dies ist die Chance, die sich in der gegenw\u00e4rtigen Krise bietet, ist eine Chance, f\u00fcr die gek\u00e4mpft werden mu\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p>Askary erkl\u00e4rte, da\u00df Afghanistan auch in Skandinavien aus den Medien verschwunden sei. Obwohl es viele nordische Organisationen gibt, die auf humanit\u00e4re Hilfe f\u00fcr Afghanistan dr\u00e4ngen, wird dies kaum in den Medien berichtet. Aber durch die Absicht in den verschiedenen Institutionen, sich China und Ru\u00dfland entgegenzusetzen, gibt es wenig Raum, um n\u00fctzliche Bem\u00fchungen zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Er betonte, da\u00df muslimische Nationen durch britische Geopolitik gegeneinander ausgespielt worden seien, wie es in Libyen, Syrien und im Jemen geschehen sei. Aber das Zeitalter der Geopolitik sei mit dem Scheitern in Afghanistan zu Ende und es winke ein neues Paradigma, basierend auf wirtschaftlicher Kooperation. Muslimische Nationen sollten sich diesem neuen Paradigma anschlie\u00dfen. Er sprach auch davon, wie wichtig es sei, da\u00df Indien seine rechtm\u00e4\u00dfige Position als asiatische Nation und nicht als atlantische Nation einnimmt und mit Pakistan und anderen Nachbarn Afghanistans wie China zusammenarbeitet.<\/p>\n\n\n\n<p>Er schlo\u00df mit der Betonung, da\u00df Erz\u00e4hlungen zwar eine gewisse Macht zu haben scheinen, aber letztendlich die Realit\u00e4t die Oberhand hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Sehen Sie sich den ganzen Beitrag (englisch)<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=C2kGPy7ZfqY&amp;t=693s\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=C2kGPy7ZfqY&amp;t=693s\" target=\"_blank\"> hier <\/a>an.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Sondersendung des pakistanischen Fernsehens zum au\u00dferordentlichen Treffen der OIC zu Afghanistan erh\u00e4lt Briefing von Helga Zepp-LaRouche, Hussein Askary<\/h2>\n\n\n\n<p>FAISAL REHMAN: Assalamualaikum, Sie sehen <em>PTV World<\/em>, und ich bin Faisal Rehman mit einer Sonderberichterstattung zu der sehr wichtigen OIC-Konferenz, die in Islamabad stattfand. Und wie wir alle wissen, ist die Krise in Afghanistan das Hauptthema. Dies ist in der Tat die gr\u00f6\u00dfte Versammlung seit dem 15. August, als die Taliban das Regime in Afghanistan \u00fcbernahmen. Wie wir alle wissen, naht der Winter, es gibt viele Krisen, egal ob wir \u00fcber die dortigen wirtschaftlichen Turbulenzen sprechen oder \u00fcber den Bankenkollaps; es fehlt an Geld, so da\u00df die Regierung in Afghanistan derzeit nicht einmal die Geh\u00e4lter der Staatsbediensteten zahlen kann. Abgesehen davon wird vermutet, da\u00df aufgrund der Krise etwa 60% der Gesamtbev\u00f6lkerung Afghanistans am Rande des Hungertods stehen. Es gibt keine eigentlichen medizinischen Einrichtungen und die Menschen sind wirklich abh\u00e4ngig von den Nachbarl\u00e4ndern, wie etwa Pakistan oder dem Iran, sowie im Norden auch die zentralasiatischen L\u00e4nder.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber jetzt ist das Thema so dringend geworden, da\u00df Pakistan tats\u00e4chlich die Initiative ergriff und die OIC-Mitglieder aufrief, an diesem sehr wichtigen Gipfel teilzunehmen, damit dieses Thema f\u00fcr sich behandelt werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Und wir alle wissen, da\u00df die westliche Welt [Afghanistan] gerade nicht unterst\u00fctzt \u2013 die Amerikaner haben deren 9,5 Milliarden US-Dollar eingefroren, die f\u00fcr die Wiederbelebung ihrer Wirtschaft dringend erforderlich w\u00e4ren. Gleiches trifft auch auf viele europ\u00e4ische L\u00e4nder zu, tats\u00e4chlich war zun\u00e4chst Hilfe geplant, aber bisher ist nichts angekommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Da wir diese \u00dcbertragung f\u00fcr die n\u00e4chsten drei Tage bis Sonntag laufen lassen, ist dies der Anfang. Lassen Sie uns Ihnen einen Bericht zeigen, den unser Produktionsteam vorbereitet hat, und dann stelle ich Ihnen unsere Diskussionsteilnehmer vor.<\/p>\n\n\n\n<p>[Video]<\/p>\n\n\n\n<p>SPRECHER: Das sich verschlimmernde humanit\u00e4re Dilemma Afghanistans spiegelt den fehlerhaften Ansatz der internationalen Gemeinschaft gegen\u00fcber Afghanistan mit tragischen Folgen wider. Das zusammenbrechende Gesundheitssystem, der wirtschaftliche Zusammenbruch der von Entwicklungshilfe abh\u00e4ngigen Wirtschaft, Pandemie, Ern\u00e4hrungsunsicherheit, geminderter Zugang [zu Nahrung] durch D\u00fcrre und strenge Winter bilden zusammen einen perfekten Sturm, um mehr Afghanen zu t\u00f6ten als die Gewehrkugeln. Die UN-Gesandte f\u00fcr Afghanistan, Deborah Lyons, schlug erneut Alarm und sagte, da\u00df sch\u00e4tzungsweise 60% der 38 Millionen Menschen Afghanistans aufgrund einer Nahrungsmittelnotlage, die sich im Laufe des Winters wahrscheinlich verschlimmern wird, einer Hungerkrise ausgesetzt sind.