{"id":79485,"date":"2021-09-11T07:15:55","date_gmt":"2021-09-11T11:15:55","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/?p=79485"},"modified":"2021-09-11T07:15:57","modified_gmt":"2021-09-11T11:15:57","slug":"fusion-erfolgreicher-test-des-supraleitenden-magnetischen-einschlusses-durch-eni","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2021\/09\/11\/fusion-erfolgreicher-test-des-supraleitenden-magnetischen-einschlusses-durch-eni\/","title":{"rendered":"Fusion: Erfolgreicher Test des supraleitenden magnetischen Einschlusses durch ENI"},"content":{"rendered":"\n<p>Italiens Energiekonzern ENI gab einen erfolgreichen Test zum magnetischen Einschlu\u00df des Fusionsplasmas mittels Hochtemperatur-Supraleitertechnologie bekannt. Der Test wurde von CFS (Commonwealth Fusion Systems) durchgef\u00fchrt, einem Tochterunternehmen des 2018 gegr\u00fcndeten Plasma Science and Fusion Center des Massachusetts Institute of Technology, an dem ENI beteiligt ist.<\/p>\n\n\n\n<p>In einer Erkl\u00e4rung auf der ENI-Webseite hei\u00dft es: \u201eCFS hat den Test erfolgreich abgeschlossen, um den Betrieb des innovativen Magneten f\u00fcr den Fusionsplasmaeinschlu\u00df zu demonstrieren, der zum ersten Mal mittels HTS-Technologie (Hochtemperatur-Supraleiter) erreicht wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Test bezog sich auf die supraleitenden Technologien und zeigte die M\u00f6glichkeit auf, den Magneten im supraleitenden Zustand mit einer hohen Stabilit\u00e4t aller grundlegenden Parameter f\u00fcr seinen Einsatz in einem Fusionskraftwerk zu halten. Die Innovation wird zu einer erheblichen Verringerung der Kosten der Anlage, der Z\u00fcnd- und Wartungsenergie des Fusionsprozesses und der allgemeinen Systemkomplexit\u00e4t beitragen, wodurch sich die Zeit und der Aufwand f\u00fcr den Bau einer Demonstrationsanlage, die mehr Energie erzeugt als zur Aufrechterhaltung des Fusionsprozesses erforderlich ist (Nettoenergieerzeugungsanlage), verk\u00fcrzt. Dies wird es in der Folge erm\u00f6glichen, Kraftwerke auf der ganzen Welt zu errichten und bequem an das Stromnetz anzuschlie\u00dfen, ohne teure, speziell angefertigte Erzeugungs- und Transportinfrastrukturen vorzuhalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf Grundlage dieser wichtigen Errungenschaft bekr\u00e4ftigt das CFS seinen Fahrplan und beabsichtigt, bis 2025 die erste Versuchsanlage mit Nettoenergieerzeugung mit dem Namen SPARC zu bauen, gefolgt von der ersten Demonstrationsanlage mit dem Namen ARC , die im Laufe des n\u00e4chsten Jahrzehnts wie geplant mit der Einspeisung von Energie in das Stromnetz beginnen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<p>SPARC wird durch den Zusammenbau von insgesamt 18 identischen HTS-Magnetspulen (\u00e4hnlich der getesteten) in einer toroidalen Konfiguration (einer Donutform, die als Tokamak bezeichnet wird) gebaut, um ein Magnetfeld mit der St\u00e4rke und Stabilit\u00e4t zu erzeugen, die erforderlich ist, um ein Plasma aus Wasserstoffisotopen bei Temperaturen von etwa 100 Millionen Grad Celsius einzuschlie\u00dfen, bei dem die Fusion von Atomkernen unter Freisetzung einer sehr hohen Energiemenge stattfinden kann.\u201c<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Italiens Energiekonzern ENI gab einen erfolgreichen Test zum magnetischen Einschlu\u00df des Fusionsplasmas mittels Hochtemperatur-Supraleitertechnologie bekannt. 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