{"id":68052,"date":"2021-02-05T09:57:22","date_gmt":"2021-02-05T14:57:22","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/?p=68052"},"modified":"2021-02-08T07:50:31","modified_gmt":"2021-02-08T12:50:31","slug":"internetseminar-mit-dem-great-reset-in-den-wirtschaftlichen-niedergang-oder-ein-neues-paradigma-fuer-kooperation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2021\/02\/05\/internetseminar-mit-dem-great-reset-in-den-wirtschaftlichen-niedergang-oder-ein-neues-paradigma-fuer-kooperation\/","title":{"rendered":"Internetseminar: \u201eMit dem ,Great Reset\u2019 in den wirtschaftlichen Niedergang? Oder ein Neues Paradigma f\u00fcr Kooperation?\u201c"},"content":{"rendered":"\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Warnung vor dem drohenden Absturz in eine \u00d6kodiktatur<\/h1>\n\n\n\n<p><em><strong>Von Alexander Hartmann<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Das Schiller-Institut veranstaltete am 3. Februar ein dreieinhalbst\u00fcndiges Internetseminar zum Thema <strong>\u201eMit dem ,Great Reset\u2019 in den wirtschaftlichen Niedergang? Oder ein Neues Paradigma f\u00fcr Kooperation?\u201c<\/strong> Zu den Referenten geh\u00f6rten neben der Vorsitzenden des Schiller-Instituts <strong><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/helga-zepp-larouche\/\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/helga-zepp-larouche\/\" target=\"_blank\">Helga Zepp-LaRouche<\/a><\/strong> und mehreren Autoren der k\u00fcrzlich erschienenen <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/shop.eir.de\/produkt\/e-i-r-bericht-die-pandemie-besiegen\/\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/shop.eir.de\/produkt\/e-i-r-bericht-die-pandemie-besiegen\/\" target=\"_blank\"><strong>E.I.R.-Studie <em>Die Pandemie besiegen &#8211; Eine neue Epoche der Menschheitsgeschichte<\/em><\/strong><\/a> der Sinologe Dr. Ole Doering und der Logistikexperte Dr. Uwe Behrens.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"&quot;Great Reset&quot; oder ein Neues Paradigma f\u00fcr Kooperation?\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/VjBH9kN9OtE?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p><strong><a href=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/helga-zepp-larouche\/\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/helga-zepp-larouche\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Helga Zepp-LaRouche<\/a><\/strong> er\u00f6ffnete die Veranstaltung mit dem Thema: <em>\u201eAbsturz in die gr\u00fcne \u00d6kodiktatur oder Kooperation f\u00fcr ein Weltgesundheitssystem?\u201c<\/em> Sie beschrieb die von der globalen Pandemie und Kriegsgefahr beherrschte schreckliche Weltlage, betonte jedoch, es gebe eine Alternative zur gegenw\u00e4rtigen Politik. Aber daf\u00fcr sei ein anderes Denken notwendig, denn das neoliberale Modell funktioniere nicht mehr.<\/p>\n\n\n\n<p>Schon 1971, als US-Pr\u00e4sident Nixon den Dollar vom Gold abkoppelte, habe ihr Ehemann, der verstorbene \u00d6konom Lyndon LaRouche, gewarnt, die damit eingeleitete Demontage der produzierenden Wirtschaft werde in eine Wirtschaftsdepression, Faschismus und Krieg f\u00fchren. Nun fordere die Finanzwelt einen \u201eRegimewechsel\u201c in der Finanzpolitik und wolle mit Hilfe der sog. \u201eTaxonomie\u201c praktisch alle Aspekte des Lebens diktieren. Aber dies w\u00fcrde die Menschheit auf das Niveau vor der Industrialisierung zur\u00fcckwerfen. Als Beispiel daf\u00fcr, was dies bedeutet, verwies sie auf eine Studie \u00fcber die Folgen eines langanhaltenden, gro\u00dffl\u00e4chigen Stromausfalls, der schon nach wenigen Tagen zum Ausfall unserer lebensnotwendigen Infrastruktur und zum Zusammenbruch der Versorgung der Bev\u00f6lkerung f\u00fchren w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Grund f\u00fcr den erfolgreicheren Umgang vieler ostasiatischer Nationen, allen voran Chinas, mit der Pandemie sei deren vollkommen andere Denkweise. Sie verwies auf die<strong> <a