{"id":59421,"date":"2020-05-24T19:22:11","date_gmt":"2020-05-24T17:22:11","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/?p=59421\/"},"modified":"2020-06-03T16:09:35","modified_gmt":"2020-06-03T14:09:35","slug":"webinar-neustart-fur-die-weltwirtschaft-unter-den-bedingungen-der-coronavirus-pandemie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2020\/05\/24\/webinar-neustart-fur-die-weltwirtschaft-unter-den-bedingungen-der-coronavirus-pandemie\/","title":{"rendered":"6. Juni 15- 18 Uhr Webinar: Neustart f\u00fcr die Weltwirtschaft unter den Bedingungen der Coronavirus-Pandemie!"},"content":{"rendered":"<h1 style=\"text-align: center;\">6. Juni 15- 18 Uhr<\/h1>\n<p>Gro\u00dfe Teile der Weltwirtschaft erleben derzeit den gr\u00f6\u00dften Schock seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Ein Neustart der Wirtschaft ist dringend notwendig. Aber wir k\u00f6nnen nicht einfach zum Status quo zur\u00fcckkehren, sondern m\u00fcssen die Schw\u00e4chen beheben, die die Struktur unserer \u00d6konomie so anf\u00e4llig f\u00fcr die Auswirkungen von Covid-19 gemacht haben! Dazu geh\u00f6rt die vor rund 50 Jahren vom Club of Rome und \u00e4hnlichen malthusianischen Institutionen induzierte Grundannahme, die Industrialisierung der Entwicklungsl\u00e4nder solle nie stattfinden und Wirtschaftswachstum per se sei etwas Schlechtes.<\/p>\n<p>Die\u00a0<em>ILO<\/em>\u00a0hat k\u00fcrzlich Zahlen ver\u00f6ffentlicht, wonach 60 Prozent aller Arbeitspl\u00e4tze weltweit &#8211; d.h. 2 von 3,3 Milliarden -, zur sogenannten informellen \u00d6konomie geh\u00f6ren. Dies bedeutet, da\u00df diese Menschen bei einem der Pandemie geschuldeten Lockdown unmittelbar in ihrer Existenz bedroht sind. Zus\u00e4tzlich warnte der Direktor des\u00a0<em>World Food Programme<\/em>, David Beasley, soeben vor einer drohenden Hungerkatastrophe &#8222;biblischen Ausma\u00dfes&#8220;, die, falls sie nicht gestoppt werde, bis zu 300.000 Menschen t\u00e4glich das Leben kosten k\u00f6nnte. Gleichzeitig ist eine gro\u00dfe Zahl von landwirtschaftlichen Betrieben in ihrer Existenz bedroht! Wir stehen nicht nur vor einem potentiellen Massensterben; solange diese Armut in den Entwicklungsl\u00e4ndern weiter existiert, besteht auch die Gefahr weiterer, wom\u00f6glich noch t\u00f6dlicherer Pandemien.<\/p>\n<p>Wenn wir also einen erfolgreichen Neustart der Wirtschaft planen, dann ist es offensichtlich, da\u00df dies sich weder nur auf eine nationale \u00d6konomie noch auf einen partiellen Bereich, wie Landwirtschaft, Maschinenbau, Gesundheitssystem, Energie etc. beziehen kann, nicht einmal nur auf Europa oder die USA. Wenn wir das Problem der Weltwirtschaft l\u00f6sen wollen, dann m\u00fcssen wir 1,5 Milliarden neue, produktive Arbeitspl\u00e4tze schaffen und die gesamten industriellen Kapazit\u00e4ten der Industrienationen mobilisieren, um den sogenannten Entwicklungssektor wirklich aufzubauen und menschenw\u00fcrdige Lebensbedingungen f\u00fcr jeden einzelnen Menschen auf diesem Planeten zu schaffen.<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen einerseits Abh\u00e4ngigkeiten durch die Verk\u00fcrzung von Produktionsketten \u00fcberwinden, Produktionssicherheit in den Bereichen Gesundheit, Nahrungsmittel und Energie herstellen, und andererseits eine globale Zusammenarbeit erreichen, um die gigantische Unterentwicklung des sogenannten Entwicklungssektors zu \u00fcberwinden! Die bisher g\u00fcltige Vorstellung von Profitmaximierung um jeden Preis mu\u00df ersetzt werden durch die Idee der Wertsch\u00f6pfung f\u00fcr das Gemeinwohl vom Standpunkt einer Entwicklungsperspektive f\u00fcr die n\u00e4chsten 50 Jahre.<\/p>\n<p>So verst\u00e4ndlich es ist, da\u00df unter dem Eindruck der gegenw\u00e4rtigen Krise jeder um sein momentanes \u00dcberleben besorgt ist, so offensichtlich ist es andererseits, da\u00df diese Krise zugleich die Chance bedeutet, die Grundlagen f\u00fcr das dauerhafte \u00dcberleben der Menschheit zu schaffen. Wenn wir z.B. das enorme Potential Afrikas realisieren wollen, das im Jahr 2050 voraussichtlich 2,5 Milliarden Menschen haben wird, dann m\u00fcssen wir ernsthaft darangehen, ein Ausbildungsprogramm f\u00fcr etwa eine Milliarde junger Menschen auf diesem Kontinent zu schaffen, wof\u00fcr der Ausbau der Neuen Seidenstra\u00dfe zur Weltlandbr\u00fccke den Rahmen bilden kann.<\/p>\n<p>Es mu\u00df wieder darum gehen, wirklich gesellschaftlichen Reichtum durch den Aufbau der physischen \u00d6konomie zu schaffen, und nicht monet\u00e4re Werte durch B\u00f6rseng\u00e4nge und die sogenannte Shareholder-Value-Gesellschaft. Wir haben in Deutschland die absolut wertvolle Erfahrung, unser Land aus einem Tr\u00fcmmerhaufen zu einer modernen Industrienation aufgebaut und ein Wirtschaftswunder geschaffen zu haben, f\u00fcr das uns die ganze Welt einmal bewundert hat. Diesen Geist m\u00fcssen wir lebendig machen und das volle Potential dieser Industrienation f\u00fcr die L\u00f6sung der gegenw\u00e4rtigen Krise einbringen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">6. Juni 15- 18 Uhr<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/de-schillerinstitute.nationbuilder.com\/konf_6_6_2020\" class=\"custom-button medium\">Jetzt anmelden<\/a><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>6. Juni 15- 18 Uhr Gro\u00dfe Teile der Weltwirtschaft erleben derzeit den gr\u00f6\u00dften Schock seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Ein Neustart der Wirtschaft ist dringend notwendig. 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