{"id":58317,"date":"2020-03-29T00:58:46","date_gmt":"2020-03-28T23:58:46","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/blog\/2020\/03\/29\/conference-mankinds-existence-now-depends-on-the-establishment-of-a-new-paradigm\/"},"modified":"2020-05-28T15:58:11","modified_gmt":"2020-05-28T13:58:11","slug":"conference-mankinds-existence-now-depends-on-the-establishment-of-a-new-paradigm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2020\/03\/29\/conference-mankinds-existence-now-depends-on-the-establishment-of-a-new-paradigm\/","title":{"rendered":"Internet-Konferenz: Die Existenz der Menschheit h\u00e4ngt jetzt von der Schaffung eines neuen Paradigmas ab!"},"content":{"rendered":"<h2 style=\"text-align: center;\">Internet-Konferenz des Schiller-Instituts<\/h2>\n<h2 style=\"text-align: center;\">25. und 26. April 2020<\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2020\/04\/30\/konferenzbericht-aufbruch-in-das-neue-paradigma\/\" class=\"custom-button medium\">Konferenzbericht lesen<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Unterst\u00fctzen Sie jetzt unsere Organisation, mit einer <\/strong><strong><a href=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/mitglied-werden\/\">Mitgliedschaft oder helfen Sie uns mit einer Spende!<\/a><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul class=\"tabs\" data-tab-id=\"\">\n<li><a href=\"#tab1\">Panel 1<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#tab2\">Panel 2<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#tab3\">Panel 3<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#tab4\">Panel 4<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#tab5\">Weitere Beitr\u00e4ge<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"tab-container\">\n<div class=\"tab-content\">\n<div class=\"small-title\">\n<h3><strong>Panel 1<\/strong><\/h3>\n<div class=\"long-bar\"><\/div>\n<\/div>\n<h3><strong>\u201cWarum die Geopolitik dringend durch ein neues Paradigma in den internationalen Beziehungen abgel\u00f6st werden mu\u00df\u201d<\/strong><\/h3>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Panel Moderator: <strong>Dennis Speed<\/strong>, Schiller Institut USA<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\"><strong>Helga Zepp-LaRouche<\/strong>,\u00a0<\/span>Gr\u00fcnderin und Vorsitzende des Schiller-Instituts<span style=\"font-weight: 400;\"><br \/>\n&#8222;Die Verbrechen und der Untergang des britischen Liberalismus und das neue Paradigma der Zukunft der Menschheit&#8220;<\/span><\/p>\n<div class=\"toggle-container\"><a href=\"#\" class=\"toggle\"><span class=\"toggle-sign\"><\/span><span class=\"toggle-title\">Hier Helga Zepp-LaRouches Rede lesen<\/span><\/a><\/p>\n<div class=\"toggle-content\">\n<p>Ich begr\u00fc\u00dfe alle, die aus der ganzen Welt diese Internet-Konferenz verfolgen. Ich denke, Sie alle sind sich bewu\u00dft, da\u00df die Menschheit gerade jetzt mit einer enormen, beispiellosen Krise konfrontiert ist, die nicht nur droht, vielen Millionen Menschen durch Krankheit und Hunger das Leben zu kosten, viele der bisher als selbstverst\u00e4ndlich angenommenen Institutionen hinwegzufegen, gr\u00f6\u00dfere Teile der Welt auch kulturell in ein finsteres Zeitalter zu st\u00fcrzen, sondern die auch zu einem thermonuklearen Krieg f\u00fchren kann, der potentiell die Ausl\u00f6schung der Menschheit zur Folge haben k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Diese Krise ist weitreichender als die des 14. Jahrhunderts, als die Schwarze Pest ein Drittel der Bev\u00f6lkerung von Indien bis nach Island hinwegraffte, denn sie betrifft den gesamten Globus. Sie ist schwerwiegender als die Gro\u00dfe Depression der 1930er Jahre, weil sie potentiell mehr wirtschaftliche Substanz zerst\u00f6ren kann, und falls es zum Krieg kommen sollte, w\u00e4re dies endg\u00fcltiger als die Weltkriege des 20. Jahrhunderts, weil dann wahrscheinlich der Einsatz von thermonuklearen Waffen im Spiel w\u00e4re.<\/p>\n<p>Durch die Globalisierung und Internationalisierung vieler Systeme, von Nuklearwaffen bis zum Internet, sitzt die Weltbev\u00f6lkerung in einem Boot, und im Unterschied zu fr\u00fcheren Epochen, in denen Teile der Welt kollabierten, w\u00e4hrend gleichzeitig andere Regionen kulturelle Hochphasen erlebten, wird es dieses Mal keine Teill\u00f6sungen geben. Wir sind wie nie zuvor in unserer Geschichte herausgefordert, uns als Gemeinschaft auf neue Prinzipien zu einigen, die die langfristige \u00dcberlebensf\u00e4higkeit unserer Gattung garantieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Darum geht es bei dieser Konferenz: Wie k\u00f6nnen wir die Ursachen f\u00fcr diese Krise identifizieren, sie eliminieren und ein neues Kapitel in der Universalgeschichte aufschlagen, das unsere Existenz aus dem Spannungsfeld der Geopolitik, aus der Atmosph\u00e4re von Aggressionen und Mi\u00dftrauen der gegenw\u00e4rtigen strategischen Konstellationen herausf\u00fchrt und auf eine Ebene der Vernunft hebt, die der Identit\u00e4t der Menschheit als kreativer Gattung angemessen ist?<\/p>\n<p>Manche werden sich fragen, warum ich inmitten einer Pandemie und einer Finanzkrise von der Gefahr eines Nuklearkrieges spreche? Weil die ebenso ungeheuerlichen wie b\u00f6sartigen Anschuldigungen, die von den britischen Geheimdiensten MI6 und MI5, ihrem Propagandaorgan, der Londoner Henry Jackson Society, dem Atlantic Council sowie diversen \u201eCluster-Agenten\u201c auf beiden Seiten des Atlantik gegen China erhoben werden &#8211; China trage die Schuld f\u00fcr die Covid-19-Pandemie, weil es entweder den Rest der Welt nur mit Verz\u00f6gerung informiert habe oder gar biologische Kriegsf\u00fchrung gegen den Westen f\u00fchre &#8211; auf nichts anderes hinauslaufen als darauf, ein Feindbild f\u00fcr einen solchen Krieg aufzubauen. Die Unversch\u00e4mtheit, mit der die Henry Jackson Society, der harte Kern der liberalen Neocons und britischen Kriegspartei, auf beiden Seiten des Atlantik Kompensationen in Billionenh\u00f6he allein f\u00fcr die G7-Staaten fordert, kann nur als Provokation betrachtet werden, die das Vorfeld eines strategischen Showdowns aufbauen soll.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"small-title\">\n<h3><strong>Reaktion des Empire<\/strong><\/h3>\n<div class=\"long-bar\"><\/div>\n<\/div>\n<p>Das ist die ebenso hysterische wie letztlich desperate Reaktion eines Empires, das erkennt, da\u00df es am Ende ist und da\u00df die Welt nie wieder zu den ohnehin sich aufl\u00f6senden strategischen Ausrichtungen einer unipolaren Welt und des sogenannten \u201eWashingtoner Konsenses\u201c und der \u201eregelbasierten Ordnung\u201c zur\u00fcckkehren wird, wie sie vor dem Ausbruch von Covid19 zumindest noch als Fassade aufrecht erhalten werden konnte.<\/p>\n<p>Die Rechnung der Kriegspartei, die nach dem Kollaps der Sowjetunion vorschnell das \u201eEnde der Geschichte\u201c erkl\u00e4rte, was mit der Illusion verbunden war, man m\u00fcsse China nur die Mitgliedschaft in der WTO verschaffen, dann w\u00fcrde es sich quasi automatisch in eine liberale Demokratie britischer Pr\u00e4gung entwickeln, und alle anderen Staaten &#8211; einschlie\u00dflich der islamischen Staaten &#8211; w\u00fcrden durch eine Politik des Regimewechsels entweder durch Farbrevolutionen oder Interventionskriege ebenfalls in westliche Demokratien verwandelt, ist nicht aufgegangen.<\/p>\n<p>Auf die welthistorische, einmalige Kulturleistung Chinas, nicht nur 850 Millionen seiner eigenen Bev\u00f6lkerung aus der Armut zu befreien, sondern mit dem Projekt der Neuen Seidenstra\u00dfe auch den Entwicklungsl\u00e4ndern zum ersten Mal eine Perspektive zur \u00dcberwindung der bis zum heutigen Zeitpunkt durch den IWF fortbestehenden Kolonialpolitik und der daraus resultierenden Armut zu geben, reagierten die diversen Sprachrohre des Britischen Empire mit ungl\u00e4ubigem Entsetzen. Nachdem die westlichen Medien rund vier Jahre lang das gr\u00f6\u00dfte Infrastrukturprogramm der Geschichte ignoriert hatten, eskalierten pl\u00f6tzlich die Attacken auf die \u201eautokratischen Regime\u201c, China, Ru\u00dfland, etc. durch die gleichen Medien, die sich im Einvernehmen mit dem Coup-Versuch des britischen Geheimdienstes seit 2015 an der \u201eHexenjagd\u201c gegen Trump profilierten.<\/p>\n<p>Als jedoch die Zahlen im M\u00e4rz und April belegten, da\u00df China die Pandemie nicht nur effektiver eind\u00e4mmen, sondern die wirtschaftlichen Folgen der Krise bisher wesentlich leichter \u00fcberwinden konnte als die westlichen Staaten, die aufgrund der Privatisierung des Gesundheitssektors v\u00f6llig unvorbereitet auf die Pandemie waren, wurde der Ton gegen\u00fcber China schrill. Die \u201eregelbasierte Ordnung\u201c der westlichen Demokratien, die einzige, die eine \u201edemokratische Legitimit\u00e4t \u201c habe, sei schon seit l\u00e4ngerem am Wanken, nun drohe der Zusammenbruch, w\u00e4hrend Beijing eine \u201eStrategie der uneingeschr\u00e4nkten Kriegsf\u00fchrung\u201c verfolge.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"small-title\">\n<h3><strong>Das liberale System ist gescheitert<\/strong><\/h3>\n<div class=\"long-bar\"><\/div>\n<\/div>\n<p>Tatsache ist: Das liberale System des Britischen Empire ist krachend gescheitert. Das hei\u00dft aber nicht, da\u00df die damit verbundenen Kr\u00e4fte in ihrer Agonie nicht noch enormen Schaden anrichten k\u00f6nnen, wie z.B. einen Weltkrieg anzetteln.<\/p>\n<p>Es ist h\u00f6chste Zeit, die Begriffe richtig zu stellen, wie Konfuzius sagen w\u00fcrde. Wenn es darum geht, eine Liste der Verschuldungen und Kompensationen f\u00fcr die gegenw\u00e4rtige Krise aufzustellen, dann ist es die der Auswirkungen des britischen Liberalismus, dessen Protagonist Winston Churchill nach dem Zweiten Weltkrieg die Hauptverantwortung daf\u00fcr trug, da\u00df dem Bretton-Woods-System der wichtigste Aspekt fehlte, den Franklin D. Roosevelt beabsichtigt hatte &#8211; n\u00e4mlich ein Kreditmechanismus f\u00fcr die \u00dcberwindung des Kolonialismus und die Industrialisierung des Entwicklungssektors.<\/p>\n<p>Damit wurde die Kontrolle des Britischen Empire \u00fcber die sogenannte Dritte Welt in der Nachkriegsperiode perpetuiert, ein Zustand, der sich nach der Beendigung des Bretton-Woods-Systems durch Nixon im August 1971 in sukzessiven Deregulierungen der Finanzm\u00e4rkte, dem ber\u00fcchtigten <em>outsourcing<\/em> in Billigproduktionsl\u00e4nder und den Kreditkonditionalit\u00e4ten des IWF dramatisch versch\u00e4rfte. Diese gesamte Politik hatte nur einen Zweck: die kolonialistische Ausbeutung beizubehalten und jegliche ernsthafte Entwicklung dieser L\u00e4nder zu verhindern.<\/p>\n<p>Wie konnte irgend jemand in den sogenannten \u201efortgeschrittenen L\u00e4ndern\u201c &#8211; wie fortgeschritten sie sind, sehen wir jetzt in der Corona-Krise -, auch nur f\u00fcr einen Augenblick annehmen, da\u00df die grausame Armut in Afrika, Lateinamerika und einigen L\u00e4ndern Asiens selbstverst\u00e4ndlich oder gar selbstverschuldet sei? Wenn der Westen in den vergangenen 70 Jahren das gleiche getan h\u00e4tte, was China seit den 1960er Jahren, aber besonders in den letzten gut zehn Jahren in Afrika tut, n\u00e4mlich Eisenbahnen, D\u00e4mme, Kraftwerke und Industrieparks zu bauen, dann w\u00e4re ganz Afrika heute auf dem Entwicklungsstand von S\u00fcdkorea oder Singapur oder besser!<\/p>\n<p>Afrika hat heute so gut wie kein Gesundheitssystem, so gut wie kein Infrastrukturnetz, die H\u00e4lfte der Bev\u00f6lkerung hat keinen Zugang zu sauberem Wasser oder Elektrizit\u00e4t, weil das Britische Empire dies bewu\u00dft unterdr\u00fcckt hat, durch den IWF und die Weltbank, durch den WWF, der den Schutz irgendwelcher Insektenarten im Zweifelsfall f\u00fcr wichtiger erachtet als das Leben von Millionen von Menschen! Wenn man den Gesamteffekt dieser Politik betrachtet, kommt man auf eine sehr gro\u00dfe Millionenzahl von Menschen, deren Leben durch Hunger und nicht behandelte Krankheiten verk\u00fcrzt wurde! Im Gegensatz zu dem Mythos, da\u00df das Britische Empire mit der Unabh\u00e4ngigkeit der Kolonien und der \u00dcbergabezeremonie Hongkongs am 30. Juni 1997 endg\u00fcltig zu Ende gegangen sei, besteht es fort, und zwar in Form der neoliberalen monetaristischen Kontrolle des Weltfinanzsystems, einer Kontrolle, die immer die Quintessenz von Imperien war.<\/p>\n<p>Reine Propaganda dieses Empires ist auch, da\u00df sich die \u201eL\u00e4nder der Dritten Welt gar nicht entwickeln wollen\u201c, Realit\u00e4t ist, da\u00df selbst das Konzept der UN-Entwicklungsdekaden faktisch mit der Abschaffung von Bretton Woods beseitigt und durch die Idee der Bev\u00f6lkerungsreduktion ersetzt wurde. Die kruden Ideen des Club of Rome von den angeblichen Grenzen des Wachstums, die menschenfeindlichen Vorstellungen von John D. Rockefeller III. auf der UN-Bev\u00f6lkerungskonferenz in Bukarest 1974 oder das skandal\u00f6se Dokument, Henry Kissingers NSSM 200 aus dem gleichen Jahr, waren nur schale Abg\u00fcsse der Behauptungen des b\u00f6sen Pfaffen Malthus, dem Schreiberling der British East India Company, der seinerseits wiederum die Ideen des venezianischen \u201e\u00d6konomen\u201c Giammaria Ortes plagiarisierte hatte.<\/p>\n<p>Lyndon LaRouche reagierte auf diesen Paradigmenwandel, indem er 1973 begann, in einer Serie von Studien auf die Auswirkungen der Politik des IFW hinzuweisen: da\u00df die dadurch versch\u00e4rfte Unterern\u00e4hrung, Unterdr\u00fcckung des Immunsystems, Mangel an Hygiene etc. zur Entstehung von globalen Pandemien f\u00fchren w\u00fcrden. Nach den Tausenden von Reden und Schriften LaRouches, die in den f\u00fcnf Jahrzehnten seither auf f\u00fcnf Kontinenten verbreitet wurden, kann niemand sagen, die gegenw\u00e4rtige Pandemie sei nicht vorhersehbar gewesen! Vor allem weil das ganze Lebenswerk von LaRouche auch darin bestand, konkrete Entwicklungsprogramme auszuarbeiten, die sie h\u00e4tten verhindern k\u00f6nnen!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"small-title\">\n<h3><strong>Die ideologischen Wurzeln<\/strong><\/h3>\n<div class=\"long-bar\"><\/div>\n<\/div>\n<p>Der tiefer liegende Grund, warum das liberale Paradigma, das der bisherigen transatlantischen \u201eregelbasierten Ordnung\u201c zugrunde liegt, gescheitert ist, und warum dessen Establishment sich als so vollkommen unf\u00e4hig erwiesen hat, die Gr\u00fcnde f\u00fcr dieses Versagen zu reflektieren, h\u00e4ngt mit der axiomatischen Basis und den allgemein akzeptierten Annahmen \u00fcber das Menschenbild sowie dem Staats- und Wissenschaftsbegriff dieses Paradigmas zusammen.<\/p>\n<p>Nachdem zur Zeit der italienischen Renaissance zum ersten Mal Staatsideen und -formen entstanden waren, die die bewu\u00dfte F\u00f6rderung der kreativen F\u00e4higkeiten eines wachsenden Anteils der Bev\u00f6lkerung und die Rolle des wissenschaftlichen Fortschritts als Quelle des gesellschaftlichen Reichtums beinhalteten, lancierte die feudale Oligarchie des damals f\u00fchrenden Empires, Venedig, eine bewu\u00dfte Gegenoffensive, bei der Paolo Sarpi als f\u00fchrender Vordenker dieser venezianischen Oligarchie seine Lehre ins Feld f\u00fchrte, aus der sich schlie\u00dflich die Aufkl\u00e4rung und der Liberalismus entwickelten. Dies war das Konzept, die wissenschaftliche Debatte zu kontrollieren, aber die Wi\u00dfbarkeit und Entdeckung von wirklichen universellen Prinzipien zu leugnen, das prometheische Potential notfalls auch gewaltsam zu unterdr\u00fccken, den Menschen auf die Ebene der sinnlichen Erfahrung zu reduzieren und die R\u00fcckst\u00e4ndigkeit der \u201emenschlichen Natur\u201c zum Dogma zu machen.<\/p>\n<p>Aus dieser Tradition entwickelte sich die mechanistische Wissenschaftstradition von Galilei Galileo, Isaac Newton, der Spiel- und Informationstheorie John von Neumans und Norbert Wieners bis zu den Algorithmen, die dem Derivatehandel der heutigen Kasino-Wirtschaft zugrunde liegen. Das empirische und materialistische Dogma und degradierte Menschenbild von Thomas Hobbes, Thomas Malthus, Jeremy Bentham, John Locke und John Stuart Mill ist bis heute die Basis des britischen Liberalismus und das Virus, das mehr zum heutigen Zustand der Welt beigetragen hat, als irgend etwas anderes.<\/p>\n<p>Die oligarchische Denkweise des Britischen Empires, die allen Menschen, vor allem aber allen farbigen Menschen den g\u00f6ttlichen Funken der Kreativit\u00e4t verweigert, kommt in zahlreichen Schriften und \u00c4u\u00dferungen in aller Deutlichkeit zum Ausdruck, wenn man nur danach Ausschau h\u00e4lt &#8211; vom ber\u00fcchtigten Wunsch Prinz Philips, als t\u00f6dlicher Virus wiedergeboren zu werden, damit er dazu beitragen k\u00f6nne, die \u00dcberbev\u00f6lkerung der Menschheit zu reduzieren, bis zu der verabscheuungsw\u00fcrdigen Anschauung, die Adam Smith 1759 in seiner <em>Theorie der ethischen Gef\u00fchle<\/em> zum Ausdruck brachte:<\/p>\n<p>\u201eDie Verwaltung des gro\u00dfen Systems des Universums, \u2026 die Sorge um das allgemeine Gl\u00fcck der Menschen\u2026 ist die Sache Gottes und nicht der Menschen. Dem Menschen wird ein viel bescheidenerer Bereich zugeteilt, aber einer, der der Schw\u00e4che seiner Kr\u00e4fte und der Enge seines Begriffsverm\u00f6gens viel besser entspricht, der seines eigenen Gl\u00fccks, des Gl\u00fccks seiner Familie, seiner Freunde, seines Landes&#8230;. Die Natur hat uns zu diesen [Bestimmungen] weitgehend durch die urspr\u00fcnglichen und unmittelbaren Instinkte gebracht. Hunger, Durst, die Leidenschaft, welche die beiden Geschlechter vereinigt, die Freude am Vergn\u00fcgen und die Furcht vor Schmerz veranlassen uns, diese Mittel um ihrer selbst willen einzusetzen, ohne irgendwelche R\u00fccksicht darauf, da\u00df sie auf jene wohlt\u00e4tigen Ziele hinf\u00fchren, welche der gro\u00dfe Lenker der Natur durch sie herbeif\u00fchren wollte.\u201c<\/p>\n<p>Da diese Eigenschaften alle gleicherma\u00dfen auf die Tiere zutreffen, ist es aus dieser Sicht nat\u00fcrlich auch in Ordnung, die Herde regelm\u00e4\u00dfig zu keulen, so wie die Spartaner die Heloten t\u00f6teten, wenn sie dachten, sie w\u00fcrden zu viele werden. Dieses menschenverachtende Menschenbild wird durch reinen Rassismus verst\u00e4rkt, wie es Bertrand Russell in <em>The Prospects of Industrial Civilization<\/em> (1923, dt.: \u201eDie Kultur des Industrialismus und ihre Zukunft\u201c) so unversch\u00e4mt ausgedr\u00fcckt hat:<\/p>\n<p>\u201eDie wei\u00dfe Bev\u00f6lkerung der Welt wird bald nicht mehr zunehmen. Die asiatischen Rassen werden l\u00e4nger leben, und die Neger noch l\u00e4nger, bevor ihre Geburtenrate so weit zur\u00fcckgeht, da\u00df ihre Zahl ohne Hilfe von Krieg und Pest stabil bleibt&#8230; Solange das nicht geschieht, k\u00f6nnen die vom Sozialismus angestrebten Vorteile nur teilweise realisiert werden, und die weniger produktiven Rassen werden sich gegen die produktiveren mit Methoden verteidigen m\u00fcssen, die absto\u00dfend sind, auch wenn sie notwendig sind.\u201c<\/p>\n<p>Genau diese rassistische Ideologie war die Rechtfertigung f\u00fcr den Kolonialismus, den Sklavenhandel, die Opiumkriege, und wenn man ehrlich ist, auch letztlich der Grund f\u00fcr die monumentale Gleichg\u00fcltigkeit, die sich auch in breiten Teilen der Bev\u00f6lkerung zeigt, wenn sie die Nachrichten \u00fcber die Heuschreckenplage in Afrika und einigen Staaten Asiens h\u00f6ren, die vor zwei Monaten noch mit dem Einsatz von nur 75 Millionen Dollar h\u00e4tte eliminiert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Und da\u00df sich an der grunds\u00e4tzlichen Bejahung der Eugenik bei den Vertretern dieses Empires nichts ge\u00e4ndert hatte, unterstrich noch einmal der Kolumnist des <em>Daily Telegraph<\/em>, Jeremy Warner, Anfang M\u00e4rz in einem Artikel:<\/p>\n<p>\u201eUm es ganz klar zu sagen: aus einer v\u00f6llig unvoreingenommenen wirtschaftlichen Perspektive k\u00f6nnte sich COVID-19 langfristig sogar als leicht vorteilhaft erweisen, indem er unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig viele \u00e4ltere Abh\u00e4ngige ausmerzt.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"small-title\">\n<h3><strong>Ein Vier-M\u00e4chte-B\u00fcndnis gegen das Empire<\/strong><\/h3>\n<div class=\"long-bar\"><\/div>\n<\/div>\n<p>Diese barbarischen Pr\u00e4missen des liberalen Dogmas, deren Existenz zuzugeben einfach nicht zum guten Ton in den sogenannten entwickelten L\u00e4ndern geh\u00f6rt, sind der Grund, warum Lyndon LaRouche schon vor vielen Jahren gefordert hat, da\u00df es der Kombination der vier wirtschaftlich und milit\u00e4risch wichtigsten Staaten der Welt &#8211; USA, China, Ru\u00dfland und Indien &#8211; bedarf, um die dringend notwendige Reorganisation der Weltordnung vorzunehmen. Diese Neuordnung mu\u00df aber beginnen mit der expliziten und endg\u00fcltigen Absage an das Menschenbild und die politischen Implikationen dieses liberalen Dogmas. Das Britische Empire in all seinen Erscheinungsformen, vor allem aber in der Form seiner Kontrolle des Finanzsystems, mu\u00df beendet werden.<\/p>\n<p>Diese vier Nationen, die USA, China, Ru\u00dfland und Indien, m\u00fcssen dringend eine Notkonferenz einberufen und ein Neues Bretton-Woods-System beschlie\u00dfen, das die volle Absicht Roosevelts verwirklicht, n\u00e4mlich ein Kreditsystem zu schaffen, das die Industrialisierung des Entwicklungssektors ein f\u00fcr allemal garantiert. Das sollte anfangen mit der Verwirklichung eines Weltgesundheitssystems, das in jeder einzelnen Nation dieses Planeten ein Gesundheitssystem aufbaut, angefangen mit einem Crash-Programm f\u00fcr die Bek\u00e4mpfung der Covid-19-Pandemie, was aber sehr schnell denselben Standard erreichen mu\u00df, der f\u00fcr Hill-Burton in den USA galt oder f\u00fcr das deutsche und franz\u00f6sische Gesundheitssystem vor der Privatisierung in den 1970er Jahren. Wie Roosevelt es in seiner Rede zu Lage der Nation 1941, der ber\u00fchmten Erkl\u00e4rung der \u201eVier Freiheiten\u201c, formulierte, wo es hei\u00dft:<\/p>\n<p>\u201eDie dritte dieser Freiheiten ist die Freiheit von Not. Das bedeutet, weltweit gesehen, wirtschaftliche Verst\u00e4ndigung, die jeder Nation gesunde Friedensverh\u00e4ltnisse f\u00fcr ihre Einwohner gew\u00e4hrt &#8211; \u00fcberall auf der Welt.\u201c<\/p>\n<p>First Lady Eleanor Roosevelt unternahm es als ihre pers\u00f6nliche Mission, daf\u00fcr zu sorgen, da\u00df diese Vier Freiheiten in die Universelle Menschenrechts-Deklaration der UN einflossen.<\/p>\n<p>Lyndon LaRouche definierte 1984 in seinem \u201eEntwurfsmemorandum f\u00fcr ein Abkommen zwischen den USA und der UdSSR\u201c die Prinzipien und Grundlagen der von ihm vorgeschlagenen SDI (Strategischen Verteidigungsinitiative), die am 23. M\u00e4rz 1983 von Pr\u00e4sident Reagan zur offiziellen Politik der USA gemacht und der Sowjetunion wiederholt zur Kooperation f\u00fcr ein umfassendes nukleares Abr\u00fcstungsprogramm angeboten wurde. Dies verk\u00f6rpert die \u00dcberzeugung, die ein absolut entscheidender Aspekt seiner Lebensarbeit ist und die Mission dieser Organisation darstellt.<\/p>\n<p>Der 1. Artikel dieses Papiers, dessen Prinzipien ebenso gelten f\u00fcr die Kooperation der vier Nationen und aller Staaten, die sich dieser neuen Partnerschaft anschlie\u00dfen wollen, lautet:<\/p>\n<p>\u201eDie politische Grundlage f\u00fcr einen dauerhaften Frieden mu\u00df sein: a) die bedingungslose Souver\u00e4nit\u00e4t jedes einzelnen Nationalstaates und b) die Zusammenarbeit zwischen souver\u00e4nen Nationalstaaten zur F\u00f6rderung unbegrenzter M\u00f6glichkeiten zur Teilhabe an den Vorteilen des technischen Fortschritts zum gegenseitigen Nutzen aller und jedes einzelnen.<\/p>\n<p>Das wichtigste Merkmal der gegenw\u00e4rtigen Umsetzung einer solchen Politik des dauerhaften Friedens ist ein tiefgreifender Wandel in den monet\u00e4ren, wirtschaftlichen und politischen Beziehungen zwischen den herrschenden M\u00e4chten und den relativ untergeordneten Nationen, die oft als ,Entwicklungsl\u00e4nder\u2019 eingestuft werden. Wenn die Ungerechtigkeiten, die nach dem modernen Kolonialismus fortbestehen, nicht allm\u00e4hlich beseitigt werden, kann es keinen dauerhaften Frieden auf diesem Planeten geben. Insofern als die Vereinigten Staaten und die Sowjetunion anerkennen, da\u00df der Fortschritt der Produktivkr\u00e4fte der Arbeiterschaft auf dem gesamten Planeten im lebenswichtigen strategischen Interesse beider Seiten liegt, sind beide M\u00e4chte in diesem Ma\u00dfe und auf diese Weise durch ein gemeinsames Interesse verbunden.<\/p>\n<p>Dies ist der Kern der politischen und wirtschaftlichen Praxis, die f\u00fcr die F\u00f6rderung eines dauerhaften Friedens zwischen diesen beiden M\u00e4chten unverzichtbar ist.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"small-title\">\n<h3><strong>Kann die Welt der Krise entkommen?<\/strong><\/h3>\n<div class=\"long-bar\"><\/div>\n<\/div>\n<p>Angesichts der eskalierenden Kampagne gegen China, angesto\u00dfen von den britischen Geheimdiensten MI6 und MI5, bei der sich Personen aus dem Umfeld von Pr\u00e4sident Trump, wie Au\u00dfenminister Pompeo, Peter Navarro, der Direktor f\u00fcr Handels- und Industriepolitik, Senator Lindsay Graham und der TV-Moderator Tucker Carlson beinah st\u00fcndlich in ihren Anschuldigungen gegen Chinas angebliche Vergehen in der Coronakrise zu \u00fcberbieten suchen, und bei der diverse Demonstrationen einer <em>show of force<\/em> durch die Streitkr\u00e4fte der USA und der NATO nur durch die Covid19-Infektionen von Teilen ihrer Truppen eingeschr\u00e4nkt zu werden scheinen, stellt sich die existentielle Frage, wie die Welt aus dieser gef\u00e4hrlichen Zuspitzung herauskommen kann. Sind wir dazu verdammt, da\u00df das \u00dcberholen der bisher dominierenden Macht durch die bisher zweite Macht zum Krieg f\u00fchrt, wie dies schon zw\u00f6lf Mal in der Geschichte geschehen ist?<\/p>\n<p>Die Kombination von Corona-Pandemie, Welthunger-Pandemie, drohendem Finanzkrach, Weltdepression der Realwirtschaft ist so gigantisch, da\u00df es f\u00fcr jeden rationalen Menschen klar sein mu\u00df, da\u00df die Menschheit aus dieser Krise nur herauskommen kann, wenn das wirtschaftliche Potential der USA und Chinas &#8211; unterst\u00fctzt von den anderen Industriestaaten &#8211; gemeinsam eingesetzt und gesteigert wird, um die notwendigen Kapazit\u00e4ten an medizinischer Versorgung, Infrastruktur, Industrie- und Nahrungsmittelproduktion zu schaffen. Es ist im existentiellen Interesse eines jeden Individuums und einer jeden Nation, auf dieses Ziel hinzuarbeiten. Wir m\u00fcssen einen weltweiten Chor schaffen, der dies verlangt!<\/p>\n<p>Der Konflikt zwischen den USA und China existiert nur, wenn sich die Kr\u00e4fte in beiden US-Parteien durchsetzen, die sich der Tradition von H.G. Wells&#8216; <em>Open Conspiracy<\/em> sehen, d.h. da\u00df die USA das Modell des Britischen Empire als Basis einer anglo-amerikanisch kontrollierten unipolaren Ordnung akzeptieren. Diese Linie von H.G Wells wurde fortgesetzt von William Yandell Elliott, dem Mentor von Kissinger, Brzezinski, Samuel Huntington bis zu den Neocons des Project for a New American Century (PNAC). Wenn sich die USA hingegen auf ihre wirkliche Tradition der Unabh\u00e4ngigkeitserkl\u00e4rung gegen das Britische Empire und des Amerikanischen Systems der \u00d6konomie von Alexander Hamilton erinnern, dann gibt es eine gro\u00dfe Affinit\u00e4t zum chinesischen Wirtschaftsmodell, das viele Prinzipien von Hamilton, Friedrich List und Henry C. Carey enth\u00e4lt, wie \u00fcberhaupt der Vater des modernen China, Sun Yat-sen, sehr vom amerikanischen System gepr\u00e4gt war.<\/p>\n<p>Bei dem dringenden Notgipfel der USA, Chinas, Ru\u00dflands und Indiens sowie bei der dann umgehend notwendigen Gr\u00fcndungskonferenz des Neuen Bretton-Woods-Systems k\u00f6nnen die Staatschefs deshalb ankn\u00fcpfen an den Geist der urspr\u00fcnglichen Bretton-Woods-Konferenz, bei der der chinesische Chefdelegierte, H.H. Kung, den Vorschlag Sun Yat-sens f\u00fcr eine \u201eInternationale Entwicklungs-Organisation\u201c pr\u00e4sentierte. Kung, ein Schwager Sun-Yat-sens, sagte in seiner Rede in Bretton Woods:<\/p>\n<p>\u201eChina freut sich auf eine Periode gro\u00dfer wirtschaftlicher Entwicklung und Expansion nach dem Krieg. Dazu geh\u00f6rt neben der Entwicklung und Modernisierung der Landwirtschaft auch ein Programm zur Industrialisierung in gro\u00dfem Ma\u00dfstab. Es ist meine feste \u00dcberzeugung, da\u00df ein wirtschaftlich starkes China eine unabdingbare Voraussetzung f\u00fcr die Aufrechterhaltung des Friedens und die Verbesserung des Wohlergehens der Welt ist. Nach dem Ersten Weltkrieg schlug Dr. Sun Yat-sen einen Plan f\u00fcr die, wie er es nannte, ,internationale Entwicklung Chinas\u2019 vor. Er betonte das Prinzip der Zusammenarbeit mit befreundeten Nationen und die Nutzung ausl\u00e4ndischen Kapitals f\u00fcr die Entwicklung von Chinas Ressourcen. Dr. Suns Lehre bildete die Grundlage der nationalen Politik Chinas. Amerika und andere Mitglieder der Vereinten Nationen werden, so hoffe ich, eine aktive Rolle bei der Unterst\u00fctzung der Nachkriegsentwicklung Chinas \u00fcbernehmen.\u201c<\/p>\n<p>Wie gesagt, Roosevelt unterst\u00fctzte die Internationalisierung dieser Entwicklungspolitik w\u00e4hrend der Verhandlungen, er betrachtete die Anhebung des Lebensstandards weltweit als den Schl\u00fcssel f\u00fcr globale Stabilit\u00e4t und sah in der Internationalisierung des \u201eNew Deal\u201c den Weg dazu.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"small-title\">\n<h3><strong>Internationale Kooperation<\/strong><\/h3>\n<div class=\"long-bar\"><\/div>\n<\/div>\n<p>Die vier wichtigsten Nationen der Welt, die USA, China, Ru\u00dfland und Indien, m\u00fcssen jetzt mit einem Neuen Bretton-Woods-System und gemeinsam mit allen Nationen, die dazu bereit sind, ein neues Paradigma in der internationalen Kooperation zwischen den Staaten etablieren, das von den gemeinsamen Zielen der Menschheit geleitet wird. Das vierte von Lyndon LaRouches Gesetzen definiert die qualitativ h\u00f6here \u00f6konomische Plattform, die h\u00f6here Ebene der Vernunft, der <em>coinicidentia oppositorum<\/em> des Nikolaus von Kues, auf der die Widerspr\u00fcche der geopolitischen Konfrontation \u00fcberwunden werden.<\/p>\n<p>Die internationale Kooperation von Wissenschaftlern, die sich ausschlie\u00dflich auf verifizierbare universelle physikalische Prinzipien st\u00fctzt, mu\u00df das Primat der Ideologie- und Interessen-basierten Politik ersetzen. Die Erforschung der <em>life sciences<\/em>, das bessere Verst\u00e4ndnis, was die Charakteristika des Lebens und seiner Entstehung im Universum verursacht, ist die Voraussetzung f\u00fcr die Bek\u00e4mpfung des Coronavirus und aller anderen potentiellen virologischen, bakteriellen und anderen Krankheitsprozessen. Als Teil des Weltgesundheitssystems m\u00fcssen international kooperierende medizinische Forschungszentren aufgebaut werden, in denen auch junge Wissenschaftler aus den Entwicklungsl\u00e4ndern ausgebildet werden. Eine grundlegende Erfahrung der Coronavirus-Pandemie ist, da\u00df die Gesundheitsversorgung ein Gemeingut sein mu\u00df und nicht der Profitmaximierung privater Interessen dienen darf. Die Resultate dieser Forschungen werden deshalb sofort allen Universit\u00e4ten, Krankenh\u00e4usern und medizinischen Fachkr\u00e4ften in allen Nationen zur Verf\u00fcgung gestellt.<\/p>\n<p>Ein weiterer Bereich, in dem internationale Kooperation zu den unverzichtbaren gemeinsamen Zielen der Menschheit geh\u00f6rt, ist die Erreichung der Energie- und Rohstoffsicherheit, die durch die Beherrschung der thermonuklearen Kernfusion und des damit zusammenh\u00e4ngenden Fusions-Fackel-Verfahrens gegeben sein wird. Das internationale ITER-Projekt in Cadarache in S\u00fcdfrankreich &#8211; ein Tokamak-Kernfusionsreaktor und internationales Forschungsprojekt, bei dem bereits 34 Staaten kooperieren &#8211; ist ein guter Anfang, aber die Finanzierung des ITER und anderer Modelle der Kernfusion mu\u00df massiv erh\u00f6ht werden. Eine der zentralen Entdeckungen LaRouches ist der unmittelbare Zusammenhang zwischen der im Produktionsproze\u00df angewandten Energieflu\u00dfdichte und der relativen potentiellen Bev\u00f6lkerungsdichte. Die Realisierung der Kernfusion ist nicht nur f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung auf der Erde, sondern auch f\u00fcr die bemannte Raumfahrt unerl\u00e4\u00dflich.<\/p>\n<p>Die Weltraumforschung selbst ist der Bereich, der ohne internationale Kooperation gar nicht denkbar ist und der wie kein anderer Wissenschaftsbereich auf positive Weise demonstriert, was die Pandemie in negativer Weise tut: da\u00df wir tats\u00e4chlich die eine Gattung sind, die von der Zukunft her bestimmt ist und deren langfristige \u00dcberlebensf\u00e4higkeit davon abh\u00e4ngen wird, da\u00df wir die Gesetze des Universums &#8211; also der mindestens zwei Billionen Galaxien, die das Hubble-Teleskop bisher verifizieren konnte &#8211; besser verstehen und beherrschen lernen, wobei die Verteidigung gegen Asteroiden, Meteore und Kometen nur eines unter vielen wichtigen Elementen ist. F\u00fcr die Entwicklungsl\u00e4nder ist die uneingeschr\u00e4nkte Teilnahme an den Forschungsprojekten die beste Methode, durch ein <em>leapfrogging<\/em> in Wissenschaft und Technologie die Voraussetzung f\u00fcr \u00d6konomien zu schaffen, die allen ihren B\u00fcrgern ein gutes und sicheres Leben erm\u00f6glichen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Nikolaus von Kues schrieb schon im 15. Jahrhundert, da\u00df alle Entdeckungen in den Wissenschaften sofort den Vertretern aller L\u00e4nder zur Verf\u00fcgung gestellt werden m\u00fc\u00dften, um die Entwicklung keines einzigen unn\u00f6tigerweise aufzuhalten. Er befand auch, da\u00df Konkordanz im Makrokosmos nur m\u00f6glich ist, wenn sich alle Mikrokosmen auf bestm\u00f6gliche Weise entwickeln. Das neue Paradigma, das wir f\u00fcr die Kooperation zwischen den Nationen gestalten m\u00fcssen, mu\u00df von dem <em>einen<\/em> Interesse der Menschheit ausgehen, an dessen Verwirklichung alle Nationen und Kulturen gewisserma\u00dfen kontrapunktisch wie bei einer Fuge ineinandergreifen und sich dynamisch zu h\u00f6heren Stufen einer anti-entropischen Entwicklung empor bringen.<\/p>\n<p>Sind wir als menschliche Zivilisation in der Lage, in diesem fortgeschrittenen Augenblick den Tsunami von Pandemie, Hungerskatastrophe, Finanzkrach, Depression und Weltkriegsgefahr abzuwenden? Dann braucht die Welt diesen Gipfel der vier Nationen jetzt!<\/p>\n<p>Wenn ein solcher Gipfel all diese Ver\u00e4nderungen ank\u00fcndigen w\u00fcrde &#8211; ein neues Bretton-Woods-System, die vier Gro\u00dfm\u00e4chte, die sich zusammenschlie\u00dfen, um das globale Entwicklungsprogramm aufzubauen, wie es in der Studie <em>Die<\/em> <em>Neue Seidenstra\u00dfe wird zur Weltlandbr\u00fccke <\/em>dargestellt ist, ein Weltgesundheitssystem, ein internationales Crashprogramm in der Kernfusion und verwandten Forschungsbereichen, eine massive Verbesserung der internationalen Weltraumzusammenarbeit und nicht zuletzt ein Dialog der klassischen Traditionen aller Nationen mit dem Ziel, eine neue Renaissance der klassischen Kulturen zu entfachen, auf \u00e4hnliche, aber noch sch\u00f6nere Weise, wie die gro\u00dfe italienische Goldene Renaissance die Schrecken des finsteren Zeitalters des 14. Jahrhunderts \u00fcberwunden hat &#8211; dann kann eine neue \u00c4ra der Menschheit geboren werden!<\/p>\n<p>Gibt es die begr\u00fcndete Hoffnung, da\u00df wir die jetzige profunde Krise der Menschheit \u00fcberwinden k\u00f6nnen? Absolut! Wir sind die einzige bisher im Universum bekannte kreative Gattung, deren F\u00e4higkeit, immer wieder neue Prinzipien dieses Universums zu entdecken, eine Affinit\u00e4t unserer kreativen Geistest\u00e4tigkeit zu diesen Gesetzen impliziert.<\/p>\n<p>Ein Gedanke, der diese optimistische Perspektive erhellt, ist ein Aspekt der Weltraumforschung, der sich mit dem anscheinend beschleunigten Alterungsproze\u00df unter der Bedingung der Schwerelosigkeit und der Ver\u00e4nderung dieses Prozesses bei Hypergravitation besch\u00e4ftigt. Ein besseres Verst\u00e4ndnis dieser <em>Space Gerontology<\/em> ist offensichtlich entscheidend f\u00fcr die Zukunft der bemannten Raumfahrt bis zum Mars und im interstellaren Bereich, und es ist zu erwarten, da\u00df sich die F\u00e4higkeit des Menschen, ein l\u00e4ngeres gesundes Leben zu haben, dadurch erheblich erh\u00f6hen wird.