{"id":58713,"date":"2020-04-30T11:03:49","date_gmt":"2020-04-30T09:03:49","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/?p=58713\/"},"modified":"2020-05-01T13:47:39","modified_gmt":"2020-05-01T11:47:39","slug":"konferenzbericht-aufbruch-in-das-neue-paradigma","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2020\/04\/30\/konferenzbericht-aufbruch-in-das-neue-paradigma\/","title":{"rendered":"Konferenzbericht: Aufbruch in das neue Paradigma"},"content":{"rendered":"<p>Die Online-Konferenz des Schiller-Instituts, die am vergangenen Wochenende unter dem Motto <a href=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/blog\/2020\/03\/29\/conference-mankinds-existence-now-depends-on-the-establishment-of-a-new-paradigm\/\" target=\"_blank\">\u201eDie Existenz der Menschheit h\u00e4ngt jetzt von der Schaffung eines neuen Paradigmas ab!\u201c<\/a> stattfand, \u00a0hatte den Zweck, Redner und ein Publikum aus der ganzen Welt zusammenzubringen, um \u00fcber die Prinzipien zu diskutieren, auf denen das entstehende neue Paradigma in den internationalen Beziehungen basieren soll. Das Ergebnis \u00fcbertraf die Erwartungen.<\/p>\n<p>Wir m\u00f6chten alle, die das Programm nicht live verfolgen konnten, dazu ermutigen, sich die Zeit zu nehmen, die Videos hier anzusehen:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/blog\/2020\/03\/29\/conference-mankinds-existence-now-depends-on-the-establishment-of-a-new-paradigm\/\" target=\"_blank\">Deutsch<br \/>\n<\/a><a href=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/blog\/2020\/03\/29\/conference-mankinds-existence-now-depends-on-the-establishment-of-a-new-paradigm\/\" target=\"_blank\">Englisch (Original)<\/a><\/p>\n<p>Die Konferenz war um das Lebenswerk des am 12. Februar 2019 verstorbenen \u00d6konomen und Staatsmanns Lyndon LaRouche herum organisiert, nat\u00fcrlich im Bereich der Wirtschaft, aber auch der klassischen Kultur und der Grundlagen der Wissenschaften. So wurde die erste Sitzung mit zwei Videoausschnitten aus Reden LaRouches aus den Jahren 1997 und 2007 er\u00f6ffnet, die lebhaft die au\u00dferordentliche Weitsicht belegten, die seine gesamte Karriere pr\u00e4gte. Er betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen den USA und China f\u00fcr den Aufbau gro\u00dfer Infrastruktur-Plattformen sowie die entscheidende strategische Rolle der vier Nationen USA, Ru\u00dfland, China und Indien f\u00fcr die Beendigung der Weltordnung des Britischen Empire.<\/p>\n<p>Helga Zepp-LaRouche versetzte das Publikum dann in den breiteren Rahmen der Geschichte: Das heutige Zusammentreffen gro\u00dfer Krisen &#8211; die Coronavirus-Pandemie, die Heuschreckenplage von Afrika bis Indien, die drohende Weltern\u00e4hrungskrise, steigende Arbeitslosigkeit usw. &#8211; sei nicht einmal mit dem finsteren Zeitalter des 14. Jahrhunderts vergleichbar. Die Welt m\u00fcsse neue Prinzipien entdecken und \u201edie langfristigen Ursachen der gegenw\u00e4rtigen Krise ermitteln, um sie zu \u00fcberwinden und ein neues Kapitel der Geschichte aufzuschlagen, indem wir die \u00c4ra der Geopolitik beenden und ein neues System errichten, das auf der Identit\u00e4t der Menschheit als sch\u00f6pferische Gattung beruht.\u201c<\/p>\n<p>Frau LaRouche sprach auch \u00fcber die aktuelle Eskalation in Richtung eines Atomkrieges, mit der versch\u00e4rften Propaganda derselben Kreise, die schon hinter dem Putschversuch gegen Pr\u00e4sident Trump standen, wie dem MI-6 und der Henry Jackson Society, sich diesmal jedoch gegen China richten. Doch diese Operation entlarve auch den Feind, das Britische Empire, als ein sterbendes Imperium, das v\u00f6llig von der Realit\u00e4t abgekoppelt ist. Und wenn jemand \u201ebezahlen\u201c sollte &#8211; die Kriegsfraktion besteht jetzt darauf, da\u00df China die wirtschaftlichen Kosten des Virus erstattet -, dann ist es das Britische Empire, das f\u00fcr seine Verbrechen gegen die Menschlichkeit und den Verlust an Menschenleben seit mehr als zwei Jahrhunderten bezahlen sollte.