{"id":56447,"date":"2019-11-17T21:32:49","date_gmt":"2019-11-17T20:32:49","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/blog\/2019\/11\/17\/conference-a-time-of-strategic-upheaval-will-europe-be-able-to-help-shape-the-new-paradigm\/"},"modified":"2019-11-26T22:23:42","modified_gmt":"2019-11-26T21:23:42","slug":"conference-a-time-of-strategic-upheaval-will-europe-be-able-to-help-shape-the-new-paradigm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2019\/11\/17\/conference-a-time-of-strategic-upheaval-will-europe-be-able-to-help-shape-the-new-paradigm\/","title":{"rendered":"Die Zukunft der Menschheit als kreative Gattung im Universum"},"content":{"rendered":"<div class=\"big-title\">\n<div class=\"bar\"><\/div>\n<h2>Konferenz des Schiller-Instituts zum Gedenken an Lyndon LaRouche (1922-2019)<\/h2>\n<p class=\"sub-title-empty\">&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/UsH88JoVX0U?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>(Das Video ist auf englisch, die deutschen \u00dcbersetzungen werden ver\u00f6ffentlicht, sobald sie verf\u00fcgbar sind)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"info-box\">\n<h3 class=\"info-box-title\" style=\"\"><strong>Appell an Pr\u00e4sident Donald Trump: \u201eGeben Sie der Welt Gerechtigkeit, rehabilitieren Sie Lyndon LaRouche!\u201c<\/strong><\/h3>\n<div class=\"info-box-content\" style=\"\">\n<p>\u00dcber 300 Teilnehmer aus mehr als 30 L\u00e4ndern auf vier Kontinenten, die am 16. und 17. November 2019 an der Konferenz teilnahmen, beschlossen per Akklamation den folgenden Aufruf:<\/p>\n<p>\u201eIn einzigartigen Momenten der Geschichte kann eine einzige entschlossene Handlung Gerechtigkeit f\u00fcr eine ganze Epoche und f\u00fcr alle Nationen bewirken. Der universelle Dichter der Freiheit, Friedrich Schiller, l\u00e4\u00dft in seinem Meisterwerk\u00a0<em>Don Carlos<\/em>\u00a0den Marquis Posa K\u00f6nig Philipp dr\u00e4ngen: \u201eWerden Sie von Millionen K\u00f6nigen ein K\u00f6nig\u201c, n\u00e4mlich indem er den Niederlanden und ganz Europa Gerechtigkeit bringt.<\/p>\n<p>Pr\u00e4sident Trump, es ist an der Zeit, Lyndon H. LaRouche, der durch einen Schauproze\u00df von 1989-1994 zu Unrecht inhaftiert war, posthum zu rehabilitieren. Dies fordert sowohl die Gerechtigkeit f\u00fcr den Menschen als auch die Gerechtigkeit f\u00fcr seine Ideen. Alle unsere Nationen, und besonders unsere zuk\u00fcnftigen Generationen, brauchen ungehinderten Zugang zu LaRouches einzigartigen Entdeckungen in der physischen \u00d6konomie, zu seinen Beitr\u00e4gen zur klassischen Kultur und den Naturwissenschaften, zu seiner Politik f\u00fcr Infrastruktur-Gro\u00dfprojekte und f\u00fcr wirtschaftliche Entwicklung &#8211; und diesen Zugang erm\u00f6glicht nur die Beendigung der jahrzehntelangen Verleumdungen und Verzerrungen, nur seine Rehabilitierung.<\/p>\n<p>Die gro\u00dfen, existentiellen Krisen in unseren Nationen und der Welt und die einzigartigen Beitr\u00e4ge, die LaRouches Ideen zu ihrer L\u00f6sung leisten k\u00f6nnen, veranlassen uns, dringend Lyndon LaRouches Rehabilitierung zu fordern.\u201c<\/p>\n<p>Einen Aufruf zur Rehabilitierung Lyndon LaRouches k\u00f6nnen Sie online auf der Internetseite des Schiller-Instituts unterzeichnen, unter\u00a0<em>https:\/\/de-schillerinstitute.nationbuilder.com\/<\/em>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>W\u00e4hrend die Weltpresse von der emp\u00f6renden und offensichtlich betr\u00fcgerischen Amtsenthebungsuntersuchung beherrscht ist, die in den USA von den Demokraten im Repr\u00e4sentantenhaus und korrupten Geheimdienstleuten und Diplomaten der gescheiterten Pr\u00e4sidenten George Bush und Barack Obama betrieben wird, versammelte das Schiller-Institut \u00fcber 300 \u201ePatrioten und Weltb\u00fcrger\u201c (wie Schiller den wahren Staatsb\u00fcrger definiert) zu einer internationalen Konferenz unter dem Titel, \u201eDie Zukunft der Menschheit als sch\u00f6pferische Gattung im Universum\u201c, die dem Andenken und den lebendigen Ideen von Lyndon LaRouche gewidmet war.<\/p>\n<p>Die Hauptrede der Konferenz hielt die Gr\u00fcnderin und Pr\u00e4sidentin des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, zu den zahlreichen Rednern geh\u00f6rten u.a. Wang Weidong, Gesandter-Botschaftsrat und Leiter der Abteilung f\u00fcr Handel und Gewerbe an der chinesischen Botschaft in Deutschland, Natalja Witrenko, Vorsitzende und ehemalige Pr\u00e4sidentschaftskandidatin der Progressiven Sozialistischen Partei der Ukraine, Professor Andrej Ostrowskij, Vizedirektor des Instituts f\u00fcr Fernoststudien der Russischen Akademie der Wissenschaften, Jozef Miklosko, ehemaliger stellvertretender Ministerpr\u00e4sident der Tschechoslowakei, Theo Mitchell, ehemaliger Landessenator von S\u00fcd-Carolina, und Nino Galloni, ehemaliger Generaldirektor des italienisschen Haushalts- und Arbeitsministeriums. Weitere Beitr\u00e4ge kamen von Mitgliedern und Freunden des Schiller-Instituts aus den USA, Griechenland, Frankreich, Irak und Jemen. Am ersten Abend der zweit\u00e4gigen Veranstaltung fand ein Konzert mit Musik von Beethoven, Schumann und Schubert statt, das dem Andenken Lyndon LaRouches gewidmet war.