{"id":72992,"date":"2021-04-20T15:20:25","date_gmt":"2021-04-20T19:20:25","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/?p=72992"},"modified":"2021-04-20T15:20:26","modified_gmt":"2021-04-20T19:20:26","slug":"explosiver-mix-aus-steigenden-lebensmittelpreisen-und-konflikten-erhoeht-den-hunger-in-westafrika-um-ein-drittel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2021\/04\/20\/explosiver-mix-aus-steigenden-lebensmittelpreisen-und-konflikten-erhoeht-den-hunger-in-westafrika-um-ein-drittel\/","title":{"rendered":"\u201eExplosiver Mix aus steigenden Lebensmittelpreisen und Konflikten\u201c erh\u00f6ht den Hunger in Westafrika um ein Drittel"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Hungersituation in Afrika verschlechtert sich weiter, da die Hilfsbem\u00fchungen st\u00e4ndig durch neue Krisen zur\u00fcckgeworfen werden und trotz wiederholter Aufrufe nur wenig Unterst\u00fctzung bekommen. In einer Mitteilung vom 16. April unter dem oben genannten Titel warnte das Weltern\u00e4hrungsprogramm (WFP), da\u00df \u201emehr als 31 Millionen Menschen in [Westafrika] voraussichtlich nicht in der Lage sein werden, sich w\u00e4hrend der kommenden ertragsarmen Jahreszeit von Juni bis August&#8230;selbst zu ern\u00e4hren. Diese Zahl ist mehr als 30 Prozent h\u00f6her als im letzten Jahr und ist der h\u00f6chste Stand seit fast einem Jahrzehnt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Lebensmittelpreise sind in der gesamten Region dramatisch gestiegen. Lokale Grundnahrungsmittel sind im Vergleich zum 5-Jahres-Durchschnitt um fast 40 Prozent teurer geworden, in einigen Gebieten sind die Preise sogar um mehr als 200 Prozent gestiegen. Dies ist zum Teil auf die wirtschaftlichen Folgen der Ma\u00dfnahmen zur\u00fcckzuf\u00fchren, die zur Eind\u00e4mmung des Coronavirus innerhalb des letzten Jahres unternommen wurden. Die Einkommen der Menschen sind aufgrund des R\u00fcckgangs von Handel, Tourismus, informellen Aktivit\u00e4ten und \u00dcberweisungen (von Verwandten aus dem Ausland) stark gesunken.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Chris Nikoi, WFP-Regionaldirektor f\u00fcr Westafrika, erkl\u00e4rte: \u201eIn Westafrika f\u00fchren Konflikt ohnehin bereits zu Hunger und Elend. Der unaufhaltsame Anstieg der Preise wirkt wie ein Elendsmultiplikator und treibt Millionen Menschen noch tiefer in Hunger und Verzweiflung. Selbst wenn Lebensmittel verf\u00fcgbar sind, k\u00f6nnen sich die Familien diese schlicht nicht leisten und die steigenden Preise machen eine Grundmahlzeit f\u00fcr Millionen armer Familien, die ohnehin schon um ihr \u00dcberleben k\u00e4mpfen, unerschwinglich. <strong>Der Bedarf ist immens, und wenn wir die n\u00f6tigen Mittel nicht aufbringen, werden wir einfach nicht mithalten k\u00f6nnen. Wir k\u00f6nnen nicht zulassen, dass 2021 das Jahr der Rationierung wird<\/strong>\u201c. (Hervorhebung hinzugef\u00fcgt)<\/p>\n\n\n\n<p>Laut WFP sind in diesem Jahr fast 10 Millionen Kinder unter 5 Jahren in dieser Region akut unterern\u00e4hrt, wobei die H\u00e4lfte davon allein auf die Sahelzone entf\u00e4llt. Diese Zahl k\u00f6nnte parallel zu dem prognostizierten 30-prozentigen Anstieg des Hungers und den hohen Preisen f\u00fcr nahrhafte Lebensmittel noch deutlich ansteigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die grassierende Hungerpandemie wird eines der Hauptthemen der internationalen Schiller-Institut Konferenz am 8. Mai sein.<\/p>\n\n\n<p><div class=\"call-to-action-bar-wrapper\"><div class=\"call-to-action-bar\"><h3><strong>Der moralische Bankrott der transatlantischen Welt schreit nach einem Neuen Paradigma<\/strong><\/h3><span>Samstag 8. Mai 2021, ab 15.00 Uhr<\/span><a href=\"https:\/\/forms.sbc30.net\/5f95e7f611ce6217f492b9ad\/wNH5nPm1R8Wi7PQW9vsuJA\/AOWpYss9RdO83dHKnZPyhg\/form.html\" class=\"custom-button medium\">Zur Anmeldung &#8211;&gt;<\/a><\/div><\/div><\/p>\n<p>\u00a0<\/p><!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Hungersituation in Afrika verschlechtert sich weiter, da die Hilfsbem\u00fchungen st\u00e4ndig durch neue Krisen zur\u00fcckgeworfen werden und trotz wiederholter Aufrufe nur wenig Unterst\u00fctzung bekommen. In einer Mitteilung vom 16. 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