<\/p>\n\n\n\n<p>DEBORAH LYONS: \u201eJetzt ist nicht die Zeit, sich vom afghanischen Volk abzuwenden. Wir m\u00fcssen Wege finden, um eine unmittelbar bevorstehende humanit\u00e4re Katastrophe und den schrecklichen Verlust von Menschenleben zu verhindern, die w\u00e4hrend des Winters drohen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>SPRECHER: Laut UNICEF sind rund 3,2 Millionen afghanische Kinder akut mangelern\u00e4hrt und 1,4 Millionen Kinder sind gef\u00e4hrdet, an schwerer akuter Unterern\u00e4hrung zu sterben, es sei denn, wir intervenieren mit medizinischer und Nahrungsmittelversorgung. Abdallah Al Dardari, der ans\u00e4ssige Vertreter des UNDP in Afghanistan, erl\u00e4utert die schlimmste humanit\u00e4re Katastrophe des Landes: 23 Millionen Menschen brauchen dringend Nahrung. Die 20-Milliarden-Dollar-Wirtschaft k\u00f6nnte um 4 Milliarden US-Dollar oder mehr schrumpfen, und 97% der 38 Millionen Einwohner sind von Armut bedroht.<\/p>\n\n\n\n<p>Als nachdr\u00fcckliche Geste hat Pakistan 28 Millionen US-Dollar medizinische, Nahrungsmittel- und andere humanit\u00e4re Hilfe f\u00fcr Afghanistan angek\u00fcndigt und gleichzeitig den Transport von Nahrungsmittelhilfe von Indien \u00fcber Pakistan nach Afghanistan genehmigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die kommende Katastrophe ist vermeidbar, da die Freigabe der eingefrorenen Gelder, der 9-Milliarden-Dollar-Reserven der afghanischen Zentralbank, von denen die meisten in den USA gehalten werden, die gegenw\u00e4rtige humanit\u00e4re Krise lindern k\u00f6nnte. Die UNICEF-Beamtin Samantha Markle bemerkte: \u201eDies ist keine Zeit f\u00fcr politische Spiele mit dem Feuer. Menschen in Afghanistan sterben und sie brauchen unsere Unterst\u00fctzung. Humanit\u00e4re Hilfe ist der mindeste Ausdruck menschlicher Solidarit\u00e4t.\u201c [Ende des Videos]<\/p>\n\n\n\n<p>REHMAN: Und nun, um dar\u00fcber zu sprechen, m\u00f6chte ich Ihnen unsere Diskussionsteilnehmer vorstellen. Rechts von mir in unserem Studiositzt Ma&#8217;am Naila Chuhan. Sie ist eine ehemalige Botschafterin, eine hochrangige Diplomatin. Vielen Dank f\u00fcr Ihre Zeit. Und wir haben auch Generalleutnant Talat Masood (i. R.), einen leitenden Analysten \u2013 vielen Dank auch f\u00fcr Ihre Zeit. Und \u00fcber Skype haben wir aus Deutschland Helga Zepp-LaRouche, die Gr\u00fcnderin des Schiller-Instituts, mit dabei: Vielen Dank, auch Helga Zepp f\u00fcr Ihre Zeit. Sch\u00f6n, Sie in der Sendung zu haben\u2026.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich erinnere mich noch, als ich ein Kind war und die Sowjetunion in Afghanistan einmarschierte und viele Menschen nach Pakistan auswanderten. Und ich erinnere mich, da\u00df zur Eid-Zeit viele Flugzeuge aus Saudi-Arabien kamen und Fleisch f\u00fcr diese Leute brachten. Das haben wir also w\u00e4hrend dieser Krisen gesehen, aber derzeit ist es noch schlimmer, und trotzdem wird nichts unternommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber schauen wir mal, was uns Frau Helga Zepp mitteilten wird. Ma&#8217;am, mit Blick auf die aktuelle Afghanistan-Krise und den Gipfel, den Pakistan in Islamabad veranstaltet, was denken Sie: Welche Hoffnung haben Sie in Bezug auf das afghanische Volk, da\u00df es, ja, irgendeine Art von Hilfe in Geld- und Sachleistungen geben wird?<\/p>\n\n\n\n<p>HELGA ZEPP-LAROUCHE: Nun, zun\u00e4chst einmal halte ich es f\u00fcr \u00e4u\u00dferst wichtig, was Pakistan gerade tut, indem es diesen Gipfel ausrichtet \u2013 indem Pakistan in einer Situation, in der der Westen moralisch v\u00f6llig versagt hat, die F\u00fchrung \u00fcbernimmt. Ich meine, das ist eine moralische Bankrotterkl\u00e4rung, denn das ist keine Krise, die nicht vorhersehbar war, denn bereits eine Woche nach dem Abzug der US- und NATO-Truppen aus Afghanistan war klar, da\u00df das Land in einem v\u00f6lligen Tr\u00fcmmerhaufen lag. Und nun, fast vier Monate sind seither vergangen, und es ist klar, da\u00df mehr als 90% der Menschen im eisigen Winter an Hunger und K\u00e4lte zu sterben drohen, das ist im Westen seit mehreren Monaten bekannt. Aber in den Nachrichten ist Afghanistan komplett aus den westlichen Medien verschwunden.