<\/p>\n<div class=\"toggle-container\"><a href=\"#\" class=\"toggle\"><span class=\"toggle-sign\"><\/span><span class=\"toggle-title\">Artikel weiterlesen<\/span><\/a><\/p>\n<div class=\"toggle-content\">\n<div class=\"small-title\">\n<h3><strong>Mit LaRouches Ideen ins neue Paradigma<\/strong><\/h3>\n<div class=\"long-bar\"><\/div>\n<\/div>\n<p>Die erste Vortragsrunde zum Thema \u201eEine Zeit des strategischen Umbruchs: Schafft es Europa, das neue Paradigma der Neuen Seidenstra\u00dfe mitzugestalten?\u201c wurde musikalisch er\u00f6ffnet mit \u201eEt incarnatus est\u201c aus Mozarts c-moll-Messe.<\/p>\n<p>Dann hielt Helga Zepp-LaRouche, die Pr\u00e4sidentin des Schiller-Instituts, die Er\u00f6ffnungsrede. Vor dem Hintergrund eines Putschversuchs in den Vereinigten Staaten gegen den gew\u00e4hlten Pr\u00e4sidenten und von Szenarien f\u00fcr Regimewechsel in Hongkong, Bolivien und anderen L\u00e4ndern sei es \u00e4u\u00dferst dringlich, daran zu erinnern, da\u00df LaRouche immer darauf bestanden hat, da\u00df die Menschheit eine neue Denkweise annehmen mu\u00df. Es ist, wie LaRouche immer betont hat, ein Kampf der Ideen &#8211; ein Kampf zwischen dem Alten und dem Neuen Paradigma.<\/p>\n<p>Die Kollapsdynamik des westlichen, monetaristischen Systems hatte LaRouche schon im August 1971 vorhergesagt: Entweder werde es zu einer globalen Depression und Faschismus kommen &#8211; oder zu einer neuen, gerechten Weltwirtschaftsordnung. Gl\u00fccklicherweise entwickeln sich nun Institutionen wie BRI, BRICS, SCO, die das Potential haben, die Geopolitik ein f\u00fcr allemal zu besiegen. LaRouches Methode weise den Weg zum Neuen Paradigma.<\/p>\n<p>Heute sei der Werkzeugkasten der Monetaristen leer, der einzige Ausweg aus der Kollapsdynamik, die LaRouche 1995 in seiner ber\u00fchmten \u201eTripelkurve\u201c veranschaulichte, seien LaRouches \u201eVier Gesetze\u201c, die weltweit umgesetzt werden k\u00f6nnen, sobald der laufende Putschversuch in den Vereinigten Staaten besiegt ist. Pr\u00e4sident Trumps Vorstellungen st\u00fcnden v\u00f6llig im Einklang mit dem Geist der Neuen Seidenstra\u00dfe, und um sie vollst\u00e4ndig zu verwirklichen, m\u00fc\u00dften die USA ein Teil davon werden.<\/p>\n<p>Seit Xi Jinping 2013 die Strategie der Neuen Seidenstra\u00dfe verk\u00fcndete, gebe es immense Anstrengungen Chinas f\u00fcr den Ausbau von \u201eG\u00fcrtel und Stra\u00dfe\u201c, indem die Schienen- und andere Infrastruktur ausgebaut wird. Europa und der Westen m\u00fc\u00dften dabei ein aktiver Partner Chinas werden und die seit August 1971 betriebene Politik verwerfen, die politischen und wirtschaftlichen Eliten brauchen eine ganz andere Denkweise. Zepp-LaRouche k\u00fcndigte die Gr\u00fcndung einer Stiftung f\u00fcr das Erbe von Lyndon LaRouche an, um m\u00f6glichst viele Menschen mit seinen Ideen vertraut zu machen. (Den Wortlaut ihrer Rede finden Sie auf den Seiten 4-6.)<\/p>\n<p>Im Anschlu\u00df an ihre Rede wurde ein Videoausschnitt von 1997 aus einer programmatischen Rede LaRouches \u00fcber die Neue Weltwirtschaftsordnung gezeigt, mit besonderem Schwerpunkt auf der Entwicklung Afrikas (siehe Seite 6).<\/p>\n<p>Auf diese Er\u00f6ffnung folgte eine Rede von Wang Weidong, Gesandter-Botschaftsrat und Direktor der Handelsabteilung der chinesischen Botschaft in Deutschland, \u00fcber das \u201ePotential der neuen Seidenstra\u00dfe f\u00fcr Europa\u201c. Angesichts einer \u00c4ra st\u00e4ndiger Herausforderungen und wachsender Risiken sei es die richtige Antwort, \u201edie interregionale Zusammenarbeit von noch gr\u00f6\u00dferer Bedeutung, auf noch h\u00f6herer und noch zahlreicherer Ebene in Gang zu setzen\u201c, sagte er und gab einen \u00dcberblick \u00fcber die bisherigen Erfolge des BRI. Wang Weidong betonte die Bedeutung des j\u00fcngsten Besuchs von Pr\u00e4sident Xi in Griechenland mit Pir\u00e4us als wichtigster chinesischer Investition in Europas H\u00e4fen und hob auch die Rolle Deutschlands und seiner Industrie als f\u00fchrender Wirtschaftspartner Chinas in Europa hervor. Deutschland sei auch ein strategischer Partner f\u00fcr die Zusammenarbeit mit China in Drittl\u00e4ndern &#8211; eine solche Zusammenarbeit bringe enorme Mehrwerte, denn \u201e1+1+1 ist gr\u00f6\u00dfer als 3\u201c. Die Welt stehe an einem Scheideweg, sie m\u00fcsse sich entscheiden, ob sie Mauern brauche oder Br\u00fccken, und die Neue Seidenstra\u00dfe baue Br\u00fccken. Er dankte dem Schiller-Institut, weil es \u201eim Gegensatz zu den meisten westlichen Think Tanks\u201c ein tiefes Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die BRI gezeigt habe und eine \u201egute Plattform f\u00fcr Austausch und Dialog f\u00fcr die G\u00e4ste aus verschiedenen L\u00e4ndern\u201c biete. (Den Wortlaut seines Vortrags finden Sie auf Seite 7.)<\/p>\n<p>Die n\u00e4chste Rednerin war Natalja Witrenko, ehemalige Abgeordnete des ukrainischen Parlaments und Vorsitzende der Progressiven Sozialistischen Partei der Ukraine (PSPU). Sie berichtete \u00fcber ihr erstes Treffen mit Lyndon und Helga LaRouche 1995 und deren Besuch im gleichen Jahr in Kiew, bei dem LaRouche warnte, eine am IWF orientierte Politik werde auf die Dauer eine Katastrophe f\u00fcr die Ukraine bedeuten. Diese Katastrophe sei tats\u00e4chlich eingetreten, die Wirtschaftsleistung der Ukraine als ehemals sechstgr\u00f6\u00dfter Industrienation der Welt wurde ausgel\u00f6scht, und 22 Millionen der 52 Millionen Einwohner, die sie 1991 noch hatte, gingen verloren. Heute liegt die Ukraine unter allen 42 L\u00e4ndern in Europa beim Lebensstandard an letzter Stelle, das Pro-Kopf-Einkommen betr\u00e4gt nur noch 1830 Euro im Jahr. Der einzige Ausweg f\u00fcr die Ukraine seien die Methode und die Ideen von LaRouche, der sich immer gegen die Zerst\u00f6rung der physischen Wirtschaft stellte und der nicht nur mehr Infrastruktur auf der Erde forderte, sondern auch auf dem Mond und Mars, als Impuls zur schnelleren Entwicklung modernster Technik zum Wohl der Menschheit. (Den Wortlaut ihres Vortrags finden Sie auf den Seiten 8-9.)