<\/p>\n<p>Im Anschlu\u00df gab sie einen breiten intellektuellen \u00dcberblick \u00fcber die degenerierte liberal-neoliberale Weltordnung, von den v\u00f6llig diskreditierten Ansichten eines Thomas Malthus zur \u201e\u00dcberbev\u00f6lkerung\u201c \u00fcber die Weltsicht von Adam Smith bis hin zu deren modernen Ausdrucksformen wie der Spieltheorie und der computergesteuerten Finanzspekulation, die auf Bertrand Russells Korruption der Wissenschaft gr\u00fcnden. Als charakteristisch f\u00fcr die B\u00f6sartigkeit des Empire zitierte sie Russells Forderung, es sollte regelm\u00e4\u00dfig ein Schwarzer Tod \u00fcber die Welt fegen, um \u201edas \u00dcberbev\u00f6lkerungsproblem zu l\u00f6sen\u201c.<\/p>\n<p>Die L\u00f6sung, so betonte Helga Zepp-LaRouche, sei eine v\u00f6llig neue Weltsicht, die auf dem wissenschaftlichen Fortschritt der Menschheit basiert, wie Erforschung des Weltraums, Fusionsenergie und Entwicklung des menschlichen Genies. Die Zusammenarbeit zwischen souver\u00e4nen Nationen zur Verwirklichung der gemeinsamen Ziele der Menschheit m\u00fcsse Vorrang vor Konflikten haben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"small-title\">\n<h3><strong>Die Sicht Ru\u00dflands und Chinas<\/strong><\/h3>\n<div class=\"long-bar\"><\/div>\n<\/div>\n<p>Der n\u00e4chste Redner war der Erste Stellv. Vertreter Ru\u00dflands bei der UNO, Dmitrij Poljanskij, der auf die laufende COVID-19-Pandemie, ihre breiteren sozialen Auswirkungen und die Notwendigkeit einer verst\u00e4rkten globalen Zusammenarbeit einging. Er betonte insbesondere, man m\u00fcsse Schuldzuweisungen an irgendwelche L\u00e4nder vermeiden und d\u00fcrfe nicht versuchen, die Krise zu nutzen, um Konkurrenzk\u00e4mpfe zu verst\u00e4rken. Er forderte die G20 auf, sich besonders der Anliegen der Entwicklungsl\u00e4nder anzunehmen.<\/p>\n<p>Ihm folgte der Generalkonsul der Volksrepublik China in New York, S.E. Huang Ping. Botschafter Huang sprach per Videoaufzeichnung, da er bei der Lieferung medizinischer Hilfsg\u00fcter helfen mu\u00dfte, die zur gleichen Zeit aus China in Boston eintrafen. Er nutzte die Gelegenheit, um einen \u00dcberblick \u00fcber Chinas Sichtweise der aktuellen Pandemie und den Ansatz zu ihrer Bek\u00e4mpfung zu geben, und rief zu einer verst\u00e4rkten Zusammenarbeit zwischen den USA und China auf.<\/p>\n<p>Es folgte eine kurze Fragerunde, Wissenschaftsberater des chinesischen Generalkonsulats in New York, Zhou Guolin, beantwortete dabei Fragen im Namen von Botschafter Huang. Die erste Frage betraf die Bedeutung eines vision\u00e4ren Gipfels der St\u00e4ndigen f\u00fcnf Mitglieder des UN-Sicherheitsrates, den Ru\u00dfland k\u00fcrzlich angeregt hatte. Eine weitere Frage kam vom stellvertretenden UN-Vertreter S\u00fcdafrikas zur Rolle der Kernkraft bei der Entwicklung Afrikas.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"small-title\">\n<h3><strong>Europa mu\u00df sich der G\u00fcrtel- und Stra\u00dfen-Initiative anschlie\u00dfen<\/strong><\/h3>\n<div class=\"long-bar\"><\/div>\n<\/div>\n<p>Jacques Cheminade, dreimaliger Pr\u00e4sidentschaftskandidat in Frankreich, begann die zweite H\u00e4lfte der ersten Sitzung, sein Vortrag trug den vielsagenden Titel \u201eEin Europa, dessen man sich nicht sch\u00e4men mu\u00df\u201c. Cheminade beschrieb seine Sicht der verlorenen Sache Europas unter dem gegenw\u00e4rtigen System von Kultur und Politik, wo \u201eL\u00fcgen zu einer perversen Kunst geworden ist\u201c. Dann sprach er \u00fcber die notwendigen Ver\u00e4nderungen, um die wahren souver\u00e4nen Nationen Europas wiederzubeleben, damit diese am neuen Paradigma der Entwicklung teilhaben k\u00f6nnen. Er bezeichnete die 30 Jahre des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg als ein Beispiel f\u00fcr das wahre Europa.<\/p>\n<p>Es folgte Michele Geraci, Wirtschaftswissenschaftler und ehemaliger Unterstaatssekret\u00e4r im Ministerium f\u00fcr wirtschaftliche Entwicklung Italiens. Geraci verf\u00fcgt \u00fcber umfangreiche Erfahrungen in China und war w\u00e4hrend seiner Regierungszeit entscheidend daran beteiligt, Chinas globales \u201eG\u00fcrtel und Stra\u00dfe\u201c-Entwicklungsprogramm bei den Italienern bekannt zu machen. Er sprach sowohl \u00fcber seine Erfahrungen in China \u00fcber zehn Jahre als auch \u00fcber seine Erfahrungen in der italienischen Regierung in den letzten Jahren, wobei er betonte, man brauche mehr Fachwissen und Kompetenz und eine bessere Vertretung des italienischen Volkes.