{"id":67627,"date":"2021-01-24T22:33:23","date_gmt":"2021-01-25T03:33:23","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/blog\/2021\/01\/24\/pan-american-health-organization-warns-of-alarming-coronavirus-crisis-in-the-americas\/"},"modified":"2021-01-25T06:00:43","modified_gmt":"2021-01-25T11:00:43","slug":"pan-american-health-organization-warns-of-alarming-coronavirus-crisis-in-the-americas","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2021\/01\/24\/pan-american-health-organization-warns-of-alarming-coronavirus-crisis-in-the-americas\/","title":{"rendered":"Panamerikanische Gesundheitsorganisation warnt vor alarmierender Coronavirus-Krise"},"content":{"rendered":"\n<p>Dr. Carissa Etienne, Direktorin der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation (PAHO), der regionalen Zweigstelle der Weltgesundheitsorganisation (WHO), warnte am 19. Januar, da\u00df die Situation mit dem Coronavirus in Nord- und S\u00fcdamerika &#8211; einschlie\u00dflich der Vereinigten Staaten &#8211; \u00e4u\u00dferst alarmierend sei. Allein in der Woche zuvor habe es auf dem amerikanischen Kontinent 2,5 Millionen neue COVID-F\u00e4lle gegeben, mehr als die H\u00e4lfte aller weltweiten Infektionen. Im gleichen Zeitraum starben 42.000 Menschen in der Region. Es sei noch untertrieben, davon zu sprechen, da\u00df die Situation au\u00dfer Kontrolle geraten sei. Die Gesundheitspolitik sei gescheitert, die Infrastruktur unzureichend, und man k\u00f6nne nicht vorhersagen, wie sich allein in den n\u00e4chsten zwei Wochen die Lage entwickeln werde, so Dr. Etienne.<br><br>Sie verwies vor allem auf die Krise im brasilianischen Manaus, wo die Krankenh\u00e4user durch den Anstieg neuer COVID-F\u00e4lle v\u00f6llig \u00fcberfordert seien. Es sei nicht mehr genug Sauerstoff vorhanden, so da\u00df Patienten in andere St\u00e4dte geflogen und dort behandelt werden m\u00fc\u00dften. Die Situation sei nicht auf Manaus beschr\u00e4nkt. Auch in der Metropolregion Lima (Peru) gebe es praktisch keine Betten mehr &#8211; von Intensivbetten ganz zu schweigen -, und Sauerstoffvorr\u00e4te seien sehr knapp. Wie in Manaus stehen auch hier Menschen auf der Stra\u00dfe Schlange, um Sauerstoffflaschen zu kaufen, um COVID-Patienten zu Hause zu versorgen. Die Auslastung der Intensivstationen in Peru liege bei 90 %, und selbst in den USA gebe es \u201eeinige Orte\u201c, an denen der Sauerstoff rationiert werde, berichtete Dr. Etienne. Wie von regionalen Medien gemeldet wird, ist die Situation auf dem gesamten S\u00fcdkegel, d.h. Argentinien, Chile, Uruguay, ebenfalls schlecht. In Chile liegt die Auslastung der Intensivstationen bei \u00fcber 90 %, fast so schlimm wie im vergangenen Juni. In Ecuador sind die Krankenh\u00e4user landesweit so \u00fcberlastet, da\u00df im gr\u00f6\u00dften Krankenhaus von Quito, dem Carlos Andrade Marin Hospital, die Patienten mit Sauerstoffflaschen neben sich auf den Fluren sitzen und darauf warten, da\u00df ein Bett frei wird.<br><br>In der ersten Woche des Jahres 2021 gab es in der Karibik die h\u00f6chste Rate an neuen F\u00e4llen seit Beginn der Pandemie; auf Barbados stieg die Zahl der neuen F\u00e4lle in den letzten zwei Wochen um 61%.<br><br>Dr. Etienne sagte, sie sei ermutigt durch die Geschwindigkeit, mit der Impfstoffe entwickelt werden, betonte aber, da\u00df das Problem f\u00fcr einen Gro\u00dfteil des amerikanischen Kontinents der Zugang zu Impfstoffen sein werde. Es seien viel zu wenig Impfdosen verf\u00fcgbar, um die Infektionen sichtbar einzud\u00e4mmen; au\u00dferdem beginnen die neuen Varianten aus Gro\u00dfbritannien, Brasilien und S\u00fcdafrika in der Region aufzutauchen, die wahrscheinlich die \u00dcbertragung beeinflussen werden.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dr. Carissa Etienne, Direktorin der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation (PAHO), der regionalen Zweigstelle der Weltgesundheitsorganisation (WHO), warnte am 19. Januar, da\u00df die Situation mit dem Coronavirus in Nord- und S\u00fcdamerika &#8211; einschlie\u00dflich der Vereinigten Staaten &#8211; \u00e4u\u00dferst alarmierend sei. 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