<\/p>\n<p>Es folgte Prof. Andrej Ostrowskij, stellv. Direktor des Instituts f\u00fcr Fernoststudien der Russischen Akademie der Wissenschaften, der \u00fcber die russisch gef\u00fchrte Eurasische Wirtschaftsunion und den chinesisch gef\u00fchrten Wirtschaftsg\u00fcrtel der Seidenstra\u00dfe als einander erg\u00e4nzende Strategien f\u00fcr die Entwicklung von Infrastruktur und Wirtschaft sprach. Mehr als drei Milliarden Menschen sind an dieser Entwicklungsperspektive beteiligt. Ostrowskij erkl\u00e4rte, unter den russischen Seeh\u00e4fen im Fernen Osten sei Wladiwostok derjenige mit dem gr\u00f6\u00dften Potential, weil seine Anbindung an die Verkehrsinfrastrukturen am besten und auch seine geographische Lage am Pazifik ideal ist. (Den Wortlaut seines Vortrags finden Sie auf den Seiten 9-10. Wir werden in den kommenden Ausgaben weitere Beitr\u00e4ge der Konferenz dokumentieren.)<\/p>\n<p>Letzter Redner am Vormittag war Enzo Siviero, der die beiden vorgeschlagenen festen Verbindungen Tunesien-Italien und Griechenland-Albanien-Italien erl\u00e4uterte; die erstere ist eine Br\u00fccken- und Tunnelkombination, wozu auch eine Br\u00fccke \u00fcber die Stra\u00dfe von Messina geh\u00f6rt, die andere ist ein vergleichbares System, das die Adria zwischen Italien und Albanien \u00fcberquert und von hier aus die Verbindung zum \u00fcbrigen Balkan, insbesondere Griechenland, herstellt. Technisch seien beide Gro\u00dfprojekte herausfordernd, aber durchaus machbar. Noch wichtiger als die wirtschaftliche Bedeutung dieser Projekte sei deren Funktion als Br\u00fccke zwischen den Kulturen.<\/p>\n<p>Leonidas Chrysanthopoulos, griechischer Botschafter <em>ad honorem<\/em>, erinnerte an LaRouches beeindruckende \u201eKenntnisse des klassischen griechischen Denkens in Philosophie und Trag\u00f6die und seine Bem\u00fchungen, diese als Grundlage f\u00fcr die L\u00f6sung der heutigen Probleme der Menschheit zu nutzen\u201c. Er zitierte hierzu einen Aufsatz LaRouches \u00fcber Prometheus, wonach in der Darstellung des Aischylos nicht Prometheus, sondern Zeus die tragische Figur sei, die den Untergang der G\u00f6tter des Olymp herbeif\u00fchrt. Dann berichtete er \u00fcber die Zerst\u00f6rung der griechischen Wirtschaft in den letzten Jahren durch die Politik der EU und \u00fcber die Entwicklung der Beziehungen zwischen Griechenland und China im Rahmen von \u201eG\u00fcrtel und Stra\u00dfe\u201c.<\/p>\n<p>Alain Corvez, Berater f\u00fcr internationale strategische Fragen aus Frankreich, erl\u00e4uterte die Auseinandersetzung \u201ePragmatismus gegen Ideologie\u201c: Die \u201eamerikanische Schattenregierung\u201c vertrete eine Ideologie, \u201edie nicht beabsichtigt, die Vormachtstellung des amerikanischen Dollars und von US-Normen aufzugeben\u201c. Dem stehe \u201eder Realismus der aufkommenden oder wieder aufkommenden M\u00e4chte Ru\u00dfland, China, Indien, Pakistan, Afrika und Lateinamerika\u201c entgegen, die nun zunehmend die F\u00fchrung \u00fcbern\u00e4hmen. US-Pr\u00e4sident Trump habe in seiner Rede vor der UN gezeigt, da\u00df er ein \u201eAnti-Ideologe\u201c ist.<\/p>\n<p>Diog\u00e8ne Senny, Pr\u00e4sident der Panafrikanischen Liga &#8211; Umoja, sprach in seinem Vortrag \u201eVerteidigung der afrikanischen Souver\u00e4nit\u00e4t\u201c (der aus organisatorischen Gr\u00fcnden erst am Sonntagmorgen gehalten werden konnte) \u00fcber die notwendige Rolle Afrikas im Neuen Paradigma. LaRouche habe ein B\u00fcndnis zwischen den USA, Ru\u00dfland, China und Indien vorgeschlagen, um dieses Neue Paradigma durchzusetzen, aber der F\u00fcnfte im Bunde m\u00fcsse ein geeintes Afrika sein. Seine Organisation sei bereit, in diesem Sinne mit dem Schiller-Institut und anderen zusammenzuarbeiten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"small-title\">\n<h3><strong>Die fundamentalen wissenschaftlichen Fragen der Zukunft<\/strong><\/h3>\n<div class=\"long-bar\"><\/div>\n<\/div>\n<p>Das vierte von Lyndon LaRouches \u201eVier Wirtschaftsgesetzen\u201c ist die F\u00f6rderung der Forschung in den Pioniergebieten der Wissenschaft, mit besonderem Schwerpunkt auf der Entwicklung der Kernfusionsenergie und der Erforschung des Weltraums. Die dazu notwendige wissenschaftliche Methode zur Erkenntnis wurde von den Teilnehmern der zweiten Vortragsrunde &#8211; Jacques Cheminade, S\u00e9bastien Drochon, Megan Beets, Jason Ross und (in Form von Videomitschnitten) LaRouche selbst &#8211; mit gro\u00dfer Leidenschaft vorgestellt. Sie gaben den Zuschauern einen atemberaubenden, tiefgr\u00fcndigen \u00dcberblick \u00fcber den wirklich revolution\u00e4ren Zugang zur Wissenschaft, der LaRouches Lebenswerk pr\u00e4gte.<\/p>\n<p>Er\u00f6ffnet wurde die Runde von Cheminade, der die herausfordernde Frage stellte: \u201eKann Europa eine Schl\u00fcsselrolle in der Wissenschaft spielen?