<\/p>\n\n\n\n<p>Daher denke ich, da\u00df diese Konferenz eine echte Chance bietet, zu zeigen, wer der moralisch \u00dcberlegene in dieser Situation ist. Und ich sch\u00e4me mich so, da\u00df der Westen nicht in der Lage ist, das Geld, das vom US-Finanzministerium und den europ\u00e4ischen Banken einbehalten wird, freizugeben, denn dieses Geld geh\u00f6rt dem afghanischen Volk, und wir vom Schiller-Institut haben eine Kampagne, sowohl in den Vereinigten Staaten als auch in Westeuropa und fordern, da\u00df diese Gelder sofort freigegeben werden m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber ich m\u00f6chte eigentlich etwas Hoffnungsvolleres erw\u00e4hnen: Ich habe zu einer Operation Ibn Sina aufgerufen. Ibn Sina war wahrscheinlich der ber\u00fchmteste Doktor der Menschheitsgeschichte, der ber\u00fchmteste Arzt. Er lebte vor etwa tausend Jahren. Und gerade jetzt, in Afghanistan ein modernes Gesundheitssystem aufzubauen, das w\u00e4re der Anfang, um nicht nur die humanit\u00e4re Krise zu \u00fcberwinden, sondern auch eine echte wirtschaftliche Entwicklung einzuleiten und dem den Namen Ibn Sina zu geben, das w\u00fcrde [die Sache] voranbringen \u2013 und ich hoffe tats\u00e4chlich, da\u00df die OIC-L\u00e4nder, die die islamischen L\u00e4nder der Welt vertreten, Operation Ibn Sina \u00fcbernehmen k\u00f6nnten. Wenn sie alle zusammenarbeiten w\u00fcrden \u2013 Ibn Sina als Synonym nicht nur daf\u00fcr, das afghanische Volk gerade jetzt in dieser unglaublichen humanit\u00e4ren Krise zu retten, sondern auch eine Zusammenarbeit aller, um dieses Land, das eine sehr stolze Geschichte hat, wirtschaftlich aufzubauen. Die ganze Region wurde einst als das Land der Tausend St\u00e4dte bekannt. Ibn Sina ist nicht nur Arzt, sondern er war einer der gro\u00dfen Universalgelehrten, der viel zur Philosophie und vielen Wissensgebieten beigetragen hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich denke, dies ist ein Moment, in dem sich die Geschichte positiv ver\u00e4ndern kann. Ich denke, der Westen hat versagt und jetzt k\u00f6nnen hoffentlich die islamischen L\u00e4nder zusammen mit den Nachbarl\u00e4ndern Afghanistans einspringen. Ich meine, es ist unglaublich, was passiert: da\u00df die Welt sich einer solchen humanit\u00e4ren Trag\u00f6die bewu\u00dft ist und nicht handelt, ist, denke ich, ein Punkt, an dem die Leute wirklich dar\u00fcber nachdenken m\u00fcssen, was das f\u00fcr den moralischen Zustand der Welt bedeutet? Ich denke, Operation Ibn Sina k\u00f6nnte die Situation enorm ver\u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<p>REHMAN: Nun ein sehr interessanter Punkt, und lassen Sie mich diese Debatte mit der Dame in Deutschland weiterf\u00fchren: Frau Helga, jetzt noch ein paar wichtige Punkte. Einer ist, als Herr Hamid Karzai geholt wurde, kannte ihn niemand. Und er war zwei Amtszeiten dort, weil er der blau\u00e4ugige Laufbursche der Amerikaner war, insbesondere, wenn er bestimmte Bemerkungen machte, und er war ziemlich offen. Dann gab es diese \u00c4nderung, w\u00fcrde ich sagen, was die F\u00fchrung anbelangte, und Herr Ashraf Ghani erhielt zwei Amtszeiten, nach denen er weglief und das afghanische Volk verlie\u00df. Und der interessante Teil bei jeder Wahl war, wenn man glaubte, sie seien manipuliert und sie gingen so knapp aus, da\u00df zun\u00e4chst Abdullah Abdullah zum Au\u00dfenminister ernannt wurde und sp\u00e4ter wieder, als er auch f\u00fcr das Pr\u00e4sidentenamt kandidierte, sagte er, na ja, ich bin der Pr\u00e4sident; und er wurde schlie\u00dflich CEO; und dann in der zweiten Amtszeit wurde ihm wieder eine andere Verantwortung \u00fcbertragen. Nun, wo es darum geht, was f\u00fcr die Amerikaner akzeptabel ist, wo Mr. John Kerry den ganzen Weg aus den USA herfliegt, um eine neue Ernennung durchzusetzen und die Dinge zu regeln \u2013 wenn dies alles akzeptabel war, Ma&#8217;am, warum ist das Taliban-Regime f\u00fcr die Amerikaner dann nicht akzeptabel? Ist es, weil sie sich f\u00fcr ihre Niederlage in Afghanistan sch\u00e4men? Oder h\u00e4tten sie vielleicht nie damit gerechnet, da\u00df die Taliban so schnell, sogar innerhalb von Tagen, die F\u00fchrung \u00fcbernehmen w\u00fcrden?<\/p>\n\n\n\n<p>ZEPP-LAROUCHE: Nun, nat\u00fcrlich ist es eine besch\u00e4mende Erfahrung. Ich meine, das US-Milit\u00e4r ist das st\u00e4rkste Milit\u00e4r der Welt, und zusammen mit der NATO gibt es einfach keine st\u00e4rkere Milit\u00e4rmacht \u2013 und von im Wesentlichen 65.000 Taliban-K\u00e4mpfern besiegt zu werden, ist nicht gerade eine heroische Erfahrung. Ich denke, einige der beteiligten Milit\u00e4rs lecken sich immer noch die Wunden und k\u00f6nnen die Tatsache nur schwer verdauen, da\u00df sie wirklich eine unglaubliche Niederlage erlitten haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber das nimmt die Verantwortung nicht weg \u2013 ich meine, in der Geschichte von Milt\u00e4rangelegenheiten hat man eine gewisse Verantwortung f\u00fcr das, was passiert, wenn man einen Feind besiegt. Auch wenn man verliert, ist es eine Tatsache, da\u00df, auch wenn der Westen, die NATO und die USA, die deutsche Bundeswehr und viele andere 20 Jahre lang in Afghanistan gek\u00e4mpft haben, trotz allem eine moralische Verantwortung f\u00fcr den Umgang mit den Menschen dort haben. Und was jetzt passiert, indem sie Afghanistan sanktionieren, indem sie die Gelder zur\u00fcckhalten, bestrafen sie das afghanische Volk! Die Taliban in gewissem