{"id":72065,"date":"2021-04-12T09:18:53","date_gmt":"2021-04-12T13:18:53","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/?p=72065"},"modified":"2021-04-12T09:18:56","modified_gmt":"2021-04-12T13:18:56","slug":"erklaerung-des-schiller-instituts-praesident-alberto-fernandez-nach-china-ibero-amerika-zum-mars","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2021\/04\/12\/erklaerung-des-schiller-instituts-praesident-alberto-fernandez-nach-china-ibero-amerika-zum-mars\/","title":{"rendered":"Erkl\u00e4rung des Schiller-Instituts: Pr\u00e4sident Alberto Fern\u00e1ndez nach China; Ibero-Amerika zum Mars!"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Das Schiller-Institut hat heute die folgende Erkl\u00e4rung in spanischer Sprache zur weiten Verbreitung in Ibero-Amerika und Spanien herausgegeben.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Die bevorstehende China-Reise des argentinischen Pr\u00e4sidenten Alberto Fern\u00e1ndez im Mai 2021, bei der er eine Absichtserkl\u00e4rung mit China \u00fcber die Belt &amp; Road Initiative &#8211; das globale Infrastrukturprojekt, an dem fast 150 Nationen beteiligt sind &#8211; unterzeichnen soll, stellt eine einzigartige strategische Gelegenheit dar.<\/p>\n\n\n\n<p>1) Ganz Iberoamerika kann einen riesigen Schritt machen, um endlich aus der Zwangsjacke der finanziellen Auspl\u00fcnderung durch das sterbende System der Londoner City und der Wall-Street auszubrechen und sich statt dessen mit der Belt &amp; Road Inititative, die manchmal auch als Neue Seidenstra\u00dfe bezeichnet wird, und ihrem hochtechnologischen, wissenschaftsgetriebenen Entwicklungsansatz zu verbinden.<\/p>\n\n\n\n<p>2) Eine Achse Argentinien-Mexiko kann entstehen, um eine Politik mit ge\u00e4nderten Spielregeln in der westlichen Hemisph\u00e4re vorzuschlagen: da\u00df China und die USA gemeinsam &#8211; durch kooperative Bem\u00fchungen um die Ausweitung der BRI &#8211; an der Entwicklung der mexikanisch-zentralamerikanischen Region im engeren Sinne sowie der gesamten iberoamerikanischen Region zusammenarbeiten. Eine solche Entwicklung ist der Weg &#8211; der einzige Weg &#8211; um den Drogenhandel, die verzweifelte Migration, die Banden, die Armut und die COVID-19-Pandemie zu stoppen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAber ist das m\u00f6glich?\u201c, werden die Leute skeptisch fragen. K\u00f6nnen wir die Armut wirklich beenden? Nun, schauen Sie sich China an, wo 850 Millionen Menschen in 40 Jahren aus der Armut befreit wurden. Wenn China es schaffen kann, warum nicht auch wir?<\/p>\n\n\n\n<p>K\u00f6nnen kleine Nationen tats\u00e4chlich darauf hoffen, die fortschrittlichste Wissenschaft zu beherrschen und dabei zu helfen, Durchbr\u00fcche f\u00fcr die gesamte Menschheit zu entwickeln? Nun, schauen Sie sich die winzigen Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und ihre historische Leistung an, einen Orbiter zum Mars zu schicken. Wenn die VAE das k\u00f6nnen, warum nicht auch wir?<\/p>\n\n\n\n<p>K\u00f6nnen wir die USA und China wirklich dazu bringen, bei der Entwicklung Mexikos und ganz Nord- und S\u00fcdamerikas zu kooperieren, anstatt auf Konfrontation und Krieg zuzusteuern, was nur den geopolitischen Interessen des Establishments dient? Ja &#8211; wenn die USA zu ihrer Vernunft und zur Politik ihrer gr\u00f6\u00dften S\u00f6hne zur\u00fcckkehren: Washington, Lincoln, Franklin Roosevelt und Lyndon LaRouche. Die gegenw\u00e4rtige Zusammenbruchskrise des westlichen Finanzsystems hat diese M\u00f6glichkeit zu einer Notwendigkeit gemacht &#8211; wenn die USA selbst den unvermeidlichen Untergang der Wall Street \u00fcberleben wollen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Schl\u00fcssel dazu ist der Weltraum, beginnend mit einem internationalen, auf 50 Jahre angelegten Projekt zur kernfusionsbetriebenen Erforschung und Kolonisierung von Mond und Mars, an dem sich die Nationen Iberoamerikas &#8211; insbesondere ihre Jugend &#8211; beteiligen m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zuf\u00e4lligerweise befinden sich auf dem s\u00fcdamerikanischen Kontinent zwei der weltbesten Startpl\u00e4tze f\u00fcr die Raumfahrt: Alc\u00e2ntara in Brasilien und Kourou in Franz\u00f6sisch-Guayana. Sie liegen sehr nahe am \u00c4quator, was ein gro\u00dfer Vorteil f\u00fcr Weltraumstarts ist. Dar\u00fcber hinaus haben Argentinien und Brasilien beide sehr bedeutende Raumfahrtkapazit\u00e4ten, die als Eckpfeiler f\u00fcr die Zusammenarbeit mit China, den Vereinigten Staaten und anderen Raumfahrtnationen wie Ru\u00dfland und Indien dienen k\u00f6nnen, um diese Startpl\u00e4tze an diesen beiden Orten als Zentren der wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung f\u00fcr die gesamte Region zu entwickeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Der argentinische Pr\u00e4sident Fern\u00e1ndez sollte w\u00e4hrend seiner bevorstehenden Reise nach China, insbesondere vor dem Hintergrund seiner sich entwickelnden engen Arbeitsbeziehung mit dem mexikanischen Pr\u00e4sidenten Andr\u00e9s Manuel L\u00f3pez Obrador, von der bereits die gesamte Region profitiert, mit einer Mission im Namen von ganz Iberoamerika betraut werden. Zus\u00e4tzlich zu dem Paket argentinischer Infrastrukturprojekte, einschlie\u00dflich der Kernenergie, das er mit Chinas Pr\u00e4sident Xi Jinping besprechen will, sollte Fern\u00e1ndez auch gro\u00dfe \u00fcberregionale Entwicklungsprojekte vorschlagen, insbesondere im Bereich der Raumfahrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Konkret sollte er vorschlagen, zwei polytechnische Institute oder Institute f\u00fcr weltraumwissenschaftliche Bildungsaktivit\u00e4ten zu gr\u00fcnden: eines in Argentinien und eines in Mexiko &#8211; vielleicht in der Stadt Quer\u00e9taro in der N\u00e4he von Mexiko-Stadt. Diese beiden Zentren werden als Zentren der internationalen wissenschaftlichen Zusammenarbeit und als Pole des erzieherischen und technologischen Fortschritts dienen, die erforderlich sind, um den gesamten Kontinent in diese Art der hochtechnologischen Raumfahrtentwicklung einzubinden. Sie werden Zentren der entstehenden Neuen Weltraum-Seidenstra\u00dfe sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Der andere entscheidende Bereich f\u00fcr die Zusammenarbeit ist die Entwicklung sowohl der Wissenschaft als auch der Gesundheitsinfrastruktur, die ben\u00f6tigt wird, um die COVID-19-Pandemie zu besiegen &#8211; und jede weitere neue Pandemie, die auftauchen und die Menschheit bedrohen k\u00f6nnte. Auch hier ist die argentinisch-mexikanische Zusammenarbeit f\u00fchrend und mu\u00df als Hebel genutzt werden, um internationale Unterst\u00fctzung f\u00fcr die gesamte Region zu gewinnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Schiller-Institut hat seit langem eine ganze Reihe von regionalen Infrastrukturprojekten als Teil der Weltlandbr\u00fccke vorgeschlagen. Wir erw\u00e4hnen hier einige der wichtigsten davon:<\/p>\n\n\n\n<p>1) Bau einer Reihe bi-ozeanischer Eisenbahnkorridore in S\u00fcdamerika, die den Atlantik mit dem Pazifik verbinden (einschlie\u00dflich einer Nordbrasilien-Peru-Route; einer Zentralbrasilien-Bolivien-Peru-Route; und einer S\u00fcdbrasilien-Argentinien-Paraguay-Uruguay-Chile-Route). Alle sind realisierbar, alle sind notwendig.<\/p>\n\n\n\n<p>2) Bau einer Nord-S\u00fcd-Hochgeschwindigkeits-Eisenbahnlinie, die sich von Feuerland im S\u00fcden bis zu einem Tunnel durch die Beringstra\u00dfe im Norden erstreckt und dabei S\u00fcdamerika, die Darienl\u00fccke und ganz Mittelamerika und Mexiko durchquert. Dies w\u00e4ren Entwicklungskorridore von etwa 100 km Breite, mit integrierter Energie-, Industrie-, Landwirtschafts- und Kommunikationsinfrastruktur entlang der Strecke. Das w\u00fcrde Millionen von neuen produktiven Arbeitspl\u00e4tzen entlang der Route schaffen, was die unabdingbare Voraussetzung f\u00fcr die Bek\u00e4mpfung der Armut und der damit verbundenen Drogenhandels- und Migrationsprobleme in der Region ist.