\u201c Er verglich das moderne Europa mit einem \u201eTal der Ahnungslosen\u201c, dem jede Zukunftsvision fehle und das vom \u201ePragmatismus\u201c, dem Feind jeder Kreativit\u00e4t, beherrscht werde. Er spottete \u00fcber die Vorstellung, man k\u00f6nne durch Sinneswahrnehmung und statistische Methoden Naturgesetze verstehen, und stellte diesem aristotelischen Ansatz das Werk Leonardo Da Vincis gegen\u00fcber, f\u00fcr den musikalische Polyphonie und Malerei seinen Ansatz zur wissenschaftlichen Entdeckung pr\u00e4gten.<\/p>\n<p>Anhand von Zitaten LaRouches in seinem Kampf gegen Bertrand Russell und den von Russell hervorgebrachten Schwindel der \u201eInformationstheorie\u201c beschrieb Cheminade LaRouches philosophischen Kampf gegen die Entropie. Er betonte: \u201eDie Gesetze des Universums liegen nicht im Bereich der Sinneswahrnehmungen als solchen, sondern in der F\u00e4higkeit des Menschen, das eigene Verhalten so zu ver\u00e4ndern, da\u00df der Mensch seine Macht \u00fcber das Universum bewu\u00dft erh\u00f6ht.\u201c Cheminade schlo\u00df mit einer optimistischen Herausforderung, die selbstm\u00f6rderische Trennung zwischen Wissenschaft und Kunst zu \u00fcberwinden, damit Europa in Zukunft \u201eseine Rolle in der Wissenschaft\u201c wieder zur\u00fcckgewinnen kann.<\/p>\n<p>S\u00e9bastien Drochon sprach in seinem Vortrag \u00fcber das \u201eMonddorf\u201c \u00fcber das Potential, durch internationale Zusammenarbeit eine dauerhafte bemannte Basis auf dem Mond zu gr\u00fcnden, um davon ausgehend sp\u00e4ter das gleiche auf dem Mars zu tun. Der Schl\u00fcssel dazu ist die Entwicklung einer Kernfusionstechnik f\u00fcr den Raketenantrieb im Weltraum. Er berichtete \u00fcber einige der laufenden Projekte zur Realisierung einer Fusionstechnologie, die zu diesem Zweck eingesetzt werden kann, und spottete \u00fcber diejenigen, die behaupten, dies sei utopisch und Geldverschwendung. Der Zweck der Reise in den Weltraum sei es nicht, \u201eden Problemen auf der Erde zu entkommen, sondern sie zu bew\u00e4ltigen\u201c. Bei der Schaffung von Fusionskraftwerken gehe es nicht nur darum, Energie zu erzeugen. \u201eVielmehr wird damit dem Universum eine neue Kraftquelle gegeben. Man k\u00f6nnte auch sagen, das Universum gibt sich durch uns eine neue Kraftquelle und verleiht sich so selbst ein neues Potential zur Ver\u00e4nderung.\u201c<\/p>\n<p>Diese Idee, da\u00df jeder Mensch das Potential hat, die Kraft im Universum durch sch\u00f6pferische Entdeckungen zu erweitern, war Gegenstand eines eindrucksvollen Vortrags von Megan Beets und Jason Ross \u00fcber die \u201eAusbildung einer neuen Generation\u201c. Ihr Vortrag begann mit einem Videomitschnitt LaRouches, der fragte: \u201eWorin liegt die Kreativit\u00e4t? Sie liegt nicht in dem, was die meisten Menschen denken. Sie liegt in der F\u00e4higkeit des lebenden Individuums, Existenzzust\u00e4nde zu schaffen, d.h. Zust\u00e4nde der menschlichen Existenz vorherzusagen, was geschehen wird. Und das ist das Wertvollste f\u00fcr mich, das zu begreifen! Das ist alles f\u00fcr mich! Und darauf sollten wir hoffen.\u201c<\/p>\n<p>Sie zeigten im Verlauf ihres Vortrags weitere Ausschnitte aus Reden und Diskussionen LaRouches, in denen er dar\u00fcber sprach, da\u00df die Kr\u00e4fte des menschlichen Geistes nicht in der Sinneswahrnehmung liegen und da\u00df weder Induktion noch Deduktion zur Entdeckung neuer physikalischer Prinzipien f\u00fchren k\u00f6nnen. Sie griffen auf, was Cheminade \u00fcber die Macht der Metapher in der musikalischen und k\u00fcnstlerischen Arbeit gesagt hatte, die es dem Geist erlaubt, \u00fcber die Diskontinuit\u00e4ten hinauszugehen, denen wir in der Wissenschaft begegnen. Und sie berichteten \u00fcber LaRouches Arbeit mit dem jungen Wissenschaftsteam, dem sog. \u201eBasement-Team\u201c, insbesondere \u00fcber Kepler, als Mittel, um die F\u00e4higkeit zu entwickeln, \u201edurch Spr\u00fcnge der Hypothese, ausgel\u00f6st durch den Widerspruch zwischen Sinneseindr\u00fccken\u201c Prinzipien zu erkennen. In einem kurzen Videomitschnitt erkl\u00e4rt LaRouche, da\u00df \u201eder Proze\u00df der Entdeckung die Quelle des wahren Sinns der menschlichen Identit\u00e4t ist\u201c.<\/p>\n<p>Sie schlossen ihren Vortrag mit einer Diskussion dar\u00fcber, wie wir LaRouches Methode nutzen m\u00fcssen, um eine neue Generation kreativer Genies zu entwickeln, wenn die Menschheit \u00fcberleben will.<\/p>\n<p>In dieser Vortragsrunde wurde LaRouches Genie zum Leben erweckt &#8211; nicht als eine Figur der Vergangenheit, sondern als eine lebendige Gegenwart, deren Arbeit als Leitfaden daf\u00fcr dient, was wir tun m\u00fcssen, um neue, unbegrenzte Formen der Energie zu entwickeln und uns in die Weiten des Universums zu bewegen. Diese lebendige Gegenwart LaRouches ber\u00fchrte jeden im Raum. Jeder, der nicht da war, sollte sich das Video sofort ansehen!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"small-title\">\n<h3><strong>\u201eWer ist Lyndon LaRouche?\u201c<\/strong><\/h3>\n<div class=\"long-bar\"><\/div>\n<\/div>\n<p>Das Wort \u201eleidenschaftlich\u201c ist kaum stark genug, um die dritte Vortragsrunde der Konferenz zu charakterisieren. Unter dem Titel \u201eWer ist Lyndon LaRouche?