{"id":60690,"date":"2020-07-12T01:16:37","date_gmt":"2020-07-11T23:16:37","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/blog\/2020\/07\/12\/lavrov-nuclear-risks-are-increasing\/"},"modified":"2020-07-12T21:49:45","modified_gmt":"2020-07-12T19:49:45","slug":"lavrov-nuclear-risks-are-increasing","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2020\/07\/12\/lavrov-nuclear-risks-are-increasing\/","title":{"rendered":"Lawrow: Nukleare Risiken nehmen zu"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ru\u00dflands Au\u00dfenminister Sergej Lawrow warnte heute davor, da\u00df das Risiko einer globalen nuklearen Konfrontation erheblich zugenommen habe. Lawrow sprach beim internationalen Online-Forum \u201ePrimakow-Lesungen\u201c zum Thema \u201eRussland und die Nachwelt\u201c und sagte: \u201eIch stimme darin \u00fcberein, da\u00df die nuklearen Risiken in letzter Zeit erheblich zugenommen haben, da\u00df sich die Sicherheitslage und die internationale strategische Stabilit\u00e4t offen verschlechtert haben&#8230; Die Gr\u00fcnde daf\u00fcr sind ebenfalls f\u00fcr alle offensichtlich: Die USA wollen die globale Vorherrschaft zur\u00fcckgewinnen und die \u00dcberhand bei den, wie sie es nennen, Rivalit\u00e4ten der Gro\u00dfm\u00e4chte gewinnen.\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Lawrow sagte auch, da\u00df die Methoden, die Washington nutzt, um Beijing zu Gespr\u00e4chen \u00fcber die strategische Stabilit\u00e4t zu zwingen, nicht gerade h\u00f6flich seien. \u201eEs gibt sehr, sehr beunruhigende Signale, da\u00df trotz realistischer Hoffnungsaussichten US-Amtstr\u00e4ger zunehmend pers\u00f6nlich werden, und zwar in sehr harter Form. Dies zeigt ein hohes Ma\u00df an Spannungen auf beiden Seiten. Und dieses hohe Niveau ist sehr beunruhigend.\u201c Lawrow dr\u00fcckte die Hoffnung aus, da\u00df \u201esich der gesunde Menschenverstand durchsetzen wird und nicht der Punkt erreicht werden wird, an dem es kein Zur\u00fcck mehr gibt.\u201c Er brachte jedoch die russische Ansicht zum Ausdruck, da\u00df das Schicksal des neuen START-Vertrags jetzt klar sei: \u201eWashington hat beschlossen, ihn nicht zu verl\u00e4ngern\u201c.<\/p>\n<p><strong>Der russische UNO-Botschafter Wassili Nebensja schlo\u00df sich Lawrows Ansicht an und sagte gestern, da\u00df die Gespr\u00e4che zwischen dem US-Gesandten Marshall Billingslea und dem stellvertretenden russischen Au\u00dfenminister Sergej Rjabkow am 22. Juni in Wien \u201ekeinen Anlass zu Optimismus geben konnten, dass der Vertrag verl\u00e4ngert wird, obwohl dort einige Vereinbarungen getroffen wurden, den Dialog \u00fcber verschiedene Aspekte dieser Fragen in mehreren Arbeitsgruppen fortzusetzen\u201c, hie\u00df es bei <i>TASS<\/i>.<\/strong><\/p>\n<p>Nebensja wies darauf hin, da\u00df die Vereinigten Staaten bereits einen Kurs eingeschlagen h\u00e4tten, die internationale R\u00fcstungskontrolle abzubauen, die \u00fcber Jahrzehnte hinweg geschaffen wurde und als Grundlage f\u00fcr die strategische Stabilit\u00e4t diente. \u201eDie Vereinigten Staaten haben sich in den letzten Jahren aus vielen Dingen (u.a. internationalen Abkommen, Red.) zur\u00fcckgezogen, und zwar konsequent und zielstrebig\u201c, betonte der Diplomat.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ru\u00dflands Au\u00dfenminister Sergej Lawrow warnte heute davor, da\u00df das Risiko einer globalen nuklearen Konfrontation erheblich zugenommen habe. 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