<\/p>\n<p>Wenn man bedenkt, da\u00df Schubert nur 31 Jahre alt wurde, Mozart 35, Dante 36, Schiller 45, Shakespeare 52 und Beethoven nur 56 Jahre, dann kann man sich einen Begriff davon machen, wieviel die Genies der Zukunft mit einer Lebenserwartung von 120 oder 150 Jahren zur Entwicklung der Menschheit beitragen k\u00f6nnen!<\/p>\n<p>Schlie\u00dfen Sie sich daher uns an, um dem Britischen Empire ein Ende zu bereiten, und lassen Sie uns eine wahrhaft menschliche Zukunft f\u00fcr die Menschheit schaffen!<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"toggle-container\"><a href=\"#\" class=\"toggle\"><span class=\"toggle-sign\"><\/span><span class=\"toggle-title\">Hier Lyndon LaRouches Reden lesen (1997 und 2007)<\/span><\/a><\/p>\n<div class=\"toggle-content\">\n<p><strong>Was die Vereinigten Staaten heute tun m\u00fcssen<\/strong><\/p>\n<div class=\"small-title\">\n<h3><strong>Lyndon LaRouche 1997<\/strong><\/h3>\n<div class=\"long-bar\"><\/div>\n<\/div>\n<p>Der Kongre\u00df repr\u00e4sentiert nicht die Vereinigten Staaten; sie sind sich nicht ganz sicher, <em>wen<\/em> sie heutzutage repr\u00e4sentieren, da sie ihre W\u00e4hler in letzter Zeit nicht besucht haben, oder? Der Pr\u00e4sident ist die institutionelle Verk\u00f6rperung der Vereinigten Staaten in den internationalen Beziehungen. Das Au\u00dfenministerium kann das nicht tun; das Justizministerium kann das nicht tun; kein anderes Ministerium kann das tun: nur der Pr\u00e4sident der Vereinigten Staaten kann nach unserer Verfassung die Vereinigten Staaten als Ganzes vertreten. Ihre gesamte Pers\u00f6nlichkeit. Ihr wahres Interesse. Ihr ganzes Volk.<\/p>\n<p>Nun, es gibt nur eine andere Macht auf diesem Planeten, die gegen\u00fcber anderen M\u00e4chten so dreist sein kann, und das ist die [Volks-]Republik China. Gegenw\u00e4rtig ist China mit einem gro\u00dfen Infrastrukturprojekt besch\u00e4ftigt, an dem meine Frau und andere seit einigen Jahren beteiligt sind. Es gibt eine gro\u00dfe Reform in China, die eine schwierige Reform ist. Sie versuchen, ein Problem zu l\u00f6sen; das hei\u00dft aber nicht, da\u00df es kein Problem gibt. Aber sie versuchen, es zu l\u00f6sen.<\/p>\n<p>Wenn sich also die Vereinigten Staaten &#8211; der Pr\u00e4sident der Vereinigten Staaten &#8211; und China an der F\u00f6rderung dieses Projekts beteiligen, das manchmal als \u201eSeidenstra\u00dfenprojekt\u201c, manchmal als \u201eLandbr\u00fcckenprojekt\u201c bezeichnet wird; wenn dieses Projekt der Entwicklung von Entwicklungskorridoren durch Eurasien, nach Afrika, nach Nordamerika ausgeweitet wird, dann ist dieses Projekt genug Arbeit, um den gesamten Planeten in einen wirtschaftlichen Aufschwung zu versetzen&#8230;<\/p>\n<p>Wir haben es hier also mit einer Reihe von Projekten zu tun, die nicht nur Verkehrsprojekte sind, wie die Transkontinentale Eisenbahn in den Vereinigten Staaten, die in den sp\u00e4ten 1860er und 1870er Jahren der Pr\u00e4zedenzfall f\u00fcr diese Idee war. Vielmehr sind es \u00a0Entwicklungskorridore, bei denen das Gebiet von 50 bis 70 Kilometern beiderseits der Eisenbahnverbindung, der Pipeline usw. entwickelt wird &#8211; mit Industrie, mit Bergbau, mit all diesen Dingen, und das bezahlt die Transportverbindung. Wegen all der reichen wirtschaftlichen Aktivit\u00e4t &#8211; alle paar Kilometer entlang dieser Verbindung ist etwas los, irgendeine wirtschaftliche Aktivit\u00e4t, Menschen arbeiten, Menschen bauen Dinge, Menschen tun Dinge, um diesen Planeten umzugestalten, in gro\u00dfen Projekten des Infrastrukturaufbaus, die uns gro\u00dfe Industrien, neue Industrien, neue Landwirtschaft und andere Dinge geben, die wir dringend brauchen &#8211;<em> ist es nicht notwendig, da\u00df irgend jemand auf diesem Planeten, der in der Lage ist zu arbeiten, arbeitslos ist! <\/em>So einfach ist das. Und dieses Projekt ist das Mittel dazu.<\/p>\n<p>Wenn die Nationen, die mit China \u00fcbereinstimmen &#8211; zu denen jetzt Ru\u00dfland, Iran, Indien und andere Nationen geh\u00f6ren -; wenn sie sich f\u00fcr dieses Projekt engagieren, das sie jeden Tag aufbauen; wenn die Vereinigten Staaten, d.h. der Pr\u00e4sident der Vereinigten Staaten, Clinton, diese Bem\u00fchungen weiterhin unterst\u00fctzt, wie er es zumindest politisch getan hat, was haben Sie dann? Die Vereinigten Staaten und China und eine Reihe anderer L\u00e4nder haben sich zusammengetan. Gegen die gr\u00f6\u00dfte Macht auf diesem Planeten, das Britische Empire, genannt British Commonwealth. Das ist der Feind.<\/p>\n<p>Und wenn eines sch\u00f6nen Tages, sagen wir, an einem Sonntagmorgen, nach einem Treffen am Wochenende, der Pr\u00e4sident der Vereinigten Staaten, der Pr\u00e4sident Chinas und ein paar andere Leute sagen: \u201eWir haben an diesem Wochenende auf der Grundlage unserer Berater und der Fakten festgestellt, da\u00df das internationale Finanz- und W\u00e4hrungssystem hoffnungslos bankrott ist. Und wir m\u00fcssen in unserer Verantwortung als Staatsoberh\u00e4upter diese bankrotten Institutionen im \u00f6ffentlichen Interesse einer Konkurssanierung unterziehen. Und es liegt in unserem Interesse, als Nationen dabei zusammenzuarbeiten, um zu verhindern, da\u00df auf diesem Planeten Chaos entsteht.\u201c Dann ist das Ergebnis sicherlich, da\u00df eine solche Ank\u00fcndigung an einem strahlenden Sonntagmorgen die Eierk\u00f6pfe im Washingtoner Fernsehen in helle Aufregung versetzen wird&#8230;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"small-title\">\n<h3><strong>Lyndon LaRouche 2007<\/strong><\/h3>\n<div class=\"long-bar\"><\/div>\n<\/div>\n<p>Wir m\u00fcssen ein neues W\u00e4hrungssystem schaffen. Und das habe ich vorgeschlagen: Wenn die Vereinigten Staaten &#8211; und das ist nicht unm\u00f6glich -; wenn die Vereinigten Staaten Ru\u00dfland, China und Indien einen Vorschlag vorlegen w\u00fcrden, um die Bildung einer neuen internationalen W\u00e4hrungsordnung mitzutragen, dann k\u00f6nnte das Wirklichkeit werden. Das Problem ist, da\u00df die meisten Nationen, wie z.B. die west- und mitteleurop\u00e4ischen und andere Teile der Welt, nicht in der Lage sind, auf diese Weise unabh\u00e4ngig zu handeln, um eine solche Initiative zu ergreifen. Wenn man jedoch die Vereinigten Staaten und Ru\u00dfland dazu bringt, die beiden gr\u00f6\u00dften Nationen der entwickelten Welt oder ehemals entwickelten Welt, und sie mit China und Indien kombiniert, den beiden asiatischen Nationen, die den gr\u00f6\u00dften Anteil an der Weltbev\u00f6lkerung stellen &#8211; dann hat man eine Kombination, die f\u00fcr gemeinsame Aktionen zusammen mit den Nationen S\u00fcdamerikas, zum Beispiel, und Europa und anderswo Feuerschutz bieten kann.<\/p>\n<p>Zur Zeit ist weltweit eine unkalkulierbare Krise im Gange. Keine Finanzkrise, kein Finanzskandal als solcher. Kein Skandal im gew\u00f6hnlichen Sinne. Es ist eine Krise, bei der es darum geht, wer die Welt regieren wird. Wird es eine Gruppe von Nationen sein, oder wird es das im Entstehen begriffene neue Britische Empire sein, bzw. das wiederauferstehende Britische Empire, das nie wirklich verschwunden war, das die Vereinigten Staaten abl\u00f6st und seine Weltherrschaft durch Globalisierung etabliert?<\/p>\n<p>Deshalb m\u00fcssen wir folgendes tun: Das gegenw\u00e4rtige monet\u00e4re System der internationalen Finanzen ist bankrott. Es gibt keinen Weg, wie es zu seinen eigenen Bedingungen reformiert werden und \u00fcberleben kann. Jeder Versuch, dieses System beizubehalten, w\u00fcrde einen vollst\u00e4ndigen Abstieg in ein neues finsteres Zeitalter bedeuten, vergleichbar mit dem, was Europa im 14. Jahrhundert mit dem Zusammenbruch einiger Lombardbanken in Italien erlebte. Das w\u00fcrde geschehen.<\/p>\n<p>Daher besteht die L\u00f6sung darin, ein neues internationales W\u00e4hrungssystem zu schaffen. Das k\u00f6nnte auf der Grundlage der besonderen Bestimmungen der US-Verfassung geschehen.<\/p>\n<p>Bedenken Sie, da\u00df das US-System kein monetaristisches System ist. Das US-System beruht verfassungsm\u00e4\u00dfig auf einem <em>Kreditsystem<\/em>, das auf der verfassungsm\u00e4\u00dfigen Autorit\u00e4t der US-Regierung \u00fcber die Ausgabe und Kontrolle ihres eigenen Geldes beruht.<\/p>\n<p>In anderen Teilen der Welt wurden die Finanzsysteme der L\u00e4nder weitgehend vom anglo-holl\u00e4ndischen liberalen System kontrolliert, indem dieses System \u00fcber sein Netz privater Banken, die sogenannten Zentralbanken, den Regierungen faktisch Vorschriften macht und \u00fcber sie herrscht. Wir haben also ein imperiales Weltfinanzsystem, dessen Zentrum seit Februar 1763 im wesentlichen das Britische Empire ist.<\/p>\n<p>Dagegen ist das einzige System, das heute noch von gro\u00dfer Bedeutung ist, die Alternative: die Bestimmungen der US-Verfassung, die den US-Dollar als Kreditmechanismus der US-Regierung festschreiben. Das hei\u00dft, in unserem System &#8211; wenn es funktioniert, und offensichtlich hat es nicht immer so funktioniert &#8211; schaffen wir Kredit durch eine Abstimmung im Kongre\u00df, im wesentlichen durch das Repr\u00e4sentantenhaus. Der Pr\u00e4sident der Vereinigten Staaten handelt dann auf der Grundlage der Autorit\u00e4t dieses Bundesgesetzes, um die W\u00e4hrung als Kredit gegen die Vereinigten Staaten selbst auszugeben.<\/p>\n<p>Nun besteht die Hauptfunktion dieses Kredits nicht nur darin, Geld zu drucken. Die Funktion dieses Kredits besteht darin, Kapital f\u00fcr langfristige Kapitalinvestitionen bereitzustellen, insbesondere im \u00f6ffentlichen Sektor, die aber auch in den privaten Sektor hineinflie\u00dfen &#8211; im \u00f6ffentlichen Sektor vor allem gro\u00dfe Infrastrukturprojekte f\u00fcr die L\u00e4nder und den Bund. Dieser Kredit hat im Sinne der modernen Volkswirtschaft in der Regel eine Laufzeit von 25-50 Jahren.<\/p>\n<p>Wir haben also ein gegenw\u00e4rtiges Weltfinanzsystem, das nicht funktioniert. Wenn die Vereinigten Staaten jedoch ihre Verfassung bekr\u00e4ftigen und mit drei anderen Sponsorl\u00e4ndern und anderen L\u00e4ndern eine Vereinbarung treffen, dann k\u00f6nnen wir sofort ein neues internationales Finanzsystem schaffen, das das gesamte bestehende System in eine Konkurssanierung bringt, um die Kontinuit\u00e4t der wesentlichen Funktionen zu erhalten und ein Programm f\u00fcr reales Netto-Wirtschaftswachstum und Entwicklung einzuleiten.<\/p>\n<p>Der Kern des ganzen w\u00e4re auf lange Sicht eine langfristige Investition in die grundlegende wirtschaftliche Infrastruktur und die Entwicklung der Volkswirtschaften in verschiedenen Teilen der Welt &#8211; eine Reihe kooperativer Vertragsvereinbarungen mit einer Laufzeit von 25 bis 50 Jahren zur Schaffung von Kapitalbildung, um die Welt so zu erziehen, wie Roosevelt es beabsichtigt hatte, wenn er am Ende des Krieges gelebt h\u00e4tte. Daher m\u00fcssen die Vereinigten Staaten in \u00dcbereinstimmung mit ihrer eigenen Verfassung reformiert werden, indem sie eine Zusammenarbeit mit anderen L\u00e4ndern &#8211; insbesondere f\u00fchrenden L\u00e4ndern &#8211; anbieten, um ein neues Weltsystem zu schaffen; eine neue Version des alten Bretton-Woods-Systems, das f\u00fcr Wiederaufbauprogramme von 25-50 Jahren langfristiger Investitionen in der ganzen Welt sorgen w\u00fcrde&#8230;<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Lyndon und Helga Zepp-LaRouche: Die Verbrechen des britischen Liberalismus\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/9s60KEnSYhg?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><strong>Dmitrij Polyanskij<\/strong>, Erster Stellvertreter des St\u00e4ndigen Vertreters Ru\u00dflands bei den Vereinten Nationen<br \/>\n\u201eRu\u00dfland h\u00e4lt es f\u00fcr seine Pflicht, Hilfe zu leisten\u201c<\/p>\n<div class=\"toggle-container\"><a href=\"#\" class=\"toggle\"><span class=\"toggle-sign\"><\/span><span class=\"toggle-title\">Hier die Rede lesen<\/span><\/a><\/p>\n<div class=\"toggle-content\">\n<p>Vielen Dank, sehr geehrte Kollegen, vielen Dank, Frau LaRouche, f\u00fcr Ihren interessanten Vortrag, da sind viele Dinge zu verarbeiten, und ich bin mir sicher, da\u00df wir das tun werden. Ich bin, wie Sie wissen, Diplomat, und als Diplomat dr\u00fcckt man sich etwas anders aus. Ich kann also Ihrem Vortrag einige Bemerkungen aus einer politischen und diplomatischen Perspektive hinzuf\u00fcgen.<\/p>\n<p>Es ist absolut klar, da\u00df COVID-19 sehr ernste Probleme geschaffen hat; vor allem geht es um die Rettung von Menschenleben, die Gew\u00e4hrleistung unserer gemeinsamen Sicherheit, der biomedizinischen Sicherheit, und die Erhaltung der menschlichen Umwelt, die angenehm sein und keine Gefahr f\u00fcr Leben und Gesundheit darstellen sollte.<\/p>\n<p>Es ist absolut klar geworden, da\u00df kein einziger Staat, egal wie m\u00e4chtig und wohlhabend, \u00fcber alle Instrumente zur Bek\u00e4mpfung der Pandemie verf\u00fcgt. Um die Epidemie einzud\u00e4mmen, mu\u00dfte jeder drastische Ma\u00dfnahmen ergreifen, die f\u00fcr die Volkswirtschaft sch\u00e4dlich sein k\u00f6nnen. Wir kennen das ganze Ausma\u00df der Konsequenzen noch nicht, mit denen die meisten L\u00e4nder der Welt konfrontiert sind, das mu\u00df noch ermittelt werden. Auch ein halbes Jahr, nachdem wir zuerst vom Coronavirus geh\u00f6rt haben, verf\u00fcgt bisher noch niemand \u00fcber einen Impfstoff und wirksame Vorschl\u00e4ge f\u00fcr Behandlung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"small-title\">\n<h3><strong>Keine Zeit f\u00fcr Vorw\u00fcrfe<\/strong><\/h3>\n<div class=\"long-bar\"><\/div>\n<\/div>\n<p>Wir k\u00f6nnen absolut gewinnen, aber dies ist nicht die Zeit f\u00fcr Vorw\u00fcrfe und Stigmatisierungen, es ist eine Zeit f\u00fcr Zusammenarbeit und gegenseitige Unterst\u00fctzung. Es ist auch nicht die Zeit f\u00fcr einen Wettstreit &#8211; wer hat was getan und wer war erfolgreicher als andere. Dies ist kein Sch\u00f6nheitswettbewerb. Es ist wirklich eine Zeit, zu helfen, Erfahrungen auszutauschen und einander zuzuh\u00f6ren und Wege zur Zusammenarbeit zu finden, um sich dieser in der neueren Zeit beispiellosen Herausforderung f\u00fcr die ganze Menschheit zu stellen.<\/p>\n<p>Ru\u00dfland ist bereit, sich dieser Herausforderung gemeinsam mit unseren Partnern zu stellen. Deshalb halten wir es, w\u00e4hrend wir alle notwendigen Ma\u00dfnahmen zur Bek\u00e4mpfung des Coronavirus auf nationaler Ebene ergreifen, auch f\u00fcr unsere Pflicht, den anderen, unseren Partnern Hilfe zu leisten. Deshalb haben wir schon in einem sehr fr\u00fchen Stadium der Ausbreitung des Coronavirus, Anfang Februar, China, das damals sehr stark betroffen war, pers\u00f6nliche Schutzausr\u00fcstungen und medizinisches Material gespendet. Mehrmals wurden Teams russischer \u00c4rzte und Virologen nach Italien und Serbien entsandt, die sich zu der Zeit in einem fortgeschritteneren Stadium der Pandemie befanden.<\/p>\n<p>Jetzt k\u00e4mpft unser Land selbst mit aller Kraft gegen die Pandemie. Deshalb begr\u00fc\u00dfen wir auch jede Hilfe, die meinem Land geleistet werden kann, und wir arbeiten in dieser Hinsicht mit vielen L\u00e4ndern zusammen &#8211; mit China, mit den europ\u00e4ischen L\u00e4ndern, mit den Vereinigten Staaten.<\/p>\n<p>Wie Sie wissen, haben wir Anfang April eine Flugzeugladung mit humanit\u00e4rer Fracht nach New York geliefert, und wir sagten, da\u00df dies ganz ohne Hintergedanken getan haben und da\u00df wir selbst sp\u00e4ter jede Hilfe annehmen w\u00fcrden, wenn wir sie f\u00fcr notwendig halten, was, wie wir schon damals wu\u00dften, unvermeidlich eintreten mu\u00dfte. So wird Kooperation organisiert. Noch einmal, das ist kein Sch\u00f6nheitswettbewerb, es ist keine Situation, in der einer sagt, wir hatten Erfolg und andere sind durch die Pr\u00fcfung gefallen. Das ist der falsche Zeitpunkt daf\u00fcr. Es ist eine Zeit, in der man die Bereitschaft zeigt, Unterst\u00fctzung zu bieten und einander helfend die Hand zu reichen. So sollten sich alle verantwortlichen globalen Akteure verhalten.<\/p>\n<p>Sobald sich die Lage in China zu stabilisieren begann, leistete China der ganzen Welt Hilfe, auch Ru\u00dfland, und wir begr\u00fc\u00dfen diese Hilfe sehr. Wir halten das f\u00fcr normal. K\u00fcrzlich wandten sich einige afrikanische Staaten an Ru\u00dfland und baten um Hilfe bei der Bek\u00e4mpfung der Pandemie. Wir erw\u00e4gen diese Bitten in Moskau, und ich bin mir absolut sicher, da\u00df wir ihnen zu Hilfe kommen werden, sobald wir einen gr\u00f6\u00dferen Durchbruch bei unserem eigenen Kampf gegen die Pandemie erreicht haben. Das ist es, was wir derzeit tun. Es ist auch sehr wichtig zu betonen, da\u00df wir der \u00dcberzeugung sind, da\u00df die Antwort auf diese globale Bedrohung auch global sein sollte. Es w\u00e4re ein Fehler, die Dinge zu fragmentieren und auf die nationalen Grenzen zu beschr\u00e4nken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"small-title\">\n<h3><strong>Wichtige Rolle der Vereinten Nationen und der WHO<\/strong><\/h3>\n<div class=\"long-bar\"><\/div>\n<\/div>\n<p>Wir sind auch fest davon \u00fcberzeugt, da\u00df die Vereinten Nationen hier eine zentrale Rolle spielen m\u00fcssen. Es ist wichtig, da\u00df wir alle die WHO als wichtigste spezialisierte UN-Beh\u00f6rde unterst\u00fctzen und ihr helfen, globale Ma\u00dfnahmen zu koordinieren, und auf ihre Empfehlungen h\u00f6ren. Die WHO ist in diesen letzten Monaten das Zentrum aller Informationen \u00fcber die Pandemie geworden. Ich glaube, da\u00df jeder, der die Chronologie ihrer Handlungen, Erkl\u00e4rungen und konkreten Entscheidungen studiert, \u00fcberzeugt sein wird, da\u00df die WHO effizient war. Dar\u00fcber hinaus spiegelt sich die Tatsache, da\u00df die WHO bei der Bek\u00e4mpfung der Pandemie eine wichtige Rolle gespielt hat und weiterhin spielt, in der k\u00fcrzlich verabschiedeten Konsensresolution der UN-Generalversammlung und in der Abschlu\u00dferkl\u00e4rung des G20-Sondergipfels wider. Man sollte auch nicht das Dokument der Gruppe der 77 und Chinas vergessen, in dem die koordinierende Rolle der Weltgesundheitsorganisation bei den weltweiten Bem\u00fchungen betont wird. Wir m\u00fcssen sicherstellen, da\u00df \u00fcber diese Organisation universelle medizinische Versorgung gew\u00e4hrleistet ist. Noch einmal, dies ist eine Zeit, zusammenzustehen, und nicht, andere zu beschuldigen oder ein Land zu stigmatisieren, weil es etwas getan hat oder nicht getan hat. Wir sollten wirklich die WHO unterst\u00fctzen, wir sollten sie jetzt zu einem Grundpfeiler unserer Bem\u00fchungen zur Bek\u00e4mpfung des Virus machen, jetzt und vielleicht auch zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt, da es viele Vorhersagen dar\u00fcber gibt, da\u00df diese Pandemie schon bald weitere Folgen haben wird.<\/p>\n<p>Es ist offensichtlich, da\u00df die Ausbreitung des Coronavirus sehr schlimme Auswirkungen auf die Wirtschaft hat. Wie ich schon sagte, ist es sehr schwierig, den Schaden und die Konsequenzen f\u00fcr die Entwicklung der Weltwirtschaft und f\u00fcr die Wirtschaft bestimmter L\u00e4nder nach der Pandemie einzusch\u00e4tzen. Nat\u00fcrlich wirkt sich die Pandemie auch sehr sch\u00e4dlich auf Unternehmen, Handel und Investitionen sowie Wechselkurse aus. Wir stecken immer noch mitten drin, deshalb k\u00f6nnen wir noch nicht wirklich anfangen, die Sch\u00e4den zu beseitigen und funktionierende L\u00f6sungen zu finden.<\/p>\n<p>Man sieht auch, da\u00df das, was geschieht, die Nachfrage nach verschiedenen Produkten so gesteigert hat, da\u00df einige L\u00e4nder sie nicht mehr erf\u00fcllen k\u00f6nnen. Es ist also auch ein Zeitpunkt f\u00fcr Koordination. Wir glauben, da\u00df die G20 diese Rolle spielen sollte, sie sollte am Steuer sitzen bei der Ausarbeitung einer Wirtschaftsagenda, um uns allen zu helfen, einen gemeinsamen Rahmen f\u00fcr gegenseitige wirtschaftliche Antworten zu schaffen, um nach diesen durch die Pandemie verursachten schweren Schocks die Weltwirtschaft neu aufzuladen.<\/p>\n<p>Es ist auch, ich wiederhole es, eine Zeit f\u00fcr eine tiefe und offene Solidarit\u00e4t, unabh\u00e4ngig von politischen Agenden und Pr\u00e4ferenzen. Wir m\u00fcssen vor allem den Entwicklungsl\u00e4ndern unsere Aufmerksamkeit widmen, die vor enormen Herausforderungen stehen und die vor allen anderen unterst\u00fctzt werden sollten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"small-title\">\n<h3><strong>Die Rolle der Medien<\/strong><\/h3>\n<div class=\"long-bar\"><\/div>\n<\/div>\n<p>Ich m\u00f6chte noch ein weiteres Thema ansprechen, das zu ber\u00fccksichtigen ist. Es ist auch wichtig, da\u00df die Medien und sozialen Netzwerke sich verantwortlich verhalten. Denn wir sprechen vor allem \u00fcber die Wirkung des Coronavirus auf das Gesundheitssystem und auf die Wirtschaft. Aber es ist sehr schwierig, den Schaden einzusch\u00e4tzen, der dem Geist, den Wahrnehmungen der Mediennutzer zugef\u00fcgt wird &#8211; denen, die sich jetzt in Selbstquarant\u00e4ne befinden. Sie hungern wirklich nach allen Informationen, die f\u00fcr sie erreichbar sind. Deshalb ist es in dieser Zeit besonders wichtig, da\u00df die Massenmedien Zur\u00fcckhaltung \u00fcben und eine verantwortliche Haltung einnehmen, da\u00df sie keine <em>fake news<\/em> und nicht verifizierte Informationen verbreiten. Die Konsequenzen davon k\u00f6nnen wirklich tiefgreifend sein. Wir messen dem gro\u00dfe Bedeutung bei, und wir versuchen in Ru\u00dfland, auf nationaler Ebene alle diese <em>fake news<\/em> zu bek\u00e4mpfen, die da verbreitet werden. Wir versuchen, dem Informationen entgegenzusetzen, die sich wirklich als gut und zuverl\u00e4ssig f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit erwiesen haben.<\/p>\n<p>Es ist auch sehr wichtig, zu bewerten &#8211; und das ist vielleicht eine Frage f\u00fcr Philosophen: Wie wird sich das auf das menschliche Verhalten auswirken? Werden wir wieder H\u00e4nde sch\u00fctteln? Werden wir uns umarmen, wenn das Coronavirus vor\u00fcber ist? Oder werden Menschen psychologisch versuchen, engeren Kontakt zu vermeiden? Werden sie auch nach dem Ende des Virus weiter soziale Distanz wahren? Denn das k\u00f6nnte das Verhalten der Menschheit ver\u00e4ndern, und das k\u00f6nnte auch sehr schwerwiegende, ernste Auswirkungen auf konkrete Einzelpersonen haben, die vielleicht verletzlicher sind und von der Gesellschaft umarmt werden wollen, und auf die Sozialisierung. Wir m\u00fcssen dar\u00fcber nachdenken und d\u00fcrfen in dieser Hinsicht nicht in Extreme verfallen, nicht vom zivilisierten Verhalten der Menschheit abr\u00fccken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"small-title\">\n<h3><strong>Pers\u00f6nliche Kontakte sind notwendig<\/strong><\/h3>\n<div class=\"long-bar\"><\/div>\n<\/div>\n<p>Und noch etwas: Wir sollten die Situation vermeiden, wo die ganze Welt nur noch online ist. Denn jetzt haben sich diese Online-Dienste nat\u00fcrlich als sehr n\u00fctzlich erwiesen, und sie sind wirklich sehr gefragt. Das ist normal; das ist sehr gut, weil es eine Menge Ressourcen spart. Aber das sollte nicht den Kontakt von Mensch zu Mensch ersetzen. Ich kann Ihnen sagen, da\u00df es in der Diplomatie viele Dinge gibt, die nur \u00fcber pers\u00f6nliche Kontakte bewerkstelligt werden k\u00f6nnen. Es gibt eine Menge vertraulicher Gespr\u00e4che, die man nicht online f\u00fchren kann. Schon jetzt sind der aufrichtigen Kommunikation und Diskussion von Themen viele Grenzen gesetzt, weil wir uns bisher nicht pers\u00f6nlich treffen k\u00f6nnen und wir auf diese elektronischen Kommunikationsmittel angewiesen sind. Auch hier sollten wir nicht ins Extrem verfallen, denn es ist zwar sehr verlockend, einen Gro\u00dfteil unserer Aktivit\u00e4ten online abzuwickeln und viele Treffen zu organisieren, ohne einander physisch anzuschauen und die Emotionen des anderen zu sp\u00fcren. Das ist sehr praktisch, aber es ist auch sehr falsch. Ich denke, wir m\u00fcssen uns auch dieser Falle bewu\u00dft sein, die die Welt nach der Pandemie erwarten kann.<\/p>\n<p>Ich werde nicht noch l\u00e4nger sprechen. F\u00fcr die Zeit, in der ich hier bin, werde ich bereitstehen, alle Fragen zu beantworten. Zum Schlu\u00df m\u00f6chte ich noch sagen, da\u00df in der chinesischen Sprache &#8211; China wurde hier bereits mehrmals erw\u00e4hnt und wird sicher noch oft erw\u00e4hnt werden &#8211; das Wort \u201eKrise\u201c ein Zeichen enth\u00e4lt, das auch \u201eChance\u201c bedeutet. Das ist sehr weise: da\u00df jede Krise auch eine Chance ist, nicht nur eine Herausforderung. Wir m\u00fcssen also noch st\u00e4rker aus dieser Krise hervorgehen, und wir m\u00fcssen zusammenarbeiten und bestimmte Dinge vergessen, die uns aufgrund irgendeiner Emotion oder falsch interpretierter Information wichtig erschienen. Wir m\u00fcssen auf das Ende sehen; wir m\u00fcssen das Licht am Ende des Tunnels sehen. Wir m\u00fcssen verstehen, da\u00df nur Zusammenarbeit, Koordinierung und globale Reaktion das sind, was die Menschheit jetzt braucht. Es ist nicht die Zeit, sich zu streiten und zu zanken und mit dem Finger auf andere zu zeigen und sie zu beschuldigen. Es ist eine Zeit, um zu helfen, eine Zeit, mitf\u00fchlend zu sein, eine Zeit, gro\u00dfz\u00fcgig zu sein. Es ist die Zeit, einander wirklich zuzuh\u00f6ren und der Welt, die diese L\u00f6sungen dringend braucht, gemeinsame, praktikable L\u00f6sungen vorzuschlagen.<\/p>\n<p>Vielen Dank, und ich w\u00fcnsche Ihrer Konferenz einen gro\u00dfen Erfolg. Ich danke Ihnen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Dmitrij Polyanskij: Ru\u00dflands Pflicht ist seinen Partnern Hilfe zu leisten\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/wYRQ6Q4UriA?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><strong>Botschafter Huang Ping<\/strong>, Generalkonsul der Volksrepublik China in New York<br \/>\n&#8222;F\u00fcr eine bessere Zukunft &#8211; Vorgeschlagene Prinzipien, die f\u00fcr friedliche und produktive Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und China notwendig sind&#8220;<\/p>\n<div class=\"toggle-container\"><a href=\"#\" class=\"toggle\"><span class=\"toggle-sign\"><\/span><span class=\"toggle-title\">Hier die Rede lesen<\/span><\/a><\/p>\n<div class=\"toggle-content\">\n<p>Meine Damen und Herren,<\/p>\n<p>es ist mir eine gro\u00dfe Freude, an dieser vom Schiller-Institut veranstalteten Videokonferenz teilzunehmen. Wir treffen uns zu einer herausfordernden Zeit, in der die COVID-19-Pandemie den Globus verw\u00fcstet. Viele Familien haben unter dieser Krankheit gelitten und Angeh\u00f6rige verloren. Unz\u00e4hlige Mitarbeiter des Gesundheitswesens k\u00e4mpfen an vorderster Front gegen das Virus. Zu Beginn m\u00f6chte ich allen vom Ungl\u00fcck geplagten Familien mein tiefes Beileid und denen, die in dieser \u00e4u\u00dferst schwierigen Zeit noch immer \u00c4mter bekleiden, meine hohe Anerkennung aussprechen.<\/p>\n<p>China geh\u00f6rte zu den ersten L\u00e4ndern, die von COVID-19 hart getroffen wurden. Unter dem pl\u00f6tzlichen Angriff des unbekannten Feindes waren die chinesische Regierung und das chinesische Volk unerschrocken und reagierten entschlossen. Seit Beginn des Ausbruchs haben wir das Wohlergehen des Volkes ganz in den Mittelpunkt gestellt. Wir handeln nach dem allgemeinen Grundsatz, das Vertrauen zu vertiefen, die Einheit zu st\u00e4rken, eine wissenschaftlich fundierte Kontrolle und Behandlung sicherzustellen und gezielte Ma\u00dfnahmen zu ergreifen. Wir haben das ganze Land mobilisiert, kollektive Kontroll- und Behandlungsmechanismen eingerichtet und mit Offenheit und Transparenz gehandelt.<\/p>\n<p>Was wir f\u00fchrten, war ein Volkskrieg gegen das Virus. Mit harten Anstrengungen und unter gro\u00dfen Opfern gelang es China, als eines der ersten L\u00e4nder den Ausbruch einzud\u00e4mmen. Die Ansteckung innerhalb des Landes wurde weitgehend gestoppt. Die best\u00e4tigten F\u00e4lle sind auf etwa tausend zur\u00fcckgegangen, und bei den t\u00e4glich noch einigen Dutzend neuen F\u00e4llen handelt es sich haupts\u00e4chlich um importierte F\u00e4lle.<\/p>\n<p>Inzwischen ist es China gelungen, in seiner Wirtschaft und Gesellschaft Schritt f\u00fcr Schritt wieder eine normale Ordnung herzustellen. Im ganzen Land haben 98,6% der gro\u00dfen Industriebetriebe die Produktion wieder aufgenommen, und im Durchschnitt sind 89,9% der Besch\u00e4ftigten bereits wieder erwerbst\u00e4tig &#8211; eine bedeutende Kraft, um die Weltwirtschaft wieder auf den richtigen Weg zu bringen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"small-title\">\n<h3><strong>China leistet tatkr\u00e4ftige Hilfe<\/strong><\/h3>\n<div class=\"long-bar\"><\/div>\n<\/div>\n<p>Seit dem Ausbruch von COVID-19 beteiligt sich China in offener, transparenter und verantwortungsvoller Weise aktiv an den weltweiten Bem\u00fchungen zur Bek\u00e4mpfung der Krankheit. China hat die WHO rechtzeitig auf den neuesten Stand gebracht, die Genomsequenz des Virus ver\u00f6ffentlicht und seine Erfahrungen mit der Pr\u00e4vention und Behandlung vorbehaltlos weitergegeben. Wir haben nach bestem Wissen und Gewissen Hilfe angeboten, was von der WHO und der internationalen Gemeinschaft weithin anerkannt wurde. Pr\u00e4sident Xi Jinping f\u00fchrte Telefongespr\u00e4che mit 29 Staats- und Regierungschefs und Vorsitzenden internationaler Organisationen und nahm am au\u00dferordentlichen G20-Gipfel der Staats- und Regierungschefs zu COVID-19 teil. Premierminister Li Keqiang telefonierte auch mit mehreren ausl\u00e4ndischen Staatsf\u00fchrern und nahm am Sondergipfel der ASEAN Plus Drei zu COVID-19 teil. Zwischen dem 1. M\u00e4rz und dem 10. April exportierte China rund 7,12 Milliarden Schutzmasken, 55,57 Millionen Schutzanz\u00fcge, 3,59 Millionen Infrarot-Thermometer, 20.100 Beatmungsger\u00e4te und 13,69 Millionen Schutzbrillen. Bis zum 12. April haben wir 14 medizinische Expertengruppen in zw\u00f6lf L\u00e4nder entsandt, und die chinesischen Medizinexperten hielten 83 Videokonferenzen mit ihren Kollegen aus 153 L\u00e4ndern ab, um die betroffenen L\u00e4nder bei der Reaktion auf die Epidemie zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Gleichzeitig k\u00fcmmern wir uns stets um die Sicherheit und Gesundheit der chinesischen B\u00fcrger in \u00dcbersee. Die gesamte diplomatische Front wurde mobilisiert und unverz\u00fcglich in Bewegung gesetzt, um grundlegende Informationen \u00fcber chinesische Staatsb\u00fcrger im Ausland und ihre Schwierigkeiten zu sammeln. Wir haben sie in eine gemeinsame Kampagne gegen das Virus durch gegenseitige Hilfe eingebunden. Wir halfen ihnen, Zugang zu lokalen Gesundheitsdienstleistern und durch Ferndiagnose zu denen in China zu erhalten. Wir entsandten gemeinsame Einsatzgruppen, um Dienste und Unterst\u00fctzung anzubieten. Wir richteten einen besonderen konsularischen Schutzmechanismus ein und planten Fl\u00fcge, um chinesische Staatsb\u00fcrger, die wegen des Ausbruchs im Ausland gestrandet waren, nach Hause zu bringen. Wir finden Wege, um Probleme f\u00fcr ausl\u00e4ndische Studenten zu l\u00f6sen, und lieferten Gesundheitspakete an alle Studenten aus, die sie brauchten. Vor kurzem bestand eine wichtige Aufgabe meines Generalkonsulats darin, minderj\u00e4hrige chinesische Sch\u00fcler in unserem Konsularbezirk bei Ad-hoc-R\u00fcckfl\u00fcgen nach China zu unterst\u00fctzen. Obwohl New York City das Epizentrum ist und ein hohes Infektionsrisiko am Flughafen besteht, wenn Sch\u00fclern und Studenten beim Einsteigen geholfen wird, haben viele meiner Kollegen diese Aufgabe ohne Z\u00f6gern \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Meine Damen und Herren,<\/p>\n<p>die Pandemie w\u00fctet nach wie vor auf der ganzen Welt. Mehr als 200 L\u00e4nder und Regionen sind betroffen, \u00fcber zwei Millionen Menschen sind infiziert und mehr als 160.000 starben. Es ist wahrscheinlich, da\u00df sich die Pandemie in Afrika, S\u00fcdasien, Lateinamerika und anderen unterentwickelten Regionen weiter ausbreitet und weitere Opfer fordert. L\u00e4nder, die den H\u00f6hepunkt des ersten Ausbruchs hinter sich haben, m\u00fcssen wachsam gegen\u00fcber der zweiten Welle des Ausbruchs sein.<\/p>\n<p>Selbst wenn wir aus der Pandemie herauskommen, k\u00f6nnten wir einem Dominoeffekt ausgesetzt sein: wirtschaftliche Rezession, soziale Unruhen, Nahrungsmittelkrise, Fl\u00fcchtlingswellen und sogar internationale Konflikte. Einige Leute sagen, dies sei die gr\u00f6\u00dfte Krise der menschlichen Gesellschaft seit dem Zweiten Weltkrieg. Die Menschen auf der ganzen Welt sind beunruhigt und erwarten, da\u00df die internationale Gemeinschaft gemeinsam L\u00f6sungen erarbeiten kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"small-title\">\n<h3><strong>Die Krise gemeinsam \u00fcberwinden<\/strong><\/h3>\n<div class=\"long-bar\"><\/div>\n<\/div>\n<p>Als die beiden gr\u00f6\u00dften Volkswirtschaften der Welt r\u00fccken China und die Vereinigten Staaten in den Mittelpunkt der globalen Aufmerksamkeit, ob sie L\u00e4nder dazu bringen k\u00f6nnen, diese Krise zu \u00fcberwinden.<\/p>\n<p>Wie Sie wissen, befinden sich die Beziehungen zwischen China und den USA in einer beispiellos schwierigen Phase. Die Vereinigten Staaten sehen in China einen wichtigen strategischen Konkurrenten und verfolgen eine Chinapolitik der umfassenden Eind\u00e4mmung und Unterdr\u00fcckung durch die \u201eressort\u00fcbergreifende Strategie\u201c. Infolgedessen ist diese Beziehung zunehmend der Gefahr einer Entgleisung ausgesetzt. Es mu\u00df noch viel \u00fcberwunden werden, damit die beiden L\u00e4nder ihre Differenzen aufgeben und sich auf die Zusammenarbeit konzentrieren k\u00f6nnen. Da die Auswirkungen der Krise auf die Welt sich rasch entwickeln, ist es notwendig, unsere Herangehensweise an die wachsenden Beziehungen zwischen China und den USA zu \u00fcberdenken, und zwar nicht nur im Interesse der beiden L\u00e4nder, sondern im Interesse der ganzen Welt.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte Ihnen drei Punkte zu bedenken geben.<\/p>\n<p><em>Erstens verdeutlicht die Epidemie die gegenseitige Abh\u00e4ngigkeit zwischen China und den Vereinigten Staaten. Keine Seite kann die Herausforderungen ohne die Unterst\u00fctzung der anderen \u00fcberleben.<\/em><\/p>\n<p>Im 21. Jahrhundert ist es ein unaufhaltsamer Trend, da\u00df die verschiedenen L\u00e4nder immer st\u00e4rker miteinander verflochten sein und somit mehr gemeinsame Interessen und Herausforderungen haben werden. Die menschliche Gesellschaft ist in der Tat zu einer Gemeinschaft mit einer gemeinsamen Zukunft geworden. Angesichts globaler Herausforderungen wie Infektionskrankheiten, Klimawandel und Terrorismus k\u00f6nnen selbst Gro\u00dfm\u00e4chte wie China und die Vereinigten Staaten nicht im Alleingang k\u00e4mpfen. In seinem j\u00fcngsten Telefongespr\u00e4ch mit Pr\u00e4sident Trump betonte Pr\u00e4sident Xi, die beiden L\u00e4nder sollten ihre Anstrengungen b\u00fcndeln, die Zusammenarbeit in Bereichen wie Vorbereitung und Reaktion auf Seuchenausbr\u00fcche verst\u00e4rken und zum Aufbau einer Beziehung beitragen, die auf Konflikt- und Konfrontationsverzicht, gegenseitigem Respekt und einer f\u00fcr alle Seiten vorteilhaften Zusammenarbeit beruht.<\/p>\n<p>Dies zeigt die Richtung f\u00fcr die k\u00fcnftige Entwicklung unserer bilateralen Beziehungen auf. Mit Blick auf die Zukunft m\u00fcssen beide Seiten die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Global Governance in den Bereichen \u00f6ffentliche Gesundheit, Wirtschaft und Finanzen st\u00e4rken und gemeinsame Pr\u00e4ventions- und Kontrollnetze aufbauen. Wir sollten bei der Entwicklung von Impfstoffen und Medikamenten zusammenarbeiten, die Makropolitik besser koordinieren, um dem Abw\u00e4rtsdruck auf die Weltwirtschaft entgegenzuwirken und Stabilit\u00e4t und Wohlstand in der Welt zu erhalten.<\/p>\n<p><em>Zweitens unterstreicht die Epidemie die tiefe Freundschaft zwischen Chinesen und Amerikanern, die die Hauptstr\u00f6mung unserer Beziehungen darstellt.<\/em><\/p>\n<p>Da das Virus in China und den USA seinen Tribut fordert, haben sich unsere beiden V\u00f6lker daf\u00fcr entschieden, sich gegenseitig zu unterst\u00fctzen, anstatt f\u00fcr das Geschehen am anderen Ufer des Pazifik gleichg\u00fcltig zu sein. Als China in tiefer Not war, haben uns Menschen aus verschiedenen Bereichen der amerikanischen Gesellschaft geholfen, wof\u00fcr wir immer aufrichtig dankbar sind. Jetzt sind die USA zum Epizentrum der Welt geworden, mit fast 900.000 diagnostizierten Corona-F\u00e4llen und mehr als 50.000 Toten. Das chinesische Volk versteht, welche Schwierigkeiten das amerikanische Volk durchmacht, und wir sind bereit, im Gegenzug nach besten Kr\u00e4ften Hilfe anzubieten. Unvollst\u00e4ndigen Statistiken zufolge spendeten chinesische staatliche Stellen auf allen Ebenen, Unternehmen und Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen den USA 2,46 Milliarden Masken &#8211; das sind sieben Masken f\u00fcr jeden Amerikaner -, dazu fast 5000 Beatmungsger\u00e4te, 258 Millionen medizinische Handschuhe, 29,3 Millionen chirurgische Schutzanz\u00fcge und 3,13 Millionen Schutzbrillen. In den letzten Wochen haben wir von der amerikanischen Bev\u00f6lkerung zahlreiche aufrichtige Anerkennungen erhalten.