{"id":80784,"date":"2021-10-12T08:23:24","date_gmt":"2021-10-12T12:23:24","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/?p=80784"},"modified":"2021-10-12T09:17:55","modified_gmt":"2021-10-12T13:17:55","slug":"ein-aufruf-zur-freigabe-der-gelder-des-afghanischen-volkes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2021\/10\/12\/ein-aufruf-zur-freigabe-der-gelder-des-afghanischen-volkes\/","title":{"rendered":"Ein Aufruf zur Freigabe der Gelder des afghanischen Volkes"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Dieser Aufruf des Schiller-Instituts wird international, u.a. an w\u00e4hrend eines weltweiten Aktionstages am 14. Oktober, verbreitet.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"has-text-align-center wp-block-heading\"><a href=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Afghanistan-Aufruf_2021.pdf\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Afghanistan-Aufruf_2021.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">PDF des Aufrufs<\/a><\/h2>\n\n\n\n<p>Heute und in den kommenden Tagen stehen wir, informierte Weltb\u00fcrger und Patrioten unserer jeweiligen Nationen, in Washington, Berlin, Lima, Paris, Rom, Buenos Aires, Kopenhagen, Madrid, Stockholm, Br\u00fcssel und in vielen anderen St\u00e4dten der Welt zusammen, um ein Verbrechen aufzudecken und anzuprangern.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 15. August hat nach vier Jahrzehnten ausl\u00e4ndischer Interventionen eine neue Regierung in Afghanistan die Macht \u00fcbernommen. Die neue Regierung &#8211; auch wenn ihre Ausrichtung nicht unbedingt unsere Zustimmung findet &#8211; hat sich bereit erkl\u00e4rt, sich den unmittelbaren humanit\u00e4ren Herausforderungen zu stellen, die Opiumproduktion auszurotten, das afghanische Gesundheitssystem wieder aufzubauen und die grundlegende Infrastruktur zu errichten, die f\u00fcr die Ankurbelung von Handel und Entwicklung erforderlich ist. Pakistan, Indien, China, Ru\u00dfland, Turkmenistan, Iran und andere L\u00e4nder sind sich dar\u00fcber im klaren, da\u00df es im Interesse aller liegt, der neuen Regierung die M\u00f6glichkeit zu geben, die Lage durch normale internationale Beziehungen zu stabilisieren. Aber es ist noch mehr notwendig: Ohne ein Minimum an ausl\u00e4ndischer Hilfe wird Afghanistan bei der Bew\u00e4ltigung der t\u00f6dlichen Ern\u00e4hrungs- und Gesundheitskrise scheitern, die schon lange vor dem 14. August begann.<\/p>\n\n\n\n<p>Daher ist es emp\u00f6rend, da\u00df das Wei\u00dfe Haus in den Tagen nach der Macht\u00fcbernahme durch die Taliban ank\u00fcndigte, da\u00df alle Guthaben der afghanischen Zentralbank, die sich in den USA befinden, nicht an die neue afghanische Regierung freigegeben w\u00fcrden:<\/p>\n\n\n\n<p>Die US-Notenbank weigert sich, die Verm\u00f6genswerte der afghanischen Zentralbank in H\u00f6he von 9,5 Milliarden Dollar freizugeben, von denen 7 Milliarden Dollar von der New Yorker Fed gehalten werden. Etwa 1,3 Milliarden Dollar liegen auf internationalen Konten, ein Teil davon in Euro und britischen Pfund, der Rest bei der Bank f\u00fcr Internationalen Zahlungsausgleich in der Schweiz. Infolgedessen kann Afghanistan nur auf 0,1-0,2% seiner gesamten Reserven zugreifen!