{"id":58943,"date":"2020-05-07T14:18:20","date_gmt":"2020-05-07T12:18:20","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/?p=58943\/"},"modified":"2020-05-07T14:24:25","modified_gmt":"2020-05-07T12:24:25","slug":"anmerkungen-von-helga-zepp-larouche-zum-gedenken-anlaslich-des-75-jahrestages-des-treffens-an-der-elbe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2020\/05\/07\/anmerkungen-von-helga-zepp-larouche-zum-gedenken-anlaslich-des-75-jahrestages-des-treffens-an-der-elbe\/","title":{"rendered":"Anmerkungen von Helga Zepp-LaRouche zum Gedenken anl\u00e4\u00dflich des 75. Jahrestages des Treffens an der Elbe"},"content":{"rendered":"<p style=\"margin-bottom: 12.0pt;\">24. April 2020<\/p>\n<p>Sehr geehrter Herr Professor Losanskij, sehr geehrte Teilnehmer,<\/p>\n<p>Ich \u00fcberbringe Ihnen herzliche Gr\u00fc\u00dfe von Helga Zepp-LaRouche, Gr\u00fcnderin und Pr\u00e4sidentin des Schiller-Instituts. Wegen unvermeidbarer anderer Verpflichtungen kann sie im Moment nicht pers\u00f6nlich bei Ihnen sein.<\/p>\n<p>Vielen Dank f\u00fcr Ihre Einladung, des 75. Jahrestages eines mehr als nur symbolischen Handschlags zwischen amerikanischen und sowjetischen Truppen bei Torgau im April 1945 zu gedenken.<\/p>\n<p>Die amerikanisch-russische Allianz hatte es m\u00f6glich gemacht, eine faschistische \u00dcbernahme der Menschheit und deren fast garantierte Zerst\u00f6rung zu verhindern.<\/p>\n<p>Die Erwartungen, einen dauerhaften Frieden und eine gemeinsame Entwicklung zu schaffen, haben sich jedoch weitgehend nicht erf\u00fcllt, und die Zivilisation h\u00e4tte zu verschiedenen Zeitpunkten des &#8222;Kalten Krieges&#8220; tragisch enden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Selbst als die Sowjetunion zusammenbrach, wurde durch einflu\u00dfreiche &#8222;neokonservative&#8220; Gruppierungen, die f\u00fcr eine einseitige anglo-amerikanische Weltordnung warben, eine einmalige Chance vertan. Nach drei Jahrzehnten von Regimewechselkriegen und der Politik von Sanktionen, Abkoppelung und D\u00e4monisierung ist die Sicherheit der Menschheit fragiler denn je.<\/p>\n<p>Die Herausforderungen sind vielf\u00e4ltig und tiefgreifend. Wir werden nicht nur durch das Fehlen einer Sicherheitsarchitektur, die das \u00dcberleben der Menschheit garantiert, sondern auch durch das rasch zerbr\u00f6ckelnde spekulative Finanzsystem und die Zunahme des \u201eNarko-Terrorismus\u201c bedroht. Und obendrein verschlimmert eine verheerende Pandemie, die wie die Pandemie von 1918 potentiell Massensterben verursacht, Armut, Hunger und Unterentwicklung.<\/p>\n<p>Ein neuer, starker Handschlag zwischen Ost und West ist notwendig, um diese lebensbedrohliche Krise zu eliminieren und eine L\u00f6sung auf den Weg zu bringen.<\/p>\n<p>Das Schiller-Institut hat einen Aktionsplan vorgelegt, der auf dem Vorschlag des verstorbenen \u00d6konomen Lyndon LaRouche basiert und zu einem Treffen der \u201eVier M\u00e4chte\u201c zur Reorganisation des gescheiterten Systems aufruft. Dabei handelt es sich um Ru\u00dfland, die Vereinigten Staaten, China und Indien.<\/p>\n<p>Die Kombination dieser Nationen w\u00fcrde genug St\u00e4rke darstellen, um die folgende Agenda zu erreichen:<\/p>\n<p>1. Schlie\u00dfung der Kasinowirtschaft durch die Trennung der spekulativ-finanziellen Profitmacherei von der Realwirtschaft,<\/p>\n<p>2. Wiederherstellung des nationalen Kreditwesens f\u00fcr langfristige Kredite, die in eine massive Expansion der produktiven Unternehmen und die Schaffung von Arbeitspl\u00e4tzen flie\u00dfen sollen,<\/p>\n<p>3. Vereinbarung eines neuen Bretton-Woods-Abkommens, um die Grundlage f\u00fcr eine globale Zusammenarbeit zur Bew\u00e4ltigung aller Aufgaben zu schaffen, die f\u00fcr den Wiederaufbau der physischen Weltwirtschaft erforderlich sind, einschlie\u00dflich einer sofortigen Mobilisierung f\u00fcr ein Weltgesundheitssystem,<\/p>\n<p>4. Definition bestimmter Ziele f\u00fcr Durchbr\u00fcche in der Grundlagentechnologie, wie z.B. Kernfusion und Weltraumkolonisierung, um das wissenschaftliche und moralische Potential der B\u00fcrger, insbesondere der Jugend, zu mobilisieren.<\/p>\n<p>Liebe Freunde, die gegenw\u00e4rtigen Umst\u00e4nde m\u00f6gen nicht unbedingt g\u00fcnstig f\u00fcr einen solchen &#8222;neuen Handschlag&#8220; zwischen Ost und West aussehen. Da sich die Krise jedoch in unmittelbarer Zukunft vertiefen wird, werden sich Ver\u00e4nderungen und Chancen ergeben.<\/p>\n<p>Der Sieg \u00fcber den Faschismus vor 75 Jahren, der mit dem Leben so vieler tapferer Menschen bezahlt wurde, kann uns inspirieren, uns dieser neuen gewaltigen Aufgabe zu stellen. Ich danke Ihnen und Gott segne Sie.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>24. April 2020 Sehr geehrter Herr Professor Losanskij, sehr geehrte Teilnehmer, Ich \u00fcberbringe Ihnen herzliche Gr\u00fc\u00dfe von Helga Zepp-LaRouche, Gr\u00fcnderin und Pr\u00e4sidentin des Schiller-Instituts. Wegen unvermeidbarer anderer Verpflichtungen kann sie im Moment nicht pers\u00f6nlich bei Ihnen sein. Vielen Dank f\u00fcr Ihre Einladung, des 75. 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