{"id":78122,"date":"2021-08-05T12:33:32","date_gmt":"2021-08-05T16:33:32","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/?p=78122"},"modified":"2021-08-06T12:02:35","modified_gmt":"2021-08-06T16:02:35","slug":"klimamodelle-mit-genuegend-freien-parametern-kann-man-aus-den-daten-alles-ableiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2021\/08\/05\/klimamodelle-mit-genuegend-freien-parametern-kann-man-aus-den-daten-alles-ableiten\/","title":{"rendered":"Klimamodelle: Mit gen\u00fcgend \u201efreien Parametern\u201c kann man aus den Daten alles ableiten"},"content":{"rendered":"\n<p>Ein wichtiger Kritikpunkt an den Klimamodellen, mit denen die Welt mit einem unvorstellbaren Temperaturanstieg um 1,5 Grad bis zur Jahrhundertwende in Angst und Schrecken versetzt werden soll, hat damit zu tun, wie die Modellierer mit Unsicherheiten umgehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Erde ist ein <em>sehr<\/em> komplexes System, das es zu modellieren gilt, wobei unser Verst\u00e4ndnis vieler Vorg\u00e4nge \u2013 Windmuster, Niederschl\u00e4ge, Ozeanzirkulationen \u2013 unvollst\u00e4ndig ist. Das bedeutet, die Modelle k\u00f6nnen nicht den Anspruch erheben, ausschlie\u00dflich auf physikalischen Grundlagen und bekannten Naturgesetzen zu beruhen, wie dies bei einem einfachen Physikversuch im Klassenzimmer der Fall w\u00e4re.<\/p>\n\n\n\n<p>Vielmehr ist es so, da\u00df jeder unsichere Wert, der in das endg\u00fcltige Modell einflie\u00dft, in dem ihm zugewiesenen spezifischen Wert einen gewissen \u201eSpielraum\u201c hat. Wenn es nur einige wenige Unsicherheiten gibt, hat das Modell insgesamt nur wenige Justierungspunkte, und es gibt nur einen sehr kleinen Bereich f\u00fcr die Stellwerte unsicherer Parameter, was dazu f\u00fchrt, da\u00df das Modell genau die Daten der Vergangenheit produziert, anhand derer es \u00fcberpr\u00fcft werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn es aber viele \u201eKn\u00f6pfe\u201c an der Maschine gibt, gibt es auch <em>viele <\/em>Justierungsm\u00f6glichkeiten, so da\u00df das Modell die Vergangenheit zwar relativ gut abbildet (angesichts der extrem unvollst\u00e4ndigen Daten erwartet niemand Perfektion), aber f\u00fcr die Zukunft v\u00f6llig andere Vorhersagen trifft.<\/p>\n\n\n\n<p>Klimamodelle haben <em>viele<\/em> freie Parameter, viele Kn\u00f6pfe, die man einstellen kann, so da\u00df ihre \u00dcbereinstimmung mit den Daten der Vergangenheit wenig \u00fcber ihre F\u00e4higkeit aussagt, die Zukunft genau vorherzusagen. In diesem Sinne kann man die zugrundeliegenden Klimadaten dazu bringen, alles \u00fcber die Zukunft auszusagen, was man m\u00f6chte, einschlie\u00dflich einer ma\u00dflosen Erw\u00e4rmung.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Leiter der <em>CO\u2082-Koalition<\/em> schrieb k\u00fcrzlich \u00fcber den Ursprung der Klimamodelle: \u201eDer Vater dieser Modelle war der Milit\u00e4rtheoretiker John von Neumann aus dem Kalten Krieg, der herausfinden wollte, ob wir in der Sowjetunion eine D\u00fcrre verursachen k\u00f6nnten. Er scheiterte, Gott sei Dank. Von Neumann scherzte: ,Mit vier Parametern kann ich einen Elefanten zeichnen, und mit f\u00fcnf kann ich ihn mit dem R\u00fcssel wackeln lassen&#8216;.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Professor Will Happer entdeckte 2010 eine Arbeit von J\u00fcrgen Mayer et al. (DOI: 10.1119\/1.3254017), in der genau das geschah. Darin wurde eine Fourier-Koordinatenerweiterung mit vier komplexen Parametern verwendet, um eine Form zu parametrisieren, die einem Elefanten \u00e4hnelt. Wenn man einen f\u00fcnften Parameter hinzuf\u00fcgt, bewegt sich der R\u00fcssel, w\u00e4hrend sein Weg nachgezeichnet wird.<\/p>\n\n\n\n<p>(Anders als bei Klimamodellen gab es in diesem Fall keine Daten, anhand derer die Parameter validiert werden konnten, so da\u00df die Autoren sie nach eigenem Gutd\u00fcnken festlegen konnten).<\/p>\n\n\n\n<p>Was kann ein Klimamodellierer das mit Hunderten oder Tausenden von freien Parametern hinbekommen?<\/p>\n\n\n<p><div class=\"call-to-action-big\"><h2><b>Es gibt keinen ,Klimanotstand\u2018 \u2013 mit Wissenschaft und Wirtschaftsentwicklung Blackouts und Sterben verhindern<\/b><\/h2><p class=\"excerpt\">Internationales virtuelles Schiller-Institut Seminar, 24. Juli<\/p><p><a href=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/es-gibt-keinen-klimanotstand\/\" class=\"custom-button large\" data-newwindow=\"true\">Konferenz ansehen \u2192<\/a><\/p><\/div><\/p><!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein wichtiger Kritikpunkt an den Klimamodellen, mit denen die Welt mit einem unvorstellbaren Temperaturanstieg um 1,5 Grad bis zur Jahrhundertwende in Angst und Schrecken versetzt werden soll, hat damit zu tun, wie die Modellierer mit Unsicherheiten umgehen. 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