<\/p>\n\n\n\n<p>Der Internationale W\u00e4hrungsfonds hat alle Finanzierungen ausgesetzt, weil \u201einnerhalb der internationalen Gemeinschaft keine Klarheit \u00fcber die Anerkennung der neuen Regierung besteht\u201c. 370 Millionen Dollar, die am 23. August freigegeben werden sollten, wurden zur\u00fcckgehalten, und auch der Zugang zu den Reserven des IWF in Form von Sonderziehungsrechten (SZR), die in staatlich garantiertes Geld umgewandelt werden k\u00f6nnen, wurde blockiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Weltbank (wie in einer Petition der amerikanischen Frauen- B\u00fcrgerrechtsbewegung Code Pink angeprangert) weigert sich, etwa 440 Millionen Dollar freizugeben, insbesondere Mittel, die f\u00fcr die Bezahlung afghanischer Lehrer und Gesundheitsarbeiter ben\u00f6tigt werden. W\u00e4hrend also der Aufschrei \u00fcber die \u201eRechte der Frauen\u201c gro\u00df ist, werden 13.000 weibliche Besch\u00e4ftigte im Gesundheitswesen, darunter \u00c4rztinnen, Hebammen, Krankenschwestern, Impfpersonal und anderes weibliches Personal, vom Treuhandfonds der Weltbank f\u00fcr den Wiederaufbau Afghanistans (ARTF) nicht bezahlt.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 29. Februar 2020 haben die Taliban und die US-Regierung ein Abkommen unterzeichnet. In Teil III dieses Abkommens hei\u00dft es: \u201eDie USA und die Islamische Republik Afghanistan verpflichten sich, ihre positiven Beziehungen fortzusetzen, einschlie\u00dflich der wirtschaftlichen Zusammenarbeit f\u00fcr den Wiederaufbau\u2026 Die Vereinigten Staaten werden von der Androhung oder Anwendung von Gewalt gegen die territoriale Integrit\u00e4t oder politische Unabh\u00e4ngigkeit Afghanistans absehen und sich nicht in die inneren Angelegenheiten des Landes einmischen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn die Vereinigten Staaten heute Respekt und Ansehen zur\u00fcckgewinnen wollen, m\u00fcssen sie ihren Verpflichtungen nachkommen, vor allem, wenn Millionen von Menschenleben, sowohl weibliche als auch m\u00e4nnliche, auf dem Spiel stehen, wie es in Afghanistan aufgrund einer Ern\u00e4hrungs- und Gesundheitskrise von apokalyptischen Ausma\u00dfen der Fall ist. Zwei von f\u00fcnf Afghanen, viele von ihnen Kinder, sind vom Hungertod bedroht.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir, die Unterzeichnenden, fordern daher Pr\u00e4sident Joe Biden auf, im Sinne des von den USA unterzeichneten Doha-Abkommens von 2020 zu handeln und alle unn\u00f6tigen Sanktionen gegen Afghanistan aufzuheben, eingeschlossen die Verwendung b\u00f6swilliger Vorw\u00e4nde, um das Land am Zugriff auf die Verm\u00f6genswerte seiner eigenen Zentralbank sowie an seinem normalen Zugang zu den internationalen Finanzm\u00e4rkten zu hindern.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sofortiges Handeln ist dringend notwendig!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Unterst\u00fctzen auch Sie diesen Aufruf und helfen Sie mit, ihn zu verbreiten!<\/h2>\n\n\n\n<p>Erstunterzeichner:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Helga Zepp-LaRouche, Pr\u00e4sidentin des Schiller-Instituts, Deutschland<\/li><li>Jacques Cheminade, Pr\u00e4sident von Solidarit\u00e9 et Progr\u00e8s und dreifacher Pr\u00e4sidentschaftskandidat in Frankreich<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Hiermit unterst\u00fctze ich diesen Aufruf und m\u00f6chte durch den Newsletter des Schiller-Instituts auf dem Laufenden gehalten werden.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/5d8e173e.sibforms.com\/serve\/MUIEAORwwTpVrpu5I-mt4MsMeBqzj73vPEI6KlkTNmLJtWIrzJLOgVybJhmH6Py338aUfW8JJYytM7HRVPwPjCTm5THqfJZYS0LraJaNcM3vf4aehNVV-jWXSiEt4g0bRE-uMx4-SvjDXU7nqb7nEyzPqEoK-JfcdBUxQww9e39rM_HAVWfrGPVE5m1Fs1EKyo_mu1GPOZcEQs3X\" scrolling=\"auto\" allowfullscreen=\"\" style=\"display: block;margin-left: auto;margin-right: auto;max-width: 100%;\" width=\"800\" height=\"1500\" frameborder=\"0\"><\/iframe><\/p><!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Aufruf des Schiller-Instituts wird international, u.a. an w\u00e4hrend eines weltweiten Aktionstages am 14. 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