<\/p>\n<p>Erkl\u00e4rungen kamen auch von Bassam Al-Hachem von der Universit\u00e4t des Libanon zur Krise in seinem Land, von Antonio \u201eButch\u201c Valdes von der Philippinischen LaRouche-Gesellschaft sowie von Daniel Burke, unabh\u00e4ngiger Kandidat f\u00fcr den US-Senat in New Jersey, der die Jugend der Welt aufrief, sich mit den Ideen Lyndon LaRouches f\u00fcr globale Entwicklung einzusetzen. Fragen kamen u.a. von den Botschaftern Costa Ricas, Malis und Nigerias in Kanada. Auch zwischen dem Publikum und Zepp-LaRouche, Geraci und Cheminade entwickelte sich eine lebhafte Diskussion \u00fcber die Europ\u00e4ische Union.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"small-title\">\n<h3><strong>Unsere Herrschaft \u00fcber das Universum verbessern<\/strong><\/h3>\n<div class=\"long-bar\"><\/div>\n<\/div>\n<p>Die zweite Konferenzsitzung trug den Titel \u201eF\u00fcr ein besseres Verst\u00e4ndnis der Funktionsweise unseres Universums\u201c. Es war eine breit angelegte, internationale Diskussion \u00fcber die Anwendung menschlicher Kreativit\u00e4t, Wissenschaft und Technik zur Verbesserung der Menschheit durch Zusammenarbeit zwischen den Nationen. Jason Ross, der die Podiumsdiskussion moderierte, erkl\u00e4rte zu Beginn, man k\u00f6nne den Aufbau eines Weltgesundheitssystems, wie ihn Helga Zepp-LaRouche fordert, als Teil der strategischen Verteidigung der menschlichen Gattung betrachten. Er schlo\u00df sich seinen Kollegen Megan Beets und Benjamin Deniston vom Wissenschaftsteam der LaRouche-Bewegung an, die Lyndon LaRouches Perspektive zur Umsetzung dieses Ziels erl\u00e4uterten.<\/p>\n<p>Deniston erinnerte zun\u00e4chst an den russischen Vorschlag f\u00fcr eine Strategische Verteidigung der Erde (SDE) aus dem Jahr 2011, eine offensichtliche Bezugnahme auf Pr\u00e4sident Ronald Reagans Vorschlag der Strategischen Verteidigungsinitiative (SDI) 1983. Lyndon LaRouche war bekannt als der geistige Vater dieser Politik Reagans, er hatte inoffiziell mit den Sowjets dar\u00fcber verhandelt, um ihre Zustimmung zu einem solchen Plan zu erhalten. Aber auch andere wetteiferten um ihre eigene Version der SDI &#8211; oft, um LaRouches Vorschlag zu untergraben. Deniston definierte LaRouches SDI als ein Wissenschafts-Motor-Programm &#8211; \u00e4hnlich John F. Kennedys Apollo-Projekt -, das dazu beitragen sollte, die Volkswirtschaften beider Nationen aus der Sackgasse zu holen und gleichzeitig die geopolitische Kluft zu \u00fcberwinden, die unter dem Prinzip \u201eteile und herrsche\u201c entstanden war. Die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit und der st\u00e4ndigen Erweiterung der Grenzen des menschlichen Wissens waren ein roter Faden der Beitr\u00e4ge. Ein Videoclip lieferte Lyndon LaRouches eigene Beschreibung des Konzepts.<\/p>\n<p>Beets erl\u00e4uterte, wie das SDE-Konzept Aspekte des Einflusses des Weltraums auf das Wetter und den Schutz vor koronalen Massenausw\u00fcrfen und Sonneneruptionen umfassen w\u00fcrde. Beets und Deniston griffen auch andere Fragen der Asteroiden- und Kometenabwehr, der langfristigen solaren und galaktischen Zyklen auf, wie sich diese auf das Artensterben und auf die Lebenszyklen von Viren auswirken k\u00f6nnen. Ross sagte, es w\u00e4re eine Trag\u00f6die, sich von einem Virus oder einer gescheiterten Wirtschaftspolitik als Geisel nehmen zu lassen, wenn wir es nicht schaffen, uns von gescheiterten Axiomen zu befreien.