\u201c wurden LaRouches Ideen, seine moralische Autorit\u00e4t und sein Beitrag zur Entwicklung der Menschheit von verschiedenen Pers\u00f6nlichkeiten dargestellt, die mit ihm zusammenarbeiteten, in ihm einen au\u00dfergew\u00f6hnlichen Staatsmann und Wissenschaftler sahen, der sich dem Wohl der Menschheit verschrieben hatte, ihn bewunderten und von ihm stark beeinflu\u00dft wurden.<\/p>\n<p>\u201eLaRouche und die Wissenschaft\u201c lautete das Thema des ehemaligen Vizepremierministers der Tschechoslowakei Josef Miklosko, der sich im Laufe ihrer 30j\u00e4hrigen Freundschaft 17 Mal mit LaRouche traf, darunter dreimal in seiner Zeit als Botschafter in Rom. Er nannte LaRouche einen \u201eamerikanischen Sacharow\u201c und berichtete \u00fcber seine Beteiligung an der internationalen Kampagne f\u00fcr LaRouches Freilassung aus dem Gef\u00e4ngnis, indem er viele Protestbriefe schrieb und sp\u00e4ter an den Verfahren der Menschenrechtskommission teilnahm, um ihn zu entlasten. Er feierte LaRouche als einen Christen, der den Menschen als Ebenbild Gottes betrachtete. \u201eLa\u00dft uns eine Revolution in der christlichen Liebe beginnen\u201c, sagte er, \u201edie Menschen sollten als Engel auf die Welt kommen und als Engel gehen\u201c. Miklosko \u00fcberreichte Helga dann sein eigenes Buch, das 90 Seiten Text und Bilder \u00fcber LaRouche enth\u00e4lt. Helga dankte ihm f\u00fcr das Buch und f\u00fcr die Treffen in der Slowakei, die \u201ezu den gl\u00fccklichsten in unserem Leben geh\u00f6rten\u201c.<\/p>\n<p>Unter dem Titel \u201eDie Macht der Vernunft. Das lebendige Verm\u00e4chtnis von Lyndon LaRouche\u201c erkl\u00e4rte Dennis Small, lebenslanger Mitarbeiter Lyndons und Koordinator des Schiller-Instituts f\u00fcr Iberoamerika: \u201eDie Rehabilitierung von Lyndon LaRouche ist das zentrale strategische Thema unserer Zeit&#8230; Gerechtigkeit f\u00fcr den Mann bedeutet Gerechtigkeit f\u00fcr seine Ideen.\u201c LaRouches Inhaftierung habe die Menschheit der Ideen beraubt, die f\u00fcr das \u00dcberleben dieses Planeten so notwendig sind, und diese Ideen w\u00fcrden nun dringender gebraucht denn je. Small stellte LaRouches Leibnizschen Ansatz der Weiterentwicklung des Guten den b\u00f6sartigen Anschauungen des \u201eChefideologen\u201c des Britischen Empire Thomas Hobbes gegen\u00fcber. Small zeigte Videoausschnitte aus LaRouches letzter Rede vor seiner Verurteilung 1989 und aus der ersten nach seiner Entlassung 1994.<\/p>\n<p>Den dritten Vortrag mit dem Titel \u201eDer Mann, der h\u00e4tte Pr\u00e4sident sein sollen\u201c hielt Theo Mitchell, ehemaliger Landessenator aus S\u00fcd-Carolina, der selbst in der \u201eOperation Fr\u00fchmenschen\u201c von demselben Apparat des US-Justizministeriums und des FBI ins Visier genommen wurde, der auch gegen LaRouche vorging. Er berichtete, wie der damalige Vorsitzende der Demokratischen Partei Don Fowler intrigierte, um LaRouche bei den Pr\u00e4sidentschaftswahlen in den Wahljahren 1980, 1984, 1988, 1988, 1992, 1996 und 2000 von den Stimmzetteln fernzuhalten, und wie Fowler, nachdem LaRouche die Vorwahl in Arkansas gewonnen hatte, die von LaRouche gewonnenen Delegiertensitze Al Gore zuteilte &#8211; der dann die Pr\u00e4sidentschaftswahl in Bill Clintons Heimatstaat Arkansas verlor. Den gr\u00f6\u00dften Teil seiner Rede widmete Mitchell LaRouches Entschlossenheit, \u201ef\u00fcr die Sache der vielen zu k\u00e4mpfen\u201c. Mitchell schlo\u00df mit der Feststellung, LaRouche sei in seinen Handlungen und Ideen \u201eein wahrer Mensch\u201c gewesen, und w\u00fcrdigte dann \u201edie Dame, die zu ihm stand, die nicht nur die First Lady in den USA, sondern auch die Kanzlerin Deutschlands h\u00e4tte sein sollen\u201c.<\/p>\n<p>Nino Galloni, ehemaliger italienischer Regierungsberater und ehemaliger Auditor des Istituto Nazionale Della Previdenza Sociale, sprach \u00fcber \u201eVaterland, Nation und Staat aus der Sicht progressiver Katholiken und aus der Sicht LaRouches\u201c. Er beschrieb den Konflikt zwischen dem Denken zweier bedeutender Vertreter des fortschrittlichen italienischen Katholizismus nach dem Zweiten Weltkrieg &#8211; Luigi Sturzo, der eine starke Rolle des Staats ablehnte, und dem Globalisten Giuseppe Dossetti &#8211; als einen Konflikt, der nur durch die \u201eLaRouche-L\u00f6sung\u201c \u00fcberwunden werden k\u00f6nne. LaRouche habe als christlicher Denker in der Tradition des Westf\u00e4lischen Friedens von 1648 interveniert, um Italien vom Globalismus zu befreien, ohne in Nationalismen und Konflikte einerseits und Neoliberalismus andererseits abzugleiten.<\/p>\n<p>\u201eDie Bedeutung von Lyndon LaRouches Ideen f\u00fcr die arabische Welt\u201c lautete das Thema des S\u00fcdwestasien-Koordinators des internationalen Schiller-Instituts, Hussein Askary. Er begann mit einer dreieinhalbmin\u00fctigen Videogru\u00dfbotschaft aus dem Jemen von Fouad Al-Ghaffari, dem Vorsitzenden des BRICS Development Network im Jemen, der aufgrund der Blockade des Flughafens Sanaa (die auch im Tod von Tausenden Patienten resultierte, die eine medizinische Behandlung im Ausland ben\u00f6tigt h\u00e4tten) nicht an der Konferenz teilnehmen konnte.<\/p>\n<p>Askary berichtete dann \u00fcber seine erste Begegnung mit LaRouche vor 25 Jahren, der ihn (als Moslem) mit einigen provokanten Einsichten \u00fcber den Islam konfrontierte, die sich nach intensivem Studium als richtig erwiesen. Er stellte seine Initiative vor, ab kommendem Monat die \u201eLaRouche-Onlineschule f\u00fcr physikalische \u00d6konomie f\u00fcr Araber\u201c zu starten, die auf den arabischen \u00dcbersetzungen von LaRouches Buch <em>Was Sie schon immer \u00fcber Wirtschafts wissen wollten<\/em> und des Berichts <em>Die Neue Seidenstra\u00dfe wird zur Weltlandbr\u00fccke<\/em> basieren wird.