{"id":78674,"date":"2021-08-18T09:30:51","date_gmt":"2021-08-18T13:30:51","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/?p=78674"},"modified":"2021-09-27T17:07:16","modified_gmt":"2021-09-27T21:07:16","slug":"afghanistan-chance-fuer-eine-neue-epoche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2021\/08\/18\/afghanistan-chance-fuer-eine-neue-epoche\/","title":{"rendered":"Afghanistan: Chance f\u00fcr eine neue Epoche!"},"content":{"rendered":"\n<p>Helga Zepp-LaRouche betonte in ihrem w\u00f6chentlichen <a href=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2021\/08\/17\/webcast-afghanistan-chance-fuer-eine-neue-epoche\/\" data-type=\"post\" data-id=\"78638\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Webcast<\/a>, da\u00df die dramatischen Entwicklungen um die \u00dcbernahme Kabuls durch die Taliban nicht, wie von westlichen Medien hysterisch behauptet, das Ende der Welt seien. Vielmehr sei es sehr gut, da\u00df 40 Jahre Krieg in Afghanistan zu Ende gingen, denn dies er\u00f6ffne die M\u00f6glichkeit, Afghanistan durch Chinas Belt and Road Initiative in eine regionale Wirtschaftsperspektive einzubinden, in der der Wiederaufbau beginnen k\u00f6nne. Es m\u00fcsse die Gelegenheit genutzt werden, um dem afghanischen Volk Stabilit\u00e4t und wirtschaftliche Entwicklung zu bringen, argumentierte sie. Ru\u00dfland, China und die zentralasiatischen Staaten arbeiten bei diesem Vorhaben bereits zusammen; es ist an der Zeit, da\u00df sich Europa und die Vereinigten Staaten anschlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zepp-LaRouche unterstrich, da\u00df dies vom Westen jedoch eine v\u00f6llig neue Herangehensweise erfordere. Das Scheitern der Regimewechsel-Kriege seit dem Zweiten Weltkrieg sei offenkundig. Der Krieg gegen Afghanistan sei von Anfang an falsch gewesen, wie dies die andauernden Ermittlungen der Angeh\u00f6rigenfamilien \u00fcber die Angriffe des 11. September 2001 zeigen w\u00fcrden und wie Lyndon LaRouche bereits am Tag der Anschl\u00e4ge warnte. Und es habe nie einen zielf\u00fchrenden Kriegsplan gegeben.<\/p>\n\n\n\n<p>Einige f\u00fchrende westliche Politiker reagieren durchaus nachdenklich auf die Ereignisse in Afghanistan. CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet erkl\u00e4rte, dies sei das gr\u00f6\u00dfte Versagen der NATO, das es je gegeben habe. Der d\u00e4nische Au\u00dfenminister Jeppe Kofod rief zum Nachdenken und zur Gewissenserforschung auf. Helga Zepp-LaRouche wies auf die besondere Verantwortung der USA hin, &#8222;nicht im Ausland nach Ungeheuern zu suchen, die sie vernichten k\u00f6nnten&#8220;, wie sich US-Pr\u00e4sident John Quincy Adams einmal ausdr\u00fcckte.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie in der <a href=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/konferenz\/\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/konferenz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Videokonferenz des Schiller-Instituts vom 31. Juli 2021<\/a> dargelegt wurde, besteht nach dem Abzug der NATO-Truppen das Potential f\u00fcr eine \u00c4ra echten Staatsaufbaus in Afghanistan und dem Rest der Welt, wenn die westlichen Nationen zusammen mit Afghanistans Nachbarn in der von China angef\u00fchrten Belt and Road Initiative zusammenarbeiten und ihre geopolitischen Ziele aufgeben, China und Ru\u00dfland daran zu hindern, eine f\u00fchrende Rolle in der Welt zu spielen. Viele afghanische Entwicklungspl\u00e4ne liegen bereits in der Schublade, und es besteht ein gro\u00dfer humanit\u00e4rer Bedarf, angefangen beim Aufbau eines modernen Gesundheitssystems, anderer Infrastruktur und landwirtschaftlicher Alternativen zur Opiumproduktion. Von au\u00dfen wird gro\u00dfer Druck auf die Taliban ausge\u00fcbt werden, wobei Angebote zur wirtschaftlichen Entwicklung von ihrem Verhalten abh\u00e4ngig gemacht w\u00fcrden.<\/p>\n\n\n\n<p>Im letzten Teil des Webcasts ging es um die Ziele und Ergebnisse der Videokonferenz vom 14. August <a href=\"https:\/\/www.larouchelegacyfoundation.org\/\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.larouchelegacyfoundation.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u201eZum 50. Jahrestag von LaRouches vision\u00e4rer Vorhersage vom 15. August 1971 \u2013 Sind Sie endlich bereit, etwas \u00fcber Wirtschaft zu lernen?\u201c<\/a>, die von der LaRouche Legacy Foundation (LLF) veranstaltet wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Zuschauer sollten sowohl diese LLF-Videokonferenz als auch die Videokonferenz des Schiller-Instituts \u00fcber Frieden durch Entwicklung f\u00fcr Afghanistan ansehen und verbreiten. Niemand d\u00fcrfe Zaungast sein, w\u00e4hrend Geschichte geschrieben wird.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Helga Zepp-LaRouche betonte in ihrem w\u00f6chentlichen Webcast, da\u00df die dramatischen Entwicklungen um die \u00dcbernahme Kabuls durch die Taliban nicht, wie von westlichen Medien hysterisch behauptet, das Ende der Welt seien. 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