{"id":79719,"date":"2021-09-20T09:49:41","date_gmt":"2021-09-20T13:49:41","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/?p=79719"},"modified":"2021-09-27T16:57:32","modified_gmt":"2021-09-27T20:57:32","slug":"andrej-kortunow-warnte-afghanistan-sei-im-lebenserhaltungsmodus-es-gebe-keine-zeit-fuer-verzoegerungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2021\/09\/20\/andrej-kortunow-warnte-afghanistan-sei-im-lebenserhaltungsmodus-es-gebe-keine-zeit-fuer-verzoegerungen\/","title":{"rendered":"Andrej Kortunow warnte, Afghanistan sei im &#8222;Lebenserhaltungsmodus&#8220;, es gebe keine Zeit f\u00fcr Verz\u00f6gerungen!"},"content":{"rendered":"\n<p><a href=\"https:\/\/tass.com\/politics\/1337317\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/tass.com\/politics\/1337317\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">In einem Interview mit <em>TASS<\/em><\/a>, das am 13. September ver\u00f6ffentlicht wurde, warnte der Generaldirektor des russischen Rates f\u00fcr internationale Angelegenheiten, Andrej Kortunow, da\u00df Afghanistan aufgrund der Sanktionen der USA und der UNO von einer Hungersnot bedroht sei. Das Land befinde sich derzeit &#8222;im Lebenserhaltungsmodus&#8220;, da es vollst\u00e4ndig von der Hilfe internationaler Entwicklungsinstitute, der UNO, der EU und der USA abh\u00e4ngig sei. Der Direktor des Weltern\u00e4hrungsprogramms David Beasley habe w\u00e4hrend der vorangegangenen UN-Konferenz in Genf zur Hilfe f\u00fcr Afghanistan berichtet, da\u00df tats\u00e4chlich 40% des Bruttoinlandsprodukts des Landes aus ausl\u00e4ndischer Hilfe und 75% der \u00f6ffentlichen Ausgaben aus internationalen Mitteln stammten. Kortunow warnte davor, nach der Macht\u00fcbernahme der Taliban weitere Sanktionen gegen das Land folgen zu lassen und damit die Lebensmittellieferungen zu gef\u00e4hrden. Er erkl\u00e4rte gegen\u00fcber <em>TASS<\/em>, da\u00df sch\u00e4tzungsweise 1 Milliarde US-Dollar pro Monat als absolutes Minimum ben\u00f6tigt w\u00fcrden, um die grundlegendsten sozialen Einrichtungen aufrechtzuerhalten und Hunger in bestimmten Regionen zu vermeiden \u2013 das w\u00e4ren 12 Milliarden Dollar pro Jahr.<\/p>\n\n\n\n<p>Kortunow hob auch die Frage hervor, wer die Verteilung der humanit\u00e4ren Hilfe und der Nahrungsmittelverteilung f\u00fcr Afghanistan kontrollieren werde. Im Falle Syriens, so Kortunow, behaupte der Westen, man k\u00f6nne Pr\u00e4sident Bashar al-Assad nicht trauen, diese Aufgabe zu \u00fcbernehmen und \u00fcberlasse sie daher internationalen Organisationen und Hilfsgruppen. &#8222;Es ist nicht auszuschlie\u00dfen, da\u00df die gleiche Position in Bezug auf die Taliban eingenommen wird&#8220;, sagte Kortunow und erkl\u00e4rte, da\u00df dies zu einer Situation f\u00fchren w\u00fcrde, in der die internationale Gemeinschaft &#8222;bereit ist, Nahrungsmittelhilfe zu leisten, aber unter der Bedingung, da\u00df ungehinderter Zugang zu den bed\u00fcrftigen Gebieten gew\u00e4hrt wird&#8220; und die Taliban von jeglicher Entscheidungsfindung dar\u00fcber, an wen die Hilfe geliefert werden solle, ausgeschlossen w\u00fcrden. Im Falle Syriens seien die westlichen Argumente lediglich ein Vorwand, um die syrische Souver\u00e4nit\u00e4t unter dem Deckmantel des &#8222;humanit\u00e4ren&#8220; Schutzes zu beschneiden. Wie sich dies in Afghanistan \u2013 einer noch komplexeren Situation \u2013 auswirken wird, bleibt abzuwarten. <\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In einem Interview mit TASS, das am 13. September ver\u00f6ffentlicht wurde, warnte der Generaldirektor des russischen Rates f\u00fcr internationale Angelegenheiten, Andrej Kortunow, da\u00df Afghanistan aufgrund der Sanktionen der USA und der UNO von einer Hungersnot bedroht sei. 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