{"id":58469,"date":"2020-04-15T11:20:07","date_gmt":"2020-04-15T09:20:07","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/?p=58469\/"},"modified":"2020-04-16T22:52:06","modified_gmt":"2020-04-16T20:52:06","slug":"eine-neue-ebene-der-menschlichkeit-schaffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2020\/04\/15\/eine-neue-ebene-der-menschlichkeit-schaffen\/","title":{"rendered":"Eine neue Ebene der Menschlichkeit schaffen!"},"content":{"rendered":"<p><em>Helga Zepp-LaRouche, Pr\u00e4sidentin des Schiller-Instituts, hielt am 12. April in einem\u00a0<a href=\"https:\/\/www.larouchepac.com\/20200409\/our-humanity-will-be-our-cure-statecraft-durable-survival\">Internetforum<\/a>\u00a0des Manhattan-Projekts des LaRouche-Aktionskomitees folgende Rede \u00fcber die COVID-19-Pandemie. Daran nahmen auch teil: der \u00d6konom und Journalist Dr. Mario Roberto Morales\u00a0 aus\u00a0Guatemala, Ramasimong Phillip Tsokolibane (LaRouche-Bewegung S\u00fcdafrika), sowie Harley Schlanger (Schiller-Institut) und Kesha Rogers (LaRouchePAC, Texas).<\/em><\/p>\n<h6><\/h6>\n<blockquote><p>\u201eDie Meisten ahnen gar nicht, wie schwer die Krise ist\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Wir erleben eine Zeit voller dramatischer Ver\u00e4nderungen. Viele Dinge, die die Bev\u00f6lkerung f\u00fcr selbstverst\u00e4ndlich hielt, haben sich in nur wenigen Wochen komplett ver\u00e4ndert. Einige erahnen es, aber die meisten Menschen haben nicht einmal den Hauch einer Ahnung, wie schwerwiegend diese Krise sein wird.<\/p>\n<p>Am 1. April wurden eine Million COVID-19-Infizierte und 80.000 Tote gemeldet. Nur elf Tage sp\u00e4ter waren es 1,7 Millionen Infizierte und 103.000 Tote. Die Infektionsrate hat sich in elf Tagen somit fast verdoppelt, und dieser Anstieg k\u00f6nnte in Zukunft noch gr\u00f6\u00dfer werden, wenn man bedenkt, da\u00df viele L\u00e4nder, wo es dringend n\u00f6tig w\u00e4re, gar nicht die M\u00f6glichkeit haben, Tests durchzuf\u00fchren. Die Pandemie hat die Entwicklungsl\u00e4nder der S\u00fcdhalbkugel noch gar nicht erreicht, und dennoch trifft diese Pandemie uns bereits jetzt schon wie ein schwerer Sturm.<\/p>\n<p>In den USA wurden wegen des Lockdowns in nur drei Wochen 18 Millionen Menschen arbeitslos. Nach Angaben der OECD (Organisation f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) wird f\u00fcr Deutschland ein R\u00fcckgang des Bruttoinlandsprodukts um 30%, in anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern zwischen 25 bis 29% erwartet. Viele Kleinbetriebe und Restaurants sind bereits pleite oder f\u00fcrchten es zu werden. Menschen k\u00f6nnen ihre Miete nicht bezahlen, und wegen fehlender Einnahmen k\u00f6nnen Vermieter ihren Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen. Bauern verlieren ihre Abnehmer in den Restaurants, die schlie\u00dfen mu\u00dften. Superm\u00e4rkte sind nicht mehr in der Lage, den Tafeln \u00fcbrig gebliebene Lebensmittel zu \u00fcberlassen. Obdachlose dr\u00e4ngen sich vor den Ausgabestellen der Tafeln, nur um mit noch weniger als sonst oder gar nichts in der Hand wieder gehen zu m\u00fcssen. Gleichzeitig verteilen die USA und die europ\u00e4ischen L\u00e4nder dreistellige Milliardenbetr\u00e4ge in Form von Krediten und Zuwendungen an Hauseigent\u00fcmer, Kleinbetriebe und Selbst\u00e4ndige, die sonst kein Einkommen h\u00e4tten. Aber die Angst ist gro\u00df. Viele Betroffene haben keinerlei Hilfe erhalten und f\u00fcrchten, leer auszugehen.