Sinne, das Argument, da\u00df die Taliban die Rechte der Frauen nicht respektierten, das kann ja stimmen, aber wenn man mehr als 90% der Bev\u00f6lkerung hungern l\u00e4\u00dft, geht es den Frauen noch viel schlimmer. Und die Bilder der sterbenden Kinder und sterbenden Babys, ich w\u00fcrde mir sehr w\u00fcnschen, da\u00df diese Bilder<em> <\/em>die Leute verfolgen w\u00fcrden, die die Hilfe zur\u00fcckhalten! Es gibt keinen \u2013 das grenzt an V\u00f6lkermord! Denn die Auswirkungen sind alle bekannt: Das Geld jetzt einzubehalten ist das gr\u00f6\u00dfte Verbrechen, das ich mir vorstellen kann! Ich denke also, da\u00df wir die Welt\u00f6ffentlichkeit wirklich viel mehr aufr\u00fctteln m\u00fcssen, denn was sie tun, zwingt die Taliban praktisch dazu, sich wieder der Drogenproduktion und dem Drogenhandel zuzuwenden. Die Taliban wollen keine Drogenproduktion haben, das widerspricht ihren religi\u00f6sen \u00dcberzeugungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Und im Jahr 2000 verhandelte der UN-Vertreter Pino Arlacchi mit den Taliban und sie gaben die Drogenproduktion auf. Die Drogenexplosion ereignete sich, nachdem die NATO ins Land gekommen war, und jetzt zwingen sie die Taliban, indem Sie die Gelder zur\u00fcckhalten, Geld von irgendwoher zu holen. Dies wird also eine unglaubliche Anzahl von Todesf\u00e4llen in Europa, in Ru\u00dfland und China nach sich ziehen, wohin die Drogen ihren Weg finden werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Es bedeutet auch, wenn man behauptet, eine Opposition zu den Taliban zu ben\u00f6tigen, tja, dann f\u00f6rdert man den Terrorismus. Und die Fl\u00fcchtlingskrise. Wenn man die nicht sehr schnell l\u00f6st, werden Millionen Menschen dem Hunger, Krankheiten und K\u00e4lte entfliehen und es wird eine gewaltige Fl\u00fcchtlingskrise entstehen, die die Nachbarl\u00e4nder belastet. Aber diese Fl\u00fcchtlinge, die dann versuchen, in die T\u00fcrkei oder nach Europa zu gelangen \u2013 es gibt einfach keine rationale Begr\u00fcndung und Rechtfertigung f\u00fcr das, was gerade passiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich hoffe, da\u00df diese Konferenz, die gerade in Islamabad stattfindet, auch im Rest der Welt den Anklang finden wird, um deren Augen zu \u00f6ffnen. Denn was auf dem Spiel steht, ist nichts Geringeres als eine derartige [historische] Weggabelung, an der man entweder menschlicher oder barbarischer wird. Und f\u00fcr Letzteres hat sich der Westen im Moment eindeutig entschieden. Und ich denke, das mu\u00df behoben werden.<\/p>\n\n\n\n<p>REHMAN: An dieser Konferenz wird nach Angaben unseres Au\u00dfenministers auch der afghanische Interimsau\u00dfenminister, die chinesische und die russische sowie die amerikanische Delegation teilnehmen. Nun, da die amerikanische Vertretung dort sein wird, Ma&#8217;am, glauben Sie, da\u00df die OIC-Mitglieder, wenn sie [die Amerikaner] dem zustimmen, da\u00df L\u00e4nder wie Saudi-Arabien f\u00fcr eine gewisse Zeit wie zum Beispiel f\u00fcr ein Jahr Treibstoff mit Zahlungsaufschub oder \u00e4hnlichem liefern k\u00f6nnten? Einige L\u00e4nder, wie Ru\u00dfland, k\u00f6nnten Weizen liefern, weil der Weizenkonsum in Afghanistan sehr hoch ist; gleiches gilt auch f\u00fcr Reis. Einige L\u00e4nder, vielleicht Pakistan, k\u00f6nnten am Ende \u00fcbereinkommen, da\u00df die Inder Nahrungsmittel \u00fcber Pakistan nach Afghanistan bringen k\u00f6nnten; es gibt derartige \u00dcbereink\u00fcnfte \u2013 denn dies wird auch Teil der Verhandlungen sein, da\u00df wir Indien helfen lassen, wenn sie helfen wollen. Aber dann mu\u00df es eine Art von Abkommen geben; so sollte es zumindest sein, weil es auch ein hohes Vertrauensdefizit gibt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn wir \u00fcber diesen wichtigen Punkt sprechen, sagen wir nicht, da\u00df wir das Regime akzeptieren, jedoch zumindest mit ihm reden! Glauben Sie, da\u00df dies die Grundlage sein k\u00f6nnte, von der aus wir die Verhandlungen beginnen k\u00f6nnen?<\/p>\n\n\n\n<p>Da unser Au\u00dfenminister auch diesen sehr wichtigen Aspekt der humanit\u00e4ren Krise beleuchtete und sagte, da\u00df wir unser Bestes geben werden, um dieses Problem zu l\u00f6sen, und auch sagte, da\u00df er ein Treffen mit dem Generalsekret\u00e4r der OIC hatte, das sehr produktiv gewesen sei.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun eine kurze Anmerkung von Ihnen: Was die Medien betrifft \u2013 weil Sie sagten, da\u00df es in den westlichen Medien keine Nachrichten \u00fcber Afghanistan gibt \u2013 sind in Europa diese strittigen Standpunkte, die von den OIC-Mitgliedern gerade in Islamabad diskutiert werden, ein Thema in Ihren Fernsehsendern oder in der Zeitung oder im Netz?