<\/p>\n<p>\u201eLaRouche, ein ,Florentinischer\u2019 Geist\u201c war das Thema von Claudio Giudici, dem Vorsitzenden des Nationalen Taxifahrer-Verbands Uritaxi aus Florenz. Giudici lernte LaRouche in der Finanzkrise 2000 kennen, und 2003 traf er sich in Mailand lieber pers\u00f6nlich mit LaRouche, obwohl er zur gleichen Zeit zu einem Essen mit dem ehemaligen Premierminister Romano Prodi eingeladen war. \u201eLaRouche war, wie die echten Revolution\u00e4re, radikal in den Ideen, aber moderat in der Methode, aber auch kreativ dank der klassischen Kultur&#8230;, ein universeller Denker und f\u00fcr diejenigen, die wie ich aus Florenz kommen, ist es leicht zu erkl\u00e4ren, was er war: ein Mann wie Leon Battista Alberti, Leonardo Da Vinci oder Lorenzo der Pr\u00e4chtige, als brillanter Vertreter der Florentiner Renaissance, auf die LaRouche sich oft bezog.\u201c<\/p>\n<p>Der Radiomoderator Dr. Jack Stockwell, der LaRouche in den letzten zwei Jahrzehnten mehrmals interviewt hatte, \u00fcbermittelte eine Videopr\u00e4sentation. Er erinnerte sich an sein historisches Interview mit LaRouche vom 11. September 2001, als das World Trade Center angegriffen wurde, in dem LaRouche, noch w\u00e4hrend die Anschl\u00e4ge liefen, live im Radio sagte, man werde Bin Laden f\u00fcr diese Anschl\u00e4ge verantwortlich machen, um ein faschistisches Regime in den Vereinigten Staaten zu errichten. In bewegenden Worten schilderte Stockwell seine Bewunderung und Hochachtung f\u00fcr LaRouche, den er als Freund betrachtete.<\/p>\n<p>Harley Schlanger, LaRouches ehemaliger Sprecher, behandelte die Frage \u201eWohin geht Amerika? LaRouches L\u00f6sung als Ausweg aus dem Chaos\u201c. Er zitierte zun\u00e4chst Roger Stone, einen langj\u00e4hrigen Freund und Berater von Pr\u00e4sident Donald Trump (der gerade am 15. November in einem Verfahren im Rahmen des politisch motivierten Russiagate-Schwindels verurteilt wurde), der sagte, LaRouches Ideen h\u00e4tten im Hintergrund eine wichtige Rolle bei Trumps Wahlsieg gespielt. Schlanger beschrieb dann LaRouches Kampf f\u00fcr die Hamiltonische Politik gegen die Politik des Britischen Empire und sagte, um die Vereinigten Staaten zu retten, m\u00fcsse das von LaRouche vorgeschlagene Vier-M\u00e4chte-Abkommen in Zusammenarbeit mit der Belt &amp; Road-Initiative realisiert werden.<\/p>\n<p>Die Vortragsrunde schlo\u00df mit einem Appell Helga Zepp-LaRouches, die Konferenz m\u00f6ge per Akklamation eine Resolution beschlie\u00dfen, in der Pr\u00e4sident Donald Trump aufgefordert wird, LaRouche zu rehabilitieren. Dies wurde mit starkem Applaus angenommen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"small-title\">\n<h3><strong>Die kulturelle Seidenstra\u00dfe<\/strong><\/h3>\n<div class=\"long-bar\"><\/div>\n<\/div>\n<p>Den Abschlu\u00df der Konferenz bildeten mehrere Vortr\u00e4ge zum Thema \u201eSch\u00f6nheit und klassische Kunst als Berufung der Menschheit: Die kulturelle Seidenstra\u00dfe\u201c. Die Mezzosopranistin Elvira Green stimmte das Publikum mit einem Spiritual auf dieses Thema ein.<\/p>\n<p>Diane Sare, die Leiterin des Chorprojekts des Schiller-Instituts in Manhattan, er\u00f6ffnete dann die Runde mit dem Vortrag \u201eDie Notwendigkeit einer klassischen Renaissance f\u00fcr die Jugend\u201c. Sie beschrieb den kulturellen Verfall, der sich nicht zuletzt in zunehmender Gewaltt\u00e4tigkeit \u00e4u\u00dfert, und verwies als Ursache auf die Entmenschlichung des Menschenbildes: \u201eMan verwischt also bewu\u00dft den Unterschied zwischen Mensch und Tier, und dann erlegt man der Gesellschaft ein willk\u00fcrliches Regelwerk von Verhaltensregeln auf, bei denen das grundlegendste Prinzip des Universums nicht ber\u00fccksichtigt wird, n\u00e4mlich das Prinzip der Ver\u00e4nderung, und weiter die einzigartige F\u00e4higkeit des Menschen, seine Gattung und sogar seine pers\u00f6nliche Identit\u00e4t zu ver\u00e4ndern.\u201c Sie berichtete dann \u00fcber ihre Arbeit mit mehreren Ch\u00f6ren im Gro\u00dfraum New York, die auf LaRouches Initiative gegr\u00fcndet wurden, um dieser Verrohung entgegenzuwirken.<\/p>\n<p>Die italienische Sopranistin und Gesangslehrerin Antonella Banaudi, die mit dem Schiller-Institut in verschiedenen Projekten zur Verdi-Stimmung und Opern-Meisterklassen zusammenarbeitete, sprach \u00fcber das Thema \u201eLaRouche und die Einheit von Kunst und Wissenschaft\u201c. Sie zeigte auf, wie das Prinzip des Goldenen Schnitts in der Dur-Moll-Tonleiter, im Bau des menschlichen Ohrs, in der Frequenz des Photons und in den Bahnen der Planeten wirkt, als Hinweis darauf, wie unsinnig die heute \u00fcbliche, von LaRouche heftig kritisierte Trennung von Kunst und Wissenschaft ist.