{"id":73308,"date":"2021-04-25T02:51:49","date_gmt":"2021-04-25T06:51:49","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/?p=73308"},"modified":"2021-04-25T03:18:29","modified_gmt":"2021-04-25T07:18:29","slug":"selbstmordbeobachtung-tag-eins-von-bidens-leaders-summit-ueber-das-klima","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2021\/04\/25\/selbstmordbeobachtung-tag-eins-von-bidens-leaders-summit-ueber-das-klima\/","title":{"rendered":"Selbstmordbeobachtung: Tag eins von Bidens \u201eLeaders-Summit\u201c \u00fcber das Klima"},"content":{"rendered":"\n<p>Vierzig Staatsoberh\u00e4upter und Dutzende andere f\u00fchrende institutionelle Vertreter versammelten sich heute (virtuell), um ein Loblied auf Joe Biden (f\u00fcr viele Anwesende einfach nur\u201eJoe\u201c) zu singen, weil er \u201eAmerika zur\u00fcckgebracht hat\u201c. Dies brachten viele zum Ausdruck, am besten vielleicht der Brite Alok Shama, Pr\u00e4sident der f\u00fcr November in Glasgow geplanten COP 26-Veranstaltung: \u201eWir hei\u00dfen Amerika willkommen zur\u00fcck in der Herde\u201c, womit eindeutig der malthusianische Todeskult gemeint ist, der als Britisches Empire bekannt ist. Das Treffen wurde von den Klimafanatikern Joe Biden, Antony Blinken und John Kerry geleitet.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gab einen starken Unterschied zwischen den Pr\u00e4sentationen der Staatsoberh\u00e4upter der westlichen Welt und denen Ru\u00dflands, Chinas, Mexikos, S\u00fcdafrikas und einiger (aber nur einiger) anderer Staatsoberh\u00e4upter des globalen S\u00fcdens. In ihren Reden beschrieben Biden, Macron, Merkel, Trudeau, Draghi und Co. die sogenannte \u201eKlimakrise\u201c als die gr\u00f6\u00dfte existenzielle Krise der Menschheit und betonten, da\u00df <em>alle L\u00e4nder<\/em> sich dem Selbstmordpakt anschlie\u00dfen m\u00fcssten, fossile Brennstoffe zu eliminieren und gro\u00dfe Teile der Industrie und der Landwirtschaft aufzugeben, um Mutter Erde vor der nicht existierenden Gefahr durch Kohlendioxid zu retten.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber der Westen kann den Nationen, die sich immer noch lieber von Vernunft leiten lassen, als vom Geschrei der Angsthasen, der Himmel fiele ihnen auf den Kopf, nichts mehr diktieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Xi Jinping sprach poetisch \u00fcber die Harmonie und das Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur, f\u00fcgte aber hinzu, da\u00df diese einem \u201emenschenzentrierten Ansatz\u201c folgen m\u00fcssten, der sich auf diejenigen konzentriert, \u201edie sich nach einem besseren Leben sehnen.\u201c Wir m\u00fcssen dem UN-bezogenen Multilateralismus folgen (d.h. nicht der k\u00fcnstlichen \u201eregelbasierten Ordnung\u201c, die von den imperialen M\u00e4chten aufgebracht wurde, ed.). Besonders hervorzuheben ist, da\u00df er und viele andere die \u201egemeinsame, aber differenzierte Verantwortung\u201c zwischen dem fortgeschrittenen Sektor und dem Entwicklungssektor betonten und darauf bestanden, da\u00df auch die Anliegen der Entwicklungsl\u00e4nder ber\u00fccksichtigt werden m\u00fcssten. Es ist bemerkenswert, da\u00df US-Klimazar John Kerry in seiner Rede am Mittwoch China aufforderte, die Energie-\u201eSpitze\u201c bei der Kohleverstromung nicht erst in den 2030er Jahren zu setzen. Xi schenkte ihm kein Geh\u00f6r und erkl\u00e4rte, da\u00df man weiterhin kohlebasierte Anlagen herstellen werde, wie im 14. (chinesischen) F\u00fcnfjahresplan vorgesehen. Dieser Plan macht deutlich, da\u00df der Ausstieg aus der Kohle vom Ausbau der Kern- und Fusionsenergie abh\u00e4ngt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wladimir Putin beharrte ebenfalls auf einer UN-bezogenen Politik. Er erkl\u00e4rte, da\u00df Ru\u00dfland die Kohlenstoffemissionen seit den 1990er Jahren um die H\u00e4lfte reduziert habe (wie China hat auch Ru\u00dfland ein ernsthaftes Problem mit der Umweltverschmutzung, dessen \u00dcberwindung eine Senkung der Kohlenstoffemissionen als Nebeneffekt hat). Er betonte, da\u00df Ru\u00dfland seinen Energie- und Industriesektor umstrukturiere und sich dabei auf die Kernenergie (er erinnerte die Welt daran, da\u00df es bei der Kernenergie keine Kohlenstoffemissionen gibt), sowie auf Erdgas und Wasserstoff konzentriere. Er merkte an, da\u00df Ru\u00dflands \u00d6kosystem 2,5 Milliarden Tonnen CO2 pro Jahr absorbiere. Abschlie\u00dfend betonte er, da\u00df die globale Entwicklung \u201enicht nur gr\u00fcn, sondern auch nachhaltig\u201c sein m\u00fcsse, indem die Armut bek\u00e4mpft und die Kluft zwischen Arm und Reich geschlossen werde. \u00dcber Solar oder Wind verlor er kein Wort.