<\/p>\n\n\n\n<p>ZEPP-LAROUCHE: Nein. Die Berichterstattung \u00fcber Afghanistan ist praktisch verschwunden. Unmittelbar nach dem Abzug der Truppen gab es gro\u00dfe Aufregung, und es war drei, vier Wochen lang das Thema, aber in den drei Monaten seither findet man in Italien, in Frankreich, in Deutschland keinerlei Berichterstattung mehr dar\u00fcber. Ich denke, wenn man die Medien aus der Region verfolgt, gibt es viele vielversprechende Zeichen \u2013 zum Beispiel fand ich es gut, da\u00df Indien und Pakistan sich bereit erkl\u00e4rten, die Pakistan-Route f\u00fcr den Transport von Lebensmitteln aus Indien zur Verf\u00fcgung zu stellen, ein sehr wichtiger Schritt, und ich wei\u00df f\u00fcr Indien ist auch das, was in Afghanistan passiert, \u00e4u\u00dferst wichtig. Man kann sich also nur w\u00fcnschen, da\u00df die regionale Zusammenarbeit \u00e4ltere geopolitische Konflikte \u00fcberwindet. Nat\u00fcrlich auch die Treffen, die in den zentralasiatischen Republiken mit Ru\u00dfland und China stattfanden. Nat\u00fcrlich auch die Treffen in den zentralasiatischen Republiken, an denen Ru\u00dfland und China beteiligt waren. Aber ich denke, die Frage der Erweiterten Troika sollte auch vorangetrieben werden, denn ich denke, die Beteiligung der Vereinigten Staaten an einer konstruktiven Anstrengung ist meiner Meinung nach der Knackpunkt, denn wenn die Vereinigten Staaten davon \u00fcberzeugt werden k\u00f6nnten, hierzu eine positive Haltung einzunehmen, w\u00e4re dies ein \u00e4u\u00dferst wichtiges Sprungbrett heraus aus einer ansonsten \u00e4u\u00dferst gef\u00e4hrlichen geopolitischen Konfrontation zwischen den Vereinigten Staaten und Ru\u00dfland und China.<\/p>\n\n\n\n<p>Daher ist es in gewisser Weise eine der absoluten, wichtigen historischen Missionen, alle Kr\u00e4fte international zusammenzubringen, um Afghanistan zu helfen. In gewisser Weise denke ich, da\u00df das gesamte Schicksal der Menschheit unter diesem Brennglas fixiert ist, der sich auf das, was in Afghanistan passiert, konzentriert. Ich w\u00fcrde also wirklich hoffen, da\u00df alle teilnehmenden und betroffenen L\u00e4nder ihre Bem\u00fchungen verdoppeln und vervielfachen, um die Rettung Afghanistans zu einem Thema der ganzen Welt zu machen, denn das ist notwendig daf\u00fcr. Und ich denke, alle Kan\u00e4le m\u00fcssen genutzt werden: Medien, Vereinte Nationen, Konferenzen: Es muss ein Trommelfeuer geben, ein Trommelfeuer, um das Gewissen der Welt aufzuwecken, denn ich denke, hier wird das Urteil \u00fcber unsere F\u00e4higkeiten als menschliche Spezies gesprochen: Sind wir moralisch zum \u00dcberleben f\u00e4hig oder nicht?<\/p>\n\n\n\n<p>In gewisser Hinsicht denke ich, da\u00df das Schicksal Afghanistans und das Schicksal der Menschheit viel enger miteinander verbunden sind, als sich die meisten Menschen vorstellen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>REHMAN: Sehr gut gesagt, Ma&#8217;am. Sehr gut gesagt. Und ich hoffe, diesen Abschnitt unserer \u00dcbertragung in der Tat mit diesem Hinweis abschlie\u00dfen zu k\u00f6nnen. Und Ma&#8217;am, wenn wir \u00fcber US-Pr\u00e4sident Joe Biden sprechen, denkt er, er sei der Vork\u00e4mpfer zur L\u00f6sung humanit\u00e4rer Krisen? Er spricht immer \u00fcber die Probleme der ganzen Welt, spricht aber nicht viel \u00fcber Kaschmir oder Pal\u00e4stina. Auch bez\u00fcglich Afghanistan haben wir nicht viel von ihm geh\u00f6rt. Ich denke, es ist die h\u00f6chste Zeit, zu sagen, da\u00df alle Menschen gleich geschaffen sind, also ich denke, da\u00df dies etwas sehr Wichtiges ist, und die Amerikaner sollten eine F\u00fchrung \u00fcbernehmen, wenn sie sich als die Weltf\u00fchrer oder die Meister in dieser Angelegenheit betrachten, sollten sie das auf jeden Fall tun und irgendeine Art von L\u00f6sung, eine richtige Abhilfe f\u00fcr dieses Problem aufzeigen. Frau Zepp-LaRouche, vielen Dank f\u00fcr Ihre Anwesenheit und es war eine Freude, Sie zu dabei haben.<\/p>\n\n\n\n<p>ZEPP-LAROUCHE: Danke\u2026.<\/p>\n\n\n\n<p>REHMAN: Willkommen zur\u00fcck zu unserer \u00dcbertragung. Wir sprechen \u00fcber dieses sehr wichtige OIC-Treffen, das in Islamabad abgehalten wird, um sicherzustellen, da\u00df die humanit\u00e4ren Probleme, die eine erhebliche Bedrohung f\u00fcr die afghanische \u00d6ffentlichkeit darstellen, ber\u00fccksichtigt werden sollten. Wie wir wissen, gibt es dort die sozialen Probleme, die wirtschaftlichen Probleme, die Bank, die kurz vor dem Zusammenbruch steht. Die Konten wurden eingefroren, 9,5 Milliarden Dollar der Gelder des afghanischen Volkes, die in den Vereinigten Staaten von Amerika und anderen westlichen L\u00e4ndern gehalten werden, wurden eingefroren und sind nicht freigegeben worden. Es herrscht akute Nahrungsknappheit und es wird angenommen, da\u00df 60% der Gesamtbev\u00f6lkerung am Rande einer absoluten Katastrophe stehen. 1,1 Millionen Kinder k\u00f6nnten sterben, wenn keine angemessene Hilfe zur rechten Zeit zur Verf\u00fcgung steht; weitere 3,2 Millionen Kinder sind am Rande des Hungers.