{"id":78321,"date":"2021-08-10T07:46:33","date_gmt":"2021-08-10T11:46:33","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/?p=78321"},"modified":"2021-08-10T07:46:36","modified_gmt":"2021-08-10T11:46:36","slug":"rosatom-will-weitere-schwimmende-kkws-bauen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2021\/08\/10\/rosatom-will-weitere-schwimmende-kkws-bauen\/","title":{"rendered":"Rosatom will weitere schwimmende KKWs bauen"},"content":{"rendered":"\n<p>Ru\u00dflands staatlicher Atomkonzern Rosatom hat sich dazu verpflichtet, in den n\u00e4chsten sechs Jahren vier neue schwimmende Kernkraftwerke zu bauen, um Bergbauunternehmungen im \u00e4u\u00dfersten Nordosten Sibiriens mit Strom zu versorgen. Die neuen schwimmenden Anlagen werden der <em>Akademik Lomonosov<\/em> \u00e4hneln, dem au\u00dfergew\u00f6hnlichen schwimmenden Atomkraftwerk, das Rosatom 2019 nach mehr als einem Jahrzehnt Bauzeit an den abgelegenen Hafen Pevek in Tschukotka angeschlossen hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Rahmen der neuen Projekte werden die vier Anlagen bis Ende 2026 in dem im Entstehen begriffenen Kupferbergbauprojekt Baimsky, ebenfalls in Tschukotka, in Betrieb genommen. Im Rahmen des 2-Milliarden-Dollar-Projekts plant Rosatom, die vier schwimmenden Anlagen auf der St. Petersburger Ostseewerft zu bauen, jeweils mit einem Paar der 55-MW-RITM-200-Reaktoren ausgestattet, die auch in Ru\u00dflands neuer Generation nuklearer Eisbrecher eingesetzt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Drei davon sollen die Bergwerke mit Strom versorgen. Das vierte Kraftwerk soll als Reserve bereitgehalten und in Betrieb genommen werden, wenn eines der anderen drei Kraftwerke wiederbef\u00fcllt oder gewartet werden muss, erkl\u00e4rte Rosatom-Chef Aleskei Lichatschow letzte Woche gegen\u00fcber <em>TASS<\/em>. Er sagte auch, da\u00df diese vierte Anlage auch als Reserveeinheit f\u00fcr die <em>Akademik Lomonosov<\/em> dienen k\u00f6nnte, deren \u00e4ltere KLT-40-Reaktoren alle 12 Jahre nachgef\u00fcllt werden m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die ersten beiden neuen schwimmenden Kernkraftwerke sollen bis 2026 an ihrem Einsatzort in der Chaunskaya-Bucht in der Ostsibirischen See in Betrieb genommen werden. Dort angekommen, sollen sie an die 400 km langen Stromleitungen zum Bergwerk Baimskaya angeschlossen werden. Der dritte Block soll Ende 2027 angeschlossen werden, wodurch sich die Gesamtleistung auf etwa 330 MW erh\u00f6he.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ru\u00dflands staatlicher Atomkonzern Rosatom hat sich dazu verpflichtet, in den n\u00e4chsten sechs Jahren vier neue schwimmende Kernkraftwerke zu bauen, um Bergbauunternehmungen im \u00e4u\u00dfersten Nordosten Sibiriens mit Strom zu versorgen. 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