<\/p>\n<p>Ich glaube, da\u00df die Freundschaft unserer beiden V\u00f6lker durch die Bew\u00e4hrungsprobe dieses Kampfes noch st\u00e4rker werden wird. Unsere beiden Regierungen m\u00fcssen der Mehrheit unserer beiden V\u00f6lker Beachtung schenken und gleichzeitig diese Beziehung ausbauen. Wir d\u00fcrfen uns nicht von einigen Extremisten fangen lassen, die immer wieder Zwietracht und Entkoppelung zwischen unseren beiden Nationen s\u00e4en.<\/p>\n<p><em>Drittens zeigt die Epidemie, da\u00df die Beziehungen zwischen China und den USA immer noch mit komplizierten Problemen belastet sind. Bei der L\u00f6sung der Probleme und Differenzen m\u00fcssen wir aufh\u00f6ren, an die dunkle Seite des Menschen zu appellieren, und die gute Seite sehen.<\/em><\/p>\n<p>Seit dem Ausbruch dieser Epidemie, insbesondere nachdem die Lage in den USA ernst wurde, bemerken wir in den Vereinigten Staaten viele negative Stimmen \u00fcber China. Einige Leute beschuldigten China, den Ausbruch zu verschleiern, einige erfanden sogar die Geschichte, da\u00df das Virus aus einem chinesischen Labor stamme, und schworen, China zur Rechenschaft zu ziehen. Einige Leute stigmatisierten China und diskriminierten ethnische Chinesen.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte darauf hinweisen, da\u00df es in der internationalen Gemeinschaft einige unterschiedliche Ansichten \u00fcber den Ursprung des Virus gibt. Die R\u00fcckverfolgung des Virus ist ein schwieriges wissenschaftliches Problem und sollte von Fachleuten mit wissenschaftlichen Beweisen sorgf\u00e4ltig gepr\u00fcft werden. COVID-19 ist ein v\u00f6llig neues Virus, und sein Ausbruch kommt unerwartet. Alle Nationen brauchen etwas Zeit, um die Situation zu verstehen und darauf zu reagieren. Im fr\u00fchesten Stadium war es China aufgrund der kleinen Zahl unbekannter F\u00e4lle unm\u00f6glich, die Welt zu warnen. Einige L\u00e4nder verwechselten das COVID-19 anf\u00e4nglich auch mit einer Erk\u00e4ltung oder Lungenentz\u00fcndung. Infektionskrankheiten k\u00f6nnen in jedem Land und in jeder ethnischen Gruppe ausbrechen.<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen unser Bestes tun, um bei dieser Pandemie eine Diskriminierung irgendeines Landes und irgendeiner Gruppe zu verhindern. Auch amerikanische B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger k\u00f6nnten sich im Ausland zunehmend Diskriminierung ausgesetzt sehen, wenn sich die Situation hier verschlimmert. Andere L\u00e4nder zu beschuldigen und zum S\u00fcndenbock zu machen, Rassendiskriminierung und Fremdenfeindlichkeit zu sch\u00fcren, wird weder dazu beitragen, die Welt in die Lage zu versetzen, mit der Epidemie und ihren Auswirkungen fertig zu werden, noch wird es dazu beitragen, uns bei der Bew\u00e4ltigung anderer globaler Herausforderungen in der Zukunft zu vereinen. Es wird nur Chaos in der Weltordnung s\u00e4en und V\u00f6lkern rund um den Globus noch mehr Schaden zuf\u00fcgen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"small-title\">\n<h3><strong>Die Krise ist auch eine Chance<\/strong><\/h3>\n<div class=\"long-bar\"><\/div>\n<\/div>\n<p>Meine Damen und Herren, der ehemalige US-Pr\u00e4sident John F. Kennedy hat schon vor langer Zeit erkannt: \u201eWenn man das Wort ,Krise\u2018 auf Chinesisch schreibt, besteht es aus zwei Zeichen &#8211; das eine steht f\u00fcr Gefahr, das andere steht f\u00fcr Chance.\u201c Die COVID-19-Krise hat in der Tat beispiellose Herausforderungen f\u00fcr die Welt mit sich gebracht, aber sie bietet den L\u00e4ndern auch beispiellose M\u00f6glichkeiten, neue Wege zu beschreiten. Ich glaube, wenn wir eine langfristige Perspektive einnehmen, mutig, kooperativ und innovativ bleiben, dann werden wir in der Lage sein, die Herausforderungen zu \u00fcberwinden, die Krise in Chancen zu verwandeln und eine bessere Zukunft f\u00fcr China und die Vereinigten Staaten und f\u00fcr die menschliche Gemeinschaft zu er\u00f6ffnen.<\/p>\n<p>Ich danke Ihnen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Chinesischer Generalkonsul: &quot;Covid-19 zeigt die Abh\u00e4ngigkeit zwischen China und den USA&quot;\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/lKR-bJnFjA4?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\"><strong>Diskussion<\/strong><\/span><\/p>\n<p><strong>Jacques Cheminade<\/strong>, Vorsitzender von\u00a0Solidarit\u00e9 et Progr\u00e8s, ehem. franz\u00f6sischer Pr\u00e4sidentschaftskandidat<br \/>\n&#8222;Ein Europa, dessen man sich nicht sch\u00e4men mu\u00df&#8220;<\/p>\n<div class=\"toggle-container\"><a href=\"#\" class=\"toggle\"><span class=\"toggle-sign\"><\/span><span class=\"toggle-title\">Hier die Rede lesen<\/span><\/a><\/p>\n<div class=\"toggle-content\">\n<p>Vor einigen Tagen hatte ich ein Gespr\u00e4ch mit dem Schweizer Autor Jean Ziegler \u00fcber die Notfallinitiativen, die ergriffen werden m\u00fcssen, um ein neues Paradigma in den internationalen Beziehungen aufzubauen. Er unterst\u00fctzt unsere Ziele voll und ganz, weil er schon immer ein Verfechter von Gerechtigkeit und Nahrung f\u00fcr alle ist und weil er \u00fcberzeugt ist, da\u00df auch die st\u00e4rksten Mauern durch ihre Risse fallen werden.<\/p>\n<p>In diesem Zusammenhang waren wir uns sofort einig, da\u00df Europa in seiner heutigen Verfassung ein hoffnungsloser Fall ist, eine verlorene Sache, f\u00fcr die man sich sch\u00e4men mu\u00df. Die Fl\u00fcchtlingslager in der T\u00fcrkei oder in Libyen &#8211; faktisch Konzentrationslager, die von Hunger und Pandemien bedroht sind &#8211; sprechen schon an sich eine klare Sprache gegen uns. Angesichts der Tatsache, da\u00df die europ\u00e4ischen Nationen in der universellen Sinfonie &#8211; einer harmonischen \u201eTianxia\u201c, wie die Chinesen sagen w\u00fcrden &#8211; ihren Part spielen m\u00fcssen, besteht unsere Aufgabe nun darin, die richtigen Instrumente zu beschaffen, damit wir den Part eines Europas spielen k\u00f6nnen, dessen man sich nicht sch\u00e4men mu\u00df.<\/p>\n<p>Weil es nicht viel Zeit verdient, werde ich nur kurz dar\u00fcber sprechen, was die Europ\u00e4ische Union derzeit tut oder meistens nicht tut. Sie verh\u00e4lt sich wie ein f\u00fchrerloser Haufen oligarchischen Gesindels. Die j\u00fcngsten Tagungen des Europ\u00e4ischen Rates beweisen trotz der Abwesenheit des Vereinigten K\u00f6nigreichs, da\u00df immer noch derselbe Geist des \u201eTeile und Herrsche\u201c und der Unterwerfung unter die Diktatur des Geldes herrscht.<\/p>\n<p>Um aus diesem verabscheuungsw\u00fcrdigen und selbstzerst\u00f6rerischen Schlamassel herauszukommen, m\u00fcssen wir in uns das Beste unserer kulturellen und wirtschaftlichen Traditionen wachrufen, zum Vorteil aller europ\u00e4ischen Nationen und aller anderen Nationen der Welt. Ist das utopischer Idealismus? Nein, ganz im Gegenteil. Denn es ist gerade die egoistische Ideologie, die von allen geteilt wird, diese \u201erealistische und pragmatische\u201c Ideologie, die unser gemeinsames Immunsystem, unsere \u00f6ffentliche Gesundheit und unser finanzielles Immunsystem zerst\u00f6rt hat. Das Ergebnis ist, da\u00df wir angesichts der Pandemie keine oder viel zu wenig Masken, Tests und Beatmungsger\u00e4te hatten und unf\u00e4hig waren, etwas vorherzusehen, was unsere Staatsf\u00fchrungen f\u00fcr unvorhersehbar hielten.<\/p>\n<p>Diese gesamte F\u00fchrung ist gescheitert, wie lauter Hamlets, nicht als Individuen, sondern weil ihre Anpassung an die individualistische, egoistische Geldgier unserer Gesellschaft dazu f\u00fchrte, da\u00df ihre Ohnmacht durch Fahrl\u00e4ssigkeit kriminelle Ausma\u00dfe annahm. Regieren hei\u00dft vorhersagen, und nicht vorhersagen f\u00fchrt einen zum Scheitern. Leonardo da Vinci f\u00fcgt ironisch hinzu: \u201eWer nicht vorhersagt, der jammert schon.\u201c<\/p>\n<p>Lassen Sie uns also kurz betrachten, was die Europ\u00e4ische Union und die europ\u00e4ischen Staaten getan haben. Um es mit einem Beispiel zu sagen: Sie haben unseren Krankenh\u00e4usern kurzfristige finanzielle Vorschriften gemacht &#8211; \u201ejust in time\u201c &#8211; und ruinierten damit deren F\u00e4higkeit, richtig zu reagieren. In Wirklichkeit sollten die Staaten selbst wie gute \u00f6ffentliche Krankenh\u00e4user funktionieren, die sich der kollektiven Verantwortung, der Wahrhaftigkeit und der F\u00fcrsorge f\u00fcr alle verschrieben haben, und statt blo\u00df Zahlen und Statistiken in Geldeinheiten sollten sie Ideen und Initiativen liefern, wie wir einfach menschlicher werden.<\/p>\n<p>So war das erste, was Christine Lagarde, die Chefin der Europ\u00e4ischen Zentralbank (EZB), der wahren Streitmacht der Europ\u00e4ischen Union, zu sagen hatte: \u201eEin Schuldenerla\u00df ist undenkbar. Vielleicht dauert es viele Jahrzehnte, bis die Schulden zur\u00fcckgezahlt werden, aber sie m\u00fcssen zur\u00fcckgezahlt werden.\u201c<\/p>\n<p>Nun werfen die Europ\u00e4ische Union und die europ\u00e4ischen Staaten, wie die Vereinigten Staaten und das Vereinigte K\u00f6nigreich, mit Milliarden und Abermilliarden von Euro um sich &#8211; zum Teil, um die Produzenten zu retten und die Verbraucher durch mehr Schulden w\u00e4hrend dieser Pandemie zu unterst\u00fctzen, aber das meiste davon dient nur dazu, mehr von der Droge Geld in die Finanzkreisl\u00e4ufe der Oligarchie zu pumpen. Einfach ausgedr\u00fcckt, sie geben elektronische Impulse, die sie Geld nennen, haupts\u00e4chlich um einen Bankrott des gesamten Systems zu vermeiden. Es handelt sich hier nicht mehr um eine sogenannte \u201eMarktwirtschaft\u201c, sondern um eine Marktwirtschaft ohne Markt, in der alle Spieler weiter mit Chips und Murmeln spielen, die von den Zentralbanken verteilt werden.<\/p>\n<p>Seien wir pr\u00e4zise: Fr\u00fcher war die EZB durch ihre eigenen Regeln gezwungen, Wertpapiere von den Banken zur\u00fcckzukaufen &#8211; aber nur die mit einer bestimmten Bonit\u00e4t! Das bedeutete Staatsanleihen oder AAA- oder A-Anleihen erster Qualit\u00e4t. Nun beschlo\u00df sie eigenm\u00e4chtig, hochverzinsliche Schuldverschreibungen, Schrottanleihen zum Scheitern verurteilter Unternehmungen, zur\u00fcckzukaufen. Die EZB rettet also alles mit elektronischem Falschgeld, \u00e4hnlich wie die amerikanische Federal Reserve!<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus haben die Finanzminister der Europ\u00e4ischen Union am 9. April beschlossen, ein Fazilit\u00e4tspaket von 540 Milliarden Euro zu schaffen &#8211; 240 Milliarden vom Europ\u00e4ischen Stabilit\u00e4tsmechanismus (ESM), 200 Milliarden von der Europ\u00e4ischen Investitionsbank und 100 Milliarden von der Kommission. Aber das meiste davon ist geliehenes, sogenanntes gehebeltes Geld, das auf den M\u00e4rkten geborgt wird! Dieses Geld flie\u00dft gr\u00f6\u00dftenteils zur\u00fcck in den Finanzkreislauf, indem sie das geborgte Geld weiterverleiht, die EZB dient somit als eine Art \u201eKreditgeber der letzten Instanz\u201c f\u00fcr die Finanzbetr\u00fcger!<br \/>\nDie europ\u00e4ischen Staaten ihrerseits habe massive Hilfspakete organisiert: 410 Milliarden Euro f\u00fcr Frankreich, 1100 Milliarden f\u00fcr Deutschland, 475 Milliarden f\u00fcr das Vereinigte K\u00f6nigreich, vergleichbar mit den 2200 Milliarden Dollar der Vereinigten Staaten. Das meiste davon basierte worauf? Auf neuen Krediten und der Stundung von Zahlungen, womit mehr Schulden angeh\u00e4uft werden, ohne die Mittel zu schaffen, sie zur\u00fcckzuzahlen!<\/p>\n<p>Um es \u00fcber die stumpfen Formalit\u00e4ten hinaus verst\u00e4ndlich zu machen: Die Pandemie hat den finanziellen Schwindel, der auf einem wahnsinnigen Schneeball-Schuldensystem beruht, nur aufgedeckt, sie war ein Ausl\u00f6ser f\u00fcr den Crash, aber nicht die eigentliche Ursache! Die finanzielle Situation vor der Pandemie war schuld daran, da\u00df nichts getan wurde, um sie zu verhindern: weil es keinen kurzfristigen Gewinn brachte.<\/p>\n<p>Als die Pandemie dann kam, gab es keine Masken, keine Beatmungsger\u00e4te, keine Tests, und die einzig m\u00f6gliche L\u00f6sung zu ihrer Bek\u00e4mpfung war die Isolation der Bev\u00f6lkerung. Das mu\u00dfte getan werden, und es wurde getan, aber auf inkompetente Art und Weise, ohne wirkliche Zusammenarbeit zwischen den europ\u00e4ischen Nationen, was in der Folge die Wirtschaft blockierte. Und die \u201eL\u00f6sung\u201c bestand darin, noch mehr elektronisches Falschgeld zu verbreiten, um ein Gegengewicht zum Stillstand der Wirtschaft zu schaffen und jeden Bankrott zu verhindern, haupts\u00e4chlich zum Nutzen der Betr\u00fcger! Noch mehr Schulden, um ein \u00fcberschuldetes System zu retten, und das meiste davon, um die Insider-Haie zu retten! So kam es zu einer Erholung an der Wall Street durch das Management der Blase aller Blasen, jedoch ohne Chance auf eine echte, physische wirtschaftliche Erholung im Rahmen eines solchen Systems.<\/p>\n<p>Doch das Schlimmste kommt erst noch: Weil es nicht genug Geld gibt, um weiterzumachen, plant die Europ\u00e4ische Kommission, entweder 1000 Milliarden Euro auf den M\u00e4rkten zu leihen oder den europ\u00e4ischen Gemeinschaftshaushalt als Garantie zu nehmen, um 1500 Milliarden sogenannte \u201eewige Schulden\u201c zu drucken, wobei man nur die Zinsen zahlt, was durch eine \u00d6kosteuer finanziert werden soll, und das Kapital wird nie zur\u00fcckgezahlt.<\/p>\n<p>Wir sind wirklich an Bord des Narrenschiffs, auf dem arrogante Kapit\u00e4ne so tun, als k\u00f6nnten sie den Eisbergen Befehle erteilen, und Banker wie der Gouverneur der Bank von Frankreich, Fran\u00e7ois Villeroy de Galhau, st\u00e4ndig verzweifelt wiederholen: \u201eIhr m\u00fc\u00dft das Geld zur\u00fcckzahlen.\u201c Gemeint sind nat\u00fcrlich nicht die Zocker britischen Stils und ihre Partner, sondern wir alle, Erzeuger wie Verbraucher.<\/p>\n<p>La\u00dft uns aus diesem Schlamassel herauskommen! Diese Europ\u00e4ische Union und die Regierungen ihrer Mitgliedstaaten sind oligarchischer M\u00fcll, la\u00dft uns wiederaufbauen im Geist der 30 glorreichen Jahre und des Wirtschaftswunders des europ\u00e4ischen Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg, damit wir besser werden, was n\u00f6tig ist, um die Herausforderung zu meistern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"small-title\">\n<h3><strong>Der Vorteil des anderen<\/strong><\/h3>\n<div class=\"long-bar\"><\/div>\n<\/div>\n<p>Der Ausgangspunkt ist, da\u00df das beste Gegenmittel gegen jede Pandemie die internationale Zusammenarbeit ist. Das bedeutet menschliche Solidarit\u00e4t zum Aufbau eines \u201eWin-Win-Systems\u201c, wie es der chinesische Pr\u00e4sident in vielen seiner Reden definiert hat.<\/p>\n<p>Die Europ\u00e4ische Union und ganz allgemein die Staaten der westlichen Seite unserer Hemisph\u00e4re verfolgen leider einen entgegengesetzten Kurs. Ein Beweis daf\u00fcr sind der ekelhafte Kampf unter den Staaten darum, wer die Masken kaufen kann, die ihnen allen wegen ihrer egoistischen Politik fehlten, und die Unf\u00e4higkeit so vieler Menschen, zu verstehen, warum es notwendig ist, die Maske anzuziehen, wenn denn eine zur Verf\u00fcgung steht: nicht zu unserem eigenen Schutz, sondern um die anderen vor unseren Tr\u00f6pfchen zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>Diese beiden Beispiele beweisen, da\u00df der Begriff des \u201eVorteils des anderen\u201c aus dem Westf\u00e4lischen Frieden, der die Grundlage f\u00fcr den Frieden zwischen den Nationen bildet &#8211; und der dem konfuzianischen Prinzip entspricht, da\u00df das, was man f\u00fcr die anderen tut, einen selbst auf den Weg zum ren bringt -, da\u00df dieser grundlegende Begriff der Zivilisation in unserem Europa des 21. Jahrhunderts irgendwie verloren gegangen ist. Unsere Aufgabe besteht also nicht nur darin, f\u00fcr den anderen alles Gute zu tun, was wir uns w\u00fcnschen, da\u00df er f\u00fcr uns tun k\u00f6nnte, sondern die besten Voraussetzungen daf\u00fcr zu schaffen, da\u00df er oder sie das Gute f\u00fcr alle schafft. In diesem Zusammenhang ist es bemerkenswert, da\u00df China, Ru\u00dfland und Kuba die L\u00e4nder waren, die Italien zu Hilfe eilten, w\u00e4hrend in Frankreich und Deutschland und erst recht in den Vereinigten Staaten viele egoistische Stimmen dies als \u201ePropagandaaktion\u201c abtaten, obwohl ihre L\u00e4nder selbst so wenig getan hatten.<\/p>\n<p>An zweiter Stelle steht die unerbittliche Verpflichtung, die Wahrheit zu sagen, die mit dem Vorteil des anderen symbiotisch ist. Unsere offiziellen Europ\u00e4er sind zu L\u00fcgnern geworden. Weil wir nicht in der Lage waren, gen\u00fcgend Masken herzustellen oder zu kaufen, hat man in Frankreich und in den Vereinigten Staaten anfangs so getan, als seien sie gar nicht notwendig. Die Sprecherin der franz\u00f6sischen Regierung behauptete sogar, sie seien f\u00fcr uns Laien zu schwierig zu tragen, sogar f\u00fcr sie selbst. Schuld an solchen L\u00fcgen ist nicht der Charakter dieser unangenehmen Frau, sie sind das Resultat einer Finanzwelt, in der man L\u00fcgen f\u00fcr einen cleveren Schachzug h\u00e4lt, um auf Kosten aller anderen zu gewinnen. Das L\u00fcgen ist zu einer perversen Kunst geworden.<\/p>\n<p>Drittens kann man &#8211; wenn man der Welt und den anderen direkt ins Auge schaut, inspiriert von der Verpflichtung zur Wahrheit und zum Gemeinwohl &#8211; sehr wohl vorausschauen, anders als alle unsere westlichen Regierungen \u00fcber das Coronavirus behaupten. Es ist sogar noch schlimmer: Sie tun so, als sei es unm\u00f6glich gewesen, dieses Unerwartete vorauszusehen, aber gleichzeitig machen sie der chinesischen Regierung Vorw\u00fcrfe, sie habe die Bedeutung dieses Unerwarteten, das ihnen selbst entgangen ist, nicht vorausgesehen! Schlimmer noch, es l\u00e4uft eine Kampagne, China zum S\u00fcndenbock zu machen und zu beschuldigen und sogar zu verklagen, hohen Schadenersatz zu zahlen!<\/p>\n<p>Vorauszusehen bedeutet, die Konsequenzen dessen abzusch\u00e4tzen, was man tut oder unterl\u00e4\u00dft, und das ist die Aufgabe einer Regierung. Wenn man diese Folgen und damit die eigene Verantwortung absch\u00e4tzt, kann man einen Phasenwechsel prognostizieren. Nicht durch Ableitung, Induktion oder Extrapolation aus dem Bestehenden, sondern durch Absch\u00e4tzen der Auswirkungen von Handlungen auf die Zukunft.<\/p>\n<p>Das ist es, was die Pasteurschen Epidemiologen und Virologen \u201eSentinel-Medizin\u201c nannten, eine Medizin, die sich auf die Raumzeit der Kranken bezieht, die mit den Augen der Zukunft auf die Zusammenh\u00e4nge zwischen ihrer physischen Umgebung und ihrer Krankheit blickt. Immer in Erwartung von Ver\u00e4nderungen, \u00dcberraschungen. Wer aber stattdessen die menschlichen Priorit\u00e4ten zugunsten einer linearen Statistik des finanziellen Profits aufgibt, der ist dazu verdammt, politische Verbrechen zu begehen.<\/p>\n<p>Engagement zum Vorteil des anderen, Wahrhaftigkeit und Voraussicht sind gefragt: dann sind das, was sie \u201eSchwarze Schw\u00e4ne\u201c nennen, zu erwartende Folgen katastrophaler Entscheidungen f\u00fcr die Menschheit.<\/p>\n<p>Aus diesem Grund konnte Lyndon LaRouche, der sich voll und ganz dem Schicksal der Menschheit verpflichtet f\u00fchlte, die katastrophalen Folgen der Entkoppelung von Dollar und Gold am 15. August 1971 vorhersehen. Er sah, da\u00df damit eine \u00c4ra der finanziellen und moralischen Deregulierung eingeleitet wurde, die globale Pandemien zur Folge h\u00e4tte, wenn nichts getan wird, um den Kurs der Gesellschaft zu \u00e4ndern. Er schrieb verschiedene Warnungen zu diesem Thema, \u00fcber die andere Redner sprechen werden, aber solche Warnungen wurden aus finanzieller Gier heraus nicht in Betracht gezogen.<\/p>\n<p>Dann kam der Washingtoner Konsens, eine Verabredung der westlichen M\u00e4chte, die noch nicht entwickelten Staaten zu zwingen, ihre Schulden auf Kosten ihrer Infrastrukturprojekte in Gesundheitswesen, Bildung und Verkehr zur\u00fcckzuzahlen &#8211; eine Schuld, die durch die Anh\u00e4ufung von Zinseszinsen viel h\u00f6her wurde als die geliehene Summe. Durch einen solchen Proze\u00df wurden sie \u201eunterentwickelt\u201c.<\/p>\n<p>Dieses kriminelle Verhalten hat zu der gegenw\u00e4rtigen Lage gef\u00fchrt und verlangt von uns im Westen, zusammen mit China und Ru\u00dfland, ein sofortiges Eingreifen, um ein von oben durchorganisiertes Programm f\u00fcr eine globale Mobilisierung gegen eine Pandemie zu starten.<\/p>\n<p>Genau das hat Mauro Ferrari, der Pr\u00e4sident des Europ\u00e4ischen Forschungsrates der EU, versucht, er wollte ein solches wissenschaftliches Programm zur Bek\u00e4mpfung des Virus durchsetzen, aber er mu\u00dfte am 8. April, mitten in der Pandemie, zur\u00fccktreten, weil die europ\u00e4ischen Beh\u00f6rden sein Programm nicht einmal in Erw\u00e4gung zogen. Wir selbst vom Schiller-Institut schlagen \u201eLaRouches Apollo-Mission\u201c vor, um die globale Pandemie zu besiegen (vgl. Neue Solidarit\u00e4t 18-20\/2020), weil die Regierungen zwar vorgeben, wie in einem Krieg zu mobilisieren, aber nicht f\u00e4hig oder nicht willens sind, Strategien zu entwerfen, Mobilisierungen vorzuschlagen oder anders zu denken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"small-title\">\n<h3><strong>Vier Viren<\/strong><\/h3>\n<div class=\"long-bar\"><\/div>\n<\/div>\n<p>Die Wahrheit ist, da\u00df sie Gefangene von mindestens vier Viren sind, die ihre menschenfeindliche Politik inspirieren oder ihre m\u00f6glichen Kampfabsichten l\u00e4hmen.<\/p>\n<p>Diese vier Viren, die zusammengenommen die Viren aller auf Sklaverei oder Schuldknechtschaft gegr\u00fcndeten Imperien darstellen, sind: das Finanzvirus, das malthusianische Virus, das geopolitische Virus und das b\u00fcrokratische Virus. Jegliche internationale Zusammenarbeit f\u00fcr das Gemeinwohl erfordert die Ausrottung solcher Viren, die in unserer europ\u00e4ischen Geschichte verschiedene Sprachen und Akzente gesprochen haben, heute aber definitiv britisch sind, wie Helga Zepp-LaRouche vorhin erl\u00e4utert hat.<\/p>\n<p>Das finanzielle Virus sollte f\u00fcr die meisten von uns offensichtlich sein. Es gibt keine finsteren M\u00e4chte an irgendwelchen finsteren Orten, die unseren Untergang planen &#8211; wir werden ausgeraubt, wie es das Britische Empire tut und immer getan hat in seiner Welt, in der \u201edie Sonne nie untergeht\u201c. Es basiert auf der Verwaltung abscheulicher, illegitimer Schulden, nie auf n\u00fctzlichen Programmen zur Schaffung von Entwicklungsplattformen, sondern auf dem ewigen Besitz von Finanzverm\u00f6gen.<\/p>\n<p>Ein solches System ist unf\u00e4hig, die Entdeckung neuer physikalischer Prinzipien zu f\u00f6rdern, die, wenn sie als Technologien entwickelt werden, eine Erh\u00f6hung der potentiellen relativen Bev\u00f6lkerungsdichte bewirken. Der Zusammenhang zwischen diesem Potential und der Energieflu\u00dfdichte war Lyndon LaRouches grundlegende Entdeckung. Das heutige Europa ist unf\u00e4hig, die Mittel zur Verf\u00fcgung zu stellen, um auch nur seine eigene Bev\u00f6lkerung auf dem gegenw\u00e4rtigen Niveau zu erhalten: Die Bed\u00fcrfnisse zur Erhaltung der gegenw\u00e4rtigen Bev\u00f6lkerungsdichte Europas \u00fcbersteigen das Potential, das zur Verbesserung der zuk\u00fcnftigen Dichte notwendig w\u00e4re. So stellte LaRouche wissenschaftlich fest, da\u00df der Westen im Rahmen seiner gegenw\u00e4rtigen Funktionsweise dem Untergang geweiht ist: Die EZB oder die amerikanische Federal Reserve m\u00f6gen Billionen an Falschgeld produzieren, aber niemals Masken, Atemger\u00e4te, Stahl, Br\u00fccken, Flugzeuge, Werkzeuge und Maschinen im allgemeinen &#8211; sie sind unf\u00e4hig, Kredite f\u00fcr eine bessere Zukunft zu vergeben, weil ihre Augen auf die sterilen N\u00fcstern der Vergangenheit gerichtet sind, statt auf die K\u00f6pfe derjenigen, die in der Vergangenheit die Voraussetzungen f\u00fcr eine Zukunft geschaffen haben.<\/p>\n<p>Das zweite Virus ist der Malthusianismus, der soziale Ausdruck des Finanzvirus. Es st\u00fctzt sich auf die angebliche \u201eTatsache\u201c, da\u00df die Welt aus begrenzten Ressourcen bestehe und da\u00df eine Produktion, die in einem arithmetischen Verh\u00e4ltnis w\u00e4chst, w\u00e4hrend die Bev\u00f6lkerung exponentiell und geometrisch zunimmt, nur in einer v\u00f6lligen Ersch\u00f6pfung der Ressourcen enden k\u00f6nne, \u00e4hnlich wie ein Virus oder wie ein Krebsgeschw\u00fcr &#8211; genau das, was der Club of Rome \u00fcber uns Menschen zu sagen hatte. Deshalb m\u00fcssen die Menschen angeblich ihren Konsum und ihre Fortpflanzung einschr\u00e4nken, um sich an die begrenzten Ressourcen anzupassen.<\/p>\n<p>Kann das wahr sein? Ja, wenn man die Welt als ein relativ unver\u00e4nderliches Ganzes definiert, das begrenzte Ressourcen produziert &#8211; ja, das ist die Welt der Finanzoligarchie! Das ist ein entropisches Universum, in dem der zweite Hauptsatz der Thermodynamik regiert, der in geschlossenen Systemen g\u00fcltig ist. Gesellschaftlich bedeutet das wiederum ein Umfeld, das durch die Herrschaft der Finanzoligarchie definiert ist!<\/p>\n<p>Aber das reale Universum als Ganzes ist anders: Es befindet sich in st\u00e4ndiger Expansion und gehorcht nicht dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik, der nur in einem geschlossenen System gilt. Der Mensch steht in \u00dcbereinstimmung mit dem Entwicklungsgesetz des Universums, weil er aufgrund seiner sch\u00f6pferischen F\u00e4higkeit Mensch ist: Er hebt auf die Ebene neuer Ressourcen, was auf einer niedrigeren Entwicklungsstufe nur Abfall war. Das eigentliche Fundament der Wissenschaft ist diese F\u00e4higkeit jenseits von Induktion, Deduktion und dem aristotelischen Prinzip der Widerspruchsfreiheit L\u00f6sungen f\u00fcr bestehende Probleme zu finden &#8211; wie Einstein sagte, mit einem h\u00f6heren Denken als dem, das diese Probleme hervorgebracht hat.<\/p>\n<p>Es ist wahr, echte Wissenschaft ist anti-entropisch. Europa ist in diesem Sinne zu einem Problem an sich geworden, eine entropische Schachtel voller B\u00fcrokraten. Es ist l\u00e4cherlich, ja, aber seine Folgen sind es nicht: alle Malthusianismen, in welcher Form auch immer, f\u00fchren zu Rassismus, Kriminalit\u00e4t und Selbstzerst\u00f6rung.<\/p>\n<p>Das dritte Virus ist das geopolitische Virus, der Eine-Welt-Ausdruck des Finanz- und des Malthusianismus-Virus. Es ist die Politik der Londoner City und der Wall Street, des Erbes des Britischen Empire von Venedig und Amsterdam. F\u00fcr die heutigen Neokonservativen auf beiden Seiten des Atlantiks ist das politische Universum ein Schlachtfeld, auf dem Feinde zum Kampf gegeneinander verdammt sind, wobei der Sieger alle Macht und alles Geld auf Kosten der Verlierer erbeutet, egal, was die Schlacht an Zerst\u00f6rungen oder Menschenleben kostet. Das sogenannte \u201eGlobal Britain\u201c, im Sinne der Henry Jackson Society: finanzielle Globalisierung, Malthusianismus und Geopolitik, mit immer denselben Ideologien und kriminellen Methoden, auch wenn es heute \u201ef\u00fcnf Augen\u201c hat, anstatt nur eines mit einem Monokel. Eine solche Welt, die nicht in der Lage ist, mehr menschliches Potential zu erzeugen, f\u00fchrt unausweichlich zum Krieg, um mehr von den begrenzten Ressourcen zu erobern.<\/p>\n<p>Die letzte Form, die dies annimmt, ist das b\u00fcrokratische Virus. Es ist das typische Virus der Europ\u00e4ischen Union, das Virus der Lakaien, das Virus einer freiwilligen Knechtschaft. Es ist eine Ordnung, die sich auf eine fertige Welt st\u00fctzt, wie die Welt der anderen drei Viren ist es immer einer \u00e4u\u00dferen Macht unterworfen und von Natur aus gegen die Entstehung und Entwicklung jeder kreativen Idee. Furchtsam und durch seine Furcht Diener der anderen drei Viren. Jedes Verwaltungssystem wird, wenn es nicht von einem starken politischen Willen geleitet wird, s\u00fcchtig nach dieser b\u00f6sen Tendenz, sich zu unterwerfen. Das liegt in der Natur der Europ\u00e4ischen Union, die, wie De Gaulle einmal sagte, einem externen Leiter unterworfen ist, n\u00e4mlich der Herrschaft des Britischen Empire in seiner anglo-amerikanischen Form, mit dem Euro als Juniorpartner eines internationalen Dollars &#8211; nicht Dollar als W\u00e4hrung der amerikanischen Nation, sondern als die der Weltm\u00e4rkte, der M\u00e4nner, die die Welt berauben, wie Nicholas Shaxson es treffend beschrieben hat.<\/p>\n<p>Gegen dieses zerst\u00f6rerische Universum hat der ber\u00fchmte Professor Didier Raoult, bekannt f\u00fcr Hydroxychloroquin, etwas sehr Interessantes zu sagen. In einem Interview mit Le Monde Ende M\u00e4rz war es das folgende:<br \/>\n\u201eIch denke, es ist an der Zeit, da\u00df die \u00c4rzte zusammen mit den Philosophen und den Menschen, die eine menschliche und religi\u00f6se Inspiration teilen, auf die Ebene der moralischen Reflexion zur\u00fcckkehren, auch wenn einige es lieber als Ethik bezeichnen, und da\u00df wir uns der Mathematiker entledigen m\u00fcssen, die in diesem Bereich nur Meteorologen sind.\u201c<\/p>\n<p>Dies gilt sowohl f\u00fcr Entscheidungen \u00fcber Ma\u00dfnahmen im Bereich der \u00f6ffentlichen Gesundheit als auch f\u00fcr die Definition der internationalen Zusammenarbeit zwischen den Nationen. Statistik und Mathematik definieren einen n\u00fctzlichen Bereich geschaffener Gebilde, sie k\u00f6nnen aber niemals etwas Neues hervorbringen, indem sie die Spielregeln brechen, was f\u00fcr den Menschen entweder neue physikalische Prinzipien, Entdeckungen von Prinzipien oder Formen der sozialen Solidarit\u00e4t bedeutet. Mathematik und Verwaltungsvorschriften als Mittel zu verwenden, um in Zeiten wie der unsrigen die lebenswichtigen Entscheidungen zu treffen, ist daher ein Verbrechen gegen die Kreativit\u00e4t. Die Europ\u00e4ische Union und die Organisationsform unserer Staaten als Einheiten, die weder der menschlichen Solidarit\u00e4t noch den sch\u00f6pferischen Kr\u00e4ften gehorchen, machen uns zu Opfern der Viren, die ich beschrieben habe &#8211; t\u00f6dlichen Viren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"small-title\">\n<h3><strong>Eine Renaissance Europas<\/strong><\/h3>\n<div class=\"long-bar\"><\/div>\n<\/div>\n<p>Deshalb spreche ich heute zu Ihnen &#8211; um zu einer Renaissance Europas in einem wahren Konzert der Nationen aufzurufen. Denken Sie einen Moment dar\u00fcber nach: Lassen Sie uns jetzt Cervantes und Goya in Erinnerung rufen, Erasmus und Comenius, Rembrandt und Leonardo, Rabelais und Dante, Schiller und Leibniz und so viele andere, allen voran Beethoven in seinem Jahr. Wir brauchen sie, um ein wahres Europa zu inspirieren, das bis nach China und Amerika blickt, um eine Br\u00fccke zu sein und keine Sackgasse zum Friedhof. Wir brauchen eine neue, junge, engagiertere und menschlichere F\u00fchrung, die wiederum unser Wissen braucht. La\u00dft uns \u00fcber uns nachdenken und gemeinsam handeln, um Burkina Faso, Niger, Nigeria, Somalia, Kenia, Tschad, Simbabwe vor dem kommenden Hunger, dem Tod und den Heuschrecken zu retten, la\u00dft uns wieder Patrioten und Weltb\u00fcrger sein, mit einer erneuerten Leidenschaft f\u00fcr unsere Nationen, um das Bessere von ihnen zum Vorteil der anderen zu nutzen, f\u00fcr ein Win-Win-Projekt der Zivilisation, eine Weltlandbr\u00fccke vom Atlantik zum Chinesischen Meer im Osten und nach Amerika im Westen.<\/p>\n<p>Von meinem Balkon aus sehe und h\u00f6re ich Menschen, die einander die H\u00e4nde reichen und Beifall klatschen, um ihre Solidarit\u00e4t mit denjenigen zum Ausdruck zu bringen, die f\u00fcr uns sorgen. Die F\u00fcrsorge f\u00fcr unsere Nationen sind Lyndon LaRouches Vier Gesetze. Viele von uns werden mehr zu diesen Gesetzen sagen, um gegen alle Mi\u00dfbr\u00e4uche die menschliche Kreativit\u00e4t zu f\u00f6rdern und zu n\u00e4hren. Nicht als einen Kodex oder eine Formel, die man nachspricht, sondern als eine Macht, die uns aus dem Bereich des menschlichen Denkens, aus der Noosph\u00e4re herausfordert.<\/p>\n<p>Wir sind es unseren Menschen in den Krankenh\u00e4usern, unseren Landwirten, unseren Industriearbeitern, unseren alten und oft verlassenen Mitmenschen, dem Potential der Behinderten und der arbeitenden Armen, unseren Nachbarn auf allen Kontinenten schuldig, aus diesen Vier Gesetzen die Hauptwege zu unserer Zukunft zu machen und ein Europa zu gestalten, f\u00fcr das wir uns nicht mehr sch\u00e4men m\u00fcssen. Lassen Sie uns gemeinsam die Impfstoffe gegen unsere vier Viren finden, um Gro\u00dfes zu erreichen, lassen Sie uns schnell die Blockade l\u00f6sen und frei sein.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"&quot;Ein Europa, dessen man sich nicht zu sch\u00e4men braucht.&quot;\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/iDfdrUg1qFY?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Michele Geraci<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\">, \u00d6konom, ehem. Staatssekret\u00e4r Wirtschafts- und Entwicklungsministerium, Italien<br \/>\n<\/span>&#8222;Eine Menschheit: Eine Sicht aus Italien&#8220;<\/p>\n<div class=\"toggle-container\"><a href=\"#\" class=\"toggle\"><span class=\"toggle-sign\"><\/span><span class=\"toggle-title\">Hier die Rede lesen<\/span><\/a><\/p>\n<div class=\"toggle-content\">\n<p>Ich danke Ihnen vielmals. Ich freue mich sehr, hier zu sein. Ich werde in den n\u00e4chsten 15 Minuten mehr oder weniger kurz \u00fcber einige der hei\u00dfen Themen nachdenken. Ich m\u00f6chte aus einigen meiner Erfahrungen sch\u00f6pfen, die ich, wie Sie gerade erw\u00e4hnt haben, bis vor kurzem als Mitglied des italienischen Kabinetts gemacht habe, und auch in meiner Eigenschaft als einer der Hauptenthusiasten f\u00fcr den Beitritt Italiens zur Belt-&amp;-Road-Initiative mit China, nach meinen zehn Jahren in China.<\/p>\n<p>Was ich in meinem Jahr in der italienischen Regierung erlebt habe, ist, da\u00df wir es mit einer ernsten Krise zu tun hatten. Es gibt ein gro\u00dfes Dilemma, das den Fortschritt in unserer Gesellschaft aufh\u00e4lt, n\u00e4mlich das Dilemma zwischen den kompetenten und den repr\u00e4sentativen Nestern unter den Kabinettsmitgliedern. Bis heute ist die Annahme, da\u00df Politiker, die offensichtlich eine Zustimmung des Volkes erhielten, ihre Rolle als Politiker einnehmen und auf der Grundlage der Analyse, dem Input der Menschen, die in den Ministerien arbeiten, den Direktoren und so weiter, ihre Entscheidungen treffen. Dieses Modell setzt nicht voraus, da\u00df ein Politiker \u00fcber besondere Kenntnisse in einem bestimmten Fach verf\u00fcgt.<\/p>\n<p>In der Vergangenheit hatten wir mehr Stabilit\u00e4t in der Regierung, soda\u00df ein Politiker tats\u00e4chlich einige Jahre in den Ministerien t\u00e4tig war, wo er sich nach und nach ein gewisses Fachwissen auf seinem Gebiet aneignen konnte. In den letzten f\u00fcnf Jahren haben wir jedoch erlebt, da\u00df die Regierung jedes Jahr oder alle anderthalb Jahre gewechselt hat. Nehmen Sie mein Beispiel &#8211; 15 Monate in der Regierung. Nun, dieser Zeitraum reicht offensichtlich nicht aus, um es einem Politiker zu erlauben, sich einigerma\u00dfen Kompetenz und F\u00e4higkeiten anzueignen, wegen der h\u00e4ufigen Wechsel. Sie m\u00fcssen sich also auf die Direktoren, die Angestellten, die Beamten verlassen.<\/p>\n<p>Diese stehen jedoch vor einem anderen, vor dem entgegengesetzten Problem: Sie sind seit vielen Jahren da &#8211; zehn Jahre, 15 Jahre, keine Anreize mehr, keine Bef\u00f6rderung, kein Bonus, keine Belohnung. Sie k\u00f6nnen nicht viel weiter aufsteigen, sie k\u00f6nnen nicht absteigen, sie k\u00f6nnen nicht entlassen werden. Sie haben also sehr wenig Anreiz f\u00fcr Effizienz und Produktivit\u00e4t. Aber auch das hat in der Vergangenheit gut funktioniert, denn die Ver\u00e4nderungen der externen Variablen waren nicht so h\u00e4ufig und so intensiv wie heute.<\/p>\n<p>Wenn ich mir also anschaue, wie die Regierung vor 10, 15, 20 Jahren arbeitete: Ein Politiker blieb lange dort, der Beamte wu\u00dfte auch ohne allzu viel Anreiz zumindest genug, er gab es an die Politiker weiter, diese hatten Zeit, es zu lernen, und das System funktionierte ziemlich gut.