<\/p>\n<p>Elvira Green, die 30 Jahre lang Mitglied der Metropolitan Opera war und die Spiritual Renaissance Singers in Greensboro in Nord-Carolina gr\u00fcndete, sprach \u00fcber \u201eWahre Freiheit durch wahre Kunst: der einzigartige Beitrag der Negro Spirituals zur klassischen Bildung in Amerika\u201c. Sie er\u00f6ffnete ihren Vortrag, indem sie das Gedicht \u201eO black and unknown bards of long ago\u201c (\u201eO unbekannte, schwarze Barden l\u00e4ngst vergangner Zeiten\u201c) von James Weldon Johnson rezitierte, der darin die Negro Spirituals als Ausdruck des Menschseins der amerikanischen Sklaven &#8211; und als \u201eAmerikas einzige Volksmusik\u201c &#8211; feiert. Sie berichtete dann \u00fcber ihre Zusammenarbeit mit der verstorbenen Sylvia Olden Lee, einer ber\u00fchmten Repr\u00e4sentantin der Spirituals und Mitglied des Kulturbeirats des Schiller-Instituts, die einen umfangreichen Katalog von Spirituals in Arrangements von ihr und ihren Zeitgenossen zusammengestellt hat.<\/p>\n<p>Helga Zepp-LaRouche schlo\u00df die Vortragsrunde, indem sie auf Friedrich Schillers Erkenntnis nach dem Zusammenbruch der Franz\u00f6sischen Revolution verwies, \u201eda\u00df von nun an eine Verbesserung der Politik nur noch durch die \u00e4sthetische Erziehung des Menschen m\u00f6glich sei\u201c.<\/p>\n<p>Das Schiller-Institut sollte daher auch eine Renaissance-Bewegung f\u00fcr gro\u00dfe klassische Kunst sein. Es sei ihr sehr ernst damit, LaRouches Verm\u00e4chtnis am Leben zu erhalten, \u201eum seine Ideen noch m\u00e4chtiger zu machen als zu seiner Lebenszeit&#8230; Wie Schiller sagte, kann jeder etwas beitragen: Geht hinaus und organisiert euch, seid aktiv in sozialen Medien, organisiert Reden, organisiert Konferenzen, werbt mehr Mitglieder, organisiert Vortr\u00e4ge zu verschiedenen Themen.<\/p>\n<p>Sie schlo\u00df: \u201eWir befinden uns in einem unglaublichen Epochenwechsel. Es steht au\u00dfer Frage, da\u00df das System zuendegeht. Wir wissen nicht genau, wie das neue System aussehen wird, aber wir kennen seine Prinzipien &#8211; in \u00dcbereinstimmung mit Lyns Lebenswerk. Wir m\u00fcssen uns von den Meinungen der liberalen Welt l\u00f6sen, in der man, wie Lyn sagte, zehnmal am Tag das Geschlecht \u00e4ndern kann&#8230; Es wird ein neues Paradigma geben. Es wird in vielen L\u00e4ndern diskutiert. Was sollte das Prinzip des neuen Systems sein? Da\u00df die Menschheit im Einklang mit dem Naturrecht steht. Der beste Weg, Lyn zu ehren, ist es, ernsthaft zu werden.\u201c<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul class=\"tabs\" data-tab-id=\"\">\n<li><a href=\"#tab1\">Panel 1<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#tab2\">Panel 2<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#tab3\">Panel 3<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#tab4\">Panel 4<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"tab-container\">\n<div class=\"tab-content\">\n<div class=\"small-title\">\n<h3><strong>Panel 1<\/strong><\/h3>\n<div class=\"long-bar\"><\/div>\n<\/div>\n<p><strong>Eine Zeit des strategischen Umbruchs: Schafft es Europa,\u00a0<\/strong><strong>das neue Paradigma der Neuen Seidenstra\u00dfe mitzugestalten?<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Wir k\u00f6nnen eine neue \u00c4ra der Menschheit gestalten!<\/strong><br \/>\n<em>Helga Zepp-LaRouche, Vorsitzende des Schiller-Instituts<\/em><\/li>\n<li><strong>Das Potential der Neuen Seidenstra\u00dfe f\u00fcr Europa<br \/>\n<\/strong><em>Wang Weidong, Gesandter-Botschaftsrat, Leiter der Wirtschafts- und Handelsabteilung der Botschaft der VR China in Deutschland<\/em><\/li>\n<li><strong>LaRouches Wissenschaft der physikalischen \u00d6konomie als Schl\u00fcssel\u00a0\u00a0<\/strong><strong>zur L\u00f6sung der Probleme der Welt, Eurasiens und der Ukraine<br \/>\n<\/strong><em>Natalja Witrenko, Doktor der Wirtschaftswissenschaft, Vorsitzende der Progressiven Sozialistischen Partei der Ukraine, ehemalige Abgeordnete des ukrainischen Parlaments<\/em><\/li>\n<li><strong>Ru\u00dfland in der chinesischen Initiative \u201cEin G\u00fcrtel, eine Stra\u00dfe\u201d: M\u00f6glichkeiten und Aussichten<br \/>\n<\/strong><em>Prof. Andrej Ostrowskij, Stellv. Direktor des Fernost-Instituts der Russischen Akademie der Wissenschaften<\/em><\/li>\n<li><strong>Die Br\u00fccken Italien-Tunesien und Italien-Albanien: die Belt &amp; Road-Korridore verbinden<br \/>\n<\/strong><em>Prof. Enzo Siviero, Direktor, E-Campus Universit\u00e4t, Italien,<\/em><br \/>\n<em>Vizepr\u00e4sident, R\u00e9seau M\u00e9diterran\u00e9en des Ecoles d\u2019Ing\u00e9nieurs<\/em><\/li>\n<li><strong>Die Beziehungen zwischen Griechenland und China und \u201cG\u00fcrtel und Stra\u00dfe\u201c entwickeln<br \/>\n<\/strong><em>Leonidas Chrysanthopoulos, Botschafter ad honorem, Griechenland, ehem. Generalsekret\u00e4r der Organisation f\u00fcr die Schwarzmeer-Wirtschaftskooperation<\/em><\/li>\n<li><strong>Pragmatismus gegen Ideologien<br \/>\n<\/strong><em>Alain Corvez, Oberst a.D., Berater f\u00fcr internationale strategische Fragen<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"tab-content\">\n<div class=\"small-title\">\n<h3><strong>Panel 2<\/strong><\/h3>\n<div class=\"long-bar\"><\/div>\n<\/div>\n<p><strong>Die fundamentalen wissenschaftlichen Fragen der Zukunft<br \/>\nund die Neue Raumfahrt-Seidenstra\u00dfe<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Kann Europa eine Rolle in der Wissenschaft spielen?