href=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2021\/01\/29\/xi-jinping-spricht-auf-dem-weltwirtschaftsforum-in-davos\/\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2021\/01\/29\/xi-jinping-spricht-auf-dem-weltwirtschaftsforum-in-davos\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Rede des chinesischen Pr\u00e4sidenten Xi Jinping beim \u201evirtuellen\u201c Weltwirtschaftsforum<\/a><\/strong>, wo er im Gegensatz zu den Vertretern des \u201eGreat Reset\u201c eine Kooperation zur Entwicklung des globalen S\u00fcdens forderte. Das sei der richtige Ansatz, betonte Frau Zepp-LaRouche, denn um die Pandemie wirklich zu besiegen, brauche die Welt ein <strong><a href=\"https:\/\/forms.sbc28.com\/5f95e7f611ce6217f492b9ad\/TAaV__kiQRCOJjTAY_mWmg\/t3bTikUvTEu0fyOIRZEKfg\/form.html\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/forms.sbc28.com\/5f95e7f611ce6217f492b9ad\/TAaV__kiQRCOJjTAY_mWmg\/t3bTikUvTEu0fyOIRZEKfg\/form.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Weltgesundheitssystem<\/a><\/strong>, in dem jedes Land nicht nur eine moderne medizinische Versorgung hat, sondern auch sauberes Wasser, Energie, Infrastruktur, eine produktive Landwirtschaft und Industrie.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Schiller-Institut fordere dies schon seit Jahrzehnten und habe seine Vorschl\u00e4ge hierzu in Form des Konzepts der \u201eWeltlandbr\u00fccke\u201c zusammengefa\u00dft. Die j\u00fcngsten Ans\u00e4tze zur deutsch-russischen Kooperation bei der Produktion von Impfstoffen gegen COVID-19 seien ein kleiner Schritt in diese Richtung.<\/p>\n\n\n\n<p>Als notwendige Richtschnur des Handelns verwies sie auf Lyndon LaRouches <strong><a href=\"https:\/\/forms.sbc31.net\/5f95e7f611ce6217f492b9ad\/TAaV__kiQRCOJjTAY_mWmg\/k7Hs3zqdTxa04PalOb3hrg\/form.html\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/forms.sbc31.net\/5f95e7f611ce6217f492b9ad\/TAaV__kiQRCOJjTAY_mWmg\/k7Hs3zqdTxa04PalOb3hrg\/form.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u201eVier Gesetze\u201c<\/a><\/strong>: Die Kasinowirtschaft mu\u00df durch die R\u00fcckkehr zum Glass-Steagall-Trennbankensystem beendet werden; in jedem Land m\u00fcssen Nationalbanken zur Finanzierung der Entwicklung des Landes gegr\u00fcndet werden, \u00e4hnlich der Kreditanstalt f\u00fcr Wiederaufbau; die Nationen m\u00fcssen im Rahmen internationaler Vereinbarungen eines neues <strong><a href=\"https:\/\/forms.sbc31.net\/5f95e7f611ce6217f492b9ad\/TAaV__kiQRCOJjTAY_mWmg\/k7Hs3zqdTxa04PalOb3hrg\/form.html\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/forms.sbc31.net\/5f95e7f611ce6217f492b9ad\/TAaV__kiQRCOJjTAY_mWmg\/k7Hs3zqdTxa04PalOb3hrg\/form.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bretton-Woods-Abkommens<\/a><\/strong> kooperieren; und dies insbesondere beim Aufbau der Infrastruktur und in den Pionierbereichen der Wissenschaft wie der Kernfusion und der Weltraumforschung.<\/p>\n\n\n\n<p>Der wesentliche Unterschied zwischen den <strong><a href=\"https:\/\/forms.sbc08.com\/5f95e7f611ce6217f492b9ad\/TAaV__kiQRCOJjTAY_mWmg\/_4jHbuTrQqOJc-9Y6Daw0A\/form.html\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/forms.sbc08.com\/5f95e7f611ce6217f492b9ad\/TAaV__kiQRCOJjTAY_mWmg\/_4jHbuTrQqOJc-9Y6Daw0A\/form.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Great Reset\/Green Deal-Pl\u00e4nen der Davoser Eliten<\/a><\/strong> und dem globalen Weltaufbauprogramm des Schiller-Instituts liege im Menschenbild. Erstere betrachten die Menschheit als einen Parasiten, der die Welt zerst\u00f6rt, \u201eaber der Mensch ist kein Parasit\u201c.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Was man von China lernen kann<\/h3>\n\n\n\n<p>Der Berliner Philosoph, Sinologe und Gesundheitsethiker <strong>Dr. Ole Doering<\/strong> sprach \u00fcber das Thema: \u201e<em>Was man von China bei der Pandemie-Bek\u00e4mpfung lernen kann.