<\/p>\n<p>Aber die Geschwindigkeit, mit der sich heutzutage die externen Variablen ver\u00e4ndern, erlaubt es den Menschen nicht, innerhalb des Zeitrahmens ihrer Routine schnell genug zu lernen. Und dies f\u00fchrt zu einem sehr ernsten Mangel an Kompetenz sowohl bei den Politikern als auch bei den Beamten. Und nat\u00fcrlich haben die Politiker in ihrem politischen Entscheidungsproze\u00df nichts, an das sie sich halten k\u00f6nnen, sie haben keine Daten, keine Analysen, auf deren Grundlage sie Entscheidungen treffen k\u00f6nnen, und deshalb sind wir in eine Welt eingetreten, die ich als eine Welt der <em>Randomisierung<\/em> im politischen Entscheidungsproze\u00df bezeichnen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Die Frage, die wir uns gestellt haben, lautet also: Sollten die Politiker Experten sein? Und wie ziehen wir die Grenze dazu, da\u00df sie das Volk vertreten sollten &#8211; egal welchen Hintergrund sie haben, sie m\u00f6gen gut oder gar nicht gebildet sein, aber solange sie gew\u00e4hlt werden, sollten sie Minister sein? Wie kommen wir zu einer L\u00f6sung f\u00fcr dieses Dilemma, angesichts der Tatsache, da\u00df wir Experten brauchen, wir sie aber in der notwendigen Politiker- oder Beamtenschicht nicht haben &#8211; und ich spreche hier ganz allgemein. Nat\u00fcrlich gibt es auf beiden Ebenen auch sehr gute Leute, aber im allgemeinen ist dies das Problem, das wir erleben.<\/p>\n<p>Nun, wenn man nicht genug wei\u00df, st\u00fctzt man seine Entscheidung auf Gef\u00fchle, auf alte Geschichten, die einem erz\u00e4hlt wurden und \u00fcber die man gelesen hat, als man noch Zeit hatte, es zu verarbeiten und dar\u00fcber nachzudenken. Und so neigt man dazu, nicht nur Entscheidungen, sondern auch Aussagen zu machen, die nichts mit der Realit\u00e4t zu tun haben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"small-title\">\n<h3><strong>Das Verh\u00e4ltnis zu China<\/strong><\/h3>\n<div class=\"long-bar\"><\/div>\n<\/div>\n<p>Und nun komme ich auf das Beispiel einer wachsenden Stimmung gegen China, die wir sogar in der italienischen \u00f6ffentlichen Debatte in Europa und in der \u00f6ffentlichen Debatte im Westen sehen. Daf\u00fcr gibt es viele Gr\u00fcnde, auf die ich nicht n\u00e4her eingehen m\u00f6chte, weil sie gut bekannt sind.<\/p>\n<p>Der eine Grund, auf den ich Sie nur aufmerksam machen m\u00f6chte, ist dieses Mi\u00dfverh\u00e4ltnis zwischen Wissen und Zeit zum Lernen, das es den Menschen nicht erlaubt, genug zu erfahren. Und das war in gewisser Weise auch eines der Hauptziele, warum ich so sehr darauf gedr\u00e4ngt habe, da\u00df Italien dem MOU [der Absichtserkl\u00e4rung] \u00fcber Belt &amp; Road beitritt. Denn ungeachtet des wirtschaftlichen Nutzens durch die Beteiligung an diesem Infrastrukturprojekt ist es uns zumindest gelungen, da\u00df die italienische \u00d6ffentlichkeit \u00fcber China in einem Ausma\u00df diskutiert, wie sie es noch nie zuvor getan hatte. In den letzten zw\u00f6lf Monaten haben die Medien und die Politiker China wieder in den Mittelpunkt ihrer Diskussionen ger\u00fcckt.<\/p>\n<p>Nun, 90% von dem, was ich dabei h\u00f6re, ist v\u00f6llig falsch, aber man mu\u00df einen Schritt nach dem anderen tun. Zumindest diskutieren wir \u00fcber China, wir diskutieren \u00fcber G\u00fcrtel und Stra\u00dfe, wir diskutieren \u00fcber die Auswirkungen dieser globalen Ver\u00e4nderungen, \u00fcber k\u00fcnstliche Intelligenz, \u00fcber technologische Entwicklung, \u00fcber den Klimawandel. Glauben Sie mir, die Menschen waren auch fr\u00fcher dar\u00fcber emp\u00f6rt, sogar auf Regierungsebene, aber man ist damit nicht seiner wahren Natur gem\u00e4\u00df umgegangen.<\/p>\n<p>Diese Stimmung gegen China, die ich sehe, beunruhigt mich also einerseits, weil ich sehe, wie sie zunimmt, und jeder schreibt dar\u00fcber, was andere vorher gesagt haben, ohne viel dar\u00fcber nachzudenken. Auf der anderen Seite bin ich optimistisch, denn <em>weil<\/em> es auf mangelndem Wissen beruht, hoffe ich, da\u00df mit zunehmendem Wissen, wenn die Menschen Zeit haben, zu lernen, zu studieren und vielleicht an Veranstaltungen wie der heutigen teilzunehmen, sie veranla\u00dft werden, ihre Kritik zur\u00fcckzunehmen und sich wenigstens eine Meinung zu bilden, die auf Fakten und Analysen beruht. Und genau das versuchten wir auf westlicher, italienischer und EU-Ebene an den Diskussionstisch zu bringen: Analyse, Fakten, Daten, nicht nur Konzepte, die auf alten Geschichten basieren, die nat\u00fcrlich falsch sind.<\/p>\n<p>Nun m\u00f6chte ich das Beispiel des Virus bringen:\u00a0 Man h\u00f6rt vom \u201eschwarzen Schwan\u201c. Ich vergleiche das eher mit dem \u201egrauen Elefanten im Wohnzimmer\u201c, wie die Engl\u00e4nder sagen: ein riesiges Tier, un\u00fcbersehbar, dennoch die Menschen ignorieren es. Entweder tun sie so, als ob sie es nicht s\u00e4hen, oder sie sind unf\u00e4hig, es zu erkennen, aber es ist ein Ereignis, das da war. Und genau das ist in Italien wirklich passiert. Als wir gegen Ende Januar zum ersten Mal von der Situation in Wuhan erfuhren, hatten wir in Italien noch jede Menge Zeit, um zu planen &#8211; die Ausgangsbeschr\u00e4nkungen, die wirtschaftlichen Ma\u00dfnahmen, die finanziellen Ma\u00dfnahmen, und wie wir \u00fcber all das mit der Europ\u00e4ischen Union, der EZB, der Europ\u00e4ischen Kommission diskutieren k\u00f6nnten. Aber heute, Ende April, drei Monate sp\u00e4ter, diskutieren wir immer noch dar\u00fcber, was zu tun ist, welche Ma\u00dfnahmen zu ergreifen sind, ob wir die App f\u00fcr die Ermittlung von Kontaktpersonen verwenden sollen oder nicht &#8211; drei Monate sp\u00e4ter! Und w\u00e4hrend das Ganze im November und Dezember vielleicht f\u00fcr China ein \u201eschwarzer Schwan\u201c war, weil man dort mit so etwas vielleicht nicht gerechnet hat, war es f\u00fcr uns in Europa ein \u201egrauer Elefant\u201c. Wir hatten sogar das Gl\u00fcck, in die Zukunft sehen zu k\u00f6nnen, wir mu\u00dften uns nur anschauen, was in China oder in Korea geschieht!<\/p>\n<p>Aber das taten wir nicht. Der gro\u00dfe graue Elefant sitzt da, doch die Menschen wenden ihren Kopf ab und wollen ihn nicht sehen. Und warum? Wegen dieser tief verwurzelten Vorstellung, die ich bei vielen meiner Kollegen erlebe, die auf die Idee hinausl\u00e4uft: \u201eWas immer China tut, ist falsch. Es gibt absolut nichts, was wir von China lernen k\u00f6nnten. Wenn wir Vergleiche anstellen, sollten wir China erst gar nicht einbeziehen &#8211; geschweige denn solche Fragen stellen.\u201c<\/p>\n<p>Und dies ist wirklich eines der schwerwiegendsten Probleme, mit denen wir in unserer Gesellschaft konfrontiert sind. Denn das vermischt sich mit dem psychologischen Problem, einzugestehen, da\u00df das Problem, das wir hier in unseren L\u00e4ndern haben, haupts\u00e4chlich auf unsere eigenen Fehler zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Stattdessen m\u00fcssen wir wie beim Geschichtenerz\u00e4hlen externe Ursachen finden, wir m\u00fcssen ein Monster erschaffen, das nicht wir sind, sondern jemand anderes, damit wir es bek\u00e4mpfen k\u00f6nnen, wir k\u00f6nnen ihm die Schuld zuweisen, wir k\u00f6nnen es bek\u00e4mpfen, und dann k\u00f6nnen wir der Held sein, der das Problem l\u00f6st.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich ist so etwas nur Einbildung, und es l\u00f6st die Situation nicht. Es mag eine gewisse Unterst\u00fctzung in der Bev\u00f6lkerung schaffen, denn die Menschen werden der Geschichte glauben. Eine gro\u00dfe Mehrheit der Menschen w\u00e4re geneigt, der Geschichte vom Monster und vom Helden Glauben zu schenken, und das verst\u00e4rkt den Konsens der Politiker, es verst\u00e4rkt das Mi\u00dfverst\u00e4ndnis in der Bev\u00f6lkerung und nimmt unseren L\u00e4ndern den letzten Rest der M\u00f6glichkeit, tats\u00e4chlich auf die wahre Ursache des Problems zu reagieren. Es ist also fast so, als w\u00fcrden wir in einem Roman leben, in dem die Illusionen platzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"small-title\">\n<h3><strong>Kein Wettstreit der Modelle<\/strong><\/h3>\n<div class=\"long-bar\"><\/div>\n<\/div>\n<p>Das ist es, was wir in diesen wenigen Monaten gesehen haben. Wenn ich noch einmal unsere westlichen Werte mit den chinesischen Werten vergleiche, dann ist das, was es uns wirklich &#8211; vielleicht manchmal objektiv &#8211; schwer macht, es zu akzeptieren, da\u00df wir in einer Gesellschaft leben, in der bekanntlich das Individuum an erster Stelle steht, wo der Traum ein individueller Traum ist. Der \u201eamerikanische Traum\u201c ist ein individueller Traum, es ist der Traum eines Menschen. In China ist es ein kollektiver Traum, es ist der Traum der Gesellschaft f\u00fcr das Land als Ganzes. Und ja, es gibt nat\u00fcrlich ein Element des Individuums, und die Menschen machen sich das nat\u00fcrlich zunutze, aber der allgemeine Trend, der gro\u00dfe Unterschied, den ich festgestellt habe, ist der zwischen dem kollektiven und dem individuellen Traum.<\/p>\n<p>Es f\u00e4llt uns also nicht nur schwer, zu akzeptieren, etwas von diesem Modell zu lernen, das sich von unserem so sehr unterscheidet, wir f\u00fcrchten, da\u00df dieses Modell uns, etwa in Europa, erobern k\u00f6nnte. Aber tats\u00e4chlich findet man kaum Anzeichen daf\u00fcr, da\u00df China sein soziales, wirtschaftliches und politisches Modell wirklich nach Europa exportieren will. Denn nat\u00fcrlich wissen sie, da\u00df das niemals funktionieren w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Aber es bringt uns in eine Krise, denn wir fragen uns jetzt, ob der Freihandel funktioniert oder nicht. Funktioniert das Gelddrucken oder funktioniert es nicht? Funktioniert die Europ\u00e4ische Union oder funktioniert sie nicht? Bisher habe ich zum Beispiel gesehen, da\u00df die Europ\u00e4ische Union gut darin ist, Probleme zu l\u00f6sen, die \u00fcberhaupt erst durch die Existenz der Europ\u00e4ischen Union entstanden sind. Es handelt sich also um eine Meta-L\u00f6sung f\u00fcr ein Problem. Es gibt keinen offensichtlichen marginalen Nutzen, vielleicht sogar einschlie\u00dflich des Vorgehens von Mario Draghi w\u00e4hrend der Euro-Krise. Ja, er hat die Krise gestoppt, aber es gab die Krise nur, weil wir eine gemeinsame W\u00e4hrung hatten. Andere L\u00e4nder mit eigenen W\u00e4hrungen brauchten keine L\u00f6sung der Europ\u00e4ischen Union, sie haben sie mit ihren eigenen Mitteln gel\u00f6st, und fast alle haben es relativ gut gemacht.<\/p>\n<p>Was uns also wirklich in Europa am meisten \u201eauf die Nerven geht\u201c, wenn ich so sagen darf, ist dieser weltanschauliche Konflikt um das \u201eModell\u201c &#8211; \u201eDemokratie\u201c oder nicht, Kollektiv contra Individuum. Da\u00df wir vielleicht anfangen zu begreifen, da\u00df es dem durchschnittlichen Chinesen ziemlich egal ist, was f\u00fcr ein Gesellschaftsmodell wir ihm verkaufen wollen. Ich habe gesehen &#8211; nat\u00fcrlich mit ein paar Ausnahmen -, da\u00df die Chinesen im allgemeinen gl\u00fccklich sind. Sie legen Wert auf andere Werte. Sie legen Wert auf andere Dinge, nicht auf die Dinge, die wir tun.<\/p>\n<p>Und das war und ist wirklich mein pers\u00f6nliches Bestreben, als ich in der Regierung war und jetzt, da ich wieder in der akademischen Welt bin: zu versuchen, unseren Leuten zu sagen, da\u00df nicht jeder unsere Werte vollst\u00e4ndig teilt. Bestimmte Werte m\u00f6gen universell sein, ja, aber sie dringen in unterschiedlichem Ma\u00dfe durch verschiedene Schichten bis zum einzelnen durch.<\/p>\n<p>Ich schlie\u00dfe mit einer Wiederholung dessen, was Helga vorhin gesagt hat:\u00a0 Wir brauchen wahrscheinlich eine Renaissance. Wir m\u00fcssen 400, 500, 600 Jahre zur\u00fcckblicken, und von da aus kann unsere europ\u00e4ische Gesellschaft wirklich wieder auferstehen. Das ist etwas, wof\u00fcr ich mich seit einigen Jahren einsetze, und ich freue mich sehr, es heute wieder zu h\u00f6ren. Das ist eine kulturelle Herausforderung, aber es ist auch ein Kulturgut, das wir haben und das wir nutzen m\u00fcssen. Und es ist auch eine der m\u00f6glichen Antworten auf die Herausforderungen der k\u00fcnstlichen Intelligenz, die viele Arbeitspl\u00e4tze in vielen Bereichen vernichten k\u00f6nnte; aber vielleicht f\u00e4llt es ihr schwer, diese <em>soft skills<\/em>, die K\u00fcnste und die Kreativit\u00e4t zu \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>G\u00fcrtel und Stra\u00dfe k\u00f6nnen hoffentlich dazu beitragen, zwei Welten einander n\u00e4her zu bringen und das gegenseitige Wissen und Verst\u00e4ndnis zu mehren. Und wenn das Wissen zunimmt, nimmt das subjektiv wahrgenommene Risiko ab; und dann sind die Menschen, \u00e4hnlich wie bei der Geldanlage, eher bereit, Schritte zu unternehmen, sich einander anzun\u00e4hern und vielleicht mehr Gesch\u00e4fte miteinander zu machen, mehr Austausch zu betreiben, und sie w\u00fcrden mehr auf die Chancen anstatt auf die Gefahren schauen.<\/p>\n<p>Damit m\u00f6chte ich es belassen und stehe bereit f\u00fcr Fragen und Antworten. Ich danke Ihnen vielmals.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Italien diskutiert \u00fcber China dank Michele Geraci\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/LxLY6WAXlKU?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Daniel Burke<\/strong>, unabh\u00e4ngiger Kandidat f\u00fcr den Senator-Sitz in New Jersey, USA, 2020<br \/>\n&#8222;Die Welt braucht eine agapische, wissenschaftliche Hypothese dar\u00fcber, was die Menschheit ist&#8220;<\/p>\n<div class=\"toggle-container\"><a href=\"#\" class=\"toggle\"><span class=\"toggle-sign\"><\/span><span class=\"toggle-title\">Hier die Rede lesen<\/span><\/a><\/p>\n<div class=\"toggle-content\">\n<p>Hallo, mein Name ist Daniel Burke. Ich bin ein unabh\u00e4ngiger LaRouche-Kandidat f\u00fcr den US-Senat in New Jersey. Ich bin 33 Jahre alt, meine Frau und ich haben eine zweij\u00e4hrige Tochter, und ich bin seit acht Jahren Mitglied der LaRouche-Bewegung.<\/p>\n<p>Meine Botschaft richtet sich an die Studenten und Jugendlichen, die an dieser Konferenz teilnehmen. Vor vier Wochen nahm Frau Helga Zepp-LaRouche an einer Videokonferenz mit 70 Personen aus zw\u00f6lf verschiedenen L\u00e4ndern teil, etwa die H\u00e4lfte von ihnen waren Studenten und Jugendliche. Sie appellierte an sie, eine internationale Jugendbewegung aufzubauen. Seitdem haben wir eine Reihe von Kursen, Lesungen und Videokonferenzen mit jungen Menschen in verschiedenen Sprachen abgehalten und sie in diese Veranstaltung einbezogen. Helfen Sie uns also beim Aufbau dieser Jugendbewegung, um die Zehntausende und Hunderttausende von Studenten und Jugendlichen zu inspirieren, die wir brauchen, um die Regierungen der Welt dazu zu bringen, unseren Ansatz zu \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>Nehmen Sie sich einen Moment Zeit und versetzen Sie Ihr geistiges Auge ins Cockpit der NASA-Sonde <em>Voyager I<\/em>, die 2012 das Sonnensystem verlassen hat. Lassen Sie Ihre Phantasie den hellsten Himmel der Erfindung erklimmen, wie Shakespeare es ausdr\u00fcckte. Denken Sie von dort aus.<\/p>\n<p>Was ist die menschliche Gattung, von der wir sagen, da\u00df jedes Individuum unver\u00e4u\u00dferliche Rechte hat? Unver\u00e4u\u00dferliche Rechte worauf? Was ist dieses Ding, unser Geist, der, wie jedermann zustimmt, von der Schule und der Gesellschaft mi\u00dfbraucht und herabgew\u00fcrdigt wird?<\/p>\n<p>Die LaRouche-Bewegung ist nicht nur dazu da, Menschen von popul\u00e4ren Annahmen zu befreien. Die Nationen brauchen ein neues Organisationsprinzip, eine neue wissenschaftliche Hypothese dar\u00fcber, was die Menschheit ist und sein wird. Und sie mu\u00df agapisch sein &#8211; liebevoll, im g\u00f6ttlichen Sinne.<\/p>\n<p>Ist es wahr, da\u00df wir unbedeutende Staubk\u00f6rnchen in einem kalten, amoralischen Universum sind? Ein Krebsgeschw\u00fcr an Mutter Natur, das alle Strafe verdient, die wir erhalten? Wenn Sie diese Vorstellung ablehnen, was Sie tun sollten &#8211; was sind wir dann in Wirklichkeit? Die Kraft, die das Wesen des Menschen ausmacht, aller menschlichen Individuen, ist die bewu\u00dfte Kreativit\u00e4t: eine in keiner Tierart vorhandene F\u00e4higkeit, unsere Macht in und \u00fcber unser Universum zu vergr\u00f6\u00dfern, indem wir seine Gesetze aufdecken &#8211; Gesetze, die f\u00fcr die blo\u00dfen Sinne nicht wahrnehmbar sind.<\/p>\n<p>Aber nun denkt man, wie schwierig es ist, seine pers\u00f6nlichen Entscheidungen &#8211; wie zum Beispiel, welche Kleidung man morgens anziehen soll &#8211; nach so tiefgr\u00fcndigen Grunds\u00e4tzen zu treffen. Es ist nicht leicht, die Tr\u00e4ume ernst zu nehmen, die alle Menschen irgendwann in ihrer Jugend teilen, n\u00e4mlich Armut, Krieg, Hungersnot und Krankheit zu beenden. Es scheint, als h\u00e4tten alle diese Tr\u00e4ume aufgegeben. Wer bin ich, zu sagen, da\u00df ich es besser wei\u00df? Und das alles klingt nach viel Arbeit, und Sie k\u00f6nnen sicher sein, da\u00df es daf\u00fcr wenig pers\u00f6nliche Belohnungen, sondern eher gro\u00dfe Schwierigkeiten geben wird.<\/p>\n<p>Trotzdem, \u00fcberlegen Sie, was ges\u00fcnder f\u00fcr Ihre Seele ist. Sollten Sie lieber auf die herablassende Stimme des Zynismus h\u00f6ren, die Ihnen befiehlt: \u201eEin einzelner kann nie etwas \u00e4ndern. Tr\u00f6ste dein angeschlagenes Ego mit dem Smartphone. Der Algorithmus macht dich frei! Sorge dich nicht um Dinge jenseits des Tellerrands.\u201c<\/p>\n<p>Oder sollten Sie diejenigen akzeptieren, die sagen: \u201eIch habe die L\u00f6sung\u201c, aber es stellt sich heraus, da\u00df es eine Endl\u00f6sung ist? Sie sagen: \u201eIch kann alle Probleme der Menschheit l\u00f6sen! La\u00dft einfach die Menschheit aussterben!\u201c<\/p>\n<p><em>Nein!<\/em> Ich bitte Sie, sich der LaRouche-Bewegung anzuschlie\u00dfen. Packt den Teufel an seinen H\u00f6rnern, greift die korrupten und dummen Axiome an, die es den Faschisten der City und der Wall Street erm\u00f6glichten, die Kontrolle zu erlangen. Beweisen Sie sich die wahre Natur der Menschheit.<\/p>\n<p>Als Patrioten in jedem Land, die zum Wohle aller L\u00e4nder handeln, bitten wir Sie, sich uns anzuschlie\u00dfen, um sicherzustellen, da\u00df es eine wachsende Kraft gibt, mit Studenten, Arbeitern, Wissenschaftlern, Lehrern, Bauern, \u00c4rzten, Krankenschwestern, Dichtern, K\u00fcnstlern, die alle ein neues Paradigma fordern, und die notwendigen Ma\u00dfnahmen, um es zu verwirklichen, angefangen mit LaRouches Vier Wirtschaftsgesetzen.<\/p>\n<p>Dann werden wir in 50 Jahren, wenn ich 83 Jahre und meine Tochter 52 Jahre alt sein werden, das gr\u00f6\u00dfte Wachstum in der menschlichen Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft erlebt haben, das es in der Geschichte je gegeben hat. Und wir k\u00f6nnen dar\u00fcber nachdenken, da\u00df unsere eigenen Beitr\u00e4ge dazu vielleicht unverzichtbar waren.<\/p>\n<p>In zwei Wochen, am 9. Mai, werden wir die zweite internationale Jugendvideokonferenz abhalten. Helfen Sie uns, sie zu organisieren. Arbeiten Sie mit uns zusammen, um eine m\u00f6glichst gro\u00dfe Zahl von Menschen zu einem sinnvollen aktiven Handeln f\u00fcr dieses neue Paradigma zu mobilisieren. Sie k\u00f6nnen sich f\u00fcr die Jugendvideokonferenz \u00fcber den Link auf dem Bildschirm anmelden.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte mit einem Zitat von Helen Keller schlie\u00dfen: \u201eIch lasse mich niemals durch den Mangel am Guten entmutigen. Ich lasse mir niemals Hoffnungslosigkeit einreden. Zweifel und Mi\u00dftrauen sind nicht mehr als Panik einer \u00e4ngstlichen Phantasie, die das unersch\u00fctterliche Herz erobert und der gro\u00dfe Geist \u00fcberwindet.\u201c<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"US-Wahlkampf 2020: Daniel Burke ist wichtigster Kandinat\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/tagOANCLcNU?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\"><strong>Diskussion<\/strong> mit Zepp-LaRouche, Cheminade, und Geraci<\/span><\/p>\n<p><strong>Helga Zepp-LaRouche<\/strong><span style=\"font-weight: 400;\"><br \/>\n<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">\u201cVorstellung der <em>LaRouche Legacy Foundation<\/em>\u201d<\/span><\/p>\n<div class=\"toggle-container\"><a href=\"#\" class=\"toggle\"><span class=\"toggle-sign\"><\/span><span class=\"toggle-title\">Hier die Rede lesen<\/span><\/a><\/p>\n<div class=\"toggle-content\">\n<p>Lassen Sie mich nur ganz kurz sagen: Wir haben die Stiftung \u201eLaRouche Legacy Foundation\u201c zu dem Zweck gegr\u00fcndet, das Werk meines Mannes zu erhalten und der ganzen Welt zug\u00e4nglich zu machen. Wir wollen seine Gesammelten Werke ver\u00f6ffentlichen, und das ist eine Mammutaufgabe! Jeder, der Lyn gekannt hat, wei\u00df, er hat an einem guten Tag 80 bis 100 Seiten geschrieben, druckreif! Mit allen Fu\u00dfnoten, mit allem, was normalerweise die Redaktion macht, und ich habe es noch nicht gez\u00e4hlt, aber wenn diese Reihe der Gesammelten Werke auf 50, 60, ja sogar 100 B\u00fccher heranw\u00e4chst, w\u00e4re ich nicht \u00fcberrascht.<\/p>\n<p>Dann haben wir alle Videos. Wir haben die Briefe, die Memoranden, die internen Mitteilungen an wichtige Personen auf der ganzen Welt, in Regierungen und so weiter. Es handelt sich also um eine gigantische Arbeit, die meiner Meinung nach im Hinblick auf die historische Bedeutung von Lyndon LaRouche absolut entscheidend ist. Ich will es nicht als Trag\u00f6die bezeichnen, aber ich will es einen unglaublichen Zufall nennen, da\u00df sich jetzt, ungef\u00e4hr ein Jahr nach seinem Tod am 12. Februar letzten Jahres, all das erf\u00fcllt, was er viele, viele Male in Reden und Konferenzansprachen gesagt hat. Und wenn Sie sich nun den Zusammenbruch des ganzen Systems anschauen: Er hat das viele Male gesagt, in vielerlei Formen und mit vielen Pr\u00e4dikaten. Und ich wei\u00df, da\u00df viele Leute sagten: \u201eJa, das ist LaRouche, er \u00fcbertreibt immer, dazu wird es nie kommen.\u201c Aber jetzt sind wir hier! Wenn Sie lesen, was Lyn in den 70er, 80er, 90er und 2000er Jahren gesagt hat, werden Sie \u00fcberrascht sein.<\/p>\n<p>Dieser erste Band enth\u00e4lt nur einige seiner wichtigsten wirtschaftswissenschaftlichen Werke &#8211; <em>So, You Wish To Know All About Economics?<\/em>, <em>The Science of Christian Economy,<\/em> <em>Earth&#8217;s Next Fifty Years<\/em> und einige andere Schriften.\u00a0Ich m\u00f6chte Sie wirklich dringend bitten, sich ein Exemplar dieses Buches zu besorgen und sich eine Freude damit zu machen, jeden neuen Band zu erwerben, sobald er herauskommt, was die Legacy Foundation mindestens zweimal im Jahr tun m\u00f6chte, vielleicht sogar schneller. Ich m\u00f6chte, da\u00df Sie dazu beitragen, damit wir diese Arbeit beschleunigen k\u00f6nnen. Machen Sie es sich zu Ihrer eigenen Herzensangelegenheit, Lyndon LaRouches Verm\u00e4chtnis zu bewahren.<\/p>\n<p>Ich habe letztes Jahr ein Video gedreht, um Ihnen einige der \u00dcberlegungen zu vermitteln, warum ich dies f\u00fcr wichtig halte. Vielleicht k\u00f6nnen wir <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=akoB_kFuQgg\" target=\"_blank\">jetzt das Video sehen<\/a>,\u00a0und dann werde ich einige abschlie\u00dfende Bemerkungen machen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"small-title\">\n<h3><strong>Reflexionen \u00fcber Nikolaus von Kues und Lyndon LaRouche<\/strong><\/h3>\n<div class=\"long-bar\"><\/div>\n<\/div>\n<p><em>(Helga Zepp-LaRouche im Video:)<\/em><\/p>\n<p>Hallo Ihnen allen. Viele von Ihnen haben an der herausragenden <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=cGIDFg1N1yQ\" target=\"_blank\">Gedenkveranstaltung f\u00fcr meinen Mann, Lyndon LaRouche<\/a>, teilgenommen oder sich inzwischen das Video angesehen,\u00a0und dann haben Sie einen Vorgeschmack davon bekommen, was f\u00fcr einen sch\u00f6nen Geist mein Mann wirklich hatte und wie wichtig die Ideen f\u00fcr die heutige Welt sind. Ich w\u00fcrde ihn sogar auf eine Ebene mit den gr\u00f6\u00dften Denkern stellen, die es vielleicht einmal in jedem Jahrhundert gibt und die durch ihren intellektuellen Beitrag das gesamte Wissen ihrer Zeit ver\u00e4ndern und den Grundstein f\u00fcr k\u00fcnftige Generationen legen. Ich stelle ihn also auf eine Ebene mit Platon, Nikolaus von Kues, Kepler, Leibniz, Einstein, weil er zu allen Werken dieser gro\u00dfen Denker etwas Einzigartiges beigetragen hat: die LaRouche-Denkmethode. Und ich bin absolut davon \u00fcberzeugt, da\u00df es, wenn wir jetzt seine Gesammelten Werke ver\u00f6ffentlichen w\u00fcrden &#8211; was eine gigantische Aufgabe ist, weil er einer der produktivsten Schriftsteller seiner Zeit war -, die gleiche Wirkung h\u00e4tte wie die Einf\u00fchrung Platons in die italienische Renaissance.<\/p>\n<p>Lassen Sie mich Ihnen nun erkl\u00e4ren, was ich damit meine.<\/p>\n<p>Die italienische Renaissance wurde durch viele Faktoren vorbereitet, durch das Werk von Dante, Petrarca, vielen Bildhauern und gro\u00dfen Malern, aber was wirklich den Funken ausl\u00f6ste, der die Renaissance zu dem machte, was sie tats\u00e4chlich wurde, war die Einf\u00fchrung Platons und des Denkens von Nikolaus von Kues.<\/p>\n<p>Nikolaus von Kues geh\u00f6rte zu einem Kreis humanistischer Denker, die \u00fcberzeugt waren, da\u00df man auf die Originaldokumente aller Zeiten, aller Ereignisse, auf die Handschriften zur\u00fcckgreifen mu\u00dfte. In dieser Eigenschaft wurde er vom Papst ausgesandt, um herauszufinden, ob die Frage des <em>Filioque<\/em> in den fr\u00fchen Dokumenten der ersten Konzile der Kirche auftaucht. Beim <em>Filioque<\/em> ging es um die Frage, die die orthodoxe und die katholische Kirche gespalten hatte: Das war die Frage, ob der Logos nur vom Vater ausgeht, was der Glaube der orthodoxen Kirche war, oder ob er auch vom Sohn &#8211; <em>filioque<\/em> &#8211; ausgeht. Nun fuhr Nikolaus nach Byzanz, und er fand alle Handschriften der fr\u00fchen Konzile der Kirche, in denen das <em>Filioque<\/em> tats\u00e4chlich enthalten war.<\/p>\n<p>Das war ein vollst\u00e4ndiger Durchbruch, denn damit konnte er die V\u00e4ter der orthodoxen Kirche \u00fcberzeugen, zu den Konzilen von Ferrara und Florenz zu kommen. So reiste er 1437-38 mit einer ganzen Delegation von etwa 700 Personen, dem Kaiser von Byzanz, dem Patriarchen und vielen Gelehrten, aus Griechenland zu diesen Konzilen.<\/p>\n<p>Schon unterwegs sprach er mit Leuten wie Georgius Gemistos Plethon, dem 83j\u00e4hrigen Berater des [byzantinischen] Kaisers und wichtigsten Platon-Gelehrten in Griechenland. Er wollte ernsthaft Platon wieder bekannt machen, eine Renaissance in Griechenland erschaffen und Aristoteles widerlegen. Er war der Meinung, da\u00df Aristoteles die Ideen Platons v\u00f6llig falsch dargestellt hatte oder nicht f\u00e4hig war, sie zu verstehen. Er sagte, Aristoteles sei mit dem Christentum v\u00f6llig unvereinbar.<\/p>\n<p>So bedeutete der Dialog zwischen Nikolaus und allen diesen Gelehrten, da\u00df Nikolaus bereits auf dieser Reise einen Durchbruch erreichte. Es gelang ihm, eine neue Denkmethode zu entwickeln, wor\u00fcber er sich sehr bewu\u00dft war, er sagte: \u201eIch sage jetzt etwas, was noch kein Mensch je zuvor gedacht hat.\u201c Und das war das Prinzip der <em>coincidentia<\/em> <em>oppositorum, <\/em>das ist die Idee, da\u00df das <em>Eine<\/em> einen h\u00f6heren Wert und eine h\u00f6here Ordnung hat als das Viele, und da\u00df der menschliche Geist immer Widerspr\u00fcche \u00fcberwinden kann, indem er auf einer h\u00f6heren Ebene eine Vernunftebene entwickelt, die einen Weg zur L\u00f6sung von Problemen bietet, die auf der niedrigeren Ebene nicht gel\u00f6st wurden.<\/p>\n<p>Diese Idee war in der Tat der v\u00f6llige Durchbruch im Denken. Denn Aristoteles hatte gesagt: Es kann nicht sein, da\u00df etwas wahr ist und da\u00df das Gegenteil davon ebenfalls wahr ist. Alle diese Denker einschlie\u00dflich Nikolaus sagten dagegen, dies sei eine niedrigere Ebene des Denkens, weil man auf der Ebene der Widerspr\u00fcche bleibt, w\u00e4hrend Nikolaus in der <em>Apologia Docta Ignorantia<\/em> &#8211; seiner Replik auf einen Heidelberger Gelehrten, Johannes Wenck &#8211; sagte, Aristoteles sei wirklich eine sehr niedrige Ebene des Denkens, wie die <em>Ratio<\/em> eines Tieres, aber nicht besser, w\u00e4hrend die Methode, die von Platon entwickelt wurde und die ich jetzt weiterentwickle, wie das kreative Denken ist, das sich seiner selbst bewu\u00dft ist. Es ist, als st\u00fcnde man auf einem hohen Turm, und von diesem Standpunkt aus kann man den Suchenden, das Gesuchte wie auch den Proze\u00df des Suchens sehen, was einen ganz anderen Zugang er\u00f6ffnet.<\/p>\n<p>Nun traf diese Delegation in Ferrara ein, und es gab viele Vortr\u00e4ge u.a. von Cesarini, dem Cusa seine <em>De Docta Ignorantia<\/em> gewidmet hatte, und alle diese Gelehrten h\u00f6rten dann Plethon und Bessarion, der Erzbischof von Niz\u00e4a war, und sie wurden zum ersten Mal mit dem gesamten Werk Platons bekannt gemacht, das im \u00fcbrigen Europa mit Ausnahme Griechenlands nach dem Fall des antiken Griechenlands, nach dem Peloponnesischen Krieg v\u00f6llig verloren gegangen war. Es gab einige wenige Exemplare in einigen Kl\u00f6stern, aber niemand konnte Griechisch lesen, und als Petrarca versuchte, Griechisch zu lernen, fand er niemanden, der ihn unterrichten konnte, so da\u00df er nie Zugang dazu hatte. Aber er wu\u00dfte, da\u00df dieser Mann, Platon, \u00e4u\u00dferst wichtig sein mu\u00dfte, weil Augustinus sich in seinen Schriften auf Platons Werke bezog.<\/p>\n<p>Diese Vortr\u00e4ge l\u00f6sten eine unglaubliche intellektuelle G\u00e4rung aus, und gl\u00fccklicherweise befand sich unter den Zuh\u00f6rern jemand aus einer sehr wohlhabenden Familie, n\u00e4mlich Cosimo de\u2019 Medici, und der finanzierte ein Eilprogramm f\u00fcr die \u00dcbersetzung der Werke Platons.<\/p>\n<p>Die Kombination der Schriften von Cusa und das Erscheinen der gesamten Werke Platons legte den Grundstein f\u00fcr den Paradigmenwechsel, der das Mittelalter von der Neuzeit trennte. Das Mittelalter war gepr\u00e4gt von Scholastik, Aristotelismus, Hexenglaube und Aberglauben, aber dann tauchten die neuen Ideen auf, das neue Paradigma, ein neues Menschenbild und die v\u00f6llig neue Vorstellung, da\u00df es die M\u00f6glichkeit einer unendlichen Vervollkommnung jedes menschlichen Wesens gab, da\u00df wir mit Wissenschaft und Technik die Gesetze des Universums studieren konnten und da\u00df dies die Grundlage f\u00fcr die Verbesserung des Lebensstandards, eine Zunahme der Bev\u00f6lkerung sein w\u00fcrde. Es war also eine vollst\u00e4ndige Revolution, und sie legte den Grundstein f\u00fcr alles Gute, das in den n\u00e4chsten 600 Jahren aus der europ\u00e4ischen Geschichte hervorging.<\/p>\n<p>Ich bin fest davon \u00fcberzeugt, da\u00df die Ver\u00f6ffentlichung der Gesammelten Werke von Lyndon LaRouche heute eine \u00e4hnliche, vielleicht sogar noch st\u00e4rkere Wirkung haben w\u00fcrde. Denn wie sieht es heute aus? Wir haben im Westen eine gro\u00dfe kulturelle Krise. Es gibt einen Zusammenbruch der moralischen Werte, die Wissenschaften sind vom Utilitarismus und von der Idee des Profits beherrscht. Viele Wissenschaftler sind nur Brotgelehrte, sie arbeiten f\u00fcr ihr Gehalt, aber sie versuchen nicht, die Wahrheit zu finden. Ich denke, das ist an allen Fakult\u00e4ten der Welt ein bekanntes Ph\u00e4nomen, da\u00df man, wenn man genug Geld bekommt, alles ver\u00f6ffentlicht, was von einem erwartet wird.<\/p>\n<p>Nun, der kulturelle Zusammenbruch des Westens ist f\u00fcr jedermann offensichtlich: die Drogenepidemien, die schreckliche Jugendkultur, die H\u00e4\u00dflichkeit in der sogenannten Kunst und viele andere solcher Ph\u00e4nomene. Ich bin also absolut \u00fcberzeugt, wenn wir jetzt so schnell wie m\u00f6glich Lyns Gesammelte Werke ver\u00f6ffentlichen, w\u00fcrde dies eine unglaubliche Begeisterung ausl\u00f6sen, weil das Ferment bereits existiert. Denn w\u00e4hrend sich der Westen in einem finsteren Zeitalter befindet, gilt das nicht f\u00fcr die ganze Welt, denn die Neue Seidenstra\u00dfe, die von China gef\u00f6rdert wird und ihren Ursprung in China hat &#8211; dieser Geist der Neuen Seidenstra\u00dfe hat sich bereits in etwa 126 L\u00e4ndern durchgesetzt, die sich der Belt &amp; Road Initiative angeschlossen haben und die die Idee haben, da\u00df es eine v\u00f6llig neue Zeit geben wird, in der Armut und Unterentwicklung \u00fcberwunden werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Ich habe erst vor drei Wochen am <a href=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/blog\/2019\/05\/26\/zepp-larouche-in-china-the-highest-ideal-of-mankind-is-the-potential-of-the-future\/\" target=\"_blank\">Asian Dialogue of Civilizations<\/a> in Beijing teilgenommen,\u00a0der ein au\u00dfergew\u00f6hnliches Ereignis war. 47 Nationen nahmen daran teil, und sie alle waren sehr stolz auf die alten asiatischen Zivilisationen, die viele tausend Jahre &#8211; 5000 und mehr &#8211; zur\u00fcckreichen, und sie waren sich der Tatsache bewu\u00dft, da\u00df viele dieser Zivilisationen die Wiege der ganzen Menschheit sind.<\/p>\n<p>Jetzt sind sie \u00fcberzeugt, da\u00df das Asiatische Jahrhundert kommt oder sogar schon begonnen hat, und da\u00df sich der Westen in einem Zustand des Niedergangs befindet. Ich denke, da\u00df das, was die Asiaten tun, gro\u00dfartig ist, es ist eine gro\u00dfe Inspiration &#8211; aber ich denke auch, da\u00df wir Europa und die Vereinigten Staaten nicht dem Zusammenbruch \u00fcberlassen d\u00fcrfen, sondern da\u00df wir einen Ansatz brauchen, bei dem alle L\u00e4nder und alle Kontinente gleichzeitig gedeihen. Und ich bin absolut davon \u00fcberzeugt, da\u00df dies nur m\u00f6glich ist, indem sich alle L\u00e4nder dem neuen Paradigma anschlie\u00dfen, und wir dann gemeinsam mit den Afrikanern Afrika entwickeln und die Unterentwicklung in Lateinamerika, in Asien und allen unterentwickelten Teilen der Vereinigten Staaten und Europas \u00fcberwinden.<\/p>\n<p>Wir brauchen einen Dialog der Kulturen, der die besten Traditionen aller klassischen Kulturen zur\u00fcckbringt; aber vor allem brauchen wir das fortschrittlichste Denken aller Zeiten, das Denken von Lyndon LaRouche, das eine \u00e4hnliche grundlegende Renaissance in den Wissenschaften und K\u00fcnsten und eine ganz \u00e4hnliche Diskussion \u00fcber das Menschenbild ausl\u00f6sen wird, so wie es in der italienischen Renaissance geschah &#8211; diesmal f\u00fcr die Zukunft der gesamten Menschheit.<\/p>\n<p>Wenn Sie das f\u00fcr eine lohnende Idee halten, dann m\u00f6chte ich Sie bitten: Seien Sie gro\u00dfz\u00fcgig und helfen Sie uns, damit das funktioniert. Sie k\u00f6nnen auf vielf\u00e4ltige Weise helfen. Kontaktieren Sie uns, und wir werden eine Aufgabe f\u00fcr Sie finden, damit Sie an diesem spannenden Projekt teilnehmen k\u00f6nnen. Denken Sie aber auch daran, da\u00df wir daf\u00fcr Ihre finanzielle Unterst\u00fctzung brauchen &#8211; aber tun Sie das in dem Geist, da\u00df jetzt die Zeit gekommen ist, die neue Epoche der Zivilisation zu gestalten, die hoffentlich das Zeitalter sein wird, in dem die Menschen als wahrhaft menschliche Wesen miteinander in Beziehung treten, da\u00df die Zukunft der Menschheit so sein wird wie die Beziehungen zwischen Wilhelm von Humboldt und Friedrich Schiller oder zwischen Albert Einstein und Max Planck &#8211; und da\u00df die Nationen in einem v\u00f6llig neuen Geist miteinander in Beziehung treten werden, etwas, das Nikolaus von Kues den <em>spiritorum universorum <\/em>nannte<em>,<\/em> das ist der Geist der Neuen Seidenstra\u00dfe, und da\u00df die Werke meines geliebten Mannes der entscheidende Funke sind, der dies m\u00f6glich macht. <em>(Ende des Videos)<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"small-title\">\n<h3><strong>Gehet hinaus und mehret euch<\/strong><\/h3>\n<div class=\"long-bar\"><\/div>\n<\/div>\n<p>Wir wollen Exemplare der B\u00fccher an viele internationale Bibliotheken verschicken, deshalb brauchen wir daf\u00fcr Unterst\u00fctzung. Wenn diese B\u00fccher den Studenten f\u00fcr ihre Studien zur Verf\u00fcgung st\u00fcnden, bin ich absolut sicher, da\u00df die von meinem Mann entwickelte spezifische Methode sich verbreiten w\u00fcrde &#8211; wir werden in den n\u00e4chsten Stunden und auch morgen mehr dar\u00fcber h\u00f6ren: die spezifische LaRouche-Methode des Denkens, die das fortschrittlichste Denken ist, das die Menschheit bisher hervorgebracht hat.<\/p>\n<p>Nun m\u00f6gen Sie sagen: \u201eSie sagt das, weil sie ihren Mann geliebt hat.