<\/p>\n<p>Jean-Pierre Luminet, Astrophysiker und emeritierter Forscher am franz\u00f6sischen Nationalen Zentrum f\u00fcr Wissenschaftliche Forschung, griff dann in seinem Vortrag \u201eDie Rolle der freien Erfindung bei der kreativen Entdeckung\u201c das Thema des wissenschaftlichen Denkens auf. Luminet erl\u00e4uterte seine Sicht der Entwicklung der Wissenschaft von der Antike bis zu Kepler, Einstein und modernen Theorien, er betonte jedoch, wie \u00e4hnlich wissenschaftliche Durchbr\u00fcche k\u00fcnstlerischen Ausdrucksformen sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"small-title\">\n<h3><strong>Raumforschung ist der Schl\u00fcssel zur Zukunft<\/strong><\/h3>\n<div class=\"long-bar\"><\/div>\n<\/div>\n<p>Es folgten zwei ehemalige Astronauten, Michel Tognini und Walt Cunningham. Tognini, Brigadegeneral der franz\u00f6sischen Luftwaffe und ehemaliger Astronaut des CNES (Nationales Zentrum f\u00fcr Weltraumstudien) und der ESA, war auf der Internationalen Raumstation, an Bord der <em>Columbia<\/em> und der <em>Sojus<\/em> insgesamt 19 Tage im Weltraum. Auf der Grundlage seiner eigenen Erfahrungen pl\u00e4dierte er nachdr\u00fccklich f\u00fcr enge Zusammenarbeit und Freundschaft zwischen den Weltraumforschern aller L\u00e4nder. Walt Cunningham ist ein ehemaliger NASA-Astronaut, der an der Apollo 7-Mission teilgenommen hat. Er beschrieb diesen historischen Flug und den Geist, den die NASA heute braucht.<\/p>\n<p>Die Astrophysikerin Dr. Marie Korsaga aus Burkina Faso besch\u00e4ftigte sich dann mit der Notwendigkeit der wissenschaftlichen Bildung f\u00fcr junge Afrikaner. 40% der Afrikaner sind unter 15 Jahre alt, was in den kommenden Jahren explosive Folgen haben wird &#8211; im Guten oder im Schlechten, je nachdem, ob dieser Reichtum mit Bildung und wirtschaftlicher Entwicklung kultiviert wird. Sie machte sich auch Gedanken \u00fcber Frauen in der Wissenschaft in Afrika, von denen es leider nur wenige gibt.<\/p>\n<p>Joe Pennacchio, Landessenator im US-Staat New Jersey, schlo\u00df sich in seinem Vortrag \u201eKernfusion zur Realit\u00e4t machen\u201c Korsagas Appell f\u00fcr die Zukunft der Jugend an. Pennacchio ist der Autor eines Gesetzesvorschlags im Landtag von New Jersey f\u00fcr die Entwicklung der Kernfusion. Mit 65 Jahren k\u00e4mpft er f\u00fcr die Fusion als Energiequelle f\u00fcr die zuk\u00fcnftigen Generationen.<\/p>\n<p>Will Happer, emeritierter Physikprofessor an der Princeton University, der auch zeitweise in Pr\u00e4sident Trumps Nationalem Sicherheitsrat f\u00fcr Wissenschaftsfragen zust\u00e4ndig war, gab seine Einblicke in den Streit um den \u201emenschengemachten Klimawandel\u201c und bezeichnete die Anh\u00e4nger dieser These als \u201eKultreligion\u201c, deren Anh\u00e4nger sich weigern, \u00fcberhaupt dar\u00fcber zu debattieren. Happer beschrieb auch, wie viele wissenschaftliche Entdeckungen durch \u201eUnf\u00e4lle\u201c zustande kamen, wenn Wissenschaftler feststellten, da\u00df ihre Experimente nicht die erwarteten Ergebnisse brachten und sie zwangen, ein h\u00f6her geordnetes Konzept der Gesetze des Universums zu entwickeln, um das unerwartete Ergebnis zu erkl\u00e4ren. Dieses Thema l\u00f6ste in der lebhaften Frageperiode eine gro\u00dfe Diskussion aus.<\/p>\n<p>Dr. Kildare Clarke, Arzt aus New York, schilderte anschlie\u00dfend seine Erkenntnisse \u00fcber die Auswirkungen des Abbaus des \u00f6ffentlichen Gesundheitssystems in den USA durch die Privatisierung. Es folgte Dr. Guangxi Li von der Chinesischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften in Peking und der Mayo-Klinik. Li stellte seinen Erfolg bei der Anwendung der traditionellen chinesischen Kr\u00e4utermedizin bei der Behandlung von COVID-19 in fr\u00fchen Stadien vor, die anders als andere virale Pneumonien sei.<\/p>\n<p>Die Sitzung schlo\u00df mit der Beantwortung von Fragen, u.a. \u00fcber die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit, M\u00f6glichkeiten f\u00fcr junge Menschen, an wissenschaftlichen Durchbr\u00fcchen teilzuhaben, und den Pessimismus und die Verzweiflung zu beseitigen, der mit der Klimawandellobby verbunden sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"small-title\">\n<h3><strong>Warum wir eine klassische Renaissance brauchen<\/strong><\/h3>\n<div class=\"long-bar\"><\/div>\n<\/div>\n<p>Die dritte Sitzung begann mit einer Einf\u00fchrung von Dennis Speed vom Schiller-Institut, der diesen Konferenzteil Lyndon LaRouche und dem ber\u00fchmten afroamerikanischen Ba\u00dfbariton William Warfield widmete, der bis zu seinem Tod im Jahr 2002 dem Vorstand des Schiller-Instituts angeh\u00f6rte.