\u201c<\/em> Er erinnerte an die ber\u00fchmte \u201eRuck-Rede\u201c des damaligen Bundespr\u00e4sidenten Roman Herzog und die sp\u00e4tere Feststellung dessen Nachfolgers Horst K\u00f6hler, der geforderte \u201eRuck\u201c sei ausgeblieben, weil alle auf ihn warteten, anstatt ihn gemeinsam in Gang zu setzen. Verantwortung werde ins Private verdr\u00e4ngt.<\/p>\n\n\n\n<p>China hingegen habe einfach nur angewandt, was es vom Westen gelernt hat. Die Bereitschaft der Regierung zur Intervention habe nichts mit dem Kommunismus zu tun, vielmehr sei das Vermeiden von Chaos schon seit 3000 Jahren &#8211; seit der \u00c4ra der Streitenden Reiche, die er mit dem 30j\u00e4hrigen Krieg in Mitteleuropa verglich &#8211; eine wesentliche Priorit\u00e4t, dies sei tief in der chinesischen Kultur verwurzelt. Deshalb sei eine weitsichtige Perspektive in China selbstverst\u00e4ndlich. \u00d6konomie werde in China noch so verstanden, wie es dem griechischen Begriff der \u201eguten Haushaltsf\u00fchrung\u201c entspricht, als optimale Nutzung der Ressourcen, und nicht als System zur Erzielung maximaler Profite. \u201eWir k\u00f6nnen von China lernen, was wir bereits gewu\u00dft haben\u201c &#8211; insbesondere die innere Verkn\u00fcpfung von Wirtschaft und Sozialethik.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Vollst\u00e4ndige Kontrolle der COVID-Ausbreitung notwendig<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Dr. med. Wolfgang Lillge<\/strong>, Chefredakteur des <strong><a href=\"https:\/\/www.fusionmagazin.de\/\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.fusionmagazin.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Wissenschaftsmagazins <em>Fusion<\/em><\/a><\/strong> aus Berlin, sprach \u00fcber <em>\u201eImpfstoffe und Immunisierung f\u00fcr ein globales Gesundheitssystem\u201c<\/em>. Auch wenn die Lage in Ostasien etwas besser sei, sei COVID-19 insgesamt vollkommen au\u00dfer Kontrolle, und mit der Zunahme der F\u00e4lle steige auch die Gefahr neuer Mutationen des Virus, wie sie bereits aus Gro\u00dfbritannien, S\u00fcdafrika und Brasilien gemeldet wurden. Solch neue Mutationen m\u00fc\u00dften so schnell wie m\u00f6glich identifiziert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Er beschrieb die Wirkungsweise der neuartigen Messenger-RNA-Impfstoffe, die er als wichtigen wissenschaftlichen Durchbruch bezeichnete. \u201eAber Impfungen allein werden nicht ausreichen\u201c, es sei eine vollst\u00e4ndige Kontrolle der Ausbreitung notwendig. Er zitierte dazu aus seiner Erkl\u00e4rung vom vergangenen September, in der er Massentests f\u00fcr die gesamte Bev\u00f6lkerung gefordert hatte. Das sei aber leider nicht geschehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Notwendig sei eine weltweite Koordination und Strategie des Vorgehens, daf\u00fcr sei der COVAX-Ansatz weltweiter Solidarit\u00e4t ein gutes Vorbild. Er verwies auf den Appell des s\u00fcdafrikanischen Pr\u00e4sidenten Ramaphosa, den unterentwickelten L\u00e4ndern Zugang zu Impfstoffen zu erm\u00f6glichen, und unterst\u00fctzte die Forderung, den Patentschutz f\u00fcr COVID-Impfstoffe aufzuheben: \u201eWir sind erst sicher, wenn alle L\u00e4nder ein modernes Gesundheitssystem haben.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Medizintechnik f\u00fcr die Welt<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Rainer Apel<\/strong>, Deutschland-Redakteur der <strong><a href=\"https:\/\/solidaritaet.com\/\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/solidaritaet.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Nachrichtenagentur E.I.R.