{"id":63264,"date":"2020-10-14T13:42:35","date_gmt":"2020-10-14T11:42:35","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/?p=63264"},"modified":"2020-10-14T13:42:38","modified_gmt":"2020-10-14T11:42:38","slug":"eine-frage-von-leben-oder-tod","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2020\/10\/14\/eine-frage-von-leben-oder-tod\/","title":{"rendered":"Eine Frage von Leben oder Tod"},"content":{"rendered":"\n<p><strong><em>Aufruf zu einer internationalen Mobilisierung von Nahrungsressourcen, um eine Hungersnot in Afrika zu verhindern<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mein Name ist Ramasimong Phillip Tsokolibane. Ich bin der Anf\u00fchrer der LaRouche-Bewegung in S\u00fcdafrika. Aber ich verbreite diesen dringenden Appell nicht als B\u00fcrger meines Landes, sondern als Sprecher all jener, die jetzt oder demn\u00e4chst in Afrika verhungern werden und niemanden haben, der in ihrem Namen sprechen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Gegenw\u00e4rtig hungern viele Millionen meiner afrikanischen Landsleute. Sie verhungern aufgrund der absichtlich erzwungenen Unterentwicklung meines Kontinents &#8211; verst\u00e4rkt durch die neokoloniale Macht des Britischen Empire in der City of London und der Wall Street -, und jetzt noch weiter verst\u00e4rkt durch die globale Pandemie, durch Heuschreckenplagen und andere Naturkatastrophen, die die Nahrungsmittelproduktion auf dem Kontinent beeintr\u00e4chtigen. In der Fachsprache ausgedr\u00fcckt, leiden sie unter \u201eAkuter Ern\u00e4hrungsunsicherheit Phase 4: Ernstfall\u201c &#8211; nur noch eine Stufe entfernt von \u201ePhase 5: Hungersnot\u201c. L\u00e4\u00dft man die h\u00f6fliche Formulierung beiseite, verhungern sie bereits, w\u00e4hrend Millionen weitere Menschen ebenfalls verhungern werden, wenn ihnen nicht rasch Nahrungsmittel zur Verf\u00fcgung gestellt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Menschheit steht vor der gr\u00f6\u00dften Krise, die wir je gesehen haben. Es ist an der Zeit, da\u00df diejenigen, die am meisten haben, aufstehen und denen helfen, die am wenigsten haben.\u201c Diese Warnung kam am 17. September von David Beasley, dem Exekutivdirektor des UN-Weltern\u00e4hrungsprogramms (WFP). Er schrieb, da\u00df heute <em>30 Millionen Menschen vom Hungertod bedroht sind<\/em>. Die meisten von ihnen leben in Afrika.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich m\u00f6chte betonen, da\u00df dies keine Situation der Zukunft ist, <em>sondern bereits geschieht<\/em>. Und wenn nicht bald etwas getan wird, werden in den n\u00e4chsten Wochen und Monaten Millionen und Abermillionen von Menschen sterben, wie David Beasley warnte. Er hatte sich bereits im April an den UN-Sicherheitsrat gewandt und davor gewarnt, da\u00df <em>jeden Tag 300.000 Menschen sterben k\u00f6nnten<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Verschiedene Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen und andere Organisationen haben zwar die Alarmglocken gel\u00e4utet und zu Geldspenden aufgerufen, doch wenn wir Leben retten wollen, geht es darum, so schnell wie m\u00f6glich riesige Mengen an Nahrungsmitteln f\u00fcr hungernde und verhungernde Menschen bereitzustellen. Angesichts des Zustands der Infrastruktur auf dem Kontinent und der Tatsache, da\u00df ein Gro\u00dfteil der hungernden Menschen in abgelegenen, l\u00e4ndlichen Gebieten leben, \u00fcbersteigt die Verteilung der notwendigen Nahrungsmittel bei weitem die M\u00f6glichkeiten einzelner Regierungen und Hilfsorganisationen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich glaube, da\u00df wir die logistischen Kapazit\u00e4ten der f\u00e4higsten Streitkr\u00e4fte der Welt mobilisieren und eine Strategie entwickeln m\u00fcssen, um Nahrungsmittel aus L\u00e4ndern wie den Vereinigten Staaten und Kanada direkt zu denjenigen zu bringen, die sie brauchen. M\u00f6gen Verb\u00fcndete wie Gegner bei dieser gr\u00f6\u00dften aller humanit\u00e4ren Anstrengungen ihre Kr\u00e4fte b\u00fcndeln. In seiner j\u00fcngsten Enzyklika <em>Fratelli Tutti<\/em> (<em>\u00dcber die<\/em> <em>Geschwisterlichkeit und die soziale Freundschaft<\/em>) schrieb Papst Franziskus, da\u00df die Menschheit endlich die Vorstellung aufgeben m\u00fcsse, da\u00df Krieg gerechtfertigt sei &#8211; jede Art von Krieg, der Menschenleben fordert. Doch dies ist ein Krieg &#8211; oder genauer gesagt, ein internationaler Kampf &#8211; um das Heiligste aller Dinge, das menschliche Leben, zu retten.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich appelliere an den amerikanischen Pr\u00e4sidenten Donald Trump:<\/p>\n\n\n\n<p>Nehmen Sie die Herausforderung an. Beauftragen Sie Amerikas Farmer damit, Nahrungsmittel f\u00fcr die Hungernden zu produzieren, und setzen Sie gleichzeitig die enormen Ressourcen des US-Milit\u00e4rs f\u00fcr diese Mission der Barmherzigkeit ein, damit alle, die auf meinem Kontinent Nahrung brauchen, diese auch bekommen. Tun Sie dies im Geiste Ihrer Frau, der g\u00fctigen First Lady Melania, die sich bei ihrem Besuch auf dem Kontinent im Oktober 2018 verpflichtet hat, Afrika und insbesondere seinen Kindern auf jede erdenkliche Weise zu helfen. Unternehmen Sie sofort alle notwendigen Schritte, damit dies geschehen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>All dies sollte Anla\u00df genug sein, das internationale Gipfeltreffen der Gro\u00dfm\u00e4chte einzuberufen, zu dem Helga Zepp-LaRouche, die gro\u00dfartige Vorsitzende des Schiller-Instituts, aufgerufen hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir k\u00f6nnen Leben retten, aber dazu bedarf es einer internationalen Anstrengung. Die USA haben das schon einmal getan. Ich erinnere mich an die gro\u00dfen Anstrengungen, die unternommen wurden, um die hungernden Menschen in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg mit Lebensmitteln zu versorgen, was eine Mobilisierung des edlen amerikanischen Volkes erm\u00f6glichte, das CARE-Pakete und Lebensmittel verschickte.<\/p>\n\n\n\n<p>Meine afrikanischen Schwestern und Br\u00fcder k\u00f6nnen gerettet werden, wenn der Wille daf\u00fcr vorhanden ist. Menschen m\u00fcssen sich im Geiste der <em>Caritas<\/em> (<em>agap\u0113<\/em>) begegnen und sich \u00fcber ihre kleinlichen Differenzen erheben, um etwas Gutes und Gro\u00dfes zu tun.<\/p>\n\n\n\n<p>13. Oktober 2020<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aufruf zu einer internationalen Mobilisierung von Nahrungsressourcen, um eine Hungersnot in Afrika zu verhindern Mein Name ist Ramasimong Phillip Tsokolibane. 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