{"id":79946,"date":"2021-09-27T16:55:20","date_gmt":"2021-09-27T20:55:20","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/?p=79946"},"modified":"2021-09-27T16:55:23","modified_gmt":"2021-09-27T20:55:23","slug":"dialog-des-schiller-instituts-wiederaufbau-von-haiti-amerikas-weg-aus-der-global-britain-falle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2021\/09\/27\/dialog-des-schiller-instituts-wiederaufbau-von-haiti-amerikas-weg-aus-der-global-britain-falle\/","title":{"rendered":"Dialog des Schiller-Instituts &#8211; \u201eWiederaufbau von Haiti \u2013 Amerikas Weg aus der &#8218;Global Britain&#8216;-Falle\u201c"},"content":{"rendered":"\n<p>Das Schiller-Institut hat am 25. September ein internationales Seminar mit dem Titel \u201eWiederaufbau von Haiti \u2013 Amerikas Weg aus der &#8218;Global Britain&#8216;-Falle\u201c veranstaltet. In der zweieinhalbst\u00fcndigen Diskussion wurden mehrere Aspekte eines Entwicklungskonzepts f\u00fcr Haiti sowie die erforderlichen Sofortma\u00dfnahmen er\u00f6rtert. Diese Darstellungen stehen in krassem Gegensatz zu den Ereignissen der vergangenen Woche, als die USA Tausende von geflohenen Haitianern von der texanisch-mexikanischen Grenze zwangsweise zur\u00fcck nach Haiti abgeschoben hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Die sechs Diskussionsteilnehmer waren Richard Freeman, Mitautor des Buches \u201eThe Schiller Institute Plan to Develop Haiti\u201c, das in der kommenden Woche von <em>EIR News<\/em> ver\u00f6ffentlicht wird; Eric Walcott, Direktor f\u00fcr strategische Partnerschaften am Institut f\u00fcr Karibikstudien; Firmin Backer, Leiter der Haiti Renewal Alliance; Joel DeJean, Ingenieur und texanischer Aktivist der LaRouche-Organisation; Walter Faggett, Arzt aus Washington, D.C., ehemaliger oberster Gesundheitsbeamter des District of Columbia und derzeitiger Co-Vorsitzender des Gesundheitsrates des Ward 8 von Washington DC und internationaler Sprecher des Komitees f\u00fcr die Koinzidenz der Gegens\u00e4tze, sowie Moderator Dennis Speed.<\/p>\n\n\n\n<p>Freeman stellte sowohl die Dimensionen der extremen Unterentwicklung dar, die Haiti jahrzehntelang aufgezwungen wurde, als auch die Grundz\u00fcge eines Entwicklungsprogramms f\u00fcr dieses Land im Kontext der Entwicklung der gesamten Insel Hispaniola und der Karibik. Er pr\u00e4sentierte eine Karte mit Vorschl\u00e4gen f\u00fcr Eisenbahnlinien, Kernkraftwerke, sichere Wassersysteme und anderer wichtiger Infrastruktur, darunter Karten mit Vorschl\u00e4gen, die chinesische Firmen in den letzten Jahren vorgelegt hatten, die aber nicht umgesetzt wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>Firmin Backer wies darauf hin, da\u00df USAID in den 11 Jahren seit dem letzten Erdbeben 5,1 Milliarden Dollar in Haiti aufgewendet habet, aber was sei mit diesem Geld geschehen? Jetzt, nach dem j\u00fcngsten Erdbeben, k\u00f6nnten nicht einmal Hilfsg\u00fcter in die betroffenen Gebiete gebracht werden, weil es im S\u00fcden Haitis weder einen Flughafen noch einen Hafen gebe, um die betroffenen Menschen zu versorgen. Es m\u00fc\u00dfte genau gepr\u00fcft werden, wie falsch die US-Gelder ausgegeben wurden. Firmin berichtete au\u00dferdem, wie Haiti vor Jahren vom IWF ein Schuldenerla\u00df gew\u00e4hrt wurde, dann aber keine ausl\u00e4ndischen Kredite mehr beantragen durfte!<\/p>\n\n\n\n<p>Eric Walcott betonte: \u201eWir brauchen den kreativen Geist der Welt, um Haiti und Afghanistan zu unterst\u00fctzen.\u201c Er sagte: \u201eNutzen Sie die Diaspora\u201c, um Haiti zu entwickeln. Es gebe mehr haitianische Mediziner in New York und Miami als in ganz Haiti. Er betonte, Haiti sei <em>nicht<\/em> arm, sondern <em>die Bedingungen seien arm<\/em>. Aber die Bev\u00f6lkerung habe Stolz, Talent und Einfallsreichtum.<\/p>\n\n\n\n<p>Joel DeJean, ein Amerikaner haitianischer Abstammung, wies eindringlich auf die Notwendigkeit hin, das Land schnellstm\u00f6glich auf das h\u00f6chste technologische Niveau zu bringen, zum Beispiel \u201eden Sprung von der Holzkohle zur Kernkraft\u201c zu bewirken. Er riet, China die Gelegenheit zu geben, die allerneueste Nukleartechnologie in Haiti einzusetzen \u2013 den gasgek\u00fchlten modularen Kugelhaufenreaktor. \u201eWir brauchen nicht mehr Atom-U-Boote, wir brauchen Atomtechnologie!\u201c Er forderte au\u00dferdem, eine Entwicklungsbank in Haiti zu errichten.<\/p>\n\n\n\n<p>Dr. Faggett fa\u00dfte in vielen Punkten eine breite Perspektive und eine Aufforderung zum Handeln zusammen. Er diente fr\u00fcher in der \u201eCaribbean Peace-Keeping Force\u201c des US-Milit\u00e4rs und sprach sich nachdr\u00fccklich daf\u00fcr aus, nicht nur in Haiti, sondern weltweit t\u00e4tig zu werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Es sollte \u201eImpfdiplomatie\u201c betrieben und daf\u00fcr gesorgt werden, da\u00df eine Gesundheitsplattform in Haiti und ein Gesundheitssystem auf der ganzen Welt aufgebaut werde. Er sei begeistert von Helga Zepp-LaRouches Mission, die im Juni 2020 zum Aufbau einer weltweiten Gesundheitsplattform aufgerufen hatte. Damals gr\u00fcndete sie zusammen mit Dr. Joycelyn Elders, der ehemaligen US Surgeon General, das Komitee f\u00fcr die Koinzidenz der Gegens\u00e4tze.<\/p>\n\n\n\n<p>Die vollst\u00e4ndige Diskussion ist auf englisch auf<a href=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/blog\/2021\/09\/24\/live-event-reconstructing-haiti-is-americas-way-out-of-the-global-britain-trap\/\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/blog\/2021\/09\/24\/live-event-reconstructing-haiti-is-americas-way-out-of-the-global-britain-trap\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"> SchillerInstitute.com<\/a> verf\u00fcgbar.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Schiller-Institut hat am 25. 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