<\/a><\/strong> in Wiesbaden, sprach \u00fcber <em>\u201eDeutsche Medizintechnik f\u00fcr das Weltgesundheitssystem\u201c<\/em>. Deutschland sei weltweit nach den Vereinigten Staaten die Nummer zwei in der Medizintechnik, aber nur 2% der deutschen Medizintechnik-Exporte gehen nach Afrika. Das m\u00fcsse sich \u00e4ndern, denn Afrika brauche viele Krankenh\u00e4user und Infrastruktur, Prothesen f\u00fcr Kriegsopfer u.v.a.m. Vor allem der Bereich der Automatisierung m\u00fcsse weiterentwickelt werden. So m\u00fc\u00dften Krankenh\u00e4user in Modulbauweise f\u00fcr die Massenproduktion entwickelt werden, um schnell Hunderte von Krankenh\u00e4usern aufbauen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Was jedoch fehle, sei die finanzielle Absicherung der Unternehmen. Ein Ansatz hierf\u00fcr sei die deutsch-chinesische Vereinbarung \u00fcber die Kooperation beim Aufbau der Infrastruktur in Afrika, die 2017 zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem chinesischen Pr\u00e4sidenten Xi Jinping getroffen wurde: \u201eFrau Merkel mu\u00df nur zum Telefon greifen.\u201c F\u00fcr die Finanzierung k\u00f6nne die von China initiierte Asiatische Infrastrukturinvestmentbank (AIIB) genutzt werden, in der Deutschland aufgrund seiner Erfahrungen mit der Kreditanstalt f\u00fcr Wiederaufbau eine wichtige Rolle spiele.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kreditsystem statt Geldsystem<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Claudio Celani<\/strong> vom <strong><a href=\"https:\/\/solidaritaet.com\/\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/solidaritaet.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">E.I.R.-Wirtschaftsressort<\/a><\/strong> in Wiesbaden sprach dann \u00fcber <em>\u201eStaatskredit zur Finanzierung des Aufschwungs\u201c<\/em>. Er griff zun\u00e4chst eine Frage aus der vorangegangenen Diskussion zur Bedeutung richtiger Ern\u00e4hrung auf und betonte, vor allem m\u00fcsse ein Mindestma\u00df an Ern\u00e4hrung f\u00fcr alle sichergestellt werden. Dazu m\u00fc\u00dften weltweit<strong> <a href=\"https:\/\/www.solidaritaet.com\/neuesol\/2020\/23\/laroucheplan1.htm\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.solidaritaet.com\/neuesol\/2020\/23\/laroucheplan1.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">1,5 Milliarden neue produktive Arbeitspl\u00e4tze<\/a><\/strong> geschaffen werden, davon rund 30 Millionen in Europa. Daf\u00fcr m\u00fc\u00dften drei Billionen Euro mobilisiert werden; das scheine sehr viel, aber die EZB habe im vergangenen Jahr allein 2 Billionen Euro eingesetzt, um die Finanzm\u00e4rkte zu st\u00fctzen. Das Problem sei, da\u00df von all diesem Geld nichts in die Produktion flie\u00dfe. Deshalb m\u00fcsse anstelle des herrschenden Geldsystems ein <strong><a href=\"https:\/\/forms.sbc31.net\/5f95e7f611ce6217f492b9ad\/TAaV__kiQRCOJjTAY_mWmg\/k7Hs3zqdTxa04PalOb3hrg\/form.html\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/forms.sbc31.net\/5f95e7f611ce6217f492b9ad\/TAaV__kiQRCOJjTAY_mWmg\/k7Hs3zqdTxa04PalOb3hrg\/form.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Kreditsystem<\/a><\/strong> geschaffen werden, ein <strong><a href=\"https:\/\/forms.sbc31.net\/5f95e7f611ce6217f492b9ad\/TAaV__kiQRCOJjTAY_mWmg\/k7Hs3zqdTxa04PalOb3hrg\/form.html\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/forms.sbc31.net\/5f95e7f611ce6217f492b9ad\/TAaV__kiQRCOJjTAY_mWmg\/k7Hs3zqdTxa04PalOb3hrg\/form.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Neues Bretton Woods<\/a><\/strong>, wie es von Lyndon LaRouche vorgeschlagen wurde.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ein anderes Verst\u00e4ndnis des Staates<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Dr. Uwe Behrens<\/strong>, Logistik-Manager i.R. in Berlin, beleuchtete dann <em>\u201eChinas Erfolge bei der Pandemie- und Armutsbek\u00e4mpfung\u201c<\/em>. Behrens lebte und arbeitete als Logistikexperte rund 27 Jahre in China und bereiste in dieser Zeit auch viele andere asiatische L\u00e4nder. Im Westen herrsche Unverst\u00e4ndnis, warum die ostasiatischen L\u00e4nder so viel besser mit COVID fertig wurden. Einer der wesentlichen Gr\u00fcnde daf\u00fcr seien die unterschiedlichen gesellschaftlichen Werte: Im Westen stehen die individuellen Rechte und Freiheiten ganz oben, im Osten soziale Harmonie und Berechenbarkeit, individuelle Interessen sollen hinter dem Interesse des Gemeinwohls zur\u00fcckstehen. So sei der harte Lockdown