<\/p>\n<p>Der WHO-Vorsitzende Dr. Tedros sagte erst vor kurzem, da\u00df nach dem konsequenten Lockdown ein Stagnieren der Infektionsrate in L\u00e4ndern wie Italien, Spanien, Frankreich und Deutschland festzustellen sei, aber es noch lange keinen Grund zur Entwarnung gebe, da er einen enormen Anstieg der Infektionsrate in Afrika vor allem in l\u00e4ndlichen Gebieten erwarte. Von 54 afrikanischen L\u00e4ndern sind bereits 52 vom Coronavirus betroffen, und dort ist die Gesundheitsgrundversorgung extrem schlecht. Sollten die Quarant\u00e4nema\u00dfnahmen zu fr\u00fch aufgehoben werden, warnt Dr. Tedros, k\u00f6nnte das ein verheerendes Wiederaufflammen der Pandemie bedeuten.<\/p>\n<p>Inmitten dieser Lage hat Pr\u00e4sident Trump angek\u00fcndigt, einen Beraterstab von 35 Personen einzuberufen &#8211; bestehend aus Gesch\u00e4ftsleuten, Wissenschaftlern und \u00c4rzten -, die ihm helfen sollen, die \u201eschwerste Entscheidung seines Lebens\u201c zu treffen, n\u00e4mlich, wann und wie weit man die Quarant\u00e4nema\u00dfnahmen wieder lockern k\u00f6nne. In den USA, aber auch in Europa gibt es viele neoliberale \u00d6konomen, die meinen, die Ma\u00dfnahmen m\u00fc\u00dften sofort wieder gelockert werden, denn sollte die Wirtschaft weiter still stehen, w\u00e4ren die wirtschaftlichen Sch\u00e4den schlimmer als die Folgen der Pandemie. Dies ist jedoch sehr zu bezweifeln, denn eine zu fr\u00fche Lockerung der Ma\u00dfnahmen bedeutet, eine zweite und dritte Welle der Pandemie mit unabsehbaren Folgen zu riskieren. Einige dieser \u00d6konomen meinen auch, es m\u00fcsse massiv in den Klimaschutz, den Green New Deal etc. investiert werden, sobald die Pandemie vorbei ist. Ich mu\u00df sagen, man braucht kein Hellseher sein, um festzustellen, da\u00df dieses Denken eine absolute Katastrophe heraufbeschw\u00f6rt, denn es bedeutete die Ausl\u00f6schung der Menschheit.<\/p>\n<p>Leider glauben vieler dieser \u00d6konomen, es reiche aus, wenn die Zentralbanken Milliarden \u00fcber Milliarden von Dollar und Euro ins System pumpen, wie z.B. die Federal Reserve, die nicht nur 2 Billionen Dollar in die Wirtschaft &#8211; Haushalte und Kleinbetriebe -, sondern zus\u00e4tzlich auch 4 Billionen Dollar in das Finanzsystem gesteckt hat. Praktisch alle Zentralbanken haben beschlossen, unbegrenzt Geld ins System zu pumpen. Es ist unm\u00f6glich, da\u00df dieses System eine Spekulationsblase<a href=\"https:\/\/www.bueso.de\/schliesst-finanzmaerkte\">\u00a0<\/a>von 1,8 Billiarden Dollar lange erhalten kann. Es ist gibt keine schnelle L\u00f6sung. Man kann nicht willk\u00fcrlich die Quarant\u00e4nema\u00dfnahmen lockern oder weiter Geld ins System pumpen, sondern die\u00a0<a href=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/blog\/2020\/03\/19\/urgent-helga-zepp-larouche-calls-for-short-term-halt-of-markets-to-reorganize\/\" target=\"_blank\">fundamentalen Ursachen der Krise<\/a>\u00a0m\u00fcssen gel\u00f6st werden.<\/p>\n<div class=\"small-title\">\n<h3><strong>Warum droht eine Katastrophe?<\/strong><\/h3>\n<div class=\"long-bar\"><\/div>\n<\/div>\n<p>Was sind diese fundamentalen Gr\u00fcnde? Mein verstorbener Ehemann Lyndon LaRouche hat 1971 vor einer\u00a0<a href=\"https:\/\/www.solidaritaet.com\/neuesol\/2020\/15\/warnungen.htm\">solchen Katastrophe gewarnt<\/a>. Er pr\u00e4zisierte 1974 diese Gefahr weiter: Sollte der Lebensstandard der Bev\u00f6lkerung langfristig gesenkt werden, d.h. die Ern\u00e4hrung unter ein kritisches biologisches Minimum absinken, dann bestehe die Gefahr, da\u00df die unterern\u00e4hrte Bev\u00f6lkerung der Entwicklungsl\u00e4nder zur Brutst\u00e4tte von Epidemien und Pandemien sowohl alter als auch neuer Krankheiten wird. Genau dieses Problem ist eingetreten, so da\u00df die relative potentielle Bev\u00f6lkerungsdichte unter die Zahl der tats\u00e4chlich lebenden Menschen abgesunken ist.