<br \/>\n<\/strong><em>Jacques Cheminade, Pr\u00e4sident von Solidarit\u00e9 et Progr\u00e8s, ehemaliger Pr\u00e4sidentschaftskandidat in Frankreich<\/em><\/li>\n<li><strong>Das Monddorf: der n\u00e4chste Schritt in eine neue \u00c4ra der Menschheit<br \/>\n<\/strong><em>S\u00e9bastien Drochon, Mitglied des Wissenschaftsteams von Solidarit\u00e9 et Progr\u00e8s<\/em><\/li>\n<li><strong>LaRouches Entdeckungen: Ausbildung einer neuen Generation<br \/>\n<\/strong><em>Megan Beets und Jason Ross vom \u201eBasement Team\u201c des LaRouche-Aktionskomitees<br \/>\n<\/em><\/li>\n<li><strong>Gru\u00dfbotschaft Gr\u00f6mer (Video)<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"tab-content\">\n<div class=\"small-title\">\n<h3><strong>Panel 3<\/strong><\/h3>\n<div class=\"long-bar\"><\/div>\n<\/div>\n<p><strong>Wer ist Lyndon LaRouche?<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Verteidigung der afrikanischen Souver\u00e4nit\u00e4t<br \/>\n<\/strong><em>Diog\u00e8ne Senny, Pr\u00e4sident der Panafrikanischen Liga &#8211; Umoja<\/em><\/li>\n<li><strong>LaRouche und die Wissenschaft<br \/>\n<\/strong><em>Jozef Miklo\u0161ko, ehem. stellv. Ministerpr\u00e4sident der Tschechoslowakei<\/em><\/li>\n<li><strong>Die Macht der Vernunft: Das lebendige Erbe von Lyndon LaRouche<br \/>\n<\/strong><em>Dennis Small, Koordinator des Schiller-Instituts f\u00fcr Lateinamerika<\/em><\/li>\n<li><strong>Der Mann, der h\u00e4tte Pr\u00e4sident sein sollen<br \/>\n<\/strong><em>Theo Mitchell, ehem. Landessenator von South Carolina<\/em><\/li>\n<li><strong>Vaterland, Nation und Staat aus der Sicht progressiver Katholiken und aus der Sicht LaRouches<br \/>\n<\/strong><em>Nino Galloni, ehemaliger Regierungsbeamter, ehemaliger Wirtschaftspr\u00fcfer\u00a0 des Istituto Nazionale della Previdenza Sociale (INPS)<\/em><\/li>\n<li><strong>Gru\u00dfbotschaft Jemen (Video)<\/strong><\/li>\n<li><strong>Die Bedeutung von Lyndon LaRouches Ideen f\u00fcr die Arabische Welt<br \/>\n<\/strong><em>Hussein Askary, S\u00fcdwestasien-Koordinator des internationalen Schiller-Instituts<\/em><\/li>\n<li><strong>LaRouche, ein \u201eflorentinischer\u201c Geist<br \/>\n<\/strong><em>Claudio Giudici, Vorsitzender, Uritaxi (Nationaler Taxifahrer-Verband), Florenz, Italien<\/em><\/li>\n<li><strong>Gru\u00dfbotschaft Stockwell (Video)<\/strong><\/li>\n<li><strong>Wohin geht Amerika? LaRouches L\u00f6sung als Ausweg aus dem Chaos<br \/>\n<\/strong><em>Harley Schlanger, ehem. nationaler Sprecher f\u00fcr Lyndon LaRouche und Vorstandsmitglied des Schiller Institute<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"tab-content\">\n<div class=\"small-title\">\n<h3><strong>Panel 4<\/strong><\/h3>\n<div class=\"long-bar\"><\/div>\n<\/div>\n<p><strong>Sch\u00f6nheit und klassische Kunst als Berufung der Menschheit: Die kulturelle Seidenstra\u00dfe<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Die Notwendigkeit einer klassischen Renaissance f\u00fcr die Jugend<br \/>\n<\/strong><em>Diane Sare, Leiterin des Chor-Projekts des Schiller-Instituts in Manhattan<\/em><\/li>\n<li><strong>LaRouche und die Einheit von Kunst und Wissenschaft<br \/>\n<\/strong><em>Antonella Banaudi, Sopranistin und Gesangslehrerin, arbeitete mit dem Schiller-Institut in verschiedenen Projekten zur Verdi-Stimmung und Opern-Meisterklassen zusammen<\/em><\/li>\n<li><strong>Wahre Freiheit durch wahre Kunst: <\/strong><strong>der einzigartige Beitrag der Negro Spirituals zur klassischen Bildung in Amerika<br \/>\n<\/strong><em>Elvira Green, Mezzosopran, 30 Jahre Mitglied der Metropolitan Opera, Gr\u00fcnderin der Spiritual Renaissance Singers in Greensboro\/North Carolina<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"clearfix\"><\/div>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Konferenz des Schiller-Instituts zum Gedenken an Lyndon LaRouche (1922-2019) &nbsp; &nbsp; (Das Video ist auf englisch, die deutschen \u00dcbersetzungen werden ver\u00f6ffentlicht, sobald sie verf\u00fcgbar sind) &nbsp; Appell an Pr\u00e4sident Donald Trump: \u201eGeben Sie der Welt Gerechtigkeit, rehabilitieren Sie Lyndon LaRouche!\u201c \u00dcber 300 Teilnehmer aus mehr&hellip;<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on get_the_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on get_the_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":25,"featured_media":56283,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[555,537,528],"tags":[],"class_list":["post-56447","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-location-germany-de","category-hzl-video-de","category-activity-conference-de"],"featured_image_src":"https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Untitled-3.jpg","author_info":{"display_name":"David Dobrodt","author_link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/author\/dave\/"},"modified_by":"Motoki Kasai","cc_featured_image_caption":{"caption_text":"","source_text":"","source_url":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/56447","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/25"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=56447"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/56447\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":56469,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/56447\/revisions\/56469"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/56283"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=56447"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=56447"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=56447"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}