\u201c Das ist es auch, aber es ist mehr als das. Ich bin sicher, da\u00df der Beitrag, den Lyndon LaRouche geleistet hat, von gr\u00f6\u00dfter Bedeutung f\u00fcr die L\u00f6sung der heutigen Weltprobleme ist. Und deshalb m\u00f6chte ich, da\u00df Sie das Buch kaufen, da\u00df Sie dar\u00fcber nachdenken, wie Sie helfen k\u00f6nnen, und da\u00df Sie dar\u00fcber nachdenken, die Ideen meines Mannes zu verbreiten. Sie werden schockiert sein, wenn Sie sehen, was er gesagt hat, und wie fr\u00fch er es gesagt hat. Wie Sie bei den beiden Videos von ihm geh\u00f6rt haben, die Dennis am Anfang abgespielt hat,\u00a0ist vieles von dem, was er gesagt hat, so aktuell, als h\u00e4tte er es in dieser Minute gesagt. Und diese einzigartige F\u00e4higkeit, vorausschauend zu handeln, eine richtige Prognose zu stellen und dann eine L\u00f6sung zu finden, das ist etwas, was viele, viele Menschen auf der ganzen Welt studieren m\u00fcssen. Das ist es, was ich Ihnen sagen m\u00f6chte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Band I der Gesammelten Werke von Lyndon LaRouche ist soeben erschienen und kann bei der <a href=\"https:\/\/www.larouchelegacyfoundation.org\/collected-works\/volume1\" target=\"_blank\">LaRouche Legacy Foundation<\/a><span style=\"font-size: 13.3333px;\">\u00a0<\/span>erworben werden.<\/em><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Fortsetzung der <strong>Diskussion<\/strong><\/span><\/p>\n<\/div>\n<div class=\"tab-content\">\n<div class=\"small-title\">\n<h3><strong>Panel 2<\/strong><\/h3>\n<div class=\"long-bar\"><\/div>\n<\/div>\n<h3><strong>\u201cF\u00fcr\u00a0 ein besseres Verst\u00e4ndnis der Funktionsweise unseres Universums\u201d<\/strong><\/h3>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Panel Moderator: <strong>Jason Ross<\/strong><\/span><\/p>\n<p>LaRouche-Wissenschaftsteam: <strong>Megan Beets, Benjamin Deniston, Jason Ross<\/strong><br \/>\n\u201eZur Verteidigung der menschlichen Gattung\u201c<\/p>\n<div class=\"toggle-container\"><a href=\"#\" class=\"toggle\"><span class=\"toggle-sign\"><\/span><span class=\"toggle-title\">Hier die Rede lesen<\/span><\/a><\/p>\n<div class=\"toggle-content\">\n<p><strong>Jason Ross: <\/strong>Ben, Megan und ich haben unseren Vortrag \u201eZur Verteidigung der menschlichen Gattung\u201c genannt.<\/p>\n<p>Der Planet wird derzeit von einem winzigen St\u00fcck RNA, das nur 30.000 Basenpaare lang ist, heimgesucht und als Geisel gehalten. Bei all der Ungewi\u00dfheit und Verwirrung \u00fcber Tests, soziale Distanzierung, Masken und Behandlungen sind viele Fehler und verpa\u00dfte Gelegenheiten erkennbar, seit das neue Coronavirus auf den Menschen \u00fcbergesprungen ist. Aber was ist mit den verpa\u00dften Gelegenheiten in den Jahren und Jahrzehnten vor seinem Erscheinen?<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-59506\" src=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Einstein_Planck-300x287.jpg\" alt=\"Einstein_Planck\" width=\"300\" height=\"287\" srcset=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Einstein_Planck-300x287.jpg 300w, https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Einstein_Planck-768x735.jpg 768w, https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Einstein_Planck-1024x980.jpg 1024w, https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Einstein_Planck.jpg 1459w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p><em>Nationaal Archief, Den Haag: Max Planck und Albert Einstein bei einem Treffen der Physik-Nobelpreistr\u00e4ger 1931.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Vor \u00fcber 50 Jahren betrat der Mensch den Mond und erweiterte damit f\u00fcr immer den Horizont des M\u00f6glichen. Vor 75 Jahren \u00f6ffnete sich das Atom dem wissenschaftlichen Denken und erm\u00f6glichte eine F\u00fclle von Energie, die um viele Gr\u00f6\u00dfenordnungen gr\u00f6\u00dfer war als das, was mit Molek\u00fclkr\u00e4ften &#8211; wie Kohle, \u00d6l und Gas &#8211; erzeugt werden konnte.<\/p>\n<p>Vor \u00fcber 100 Jahren erkannte der Mensch die Existenz einer neuen, erstaunlichen Welt von Quantenph\u00e4nomenen und begann, Ideen zu entwickeln, um diesen neuen Bereich zu verstehen und zu nutzen (<em>Abbildung 1<\/em>).<\/p>\n<p>Vor \u00fcber 400 Jahren schuf Johannes Kepler die moderne Naturwissenschaft durch seinen Glauben an die Kraft menschlicher Ideen, die Ursachen der Natur zu begreifen; er ging \u00fcber den blo\u00dfen Augenschein hinaus und stellte zum ersten Mal Hypothesen dar\u00fcber auf, was die Planeten in Bewegung setzt.<\/p>\n<p>Wie konnte eine Gattung, die zu so viel f\u00e4hig ist, von einem Virus ersch\u00fcttert werden?<\/p>\n<p>Dazu m\u00fcssen wir nicht die <em>Erfolge <\/em>von Wissenschaft und Kultur untersuchen, sondern die <em>Unf\u00e4higkeit <\/em>der menschlichen Gattung, falsche und destruktive Denkaxiome auszumerzen, die uns seit Jahrtausenden plagen, auch wenn sie je nach Epoche ein anderes Aussehen hatten.<\/p>\n<p>Die entscheidendsten Konzepte sind die \u00fcber unser eigenes Selbstverst\u00e4ndnis, \u00fcber die menschliche Gattung, unseren Charakter und unser Potential.<\/p>\n<p>Bedenken wir die folgenden Gegens\u00e4tze:<\/p>\n<ol>\n<li>a) \u201eDer menschliche Geist ist nach dem Ebenbild Gottes geschaffen und steht daher mit der Sch\u00f6pfung so im Einklang, da\u00df unsere Ideen physische Kraft annehmen, um immer bessere Kenntnisse \u00fcber die Welt um uns herum zu erreichen.\u201c<\/li>\n<\/ol>\n<p>\u201eEs gibt keinen menschlichen Verstand. Der freie Wille ist eine T\u00e4uschung, denn unser Gehirn ist mit seiner biochemischen Natur bestimmt von den Gesetzen der Physik, die eines Tages in der Lage sein werden, zumindest potentiell unsere Gedanken und Entscheidungen zu erkl\u00e4ren. Menschliches Denken l\u00e4\u00dft sich durch mechanische Systeme nachbilden; echte K\u00fcnstliche Intelligenz ist m\u00f6glich.\u201c<\/p>\n<ol>\n<li>b) \u201eDer Mensch ist eine au\u00dfergew\u00f6hnliche Gattung! Im Gegensatz zu allen anderen bekannten Lebewesen k\u00f6nnen wir unser Verh\u00e4ltnis zur Natur so ver\u00e4ndern, da\u00df wir unsere potentielle Bev\u00f6lkerung vergr\u00f6\u00dfern und unsere Lebensqualit\u00e4t &#8211; physisch und kulturell &#8211; von Generation zu Generation verbessern. Wir k\u00f6nnen die Natur von ihrem Ausgangszustand, als der Mensch auf den Plan trat, verbessern.\u201c<\/li>\n<\/ol>\n<p>\u201eDer Mensch ist eine schreckliche Gattung! Anders als jedes andere bekannte Lebewesen treiben wir andere Arten in die Ausrottung und verschmutzen und ver\u00f6den den Planeten mit unserer \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Bev\u00f6lkerung. Wir m\u00fcssen das Wachstum beenden und zur Natur zur\u00fcckkehren.\u201c<\/p>\n<ol>\n<li>c) \u201eWir schaffen Ressourcen, indem wir neue Prinzipien und Prozesse entdecken, die das latente Potential in dem, was vorher nutzlos erschien, freisetzen k\u00f6nnen. Uran ist dank unserer Entdeckungen kein Gestein, sondern ein Brennstoff.\u201c<\/li>\n<\/ol>\n<p>\u201eWir verbrauchen Ressourcen in unserem st\u00e4ndigen Streben nach materiellen Annehmlichkeiten, um die Bedeutungslosigkeit unseres schrecklichen, b\u00f6sen Lebens zu \u00fcbert\u00fcnchen.\u201c<\/p>\n<ol>\n<li>d) \u201eDie Menschheit ist die sch\u00f6nste Gattung. Die Welt braucht mehr Menschen!\u201c<\/li>\n<\/ol>\n<p>\u201eDie Menschheit ist die schlimmste Gattung. Die Welt braucht weniger Menschen!\u201c<\/p>\n<p>Den meisten von uns gehen Varianten solcher Gedanken im Kopf herum. Wir gehen davon aus, da\u00df die jeweils erste Sichtweise in Wissenschaft, Kunst und Kultur zutrifft.<\/p>\n<p>Lyndon LaRouche erkannte den Konflikt zwischen diesen beiden gegens\u00e4tzlichen, unvereinbaren Sichtweisen der Welt und sah das Coronavirus kommen &#8211; als ein Potential &#8211; und sagte, was zu tun sei. Das Schiller-Institut sah es kommen und sagte, was zu tun sei.<\/p>\n<p>Heute geht uns das Coronavirus im Kopf herum, aber wir k\u00f6nnten jederzeit einer Vielzahl von anderen Schrecken zum Opfer fallen, gegen die die Erde keinen Schutz hat: andere neue Viren, ein Komet, der auf unserem Planeten einschl\u00e4gt, die Sonne, die einen koronalen Massenaussto\u00df ausl\u00f6st und unser Stromnetz ausbl\u00e4st, oder auch nur die eigentlich einfache Aufgabe, sauberes Wasser und angemessene sanit\u00e4re Einrichtungen f\u00fcr die \u00fcber zwei Milliarden unserer Mitmenschen bereitzustellen, denen diese Sicherheit fehlt.<\/p>\n<p>Wir brauchen ganz akut ein globales Gesundheitssystem &#8211; nicht nur in Form einer Gruppe medizinischer Experten und kleiner medizinischer Teams, sondern die Ressourcen, das Engagement und die <em>Absicht<\/em>, \u00fcberall auf der Welt eine grundlegende wirtschaftliche Infrastruktur zu schaffen, die zur Aufrechterhaltung einer gut funktionierenden Gesundheitsinfrastruktur erforderlich ist. Das Schiller-Institut hat einen vorl\u00e4ufigen Vorschlag erarbeitet, wie das erreicht werden kann, er wurde auf der Website des Schiller-Instituts ver\u00f6ffentlicht. Sie finden ihn unter dem Titel \u201eLaRouches ,Apollo-Mission\u2019 zur Bek\u00e4mpfung der globalen Pandemie: Aufbau eines Weltgesundheitssystems!\u201c (vgl. <em>Neue Solidarit\u00e4t<\/em> 18-20\/2020).<\/p>\n<p>Doch lassen wir nun f\u00fcr einen Moment unsere irdischen Sorgen hinter uns. Wir wollen nun grundlegende Gedanken fassen, die wir \u00fcber uns als Gattung anstellen m\u00fcssen, wenn wir unser Auge zum Himmel richten, der voller Verhei\u00dfungen und Gefahren ist, und von diesem Standpunkt aus auf uns selbst herabschauen. Wie k\u00f6nnen die Nationen bei der strategischen Verteidigung der Erde auf breitester Ebene zusammenarbeiten?<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<div class=\"small-title\">\n<h3><strong>Strategische Verteidigung der Erde<\/strong><\/h3>\n<div class=\"long-bar\"><\/div>\n<\/div>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><strong>Ben Deniston: <\/strong>Der Begriff \u201eStrategische Verteidigung der Erde\u201c wurde erstmals 2011 in der russischen Presse erw\u00e4hnt, als ein direkter Bezug auf die Strategische Verteidigungsinitiative (SDI), den Vorschlag f\u00fcr ein gemeinsames strategisches Raketenabwehrprogramm der USA und der UdSSR aus der Reagan-\u00c4ra, um die Bedrohung durch die \u201eGegenseitig zugesicherte Zerst\u00f6rung\u201c zu beenden.<\/p>\n<p>Vielen Menschen in aller Welt ist Lyndon LaRouche vielleicht am bekanntesten f\u00fcr seine f\u00fchrende Rolle bei seiner Entwicklung des Konzepts der SDI und seine Schl\u00fcsselposition als hochrangiger Gespr\u00e4chskanal zwischen den Regierungen der USA und der UdSSR. Allerdings waren nicht alle der gleichen Auffassung, wie die SDI umgesetzt werden sollte, daher ist es entscheidend, LaRouches einzigartige Konzeption f\u00fcr sein SDI-Programm hervorzuheben und zu zeigen, wie dieses Grundprinzip heute bei der Strategischen Verteidigung der Erde genauso g\u00fcltig ist wie in den 1980er Jahren &#8211; denn diese Politik leitet sich von einem wissenschaftlichen Prinzip ab, das den aktuellen Stand der langfristigen Entwicklung der menschlichen Gattung ausdr\u00fcckt.<\/p>\n<p>Bei LaRouches SDI-Politik ging es nicht nur um Abwehrsysteme, um die Bedrohung durch thermonukleare Waffen zu beenden, sondern auch um die Formulierung der notwendigen politischen und wirtschaftlichen Strategie, um einen dauerhaften und stabilen Frieden und ein dauerhaftes \u00dcberleben f\u00fcr zuk\u00fcnftige Generationen zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Lassen wir Herrn LaRouche dies in seinen eigenen Worten sagen. In einer Rede auf einer Konferenz des Schiller-Instituts im September 2000 definierte Herr LaRouche seine SDI wie folgt (<strong>Lyndon LaRouche<\/strong> im Video):<\/p>\n<p>\u201eDies ist die Politik, die als strategische Verteidigungsinitiative bekannt wurde. Jetzt ist es wichtig zu verstehen, was die urspr\u00fcngliche SDI war. Im Gegensatz zu der Idiotie, die man heute in der Presse \u00fcber Raketenabwehr h\u00f6rt &#8211; was man in der Presse h\u00f6rt, ist Idiotie, von Leuten, die schlimmer als Idioten sind; sie wissen nichts \u00fcber Raketenabwehr\u2026<\/p>\n<p>Ich sagte, was wir tun m\u00fcssen, ist etwas ganz anderes. Wir sind in der Lage, Systeme zu entwickeln, neuartige physikalische Systeme, die wirksam mit thermonuklearen Raketen fertig werden k\u00f6nnten, d.h. die sie dauerhaft und wirksam technisch obsolet machen. Aber das war nicht der ganze Umfang meines Vorschlags. Der Vorschlag lautete: Anstatt die Sowjetunion und die Vereinigten Staaten in diese verr\u00fcckte Spiel mit dem Untergang namens SALT I und ABM zu verwickeln, warum finden wir nicht einen Ausweg aus dem Konflikt an sich? Und wie? Denn die sowjetische Wirtschaft, wie auch die Wirtschaft der USA, bricht zusammen. Die gegenw\u00e4rtige US-Wirtschaftspolitik und die gegenw\u00e4rtige sowjetische Wirtschaftspolitik laufen auf einen Zusammenbruch dieser Volkswirtschaften hinaus, einen physischen Zusammenbruch.<\/p>\n<p>Warum \u00e4ndern wir also nicht die Politik? Warum greifen wir nicht auf Kennedys Weltraumprogramm zur\u00fcck und tun das, was wir unter Kennedy bewiesen haben? Denken Sie daran, da\u00df die Vereinigten Staaten nach Sch\u00e4tzungen, die Mitte der 1970er Jahre gemacht wurden, durch jeden Cent, den sie in Kennedys Weltraumprogramm investierten, mehr als 10 Cent zus\u00e4tzliches Bruttosozialprodukt erhielten.<\/p>\n<p>Der Punkt ist: Produktivit\u00e4tssteigerungen entstehen direkt durch Verbesserungen in der Technologie, die von grundlegenden wissenschaftlichen Entdeckungen abgeleitet sind, und je h\u00f6her die Rate, mit der man grundlegende physikalische Entdeckungen in die Praxis umsetzt, desto gr\u00f6\u00dfer ist die Rate der Produktivit\u00e4tssteigerung pro Kopf der Bev\u00f6lkerung und pro Quadratkilometer Fl\u00e4che.<\/p>\n<p>Wie ich damals sagte, bestand das gleiche Problem sowohl im sowjetischen System wie auch in unserem eigenen, wenn auch in unterschiedlichem Ma\u00dfe. Die Vereinigten Staaten erzielten kein ausreichendes Netto-Wachstum der physischen Produktivit\u00e4t, um die Wirtschaft aufrechtzuerhalten. Deshalb brauchten wir ein Programm f\u00fcr einen schnellen, wissenschaftlich getriebenen technischen Fortschritt, zusammen mit einer Mission wie der Mondmission. Die Mondmission w\u00fcrde durch Spillover-Effekte einen technischen Fortschritt erzeugen, der die Wirtschaft der Vereinigten Staaten wieder in positives Terrain bringt, was das Netto-Wachstum betrifft.<\/p>\n<p>Die sowjetische Wirtschaft funktioniert aus anderen, aber \u00e4hnlichen Gr\u00fcnden nicht. Wenn also die Sowjetunion ihre enormen milit\u00e4risch-wissenschaftlich-technischen F\u00e4higkeiten in die Zusammenarbeit mit uns zum globalen technischen Fortschritt einbringen w\u00fcrde, und wenn wir uns auf die Entwicklungsl\u00e4nder &#8211; S\u00fcdamerika, Afrika, Asien &#8211; konzentrieren, um das zu tun, was Roosevelt vorschlug, was f\u00fcr diese L\u00e4nder getan werden sollte, dann w\u00fcrde der Nutzen eines solchen Programms zweierlei bewirken: Er w\u00fcrde beide Volkswirtschaften zusammen mit Europa wieder auf die Habenseite bringen, und es w\u00e4re auch eine M\u00f6glichkeit, eine globale Agenda zur L\u00f6sung des Konfliktproblems zu schaffen. Das war die SDI in ihrer urspr\u00fcnglichen Form.\u201c<\/p>\n<p><strong>Deniston<\/strong>: Auch wenn es den Konflikt zwischen den USA und der UdSSR heute in dieser Form nicht mehr gibt, sind andere geopolitische Spannungen entstanden, und der Kern von LaRouches Doktrin ist heute ebenso g\u00fcltig und notwendig.<\/p>\n<p>Wie Jason darstellte, hat die Menschheit in den letzten hundert Jahren ein enormes Wachstum erlebt &#8211; eine relativ geringe Zeitspanne im Vergleich zur Geschichte unserer Biosph\u00e4re, unseres Planeten, unseres Sonnensystems, unserer Galaxie und dar\u00fcber hinaus.<\/p>\n<p>In den letzten hundert Jahren ist die Menschheit in eine neue Phase eingetreten, in der dieselben technologischen F\u00e4higkeiten und wissenschaftlichen Entdeckungen, die ein enormes Wachstum und enormen Fortschritt gebracht haben, auch eine neue historische Situation geschaffen haben, wo die Menschheit nun die F\u00e4higkeit besitzt, sich selbst durch Krieg und Konflikte vollst\u00e4ndig zu vernichten. Die Menschheit kann nicht nur keine gro\u00dfen milit\u00e4rischen Konflikte zwischen Nationen wie in der Vergangenheit mehr zulassen, sondern sie kann auch nicht mehr die politischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen dulden, die zu diesen Konflikten gef\u00fchrt haben, wie Herr LaRouche in der LaRouche-Doktrin dargelegt hat. Ein historischer Wandel ist notwendig, den Helga Zepp-LaRouche als den Wechsel in ein \u201eneues Paradigma\u201c identifiziert hat.<\/p>\n<p>Aber diese relativ neue historische Realit\u00e4t, in der sich die Menschheit befindet, bringt noch einen weiteren tiefgreifenden Aspekt mit sich. Was wissen wir wirklich \u00fcber das Leben in unserem Universum? Die allermeisten Tierarten, die es auf diesem Planeten gegeben hat, gibt es nicht mehr. Sch\u00e4tzungen gehen davon aus, da\u00df \u00fcber 99% aller Tierarten, die entstanden sind, auch wieder ausgestorben sind &#8211; \u00fcber f\u00fcnf Milliarden Arten sind verschwunden.<\/p>\n<p>Interessanterweise haben wir Beweise daf\u00fcr, da\u00df es sich dabei nicht nur um einen Vorgang auf der Erde oder im Sonnensystem handelt, sondern da\u00df irgendwie auch unsere gesamte Galaxie darin einbezogen ist. 500 Millionen Jahre zur\u00fcckreichende Belege \u00fcber das Entstehen und Aussterben von Arten weisen ein zyklisches Muster auf, das den periodischen Wechselbeziehungen unseres Planeten zu unserer Galaxie entspricht, was darauf hindeutet, da\u00df die Entwicklung des Lebens auf der Erde irgendwie auch ein galaktischer Proze\u00df ist.<\/p>\n<p>Das Verg\u00e4nglichkeitsprinzip ist eine unbestreitbare Tatsache der evolution\u00e4ren Entwicklung der Biosph\u00e4re. Allein aufgrund dieses Prinzips ist sicher, da\u00df auch alle heute auf dem Planeten existierenden Tierarten irgendwann in der Zukunft aussterben, wenn der evolution\u00e4re Proze\u00df weitergeht.<\/p>\n<p>Es gibt nur eine Ausnahme, nur eine Lebensform, die sich davon abhebt und die alles ausdr\u00fcckt, was \u00fcber dieses Prinzip der Biosph\u00e4re hinausgeht: die Existenz des Menschen, die in einzigartiger Weise eine besondere sch\u00f6pferische Kraft ausdr\u00fcckt, die man in keinem tierischen Leben findet.<\/p>\n<p>Dieselbe Wissenschaft und Technologie, die uns die F\u00e4higkeit gibt, uns in Konflikten selbst zu zerst\u00f6ren, gibt der Menschheit auch die F\u00e4higkeit, als einzige Gattung auf diesem Planeten den biologischen Evolutionsproze\u00df der Biosph\u00e4re zu transzendieren und dar\u00fcber hinaus zu gehen. Wie Herr LaRouche sagte: die Menschheit ist die einzige <em>potentiell unsterbliche<\/em> Gattung.<\/p>\n<p>Im Geiste von LaRouches SDI sprechen wir somit Jahre sp\u00e4ter \u00fcber die gleiche Politik in Form der Strategischen Verteidigung der Erde: einer Politik zur \u00dcberwindung der wirtschaftlichen und politischen Ursachen, die den Konflikten zugrunde liegen, durch gemeinsame Programme zur F\u00f6rderung der Wissenschaft und des Technologieaustauschs, wobei die gemeinsamen Bedrohungen, denen sich die gesamte Menschheit gegen\u00fcber sieht, im Mittelpunkt stehen.<\/p>\n<p>Genauso wie die SDI konzipiert wurde, um die f\u00fchrenden M\u00e4chte gegen die gemeinsamen Bedrohungen durch thermonukleare Raketen zu vereinen, soll die Strategische Verteidigung der Erde die Menschheit gegen die gemeinsamen Bedrohungen vereinen, denen alle Bewohner dieses Planeten ausgesetzt sind &#8211; vom Weltraumwetter bis zu Asteroideneinschl\u00e4gen, vom kosmischen Klimawandel bis zu Kometeneinschl\u00e4gen, von Pandemien bis zu katastrophalen Erdbeben und Vulkanismus. So ist die Menschheit in jeder Hinsicht im Kampf gegen die Gefahren vereint, denen das Leben auf diesem kleinen Planeten durch die Einfl\u00fcsse unseres Sonnensystems und der Galaxie und noch dar\u00fcber hinaus ausgesetzt ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"small-title\">\n<h3><strong>Sprechen wir \u00fcber das Wetter<\/strong><\/h3>\n<div class=\"long-bar\"><\/div>\n<\/div>\n<p><strong>Megan Beets: <\/strong>Lassen Sie uns ein wenig \u00fcber das Wetter sprechen. Wir neigen dazu, das Wetter &#8211; einschlie\u00dflich gef\u00e4hrlicher extremer Wetterereignisse &#8211; als ein lokales Ph\u00e4nomen zu betrachten. Wenn man etwas weiter schaut, erkennt man, da\u00df es sich eigentlich um ein planetares Ph\u00e4nomen handelt, da die Wetterzyklen auf einem Teil der Erde die auf einem anderen Teil der Erde beeinflussen. In Wirklichkeit gibt es aber beim Wetter nichts Lokales oder auch nur Planetares. Unsere Erde schwimmt, zusammen mit den anderen Planeten des Sonnensystems, in einer von der Sonne geschaffenen Umgebung. Ein Ph\u00e4nomen dieser Umgebung ist der Sonnenwind, ein st\u00e4ndiger Flu\u00df geladener Teilchen, die von der Sonne ausstr\u00f6men, das interplanetare Magnetfeld erzeugen und das Magnetfeld der Erde modulieren.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-59517\" src=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Sonnenflecken-300x170.jpg\" alt=\"Sonnenflecken\" width=\"300\" height=\"170\" srcset=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Sonnenflecken-300x170.jpg 300w, https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Sonnenflecken-768x435.jpg 768w, https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Sonnenflecken-1024x580.jpg 1024w, https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Sonnenflecken.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p><em>NASA: Wir verfolgen den Sonnenzyklus anhand der Anzahl und Polarit\u00e4t der Sonnenflecken &#8211; dunkle Bereiche auf der Sonnenoberfl\u00e4che, die Orte intensiver Aktivit\u00e4t sind.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Warum ist das wichtig? Die Sonne ver\u00e4ndert sich! Sie ist ein dynamischer K\u00f6rper, von dem wir eigentlich nicht mehr verstehen als ein Baby. Ein Beispiel: Ungef\u00e4hr alle elf Jahre durchl\u00e4uft die Sonne einen Zyklus zunehmender und abnehmender Aktivit\u00e4t, in dessen Verlauf sich die Polarit\u00e4t ihres Magnetfeldes umkehrt. Wir verfolgen den Sonnenzyklus anhand der Anzahl und Polarit\u00e4t der Sonnenflecken, bei denen es sich, wie Sie in <em>Abbildung 2<\/em> sehen, um dunkle Bereiche auf der Sonnenoberfl\u00e4che handelt, die Orte intensiver Aktivit\u00e4t sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-59537\" src=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Beobachtungen_400_Jahre-300x124.jpg\" alt=\"Beobachtungen_400_Jahre\" width=\"300\" height=\"124\" srcset=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Beobachtungen_400_Jahre-300x124.jpg 300w, https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Beobachtungen_400_Jahre-768x318.jpg 768w, https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Beobachtungen_400_Jahre-1024x424.jpg 1024w, https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Beobachtungen_400_Jahre.jpg 1281w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p><em>NASA: Die Beobachtungen der letzten 400 Jahre zeigen einen klaren elfj\u00e4hrigen Zyklus sowie einen l\u00e4ngerfristigen Zyklus mit sehr niedrigen Tiefstwerten, den sog. \u201eGro\u00dfen Minima\u201c.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hier (<em>Abbildung 3<\/em>) sehen Sie ein Diagramm \u00fcber die Anzahl der Sonnenflecken im Laufe der Zeit, das bis Anfang des 17. Jahrhunderts zur\u00fcckreicht, mit einem klaren 11-Jahres-Zyklus mit Maximum und Minimum. Allerdings ist nicht jeder Sonnenzyklus gleich, und es gibt einen l\u00e4ngerfristigen Zyklus mit sehr niedrigen Tiefstwerten, die sogenannten Gro\u00dfen Minima, in denen \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum fast keine Sonnenflecken auftreten, und sehr hohe H\u00f6chstwerte mit deutlichen Gro\u00dfen Maxima.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-59527\" src=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Sonneneruptionen-300x170.jpg\" alt=\"Sonneneruptionen\" width=\"300\" height=\"170\" srcset=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Sonneneruptionen-300x170.jpg 300w, https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Sonneneruptionen-768x435.jpg 768w, https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Sonneneruptionen-1024x580.jpg 1024w, https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Sonneneruptionen.jpg 1279w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p><em>NASA: Zwei Ph\u00e4nomene des Weltraumwetters: Sonneneruptionen und koronale Massenausw\u00fcrfe.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Betrachten wir die Perioden des Sonnenmaximums, wenn die Sonne am aktivsten ist. Zwei Weltraumwetterph\u00e4nomene, die als Teil dieser erh\u00f6hten Aktivit\u00e4t auftreten, sind Sonneneruptionen und koronale Massenausw\u00fcrfe. Sonneneruptionen (Flares) sind intensive Energieblitze auf der Sonnenoberfl\u00e4che, die Ausbr\u00fcche elektromagnetischer Strahlung freisetzen (<em>Abbildung 4, links<\/em>). Koronale Massenausw\u00fcrfe (coronal mass ejections, CMEs) sind oft mit Flares verbunden und schleudern gro\u00dfe Plasmawolken in den Weltraum hinaus (<em>Abbildung 4 rechts<\/em>).<\/p>\n<p>Die Energie von Flares kann den Funkverkehr auf und um die Erde st\u00f6ren, aber die gr\u00f6\u00dfere Gefahr geht von CMEs aus. Wenn ein CME die Erde trifft, induziert er eine Schwingung im Magnetfeld und verursacht einen geomagnetischen Sturm. Dieser kann schwach sein und das sch\u00f6ne Schauspiel der Polarlichter erzeugen. Wenn er jedoch stark ist, k\u00f6nnen Str\u00f6me in der elektrischen Infrastruktur induziert werden und sogar Transformatoren zum Durchbrennen bringen, was zu Stromausf\u00e4llen im Stromnetz ganzer Kontinente f\u00fchren kann &#8211; und das k\u00f6nnten wir mit unseren derzeitigen F\u00e4higkeiten \u00fcber mehrere Jahre hinweg nicht reparieren. 1859 wurde die Erde von einem sehr gro\u00dfen CME, dem sogenannten Carrington-Ereignis heimgesucht, bei dem noch in \u00c4quatorn\u00e4he Polarlichter zu sehen waren und Telegraphendr\u00e4hte von induziertem Strom gl\u00fchten. Wenn ein CME dieser Gr\u00f6\u00dfenordnung heute die Erde tr\u00e4fe, m\u00fc\u00dften wir mit weitfl\u00e4chigen und langanhaltenden Stromausf\u00e4llen rechnen, auf die wir derzeit nicht vorbereitet sind.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-59547\" src=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Forbush-Abnahme-300x238.jpg\" alt=\"Forbush-Abnahme\" width=\"300\" height=\"238\" srcset=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Forbush-Abnahme-300x238.jpg 300w, https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Forbush-Abnahme-768x611.jpg 768w, https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Forbush-Abnahme.jpg 868w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p><em>Bei den sog. \u201eForbush-Abnahmen\u201c verhindert intensive magnetische Aktivit\u00e4t, da\u00df die galaktische kosmische Strahlung in die Erdatmosph\u00e4re gelangt: Kp-Index der geomagnetischen Aktivit\u00e4t der Erde (oben) und Z\u00e4hlung der kosmischen Strahlung in Thule\/Gr\u00f6nland (unten) in der Zeit vom 7.-13. M\u00e4rz 2011. Markiert sind zwei geomagnetische St\u00fcrme, die solche Forbush-Abnahmen ausgel\u00f6st haben.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eine weitere Auswirkung von CMEs ist ein Ph\u00e4nomen, das als Forbush-Abnahme bezeichnet wird, wenn intensive magnetische Aktivit\u00e4t von der Sonne den Eintritt galaktischer kosmischer Strahlung in die Erdatmosph\u00e4re vor\u00fcbergehend blockiert. Hier (<em>Abbildung 5<\/em>) sehen Sie zwei pl\u00f6tzliche Abf\u00e4lle des kosmischen Strahlungsflusses als Folge von zwei geomagnetischen St\u00fcrmen im M\u00e4rz 2011. Erste Studien deuten darauf hin, da\u00df die daraus resultierende Ver\u00e4nderung der Ionisierung der Atmosph\u00e4re und die damit verbundene latente W\u00e4rmefreisetzung wiederum die Temperaturdifferenz zum Erdboden erh\u00f6hen kann, was sich auf die Konvektionsstr\u00f6mungen auswirkt und m\u00f6glicherweise Zyklone verst\u00e4rkt. Man nimmt an, da\u00df dies beim Hurrikan Katrina im Jahr 2005 der Fall gewesen ist.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-59557\" src=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Kosm_Strahlung_Temperatur-300x172.jpg\" alt=\"Kosm_Strahlung_Temperatur\" width=\"300\" height=\"172\" srcset=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Kosm_Strahlung_Temperatur-300x172.jpg 300w, https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Kosm_Strahlung_Temperatur-768x442.jpg 768w, https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Kosm_Strahlung_Temperatur-1024x589.jpg 1024w, https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Kosm_Strahlung_Temperatur.jpg 1247w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p><em>Betrachtet man die langfristige Ver\u00e4nderung des Zustroms galaktischer kosmischer Strahlung, so ergibt sich eine erstaunlich starke Korrelation mit der Temperaturentwicklung: Je st\u00e4rker der Zustrom der galaktischen kosmischen Strahlung, desto k\u00e4lter ist es auf der Erde (Grafik nach Kirkby, 2008).<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Ph\u00e4nomen der atmosph\u00e4rischen Ionisierung, das durch den galaktischen kosmischen Strahlungsflu\u00df verursacht wird, f\u00fchrt nachweislich zu einer Zunahme der Wolkenkondensationskerne und damit zu einer verst\u00e4rkten Wolkenbedeckung &#8211; die Galaxie vergr\u00f6\u00dfert die Wolkendecke auf der Erde. Dies ist ein wichtiger Faktor f\u00fcr die globale Temperatur. Tats\u00e4chlich gibt es eine sehr interessante Korrelation zwischen dem 140 Millionen Jahre dauernden Zyklus des Durchgangs unseres Sonnensystems durch die Spiralarme der Galaxie &#8211; Regionen mit deutlich h\u00f6herem kosmischen Strahlungsflu\u00df &#8211; und den langfristigen Zyklen der Erw\u00e4rmung und Abk\u00fchlung des Planeten, wie es hier der Zyklus der Eiszeiten andeutet (<em>Abbildung 6<\/em>). Die Sonne steuert nicht nur das Wetter auf unserem Planeten, sondern wir m\u00fcssen uns auch fragen, was wiederum die Aktivit\u00e4t unserer Sonne moduliert. Was geschieht in der galaktischen Umgebung, in der sie schwimmt?<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<div class=\"small-title\">\n<h3><strong>Kometen- und Asteroidenabwehr<\/strong><\/h3>\n<div class=\"long-bar\"><\/div>\n<\/div>\n<p><strong>Ben Deniston: <\/strong>Eine weitere existentielle Bedrohung, vor der alle Bewohner dieses Planeten derzeit keinen Schutz haben, sind unvermeidliche zuk\u00fcnftige Asteroiden- und Kometeneinschl\u00e4ge auf die Erde. Ein Gro\u00dfteil der Welt wurde 2013 auf diese Realit\u00e4t gesto\u00dfen, als \u00fcberraschend ein sehr kleiner Asteroid in der Atmosph\u00e4re \u00fcber dem russischen Tscheljabinsk explodierte. Niemand wu\u00dfte vorher, da\u00df sich dieser kleine Asteroid vor dem Einschlag auf Kollisionskurs mit der Erde befand, weil wir bisher nur einen relativ kleinen Prozentsatz der Asteroiden in der Umgebung des inneren Sonnensystems lokalisieren und verfolgen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-59567\" src=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Asteroiden-300x168.jpg\" alt=\"Asteroiden\" width=\"300\" height=\"168\" srcset=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Asteroiden-300x168.jpg 300w, https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Asteroiden-768x430.jpg 768w, https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Asteroiden-1024x573.jpg 1024w, https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Asteroiden.jpg 1143w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p><em>Es gibt Hunderttausende von unidentifizierten und nicht verfolgten kleineren Asteroiden, die bei einem Einschlag auf der Erde gro\u00dfe Sch\u00e4den ausl\u00f6sen k\u00f6nnen.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es wurden betr\u00e4chtliche Anstrengungen unternommen, um die meisten der gr\u00f6\u00dferen Asteroiden zu lokalisieren und zu verfolgen, aber es gibt immer noch Hunderttausende von unidentifizierten und nicht verfolgten kleineren Asteroiden da drau\u00dfen (<em>Abbildung 7<\/em>). Dabei handelt es sich um Asteroiden, die gr\u00f6\u00dfer sind als derjenige, der \u00fcber Ru\u00dfland explodiert ist, und die ein Gebiet von der Gr\u00f6\u00dfe einer Stadt oder einer Nation bis hin zur Gr\u00f6\u00dfe eines Kontinents verw\u00fcsten k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Und selbst wenn wir einen Asteroiden, der sich auf einer Flugbahn zur Erde befindet, rechtzeitig entdeckten, verf\u00fcgt die Menschheit derzeit \u00fcber keine Verteidigungssysteme, um ein solch bedrohliches Objekt abzulenken.<\/p>\n<p>Eine verwandte Bedrohung geht von langperiodischen Kometen aus, die den gr\u00f6\u00dften Teil ihrer Zeit in den entlegensten Gebieten des Sonnensystems verbringen, weit jenseits unserer Ortungsm\u00f6glichkeiten. Langperiodische Kometen kommen zwar wesentlich seltener vor, sind jedoch im allgemeinen viel gr\u00f6\u00dfer, viel schwieriger zu entdecken und extrem schwierig abzulenken.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend man davon ausgeht, da\u00df die potentiellen Gefahren durch erdnahe Asteroiden weitgehend auf lokale bis kontinentale Auswirkungen beschr\u00e4nkt sind, w\u00e4re ein Einschlag eines langperiodischen Kometen wahrscheinlich ein globales Extinktionsereignis.<\/p>\n<p>Es gibt M\u00f6glichkeiten, die Verteidigungsf\u00e4higkeit der Menschheit gegen diese Bedrohungen zu erh\u00f6hen, und das f\u00fchrt uns direkt zur\u00fcck zu LaRouches SDI-Prinzip. Die gemeinsamen Wissenschaftsprogramme, die unsere M\u00f6glichkeiten zur Verteidigung der Erde im Weltraum erweitern, sind auch dieselben Programme, die das notwendige Wirtschaftswachstum erzeugen k\u00f6nnen, um die Ursachen von Konflikten und Kriegen zu beseitigen.<\/p>\n<p>Wie es in der LaRouche-Doktrin von 1984 hei\u00dft, ist das wichtigste Programm in dieser Hinsicht ein Mehrgenerationen-Projekt zur Besiedelung von Mond und Mars, basierend auf Fusionstechnologien, w\u00e4hrend gleichzeitig der Technologieaustausch und der Export von Investitionsg\u00fctern in die weniger entwickelten Regionen der Erde ausgeweitet werden, um sicherzustellen, da\u00df die Voraussetzungen f\u00fcr dauerhaften Frieden und dauerhaftes \u00dcberleben erf\u00fcllt sind und die Ursachen k\u00fcnftiger Konflikte vor deren Entstehen beseitigt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Auch diese Perspektive der Strategischen Verteidigung der Erde zwingt uns, unseren gemeinsamen Platz in unserem Sonnensystem innerhalb unserer Galaxie zu erkennen und die Aktivit\u00e4ten auf unserem kleinen Planeten aus dieser Perspektive zu definieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"small-title\">\n<h3><strong>Was sind eigentlich Viren?<\/strong><\/h3>\n<div class=\"long-bar\"><\/div>\n<\/div>\n<p><strong>Megan Beets: <\/strong>Der russische Wissenschaftler Wladimir Wernadskij schrieb in der Einleitung seines Werkes <em>Die Biosph\u00e4re <\/em>von 1927: \u201eDie Geschichte der Biosph\u00e4re unterscheidet sich &#8230; massiv von der des \u00fcbrigen Planeten, und die Rolle, die sie im planetaren Mechanismus spielt, ist ganz au\u00dfergew\u00f6hnlich. Sie ist ebenso sehr oder sogar noch mehr die Sch\u00f6pfung der Sonne als ein Ausdruck irdischer Prozesse.\u201c<\/p>\n<p>Ein Untersuchungsgegenstand, der uns einen einzigartigen Einblick in die Rolle au\u00dferirdischer Faktoren bei der Entwicklung der Biosph\u00e4re und ihrer Evolution geben k\u00f6nnte, sind die Viren. Viren sind ein relativ neues Studienobjekt f\u00fcr die Menschheit, sie wurden erst Ende des 19. Jahrhunderts entdeckt. Seitdem ist jedoch unbestreitbar, da\u00df Viren untrennbar mit dem Leben verbunden sind &#8211; sie sind in der gesamten Biosph\u00e4re anzutreffen und k\u00f6nnen jede Art von Organismus infizieren. Um einen Eindruck von ihrer Allgegenwart zu vermitteln: In jedem Teel\u00f6ffel Meerwasser befinden sich Millionen von Viruspartikeln; Milliarden von Viren schweben in den Luftstr\u00f6mungen hoch in der Atmosph\u00e4re; im menschlichen K\u00f6rper gibt es neben einem Mikrobiom von Billionen von Bakterien auch ein Virom von wahrscheinlich Billionen von Viren, die als regul\u00e4rer Teil unseres Organismus in uns leben, von denen einige ein wesentlicher Bestandteil unseres Immunsystems sind.