<\/p>\n<p>Nach einer Auff\u00fchrung von Beethovens Liederzyklus <em>An die ferne Geliebte <\/em>mit dem Tenor John Sigerson und der Pianistin Margaret Greenspan wurde ein ausdrucksstarker Videoclip von Lyndon LaRouche bei einer Ansprache in einem Konzert an der Howard University in den 90er Jahren gezeigt. Er sprach \u00fcber die notwendige Verbindung zwischen der klassischen Wissenschaft und der klassischen Kunst und betonte, alle Kunst sei verstehbar, keine Zauberei, und sie sei universell.<\/p>\n<p>Helga Zepp-LaRouche er\u00f6rterte in ihrem Er\u00f6ffnungsvortrag Friedrich Schillers gro\u00dfartiges Menschenbild, das Erreichen unserer wahren Identit\u00e4t als sch\u00f6pferische Wesen. Sie habe das gro\u00dfe Gl\u00fcck gehabt, in der Schule Schiller und andere klassische Werke kennenzulernen, die ihren Charakter und ihre Weltanschauung tiefgreifend pr\u00e4gten und st\u00e4rkten, bevor sie begann, sich mit dem Zeitgeschehen zu besch\u00e4ftigen. Einen Einblick in die heutige Kultur k\u00f6nne man gewinnen, indem man sich anschaut, wie die Menschen auf die Ausgeh- und Kontaktbeschr\u00e4nkungen aufgrund von COVID-19 reagieren. W\u00e4hrend viele Menschen als Reaktion darauf ihren schlimmsten hedonistischen Impulsen folgten, h\u00e4tten sich andere der klassischen Musik und der Inspiration durch die gro\u00dfe Kunst zugewandt. Dies sehe man in Italien, Frankreich, Deutschland und anderen L\u00e4ndern an den Menschen, die auf ihren Balkonen gemeinsam Opernst\u00fccke singen und Musik auff\u00fchren.<\/p>\n<p>Zepp-LaRouche f\u00fchrte die Zuh\u00f6rer dann durch verschiedene Ausz\u00fcge aus Schillers <em>\u00c4sthetischen Briefen<\/em>, um zu zeigen, warum der K\u00fcnstler selbst auf dem moralisch h\u00f6chsten Niveau sein mu\u00df, da der eigentliche Zweck der klassischen Kunst darin bestehe, die individuellen Ziele des einzelnen mit den h\u00f6heren Zielen der Menschheit in Einklang zu bringen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"small-title\">\n<h3><strong>Die Einzigartigkeit der Spirituals<\/strong><\/h3>\n<div class=\"long-bar\"><\/div>\n<\/div>\n<p>Professor Eugene Thamon Simpson bot in seinem Vortrag \u201eHall Johnson und Dvoraks Traum &#8211; vom Spiritual zum Kunstlied\u201c einen R\u00fcckblick auf einige wesentliche Aspekte der Geschichte des afroamerikanischen Spirituals, einschlie\u00dflich des Kampfes darum, diese sch\u00f6ne Musik auf die Konzertb\u00fchne zu bringen. Er zeigte die Verwandtschaft zwischen dem deutschen Kunstlied und dem Spiritual auf. Nachdem die Spirituals anfangs an den Rand gedr\u00e4ngt und sogar l\u00e4cherlich gemacht wurden, habe die Ankunft von Antonin Dvorak in Amerika und seine Entdeckung dieser Musik diese Kunstform befreit und veredelt.<\/p>\n<p>Professor emeritus Willis Patterson aus Michigan widmete seinen Vortrag dem Thema \u201eDie Pr\u00e4senz des klassischen Prinzips in der Volksmusik\u201c. Es war eine bewegende Diskussion \u00fcber die veredelnde Wirkung von Volksliedern und Spirituals auf die Seele als Quelle des Trostes und die auff\u00e4llige Tatsache, da\u00df sch\u00f6ne Musik sinnvoller ist, als immer neue Kriege zu f\u00fchren. Dr. Patterson beendete seinen Vortrag mit einem Verweis auf Schillers <em>Ode an die Freude <\/em>und spielte eine Aufnahme von sich selbst als Solist (Ba\u00dfbariton) in Beethovens Neunter Symphonie vor.<\/p>\n<p>\u201eDie physische Kraft der klassischen Poesie und Musik\u201c war das Thema des Vortrags von John Sigerson, dem musikalischen Direktor des Schiller-Instituts. Er polemisierte gegen die Vorstellung, klassische Musik sei in ihren Auswirkungen auf die physische Welt um uns herum nur eine \u201eStilfrage\u201c, aber kein physikalisches Prinzip. In der Klassik geht es um Musik mit einem Zweck, im Gegensatz zu blo\u00dfen momentanen Effekten. Ausgehend von Zitaten von Max Planck und Albert Einstein setzte Sigerson Agap\u0113 mit dem Hunger nach Wahrheit gleich. Das sei ein Handlungsprinzip, das man sowohl in der klassischen Musik als auch in der klassischen Wissenschaft antreffe.