{"id":55920,"date":"2019-09-18T14:50:55","date_gmt":"2019-09-18T12:50:55","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/?p=55920\/"},"modified":"2020-11-24T02:44:58","modified_gmt":"2020-11-24T07:44:58","slug":"prominente-stellungnahmen-des-schiller-instituts-in-le-figaro","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2019\/09\/18\/prominente-stellungnahmen-des-schiller-instituts-in-le-figaro\/","title":{"rendered":"Prominente Stellungnahmen des Schiller-Instituts in Le Figaro"},"content":{"rendered":"<p>Zwei Erkl\u00e4rungen des Schiller-Instituts &#8211; \u201eDie Welt braucht chinesisch-amerikanische Zusammenarbeit\u201c und \u201eStoppt diesen Handelskrieg, der zu einem Marktcrash f\u00fchren kann\u201c &#8211; erschienen Anfang September in <em>Le Figaro<\/em>, der zweitgr\u00f6\u00dften Zeitung Frankreichs. Freunde des Schiller-Instituts, die sich Sorgen \u00fcber die gravierenden Folgen des Handelskrieges zwischen China und den USA f\u00fcr die Weltwirtschaft und \u00fcber die Kriegspolitik machen, ver\u00f6ffentlichten die Artikel als bezahltes Kommuniqu\u00e9. Interessanterweise erschienen sie im <em>Figaro <\/em>zu dem Zeitpunkt, als der fr\u00fchere Ministerpr\u00e4sident Jean-Pierre Raffarin in Berlin war und eine deutsch-franz\u00f6sische Zusammenarbeit f\u00fcr Frieden und Entwicklung mit Ru\u00dfland und China, insbesondere mit der G\u00fcrtel und Stra\u00dfen-Initiative (BRI), forderte.<\/p>\n<p>Die Artikel sind namentlich gezeichnet von Helga Zepp-LaRouche, Gr\u00fcnderin und Pr\u00e4sidentin des internationalen Schiller-Instituts, und von Christine Bierre f\u00fcr das franz\u00f6sische Schiller-Institut. Sie vertreten die Auffassung, da\u00df eine chinesisch-amerikanische Zusammenarbeit bei der Modernisierung der Infrastruktur in den USA und in Entwicklungsl\u00e4ndern der beste Weg ist, um die Handelsdefizite abzubauen und die weltwirtschaftliche Produktion insgesamt zu steigern. Dann sei auf der Welt genug Platz f\u00fcr zwei \u201eRiesen\u201c und f\u00fcr alle anderen, kleineren Volkswirtschaften.<\/p>\n<p>Zepp-LaRouches Artikel enth\u00e4lt Aussagen aus ihren w\u00f6chentlichen strategischen Internetforen, in denen sie Donald Trumps Handelskrieg gegen China kritisiert. Der Artikel beginnt mit Trumps Tweet vom 23.8.: \u201eWir brauchen China nicht und w\u00e4ren ehrlich gesagt ohne es weitaus besser dran\u201c, und Zepp-LaRouches Antwort: \u201eEs ist objektiv falsch zu glauben, die Vereinigten Staaten und die Welt k\u00f6nnten ihre wirtschaftlichen Probleme ohne China und ohne die G\u00fcrtel- und Stra\u00dfen-Initiative l\u00f6sen.\u201c<\/p>\n<p>Wie das Schiller-Institut seit langem betont, sei das eigentliche Problem hinter dem Angriff auf Huawei und andere chinesische Spitzentechnologien nicht der Schutz amerikanischer Arbeitspl\u00e4tze, sondern \u201eder Versuch, China einzud\u00e4mmen, um seinen Aufstieg zu verhindern, da er f\u00e4lschlich als Bedrohung f\u00fcr die Vereinigten Staaten angesehen wird\u201c. Dieser Versuch, so Zepp-LaRouche, sei nicht nur vergeblich, sondern auch sehr gef\u00e4hrlich. \u201eMan kann kein Land mit 1,4 Milliarden Einwohnern eind\u00e4mmen, dessen Regierung die Politik offensichtlich auf den richtigen Kurs gebracht hat. Sonst g\u00e4be es nicht den enormen Erfolg der letzten 40 Jahre der Reform und \u00d6ffnung, in denen 800 Millionen Menschen oder mehr aus der Armut befreit wurden&#8230;\u201c<\/p>\n<p>Christine Bierre befa\u00dft sich in ihrem Artikel mit dem raschen Abschwung des Welthandels und der realen Gefahr einer Weltwirtschaftskrise, die viele Regierungsbeamte, ehemalige Zentralbanker, \u00d6konomen und Gro\u00dfunternehmen veranla\u00dft, Donald Trump zu einem Kurswechsel zu dr\u00e4ngen. Es sei falsch zu behaupten, China h\u00e4tte die amerikanische Industrie \u201egestohlen\u201c, denn die Auslagerung in Billiglohnl\u00e4nder war eine bewu\u00dfte Politik von Trumps Vorg\u00e4ngern im Wei\u00dfen Haus. Die Herausforderung bestehe heute darin, da\u00df China und die USA gemeinsam neuen Wohlstand schaffen. Neben der Wiederbelebung der US-Wirtschaft sollten die beiden Riesen Arbeitspl\u00e4tze und Infrastruktur f\u00fcr die Welt von morgen schaffen und zusammenarbeiten, um Afrika und andere Teile der Welt zu industrialisieren. Die G\u00fcrtel- und Stra\u00dfen-Initiative, so Bierre abschlie\u00dfend, sollte als Vorbild dienen, um das reale Wachstum in allen diesen Volkswirtschaften anzukurbeln.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zwei Erkl\u00e4rungen des Schiller-Instituts &#8211; \u201eDie Welt braucht chinesisch-amerikanische Zusammenarbeit\u201c und \u201eStoppt diesen Handelskrieg, der zu einem Marktcrash f\u00fchren kann\u201c &#8211; erschienen Anfang September in Le Figaro, der zweitgr\u00f6\u00dften Zeitung Frankreichs. 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