<\/p>\n<p>Viren spielen eine wichtige Rolle bei einem Ph\u00e4nomen, das als horizontaler Gentransfer bezeichnet wird. Normalerweise stellen wir uns vor, da\u00df genetisches Material von den Eltern an die Nachkommen weitergegeben wird, aber beim horizontalen Gentransfer wird genetisches Material von einem Organismus auf das Genom eines anderen, nicht verwandten Organismus \u00fcbertragen und in dessen Genom eingebaut. Es ist bekannt, da\u00df dies bei Einzellern regelm\u00e4\u00dfig vorkommt, aber Studien in den letzten Jahrzehnten haben gezeigt, da\u00df ein horizontaler Gentransfer auch zwischen vielen Arten h\u00f6her entwickelter Lebewesen wie Pflanzen, Pilzen und Tieren stattfindet. Es gibt zwar noch keine konkreten Zahlen, aber einige Forscher gehen davon aus, da\u00df \u00fcber hundert Gene im menschlichen Genom irgendwann vor langer Zeit durch Viren dorthin \u00fcbertragen wurden, darunter auch Gene, die mit dem Stoffwechsel und der Reaktion des Immunsystems zusammenh\u00e4ngen. Diese Vorstellung widerspricht dem in Lehrb\u00fcchern verwendeten \u201eLebensbaum\u201c mit seinen getrennten, parallelen \u00c4sten und stellt einen viel st\u00e4rker in sich vernetzten Evolutionsproze\u00df dar.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-59577\" src=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Pandemiezyklen-300x161.jpg\" alt=\"Pandemiezyklen\" width=\"300\" height=\"161\" srcset=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Pandemiezyklen-300x161.jpg 300w, https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Pandemiezyklen-768x411.jpg 768w, https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Pandemiezyklen.jpg 812w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p><em>Influenza-Pandemien w\u00e4hrend der vergangenen Sonnenzyklen: Die Influenzapandemien von 1946, 1957, 1968 und 1977 sind hier dem etwa elfj\u00e4hrigen Sonnenzyklus gegen\u00fcbergestellt. (Quelle: Tapping, Mathias und Surkan, Canadian Journal of Infectious Diseases 2001.)<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Betrachten wir dies nun im Zusammenhang mit dem Sonnensystem und der galaktischen Umwelt. Einige hochinteressante Forschungsarbeiten wurden in den 1980er Jahren \u00fcber die saisonalen Grippepandemien angestellt, die wie viele andere mit der Sonneneinstrahlung zusammenh\u00e4ngende saisonale Ph\u00e4nomene jedes Jahr etwa gleichzeitig auf der Nordhalbkugel ausbrechen, dann \u00fcber die Tropen auf die S\u00fcdhalbkugel und im n\u00e4chsten Jahr wieder zur\u00fcck in den Norden wandern. Ein Element, das die Forscher interessierte, war der Rhythmus des Ausbruchs neuer Grippest\u00e4mme, der, wenn man auf das vergangene Jahrhundert zur\u00fcckblickt, eine interessante, wenn auch nicht vollst\u00e4ndige Korrelation mit dem elfj\u00e4hrigen Sonnenzyklus zeigt (<em>Abbildung 8<\/em>).<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-59587\" src=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Pandemien_Sonnenflecken-300x94.jpg\" alt=\"Pandemien_Sonnenflecken\" width=\"300\" height=\"94\" srcset=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Pandemien_Sonnenflecken-300x94.jpg 300w, https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Pandemien_Sonnenflecken-768x240.jpg 768w, https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Pandemien_Sonnenflecken-1024x319.jpg 1024w, https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Pandemien_Sonnenflecken.jpg 1337w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Pandemien treten nicht nur tendenziell h\u00e4ufiger in Perioden gro\u00dfer Sonnenmaxima auf, die anomalen Pandemiejahre w\u00e4hrend des solaren Minimums waren Perioden, in denen die Erde aufgrund heller Supernovae einen h\u00f6heren Zuflu\u00df kosmischer Strahlung von au\u00dferhalb unseres Sonnensystems erhielt.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wenn wir jedoch einen l\u00e4ngeren Zeitraum, n\u00e4mlich 300 Jahre, betrachten, sehen wir den m\u00f6glichen Fingerabdruck eines galaktischen Treibers. Pandemien treten nicht nur tendenziell h\u00e4ufiger in Perioden gro\u00dfer Sonnenmaxima auf, sondern es ist auch der Fall, da\u00df die anomalen Pandemiejahre w\u00e4hrend des solaren Minimums Perioden waren, in denen die Erde aufgrund heller Supernovae einen h\u00f6heren Zuflu\u00df kosmischer Strahlung von au\u00dferhalb unseres Sonnensystems erhielt (<em>Abbildung 9<\/em>).<\/p>\n<p>Ein Fragezeichen, das die an diesen Studien beteiligten Forscher hinterlassen haben, ist der m\u00f6gliche Mechanismus. Es ist bekannt, da\u00df Viren durch bestimmte Lichtfrequenzen aktiviert und deaktiviert werden. Man hat auch beobachtet, da\u00df bei einigen Astronauten auf der Internationalen Raumstation latente Virusinfektionen pl\u00f6tzlich aktiv geworden sind. Diese Forschungen sind zwar noch recht vorl\u00e4ufig und erfordern weitere Untersuchungen, doch es ist unbestreitbar, da\u00df die hier erw\u00e4hnten Anomalien auf eine h\u00f6here Kausalit\u00e4t und einen h\u00f6heren Regelmechanismus der Lebensentwicklung auf der Erde hindeuten als blo\u00df chemische Reaktionen auf der Erde.<\/p>\n<p>Man kann wohl mit Sicherheit sagen, da\u00df wir, nachdem wir uns nur in 20 der letzten paar Millionen Jahre menschlicher Existenz mit Lebensvorg\u00e4ngen au\u00dferhalb der Erdumgebung besch\u00e4ftigt haben &#8211; wie z.B. auf der ISS &#8211; und in unserem Verst\u00e4ndnis der Wissenschaft vom Leben bestenfalls Kleinkinder sind. In den 80er Jahren forderte Lyndon LaRouche massive Investitionen in die Forschung auf dem Gebiet der optischen Biophysik: elektromagnetische Strahlung als Teil der Physik der Lebensprozesse, d.h. wir m\u00fcssen \u00fcber ein rein chemisches Verst\u00e4ndnis von Leben hinausgehen.<\/p>\n<p>Das ist keine Option. Wenn wir die Zivilisation mehr und mehr von der Erde weg und in den Weltraum verlagern, werden wir uns zwangsweise mit Lebensprozessen auseinanderzusetzen haben, die mit der galaktischen Umwelt interagieren. Eine neue Betrachtungsweise der Wissenschaft vom Leben ist unbedingt erforderlich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"small-title\">\n<h3><strong>Eine gemeinsame Mission der Menschheit<\/strong><\/h3>\n<div class=\"long-bar\"><\/div>\n<\/div>\n<p><strong>Jason Ross: <\/strong>Mit Blick auf die unmittelbare Situation sollten wir dar\u00fcber nachdenken, wie viele Anstrengungen wir brauchen, um unsere Institutionen und unser Denken mit dieser weltraumorientierten Sichtweise in Einklang zu bringen.<\/p>\n<p>Denken Sie zum Beispiel daran, wie begrenzt die g\u00e4ngigen Vorstellungen der Milit\u00e4rplaner sind. K\u00f6nnen wir uns mit den vorhandenen Raketen gegen Asteroiden verteidigen? K\u00f6nnen Bomben das Leben einer Mutter retten, die keine angemessene Behandlung erhalten kann und nach einer COVID-19-Infektion an Sauerstoffmangel stirbt?<\/p>\n<p>Wir werden einen oder mehrere Impfstoffe gegen SARS-CoV-2 entwickeln, aber welche Form wird ein Impfstoff gegen Asteroiden haben? Wie k\u00f6nnen wir uns gegen weitverbreitete, tragische Denkmuster feien? Wie kann die Trag\u00f6die dauerhaft \u00fcberwunden werden?<\/p>\n<p>LaRouche betonte, da\u00df ein wesentlicher Schritt zur Schaffung einer gesunden Kultur auf diesem Planeten ein Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs der Vereinigten Staaten, Chinas, Ru\u00dflands und Indiens ist, um ein wirklich neues Paradigma der internationalen Beziehungen zu schaffen. Wir brauchen einen globalen Ansatz zur Bek\u00e4mpfung von COVID-19, mit dem ein wirklich globales Gesundheitssystem aufgebaut werden kann; und das schlie\u00dft nicht nur Beatmungsger\u00e4te und Schutzkleidung ein, sondern auch die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung, die zur Beseitigung der Armut und zur Schaffung der sanit\u00e4ren, optimistischen und wissenschaftlichen Voraussetzungen f\u00fcr das n\u00e4chste Kapitel der menschlichen Zukunft erforderlich ist.<\/p>\n<p>Die Welt braucht dringend ein neues Paradigma f\u00fcr die internationale Zusammenarbeit in der Wissenschaft, basierend auf der Verteidigung und dem Wachstum der Menschheit, ohne das Gift alter, fragw\u00fcrdiger und falscher Ideen. Die Forschungsfinanzierung der Biowissenschaften darf sich nicht auf die Gro\u00dfz\u00fcgigkeit einiger weniger Milliard\u00e4re verlassen und darf auch nicht allein auf Profit basieren &#8211; man denke nur an die Milliarden, die mit dem Elend der Opioid-Seuche verdient werden, und dagegen die ziemlich mangelhafte Finanzierung der Erforschung von Coronaviren und anderen Pflanzen- und Tierkrankheiten, die uns jederzeit treffen k\u00f6nnten. Die staatliche Finanzierung mu\u00df drastisch erh\u00f6ht werden, damit die Ergebnisse dieser Forschung dem \u00f6ffentlichen Wohl zukommen.<\/p>\n<p>Fortschritte bei der Beherrschung des Universums sind die einzige wirklich g\u00fcltige Bedeutung von \u201eVerteidigung\u201c; wenn wir nun weiter voranschreiten, m\u00fcssen wir sicherstellen, da\u00df dies unsere gemeinsame Mission ist.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Verteidigung der Menschheit organisieren!\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/pqUYC4xoG5w?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Dr. Jean-Pierre Luminet<\/strong>, Astrophysiker, vormals am National Center of Scientific Research<br \/>\n\u201e\u201aFreie Erfindung\u2018 in kreativer Entdeckung\u201c<\/p>\n<div class=\"toggle-container\"><a href=\"#\" class=\"toggle\"><span class=\"toggle-sign\"><\/span><span class=\"toggle-title\">Hier die Rede lesen<\/span><\/a><\/p>\n<div class=\"toggle-content\">\n<p>Hallo, in diesem kurzen Vortrag m\u00f6chte ich \u00fcber freie Erfindungen sprechen und dar\u00fcber, wie die derzeitige wissenschaftliche Methode, wenn man sie f\u00fcr bare M\u00fcnze nimmt, dazu neigt, diese zu bremsen.<\/p>\n<p>Zu Beginn des 20. Jahrhunderts schrieb der Dichter und Philosoph Paul Val\u00e9ry in seinen Notizb\u00fcchern: \u201eEreignisse sind der Schaum der Dinge. Aber es ist das Meer, das mich interessiert.\u201c<\/p>\n<p>Dieser Aphorismus l\u00e4\u00dft einen schwindeln. Es sagt alles dar\u00fcber aus, was der Physiker unter dem d\u00fcrren Gerippe der Gleichungen sucht &#8211; ebenso wie das, was der Dichter unter dem samtenen Mantel seiner Worte sucht. Als Symbol der Tiefe ist das Meer der Verwahrer des Wesentlichen. Aber was ist das Wesentliche? F\u00fcr den gew\u00f6hnlichen Wissenschaftler ist es die \u201eRealit\u00e4t\u201c der Welt &#8211; wenn der Ausdruck \u00fcberhaupt etwas bedeutet. Aber ist f\u00fcr den theoretischen Physiker, ebenso wie f\u00fcr den K\u00fcnstler und den Sch\u00f6pferischen im allgemeinen, nicht die wirkliche Realit\u00e4t der Welt das Leben des Geistes, der sich von den fl\u00fcchtigen Effekten der \u00e4u\u00dferen Ereignisse distanziert?<\/p>\n<p>In Val\u00e9rys Gedanken ist die Tiefe des Meereslebens reich genug, um auch die zartesten und fl\u00fcchtigsten Manifestationen der Erfahrung aufzunehmen. \u201eEin kleiner Schaum, ein offenes Ereignis in der Dunkelheit des Meeres\u201c, stellte er fest. Der Kontrast zwischen dem Meer und dem Schaum dr\u00fcckt die auff\u00e4llige Diskrepanz aus zwischen der Einheit, die mit Dauerhaftigkeit assoziiert wird, und dem Zufall, der mit Verg\u00e4nglichkeit assoziiert wird. In anderen Zusammenh\u00e4ngen, wie dem, an dem ich gerade arbeite &#8211; n\u00e4mlich in der modernen theoretischen Physik, die versucht, die Gesetze der Gravitation und der Quantenmechanik zu vereinheitlichen -, dr\u00fcckt sie vielmehr eine Komplementarit\u00e4t aus, bei der die Bestandteile nicht mehr ungeordnet, sondern koh\u00e4rent sind.<\/p>\n<p>Ich nehme als Beispiel eine brillante Hypothese, die der gro\u00dfe Physiker John Wheeler in den 1950er Jahren aufgestellt hat. Die kreativsten K\u00f6pfe arbeiten oft nach dem Analogieprinzip. Wheeler stellte sich vor, da\u00df auf der mikroskopischen Ebene die Geometrie der Raumzeit nicht fixiert ist, sondern sich st\u00e4ndig \u00e4ndert und Quantenfluktuationen unterliegt. Man kann sie mit der Oberfl\u00e4che eines aufgew\u00fchlten Meeres vergleichen. Von weit oben gesehen erscheint das Meer glatt. In niedrigeren H\u00f6hen beginnen wir Bewegungen wahrzunehmen, die seine Oberfl\u00e4che aufr\u00fchren, welche jedoch kontinuierlich bleibt. Doch bei genauer Betrachtung ist das Meer unruhig, fragmentiert, diskontinuierlich. Wellen steigen auf, brechen, schleudern Wassertropfen hoch, die zur\u00fcckfallen. In \u00e4hnlicher Weise w\u00fcrde die Raumzeit nach unseren Ma\u00dfst\u00e4ben glatt erscheinen, aber wenn man sie auf ultra-mikroskopischer Ebene untersucht, w\u00fcrde ihr \u201eSchaum\u201c in Form von fl\u00fcchtigen Ereignissen wahrnehmbar werden: Elementarteilchen, Mikro-Wurml\u00f6cher, sogar ganze Universen. So wie die hydrodynamische Turbulenz durch Kavitation Blasen erzeugt, so w\u00fcrde die raumzeitliche Turbulenz aus dem Quantenvakuum dauerhaft das entstehen lassen, was uns als die Realit\u00e4t der Welt erscheint.<\/p>\n<p>All dies ist \u00fcberaus poetisch, das bedeutet aber nicht, da\u00df es physikalisch korrekt ist. 50 Jahre nach seiner Formulierung wird \u00fcber Wheelers Konzept des Quantenschaums immer noch diskutiert; es haben sich andere Ans\u00e4tze zur \u201eQuantengravitation\u201c entwickelt, mit Vorschl\u00e4gen f\u00fcr verschiedene Sichtweisen der Raumzeit auf ihrer tiefsten Ebene &#8211; dem Meer &#8211; und ihrer Manifestationen auf allen Gr\u00f6\u00dfen- und Energieskalen &#8211; dem Schaum. Auch wenn noch keine von ihnen zu einer koh\u00e4renten Beschreibung gef\u00fchrt hat, so haben diese verschiedenen Theorien doch zumindest das Verdienst, zu zeigen, da\u00df die wissenschaftliche Erforschung der Natur ein gewaltiges Abenteuer des Geistes ist. Die Fragmente der Wirklichkeit unter dem Schaum der Sterne zu entziffern, bedeutet, sich von den Grenzen des Sichtbaren zu l\u00f6sen, sich von irref\u00fchrenden Darstellungen zu befreien, ohne jemals zu vergessen, da\u00df die Fr\u00fcchte des wissenschaftlichen Ansatzes unterirdisch von anderen Disziplinen des menschlichen Geistes wie Kunst, Poesie und Philosophie gespeist werden.<\/p>\n<p>Damit sind wir wieder bei Paul Val\u00e9ry. Die Voraussicht, die aus seinen Worten spricht, sollte uns nicht \u00fcberraschen, wenn wir seinen Werdegang kennen. Val\u00e9ry war neugierig auf alles und interessierte sich besonders daf\u00fcr, wie gro\u00dfe Wissenschaftler geistig arbeiten. Er selbst war voller Ideen, und um sich keine entgehen zu lassen, f\u00fcllte er rastlos die Seiten seines Notizbuches. In den 1920er Jahren traf er mehrmals mit Albert Einstein zusammen, den er bewunderte und der ihn bewunderte. Der immer zu Sp\u00e4\u00dfen aufgelegte Vater der Relativit\u00e4tstheorie erinnerte sich sp\u00e4ter an eine \u00f6ffentliche Debatte am Coll\u00e8ge de France mit Paul Val\u00e9ry und dem Philosophen Henri Bergson: \u201eIn der Diskussion fragte mich Val\u00e9ry, ob ich nachts aufstehe, um eine Idee aufzuschreiben. Ich antwortete: Aber man hat doch nur ein oder zwei Ideen im Leben.\u201c<\/p>\n<p>Als Einstein seinerseits einen anderen Dichter, Saint-John Perse, nach seiner Arbeitsweise befragte, war er mit der Erkl\u00e4rung, die er erhielt, nicht unzufrieden: \u201eAber f\u00fcr den Gelehrten ist es dasselbe. Der Mechanismus der Entdeckung ist weder logisch noch intellektuell&#8230; Es beginnt mit einem Sprung der Phantasie.\u201c Saint-John Perse nannte dies 1960 in seiner Nobelpreisrede f\u00fcr Literatur das \u201egemeinsame Mysterium\u201c.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"small-title\">\n<h3><strong>Erfahrung und Methoden gewinnen noch keine Erkenntnis<\/strong><\/h3>\n<div class=\"long-bar\"><\/div>\n<\/div>\n<p>Einstein hat sp\u00e4ter von der urspr\u00fcngliche Rolle der Phantasie bei der wissenschaftlichen Kreativit\u00e4t gesprochen. In diesem Stadium ist es faszinierend, die eingegangene Wette zu betrachten, da\u00df die freie Erfindung auf die grundlegenden Konzepte st\u00f6\u00dft, die uns erlauben, die Welt zu interpretieren. Schon Einstein vertrat die Auffassung, da\u00df die Prinzipien einer globalen Theorie nicht allein aus der Erfahrung bzw. aus der wissenschaftlichen Methode im strengen Sinne des Wortes gewonnen werden k\u00f6nnen. Einstein sagt: \u201eWir wissen heute, da\u00df die Wissenschaft nicht allein aus der unmittelbaren Erfahrung entstehen kann und da\u00df es unm\u00f6glich ist, beim Bau des Wissenschaftsgeb\u00e4udes auf die freie Erfindung zu verzichten, deren N\u00fctzlichkeit wir nur im Nachhinein im Lichte unserer Erfahrung \u00fcberpr\u00fcfen k\u00f6nnen. Meine \u00dcberzeugung ist, da\u00df wir in der Lage sind, dank rein mathematischer Konstruktionen die Konzepte und die sie verbindenden Gesetze zu finden, welche die T\u00fcren zum Verst\u00e4ndnis von Naturph\u00e4nomenen \u00f6ffnen k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p>Um die Frage der poetischen Aussage Paul Val\u00e9rys aufzugreifen, in ihren M\u00f6glichkeiten, aber auch in ihren Grenzen angesichts des Feldes von Gleichungen, die sich unserer gew\u00f6hnlichen Sprache entziehen: Dies mu\u00df der Zweck einer wahren Wissenschaftskultur sein &#8211;\u00a0 ganz im Gegensatz zu der sch\u00e4dlichen Mode der Zeit, die eher darin besteht, Tabellen mit Zahlen, Formeln, Codes und irref\u00fchrenden Statistiken anzuh\u00e4ufen und sie jungen Menschen einzutrichtern, die etwas lernen und verstehen wollen. Wahre Wissenschaftskultur mu\u00df mutig anerkennen, da\u00df die Welt, die uns umgibt und formt, ein schwindelerregendes Geheimnis ist, und versuchen, es weniger unaussprechlich zu machen. Indem sie diese Fremdartigkeit akzeptiert, wird es f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit und insbesondere f\u00fcr junge Menschen von Nutzen sein, ein paar feste Steine aufzusammeln, zumindest f\u00fcr einen kurzen Augenblick, in dem sich das Universum weiterbewegt. Wie der gro\u00dfe Johannes Kepler 1605 an einen Astronomenkollegen schrieb: \u201eWir kommen voran, indem wir uns in einem Traum vorw\u00e4rts tasten, ganz \u00e4hnlich wie weise, aber unreife Kinder.\u201c<\/p>\n<p>Wie andere gro\u00dfe Erneuerer in der Wissenschafts- und Ideengeschichte bietet Kepler ein lehrreiches Vorbild daf\u00fcr, wie man die Welt ohne vorgefa\u00dfte Meinung konzipieren kann. 1975 ver\u00f6ffentlichte der Philosoph Paul Feyerabend sein Werk <em>Wider den Methodenzwang<\/em>, dessen Hauptthese, gest\u00fctzt durch zahlreiche historische Beispiele, lautet, da\u00df die klassische wissenschaftliche Methode nicht nur nicht der einzig g\u00fcltige Weg zur Erlangung von Wissen ist, sondern da\u00df sie, zu strikt angewandt, Kreativit\u00e4t und Innovation behindert. Die Wissenschaft sei ein im wesentlichen anarchistisches Unterfangen in dem Sinne, da\u00df der Ursprung unserer Ideen von \u00fcberall her kommen kann, aus Kunst, Literatur, Poesie, Philosophie und sogar aus der Mythologie. Ein theoretischer Anarchismus sei daher menschlicher und eher dazu geeignet, den Fortschritt zu f\u00f6rdern als Doktrinen, die auf Recht und Ordnung basieren. Ich w\u00fcrde jedoch nicht so weit gehen wie die extremen Feyerabend-Sch\u00fcler, die sagen \u201ealles ist gut\u201c, \u201ealles ist gleichwertig\u201c, was zu einem absoluten Kulturrelativismus f\u00fchrt, der zum Beispiel ein Lied von Schubert und einen Song von Madonna auf die gleiche Stufe stellt. Wie in allen Dingen besteht die Weisheit darin, den richtigen Weg zwischen beiden zu w\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Was jedoch die Bef\u00fcrworter der Methode zum Ausschlu\u00df jeder anderen Form des Denkens angeht, warum sollte man ignorieren oder vorgeben zu ignorieren, da\u00df die sch\u00f6pferische Phantasie von Wissenschaftlern unbestreitbar auf mythische Bilder zur\u00fcckgreift? Zum Beispiel erscheinen die in allen Kulturen bekannten Erzeugungsprinzipien &#8211; das Begehren, der Baum, das Ei, das Wasser, die Leere, das Chaos &#8211; eindeutig als Archetypen des kosmogonischen Denkens, n\u00e4mlich primitive und universelle Symbole, die zum \u201ekollektiven Unbewu\u00dften\u201c geh\u00f6ren, um Jungs Terminologie zu verwenden. Der Begriff Archetyp wurde erstmals von Kepler verwendet: \u201eDie Spuren der Geometrie pr\u00e4gen sich in der Welt ein, als sei die Geometrie eine Art Archetyp der Welt\u201c, schrieb er 1606 in seiner Abhandlung <em>De stella nova (\u00dcber den neuen Stern im Fu\u00df des Schlangentr\u00e4gers)<\/em>.<\/p>\n<p>Es stimmt, da\u00df die Werke der gro\u00dfen Denker auf dem Gebiet der Fundamentalphysik selten den philosophischen Hintergrund offenbaren, auf dem sie beruhen. Beim ersten Lesen ist man gew\u00f6hnlich versucht, ein Werk als extrem rationalistisch und als grunds\u00e4tzlich skeptisch zu betrachten. In Wirklichkeit verbirgt sich hinter dem kritischen Geist des erfinderischen Physikers oft ein intensives Interesse an den dunklen Regionen der Wirklichkeit und der menschlichen Phantasie, die dem Begriff der Vernunft scheinbar entgegengesetzt sind. Das erkenntnistheoretische Werk von Wolfgang Pauli, einem der V\u00e4ter der Quantenmechanik, wendet Skepsis auf die Skepsis selbst an, um aufzusp\u00fcren, wie Wissen aufgebaut ist, bevor wir zu einem rationalen Verst\u00e4ndnis der Dinge gelangen.<\/p>\n<p>Der Einflu\u00df archetypischer Vorstellungen auf die Bildung wissenschaftlicher Theorien ist unbestreitbar. Wie wir bei Albert Einsteins Aussagen gesehen haben, kann sich der theoretische Physiker nicht mit einer rein empirischen Sichtweise zufrieden geben, der zufolge Naturgesetze nur aus experimentellen Material nach einem strengen Protokoll aufgestellt werden k\u00f6nnen. Vielmehr geht es um die Frage, welche Rolle Entscheidungen spielen, die man im Beobachtungsproze\u00df trifft, und um Rolle der Intuition. Die Br\u00fccke, die das anf\u00e4nglich ungeordnete experimentelle Material verbindet, liegt in Urbildern, die im kollektiven Unterbewu\u00dften vorexistieren. Diese Archetypen sind nicht mit rational formulierten Ideen verbunden. Vielmehr handelt es sich um Formen oder Bilder mit einem starken emotionalen Gehalt, die nicht unmittelbar vom Denken festgehalten werden. Der \u201eFall Kepler\u201c, dem Pauli ein Buch gewidmet hat, ist in dieser Hinsicht beispielhaft. Pauli benutzt das Beispiel von Keplers \u00dcbernahme des kopernikanischen Systems; laut Pauli \u00fcbte das kopernikanische System \u00dcberzeugungskraft auf Kepler aus, weil er darin eine \u00dcbereinstimmung mit dem Dreieinigkeitssymbol, dem Archetypus des christlichen Denkens, fand.<\/p>\n<p>Diese Konzeption der Naturerkenntnis, nach der die einheitliche Ordnung des Kosmos zun\u00e4chst nicht rational formulierbar ist, weist uns im Kern auf Platon und den Neoplatonismus von Plotin und Proclus, allerdings mit einem wesentlichen Unterschied: Bei Platon sind die Urbilder unver\u00e4nderlich und existieren unabh\u00e4ngig vom menschlichen Bewu\u00dftsein (Platon verwendet den Begriff \u201eSeele\u201c). Immanuel Kants Anwendung einer Apriori-Form der Sinneswahrnehmung auf den geometrischen Raum ist ebenso zu beanstanden, denn dies f\u00fchrte ihn zu dem Argument, da\u00df Euklids Postulate dem menschlichen Denken inh\u00e4rent seien.<\/p>\n<p>Die Archetypen der Psychologie sind jedoch nicht fixiert; sie k\u00f6nnen sich bezogen auf einen gegebenen Wissensstand weiterentwickeln. Der Kosmologe versucht, die unbestimmte Weite des Raumes mit Hilfe eines geometrischen Modells zu beschreiben. Mehrere Modelle sind m\u00f6glich: die Beschreibung, zu der man gelangt, h\u00e4ngt insbesondere vom Sch\u00e4rfegrad ab, mit dem der physikalische Raum analysiert wird. Tats\u00e4chlich war der euklidische Raum lange Zeit der einzige den Mathematikern bekannte Raum. (Das war auch noch zu Kants Zeit der Fall, bevor die nicht-euklidischen Geometrien entdeckt wurden.) Dar\u00fcber hinaus hat der Mensch eine instinktive Neigung, seine Sinneswahrnehmungen im Sinne der euklidischen Geometrie zu interpretieren. Man hat gezeigt, da\u00df die halbkreisf\u00f6rmigen Bogeng\u00e4nge in unserem Innenohr, wo die Winkelbewegung des Kopfes in drei senkrechten Ebenen erfa\u00dft wird, im Geist einen Raum mit lokal euklidischer Struktur hervorrufen. Es bedurfte also einer besonderen geistigen Anstrengung, um zu verstehen, da\u00df Euklids Postulate nicht die einzig m\u00f6glichen sind. Die Aussage, da\u00df der Raum drei oder elf Dimensionen hat, da\u00df er endlich oder unendlich, flach oder gekr\u00fcmmt, einfach oder vielfach verbunden ist, ist keineswegs offensichtlich, ja sogar kontra-intuitiv! In diesem Fall mu\u00df die Idee notwendigerweise der rationalen Erfahrung vorausgehen.<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen daher in der Tat das, was ich als freie theoretische Erfindung bezeichnet habe, in den Mittelpunkt des Entdeckungsprozesses stellen. Wie der Dichter Novalis schrieb: \u201eTheorien sind wie Angeln: nur wer sie auswirft, kann etwas fangen!\u201c<\/p>\n<p>Seit mehreren Jahrzehnten geh\u00f6rt es zu den Aufgaben des Schiller-Instituts, diese fruchtbare Denkweise \u00fcber die Welt zu f\u00f6rdern, und ich freue mich, da\u00df ich sie mit Ihnen teilen konnte. Ich danke Ihnen f\u00fcr Ihre Aufmerksamkeit.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"&quot;Freie Erfindung&quot; innerhalb kreativer Entdeckung\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/RPPHhwtagdU?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Michel Tognini<\/strong>, Astronaut, Association of Space Explorers (Gr\u00fcndungsmitglied)<br \/>\n\u201eFreundschaft zwischen Astronauten: Exemplarisches Vorbild f\u00fcr internationale Kooperation\u201c<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Astronauten-Freundschaft: Ein Beispiel Ein Beispiel f\u00fcr Internationale Zusammenarbeit\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/RN3Hf84j0Ss?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Walt Cunningham<\/strong>, Apollo-Astronaut<br \/>\n\u201eApollo 7 &#8211; Reflexionen eines Astronauten\u201c<\/p>\n<div class=\"toggle-container\"><a href=\"#\" class=\"toggle\"><span class=\"toggle-sign\"><\/span><span class=\"toggle-title\">Hier die Rede lesen<\/span><\/a><\/p>\n<div class=\"toggle-content\">\n<p><strong><em>Frage: <\/em><\/strong>Was mu\u00dften Sie tun, um sich als Astronaut zu qualifizieren?<\/p>\n<p><strong><em>Cunningham: <\/em><\/strong>Meine pers\u00f6nliche Einsch\u00e4tzung ist, da\u00df man das wirklich nur machen sollte, wenn man bereit ist, ein wenig den Hals zu riskieren. Ich habe danach noch Jahre gebraucht, um das bei den Kampfpiloten wirklich klarzustellen. In meinem Buch habe ich einen Abschnitt \u00fcber den Tag geschrieben, an dem ich beschlo\u00df, mich als Astronaut zu bewerben. Das war eines morgens, als ich dabei war, mit Mitte 20 meinen College-Abschlu\u00df zu machen. Ich war fr\u00fcher noch nicht auf dem College gewesen, ich war nach der High School in die Navy eingetreten, schaffte es, den zweij\u00e4hrigen Test zu bestehen, und wurde Kampfpilot. Ich war klug genug, zum Marinekorps statt zur Marine zu gehen, was ich nie bereut habe.<\/p>\n<p>Aber in diesem Jahr ging ich aufs College, um einen Abschlu\u00df zu machen, und an diesem Morgen war ich im Wagen unterwegs zu meiner Arbeit bei der RAND Corporation. Zu der Zeit lief gerade der Countdown f\u00fcr Alan Shepard, das war 1961 oder 62 &#8211; 1961 glaube ich. Es war an der Ostk\u00fcste, ich fuhr in meinem Auto, und wir hatten zu der Zeit noch nicht so viele Autobahnen in Los Angeles, ich ging zur UCLA (Universit\u00e4t von Kalifornien in Los Angeles). Es ging auf die letzten vier oder f\u00fcnf Minuten (des Countdowns) zu, und ich mu\u00dfte einfach am Stra\u00dfenrand anhalten und parken, damit ich h\u00f6ren konnte, was vor sich ging. Ich konnte einfach nicht weiterfahren. Ich erinnere mich noch an den Countdown &#8211; 5, 4, 3, 2, 1, Abheben &#8211; und ich ertappte mich dabei, wie ich laut ausrief: \u201eDu verdammter SOB!\u201c (\u201eHurensohn\u201c, gemeint im Sinne von \u201eGl\u00fcckspilz\u201c, <em>Red.<\/em>) Ich ging zwar davon aus, da\u00df ich allein war, aber sicherheitshalber schaute ich mich nochmal um, ob wirklich niemand auf dem Parkplatz war und mich anstarrte. In dem Augenblick beschlo\u00df ich, da\u00df das genau das war, was ich tun wollte, ich erf\u00fcllte alle Voraussetzungen daf\u00fcr.<\/p>\n<p>Und 18 Monate sp\u00e4ter teilte ich mir ein B\u00fcro mit Alan. Es war wie der Eintritt in ein damals ganz ungew\u00f6hnliches, einzigartiges Leben. Das hat sich so entwickelt, wie es bei solchen Dingen oft der Fall ist. Als die ersten Menschen um die Welt segelten, war das anders als bei den Routinefahrten da drau\u00dfen auf dem Ozean, zu denen sich das entwickelt hat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><em>Frage: <\/em><\/strong>Was hielten Sie von Pr\u00e4sident Kennedys Herausforderung, auf dem Mond zu landen? Was ging Ihnen dabei durch den Kopf?<\/p>\n<p><strong><em>Cunningham: <\/em><\/strong>Das wird mit der Zeit immer interessanter. Ich kann nur f\u00fcr mich selbst sprechen, aber ich bin mir sicher, da\u00df viele andere auch so denken. Wenn man \u00e4lter und reifer wird, kann man einige dieser Dinge relativieren, \u00fcber die man damals gar nicht nachgedacht hat; man hat sie einfach als selbstverst\u00e4ndlich angesehen. Als er seine Rede hielt, erinnere ich mich, war das noch bevor ich von der NASA ausgew\u00e4hlt wurde. Ich wurde gleich bei der ersten Bewerbung angenommen. Aber ich kann mich gut daran erinnern; es war eine gute Rede. Das ist in die Geschichte eingegangen, und ich meine, das liegt daran, da\u00df wir damals noch nicht so dachten wie heute. Man mu\u00df den Verstand reifen lassen, um eine Perspektive zu bekommen, was in der Geschichte vor sich geht. Es war eine einzigartige Periode in unserer Geschichte, in die die Menschen sich hier mit diesen Aktivit\u00e4ten aufmachten.<\/p>\n<p>Wenn man 500 Jahre zur\u00fcckdenkt und sich ansieht, wie Menschen sich aufmachten, die Welt zu umsegeln &#8211; ich glaube, am Anfang waren es etwa 240 Menschen, und es gab vier Schiffe. Als es schlie\u00dflich anderthalb oder zwei Jahre sp\u00e4ter geschafft war, waren nur noch 18 dieser ersten beteiligten Menschen am Leben. Aber sie hatten es rund um die Welt geschafft. Sie waren bereit, den Preis daf\u00fcr zu zahlen. Sie haben unsere Gesellschaft vorangebracht. Davon gingen viele Impulse aus in der Gesellschaft. Das war vor 500 Jahren. Die Gesellschaft in der Welt profitiert davon, wenn man bereit ist, seinen Kopf zu riskieren, aber nicht, wenn man es irrational tut. Man mu\u00df sich dem, was man erreichen will, verpflichtet f\u00fchlen. Ich habe das sichere Gef\u00fchl, da\u00df ich heute viel besser dar\u00fcber sprechen kann als damals, denn man mu\u00df weise werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><em>Frage: <\/em><\/strong>\u00a0Wie war das, einer der ersten Menschen im Weltraum zu sein?<\/p>\n<p><strong><em>Cunningham: <\/em><\/strong>Es hei\u00dft wohl, da\u00df 25 oder 35% der Menschen auf die Schwerelosigkeit reagieren und sich am ersten Tag \u00fcbergeben und so etwas. Aber sie waren alle entschlossen, sie w\u00fcrden trotzdem alle weitermachen. Die Leute haben auch viel Gewicht verloren. Unsere Mission war die l\u00e4ngste Apollo-Mission, glaube ich, vielleicht gab es noch eine etwas l\u00e4ngere Mission. Ich glaube, der gr\u00f6\u00dfte Gewichtsverlust bei unserer Mission waren zehn Pfund oder so etwas in der Art. Die damalige Einstellung dieser Leute war eine andere als die heutige, denn wir waren alle milit\u00e4rische Kampfpiloten. Ob es der Welt gef\u00e4llt oder nicht, es braucht eine gewisse Einstellung dazu, solche Aktivit\u00e4ten zu rechtfertigen.<\/p>\n<p>Aber ich mu\u00df Ihnen etwas erz\u00e4hlen &#8211; einer der Gr\u00fcnde daf\u00fcr, warum unsere Mission ein solcher Erfolg war. Es hatte erst viel Kritik gegeben, weil Wally Schirra damals erk\u00e4ltet war. Aber eins mu\u00df ich Ihnen sagen, alles, was Wally operativ tun mu\u00dfte, das hat er trotzdem getan. Es wurde viel hin und her geredet, weil er sich gerade von einer Erk\u00e4ltung erholte. Er lie\u00df die Leute am Boden sogar glauben, da\u00df wir alle eine Erk\u00e4ltung hatten. Wir hatten aber keine Erk\u00e4ltung, ich habe kein einziges Mal gehustet. Donn Eisele hat vielleicht ein oder zweimal gehustet, aber wir waren jung, er war ein sehr ernsthafter Typ. Und ob es uns jetzt gef\u00e4llt oder nicht, ich glaube, er hat sehr gute Arbeit geleistet. Meiner Meinung nach war er ein guter Pilot.<\/p>\n<p>Dieser Flug hat ihn damals, glaube ich, \u00fcberrascht, denn es war eine elft\u00e4gige Mission, und zu der Mission wurden noch vier weitere Aufgaben hinzugef\u00fcgt. Am Boden hatten sie sehr gro\u00dfe Vorbehalte, ob wir elf Tage schaffen w\u00fcrden; wir haben es geschafft. Ich kann mich an die letzten Tage erinnern, da hatten wir etwas Zeit zur Verf\u00fcgung, und der Film ging uns aus. Heute werden ja st\u00e4ndig Fotos gemacht. Unser gesamter Film f\u00fcr die elf Tage f\u00fcr uns drei, die die Kamera benutzten, waren 500 Bilder. Heute macht man die bei einem einzigen Umlauf um die Erde. Der Welt ist nicht bewu\u00dft, da\u00df 53% der Erdoberfl\u00e4che von Wolken bedeckt sind. Ob es uns gef\u00e4llt oder nicht, der gr\u00f6\u00dfte Teil der Erde da drau\u00dfen ist Ozean. Damals, und auch heute noch, sind wir fast vollst\u00e4ndig von der Luft-Boden-Kommunikation abh\u00e4ngig. Heute gibt es schicke Ger\u00e4te, so da\u00df die Kommunikation zwischen Luft und Boden so ziemlich zu 100% funktioniert. Wir hatten die Luft-Boden-Kommunikation gerade einmal zu 4% unserer Zeit; man mu\u00dfte dazu eine Direktverbindung herstellen k\u00f6nnen. Die Leute sagen: \u201eO je, das war ja schrecklich!\u201c Nein, wir fanden das gut, weil wir so viel zu tun hatten, da\u00df wir es f\u00fcr gut hielten, wenn wir nicht zu anderen Dingen gedr\u00e4ngt wurden. Aber wir brauchten eine bestimmte Menge an Informationen. Das waren 4% oder 4,5% der Zeit, in der wir Kommunikation hatten. Sie schauen mich an und sprechen mit mir in meinem Alter &#8211; ich bin 88 Jahre alt. Ich sage Ihnen, wir hatten eine gro\u00dfartige Mission, davon war ich schon damals ehrlich \u00fcberzeugt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><em>Frage: <\/em><\/strong>Welchen Rat w\u00fcrden Sie jungen Leuten heute geben, die in den Weltraum fliegen wollen?<\/p>\n<p><strong><em>Cunningham: <\/em><\/strong>Ich sehe mich nicht in der Lage, die wirklich beste Antwort zu geben. Ich stecke immer noch in dieser Welt fest, wo das Wichtige ist, der beste Kampfpilot der Welt zu sein &#8211; zumindest mental. Aber es ist heute eine andere Art zu leben, und die \u00d6ffentlichkeit, jedenfalls die meisten, werden seit 50 Jahren dar\u00fcber informiert. Ich kann nicht einmal sagen, ob es die meisten sind, aber viele wollen die M\u00f6glichkeit dazu haben. Man verkauft inzwischen Tickets an Leute, die mit dem Raumschiff da oben mitfliegen wollen.<\/p>\n<p>Es tut mir leid, ich kann das nicht alles positiv sehen. Ich wei\u00df, es hat seine positive Seite, aber ich lebe in einer anderen Welt. Ich denke, jeder kann sich gl\u00fccklich sch\u00e4tzen, wenn er einer der heutigen Astronauten werden will. Aber um das zu erreichen, tut man gut daran, seine F\u00e4higkeiten zu perfektionieren. Das sind viele verschiedene F\u00e4higkeiten, die man heute braucht. Es gibt zum Beispiel eine ganze Reihe von \u00c4rzten, die dort oben gewesen sind. Das ist gut. Auch mehrere Frauen &#8211; es gab \u00fcbrigens auch einige Pilotinnen, die ich verdammt gut fand. Sie haben wirklich gute Arbeit geleistet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><em>Frage:<\/em><\/strong> Was halten Sie davon, Risiken einzugehen und etwas zu tun, was manchmal fast unm\u00f6glich erscheint?<\/p>\n<p><strong><em>Cunningham: <\/em><\/strong>Man mu\u00df die Einstellung haben, die sich automatisch einstellt, wenn man Kampfpilot der Spitzenklasse ist. Man mu\u00df zumindest einer der besten Kampfpiloten sein, und das sage ich ganz konkret, oder zumindest fest daran glauben, da\u00df man das ist. Die beste Einstellung ist: Wenn man jemanden angreift, ob zu Recht oder zu Unrecht, dann man mu\u00df das Selbstvertrauen haben, das einem sagt, da\u00df man die Nase vorn haben wird, und man ist bereit, jeden Preis zu zahlen, um das zu erreichen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Astronaut Walter Cunningham: Gedanken zur Apollo 7-Mission\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/So_bEpbsdYE?