<\/p>\n<p>Teng Jimeng, Professor f\u00fcr Amerikastudien an der Beijing Foreign Studies University, gab mit einem Video aus Peking einen willkommenen Einblick in die klassische Tradition in China. Er zitierte aus Pr\u00e4sident Xi Jinpings j\u00fcngsten Schriften \u00fcber Tugend und Kunst und erkl\u00e4rte, dies sei Teil der \u00e4sthetischen Erziehung in China, zusammen mit Altruismus und Patriotismus. Teng er\u00f6rterte den Konfuzianismus, der die Verpflichtung der Chinesen pr\u00e4ge, die alten Menschen zu ehren und der Welt und den Notleidenden zu helfen.<\/p>\n<p>Diane Sare und Leah DeGruchy vom Schiller-Institut sprachen \u00fcber den \u201eEinsatz des Chors in der Politik\u201c, wobei sie Beispiele aus Shakespeares <em>Kaufmann von Venedig <\/em>sowie Beethovens <em>Missa Solemnis <\/em>und Bachs Passionen anf\u00fchrten.<\/p>\n<p>Begeisterte Gru\u00dfworte an die Konferenz kamen vom Dirigenten und Tenor Gregory Hopkins aus New York, der seit vielen Jahren mit dem Schiller-Institut zusammenarbeitet. Er berichtete, dies sei eine sehr schwierige Zeit f\u00fcr Musiker, von denen so viele durch die Pandemie ihren Arbeitsplatz und ihre Krankenversicherung verloren haben, er erinnerte jedoch an das bekannte tr\u00f6stliche Spiritual \u201eI&#8217;m so glad trouble don&#8217;t last always\u201c &#8211; \u201eIch bin so froh, da\u00df die Not nicht ewig w\u00e4hrt\u201c.<\/p>\n<p>Auf die Vortr\u00e4ge folgte eine sehr intensive Diskussion, die sich am besten auf Video verfolgen l\u00e4\u00dft. Vor allem aber rief Zepp-LaRouche alle Zuh\u00f6rer auf, sich ihr in einer weltweiten Renaissancebewegung anzuschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"small-title\">\n<h3><strong>Die Wissenschaft der physischen \u00d6konomie<\/strong><\/h3>\n<div class=\"long-bar\"><\/div>\n<\/div>\n<p>Die vierte Sitzung, die sich mit LaRouches Wissenschaft der physischen \u00d6konomie befa\u00dfte, umfa\u00dfte ein breites Spektrum von 16 Rednern sowie zahlreichen Zuschauerfragen. In seinem Er\u00f6ffnungsvortrag befa\u00dft sich Dennis Small, Direktor des Schiller-Instituts f\u00fcr Iberoamerika, mit der aktuellen Krise der Zivilisation mit der Pandemie und dem finanziell-\u00f6konomischen Kollaps im Kontext von LaRouches grundlegendem, neuen Konzept der \u201epotentiellen relativen Bev\u00f6lkerungsdichte\u201c. Er zeigte eine Rede LaRouches von 1997, der darin erkl\u00e4rt, warum der Verfall der europ\u00e4ischen Zivilisation zur Hungerkatastrophe des 14. Jahrhunderts f\u00fchrte, und davor warnt, die damaligen \u201eafrikanischen\u201c wirtschaftlichen Bedingungen w\u00fcrden diese Realit\u00e4t, einschlie\u00dflich Seuchen, in die ganze Welt bringen, \u201ewenn wir das todgeweihte IWF-System nicht abl\u00f6sen k\u00f6nnen\u201c. Small sagte unter Bezug auf LaRouche, die potentielle relative Bev\u00f6lkerungsdichte &#8211; ausgedr\u00fcckt in den wissenschaftlichen, technischen und kulturell-p\u00e4dagogischen F\u00e4higkeiten der Gesellschaft, eine wachsende Bev\u00f6lkerung zu versorgen und bereichern -, k\u00f6nne auch auf ein Niveau unterhalb der vorhandenen Bev\u00f6lkerungsdichte sinken, was zu einer menschlichen Katastrophe f\u00fchren kann. Er beschrieb LaRouches Vorschlag der \u201eVier Gesetze\u201c von 2014 als unmittelbare Schritte zur Umkehrung solcher Katastrophen und trug Helga Zepp-LaRouches Vorschlag f\u00fcr ein neues \u201eWeltgesundheitssystem\u201c vor.<\/p>\n<p>Es folgten f\u00fcnf Vortr\u00e4ge \u00fcber die dringende wirtschaftliche Entwicklung Afrikas, wobei die \u201epotentielle relative Bev\u00f6lkerungsdichte\u201c ein implizites Thema war. S\u00e9bastien P\u00e9rimony, Leiter der Afrika-Sektion des franz\u00f6sischen Schiller-Instituts, bezeichnete die Gr\u00fcndung von neun nationalen Raumfahrtbeh\u00f6rden und einer Afrikanischen Weltraumbeh\u00f6rde in den letzten 20 Jahren als entscheidend f\u00fcr das Entwicklungspotential des Kontinents. Satelliten k\u00f6nnen die Verbesserung der Landwirtschaft steuern, die l\u00e4ndliche Bildung f\u00f6rdern, Terroristen und Heuschreckenschw\u00e4rme aufsp\u00fcren, Krankheitsausbr\u00fcche kartieren und die enormen M\u00f6glichkeiten gro\u00dfer Infrastrukturprojekte, wie das Transaqua-Projekt zur Wiederauff\u00fcllung des Tschadsees, unter Beweis stellen. \u201eNichts ist lokaler als der Weltraum\u201c, sagte P\u00e9rimony, und er erinnerte daran, da\u00df die afrikanische Gesellschaft f\u00fcr Weltraum und Wissenschaft mit Sitz in \u00c4thiopien mehr als 10.000 Mitglieder hat.