<\/p>\n<p>Genau diese Situation erleben wir vor allem in den Entwicklungsl\u00e4ndern, wo sich nicht nur das Coronavirus ausbreitet, sondern die Bev\u00f6lkerung bereits durch HIV, Tuberkulose und andere Krankheiten geschw\u00e4cht ist. In Afrika kommt noch eine Heuschreckenplage dazu, und es leiden dort jetzt schon 60 Millionen Kinder an Hunger. Sollte sich die Corona-Pandemie dort weiter ausbreiten, sieht die Zukunft katastrophal aus.<\/p>\n<p>Deswegen fordern wir den Aufbau eines vollst\u00e4ndigen\u00a0<a href=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/blog\/2020\/04\/11\/larouches-apollo-mission-to-defeat-the-global-pandemic-build-a-world-health-system-now\/\">Weltgesundheitssystems<\/a>. Das ist der einzige Weg, diese Krise grundlegend zu beenden. Es gibt dazu keine Alternative und keine Kompromisse. Jedes Land braucht einen Standard der Gesundheitsversorgung nach dem amerikanischen Hill-Burton-Gesetz von 1946. Unter anderem war darin vorgesehen, f\u00fcr je 1000 Einwohner 4,5 Krankenbetten vorzuhalten. Im Zuge der Privatisierung des Gesundheitssektors verf\u00fcgen die USA heute nur noch \u00fcber 2,8 Betten pro 1000 Einwohner. S\u00fcdafrika hat 0,7 Betten. Nigeria, wo ein F\u00fcnftel der Bev\u00f6lkerung s\u00fcdlich der Sahara lebt, hat 0,5 Betten.<\/p>\n<p>Um das Ziel von 4,5 Betten pro 1000 Einwohner zu erreichen, m\u00fc\u00dften auf der ganzen Welt insgesamt 35 Millionen neue Krankenhausbetten entstehen. Das bedeutet eine knappe Verdoppelung der momentan verf\u00fcgbaren Betten. Und nat\u00fcrlich werden nicht nur Krankenhausbetten ben\u00f6tigt, sondern auch medizinisches Personal wie \u00c4rzte und Pflegekr\u00e4fte. Auch entsprechende Medizinausr\u00fcstungen m\u00fc\u00dften produziert werden. In den USA gibt es momentan 170.000 Beatmungsger\u00e4te f\u00fcr 330 Millionen Menschen. Das sind 515 Ger\u00e4te pro eine Million Menschen. In Deutschland gibt es 25.000 Beatmungsger\u00e4te f\u00fcr 83 Millionen Menschen oder 300 pro eine Million. Vergleicht man die amerikanischen Zahlen mit Nigeria, wo es gerade 500 Beatmungsger\u00e4te f\u00fcr 200 Millionen Menschen gibt, so ist Nigeria 200mal schlechter versorgt als die USA. Es gibt aber auch L\u00e4nder wie Liberia mit 4,7 Millionen Einwohnern, die nicht ein einziges Beatmungsger\u00e4t haben. Um die ganze Welt auf das Niveau der USA anzuheben, m\u00fc\u00dften global 40 Millionen Beatmungsger\u00e4te produziert werden.<\/p>\n<p>Auf dem afrikanischen Kontinent leben 1,1 Milliarden Menschen, das sind 14% der Weltbev\u00f6lkerung. Aber in Afrika gibt es 60% der extremen Armut der Welt; 70% der afrikanischen Bev\u00f6lkerung hat keinen elektrischen Strom; 20% der Menschen in den St\u00e4dten leben in Slums; und \u00e4hnliche Bedingungen herrschen in vielen anderen Teilen der Dritten Welt.