{"id":72720,"date":"2021-04-18T03:24:34","date_gmt":"2021-04-18T07:24:34","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/?p=72720"},"modified":"2021-04-18T03:34:49","modified_gmt":"2021-04-18T07:34:49","slug":"der-ibykus-ist-wieder-da","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2021\/04\/18\/der-ibykus-ist-wieder-da\/","title":{"rendered":"Der Ibykus ist wieder da!"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><em><strong>von Helga Zepp-LaRouche<\/strong><\/em><\/h2>\n\n\n<p><div class=\"one-third\"><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-72726\" src=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Ibykus-212x300.jpg\" alt=\"\" width=\"230\" height=\"326\" srcset=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Ibykus-212x300.jpg 212w, https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Ibykus-724x1024.jpg 724w, https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Ibykus-768x1087.jpg 768w, https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Ibykus.jpg 826w\" sizes=\"auto, (max-width: 230px) 100vw, 230px\" \/><\/p>\n<p><\/div><br><div class=\"two-third last\"><\/p>\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Nach einer Unterbrechung von 14 Jahren sind wir hocherfreut, unsere Kulturzeitschrift <em>Ibykus<\/em> wieder neu herausgeben zu k\u00f6nnen, die bereits 25 Jahre lang von 1981 bis 2006 erschienen war. Damit bieten wir unseren Lesern ein Magazin, das sich mit den Prinzipien der klassischen Kunst auseinandersetzt und die Hochphasen der Kultur in den verschiedenen Epochen der Universalgeschichte behandelt \u2013 also auch in sehr unterschiedlichen Kulturkreisen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Die nunmehr einj\u00e4hrige Erfahrung mit der Coronavirus-Pandemie l\u00e4\u00dft die Beschreibungen Boccaccios im <em>Decameron<\/em> \u00fcber die Schrecken des 14. Jahrhunderts in einem neuen Licht erscheinen. R\u00fcckblickend kann es f\u00fcr die Gegenwart zuversichtlich stimmen, da\u00df damals auf das dunkle Zeitalter der Pest und des Aberglaubens die Goldene Renaissance des 15. Jahrhunderts folgte, die das Fundament f\u00fcr die folgenden 600 Jahre der europ\u00e4ischen Zivilisation legte. <\/div><div class=\"clearfix\"><\/div><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">In der italienischen Renaissance waren mehrere Aspekte aufeinander getroffen, die eine v\u00f6llig neuartige Bl\u00fcte in Kunst und Wissenschaft hervorriefen, und genau aus diesem Beispiel k\u00f6nnen wir Inspirationen f\u00fcr uns heute gewinnen. Einer dieser Aspekte war die von den damaligen Humanisten um Petrarca erhobene Forderung nach einer R\u00fcckkehr zu den urspr\u00fcnglichen Quellen, also den Originalschriften der gro\u00dfen Denker, und ein anderer die Ber\u00fchrung mit der griechischen Antike und dem Werk Platons, das von der Delegation der griechisch-orthodoxen Kirche bei den Konzilien von Ferrara und Florenz mitgebracht wurde. Platons Schriften waren nach dem Untergang des antiken Griechenlands in Europa rund 1700 Jahre lang so gut wie verschollen gewesen, und ihre Verbreitung traf mit den revolution\u00e4ren neuen Ideen des Nikolaus von Kues und anderer Denker der Renaissance, wie Filippo Brunelleschi, dem Architekten der ber\u00fchmten Kuppel des Florenzer Doms, oder Leonardo da Vinci zusammen. In diesem Sinn gehen wir davon aus, da\u00df die heute dringend notwendige Renaissance der klassischen Kultur nur m\u00f6glich sein wird, wenn wir uns die gr\u00f6\u00dften Kunstwerke in der Dichtung, Musik und den bildenden K\u00fcnsten wieder neu erschlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist allerdings nicht zu leugnen, da\u00df sich die westliche Kultur schon vor Ausbruch der heutigen Pandemie seit langem im Niedergang befindet. Ohne hier auf alle Phasen dieser Entwicklung seit dem Angriff der Romantik auf die deutsche Klassik eingehen zu wollen, sei nur auf die von den USA in den 1980er Jahren ausgehende gezielte <em>political correctness <\/em>verwiesen, die die Weichen f\u00fcr die Verbreitung eines g\u00e4hnenden Mittelma\u00dfes stellte und so jegliche Originalit\u00e4t und Kreativit\u00e4t einebnete und nivellierte.