in Wuhan allgemein akzeptiert worden, Maskentragen sei vollkommen normal, schon aus R\u00fccksichtnahme auf die anderen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine weitere Grundlage des Erfolgs sei die digitale Durchdringung der Gesellschaft. Bis zu 90% der Bev\u00f6lkerung h\u00e4tten Smartphones, \u00fcberall sei die Corona-App installiert, und der gesamte Umgang mit Corona werde digital gesteuert. Dabei spiele auch das andere Verst\u00e4ndnis des Staates eine gro\u00dfe Rolle &#8211; in Europa gelte der Staat als etwas Fremdes, als ein Zwangsapparat, w\u00e4hrend in China 93% der Bev\u00f6lkerung den Staat als etwas Positives betrachten; der Staat sorge f\u00fcr das Wohl der Bev\u00f6lkerung und sei fast so etwas wie ein Teil der Familie.<\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich k\u00f6nne man nicht alles von China auf den Westen \u00fcbertragen, aber man k\u00f6nne vieles lernen und \u00fcbernehmen. Als Beispiel nannte er die Armutsbek\u00e4mpfung: W\u00e4hrend die Armut in der \u00fcbrigen Welt wachse, herrsche in China ein ganz anderer Trend. Der Grund daf\u00fcr sei vor allem der Ausbau der Infrastruktur, inklusive der Kommunikation. Selbst in kleinen D\u00f6rfern sei das Internet verf\u00fcgbar, und es k\u00f6nnten dort Firmen gegr\u00fcndet werden, die ihre Produkte \u00fcber das Internet \u00fcberallhin vermarkten. Das gleiche sei auch in Afrika notwendig.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fossile Energietr\u00e4ger: ein notwendiger Schritt auf dem Weg zur Industrialisierung<\/h3>\n\n\n\n<p>Zum Abschlu\u00df beschrieb <strong>Andrea Andromidas, <a href=\"https:\/\/www.solidaritaet.com\/\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.solidaritaet.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">E.I.R.-Energieexpertin<\/a><\/strong> in Wiesbaden, <em>\u201eDie Folgen der Dekarbonisierung f\u00fcr die wirtschaftliche Produktivit\u00e4t\u201c.<\/em> Ein wesentlicher, aber kaum diskutierter Aspekt der Dekarbonisierungspolitik sei, da\u00df die fossilen Energietr\u00e4ger verschwinden sollen, weil sie die Grundlage f\u00fcr eine Industrialisierung darstellen. Sie skizzierte die Entwicklung der menschlichen Wirtschaft von der Nutzung von Wind- und Wasserkraft \u00fcber Dampfmaschinen, die Nutzung von Kohle, \u00d6l und Gas, den Einsatz von Verbrennungsmotoren und die Entwicklung der Kernspaltung und Kernfusion zu immer h\u00f6heren Energiedichten. Dabei f\u00fchre die Entwicklung von einer wetterabh\u00e4ngigen zu einer wetterunabh\u00e4ngigen Energieversorgung und von schmutzigen Industrien zu immer saubereren Industrien, bis die fossilen Energietr\u00e4ger schlie\u00dflich nicht mehr verbrannt, sondern als industrieller Rohstoff genutzt werden. Wichtig sei dabei, da\u00df die fossilen Energietr\u00e4ger ein wesentlicher Schritt auf dem Weg zu immer <strong><a href=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/unsere-kampagne\/grun-bedeutet-tod\/\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/unsere-kampagne\/grun-bedeutet-tod\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">h\u00f6heren Energiedichten<\/a><\/strong> sind, man k\u00f6nne nicht von Windm\u00fchlen und Wasserr\u00e4dern direkt zur Kernspaltung oder Kernfusion \u00fcbergehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie beschrieb dann an drei Beispielen die Folgen der Dekarbonisierungspolitik:<\/p>\n\n\n\n<p>Deutschland werde nach dem Atomausstieg durch den Ausstieg aus Kohle, \u00d6l und Gas zur\u00fcckgeworfen auf eine wetterabh\u00e4ngige Energieversorgung &#8211; ein unerh\u00f6rter Vorgang, den es so in der Geschichte noch nie gegeben habe.