<\/p>\n<p>C\u00e9dric Mbeng Mezui ist der Gr\u00fcnder der Denkfabrik FinanceAfrika in Gabun und Autor mehrerer B\u00fccher, u.a. \u00fcber die Bedeutung von Alexander Hamiltons Kreditpolitik f\u00fcr Afrika (<em>Unlocking the Potential of Africa &#8211; Ideas by Alexander Hamilton<\/em>). Er beschrieb Hamiltons Prinzipien f\u00fcr den Aufbau eines nationalen Kreditwesens, der Inlandsnachfrage und der Lieferketten sowie der Industrialisierung. Ihm folgte der ehemalige Vorsitzende der South African Nuclear Energy Corp., Dr. Kelvin Kemm, der alle Zuschauer aufforderte, bei dieser Konferenz \u201ean die ganze Welt zu denken\u201c.<\/p>\n<p>Phillip Tsokolibane kehrte zum urspr\u00fcnglichen Konzept von Dennis Small zur\u00fcck. \u201eWenn Afrika sein volles Potential aussch\u00f6pfen w\u00fcrde, dann w\u00fcrde es ein wirtschaftliches Kraftzentrum\u201c, sagte er. Gleich mehrere Redner erinnerten an die enorme Gr\u00f6\u00dfe Afrikas und seines fruchtbaren Landes, mit 1,3 Milliarden Afrikanern auf einem Kontinent, in dessen Fl\u00e4che Regionen mit fast 4 Milliarden Menschen (China, Indien, USA und EU zusammen) hineinpassen w\u00fcrden. Die potentielle relative Bev\u00f6lkerungsdichte nach LaRouches Begriff sei dort also sehr gering, und sie k\u00f6nnte unter die reale heutige Bev\u00f6lkerungsdichte in Afrika fallen, was &#8211; wie schon Small gewarnt hatte &#8211; eine gro\u00dfe Zahl unn\u00f6tiger Todesf\u00e4lle verursachen k\u00f6nnte. Daher sind der unmittelbare Aufbau eines Gesundheitssystems, das den Menschen an die erste Stelle setzt (\u201ePeople First\u201c) und die wirtschaftliche Entwicklung f\u00fcr Millionen Menschen eine Frage von Leben oder Tod.<\/p>\n<p>Die Diplomatin Yang Yan vom chinesischen Konsulat in Paris beschrieb, wie China und Frankreich versuchen, Chinas produktive Kapazit\u00e4t mit den fortgeschrittenen technologischen Kapazit\u00e4ten Frankreichs zu kombinieren, um die wirtschaftliche Produktivit\u00e4t in Afrika durch Investitionen zu verbessern. Sie betonte, da\u00df diese Zusammenarbeit \u201eanderen L\u00e4ndern und internationalen Organisationen angeboten wird, um zur Entwicklung Afrikas beizutragen\u201c.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"small-title\">\n<h3><strong>Den Menschen dienen, nicht den Banken<\/strong><\/h3>\n<div class=\"long-bar\"><\/div>\n<\/div>\n<p>Die folgenden Beitr\u00e4ge gingen auf verschiedene Aspekte des Scheiterns des neoliberalen, monetaristischen Finanzsystems ein. Sechs f\u00fchrende Vertreter von Bauernverb\u00e4nden aus den USA, die der Agrarexperte des Schiller-Instituts Bob Baker vorstellte, beschrieben, warum die unabh\u00e4ngige Landwirtschaft in Amerika nicht mehr \u00fcberleben kann. Die Preise f\u00fcr die amerikanische und europ\u00e4ische Agrarproduktion sind seit mehreren Jahren extrem niedrig und st\u00fcrzen nun weiter ab, da die Lebensmittelversorgungsketten unter den Pandemiebedingungen unterbrochen sind. Alle Bauernvertreter forderten Parit\u00e4tspreise f\u00fcr landwirtschaftliche G\u00fcter. (Wir werden in einer sp\u00e4teren Ausgabe ausf\u00fchrlicher auf dieses Thema eingehen).<\/p>\n<p>Professor Mario Roberto Morales aus Guatemala gab einen \u00dcberblick \u00fcber die Unterschiede zwischen einer produktiven und einer spekulativen Wirtschaft. Nach ihm beschrieb Jack Lynch, ehemaliger Leiter der First Midwest Bank of Illinois, wie er 2016 erreichte, da\u00df die Wiedereinf\u00fchrung der Glass-Steagall-Bankentrennung in das Pr\u00e4sidentschaftswahlprogramm der Republikaner aufgenommen wurde. Er hatte LaRouches Analysen bereits viele Jahre verfolgt. Der ehemalige Exekutivdirektor f\u00fcr Japan beim IWF, Daisuke Kotegawa, beschrieb, wie 2008 gro\u00dfe Banken und Hedgefonds auf Kosten der Gesundheitssysteme, der Lebensstandards der Arbeitnehmer und der kleinen Unternehmen gerettet wurden. Ellen Brown, Pr\u00e4sidentin des Public Banking Institute, hielt einen Vortrag \u00fcber \u201eProduktive Kredite im Gegensatz zu r\u00e4uberischen Schulden\u201c und stellte fest, da\u00df LaRouche bereits vor 40 Jahren direkte W\u00e4hrungsemissionen des Finanzministeriums vorgeschlagen hatte.