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Dr. Marie Korsaga<\/strong>, Astrophysikerin, Burkina Faso<br \/>\n\u201eDie Notwendigkeit von Wissenschaftserziehung f\u00fcr die afrikanische Jugend\u201c<\/p>\n<div class=\"toggle-container\"><a href=\"#\" class=\"toggle\"><span class=\"toggle-sign\"><\/span><span class=\"toggle-title\">Hier die Rede lesen<\/span><\/a><\/p>\n<div class=\"toggle-content\">\n<p>Mein Name ist Marie Korsaga, ich bin Astrophysikerin und komme urspr\u00fcnglich aus Burkina Faso. Meine Forschung konzentriert sich auf die Verteilung von dunkler und sichtbarer Materie in Galaxien. Vereinfacht l\u00e4\u00dft sich sagen, da\u00df die sichtbare Materie &#8211; d.h. die gew\u00f6hnliche Materie aus Protonen, Neutronen, Elektronen, alles, was mit unseren Ger\u00e4ten beobachtbar ist &#8211; nur etwa 5% des Universums ausmacht; der Rest ist unsichtbare Materie, die sich wie folgt verteilt: 26% dunkle Materie und 68% dunkle Energie. Mit Hilfe der dunklen Materie mit ihrer Gravitationskraft kann man die Tatsache erkl\u00e4ren, da\u00df die Galaxien nahe beieinander bleiben, w\u00e4hrend die dunkle Energie bewirkt, da\u00df sich das Universum mit der Zeit schneller \u201eausdehnt\u201c. Wir k\u00f6nnen also nicht von einem Verst\u00e4ndnis des Universums sprechen, wenn wir nur etwa 5% seiner Bestandteile kennen. Um unser Universum zu verstehen, d.h. seine Entstehung und Entwicklung erkl\u00e4ren zu k\u00f6nnen, ist es also unerl\u00e4\u00dflich, zu verstehen, was dunkle Materie und dunkle Energie sind.<\/p>\n<p>Dunkle Materie, wie der Name schon sagt, ist etwas, das man selbst mit den raffiniertesten Teleskopen nicht sehen kann. Bisher wurden noch nie Teilchen der dunklen Materie nachgewiesen; dennoch sp\u00fcren wir ihre Anwesenheit dank ihres Einflusses auf die Schwerkraft. Der Zweck meiner Forschung ist es, zu untersuchen, wie dunkle Materie innerhalb von Galaxien verteilt ist, um die Entstehung und Entwicklung unseres Universums und damit den Ursprung des Lebens auf der Erde besser zu verstehen.<\/p>\n<p>Neben meiner Forschung interessiere ich mich auch f\u00fcr die Entwicklung der Astronomie in Afrika. Zu diesem Zweck arbeite ich im Office of Astronomy for Development (OAD) an einem Projekt, das darin besteht, die Astronomie als Entwicklungsfaktor fast \u00fcberall auf der Welt, vor allem aber in den Entwicklungsl\u00e4ndern zu nutzen, indem Projekte im Zusammenhang mit Bildung, Bildungstourismus usw. unterst\u00fctzt werden.<\/p>\n<p>Wenn wir \u00fcber Bildung sprechen, ist es wichtig, daran zu erinnern, da\u00df Afrika nach Angaben der Afrikanischen Union die j\u00fcngste Bev\u00f6lkerung der Welt hat, mehr als 40% sind Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren, was in den n\u00e4chsten zehn Jahren zu einer demographischen Explosion f\u00fchren wird. Dieses Bev\u00f6lkerungswachstum hat Nachteile, aber auch Vorteile. Die Kehrseite ist die Gefahr, da\u00df diese jungen Menschen, wenn keine Ma\u00dfnahmen ergriffen werden &#8211; n\u00e4mlich Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung f\u00fcr Jungen und M\u00e4dchen, insbesondere in den Naturwissenschaften -, statt zu einer Quelle der Entwicklung des Kontinents eher zu einer Quelle sozio\u00f6konomischer und politischer Instabilit\u00e4t und Konflikte werden, die den Kontinent weiter ins Elend st\u00fcrzen. Die Vorteile sind jedoch so gro\u00df, da\u00df dieses demographische Wachstum, wenn es durch ein gut entwickeltes Bildungssystem und von wirkungsvollen Ma\u00dfnahmen auf Seiten der \u00f6ffentlichen Politik wie auch des Privatsektors begleitet wird, eine gro\u00dfe Quelle f\u00fcr eine nachhaltige Entwicklung des Kontinents auf wirtschaftlicher und politischer Ebene sein wird. Dazu ist es sehr wichtig, erhebliche Investitionen im Bereich der Bildung mit Schwerpunkt auf Innovation, Wissenschaft und Technologie zu t\u00e4tigen. Es sei darauf hingewiesen, da\u00df afrikanische Hochschulabsolventen heute ihren Abschlu\u00df vor allem in den Bereichen Literatur und Humanwissenschaften machen: MINT-Studenten (Mathematik, Ingenieurwesen, Naturwissenschaften und Technik) machen laut Weltbank im Durchschnitt nur 25% der Abschl\u00fcsse aus. Zudem sind Frauen in diesen Bereichen unterrepr\u00e4sentiert.<\/p>\n<p>Ich selbst bin die erste Frau, die in Burkina Faso und sogar in ganz Westafrika in Astrophysik promoviert hat; das mag schmeichelhaft klingen, aber es offenbart eine ziemlich beunruhigende Diagnose, obwohl es ein Hoffnungsstrahl ist. Selbst wenn es in der Region ein Dutzend Doktoranden auf diesem Gebiet gibt, sind unter ihnen fast keine Frauen. Leider zeigt dies, da\u00df wir von einer Gleichstellung der Geschlechter in der Wissenschaft noch weit entfernt sind, und es bleibt noch viel zu tun. Was wir brauchen, ist ein Mentalit\u00e4tswandel und ein besserer Zugang f\u00fcr Frauen zur Wissenschaft, insbesondere f\u00fcr die Unterprivilegierten. Es ist nicht unbekannt, da\u00df ein Berufsweg in der Astrophysik einen Studiengang in Physik erfordert, was f\u00fcr Frauen in unseren Gesellschaften nicht offensichtlich ist, denn die Mehrheit der Menschen ist der Meinung, die naturwissenschaftlichen Bereiche seien den M\u00e4nnern vorbehalten und die Frauen geh\u00f6rten in den literarischen Bereich. Dies hat zur Folge, da\u00df Frauen davon abgehalten werden, sich f\u00fcr ein langes Studium zu entscheiden, vor allem in wissenschaftlichen Bereichen, und selbst wenn sie sich f\u00fcr ein solches entscheiden, neigen sie dazu, bei den ersten Hindernissen aufgrund mangelnder Unterst\u00fctzung aufzugeben. Ich kann f\u00fcr mich heute sagen, da\u00df ich diese Barriere auf meiner Ebene durchbrochen habe, und ich m\u00f6chte dieses Privileg nutzen, um so viele M\u00e4dchen wie m\u00f6glich zu inspirieren und zu ermutigen, sich genauso zu entscheiden.<\/p>\n<p>Es stimmt, da\u00df heute von mehreren Regierungen Anstrengungen unternommen werden, um mit diesen Klischeevorstellungen aufzur\u00e4umen &#8211; zum Beispiel mit dem NEF (Next Einstein Forum) in Ruanda, einer Plattform f\u00fcr die Popularisierung der Wissenschaft, die Studentinnen durch Stipendien M\u00f6glichkeiten er\u00f6ffnet, oder mit dem Netzwerk von Frauen in der Wissenschaft namens OWSD (Organisation f\u00fcr Frauen in der Wissenschaft f\u00fcr die Dritte Welt), das M\u00e4dchen und Frauen in den MINT-Bereichen M\u00f6glichkeiten bietet. Es gibt jedoch noch viel zu tun, denn die angemessene Repr\u00e4sentation von Frauen in der Wissenschaft ist noch lange nicht erreicht. \u00dcber die Forschung hinaus beabsichtige ich, zur Ausbildung junger Menschen in der Wissenschaft in Burkina Faso und in Afrika im allgemeinen beizutragen, indem ich Kurse an Universit\u00e4ten gebe und auch Masterstudentinnen und Doktorandinnen betreue. Ich habe auch vor, Ma\u00dfnahmen zur Popularisierung der wissenschaftlichen Ausbildung im allgemeinen und der Astrophysik im besonderen in L\u00e4ndern einzuleiten, in denen der Zugang zur Wissenschaft begrenzt ist. Dies wird dazu dienen, M\u00e4dchen und Jungen (insbesondere M\u00e4dchen) zur Aufnahme eines wissenschaftlichen Studiums zu motivieren.<\/p>\n<p>Es gibt noch weitere zuk\u00fcnftige Initiativen, die ich in Zusammenarbeit mit anderen Forschern durchzuf\u00fchren plane, n\u00e4mlich die Einrichtung naturwissenschaftlicher Schulen in Afrika, die besonders Frauen gewidmet sind, die Organisation von Workshops, um Wissenschaftlerinnen die M\u00f6glichkeit zu geben, \u00fcber ihre inspirierende Arbeit zu sprechen und ihr Selbstvertrauen zu st\u00e4rken, die Gr\u00fcndung eines Astronomie-Clubs f\u00fcr Kinder usw.<\/p>\n<p>Die Astronomie ist nicht nur als Wissenschaft faszinierend, sondern sie kann auch als Entwicklungsinstrument eingesetzt werden, z.B. durch Bildung und Tourismus. Die Internationale Astronomische Union (UIA) ist sich dessen bewu\u00dft und unternimmt gro\u00dfe Anstrengungen, um diese Entwicklungsperspektive in den Entwicklungsl\u00e4ndern aufzugreifen und die von den Vereinten Nationen festgelegten Ziele f\u00fcr eine nachhaltige Entwicklung zu erreichen.<\/p>\n<p>Ein typisches Beispiel in Subsahara-Afrika hierf\u00fcr ist S\u00fcdafrika, wo die Installation von Teleskopen in mehreren Ortschaften nicht nur dazu beitr\u00e4gt, die Wissenschaft beliebter zu machen und Arbeitspl\u00e4tze f\u00fcr junge Menschen zu schaffen, sondern auch die Wirtschaft und den Ausbau der Infrastruktur in diesen Ortschaften angekurbelt hat. Der aktuelle Kontext, in dem wir uns befinden, insbesondere die COVID-19-Pandemie, erinnert uns daran, welche wichtige Rolle die Wissenschaft in unserem Leben und unserem Bildungssystem spielen mu\u00df. Die afrikanischen Beh\u00f6rden m\u00fcssen davon \u00fcberzeugt werden, da\u00df es mehr als notwendig ist, einen gro\u00dfen Teil der nationalen Haushalte f\u00fcr die Unterst\u00fctzung und F\u00f6rderung von Studium und Forschung aufzuwenden, denn Investitionen in das Humankapital sind ein sicheres Mittel f\u00fcr das Wachstum eines Landes.<\/p>\n<p>Um unseren Kontinent aus der Unterentwicklung herauszuf\u00fchren, m\u00fcssen wir vor allem verstehen, da\u00df wir unsere Programme viel effektiver umsetzen m\u00fcssen. Die Konzentration auf Bildung und Ausbildung in Wissenschaft, Technologie und Innovation, insbesondere in der Weltraumwissenschaft, kann nicht nur das Humanpotential erh\u00f6hen, das eine Quelle nachhaltiger Entwicklung ist, sondern auch die Kontrolle \u00fcber unsere Rohstoffe verbessern, was sich auf die Wirtschaft des ganzen Kontinents positiv auswirken w\u00fcrde. Afrika verf\u00fcgt \u00fcber eine immense Menge an Rohstoffen, die f\u00fcr den Ausbau der Industrie unerl\u00e4\u00dflich sind. Wir m\u00fcssen dazu kommen, diese Ressourcen zuerst f\u00fcr unsere eigene Entwicklung auszubeuten, und zwar durch Frauen und M\u00e4nner, die auf dem Kontinent ausgebildet werden, und mit entsprechenden kompatiblen Techniken.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Afrika: Mehr Naturwissenschaften f\u00fcr Afrikas Jugend!\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/8eE3SCq3SV4?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Joe Pennacchio<\/strong>, Staatssenator in New Jersey, (2008- )<br \/>\n\u201eKernfusion zu einer Realit\u00e4t machen\u201c<\/p>\n<div class=\"toggle-container\"><a href=\"#\" class=\"toggle\"><span class=\"toggle-sign\"><\/span><span class=\"toggle-title\">Hier die Rede lesen<\/span><\/a><\/p>\n<div class=\"toggle-content\">\n<p><strong><em>Frage:<\/em><\/strong> Am Ende Ihrer Anh\u00f6rung war eine Gruppe von High-School-Sch\u00fclern anwesend, die teilgenommen hatten, sowie Leute von Universit\u00e4ten, und Sie sagten, da\u00df die Entwicklung der Fusion &#8211; Sie sagten, da\u00df die Anh\u00f6rung ebenso sehr f\u00fcr sie wie f\u00fcr alle anderen sei und da\u00df die Entwicklung der Fusion ihr Leben grundlegend ver\u00e4ndern werde. Was ist Ihre Vision f\u00fcr die n\u00e4chsten 50 Jahre f\u00fcr diese jungen Menschen, f\u00fcr die n\u00e4chsten beiden Generationen, wenn wir die Fusion erreichen? Falls wir heute die Entschlossenheit haben, die Fusion tats\u00e4chlich zu erreichen?<\/p>\n<p><strong><em>Sen. Penacchio:<\/em><\/strong> Nun, ich wei\u00df nicht, ob das Wort \u201efalls\u201c lautet. Nach dem, was ich gelesen habe, hei\u00dft es nicht \u201efalls\u201c, sondern \u201ewenn\u201c. Sie haben tats\u00e4chlich Parameter und Daten innerhalb der f\u00fcnf Jahre, 2025, festgelegt, sie werden tats\u00e4chlich eine nachhaltige Fusionsreaktion haben, und sie glauben, da\u00df sie dann 25 Jahre danach die erste kommerzielle Anwendung der Fusion haben k\u00f6nnen. Ich denke, da\u00df dies mehr oder weniger mit dem \u00fcbereinstimmt, was mit der Kernspaltung und deren Anwendung und Entwicklung geschehen ist. Ich w\u00fcrde mir w\u00fcnschen &#8211; wenn Sie eine konzertierte Anstrengung in diese Richtung unternehmen, wenn wir unser Wissen mit dem Wissen teilen, das auf der ganzen Welt vor sich geht, insbesondere mit dem Tokamak-Reaktor und allen L\u00e4ndern, die diesem [ITER-] Konsortium beigetreten sind &#8211; da\u00df es schon fr\u00fcher sein wird.<\/p>\n<p>Und es ist genauso wichtig f\u00fcr ihre Zukunft wie f\u00fcr meine. Ich bin 65 Jahre alt: Meine Zukunft wird nicht in zu vielen Jahrzehnten gemessen, wenn Gott es will. Aber ihre Zukunft wird in sehr viel mehr Jahrzehnten gemessen als meine. Also noch einmal: Stellen Sie sich eine saubere, sichere, erneuerbare Energiequelle vor, bei der wir nicht gegeneinander in den Krieg ziehen m\u00fcssen, um sie zu bekommen, und bei der wir uns keine Sorgen machen m\u00fcssen, einige der Gase einzuatmen, die bei der Erzeugung dieser Energien sch\u00e4dlich sein k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><em>Frage:<\/em><\/strong> Eine Idee, die Sie auch vorgebracht haben &#8211; Sie haben in der Anh\u00f6rung gesagt, da\u00df Politiker immer denken, sie seien f\u00fcr die guten Dinge verantwortlich, aber Ihre Position ist, da\u00df es in Wirklichkeit Wissenschaftler sind, die die Geschichte ver\u00e4ndert haben. Ich m\u00f6chte Sie bitten, dar\u00fcber zu sprechen; und auch \u00fcber den Einflu\u00df der Ideen der Amerikanischen Revolution, die der Wissenschaft sehr verpflichtet war, von Ben Franklin an &#8211; Ben Franklin, Alexander Hamilton und dann nat\u00fcrlich jemand, dessen Bild \u00fcberall in Ihrem B\u00fcro h\u00e4ngt, Abraham Lincoln. Ich m\u00f6chte Sie also bitten, sich dazu zu \u00e4u\u00dfern, zur Frage des Amerikanischen Systems, zum Engagement f\u00fcr die Wissenschaft und zur Beziehung zwischen politischer F\u00fchrung und wissenschaftlichem Fortschritt: Was ist die Verantwortung der Politiker, dies voranzubringen, und welche Rolle spielen die B\u00fcrger, daf\u00fcr zu sorgen, da\u00df dies geschieht?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><em>Sen. Penacchio:<\/em><\/strong> Nun, die Entwicklung unseres Lebens, die Tatsache, da\u00df es besser geworden ist &#8211; das ist durch die Wissenschaft geschehen. Es waren nicht die Politiker, die Cholera und Typhus, Pocken und Polio losgeworden sind: Es war die Wissenschaft. Es waren nicht die Politiker, die uns auf den Mond gebracht haben, es war die Wissenschaft. Aber es waren Politiker, die uns herausgefordert haben, und die einige dieser Ressourcen so umgelenkt haben, damit wir zum Mond fliegen und diese Infektionskrankheiten bek\u00e4mpfen k\u00f6nnen. Wir k\u00f6nnen die Stimmung aller Amerikaner und der ganze Menschheit verbessern und heben!<\/p>\n<p>Meine Aufgabe als Politiker ist es also, die \u00f6ffentliche Politik zu gestalten und als Katalysator f\u00fcr einige der guten Dinge zu wirken, die die Wissenschaft tun kann. Und ein Teil dieses Prozesses ist nat\u00fcrlich wirtschaftlicher Natur, und wir glauben, da\u00df wir durch die Erzeugung dieser Begeisterung f\u00fcr die Fusion auch eine Ressource in einem Staat kultivieren k\u00f6nnten, die wir nicht mehr gesehen haben, seit Princeton sich zum ersten Mal mit der Fusion besch\u00e4ftigt hat.<\/p>\n<p>Es ist also eine Win-Win-Win-Situation f\u00fcr alle um uns herum. Aus irgendeinem Grund haben wir diese Verantwortung an Paris und ihren Tokamak-Reaktor abgegeben. Und da ich ein egoistischer Politiker aus New Jersey bin, w\u00fcrde ich mir w\u00fcnschen, da\u00df wir sie zur\u00fcckbekommen.<\/p>\n<p>Die gute Nachricht ist, wie beim Tokamak-Reaktor und dem ITER, dem Internationalen Thermonuklearen Versuchsreaktor, die von einem Konsortium aufgebaut wurden, ich hoffe, da\u00df all dieses Material, all diese Wissenschaft in Echtzeit ausgetauscht wird: Auf diese Weise k\u00f6nnen wir es vorantreiben und f\u00fcr die Kinder, die an diesem Tag an dem Treffen teilnahmen, Wirklichkeit werden lassen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Atomkraft in den USA: Lasst die Kernfusion Realit\u00e4t werden!\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/loxbJ23KrHs?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Dr. Will Happer<\/strong>, Prof. em. f\u00fcr Physik, Princeton Universit\u00e4t<br \/>\n\u201eDie wahre Geschichte der gegenw\u00e4rtigen Wissenschaft\u201c<\/p>\n<div class=\"toggle-container\"><a href=\"#\" class=\"toggle\"><span class=\"toggle-sign\"><\/span><span class=\"toggle-title\">Hier die Rede lesen<\/span><\/a><\/p>\n<div class=\"toggle-content\">\n<p>Ich bin Will Happer, pensionierter Professor f\u00fcr Physik an der Princeton University, wo ich viele Jahre gearbeitet habe. Dank der Treuh\u00e4nder der Princeton University habe ich dort immer noch ein B\u00fcro. Davor war ich in meiner Jugend viele Jahre in New York City an der Columbia University, und meine Kinder wurden dort geboren.<\/p>\n<p>Ich bin in Kernphysik und Atomphysik ausgebildet. Ich habe viel \u00fcber Laserphysik gearbeitet. Am bekanntesten bin ich wohl f\u00fcr die Erfindung des Natrium-Leitsterns, mit dem die meisten modernen Teleskope atmosph\u00e4rische Turbulenzen ausgleichen, soda\u00df man eine bessere Aufl\u00f6sung von Galaxien und anderen astronomischen Objekten erhalten kann.<\/p>\n<p>Meine Karriere war eine Mischung aus Theorie und Experiment. Ich habe eine Menge Experimente gemacht. Einen betr\u00e4chtlichen Teil meiner Zeit verbrachte ich mit der Arbeit an spinpolarisierten Gasen, spinpolarisierten Kernen, und ein Ergebnis davon war, da\u00df wir gelernt haben, Helium-3 und Xenon-129 in so gro\u00dfen Mengen zu polarisieren, da\u00df man sie in ausreichender Menge erbr\u00fcten konnte, so da\u00df die Lungen von Menschen mit Magnetresonanztomographen betrachtet werden konnten, was vorher unm\u00f6glich gewesen war. Und so hat sich das zu einer interessanten diagnostischen Technik in der Medizin entwickelt, die bis heute andauert. Wir haben auf dieser Grundlage ein kleines Start-up-Unternehmen gegr\u00fcndet, das erfolgreich war und dazu beigetragen hat, die Karriere einiger unserer ehemaligen Studenten und promovierten Mitarbeiter in Gang zu bringen.<\/p>\n<p>Ich glaube, man kann mich als einen klassischen Physik-Narren bezeichnen: Ich mag Physik, ich mag quantitative Dinge, ich mag Dinge, die man modellieren kann. Ich m\u00f6chte, da\u00df es Modelle sind, die man glauben kann!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><em>Frage:<\/em><\/strong> Sie wurden von der Trump-Administration gebeten, ein Gremium zur Bewertung der Behauptungen des Klimawandels zu organisieren, aber dieses Gremium hat nie funktioniert. Was geschah dann?<\/p>\n<p><strong><em>Happer:<\/em><\/strong> Nun, das ist keine sehr komplizierte Idee. Fast jede andere wichtige Wissenschaft, Technologie oder Anstrengung unseres Landes wurde sorgf\u00e4ltig gepr\u00fcft. Vor allem in der Verteidigung haben wir zum Beispiel, bevor wir etwas kaufen, eine so genannte \u201e\u00dcberpr\u00fcfung durch das Rote Team\u201c, bei der Leute absichtlich versuchen, L\u00f6cher in dieses oder jenes Waffensystem oder in diese oder jene Theorie zu sto\u00dfen. Und dann m\u00fcssen die Bef\u00fcrworter es verteidigen. Und wissen Sie, oft kommen sie mit einer Eins plus-Zertifizierung durch: Ich habe das verteidigt, was ich zu tun versuche, die besten Leute konnten es nicht zerpfl\u00fccken, also bin ich st\u00e4rker als am Anfang.<\/p>\n<p>Wenn die Klimapolitik also wirklich so gut ist, warum haben sie dann Angst, aufzustehen und zu verteidigen, was sie tun, befragt zu werden, Fragen zu beantworten &#8211; alle anderen m\u00fcssen das tun, warum sind sie anders?<\/p>\n<p>Sie waren also absolut emp\u00f6rt \u00fcber den Gedanken, da\u00df jemand \u00fcberpr\u00fcfen m\u00f6chte, was sie tun. Alle anderen werden gepr\u00fcft, aber sie sind von Pr\u00fcfungen befreit. Es war also eine politische Frage. Sie riefen alle ihre Freunde im Senat und in ganz Amerika zusammen: \u201eWie kann diese b\u00f6se Trump-Administration es wagen? Wir sind die gr\u00f6\u00dften Wissenschaftler, die jemals auf diesem Planeten gelebt haben, und wir retten den Planeten. Und hier sind diese Kerle, die uns fragen wollen, wie wir dieses Thermometer kalibrieren, wissen Sie? Wie k\u00f6nnen sie es wagen, das zu tun!\u201c<\/p>\n<p>Das war die Situation. Und ich glaube, der Pr\u00e4sident hat das verstanden, aber es gab damals viele, viele andere Fragen, und es schien einfach nicht das Richtige zu sein, diese aufzugreifen. Wahrscheinlich hatte er Recht&#8230;<\/p>\n<p>Was uns das sagt, ist, da\u00df Wissenschaftler immer sehr selbstkritisch sein m\u00fcssen, da\u00df Sie sich selbst immer in Frage stellen sollten, da\u00df Sie Ihre Kollegen hinterfragen sollten. Haben Sie dar\u00fcber nachgedacht? K\u00f6nnte es dadurch verursacht worden sein, und nicht durch das, was Sie als Ursache behaupten? Und das ist es, was bei der Klimapolitik nicht passiert.<\/p>\n<p>Die Klimapolitik ist v\u00f6llig unempfindlich gegen\u00fcber Kritik. Man darf sie nicht kritisieren. Es ist, als w\u00fcrde man einen religi\u00f6sen Glauben verleugnen. Es ist wirklich interessant: Die Sprache, die sie benutzen, ist ganz und gar religi\u00f6s. \u201eSie verleugnen das Klima&#8230;\u201c Nun, was bedeutet \u201everleugnen\u201c? Warum benutzen Sie dieses Wort im Zusammenhang mit einem wissenschaftlichen Gebiet? Also, es hat alle Merkmale eines religi\u00f6sen Kultes, und das ist es, was es f\u00fcr viele Menschen geworden ist. Es gibt Ausnahmen; es gibt ehrliche Klimaforscher, aber sie werden von vielen Kultisten get\u00e4uscht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><em>Frage:<\/em><\/strong> Was ist Ihre Ansicht \u00fcber die Natur der wissenschaftlichen Forschung? Wie werden Ihrer Meinung nach grundlegende Entdeckungen in der Wissenschaft gemacht?<\/p>\n<p><strong><em>Happer:<\/em><\/strong> Viele Menschen sind sich nicht bewu\u00dft, wie wichtig Zuf\u00e4lle bei der Entwicklung von Technologie und Wissenschaft gewesen sind. Wissen Sie, die Politiker denken, da\u00df wir ein gro\u00dfes Programm aufstellen werden, da\u00df wir viel Geld ausgeben werden und da\u00df wir einen Krieg gegen den Krebs f\u00fchren und Krebs heilen werden. Ich erinnere mich daran, als das geschah &#8211; das war damals in den 70er Jahren, und wir gaben viel Geld aus, und der Krebs ist immer noch da! Wir haben, Gott sei Dank, ein paar Fortschritte gemacht, aber das ist nicht die Art und Weise, wie man ein wirklich schwieriges Problem l\u00f6st. Normalerweise wird es durch eine zuf\u00e4llige Entdeckung gel\u00f6st: Nehmen Sie zum Beispiel die Kernenergie, die Kernspaltungsenergie.<\/p>\n<p>Seit der ersten Entdeckung des Kerns durch Ernest Rutherford war klar, da\u00df bei Kernumwandlungen viel Energie im Spiel ist. Und als Rutherford gefragt wurde: \u201eWerden Sie jemals Kraft erzeugen?\u201c Er sagte: \u201eJeder, der sagt, da\u00df er aus der Kernphysik Kraft gewinnen wird, spricht von Schwarzbrennerei.\u201c Ich glaube, das war das Wort, das er benutzte: \u201eSchwarzbrennerei\u201c. Und er hatte Recht, denn zu der Zeit wu\u00dfte niemand, da\u00df es so etwas wie ein Neutron gab. Aber ein paar Jahre, nachdem er diese Aussage gemacht hatte, wurde das Neutron &#8211; zuf\u00e4llig &#8211; entdeckt. Zuerst dachte man, es sei eine seltsame Gammastrahlung, die die Gammastrahlung durchdringt, und so dauerte es lange, bis man erkannte, da\u00df es sich um ein neues Elementarteilchen handelte, das nicht geladen war und daher leicht mit Kernen wechselwirken konnte &#8211; es gibt keine Coulomb-Kraft, die es fernh\u00e4lt. Das war also der erste Zufall.<\/p>\n<p>Und dann nutzte Enrico Fermi das Neutron sehr schnell f\u00fcr kernphysikalische Studien, und er und sein Team in Rom leisteten in diesen ersten Jahren eine Menge aufregender Arbeit. Er erhielt den Nobelpreis f\u00fcr die Herstellung dessen, was er f\u00fcr transuranische Elemente hielt. Er hat den Nobelpreis verdient, er war so ein guter Kerl &#8211; aber es war ein Irrtum! Wissen Sie, was er wirklich tat, war die Uranspaltung zu verursachen, und erst als Lise Meitner und ihr Team in Berlin begannen, dieses bestrahlte Atomuran chemisch zu untersuchen, erkannten sie, da\u00df es \u00fcberhaupt keine Transurane sind. Es ist Barium und Kerne mit mittlerem Gewicht, die sich bei der Spaltung des Urankerns gebildet haben. Wieder ein Zufall.<\/p>\n<p>Und so machten diese beiden Zuf\u00e4lle, die zuf\u00e4llige Entdeckung des Neutrons und die zuf\u00e4llige Entdeckung der Kernspaltung, die Kernkraft m\u00f6glich, nicht nur Waffen, sondern auch zivile Energie.<\/p>\n<p>Bei der Kernfusion ist das nicht geschehen. Ich denke, es k\u00f6nnte passieren: Irgend jemand wird eine zuf\u00e4llige Entdeckung machen, durch die etwas, was im Moment ein sehr, sehr schwieriges technisches Problem zu sein scheint, pl\u00f6tzlich machbar wird. Und deshalb bin ich daf\u00fcr, die Arbeiten zur Fusion zu unterst\u00fctzen. Aber man mu\u00df realistisch sein, da\u00df es nicht hilft, das Budget um den Faktor zehn zu erh\u00f6hen, wenn man keine gute, neue Idee hat!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><em>Frage:<\/em><\/strong> Welche Bereiche der wissenschaftlichen Forschung begeistern Sie heute am meisten?<\/p>\n<p><strong><em>Happer:<\/em><\/strong> Nun, Satelliten waren nat\u00fcrlich sehr wichtig f\u00fcr die Klimawissenschaft, denn wir haben jetzt die besten Daten, die zur Verf\u00fcgung stehen, von Satellitenmessungen der atmosph\u00e4rischen Temperaturen, Satellitenmessungen der Bew\u00f6lkung, Satellitenmessungen des Strahlungshaushalts der Erde; das alles sind gute Sachen, und ich bin zu 100% daf\u00fcr. Das ist ein Teil der Klimawissenschaft, auf den wir stolz sein k\u00f6nnen, und ich glaube, er erh\u00e4lt nicht genug Unterst\u00fctzung.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich konzentriert sich das auf die Erde, nicht auf andere Planeten, aber die Art und Weise, wie das Klimasystem anderer Planeten funktioniert, ist auch interessant. Wissen Sie, die Venus ist ganz anders als die Erde, was zum gr\u00f6\u00dften Teil\u00a0 daran liegt, da\u00df sie ein ganzes St\u00fcck n\u00e4her an der Sonne liegt, so da\u00df sie doppelt so viel Sonneneinstrahlung hat wie die Erde. Aber es gibt interessante Systeme auf den anderen Planeten: Jupiter hat ein erstaunliches Klimasystem, wissen Sie, mit Wolken und dem gro\u00dfen roten Fleck. Es gibt also eine ganze Reihe von Zielen da drau\u00dfen, an denen helle junge Leute arbeiten k\u00f6nnen und bei denen die Forschungssatelliten der NASA helfen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Das alles ist also sehr gutes Material. Ich denke, wenn Sie fragen, was die grundlegende Frage da drau\u00dfen ist, dann ist es wirklich die dunkle Materie. Wissen Sie, es gibt diesen riesigen Teil der Materie im Universum, von dem niemand wei\u00df, was er ist. Und sie ist offensichtlich vorhanden, aufgrund nicht sehr subtiler experimenteller Beobachtungen: Sie wissen, wie schnell sich Galaxien um ihr Zentrum drehen, sie drehen sich viel zu schnell, weil ein Teil dieser Masse &#8211; die dunkle Materie &#8211; fehlt. Und dann ist da noch die dunkle Energie.<\/p>\n<p>Ich denke, das sind also die grundlegenden Grenzen. Und auch da glaube ich, da\u00df dies wahrscheinlich ein R\u00e4tsel ist, das durch einen gl\u00fccklichen Zufall gel\u00f6st wird. Wissen Sie, wir sollten unser Bestes tun, um Experimente zu entwerfen, aber unsere Augen offen halten f\u00fcr Unf\u00e4lle. Ich glaube, so wird es geknackt werden.<\/p>\n<p>Wenn Sie nicht \u00fcber den Weltraum sprechen, dann w\u00fcrde ich mir das andere riesige Gebiet &#8211; wenn ich ein junger Mensch w\u00e4re &#8211; sehr genau anschauen: Biologie, Biophysik, Biochemie. Wir sehen, gerade im Falle von COVID, wenn wir flink w\u00e4ren, h\u00e4tten wir einen Impfstoff oder ein Gegenmittel haben k\u00f6nnen. Und ich w\u00fcrde vermuten, da\u00df die Zeit kommen wird, in der wir in der Lage sein werden, sehr, sehr schnell auf neue Viren zu reagieren und sie im Keim zu ersticken. Das k\u00f6nnen wir heute nicht tun, aber ich glaube, da\u00df das in Zukunft durchaus m\u00f6glich ist.<\/p>\n<p>Aber es wird nicht automatisch geschehen: Die Menschen m\u00fcssen daran arbeiten, es mu\u00df Zuf\u00e4lle geben. Auch dort hat es Zuf\u00e4lle gegeben. Ich denke, viele Ihrer Zuh\u00f6rer wissen vielleicht von der CRISPR-Revolution, das war wieder ein Zufall in der Biologie, durch den dieser CRISPR-Mechanismus f\u00fcr die Genbearbeitung entdeckt wurde. Aber das lag daran, da\u00df einige kluge Leute sich Daten angesehen und erkannt haben, da\u00df etwas daran komisch ist, da\u00df es nicht in das \u00fcbliche Paradigma pa\u00dft, und sie haben es herausgefunden.<\/p>\n<p>Ich glaube also, es gibt viel Platz f\u00fcr kluge junge K\u00f6pfe, die bereit sind, hart zu arbeiten, viel f\u00fcr die menschliche Existenz zu bewegen &#8211; und dabei eine gute Zeit zu haben, Sie wissen schon, Probleme zu l\u00f6sen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Klimawandel: Insider gibt zentralen Einblick\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/Z7dHLFMznlk?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Dr. Guangxi Li<\/strong>, Arzt, Chinese Academy of Medical Sciences, Peking<br \/>\n\u201eDie Behandlung von COVID-19 mit chinesischer Medizin\u201c<\/p>\n<div class=\"toggle-container\"><a href=\"#\" class=\"toggle\"><span class=\"toggle-sign\"><\/span><span class=\"toggle-title\">Hier die Rede lesen<\/span><\/a><\/p>\n<div class=\"toggle-content\">\n<p>Hallo zusammen. Ich bin Guangxi Li. Ich bin von der Chinesischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften. Heute wird sich mein Thema auf die Behandlung von COVID-19 durch die chinesische Medizin konzentrieren.<\/p>\n<p>Wir alle wissen, da\u00df sich der Ausbruch von COVID-19 seit Januar dieses Jahres inzwischen auf der ganzen Welt ausgebreitet hat, und es handelt sich mit Sicherheit um eine Pandemie f\u00fcr die Menschheit. Wir bek\u00e4mpfen COVID-19 mit verschiedenen Ans\u00e4tzen, aber in China haben wir die Theorie der traditionellen chinesischen Medizin und eine Geschichte der chinesischen Medizin, wir bek\u00e4mpfen verschiedene Arten von Viren und die Pandemie nur mit Kr\u00e4utern. Das ist wirklich, wirklich wirksam, und wir haben damit ziemlich viel Erfahrung.<\/p>\n<p>Deshalb m\u00f6chte ich heute einige unserer erfolgreichen F\u00e4lle vorstellen. Wir haben auch einige Daten, und wir werden diese Daten bald ver\u00f6ffentlichen.<\/p>\n<p>Mein heutiger Vortrag lautet \u201ePr\u00e4vention akuter Lungenverletzungen &#8211; Grundlagen der COVID-19-Behandlung\u201c. Wie wir alle wissen, werden die meisten Patienten, die an COVID-19 leiden, nur sehr leichte Symptome haben, oder es kann sogar sein, da\u00df sie gar keine Symptome haben. Sie sind asymptomatische Patienten. Unserer Erfahrung nach gibt es mehrere Stadien: Das erste Stadium ist die Inkubationszeit, das sind etwa 1-14 Tage. Die zweite Woche der Erkrankung ist f\u00fcr uns das wichtigste Fenster, um eine akute Lungenverletzung zu verhindern.<\/p>\n<p>Das erste ist die Fieberperiode. Das ist Tag 1 bis Tag 7, im Grunde genommen die erste Woche des Krankheitsbeginns. Der Patient hat in der Regel leichtes bis schweres Fieber, also 37,5\u00b0Celsius bis \u00fcber 39,1\u00b0C. Es kann also sein, da\u00df ein Patient nur ein sehr leichtes Fieber hat, dann bleibt er an dieser Linie stehen, aber andere Patienten k\u00f6nnen dann ein ziemlich hohes Fieber entwickeln. Das dritte Stadium ist die akute Lungenverletzungsperiode. Wenn wir ein Fieber nicht behandeln k\u00f6nnen, dann k\u00f6nnen die Patienten auch in den Lungenbl\u00e4schen (Alveolen) eine akute Verletzung entwickeln. Dann brauchen wir einen therapeutischen Ansatz, insbesondere m\u00fcssen wir die Patienten intubieren&#8230;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-59599\" src=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Li1-300x195.jpg\" alt=\"Li1\" width=\"300\" height=\"195\" srcset=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Li1-300x195.jpg 300w, https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Li1-768x500.jpg 768w, https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Li1.jpg 962w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p><em>Guangxi Li, Abb. 1: Gesamtkarte der Behandlung mit chinesischen Methoden: Entscheidend ist es, die Erkrankung schon im Fr\u00fchstadium zu bek\u00e4mpfen, um zu verhindern, da\u00df der Patient \u201evon der Klippe st\u00fcrzt\u201c.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dies hier (<em>Abbildung 1<\/em>) ist im Grunde eine Gesamtkarte der Behandlung mit chinesischen Methoden. Was wir tun m\u00fcssen, ist, die Behandlung fr\u00fchzeitig zu beginnen. Es gibt mehrere Indikationen f\u00fcr die schweren F\u00e4lle. Hier nehmen die hohe Temperaturerh\u00f6hung und der trockene Husten zu, und der Patient entwickelt Dyspnoe (Atemnot), und das bedeutet, da\u00df der Patient den Weg einer akuten Lungenverletzung einschlagen kann. Das ist also ein sehr gef\u00e4hrlicher Indikator.<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen also den Patienten fr\u00fchzeitig behandeln, wenn es noch nicht zu sp\u00e4t ist. Wenn wir erst damit beginnen, wenn ein Patient bereits einen akuten Lungenschaden entwickelt hat, dann behandeln wir ihn \u00fcber einen wirklich sehr langen Behandlungszeitraum, und die Mortalit\u00e4t ist hoch. Das Beste ist also, wenn wir ein gutes Ergebnis erzielen wollen, da\u00df wir in einem fr\u00fchen Stadium eingreifen.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem m\u00fcssen wir die \u00dcbertragung kontrollieren. Also &#8211; testen, testen, testen. Dann k\u00f6nnen wir herausfinden, wer das Virus hat, und dann isolieren wir die Patienten. Genau das haben wir getan.<\/p>\n<p>Das \u201eFieberfenster\u201c ist also sehr, sehr wichtig, wie ich bereits sagte. Im Moment haben wir kein best\u00e4tigtes antivirales Medikament, das bei diesen Patienten wirklich wirkt. Wenn sie anhaltendes Fieber haben, kann sich der Zustand der Patienten sehr verschlechtern, und sie fallen von der Klippe. Die beste Methode, die wir gesehen haben, ist die chinesische Medizin.<\/p>\n<p>Zur chinesischen Medizin: Nach einer chinesischen Philosophie will man das Virus eigentlich nicht abt\u00f6ten. Wir wollen unsere Immunantwort gegen das Virus regulieren, das Virus angreifen. Im Grunde kann der K\u00f6rper das Virus tats\u00e4chlich selbst t\u00f6ten. Der Hauptgrund, warum die Patienten sterben, ist, da\u00df sie eine Art von Zytokinsturm entwickeln, und dieser Zytokinsturm wird sie umbringen. Hier ist eine Formel, die wir f\u00fcr unsere Patienten verwenden (<em>Abbildung 2<\/em>). Im Grunde genommen ist das erste wichtige Medikament der Ginseng.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-59609\" src=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Li2-300x151.jpg\" alt=\"Li2\" width=\"300\" height=\"151\" srcset=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Li2-300x151.jpg 300w, https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Li2-768x388.jpg 768w, https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Li2.jpg 959w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p><em>Guangxi Li, Abb. 2: Formel f\u00fcr ein Medikament der traditionellen chinesischen Medizin, das sich bei der Bek\u00e4mpfung von COVID-19 im Fr\u00fchstadium zur Vermeidung von Lungensch\u00e4den als wirksam erwiesen hat.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Verwendung der aktuellen westlichen Medizin, die wir getestet haben, ist nicht wirklich hilfreich, um diese Art von Sturm zu verringern, indem wir uns selbst regulieren, um uns an das neue Virus anzupassen.<\/p>\n<p>Und dann \u00fcberwachen wir den Fieberverlauf der Patienten. Wir \u00fcberwachen ihre Sauerstoffs\u00e4ttigung. Wir \u00fcberwachen ihren Husten und ihre Kurzatmigkeit. So k\u00f6nnen wir die akute Lungenverletzung verhindern.<\/p>\n<p>Wenn wir also den Patienten nicht in einem fr\u00fchen Stadium heilen konnten und der Patient m\u00f6glicherweise ein ARDS (akutes Lungenversagen) entwickelt, dann verwenden wir eine Art Beatmungsger\u00e4t, sogar die ECMO (extrakorporale Membranoxygenierung).<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-59619\" src=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Li3-300x171.jpg\" alt=\"Li3\" width=\"300\" height=\"171\" srcset=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Li3-300x171.jpg 300w, https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Li3-768x438.jpg 768w, https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Li3.jpg 945w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p><em>Guangxi Li,\u00a0Abb. 3: CT-Aufnahme der Lunge eines 76j\u00e4hrigen Patienten im Fr\u00fchstadium mit Fieber und M\u00fcdigkeit: die hellere Verf\u00e4rbung zeigt ein m\u00e4\u00dfiges Lungeninfiltrat.