<\/p>\n\n\n\n<p>Inzwischen ist die Machtausweitung der neuen Gedankenpolizei soweit fortgeschritten, da\u00df die Vorstandschefs einer Handvoll von IT-Giganten des Silicon Valley eigenm\u00e4chtig unliebsame politische Str\u00f6mungen zensieren und damit die Redefreiheit einschr\u00e4nken k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das Gerechtigkeitsprinzip <em>Ibykus<\/em><\/h2>\n\n\n\n<p>Nicht zuletzt deshalb halten wir f\u00fcr unsere Zeitschrift an dem Namen <em>Ibykus <\/em>fest, der Schillers Gedicht <em>Die Kraniche des Ibykus<\/em> entlehnt ist und der auf das naturrechtliche, verborgen wirkende Prinzip der Gerechtigkeit hinweist.<\/p>\n\n\n\n<p>Friedrich Schiller hatte auf das Scheitern der Franz\u00f6sischen Revolution mit seiner Theorie der \u00e4sthetischen Erziehung reagiert, die davon ausging, da\u00df jegliche Verbesserung im Politischen nur durch die Veredlung des Individuums m\u00f6glich sein w\u00fcrde. Er betrachtete die Ausbildung des Empfindungsverm\u00f6gens, die Erziehung der Emotionen auf die gleiche Ebene wie die der Vernunft, als das dringlichste Erfordernis seiner Zeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Da diese Verbesserung seiner Ansicht nach weder von den korrupten, erschlafften Regierungen noch von den verwilderten Massen ausgehen konnte, wies er der klassischen Kunst diese Aufgabe zu. Damit die Kunst diesen Effekt haben kann, mu\u00df sie das Kriterium der Sch\u00f6nheit erf\u00fcllen. Nur so kann sie eine vers\u00f6hnende Rolle zwischen der Vernunft und dem Reich der Sinne spielen.<\/p>\n\n\n\n<p>Schiller lehnte die Sichtweise Kants ab, der einen objektiven Sch\u00f6nheitsbegriff bestritt und das Sch\u00f6ne nur im wahrnehmenden Subjekt lokalisierte. Er setzte dieser einen Sch\u00f6nheitsbegriff aus der Vernunft entgegen, der durch die Erfahrung zwar best\u00e4tigt werden konnte, aber ihrer nicht bedurfte, um seine G\u00fcltigkeit zu beweisen. \u201eSch\u00f6nheit ist also nichts anderes als Freiheit in der Erscheinung\u201c, schrieb er am 8. Februar 1793 an seinen Freund K\u00f6rner, und sp\u00e4ter: \u201eDie gro\u00dfe Idee der Selbstbestimmung strahlt uns aus gewissen Eigenschaften der Natur zur\u00fcck, und diese nennen wir Sch\u00f6nheit.\u201c Kunst, wenn sie diesen Namen verdienen soll, mu\u00df sch\u00f6n sein, weil sie nur so den gesetzm\u00e4\u00dfigen Effekt auf den Menschen hat. In der Vorrede zur <em>Braut von Messina<\/em> mit dem Titel \u201e\u00dcber den Gebrauch des Chors in der Trag\u00f6die\u201c schreibt er:<\/p>\n\n\n<p><div class=\"one-third\"><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-47299\" src=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/cropped-SI-Logo-Circular-Favicon.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/cropped-SI-Logo-Circular-Favicon.jpg 512w, https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/cropped-SI-Logo-Circular-Favicon-150x150.jpg 150w, https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/cropped-SI-Logo-Circular-Favicon-300x300.jpg 300w, https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/cropped-SI-Logo-Circular-Favicon-270x270.jpg 270w, https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/cropped-SI-Logo-Circular-Favicon-192x192.jpg 192w, https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/cropped-SI-Logo-Circular-Favicon-180x180.jpg 180w, https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/cropped-SI-Logo-Circular-Favicon-32x32.jpg 32w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/p>\n<p><\/div><br><div class=\"two-third last\"><\/p>\n\n\n<p><em><strong>\u201eDie wahre Kunst aber hat es nicht blo\u00df auf ein vor\u00fcbergehendes Spiel abgesehen; es ist ihr Ernst damit, den Menschen nicht blo\u00df in einen augenblicklichen Traum von Freiheit zu versetzen, sondern ihn wirklich und in der Tat frei zu machen, und dieses dadurch, da\u00df sie eine Kraft in ihm erweckt, \u00fcbt und ausbildet, die sinnliche Welt, die sonst nur als ein roher Stoff auf uns lastet, als eine blinde Macht auf uns dr\u00fcckt, in eine objektive Ferne zu r\u00fccken, in ein freies Werk unseres Geistes zu verwandeln und das Materielle durch Ideen zu beherrschen.\u201c<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><\/div><div class=\"clearfix\"><\/div><\/p>\n\n\n\n<p>Es ist diese unbestreitbare Wirkung der Kunst, die gegen die geistigen Verrenkungen des Zeitgeists wie dem Regietheater oder z. B. der Atonalit\u00e4t verteidigt werden mu\u00df. Und deshalb lag auch Kant mit seiner Theorie, da\u00df eine zuf\u00e4llig an die Wand geworfene Arabeske sch\u00f6ner sei als ein Kunstwerk, bei dem man den Plan des K\u00fcnstlers entdecken k\u00f6nne, vollkommen daneben.