<\/p>\n<p>Am Ende der zweit\u00e4gigen Beratungen forderte Zepp-LaRouche alle Zuh\u00f6rer auf, die vom Schiller-Institut vorgeschlagene L\u00f6sung f\u00fcr die Krisen aufzugreifen, \u201einsbesondere den Vier-M\u00e4chte-Ansatz, den wir vorantreiben. Machen Sie mit bei einer umfassenden Mobilisierung f\u00fcr diesen Vorschlag.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"small-title\">\n<h3><strong>Erster Band von LaRouches gesammelten Werken ver\u00f6ffentlicht<\/strong><\/h3>\n<div class=\"long-bar\"><\/div>\n<\/div>\n<p>Im Verlauf der Konferenz wurde der erste Band der gesammelten Werke von Lyndon LaRouche vorgestellt, herausgegeben von der LaRouche Legacy Foundation (im englischen Original). Er enth\u00e4lt einige seiner wichtigsten wirtschaftswissenschaftlichen Schriften, die bis in die fr\u00fchen 1970er Jahre zur\u00fcckreichen. Dazu wurde eine Videopr\u00e4sentation gezeigt, die Helga Zepp-LaRouche im vergangenen Jahr zur Erl\u00e4uterung der Initiative gemacht hat. Sie stellt dort fest, da\u00df LaRouches Denkmethode ihn auf die Ebene jener wenigen Denker stellt, die \u201edurch ihren intellektuellen Beitrag das gesamte Wissen ihrer Zeit ver\u00e4ndern und die Grundlage f\u00fcr kommende Generationen schaffen\u201c. In der heutigen Zeit, in der sich der Westen wirtschaftlich, kulturell und wissenschaftlich in einer tiefen Krise befinde, k\u00f6nne die weite Verbreitung von LaRouches Ideen eine neue Renaissance ausl\u00f6sen, mit ebenso weitreichenden Folgen wie die italienische Renaissance. Sie rief alle auf, nach Kr\u00e4ften dazu beizutragen, unter anderem durch Spenden an die Legacy Foundation und durch den Kauf mehrerer Exemplare des Buches, um es Schulen und Bibliotheken zu spenden. Der Link zur Webseite ist: <a href=\"https:\/\/www.larouchelegacyfoundation.org\/collected-works\/volume1\"><em>https:\/\/www.larouchelegacyfoundation.org\/collected-works\/volume1<\/em><\/a>.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Online-Konferenz des Schiller-Instituts, die am vergangenen Wochenende unter dem Motto \u201eDie Existenz der Menschheit h\u00e4ngt jetzt von der Schaffung eines neuen Paradigmas ab!\u201c stattfand, \u00a0hatte den Zweck, Redner und ein Publikum aus der ganzen Welt zusammenzubringen, um \u00fcber die Prinzipien zu diskutieren, auf denen&hellip;<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on get_the_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on get_the_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":28,"featured_media":58668,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"no","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[37],"tags":[],"class_list":["post-58713","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein-de"],"featured_image_src":"https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/20200426-si-konf-banner.jpg","author_info":{"display_name":"Leona Meyer-Kasai","author_link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/author\/leona\/"},"modified_by":"Leona Meyer-Kasai","cc_featured_image_caption":{"caption_text":"","source_text":"","source_url":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/58713","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/28"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=58713"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/58713\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":58765,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/58713\/revisions\/58765"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/58668"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=58713"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=58713"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=58713"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}