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es gibt einige F\u00e4lle, die ich gerne besprechen m\u00f6chte. Hier (<em>s. Abbildung 3<\/em>) ist ein Patient, 76 Jahre alt, er hatte zwei Tage lang Fieber, und hier ist die CT-Aufnahme (Computertomographie). Sie k\u00f6nnen das m\u00e4\u00dfige bilaterale Lungeninfiltrat sehen. Wir haben ihn mit Medikamenten behandelt. Vier Tage sp\u00e4ter hatten wir einen weiteren Patienten mit nicht viel besseren Symptomen; hier ist ein weiterer, wir sehen diesen Mann (<em>er zeigt CT-Aufnahmen weiterer Patienten<\/em>).<\/p>\n<p>Wir stellten fest, da\u00df sich diese Krankheit von anderen Pneumonien sehr unterscheidet, sie kann die Lungen infiltrieren, und sie kann in sehr kurzer Zeit verschwinden, wenn wir die Patienten rechtzeitig behandeln. So erholte sich der Patient, obwohl er ziemlich viele Morbidit\u00e4ten und andere Komplikationen aufwies, dennoch nach etwa einer Woche. Er erhielt keine Behandlung mit westlichen Medikamenten, kein antivirales Medikament. Es gibt noch einige andere Patienten, aber ich will nicht zu viel dar\u00fcber sprechen.<\/p>\n<p>Die Patienten k\u00f6nnten hier bei anhaltendem Fieber, vielleicht nach einer Woche, einen akuten Lungenschaden entwickeln.<\/p>\n<p>Hier ist ein weiterer Fall, auf den ich eingehen m\u00f6chte. Der Patient ist Marathonl\u00e4ufer, und er hat einen akuten Lungenschaden bekommen, und man kann das bilaterale Infiltrat sehen. Als wir die chinesische Medizin einsetzten, stoppte sie das Fieber, der Patient konnte sich nach der chinesischen Medizin erholen; aber das funktioniert nicht mit der westlichen Medizin. In diesem Fall hatte der Patient tats\u00e4chlich einen akuten Lungenschaden, er hatte bereits einen Lungenschaden entwickelt, wie es die Untersuchung zeigt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-59629\" src=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Li4-300x169.jpg\" alt=\"Li4\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Li4-300x169.jpg 300w, https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Li4-768x433.jpg 768w, https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Li4.jpg 813w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p><em>Guangxi Li,\u00a0Abb. 4: Untersuchung eines COVID-19-Patient mit akutem Lungenschaden: der O<sub>2<\/sub>-Wert liegt bei 65, die S\u00e4ttigung nur bei 81.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hier ein anderer Fall (<em>Abbildung 4<\/em>). Als der Patient den akuten Lungenschaden hatte, lag sein O<sub>2<\/sub>-Wert bei etwa 65 und seine S\u00e4ttigung bei nur 81. Offensichtlich handelt es sich um einen sehr schweren Lungenschaden. Und wir verwendeten chinesische Medizin und sonst nichts &#8211; keine Art von Air Trapping oder \u00e4hnliches, alle diese Dinge -, um den Husten zu stoppen. Und der Patient erholte sich nach einer Woche Behandlung mit chinesischer Medizin. Wie Sie an der CT-Untersuchung sehen k\u00f6nnen, war es sehr schwerwiegend: Fast 90% seiner Lunge waren infiltriert, sie war besch\u00e4digt.<\/p>\n<p>Also, die grundlegenden Dinge, die ich zusammenfassen m\u00f6chte: Der Mechanismus dieses COVID-19 ist die Entwicklung eines akuten Lungenschadens. Wenn der Patient keinen akuten Lungenschaden hat, ist das ein Segen. Die einzigen Patienten, die wir behandeln m\u00fcssen, sind diejenigen, die einen akuten Lungenschaden entwickeln.<\/p>\n<p>Sie k\u00f6nnen diese letzte Abbildung aus dem <em>New England Journal of Medicine<\/em> \u00fcber den akuten Lungenschaden sehen: Die rechte Seite zeigt eine abnormale Alveole nach COVID-19. K\u00fcrzlich konnte man jene Patienten sehen, bei denen die Alveolen gebrochen waren, und wir haben ziemlich viel Lungeninfiltrat, es tritt Fl\u00fcssigkeit aus, hier ist es schlimmer.<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen die Patienten also im Fr\u00fchstadium behandeln, deshalb setzen wir die chinesische Medizin ein, um das Fieber und die Entz\u00fcndung zu stoppen und den Husten zu stoppen. Danach brauchen wir bei einigen Patienten vielleicht immer noch Sauerstoffunterst\u00fctzung mit einer Beatmungshilfe. Man sollte keine antiviralen Medikamente oder Antibiotika verwenden.<\/p>\n<p>Das ist also mein Vortrag. Ich danke Ihnen. Ich beantworte gerne Fragen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Gegenmittel f\u00fcr Corona auf Basis von traditioneller chinesischer Medizin?\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/P2j_9ko205U?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Diskussion<\/strong><\/p>\n<\/div>\n<div class=\"tab-content\">\n<div class=\"small-title\">\n<h3><strong>Panel 3<\/strong><\/h3>\n<div class=\"long-bar\"><\/div>\n<\/div>\n<h3><strong>\u201cKreativit\u00e4t als das charakteristische Merkmal der menschlichen Kultur: die Notwendigkeit einer klassischen Renaissance\u201d<\/strong><\/h3>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Panel Moderatoren: <strong>Kesha Rogers<\/strong> und <strong>Dennis Speed<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Beethoven: \u201eAn die Ferne Geliebte\u201c, op. 98<br \/>\n<strong>John Sigerson<\/strong> (Tenor), <strong>Margaret Greenspan<\/strong> (Klavier)<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Beethoven &quot;An die ferne Geliebte,&quot; op. 98 - Sigerson &amp; Greenspan\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/SmIiVvqjtIQ?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Lyndon LaRouche<\/strong><br \/>\n\u201eIch habe darauf bestanden, da\u00df Musik intelligibel ist\u201c<\/p>\n<p><strong>Helga Zepp-LaRouche<\/strong>, Vorsitzende des Schiller-Instituts<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Klassische Musik: &quot;Ich habe darauf bestanden, dass Musik intelligibel ist&quot;\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/a3V_u--afPM?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>William Warfield<\/strong><br \/>\n\u201eEine poetisch-musikalische Gabe\u201c<\/p>\n<p><strong>Eugene Simpson<\/strong>, Prof. (em.) f\u00fcr Gesang und Chorliteratur, Rowan Universit\u00e4t (New Jersey), Gr\u00fcndungskurator der Hall Johnson Collection<br \/>\n\u201eHall Johnson und der Dvorak-Traum: Vom Spiritual zum Kunstlied\u201c<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Hall Johnson und der Dvorak-Traum: Vom Spiritual zum Kunstlied\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/ZmUXH-8N3QM?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Prof (em.) Willis Patterson<\/strong>, Bassbariton; stellv. Dekan, University of Michigan School of Music, Theatre &amp; Dance<br \/>\n\u201eDie Pr\u00e4senz des klassischen Prinzips in der Volksmusik\u201c<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"&quot;Die Pr\u00e4senz des klassischen Prinzip in der Volksmusik&quot;\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/v2xpc2gGhcc?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\"><strong>John Sigerson<\/strong>, Musikalischer Direktor des Schiller-Instituts, Co-Autor des Handbuchs f\u00fcr die Grundlagen von Stimmung und Register<br \/>\n\u201eDie physische Macht der klassischen Musik und Poesie\u201c<\/span><\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Physik und Musik: &quot;Die physische Macht der klassischen Musik und Poesie&quot;\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/uuHAKhxuEbA?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Diane Sare<\/strong>, Gr\u00fcnderin und Co-Leiterin des Schiller Institute NYC Chorus, New York<br \/>\n\u201e\u00dcber den Einsatz des Chores in der Politik\u201c<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"&quot;\u00dcber den Einsatz des Chores in der Politik&quot;\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/Bi9d31Tosjk?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Gru\u00dfbotschaft<br \/>\n<strong>Gregory Hopkins<\/strong>, Gr\u00fcnder und K\u00fcnstlerischer Direktor, Harlem Opera Theater<\/span><\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Gregory Hopkins: Gru\u00dfbotschaft an das Schiller Institut\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/cp1kt-hmIbc?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Teng Jimeng<\/strong>, Prof. Amerika-Studien an der Pekinger Foreign Studies Universit\u00e4t<br \/>\n&#8222;Konfuzius lebt in China durch Tugend und Altruismus&#8220;<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Konfuzius lebt in China durch Tugend und Altruismus\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/R93Se1ClB9s?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p><strong>Diskussion<\/strong><\/p>\n<\/div>\n<div class=\"tab-content\">\n<div class=\"small-title\">\n<h3><strong>Panel 4<\/strong><\/h3>\n<div class=\"long-bar\"><\/div>\n<\/div>\n<h3><strong>\u201cDie Wissenschaft der physischen \u00d6konomie\u201d<\/strong><\/h3>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Panel Moderator: <strong>Dennis Speed\u00a0<\/strong><\/span><\/p>\n<p><strong>Dennis Small<\/strong>, USA, Direktor des Schiller-Instituts in Ibero-Amerika<br \/>\n\u201eLaRouches Erbe: Die Begr\u00fcndung der modernen Wissenschaft der Physischen \u00d6konomie\u201c<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"\u00d6konomie: Die Wissenschaft der Physischen \u00d6konomie nach Lyndon LaRouche!\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/pKTspw4UBmQ?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>S\u00e9bastien P\u00e9rimony<\/strong>, Schiller-Institut, Frankreich<br \/>\n\u201eWenn Afrika zu den Sternen aufblickt\u201c<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Afrika braucht Weltraumfahrt\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/Z1GRTb6Nt60?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Cedric Mbeng Mezui<\/strong>, Gabun, Autor, Denkfabrik FinanceAfrica<br \/>\n\u201eDas Potential Afrikas freisetzen \u2013 die Ideen Alexander Hamiltons\u201c<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Hamilton in Afrika: &quot;Das Potenial Afrikas freisetzen!&quot;\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/D3WRFjKGNT0?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Phillip Tsokolibane<\/strong>, LaRouche-Bewegung S\u00fcdafrika<br \/>\n\u201eAfrika mu\u00df eine Wirtschaftsmacht werden \u2013 zum Wohle der gesamten Menschheit<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Afrika: &quot;Macht den Kontinent zum wirtschaftlichen Kraftpaket!&quot;\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/hwXE1rKAv0c?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Yang Yan<\/strong>, Konsulin f\u00fcr Politische Fragen, Botschaft der VR China, Paris (Frankreich)<br \/>\n\u201eFranz\u00f6sisch-chinesische Kooperation in Afrika\u201c<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Franz\u00f6sisch-chinesische Kooperation in Afrika\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/g7cGiOvl68w?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Amerikanische Landwirte:<br \/>\n<strong>Bob Baker<\/strong>, Koordinator des Schiller-Instituts f\u00fcr Landwirtschaftsfragen, USA;<br \/>\n<strong>Joe Maxwell,<\/strong>\u00a0ehem. stell. Gouverneur von Missouri, Mitbegr\u00fcnder der Family Farm Action Alliance;<br \/>\n<strong>Tyler Dupy<\/strong>, Direktor der Viehz\u00fcchtervereinigung von Kansas;<br \/>\n<strong>Frank Endres<\/strong>, Kalifornien, 63 Jahre Mitglied der National Farmers Organisation;<br \/>\n<strong>Bill Bullard<\/strong>, Montana, CEO R-CALF USA;<br \/>\n<strong>Jim Benham<\/strong>, Indiana, Mitglied des nationalen Vorstands der National Farmers Union;<br \/>\n<strong>Mike Callicrate<\/strong>, Kansas, Viehz\u00fcchter.<br \/>\n\u201eErn\u00e4hrung f\u00fcr die Zukunft: Essen ist ein moralisches Recht. Ein Dialog mit amerikanischen Farmern\u201c<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"&quot;Ern\u00e4hrung f\u00fcr die Zukunft: Essen ist ein moralisches Recht.&quot;\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/4ZErz372yuk?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Prof. Mario Roberto Morales,\u00a0<\/strong>Guatemala, Autor, Tr\u00e4ger des nationalen Literaturpreises \u201aMiguel Angel Asturias\u2018 2007<br \/>\n\u201eProduktive versus spekulative Wirtschaft: Ein Blick aus Zentralamerika\u201c<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"&quot;Produktive versus spekulative Wirtschaft: Ein Blick aus Zentralamerika&quot;\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/0k3bI3gzOwY?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Jack Lynch<\/strong>, USA, Berater, ehem. Vize-Pr\u00e4sident der\u00a0First Midwest Bank of Illinois<br \/>\n\u201eGlass-Steagall wieder einf\u00fchren\u201c<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"USA: &quot;Der Banker, der Trump f\u00fcr das Trennbankensystem gewann.&quot;\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/iP4DJUok9Uo?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Daisuke Kotegawa<\/strong>, Japan, \u00d6konom, Direktor des Canon Institute, ehem. Beamter des japanischen Finanzministeriums, ehem. Exekutivdirektor des IWF Japan<br \/>\n\u201eDas Versagen, die Gr\u00fcnde des Finanzkollaps von 2008 anzugehen, f\u00fchrte zum Zusammenbruch der \u00d6ffentlichen Gesundheit\u201c<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Finanzkrise 2008 l\u00f6ste Corona-Krise aus - laut ehem. IWF-Direktor Kotegawa\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/rUrXMwPS3OM?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ellen Brown<\/strong>, USA, Pr\u00e4sidentin des Instituts f\u00fcr \u00d6ffentliches Bankwesen<br \/>\n\u201eProduktiver Kredit statt r\u00e4uberische Schulden\u201c<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Finanzsystem: Produktiver Kredit statt r\u00e4uberische Schulden!\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/YHQNNTphZs8?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Joycelyn Elders<\/strong>, ehem. Gesundheitsministerin der USA<br \/>\n&#8222;Gesundheitsministerin a.D. Joycelyn Elders fordert zu mehr Solidarit\u00e4t auf!&#8220;<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Gesundheitsministerin a.D. Joycelyn Elders fordert zu mehr Solidarit\u00e4t auf!\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/f_LVVdaIkA0?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Diskussion<\/strong><\/p>\n<\/div>\n<div class=\"tab-content\">\n<div class=\"small-title\">\n<h3><strong>Weitere Beitr\u00e4ge<\/strong><\/h3>\n<div class=\"long-bar\"><\/div>\n<\/div>\n<p><strong>Antonio \u201eButch\u201c Valdes,\u00a0<\/strong>Vorsitzender der LaRouche-Gesellschaft der Philippinen \u00fcbermittelte der Konferenz den folgenden Videobeitrag<br \/>\n&#8222;Die Rolle der Philippinen bei der Wiederherstellung der amerikanisch-chinesischen Freundschaft&#8220;<\/p>\n<div class=\"toggle-container\"><a href=\"#\" class=\"toggle\"><span class=\"toggle-sign\"><\/span><span class=\"toggle-title\">Hier die Rede lesen<\/span><\/a><\/p>\n<div class=\"toggle-content\">\n<p>Herzliche Gr\u00fc\u00dfe von der Philippine LaRouche Society. Danke sehr, da\u00df wir hier mitteilen d\u00fcrfen, wie wir von hier aus eine bedeutende Rolle in den globalen Friedensbestrebungen spielen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die meisten von uns, die sowohl die internationalen als auch die lokalen politischen Entwicklungen beobachten, war das vergangene Jahrzehnt h\u00f6chst beunruhigend, da sich durch die zunehmenden Spannungen zwischen den Superm\u00e4chten viel Unheil angek\u00fcndigt hat.<\/p>\n<p>Der Sturz der ukrainischen Regierung im Jahr 2014 durch den CIA und die anschlie\u00dfende Einkreisung Ru\u00dflands und Chinas durch Obamas Strategie des \u201eSchwenks nach Asien\u201c waren gro\u00dfe Schritte der westlichen Alliierten hin zum Aufbau einer milit\u00e4rischen Dominanz \u00fcber jeden, der es wagt, sich ihnen in den Weg zu stellen.<\/p>\n<p>Etwa zur gleichen Zeit war die Zerst\u00f6rung Syriens in vollem Gange, mit Hilfe des k\u00fcnstlich aufgebauten Islamischen Staats und der S\u00f6ldner-Terroristen, die man schon beim Sturz Gaddafis in Libyen eingesetzt hatte, in der Absicht, Pr\u00e4sident Assad zu st\u00fcrzen und durch eine Marionettenregierung zu ersetzen. Aber sie hatten nicht damit gerechnet, da\u00df der russische Pr\u00e4sident Putin und der chinesische Pr\u00e4sident Xi Jinping zusammenarbeiten w\u00fcrden, um die Briten und Obama machtvoll davon abzuhalten, die Welt im Schnellverfahren in einen Krieg zu st\u00fcrzen.<\/p>\n<p>Machen wir einen zeitlichen Sprung ins heute. Sie hatten auch nicht damit gerechnet, da\u00df in einem Klientelstaat &#8211; eine bessere Beschreibung ist \u201ewillf\u00e4hriger Staat\u201c &#8211; ein Patriot in das Pr\u00e4sidentenamt unserer Republik einziehen w\u00fcrde, und das mit \u00fcberw\u00e4ltigender Mehrheit. Duterte machte keine Versprechungen, au\u00dfer den Terrorismus und die Drogenkartelle zu bek\u00e4mpfen. Er sollte sein Vokabular etwas verfeinern, aber er sagt: \u201eMeine Bewunderer tolerieren meine Schimpfw\u00f6rter gerne\u201c &#8211; weil er den Zorn verk\u00f6rpert, den das B\u00fcndnis der zu Unrecht gew\u00e4hlten Regierungsbeamten mit den oligarchischen Konzernen, die verzweifelte Lebensbedingungen schaffen, so lange unterdr\u00fcckt hat.<\/p>\n<p>Doch nichts hat das Land so sehr geeint wie der Vorfall, als er kurz nach seiner Wahl, noch vor seinem Amtsantritt, einen Anruf von Obama erhielt, der ihn an die Verpflichtungen erinnerte, die die Vorg\u00e4ngerregierung mit ihm \u00fcber das Truppenbesuchsabkommen und das Gesetz zur verst\u00e4rkten Verteidigungszusammenarbeit eingegangen war, was die Philippinen faktisch zum n\u00e4chstgelegenen US-Milit\u00e4rst\u00fctzpunkt zu China und folglich zum ersten Angriffsziel im Falle einer nuklearen Konfrontation zwischen den beiden Gro\u00dfm\u00e4chten machte.<\/p>\n<p>Was Duterte offenbar besonders w\u00fctend machte, abgesehen von Obamas herablassendem Ton, war dessen Drohung, die von den USA f\u00fcr die Philippinen bereitgestellte Hilfe in H\u00f6he von 700 Millionen Dollar zur\u00fcckzuziehen, wenn sich unser Pr\u00e4sident diesem Diktat nicht unterw\u00fcrfe. Duterte erwiderte mit den Worten: \u201eEr kann sein Geld behalten und zur H\u00f6lle fahren! Wir sind nicht mehr ihre Kolonie.\u201c<\/p>\n<p>Ich glaube, danach haben sich viele Filipinos in den neugew\u00e4hlten Staatschef verliebt. Bis zum heutigen Tag, nach den ersten vier Jahren seiner sechsj\u00e4hrigen Amtszeit, genie\u00dft er immer noch eine Beliebtheits- und Zustimmungsrate von 87%. Zum ersten Mal seit so vielen Jahrzehnten, einschlie\u00dflich der Regierung Marcos und denen davor, f\u00fchlen sich die philippinischen Menschen wie eine wahrhaft souver\u00e4ne Nation.<\/p>\n<p>Diese angespannte Beziehung hat uns unweigerlich Ru\u00dfland und China n\u00e4hergebracht. Doch die Beziehungen zu den USA verbesserten sich nach der Wahl eines weiteren ph\u00e4nomenalen Staatschefs, Pr\u00e4sident Donald Trump. Es lohnt sich zu erw\u00e4hnen, da\u00df unabh\u00e4ngig davon, ob Pr\u00e4sident Duterte die Konsequenzen seines Handelns kannte, als er unsere Unabh\u00e4ngigkeit bekr\u00e4ftigte, wir von der LaRouche-Gesellschaft der Philippinen nicht anders konnten, als gegen\u00fcber unseren W\u00e4hlern und unseren Freunden in der Regierung unsere Zustimmung zu diesem Handeln auszudr\u00fccken. Wir wu\u00dften sofort, da\u00df die Philippinen eine Schl\u00fcsselrolle bei der Schaffung von Frieden in der s\u00fcdostasiatischen Region spielen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Aber das wu\u00dften auch die S\u00f6ldner der CIA, von George Soros und des \u201eTiefen Staates\u201c oder wie auch immer man sie nennt. Sie begannen eine unerbittliche Kampagne zur Diffamierung des Pr\u00e4sidenten, indem sie die gekaufte Opposition und die Mainstream-Medien benutzten, um Duterte zu beschuldigen, er sei eine Marionette Chinas und habe das Land in die \u201eSchuldenfalle\u201c gef\u00fchrt &#8211; wobei sie bequemerweise ignorierten, da\u00df wir uns dank des IWF und der Geldverleiher der Welt schon seit vier Jahrzehnten in einer solchen Falle befanden.<\/p>\n<p>Die D\u00e4monisierung Chinas ist gut inszeniert, ironischerweise auch unter den sogenannten \u201elinken\u201c Elementen, deren Schlachtruf es fr\u00fcher war, den amerikanischen Imperialismus zu Fall zu bringen, die nun aber massiv gegen Chinas angebliche Expansionspl\u00e4ne und Absichten demonstrieren, die Philippinen anzugreifen und zu besetzen &#8211; jetzt rufen die \u201eLinken\u201c ihre amerikanischen Imperialisten auf, die armen philippinischen Fischer zu sch\u00fctzen!<\/p>\n<p>Trotz all dieser geopolitischen Machenschaften von Figuren aus der Finanzoligarchie, Manipulatoren der Wall Street, Politikern und einer Schar anderer britischer Agenten beobachten wir, da\u00df Trump die Stellung h\u00e4lt und sich nicht in Intrigen ziehen l\u00e4\u00dft, die von Leuten in seinem eigenen Kabinett oder den Mainstream-Medien in Bezug auf die Absichten Chinas und Ru\u00dflands gegen\u00fcber den Vereinigten Staaten ausgeheckt werden. Durch sein selbstbewu\u00dftes Auftreten wird deutlich, da\u00df seine Beziehung zu Putin und Xi Jinping weit davon entfernt ist, antagonistisch zu sein &#8211; was ein gutes Zeichen f\u00fcr die ganze Welt ist.<\/p>\n<p>Aber wir alle wissen, da\u00df sich die Situation seit kurzem drastisch verschlechtert hat. Die Pandemie wird die Philippinen ebenso wenig verschonen wie viele andere L\u00e4nder der Dritten Welt, die sich in einer \u00e4hnlichen Lage befinden. Die daraus resultierenden wirtschaftlichen Bedingungen werden sich f\u00fcr alle L\u00e4nder vom Schlechten zum Schlechteren entwickeln. Dies ist nicht gut f\u00fcr die Weltbev\u00f6lkerung, aber definitiv ein Auftrieb f\u00fcr die Absichten derer, die sie zerst\u00f6ren wollen.<\/p>\n<p>Ohne die 2013 gestartete Belt &amp; Road Initiative Chinas &#8211; das globale Infrastrukturprogramm, das gr\u00f6\u00dfte Projekt der Geschichte, das Menschen je f\u00fcr die Menschheit entworfen haben und das alle sieben Kontinente mit Hochtechnologie-Verkehrssystemen zu Lande verbindet, mit inzwischen 150 Nationen, die sich anschlie\u00dfen m\u00f6chten -, ohne das wird es kein alternatives Projekt dieser Gr\u00f6\u00dfenordnung geben, das den enormen Anstrengungen derer etwas entgegensetzt, die wie der mythische Gott Zeus die Sterblichen vernichten wollen.<\/p>\n<p>Diese Sterblichen, die in nur 30 Jahren aus \u00e4rmlichen Verh\u00e4ltnissen zur zweitgr\u00f6\u00dften Volkswirtschaft der Welt aufgestiegen sind; ein Volk mit dem ausgedehntesten Eisenbahnsystem der Welt, so gro\u00df, da\u00df damit das gesamte weltweite Eisenbahnnetz verdoppelt wurde; ein Land, das begonnen hat, dem afrikanischen Kontinent bei der Entwicklung zu helfen, wo die am meisten ausgebeuteten Menschen auf dem Planeten leben, beim Bau einer Eisenbahn von S\u00fcdafrika nach \u00c4gypten \u00fcber eine Strecke von etwa 14.500 Kilometern, was ungef\u00e4hr dem Dreifachen der L\u00e4nge von New York bis Kalifornien entspricht; ein Land, das seine ganze Bev\u00f6lkerung von 1,4 Milliarden Menschen \u00fcber die Armutsgrenze erhob: All das taten sie nicht, indem sie andere L\u00e4nder besetzten, sie haben auch nicht andere eingesch\u00fcchtert, damit sie ihre Waren zu kaufen, oder ihre W\u00e4hrungen kontrolliert oder 600 Milit\u00e4rbasen auf der ganzen Welt errichtet, um anderen ihren Willen aufzuzwingen.<\/p>\n<p>Sie taten das, was auch andere gro\u00dfe Denker und Staatsm\u00e4nner getan h\u00e4tten, wie Alexander Hamilton, Benjamin Franklin, Abraham Lincoln, Franklin Roosevelt, John F. Kennedy und Lyndon LaRouche. Es gibt ein Sprichwort, das lautet: Der Baum, der viele Fr\u00fcchte tr\u00e4gt, zieht jene an, die ihn mit Steinen bewerfen.<\/p>\n<p>Die Vereinigten Staaten und andere L\u00e4nder haben zwei M\u00f6glichkeiten: Die eine ist, denen zu folgen, deren Weltsicht auf Geopolitik beruht, indem man sich in Erwartung eines weltweiten atomaren Konflikts gedankenlos auf die Seite derer schl\u00e4gt und mit denen verb\u00fcndet, von denen man glaubt, sie h\u00e4tten gr\u00f6\u00dfere milit\u00e4rische Macht.<\/p>\n<p>Die andere M\u00f6glichkeit ist, mit China, Ru\u00dfland, Indien und \u00fcber hundert anderen L\u00e4ndern, einschlie\u00dflich der Philippinen, zusammenzuarbeiten an einer globalen kollektiven Anstrengung zur Eind\u00e4mmung der verheerenden Auswirkungen eines anhaltenden Zusammenbruchs des Weltfinanzsystems, einschlie\u00dflich der aktuellen Pandemie, durch die der menschlichen Bev\u00f6lkerung Millionen Tote drohen. Im wahrsten Sinne des Wortes liegen das Vertrauen der Welt und acht Milliarden Menschenleben in den H\u00e4nden eines Donald Trump: Seine Zeit zur Entscheidung ist knapp, denn die Feinde der Menschheit betreiben massiven Aufwand, um ihn daran zu hindern, das Richtige zu tun.<\/p>\n<p>Wir auf den Philippinen werden tun, was wir k\u00f6nnen, um unsere Entscheidungstr\u00e4ger zu beeinflussen, nicht in die Falle der D\u00e4monisierung Chinas zu tappen. Wir sind zuversichtlich, da\u00df die lokale Opposition und die linken Elemente unser Volk nicht \u00fcberzeugen konnten, da\u00df China die Philippinen \u00fcbernommen hat. Im Gegenteil, es sind die Schiffe der US-Marine, die unsere H\u00e4fen ansteuern und dort anlegen, ohne da\u00df sie daf\u00fcr eine Genehmigung ben\u00f6tigen.<\/p>\n<p>Genauso wie Trump das Haupthindernis f\u00fcr den Dritten Weltkrieg ist, ist Dutertes Pr\u00e4senz ein Hindernis f\u00fcr den \u201eTiefen Staat\u201c, uns als Ausgangsbasis f\u00fcr einen Pr\u00e4ventivschlag gegen China zu benutzen. Es ist sicher, da\u00df diese beiden Staatschefs auf ihrer Liste von D\u00e4monen ganz oben stehen.<\/p>\n<p>Wir schlie\u00dfen uns Helga Zepp-LaRouche, der gesamten LaRouche-Bewegung, Freunden und dem Rest der Welt an bei diesem Weckruf, den alle h\u00f6ren sollen, da\u00df dort, wo es eine gro\u00dfe Krise gibt, es auch eine gro\u00dfe Chance gibt, die notwendigen Ver\u00e4nderungen f\u00fcr den Erfolg unserer Zivilisation zu erringen. Es ist unsere Pflicht als Menschen, uns der sch\u00f6pferischen Kr\u00e4fte w\u00fcrdig zu erweisen, die uns von unserem Sch\u00f6pfer gegeben wurden. Wir in den Philippinen verpflichten uns, im Geist wahrer N\u00e4chstenliebe unseren Teil zu tun, um die Menschheit vor der Selbstzerst\u00f6rung zu bewahren, im Namen von Wahrheit, Gerechtigkeit, Frieden und Entwicklung, so wahr uns Gott helfe. Ich danke Ihnen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Professor <strong>Bassam El-Hachem,<\/strong>\u00a0Professor am Sozialwissenschaftlichen Institut der Libanesischen Universit\u00e4t in Beirut<br \/>\n&#8222;Krise und Hoffung: ein Bericht aus dem Libanon&#8220;<\/p>\n<div class=\"toggle-container\"><a href=\"#\" class=\"toggle\"><span class=\"toggle-sign\"><\/span><span class=\"toggle-title\">Hier die Rede lesen<\/span><\/a><\/p>\n<div class=\"toggle-content\">\n<p>Frau Helga Zepp-LaRouche, meine Freunde vom Schiller-Institut, liebe Zuh\u00f6rerinnen und Zuh\u00f6rer, ich gr\u00fc\u00dfe Sie herzlich aus Byblos im Libanon, und gerade auf den Libanon werde ich mich in meinen Ausf\u00fchrungen konzentrieren.<\/p>\n<p>Mein Land befindet sich in einer schrecklichen wirtschaftlichen und sozialen Krise. Das ist bekannt, denn wir kennen Cheminade und Christine Bierre in Paris seit Jahren. Aber wir leiden im Kleinen unter den globalen Problemfragen, mit denen sich die Konferenz befa\u00dft. Dazu geh\u00f6rt auch die Krise eines beispiellosen Volksaufstandes, der am 17. Oktober begonnen hat und der trotz der gegenw\u00e4rtigen Abriegelung bis heute unaufhaltsam seinen Lauf nimmt.<\/p>\n<p>Ich habe nur 5 oder 7 Minuten Zeit, also will ich gleich auf den Kern der Sache eingehen, ich werde einige Punkte auf der Liste anf\u00fchren.<\/p>\n<p>Was die Krise und die Zusammenbruchskrise im Libanon betrifft, so gibt es drei Hauptaspekte.<\/p>\n<p>Erstens zeichnet sich ein finanzieller und wirtschaftlicher Zusammenbruch ab, mit einer Staatsverschuldung, die nahe an der astronomischen Zahl von 90 Milliarden Dollar liegt, was 170% des BIP entspricht, gekoppelt mit einem sehr hohen Schuldendienst, der 10-11% des BIP entspricht, und mit einem Haushaltsdefizit, das 2019 bis zu 16% des BIP betragen wird, aber auch mit einem gravierenden Defizit in der Zahlungsbilanz verbunden ist.<\/p>\n<p>Zweitens verschlechtern sich die realen Lebensbedingungen in Libanon kontinuierlich, so weit, da\u00df eine endemische Stagnation der L\u00f6hne zu einer Verschlechterung der Kaufkraft der Einkommen gef\u00fchrt hat, was mit einer Erh\u00f6hung der Steuern auf importierte Produkte einhergeht, die fast 80% der im Libanon konsumierten Produkte ausmachen. Und ab Sommer 2019 begann die K\u00fcrzung der Pensionen und Renten des \u00f6ffentlichen Dienstes und der Streitkr\u00e4fte. Hinzu kommt eine Arbeitslosenquote in der Gr\u00f6\u00dfenordnung von 30-33% der im Libanon lebenden Arbeitskr\u00e4fte, insbesondere unter der Jugend, die junge Libanesen ins Exil treibt.<\/p>\n<p>Und das dritte ist der skandal\u00f6se Verfall der Infrastruktur und der von ihr erbrachten Dienstleistungen, Strom wird abgestellt und f\u00e4llt aus.<\/p>\n<p>Was die treibenden Kr\u00e4fte dieser Krise anbelangt, sehe ich folgendes, es sind drei Elemente.<\/p>\n<p>Erstens gibt es das grundlegende Problem der Korruption an der Macht, deren Hauptkoordinaten sich seit Anfang der 90er Jahre bis auf einige kleinere Anpassungen seit 2005 nicht ge\u00e4ndert haben. Abgesehen von kleinen \u00c4nderungen hat die Korruption eigentlich nie aufgeh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Zweitens herrscht seither eine im wesentlichen rentenkapitalistische Wirtschafts- und Finanzpolitik, die Verschuldung beg\u00fcnstigt und Kapital anzieht, das in Staatsanleihen zu j\u00e4hrlichen Zinss\u00e4tzen angelegt wird, die zeitweise die sehr beunruhigende Schwelle von 40-45% erreicht haben. Dies f\u00fchrte zu einem Anstieg der Staatsverschuldung, zur Anh\u00e4ufung von Privatverm\u00f6gen durch simple Unterschlagung zum Nachteil des \u00f6ffentlichen Interesses und anschlie\u00dfend zum Ruin der Landwirtschaft und der Industrie, die von potentiellen Investoren zugunsten reiner Finanzinvestitionen verlassen wurden.<\/p>\n<p>Das dritte ist nat\u00fcrlich der Krieg in Syrien mit seinen sch\u00e4dlichen Auswirkungen auf die libanesische Wirtschaft, mit dem Zustrom &#8211; zus\u00e4tzlich zu den Pal\u00e4stinensern in den letzten 60 Jahren -, der Trag\u00f6die all der Fl\u00fcchtlinge, die vor dem Krieg in Syrien fliehen, sowie seine sch\u00e4dlichen Auswirkungen auf die libanesische Wirtschaft. Es ist eine riesige Masse von Syrern, die vor dem Krieg fliehen, etwa eine Million Menschen, die zu den vier Millionen Einwohnern des Libanon hinzugekommen sind. Dies f\u00fchrte einerseits zu einer unhaltbaren Lage f\u00fcr die libanesischen Arbeitskr\u00e4fte und f\u00fcr den Markt f\u00fcr lokale Produkte, und zum anderen zu einer beispiellosen Sperrung der Landroute, die f\u00fcr den Transport der libanesischen Produktion sowohl der Industrie als auch der Landwirtschaft, nach Jordanien und insbesondere in alle L\u00e4nder des Arabischen Golfs, vor allem aber auf den irakischen Markt, unersetzlich ist.<\/p>\n<p>Zu den Hindernissen, die dem Ausweg aus der Krise im Wege stehen, l\u00e4\u00dft sich folgendes sagen:<\/p>\n<ol>\n<li>eine Politik der Vereinigten Staaten, die Gegner einer L\u00f6sung sind. Es ist die systematische Politik der Vereinigten Staaten mit wirtschaftlichen und finanziellen Sanktionen, die an die Stelle der Kanonenboote vergangener Zeiten treten, vorzugsweise im Dienste Israels, die das Land der Zeder erstickt und die Banken unter Druck setzt.<\/li>\n<li>Druck, der in \u00e4hnlicher Weise von derselben Supermacht ausge\u00fcbt wird, um dieses Land zu zwingen, den Verlauf der Land- und Seegrenzen zu Israel und dem besetzten Pal\u00e4stina zu \u00e4ndern, was zur Folge hat, die Fortschritte des Libanon bei der \u00d6l- und Gasf\u00f6rderung im Mittelmeer so weit wie m\u00f6glich zu verz\u00f6gern.<\/li>\n<li>verbieten uns die Vereinigten Staaten von Amerika durch ihre Handlanger auch jegliche Wiederaufnahme des Dialogs mit der syrischen Regierung &#8211; die mit Hilfe ihrer Freunde und Verb\u00fcndeten, insbesondere Ru\u00dfland, Iran und der libanesischen Hisbollah, ausgehalten hat -, was jegliche L\u00f6sung f\u00fcr unseren wirtschaftlichen Fortschritt behindert. Das h\u00e4ngt mit dem Transit unserer Waren durch syrisches Territorium zusammen, sowie mit dem Wunsch, da\u00df die 1,5 Millionen syrische Fl\u00fcchtlinge, die wegen des Krieges im eigenen Land seit 2011 in den Libanon geflohen sind, so bald wie m\u00f6glich zur\u00fcckkehren.<\/li>\n<li>sind am Horizont Hoffnungsschimmer auf einen Ausweg zu sehen, aber nicht auf Hilfe von au\u00dfen. Der IWF steht unter gro\u00dfem Druck der USA, dem Libanon die erforderlichen Kredite zur Bew\u00e4ltigung seiner Krise nicht zu gew\u00e4hren.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Was sind Hoffnungsschimmer, um uns aus der Krise herauszuf\u00fchren? Damit m\u00f6chte ich schlie\u00dfen, aber ohne Hilfe von au\u00dfen kann es uns nicht gelingen, sie in die Tat umzusetzen:<\/p>\n<ol>\n<li>eine m\u00f6gliche R\u00fcckf\u00fchrung \u00f6ffentlicher Gelder, die von Kriminellen, die wir nicht mehr ignorieren, geraubt wurden, in Form von Einlagen auf Auslandskonten, deren Umfang etwa 160 bis 200 Milliarden Dollar betragen d\u00fcrfte. Das sind hinterzogene Steuergelder au\u00dferhalb des Libanon.<\/li>\n<li>die Neutralisierung regionaler Faktoren. Ich sprach gerade von der pal\u00e4stinensischen Frage und der syrischen Frage, das ist eine wesentliche Voraussetzung, um die regionale Einmischung von der libanesischen Szene auszuschlie\u00dfen, sei es durch den Iran oder Israel, Saudi-Arabien und so weiter.<\/li>\n<li>mu\u00df eine Umstrukturierung unserer Wirtschaft die produktiven Sektoren der physischen Wirtschaft, n\u00e4mlich Landwirtschaft, Industrie und Technologie, zum Nachteil des Profitsystems beg\u00fcnstigen.<\/li>\n<\/ol>\n<p>All dies, und damit m\u00f6chte ich schlie\u00dfen, wird wahrscheinlich nicht m\u00f6glich sein, es sei denn im Zusammenhang mit einer Neugr\u00fcndung der Beziehungen zwischen den Nationen, f\u00fcr die das Schiller-Institut und Lyndon LaRouche k\u00e4mpfen, auf der Grundlage einer Win-Win-Situation und einer neuen, ausgewogeneren Finanz- und Wirtschaftsordnung, die dem gef\u00e4hrlichen, bis zum \u00e4u\u00dfersten gehenden Hegemonismus der US-Methoden ein Ende setzt und an seiner Stelle allen Nationen, gro\u00dfen und kleinen, eine Stimme bei der Gestaltung der Weltpolitik gibt. Deshalb sind wir heute hier vereint, um \u00fcber eine solche Alternative nachzudenken. Ich danke Ihnen f\u00fcr Ihre Aufmerksamkeit.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"clearfix\"><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Internet-Konferenz des Schiller-Instituts 25. und 26. April 2020 &nbsp; Konferenzbericht lesen &nbsp; Unterst\u00fctzen Sie jetzt unsere Organisation, mit einer Mitgliedschaft oder helfen Sie uns mit einer Spende! &nbsp; Panel 1 Panel 2 Panel 3 Panel 4 Weitere Beitr\u00e4ge Panel 1 \u201cWarum die Geopolitik dringend durch&hellip;<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on get_the_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on get_the_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":26,"featured_media":58549,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"no","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[551,94,542,528],"tags":[],"class_list":["post-58317","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-updates-development-de","category-eine-neue-renaissance","category-hzl-text-de","category-activity-conference-de"],"featured_image_src":"https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/btfsp.jpg","author_info":{"display_name":"Jason Ross","author_link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/author\/jason\/"},"modified_by":"Leona Meyer-Kasai","cc_featured_image_caption":{"caption_text":"","source_text":"","source_url":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/58317","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/26"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=58317"}],"version-history":[{"count":64,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/58317\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":59639,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/58317\/revisions\/59639"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/58549"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=58317"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=58317"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=58317"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}