<\/p>\n<div class=\"small-title\">\n<h3><strong>Schneller Aufbau notwendig<\/strong><\/h3>\n<div class=\"long-bar\"><\/div>\n<\/div>\n<p>Was man zuallererst braucht, ist ein zentralisierter Ansatz in jedem Land, was oftmals nur vom Milit\u00e4r geleistet werden kann. Man m\u00fc\u00dfte so vorgehen, wie es auch in den Vereinigten Staaten und anderen L\u00e4ndern praktiziert wird. Die infizierten Menschen m\u00fcssen von den nicht infizierten Menschen getrennt werden. Industrie und Landwirtschaft m\u00fcssen in etwa so aufgebaut werden, wie es Pr\u00e4sident Franklin Roosevelt w\u00e4hrend der Zeit des New Deal in den 1930er Jahren getan hat. Ein Vorbild mu\u00df das sein, was China in Afrika macht: Eisenbahnen und andere Infrastruktureinrichtungen bauen und die Neue Seidenstra\u00dfe auf den afrikanischen Kontinent verl\u00e4ngern.<\/p>\n<p>Wie das amerikanische Institute for Health Metrics berechnet hat, werden in den Vereinigten Staaten 575.000 zus\u00e4tzliche Krankenhausbetten ben\u00f6tigt werden, um den nationalen Durchschnitt auf 4,5 Betten pro 1000 Bewohner zu erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich brauchen diese zus\u00e4tzlichen Krankenh\u00e4user mehr Strom, mehr Wasser, sanit\u00e4re Einrichtungen und Transportkapazit\u00e4ten. Um weltweit das Hill-Burton-Niveau zu erreichen, d.h. 30 Millionen weitere Krankenhausbetten f\u00fcr die Welt, bedeutet dies etwa 100.000 MW zus\u00e4tzliche Stromerzeugungskapazit\u00e4t und 12 Billionen Liter sauberes Wasser, d.h. etwa die H\u00e4lfte des Wassers, das durch den Drei-Schluchten-Damm flie\u00dft. Au\u00dferdem die Produktion von 10 Millionen Beatmungsger\u00e4ten, Hunderten von Milliarden von Masken und pers\u00f6nlicher Schutzkleidung, Hunderte von Millionen von Tests, Impfstoffen, Medikamenten und so weiter.<\/p>\n<p>Die einzige M\u00f6glichkeit, das zu erreichen, ist die sofortige Umr\u00fcstung der Unternehmen in den Industriel\u00e4ndern. Anstatt sich dar\u00fcber zu entr\u00fcsten, da\u00df der Automobilsektor und andere Industriezweige derzeit unterbesch\u00e4ftigt sind oder geschlossen wurden, sollten diese wichtigen industriellen Kapazit\u00e4ten f\u00fcr die Herstellung der genannten G\u00fcter umger\u00fcstet werden. Einige der gro\u00dfen Automobilfirmen und andere haben bereits zugestimmt, genau dies zu tun, zum Beispiel General Motors, Ford, General Electric, McLaren, Jaguar, Landrover, VW, Rolls Royce, Airbus, SpaceX, Phillips.<\/p>\n<div class=\"small-title\">\n<h3><strong>Was durchgesetzt werden mu\u00df<\/strong><\/h3>\n<div class=\"long-bar\"><\/div>\n<\/div>\n<p>Entscheidend ist, da\u00df die Pr\u00e4sidenten der vier gr\u00f6\u00dften Weltm\u00e4chte &#8211; der Vereinigten Staaten, Ru\u00dflands, Chinas und Indiens &#8211; zu einem\u00a0<a href=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/blog\/2020\/02\/28\/urgent-call-for-larouches-four-laws-globally\/\" target=\"_blank\">sofortigen Gipfeltreffen<\/a>\u00a0zusammenkommen; und alle anderen L\u00e4nder sind dazu aufgerufen, sich den Bem\u00fchungen zur radikalen Umgestaltung des Weltsystems anzuschlie\u00dfen. Die Pr\u00e4sidenten und die L\u00e4nder der Welt m\u00fcssen sich auf ein ganzes B\u00fcndel von Ma\u00dfnahmen einigen.<\/p>\n<p>Ich denke, es ist offensichtlich, da\u00df alle Sanktionen sofort aufgehoben werden m\u00fcssen. Die EU zum Beispiel ist an Sanktionen gegen 35 L\u00e4nder beteiligt, was es diesen L\u00e4ndern praktisch unm\u00f6glich macht, die Pandemie wirksam zu bek\u00e4mpfen. Die Sanktionen aufrechtzuerhalten, l\u00e4uft derzeit auf einen Massenmord hinaus.