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir widmen die erste Ausgabe der Neuauflage des <em>Ibykus<\/em> Beethoven \u2013 nicht nur, weil das Beethoven-Jahr wegen COVID-19 verl\u00e4ngert werden sollte, bis die vielen abgesagten Konzerte und Feierlichkeiten nachgeholt werden k\u00f6nnen, sondern weil Beethoven wie kein anderer klassischer Komponist die von Schiller erw\u00e4hnte Kraft im Menschen freisetzt, die ihn wirklich frei macht. Seine Werke er\u00f6ffnen dem Zuh\u00f6rer den direkten Zugang zu jener Fakult\u00e4t seines eigenen Geistes, aus der die Kreativit\u00e4t entsteht, und sie haben zudem jene erhebende Wirkung, die wir angesichts der beispiellosen Herausforderungen unserer Gegenwart so sehr bed\u00fcrfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich ist es vor allem das Spielen und H\u00f6ren von Beethovens Musik, die diesen wohltuenden Effekt hat. Aber auch die intellektuelle Besch\u00e4ftigung mit den musikalischen Ideen, den historischen Hintergr\u00fcnden der Kompositionen und der au\u00dfergew\u00f6hnlichen Pers\u00f6nlichkeit Beethovens erschlie\u00dfen ein tieferes Verst\u00e4ndnis der Musik und steigern so das geistige Vergn\u00fcgen. Im Raum steht das Urteil Norbert Brainins, Primgeiger des ber\u00fchmten Amadeus-Quartetts, der Beethoven als den gr\u00f6\u00dften K\u00fcnstler aller Zeiten ansah. Beethoven hat nicht nur in seinen verschiedenen Werken, Sonaten, Klavierkonzerten, seinem Violinkonzert, den Sinfonien, der Oper <em>Fidelio<\/em>, den Liedern meist Unerreichtes komponiert; besonders aber repr\u00e4sentieren seine sp\u00e4ten Streichquartette mit ihrer stringenten vierstimmigen Motivf\u00fchrung eine im Grunde nicht mehr zu steigernde Klasse f\u00fcr sich.<\/p>\n\n\n\n<p>Beethoven an die Seite gestellt werden mu\u00df allerdings Friedrich Schiller, der \u2013 wie Wilhelm von Humboldt richtig erkannte \u2013 eine eigene einzigartige Kategorie repr\u00e4sentiert, die Dichtung und Philosophie zu einem h\u00f6heren Ganzen verwebt. In der Schrift <em>\u00dcber Schiller und den Gang seiner Geistesentwicklung<\/em> urteilte Humboldt:<\/p>\n\n\n<p><div class=\"one-third\"><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-45941\" src=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Wilhelm-von-Humboldt.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"234\"><\/p>\n<p><\/div><br><div class=\"two-third last\"><\/p>\n\n\n<p><strong><em>\u201e\u00dcber den Begriff der Sch\u00f6nheit, \u00fcber das \u00c4sthetische im Schaffen und Handeln, also \u00fcber die Grundlagen aller Kunst so wie \u00fcber die Kunst selbst, enthalten diese Arbeiten alles Wesentliche auf eine Weise, \u00fcber die niemals m\u00f6glich sein wird, hinauszugehen\u2026 Niemals vorher sind diese Materien so rein, so vollst\u00e4ndig und lichtvoll abgehandelt worden. Es war aber damit unendlich viel nicht blo\u00df f\u00fcr die sichere Scheidung der Begriffe, sondern auch f\u00fcr die \u00e4sthetische und sittliche Bildung gewonnen. Kunst und Dichtung waren unmittelbar an das Edelste im Menschen gekn\u00fcpft, dargestellt als dasjenige, woran er erst zum Bewu\u00dftsein der ihm innewohnenden, \u00fcber die Endlichkeit hinaus strebenden Natur erwacht.\u201c<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><\/div><div class=\"clearfix\"><\/div><\/p>\n\n\n\n<p>Wie der geneigte Leser an diesen Ausf\u00fchrungen und ausgew\u00e4hlten Zitaten erkennen kann, vertritt <em>Ibykus<\/em> einen Blickpunkt, der sich ganz bewu\u00dft an Ideen orientiert, von denen sich der heutige Zeitgeist meilenweit entfernt hat. Aber wenn wir von der Italienischen Renaissance lernen k\u00f6nnen, an vergangene Hochphasen der Kultur anzukn\u00fcpfen, wenn man ein dunkles Zeitalter \u00fcberwinden will, dann tun wir in Corona-Zeiten gut daran, uns auf die klassischen Perioden unserer eigenen und der Universalgeschichte zu beziehen, in der Hoffnung, da\u00df dadurch neue Visionen und eine neue Renaissance inspiriert werden.<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Sie k\u00f6nnen den Artikel auch auf der Webseite <a href=\"https:\/\/www.ibykuszeit.de\/\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.ibykuszeit.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Ibykuszeit<\/a> lesen. Der Ibykus wird zwei Mal im Jahr erscheinen, durch ein <a href=\"https:\/\/abo.eir.de\/ibykus-im-abonnement\/\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/abo.eir.de\/ibykus-im-abonnement\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Abonnement<\/a> k\u00f6nnen Sie alle Artikel online oder in der Print-Ausgabe lesen. 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