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Gegensatz dazu habe China alles: Erneuerbare, Wasserkraft, alte (schmutzige) Kohlekraftwerke werden durch neue ersetzt und erg\u00e4nzt, die Kernkraft wird ausgebaut, und es wird viel in die Entwicklung der Kernfusion investiert. Chinas Dekarbonisierungsstrategie ziele auf das Jahr 2060, um die Nutzung der fossilen Brennstoffe quasi auf nat\u00fcrlichem Wege hinter sich zu lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Afrika hingegen werde es verboten, in Kohlekraft zu investieren; so werde in einem Papier der Bundesregierung argumentiert, wenn jeder Afrikaner Zugang zu elektrischem Strom erhalte, w\u00fcrden Hunderte von Kohlekraftwerken gebraucht, und das wolle man nicht. F\u00fcr Afrika bedeute dies, da\u00df es niemals eine Industrie entwickeln und somit auch nicht aus Armut und Elend herauskommen k\u00f6nne. Statt dessen wolle man in Afrika mit Windparks und Solaranlagen Wasserstoff zur Produktion von \u201egr\u00fcnem Stahl\u201c erzeugen &#8211; f\u00fcr Europa, aber nicht f\u00fcr Afrika, denn man wolle kein \u201ezweites China\u201c. Ru\u00dflands Pr\u00e4sident Putin habe Recht mit der Warnung in seiner Rede in Davos, die Welt werde in zwei Teile geteilt: \u201eDer Westen marschiert zur\u00fcck, die \u00fcbrige Welt geht mit China voran.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>In ihrem Schlu\u00dfwort betonte <strong><a href=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/helga-zepp-larouche\/\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/helga-zepp-larouche\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Helga Zepp-LaRouche<\/a><\/strong> nochmals, da\u00df die selbstzerst\u00f6rerische Politik des Westens die Gefahr einer nuklearen Konfrontation heraufbeschw\u00f6rt. Sie lud die Teilnehmer des Seminars ein, sich dem von ihr gegr\u00fcndeten <strong><a href=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/the-committee-for-the-coincidence-of-opposites\/\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/the-committee-for-the-coincidence-of-opposites\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u201eKomitee f\u00fcr die Coincidentia Oppositorum\u201c<\/a><\/strong> anzuschlie\u00dfen, um das vorherrschende Denken zu \u00e4ndern und die Gegens\u00e4tze zu \u00fcberwinden.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Warnung vor dem drohenden Absturz in eine \u00d6kodiktatur Von Alexander Hartmann Das Schiller-Institut veranstaltete am 3. Februar ein dreieinhalbst\u00fcndiges Internetseminar zum Thema \u201eMit dem ,Great Reset\u2019 in den wirtschaftlichen Niedergang? Oder ein Neues Paradigma f\u00fcr Kooperation?\u201c Zu den Referenten geh\u00f6rten neben der Vorsitzenden des Schiller-Instituts&hellip;<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on get_the_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on get_the_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":34,"featured_media":68054,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"no","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[95,526,37,555],"tags":[],"class_list":["post-68052","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-grun-bedeutet-tod","category-activity-de","category-allgemein-de","category-location-germany-de"],"featured_image_src":"https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/internetseminar.png","author_info":{"display_name":"madeleine","author_link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/author\/madeleine\/"},"modified_by":"madeleine","cc_featured_image_caption":{"caption_text":"","source_text":"","source_url":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/68052","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/34"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=68052"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/68052\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":68140,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/68052\/revisions\/68140"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/68054"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=68052"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=68052"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=68052"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}