<\/p>\n<p>Alle L\u00e4nder m\u00fcssen auch dem Aufruf von UNO-Generalsekret\u00e4r Guterres folgen, der zu einem sofortigen Waffenstillstand aufgerufen hat; alle milit\u00e4rischen Aktionen m\u00fcssen eingestellt werden, damit die Pandemie bek\u00e4mpft werden kann.<\/p>\n<p>Offensichtlich kann man von den Entwicklungsl\u00e4ndern auch nicht verlangen, in der schlimmsten Krise in unserem Leben und mit Sicherheit seit 1918 und vielleicht seit der Pest im 14. Jahrhundert weiterhin wucherische Schulden zu bezahlen, die ohnehin h\u00f6chst unrechtm\u00e4\u00dfig sind. Was wir brauchen, ist ein allgemeines Schuldenmoratorium.<\/p>\n<p>Um ein so gigantisches Projekt f\u00fcr das Weltgesundheitssystem zu finanzieren, m\u00fcssen die\u00a0vier Gesetze\u00a0von Lyndon LaRouche umgesetzt werden. Das bedeutet ein neues Kreditsystem in Form eines Neuen Bretton-Woods-Systems, \u00fcber das auch gro\u00dfe, langfristige, zinsg\u00fcnstige Kredite f\u00fcr die Entwicklungsl\u00e4nder vergeben werden k\u00f6nnen, was im Zusammenhang mit der bestehenden Kasinowirtschaft keinen Sinn macht. Zweitens braucht jedes Land eine Nationalbank, und die Zusammenarbeit zwischen diesen Nationalbanken begr\u00fcndet bereits ein Neues Bretton-Woods-System. Dann brauchen wir ein Crash-Programm internationaler Zusammenarbeit, die gl\u00fccklicherweise bereits zwischen Wissenschaftlern aus China, den Vereinigten Staaten, Frankreich und anderen L\u00e4ndern funktioniert.<\/p>\n<p>Crash-Programme in drei grundlegenden Bereichen sind vordringlich: Zur Entwicklung der Kernfusion, in der biologischen Forschung zur Bek\u00e4mpfung der Pandemie und anderer Krankheiten und drittens zur gemeinsamen internationalen Zusammenarbeit im Weltraum, wodurch zukunftsweisende Durchbr\u00fcche erzielt werden k\u00f6nnen, die wir unbedingt brauchen, um die Produktivit\u00e4t der Wirtschaft zu erh\u00f6hen. Dar\u00fcber hinaus mu\u00df es eine sofortige internationale Vereinbarung zur Unterst\u00fctzung der Entwicklungsl\u00e4nder geben, um das Pandemieproblem durch die Entsendung internationaler Brigaden von \u00c4rzten, Pflegekr\u00e4ften, Ingenieuren und anderen Fachkr\u00e4ften zu l\u00f6sen &#8211; in Abstimmung mit den Vereinten Nationen, der Afrikanischen Union und \u00e4hnlichen Organisationen und unter uneingeschr\u00e4nkter Achtung der Souver\u00e4nit\u00e4t dieser L\u00e4nder.<\/p>\n<p>Wenn wir so vorgehen, besteht meines Erachtens die M\u00f6glichkeit, nicht nur die Corona-Pandemie erfolgreich zu bek\u00e4mpfen, sondern eine neue Weltwirtschaftsordnung zu begr\u00fcnden, die die Unterentwicklung beseitigt, die der wahre Grund f\u00fcr die jetzige Krise ist. Es h\u00e4tte f\u00fcr die ganze Weltbev\u00f6lkerung offensichtlich sein m\u00fcssen, da\u00df es kein normaler Zustand der Menschheit ist, die Entwicklungsl\u00e4nder und sogar Bereiche im sogenannten entwickelten Sektor in einem Zustand von Verarmung, Hunger und Krankheiten zu belassen.<\/p>\n<div class=\"small-title\">\n<h3><strong>Wir m\u00fcssen unser Verhalten \u00e4ndern<\/strong><\/h3>\n<div class=\"long-bar\"><\/div>\n<\/div>\n<p>Wir befinden uns jetzt an einem Scheideweg. Entweder wir \u00e4ndern unser Verhalten oder wir versinken \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum in einem finsteren Zeitalter. Wir sollten die Ostertage nutzen, um dar\u00fcber nachzudenken, wie wir eine neue Ebene des Erhabenen, eine neue Ebene der Menschlichkeit erreichen k\u00f6nnen, welche f\u00fcr die Christen durch die Auferstehung Christi und die damit verbundene Hoffnung symbolisiert ist. Und auch Menschen, die keine Christen sind, k\u00f6nnen an dieser Hoffnung teilhaben.