{"id":73631,"date":"2021-05-01T03:06:37","date_gmt":"2021-05-01T07:06:37","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/?p=73631"},"modified":"2021-05-01T03:06:39","modified_gmt":"2021-05-01T07:06:39","slug":"lyle-goldstein-stellt-eine-unbequeme-frage-warum-bedrohen-die-usa-das-nukleare-russland-an-so-vielen-fronten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2021\/05\/01\/lyle-goldstein-stellt-eine-unbequeme-frage-warum-bedrohen-die-usa-das-nukleare-russland-an-so-vielen-fronten\/","title":{"rendered":"Lyle Goldstein stellt eine \u201eunbequeme Frage\u201c: Warum bedrohen die USA das nukleare Ru\u00dfland an so vielen Fronten?"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Analyst des U.S. Naval War College, Lyle J. Goldstein, schlug heute erneut Alarm wegen des Irrsinns, mit dem die Vereinigten Staaten die Atomm\u00e4chte China und Ru\u00dfland als Gegner behandelten. Unter dem Titel \u201ePutins Rote Linien analysieren\u201c warnt Goldstein in seinem Artikel, der auf dem Blog <em>American Committee for U.S.-Russia Accord<\/em> gepostet wurde, da\u00df die Menschen es vers\u00e4umt h\u00e4tten, die volle Bedeutung von Wladimir Putins Warnung der letzten Woche zu registrieren, die an die Vereinigten Staaten und andere gerichtet war, Ru\u00dflands rote Linien nicht zu \u00fcberschreiten. Insbesondere sei ihnen Putins eigene Betonung der Tatsache entgangen, da\u00df Ru\u00dfland \u201eselbst, je nach den Begleitumst\u00e4nden der jeweiligen Situation, bestimmen wird, wo diese roten Linien sind.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Goldstein schrieb in seiner pers\u00f6nlichen Eigenschaft als qualifizierter Milit\u00e4rstratege:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWenn es um voll aufger\u00fcstete Nuklearm\u00e4chte wie China und insbesondere Russland geht, ist die Angelegenheit absolut ernst, denn wir reden \u00fcber L\u00e4nder, die die USA ggfs. innerhalb weniger Stunden &#8218;ausl\u00f6schen&#8216; k\u00f6nnen, selbst wenn wir uns den Trost einreden k\u00f6nnen, da\u00df unsere Gegner mit uns in Flammen untergehen w\u00fcrden&#8230;.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Amerikaner sollten sich die unangenehme Frage stellen: Warum sieht es so aus, als ob die USA und ihre Verb\u00fcndeten zu so vielen verschiedenen \u201eroten Linien\u201c Ru\u00dflands bei so vielen \u201eGelegenheiten\u201c gleichzeitig vordringen? In der Tat sind die russischen Interessen jetzt direkt gegen die Interessen der USA oder unserer Verb\u00fcndeten ausgerichtet, in einem Nullsummenspiel an einer riesigen Front, die sich von der Arktis \u00fcber das Baltikum, Wei\u00dfru\u00dfland, den Donbass und die Krim bis hinunter zum Kaukasus und dar\u00fcber hinaus erstreckt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEin vern\u00fcnftiger Begriff von Frieden, ja von \u00dcberleben f\u00fcr das 21. Jahrhundert mu\u00df Begrenzungen und vor allem das Prinzip des Realismus und der Zur\u00fcckhaltung beinhalten. Wir sollten nicht t\u00e4glich die roten Linien anderer gro\u00dfer, nuklear bewaffneter M\u00e4chte antasten. Die Tatsache, da\u00df westliche Strategen versuchen, Ru\u00dflands rote Linien in Osteuropa auszutesten, ist an sich schon eine massive Anklage gegen die US-Au\u00dfenpolitik seit dem Ende des Kalten Krieges&#8230;.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWir m\u00fcssen lernen, freundschaftlich mit Ru\u00dfland zu leben, oder wir riskieren ein sich fortsetzendes Muster von Showdowns nach Art der Kubakrise \u2013 jedoch diesmal vor Russlands Haust\u00fcr und mit einem Kreml, der im Vergleich zu den fr\u00fchen 1960er Jahren \u00fcber ein unendlich viel leistungsf\u00e4higeres Atomwaffenarsenal verf\u00fcgt. In einem solch ungl\u00fcckseligen Fall k\u00f6nnten uns wieder einige Lektionen \u00fcber rote Linien erteilt werden.\u201c<\/p>\n\n\n<p><div class=\"call-to-action-bar-wrapper\"><div class=\"call-to-action-bar\"><h3>Internationale Schiller-Institut\/ ICLC Internetkonferenz: <strong>Der moralische Bankrott der transatlantischen Welt schreit nach einem Neuen Paradigma<\/strong><\/h3><span>Samstag 8. 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