<\/p>\n\n\n\n<p>Andres Manuel Lopez Obrador (AMLO) begann mit der Ansage, da\u00df Mexiko k\u00fcrzlich drei Kohlenwasserstoffvorkommen entdeckt habe, die alle zur Deckung der Binnennachfrage genutzt w\u00fcrden. Mexiko werde nicht l\u00e4nger Roh\u00f6l verkaufen und Benzin importieren. Die Turbinen der Wasserkraftwerke w\u00fcrden modernisiert, um mehr Strom zu geringeren Kosten zu produzieren. Es w\u00fcrden riesige Aufforstungen stattfinden \u2013 700 Millionen B\u00e4ume, die auf eine Milliarde zusteuerten, und Mexiko werde bei der Wiederaufforstung in den Dreiecksl\u00e4ndern im S\u00fcden helfen. Er bot an, die USA bei diesem erfolgreichen Programm zu beraten. Er forderte die USA auch auf, Migranten als \u201eau\u00dfergew\u00f6hnliche Menschen\u201c zu behandeln, die bereit seien, hart zu arbeiten, und f\u00fcr die es einen Weg zur Staatsb\u00fcrgerschaft geben sollte, wenn sie es w\u00fcnschten. Das US-Au\u00dfenministerium hatte AMLO im Vorfeld gewarnt, das Thema Migration nicht im Zusammenhang mit der Umwelt anzusprechen \u2013 es seien zwei v\u00f6llig verschiedene Angelegenheiten \u2013 aber er tat es trotzdem.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Premierminister von Antigua und Barbuda, Gaston Browne, erw\u00e4hnte interessanterweise das Klima kaum, sondern konzentrierte sich auf das finanzielle Desaster, das aufgrund der Pandemie L\u00e4nder wie das seine, die vom Tourismus abhingen, treffe und forderte, da\u00df die Schulden der Nation erlassen oder umgeschuldet werden m\u00fcssten \u2013 da sie einfach nicht bezahlt werden k\u00f6nnten. Er lobte die Tatsache, da\u00df nicht nur die USA, sondern auch China in der Klimafrage das Tempo vorg\u00e4ben.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Sitzung wurde mit der 19-j\u00e4hrigen Xiye Bastida beendet, einer mexikanischen Version Greta Thunbergs (die &#8222;Fridays for Future&#8220; angeh\u00f6rt und \u00fcberdies damit besch\u00e4ftigt war, vor dem US-Kongress auszusagen), die schimpfte und Vortr\u00e4ge \u00fcber die b\u00f6sen Wei\u00dfen im Globalen Norden hielt, die all die Probleme verursacht h\u00e4tten und deshalb nun Anweisungen von gehirngewaschenen Kindern akzeptieren m\u00fcssten. Blinken verwendete mehrere Minuten darauf, sie als einen der \u201eF\u00fchrer der Zukunft\u201c zu preisen, die sich uns von unserer Torheit zu retten verschrieben h\u00e4tten. Xiye sollte eigentlich in der Sitzung sprechen, die auf die von AMLO folgte, aber sie wurde vorverlegt, um AMLO eine direkte Antwort zu geben und sie als internationale Figur aufzubauen. Ein Pro-AMLO-YouTube-Programm, Antonio Villegas&#8216; <em>Guacamole News<\/em>, berichtete \u00fcber den Vorfall: &#8222;Biden f\u00e4llt AMLO bei Gipfel in den R\u00fccken! Sie erzeugen eine mexikanische Greta. Sie hat ihn bereits angegriffen. Von der Soros-Gruppe.\u201c Laut Villegas bestand Xiye darauf, da\u00df die Welt erkennen m\u00fcsse, da\u00df wir das Ende der \u00c4ra der fossilen Brennstoffe erreicht h\u00e4tten.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Rest des Tages beinhaltete eine Sitzung zum Genozid der gr\u00fcnen Finanzen mit den \u00fcblichen Verd\u00e4chtigen (Yellen, Georgieva, etc.) und eine weitere zum Genozid der gr\u00fcnen Verteidigung (Sec. Austin, DNI Avril Haines, Sec. Ben Wallace, Jens Stoltenberg von der NATO, etc.). Das Klima sei das Zentrum von Allem, darin waren sie sich alle einig, und die Welt m\u00fcsse sich niederbeugen oder sterben.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Freitag war mehr vom Gleichen geplant. Der Gipfel wird mit Michael Bloomberg und Bill Gates enden.<\/p>\n\n\n<p><div class=\"call-to-action-bar-wrapper\"><div class=\"call-to-action-bar\"><h3>Internationale Schiller-Institut\/ ICLC Internetkonferenz: <strong>Der moralische Bankrott der transatlantischen Welt schreit nach einem Neuen Paradigma<\/strong><\/h3><span>Samstag 8. 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