<\/p>\n<p>Wir haben einen Punkt erreicht, an dem wir unsere Menschlichkeit auf einer ganz anderen Ebene finden m\u00fcssen. Wenn wir das tun, k\u00f6nnen wir die Geopolitik \u00fcberwinden, k\u00f6nnen wir Konfrontation und Krieg als Weg der Konfliktl\u00f6sung \u00fcberwinden und einen neuen Weg f\u00fcr alle Nationen finden, um gemeinsam f\u00fcr die eine Menschheit zu arbeiten. Ich m\u00f6chte, da\u00df Sie sich alle diesen Bem\u00fchungen anschlie\u00dfen, denn die Lage wird sich noch weiter zuspitzen. Aber wenn wir uns der Aufgabe verschreiben, eine neue gerechte Weltwirtschaftsordnung, beginnend mit einem\u00a0<a href=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/blog\/2020\/04\/11\/larouches-apollo-mission-to-defeat-the-global-pandemic-build-a-world-health-system-now\/\">Weltgesundheitssystem<\/a>, zu schaffen, k\u00f6nnen wir aus dieser Krise herauswachsen und menschlicher werden.<\/p>\n<p><em>Wenn Sie dazu beitragen m\u00f6chten, k\u00f6nnen Sie sich\u00a0<a href=\"http:\/\/%20https\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2020\/03\/29\/conference-mankinds-existence-now-depends-on-the-establishment-of-a-new-paradigm\/\">hier<\/a>\u00a0 zur\u00a0Internetkonferenz des internationalen Schiller-Instituts am 25.\/26. April anmelden:\u00a0<strong>Die Existenz der Menschheit h\u00e4ngt jetzt von der Schaffung eines neuen Paradigmas ab!<\/strong><\/em><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Helga Zepp-LaRouche, Pr\u00e4sidentin des Schiller-Instituts, hielt am 12. April in einem\u00a0Internetforum\u00a0des Manhattan-Projekts des LaRouche-Aktionskomitees folgende Rede \u00fcber die COVID-19-Pandemie. Daran nahmen auch teil: der \u00d6konom und Journalist Dr. Mario Roberto Morales\u00a0 aus\u00a0Guatemala, Ramasimong Phillip Tsokolibane (LaRouche-Bewegung S\u00fcdafrika), sowie Harley Schlanger (Schiller-Institut) und Kesha Rogers (LaRouchePAC,&hellip;<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on get_the_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on get_the_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":28,"featured_media":58263,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"no","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[37],"tags":[],"class_list":["post-58469","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein-de"],"featured_image_src":"https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/fdftc.jpg","author_info":{"display_name":"Leona Meyer-Kasai","author_link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/author\/leona\/"},"modified_by":"Leona Meyer-Kasai","cc_featured_image_caption":{"caption_text":"","source_text":"","source_url":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/58469","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/28"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=58469"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/58469\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":58519,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/58469\/revisions\/58519"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/58263"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=58469"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=58469"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=58469"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}