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt also viele Probleme in Afghanistan und Pakistan hat die Initiative ergriffen, dieses Thema in Islamabad zu diskutieren, also sollte das Problem Afghanistan zur Sprache gebracht werden und die westlichen L\u00e4nder sollten sich melden und dem afghanischen Volk helfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt, in unserem zweiten Teil, werden wir von Generalleutnant Raza Muhammad Khan (i.R.) begleitet, der ein f\u00fchrender Analytiker ist\u2026. und der ehemaligen Botschafterin Naghmana Hashmi, einer hochrangigen Diplomatin und ehemaligen Botschafterin \u2013 Ma&#8217;am, es freut mich, Sie in der Show zu haben. Und aus Stockholm, Schweden, hat sich Hussein Askary zu uns gesellt, ein Experte f\u00fcr internationale Beziehungen. Es freut mich, Sie dabei zu haben Herr Askary\u2026.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun zu Ihnen, Herr Hussein Askary: 2,2 Billionen Dollar wurden ausgegeben \u2013 sinnvoll oder nicht, ist eine andere Frage \u2013 f\u00fcr 20 Jahre Krieg in Afghanistan. Und am Ende des Tages wurden Millionen von Menschen vertrieben, Hunderttausende von ihnen wurden get\u00f6tet. Etwa 55, 60 L\u00e4nder marschierten ein. Nicht einmal eines davon ist nun vor Ort, um sie jetzt zu unterst\u00fctzen. Vielleicht waren sie also da, um zu befreien, aber sie konnten nicht befreien, also von der Liberalisierung zum Hungertod: 20 Jahre, 2,2 Billionen Dollar: Was ist das f\u00fcr eine wirtschaftliche Gleichung, Sir? Bringen wir Licht ins Dunkel.<\/p>\n\n\n\n<p>NAGHMANA HASHMI: Es sind eher 6 Billionen Dollar.<\/p>\n\n\n\n<p>HUSSEIN ASKARY: Auch Ihre G\u00e4ste haben richtigerweise auf einige sehr wichtige Dinge hingewiesen [\u00fcber die Art des OIC-Treffens, einschlie\u00dflich der UNSC-P5-L\u00e4nder und was geplant werden sollte]. Aber ich finde die Bem\u00fchungen Pakistans, die Situation in Afghanistan zu verbessern, lobenswert. Ich habe den Brief von Au\u00dfenminister [Shah Mahmood] Qureshi gelesen, und er wies richtigerweise darauf hin, da\u00df eine Gefahr droht und da\u00df die Nationen sowohl in der islamischen Welt als auch international dringend aufgefordert werden m\u00fcssen, schnell die Mittel des afghanischen Volkes freizugeben, diese Gelder, die 9,5 Milliarden Dollar, die in den Vereinigten Staaten und europ\u00e4ischen Banken eingefroren wurden, diese geh\u00f6ren der afghanischen Nation, sie geh\u00f6ren nicht den Taliban.<\/p>\n\n\n\n<p>Und Ihr Au\u00dfenminister wies auch richtig darauf hin, da\u00df Millionen Menschen in Afghanistan jetzt dar\u00fcber nachdenken, ihre Kinder mitzunehmen und aus Afghanistan weg zu gehen, in den Iran, nach Pakistan, wo immer sie hin k\u00f6nnen. Und das w\u00e4re eine noch gr\u00f6\u00dfere humanit\u00e4re Krise. Aber die internationalen Institutionen wie das Weltern\u00e4hrungsprogramm und andere haben darauf hingewiesen, da\u00df Millionen, mindestens 20 Millionen dieser Menschen vom Hungertod bedroht sind, und daher sollte ein erster Schritt darin bestehen, die Gelder des afghanischen Volkes freizugeben, denn das w\u00e4re der schnellste Weg, um Lebensmittel, Medikamente und andere Bed\u00fcrfnisse f\u00fcr das afghanische Volk sicherzustellen \u2013 neben der humanit\u00e4ren Hilfe nat\u00fcrlich. Aber das ist prim\u00e4r.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Sache ist nun, wie Sie festgestellt haben, da\u00df die Krise in Afghanistan nicht durch die Macht\u00fcbernahme der Taliban verursacht wurde. Sie wurde verursacht durch ein zwanzigj\u00e4hriges Scheitern der transatlantischen Welt, in der Billionen Dollar nur f\u00fcr Milit\u00e4roperationen und Sicherheitsoperationen ausgegeben wurden. Wie Ihre G\u00e4ste sagten, haben sie es vers\u00e4umt, die Kapazit\u00e4ten in Afghanistan aufzubauen, Lebensmittel zu produzieren, eine angemessene Gesundheitsversorgung zu haben und die Grundlagen des Lebens in Afghanistan herzustellen. Dies ist also ein massives Versagen, und jetzt haben wir dieses zynische Spiel, bei dem Ihr Au\u00dfenminister klar darauf hingewiesen hat, da\u00df, wenn Sie jetzt das afghanische Volk aushungern, was eigentlich ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit ist \u2013 diese Kollektivstrafe \u2013 was sie damit schaffen, ist eine chaotische Sicherheitslage, die Terrorismus und Massenauswanderungen hervorbringen wird \u2013 sie wird dieselben Dinge hervorbringen, von denen Sie behaupten, da\u00df sie sie verhindern wollten.