{"id":59694,"date":"2020-05-28T20:09:26","date_gmt":"2020-05-28T18:09:26","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/blog\/2020\/05\/28\/nasa-cooperation-above-geopolitics\/"},"modified":"2020-05-30T23:48:06","modified_gmt":"2020-05-30T21:48:06","slug":"nasa-cooperation-above-geopolitics","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2020\/05\/28\/nasa-cooperation-above-geopolitics\/","title":{"rendered":"NASA: Zusammenarbeit vor Geopolitik"},"content":{"rendered":"<p>Der bevorstehende Start des bemannten NASA\/SpaceX-Fluges zur Internationalen Raumstation (ISS) hat wieder Optimismus in die Alltagsatmosph\u00e4re der USA zur\u00fcckgebracht &#8211; nicht nur die Vision der Raumfahrt, sondern auch die Freude an Wissenschaft und Technik. Die heutige (27. Mai) Verschiebung des Starts in letzter Minute war nur auf das Wetter zur\u00fcckzuf\u00fchren, nicht auf eine Fehlfunktion oder eine mysteri\u00f6se Panne. Pr\u00e4sident Donald Trump und seine Ehefrau waren heute Nachmittag in Florida anwesend und werden am Samstag, dem 30. Mai, um 21.22 Uhr MEZ ins Kennedy-Space-Center zur\u00fcckkehren, um dem verschobenen Start beizuwohnen; sollte das Wetter erneut die Pl\u00e4ne durchkreuzen, ist der 31. Mai der n\u00e4chste Starttermin.<\/p>\n<p>Die zus\u00e4tzliche Dimension des neuen Weltraumengagements der USA ist die internationale Zusammenarbeit. NASA-Direktor Jim Bridenstine wurde bei einem Briefing vor dem Start am 27. Mai \u00fcber das Verh\u00e4ltnis der USA zu Ru\u00dfland befragt und antwortete: \u201eUnsere Zusammenarbeit geht \u00fcber die irdische Geopolitik hinaus&#8220;. Dies ist der gleiche Geist der Zusammenarbeit, den die Pr\u00e4sidentin des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, in ihrer <a href=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/blog\/2020\/05\/08\/coronavirus-petition-for-global-health-infrastructure\/\" target=\"_blank\">\u201eCoronavirus-Petition: F\u00fcr eine Weltgesundheitsinfrastruktur\u201c<\/a> fordert.<\/p>\n<p>Bridenstine betonte, der Start der SpaceX\/Dragon-Crew werde von der historischen Startrampe 39 im Kennedy-Space-Center stattfinden, so da\u00df erstmals seit Juli 2011 wieder \u201eamerikanische Astronauten mit amerikanischen Raketen von amerikanischem Boden starten werden&#8220;. Da der Start mitten in der Coronavirus-Pandemie stattfinde, so Bridenstine weiter, k\u00f6nne davon eine besondere Inspiration ausgehen, denn \u201eganz Amerika wird sich einen Moment Zeit nehmen und unserem Land zuschauen, wie es wieder etwas Erstaunliches tut&#8220;. Die Astronautin Nicole Mann betonte, da\u00df der Flug ein erster gro\u00dfer Schritt \u201ein unserer Artemis-Mission zum Mond und weiter zum Mars\u201c sei. Bridenstine unterstrich das gro\u00dfe Vertrauen in die Mission, auch wenn in einigen Medien gewisse Zweifel oder Bef\u00fcrchtungen hinsichtlich der absoluten Bereitschaft der Raumfahrtbeh\u00f6rde ge\u00e4u\u00dfert worden seien.<\/p>\n<p>Bridenstine bekr\u00e4ftigte, da\u00df die Sicherheit der Astronauten die oberste Priorit\u00e4t der NASA sei. Allerdings wies er auch erneut darauf hin, da\u00df die NASA Kunde von SpaceX und den kommerziellen Crew-Fl\u00fcgen sei, und er hoffe, da\u00df diese Fl\u00fcge bald ohne die NASA stattfinden w\u00fcrden, um Kosten zu senken und kommerzielle Raumfahrtaktivit\u00e4ten im erdnahen Orbit auszubauen. Es m\u00fcsse k\u00fcnftig eine kommerzielle Raumstation geben, auf der neue Technologien erprobt werden sollen, wie z.B. der 3D-Druck von Organen im Weltraum.<\/p>\n<p>Auf eine Frage zur amerikanisch-russischen Zusammenarbeit und zu den Verhandlungen \u00fcber kommerzielle Fl\u00fcge sagte Bridenstine mit Blick auf die ISS, zu der die Besatzung startet, da\u00df die Raumstation zur H\u00e4lfte russisch und zur anderen H\u00e4lfte amerikanisch sei. Wenn wir die bisherige Zusammenarbeit fortsetzen wollen, m\u00fc\u00dften die USA bereit sein, Kosmonauten mit kommerziellen Fl\u00fcgen starten zu lassen, und Ru\u00dfland m\u00fcsse bereit sein, NASA-Astronauten auf der Sojus mitzunehmen. Er verwies auf die amerikanisch-russische Partnerschaft seit 1975 erst mit Apollo\/Sojus, gefolgt von Shuttle\/MIR und dann der ISS. Am wichtigsten sei, da\u00df \u201eunsere Zusammenarbeit \u00fcber die irdische Geopolitik hinausgeht&#8220;, sagte Bridenstine.<\/p>\n<p>Er schlo\u00df mit der Feststellung, da\u00df das Weltraumprogramm \u00fcber die Amtszeiten von Regierungen andauere, denn die Erforschung des Weltraums vereinige Menschen \u00fcber geopolitische Grenzen hinaus, vereinige nicht nur Demokraten und Republikaner, sondern alle Nationen. Pr\u00e4sident Donald Trump habe sich verpflichtet, amerikanische Astronauten mit der Artemis-Mission permanent auf den Mond und von dort auf den Mars zu bringen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der bevorstehende Start des bemannten NASA\/SpaceX-Fluges zur Internationalen Raumstation (ISS) hat wieder Optimismus in die Alltagsatmosph\u00e4re der USA zur\u00fcckgebracht &#8211; nicht nur die Vision der Raumfahrt, sondern auch die Freude an Wissenschaft und Technik. Die heutige (27. 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