<\/p>\n\n\n\n<p>3) Errichtung neuer Zentren f\u00fcr die Industrialisierung von Rohstoffen in ganz Iberoamerika, wie z.B. ein gro\u00dfes Stahlproduktionszentrum in der N\u00e4he der Mut\u00fan-Eisenmine in Bolivien; Aluminiumwerke in der N\u00e4he des reichlich vorhandenen Bauxits in Jamaika, Guyana und Surinam; und so weiter. Beendigung der neokolonialen Auspl\u00fcnderung von Rohstoffen, um in der Lage zu sein, die Auslandsschulden (mehrfach) zu bezahlen, was nur Armut und Verw\u00fcstung hinterl\u00e4\u00dft.<\/p>\n\n\n\n<p>4) Wir brauchen Kernenergie, und zwar jede Menge davon, sowie den gesamten technologischen Fortschritt, der mit dieser neuen Energieplattform verbunden ist &#8211; insbesondere bei unserem \u00dcbergang zur Fusionsenergie. Solar- und Windenergie sind ein schlechter Witz. Ihre geringe Energieflu\u00dfdichten, ihre hohen physikalisch-\u00f6konomischen Kosten und ihre inh\u00e4rent unverl\u00e4\u00dfliche Natur bedeuten eine R\u00fcckkehr zur technologischen Plattform des Mittelalters, mit einem entsprechenden Zusammenbruch der Bev\u00f6lkerung auf mittelalterliches Niveau. Der Green New Deal ist nichts anderes als die alte, unwissenschaftliche malthusianische Entv\u00f6lkerungspolitik mit einem frischen Anstrich (gr\u00fcn).<\/p>\n\n\n\n<p>Diese malthusianische Agenda, die f\u00fcr den globalen Klimagipfel am 22. und 23. April geplant ist und am Earth Day beginnen soll, mu\u00df vollst\u00e4ndig abgelehnt werden. Nationen wie Indien, China und andere haben bereits den Anfang gemacht. In der Tat sollte der Earth Day einfach gestrichen und durch einen menschlicheren Feiertag ersetzt werden: Dem Mars-Tag!<\/p>\n\n\n\n<p>Die bevorstehende Reise von Pr\u00e4sident Alberto Fern\u00e1ndez nach China kann der erste Schritt zur Beteiligung Iberoamerikas an der Mission der Menschheit zum Mars werden.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Schiller-Institut hat heute die folgende Erkl\u00e4rung in spanischer Sprache zur weiten Verbreitung in Ibero-Amerika und Spanien herausgegeben. Die bevorstehende China-Reise des argentinischen Pr\u00e4sidenten Alberto Fern\u00e1ndez im Mai 2021, bei der er eine Absichtserkl\u00e4rung mit China \u00fcber die Belt &amp; Road Initiative &#8211; das globale&hellip;<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on get_the_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on get_the_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":34,"featured_media":72077,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[526,37,474,658,472,467,97,551,659],"tags":[],"class_list":["post-72065","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-activity-de","category-allgemein-de","category-brics-de-4","category-china-de","category-coverage-de-2","category-coverage-de","category-die-weltlandbrucke-bauen","category-updates-development-de","category-global-diplomacy-de"],"featured_image_src":"https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/imag015-e1618233467444.gif","author_info":{"display_name":"madeleine","author_link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/author\/madeleine\/"},"modified_by":"madeleine","cc_featured_image_caption":{"caption_text":"","source_text":"","source_url":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72065","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/34"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=72065"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72065\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":72076,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72065\/revisions\/72076"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/72077"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=72065"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=72065"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=72065"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}