<\/p>\n\n\n\n<p>Dies ist also ein klares Versagen, aber unsere derzeitige Mobilisierung zielt darauf ab, da\u00df alle Anstrengungen unternommen werden, um die Situation zu l\u00f6sen, um die Menschen in den Vereinigten Staaten und in Europa wieder zur Besinnung zu bringen. Das Schiller-Institut beteiligt sich an einer internationalen Kampagne, um den US-Kongress dazu zu bringen, um die europ\u00e4ischen Politiker und Regierungen dazu zu bringen, was auch von Hilfsorganisationen unterst\u00fctzt wird, da\u00df die Gelder der afghanischen Bev\u00f6lkerung frei gegeben werden und mit der De-facto-Regierung in Afghanistan, in Kabul, zusammen gearbeitet wird, um humanit\u00e4re Hilfe zu beginnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun, das Wichtigste, worauf Ihre G\u00e4ste auch hingewiesen haben, bezieht sich auf die OIC, die islamischen Nationen wurden unterdr\u00fcckt, aber das liegt an der \u00c4ra der Geopolitik, die gerade in Afghanistan beendet wurde. Selbst Pr\u00e4sident Biden sagte, mit dem R\u00fcckzug aus Afghanistan gehe eine \u00c4ra zu Ende. Was auch immer er damit meint, wir meinen damit ein neues Paradigma in den internationalen Beziehungen: das Zeitalter der Geopolitik, in dem man eine Nation gegen die andere ausspielen kann, um geopolitische Vorteile zu erzielen \u2013 [ist] nicht wirklich einen Dienst an der Menschheit, und in diesem geopolitischen Spiel des Teilens und Herrschens wurden islamische Nationen, muslimische Nationen gegeneinander ausgespielt, wie in Libyen, dann Syrien, im Jemen, und es dauert bis heute an! Es ist also an der Zeit, uns von der Geopolitik abzuwenden, einschlie\u00dflich aller muslimischen Nationen: Sie sollten nicht in dieses geopolitische Spiel des Teilens und Herrschens verwickelt sein \u2013 und die Bem\u00fchungen vereinen, das neue Paradigma voranzutreiben, das durch die Belt-and-Road-Initiative veranschaulicht wird. Der China-Pakistan-Wirtschaftskorridor ist das beste Vehikel, um die Neue Seidenstra\u00dfe, diese neue Strategie f\u00fcr den Wiederaufbau und die Win-Win-Kooperation nach Afghanistan auszudehnen; und alle Nachbarn Afghanistans werden davon profitieren \u2013 die Welt wird davon profitieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Dies ist also das Ende einer \u00c4ra, und muslimische Nationen m\u00fcssen ihre Bem\u00fchungen vereinen, auch mit anderen nicht-muslimischen Nationen, wie zum Beispiel in der Shanghai Cooperation Organization. Dies wird uns, wie Ihre G\u00e4ste sagten, dahin f\u00fchren, sowohl die unmittelbare humanit\u00e4re Krise zu lindern, als auch den Weg zu einer langfristigen L\u00f6sung auf Grundlage der wirtschaftlichen Zusammenarbeit, des Aufbaus von Infrastruktur und des Aufbaus einer Gesundheitsplattform zu ebnen, den unser Institut und die Vorsitzende unseres Instituts in Ihrer Fernsehsendung diskutiert hat: Wir haben Operation Ibn Sina, um beginnend mit Afghanistan und dem Jemen eine Gesundheitsplattform zu schaffen, die auf dem Aufbau der notwendigen Infrastruktur \u2013 Wasser, Strom, Verkehr, Bildung usw. \u2013 basiert, um den Menschen eine moderne Gesundheitsversorgung zu erm\u00f6glichen. Dies ist der einzige Weg, wie Nationen im Osten und im Westen zusammenarbeiten k\u00f6nnen, damit wir das Kapitel schlie\u00dfen k\u00f6nnen, das blutige Kapitel der Geopolitik, das sich nun \u00fcber 40 Jahre erstreckt hat \u2013 nicht nur die letzten 20 Jahre \u2013 und Millionen von Menschenleben gekostet hat, massives Elend, Massenauswanderung verursacht hat, wie sie es selbst in Pakistan erlebt haben. Dies ist also sowohl eine Chance als auch eine Krisenzeit. Daher sollten wir die Gelegenheit nutzen, die Bem\u00fchungen sowohl der muslimischen Nationen als auch der internationalen Gemeinschaft zu vereinen, um eine menschlichere L\u00f6sung f\u00fcr die Situation herbeizuf\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p>REHMAN: Eine kurze Bemerkung, bevor ich zu unseren G\u00e4sten im Studio zur\u00fcckkehre. Vorhin hatten wir einen Gast aus Deutschland, und sie erw\u00e4hnte, da\u00df es dort <em>keine<\/em><em> <\/em><em>Nachrichten<\/em><em> <\/em>\u00fcber Afghanistan in den westlichen Medien gibt. Und da Sie in Skandinavien leben, und [sich] vielleicht in L\u00e4ndern wie Norwegen und sogar Schweden oder D\u00e4nemark, Finnland [auskennen], dies sind die L\u00e4nder, die F\u00fcrsprecher in humanit\u00e4ren Krisen und dem Leiden der Menschen sind, sie sprechen immer sehr lautstark dar\u00fcber. Wie sieht das aktuelle Szenario aus? Wird dieses Thema auch in den westlichen Medien, insbesondere in Skandinavien, thematisiert?