{"id":65488,"date":"2020-12-21T19:00:11","date_gmt":"2020-12-22T00:00:11","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/blog\/2020\/12\/21\/california-being-hit-by-covid-19-earthquake\/"},"modified":"2020-12-22T12:14:01","modified_gmt":"2020-12-22T17:14:01","slug":"california-being-hit-by-covid-19-earthquake","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2020\/12\/21\/california-being-hit-by-covid-19-earthquake\/","title":{"rendered":"Kalifornien von COVID-19-Erdbeben getroffen"},"content":{"rendered":"\n<p>Jahrzehntelang wurde den Kaliforniern Angst vor \u201edem gro\u00dfen Beben\u201c eingeredet, d.h. der M\u00f6glichkeit eines gro\u00dfen Erdbebens, das von der San-Andreas-Verwerfung ausgehen und unermessliche Sch\u00e4den und Verluste an Menschenleben verursachen w\u00fcrde. Allem Anschein nach erlebt Kalifornien jetzt tats\u00e4chlich das \u201eGro\u00dfe\u201c \u2013 nur da\u00df es sich nicht um ein Erdbeben, sondern um die COVID-Pandemie handelt.<br><br>Das bev\u00f6lkerungsreiche Los Angeles County scheint das Epizentrum zu sein. Seit diesem Wochenende sind in ganz S\u00fcdkalifornien und im 12 Landkreise umfassende San Joaquin Valley im Norden die vorhandenen Kapazit\u00e4ten auf den Intensivstationen ersch\u00f6pft. In einigen Krankenh\u00e4user greift man bereits auf Reservekapazit\u00e4ten zur\u00fcck, allerdings herrscht der gr\u00f6\u00dfere Mangel beim medizinischen Fachpersonal und nicht so sehr bei den Bettenkapazit\u00e4ten.<br><br><em>Associated Press<\/em> berichtete, da\u00df in der Stadt Los Angeles am Samstag fast 17.400 Menschen mit best\u00e4tigten oder vermuteten COVID-19-Infektionen station\u00e4r behandelt wurden, das ist mehr als das Doppelte des bisherigen H\u00f6chststandes, der im Juli erreicht wurde. Ein Berechnungsmodell, das aktuelle Daten zur Vorhersage zuk\u00fcnftiger Trends nutzt, zeigt, da\u00df die Zahl der Krankenhausbehandlungen bis Mitte Januar auf unvorstellbare 75.000 Patienten steigen k\u00f6nnte. Mehr als 3600 best\u00e4tigte oder vermutete COVID-19-Patienten befanden sich auf Intensivstationen. Einige Gegenden in Kalifornien \u201estehen kurz davor, \u00fcberrannt zu werden&#8220;, sagte Dr. Anthony Fauci, der f\u00fchrende Infektiologe der USA, w\u00e4hrend einer Veranstaltung der California State University.<br><br>Insgesamt lagen in Kalifornien am Wochenende die verbleibenden Intensivkapazit\u00e4ten nur noch bei 3%, in S\u00fcdkalifornien bereits bei null. Auch die Bay Area ist jetzt betroffen. San Franciscos B\u00fcrgermeister Breed sagte in einer Pressemitteilung: \u201eDie COVID-19-F\u00e4lle steigen in San Francisco und im ganzen Land an. Die Krankenh\u00e4user in der Bay Area stehen kurz vor der \u00dcberforderung.\u201c<br><\/p>\n\n\n\n<p>Verschiedene Formen der Triage werden bereits praktiziert. In Fresno und drei benachbarten Landkreisen werden Sanit\u00e4ter bei Notrufen losgeschickt, um festzustellen, ob Patienten in die Notaufnahme gebracht werden m\u00fcssen, oder ob sie \u201ezum \u00e4rztlichen Notdienst gehen m\u00fcssen oder ein paar Tage warten k\u00f6nnen, um zu ihrem Hausarzt zu gehen\u201c, berichten die \u00f6rtlichen Gesundheitsbeh\u00f6rden. \u201eIch will das nicht besch\u00f6nigen. Wir werden erdr\u00fcckt\u201c, sagte Dr. Brad Spellberg, Chefarzt am Los Angeles County-USC Medical Center. \u201eEs gibt nicht nur COVID-Patienten&#8220;, sagte er. \u201eEs gibt Autounf\u00e4lle, Herzinfarkte und Opfer von Gewalt. Sie brauchen einen Ort, an den sie sich wenden k\u00f6nnen, um eine Notbehandlung zu bekommen.\u201c<br><br><em>AP<\/em> berichtet weiter: \u201eViele Krankenh\u00e4user bereiten sich auf die M\u00f6glichkeit vor, die Versorgung zu rationieren. Ein Dokument, das k\u00fcrzlich unter den \u00c4rzten der vier vom Los Angeles County betriebenen Krankenh\u00e4user zirkulierte, fordert zu einem Strategiewechsel auf: Statt alles zu versuchen, um ein einzelnes Leben zu retten, ist es das Ziel, in der Krise so viele Patienten wie m\u00f6glich zu retten. ,Ein gewisser Kompromiss des Versorgungsstandards ist unvermeidlich; es geht nicht darum, da\u00df sich eine Einrichtung, ein System oder ein Ort daf\u00fcr entscheidet, die Ressourcen zu begrenzen, sondern darum, da\u00df die Ressourcen eindeutig nicht zur Verf\u00fcgung stehen, um die Versorgung auf regul\u00e4re Weise zu gew\u00e4hrleisten&#8216;, hei\u00dft es in dem Dokument, das der <em>Los Angeles Times <\/em>vorliegt.\u201c<br><br>Der Leiter des Corona Regional Medical Center im S\u00fcdosten von Los Angeles, Mark Uffer, erkl\u00e4rte: \u201eWas auch immer kommen wird, ich glaube nicht, da\u00df irgendjemand von uns in der Lage sein wird, damit umzugehen. Wir stehen vor einem Damm, der zu brechen droht, und wir m\u00fcssen aufh\u00f6ren, noch mehr Wasser in den Staudamm zu leiten.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jahrzehntelang wurde den Kaliforniern Angst vor \u201edem gro\u00dfen Beben\u201c eingeredet, d.h. der M\u00f6glichkeit eines gro\u00dfen Erdbebens, das von der San-Andreas-Verwerfung ausgehen und unermessliche Sch\u00e4den und Verluste an Menschenleben verursachen w\u00fcrde. 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