<\/p>\n\n\n\n<p>ASKARY: Nein, Ihr Gast aus Deutschland hatte offensichtlich recht. Afghanistan ist aus der Medienberichterstattung verschwunden. Es wird nur berichtet, da\u00df Menschen Krokodilstr\u00e4nen \u00fcber die Situation von Frauen und M\u00e4dchen in Afghanistan vergie\u00dfen, aber sie wissen nicht, da\u00df diese Aktionen, die Sanktionen gegen Afghanistan, Frauen, M\u00e4dchen und Kinder in Afghanistan t\u00f6ten. Wir haben einige humanit\u00e4re Organisationen, die tats\u00e4chlich \u00f6ffentlich dazu aufgerufen haben, die humanit\u00e4re Hilfe in Afghanistan wieder aufzunehmen, und wir haben viele nordische Organisationen, die sich seit vielen Jahren in Afghanistan engagieren und jetzt \u00f6ffentliche Aufrufe machen. Sie erhalten eine begrenzte Berichterstattung. Aber denken Sie daran, da\u00df jetzt die Regierungen und die Eliten hier in Skandinavien, in Europa im Allgemeinen, und auch in den Vereinigten Staaten vereint sind, um sich auf das zu konzentrieren, was sie \u201eChina und Ru\u00dfland stoppen\u201c nennen. Denn diese L\u00e4nder, von denen die meisten in der NATO sind, haben in Afghanistan versagt und wollen von ihrem Versagen und dem Elend, das sie in Libyen, Syrien, Jemen, Afghanistan, Irak usw. verursacht haben, ablenken und behaupten deshalb, da\u00df die Probleme der Welt darin best\u00fcnden, da\u00df Ru\u00dfland und China zwei autorit\u00e4re Regime seien, die aufgehalten werden m\u00fcssten. Das ist vollkommener Wahnsinn, denn was das nach sich ziehen w\u00fcrde, ist ein Dritter Weltkrieg: Er wird nicht mit regul\u00e4ren Armeen, sondern mit Atomwaffen gef\u00fchrt. Und das ist ein Rezept f\u00fcr die Ausrottung der Menschheit!<\/p>\n\n\n\n<p>Also unterst\u00fctzen diese Leute in den Medien die Kriegsmaschinerie hier, sogar in Skandinavien, um darauf zu fokussieren, wie man Ru\u00dfland und China bek\u00e4mpft und stoppt.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun, Pakistan erh\u00e4lt hier in den Medien eine Teilschuld an der Lage, weil sie sagen, Pakistan unterst\u00fctze die Taliban, und das ist wirklich b\u00f6se Propaganda.<\/p>\n\n\n\n<p>REHMAN: \u2014Letztendlich werden die Narrative immer von der westlichen Welt vorgegeben. Und dies sind solche Narrative.<\/p>\n\n\n\n<p>ASKARY: Ja, aber es gibt eine Realit\u00e4t vor Ort. Es ist die Realit\u00e4t, die den Ausgang der Dinge bestimmt, nicht das, was die Leute in den Medien sagen, nicht das, was diese Geheimdienste schreiben und an die Medien senden, um es dann den Leuten zu sagen. Es gibt eine Realit\u00e4t: Die Welt hat sich ver\u00e4ndert. Die Macht der Welt, die Wirtschaftsmacht der Welt hat sich nach Osten verlagert. Wir haben hier in Europa massive soziale und wirtschaftliche Probleme. Wir haben eine Energiekrise, mitten hier in Europa! Wir haben eine Gesundheitskrise, mitten hier in Europa! Diese Realit\u00e4ten werden also bestimmen, welchen Weg die Nationen einschlagen werden, und nicht das, was die Leute im milit\u00e4risch-industriellen Komplex und ihre Medienvertreter sagen.<\/p>\n\n\n\n<p>REHMAN: Perfekt gesagt, perfekt gesagt\u2026.<\/p>\n\n\n\n<p>Letzte Bemerkung von Ihnen, ein Schlusswort, Herr Askary.<\/p>\n\n\n\n<p>ASKARY: Vielen Dank. Es war eine sehr bereichernde Diskussion hier, denke ich. In Bezug auf Indien ist es ironisch, da\u00df ich in Ihrem Programm oder vielleicht in einer anderen Sendung einen Monat vor der Entscheidung Indiens, Weizen durch Pakistan zu schicken, vorgeschlagen habe, da\u00df Indien und Pakistan wirtschaftlich zusammenarbeiten sollten. Vergessen Sie all die britische Geopolitik, die den Kaschmirkonflikt und andere Probleme verursacht hat: es gibt f\u00fcr Indien einen Weg, in sein geo\u00f6konomisches und kulturelles Umfeld zur\u00fcckzukehren. Indien ist kein atlantisches Land. In Indien herrscht eine Identit\u00e4tskrise. Sie wollen mit einem Fu\u00df in Asien, aber mit dem anderen Fu\u00df im Atlantik sein, und das stellt Indien vor gro\u00dfe Probleme.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt eine Realit\u00e4t, die Indien nicht negieren kann, n\u00e4mlich eine geographische, kulturelle, historische Situation, und diese ist ein sehr gutes Beispiel f\u00fcr diese Geo\u00f6konomie, die der Geopolitik \u00fcberlegen ist. Und es war eine erfreuliche Tatsache, als ich sah, da\u00df Ihr Premierminister Imran Khan sogar zugestimmt hat, den indischen Weizen nach Afghanistan zu lassen, wie ich es einen Monat zuvor vorgeschlagen hatte. Aber dann, aufgrund dieser manchmal ziemlich albernen geopolitischen und anderen Spiele, wurde dies nicht [gleich] umgesetzt. Deshalb ist dies ein sehr gutes Beispiel, in dem Pakistans Position in der Region gest\u00e4rkt werden m\u00fcsste, aber eben nicht durch derlei Spiele.<\/p>\n\n\n\n<p>REHMAN: \u2013 auf jeden Fall. Ein sehr wichtiger Punkt, insbesondere diese besondere Aktion Pakistans er\u00f6ffnet auch diesen beiden L\u00e4ndern so viele M\u00f6glichkeiten, zumindest miteinander zu reden, zu verhandeln.<\/p>\n\n\n\n<p>ASKARY: Und Indien hat alles, um von der Zusammenarbeit mit Pakistan zu profitieren \u2013<\/p>\n\n\n\n<p>REHMAN: In Ordnung, vielen Dank, Askary, f\u00fcr Ihre Diskussion. Das ist alles, was wir f\u00fcr diese Stunde haben.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Helga Zepp-LaRouche und Hussein Askary traten am 17. 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