{"id":54943,"date":"2019-07-22T14:26:26","date_gmt":"2019-07-22T12:26:26","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/?p=54943\/"},"modified":"2020-11-24T02:46:08","modified_gmt":"2020-11-24T07:46:08","slug":"vertreter-des-schiller-instituts-spricht-auf-wanshou-dialog-fur-globale-sicherheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2019\/07\/22\/vertreter-des-schiller-instituts-spricht-auf-wanshou-dialog-fur-globale-sicherheit\/","title":{"rendered":"Vertreter des Schiller-Instituts spricht auf Wanshou-Dialog f\u00fcr globale Sicherheit"},"content":{"rendered":"<p class=\"gmail-western\">Der Vorsitzende des schwedischen Schiller-Instituts, Ulf Sandmark, war vom 1.-3.7. nach Peking eingeladen, zusammen mit 27 weiteren internationalen G\u00e4sten und 23 chinesischen Vertretern am 2. Wanshou-Dialog f\u00fcr globale Sicherheit teilzunehmen. Der Wanshou-Dialog wurde im vergangenen Jahr von der Chinesischen Volksvereinigung f\u00fcr Frieden und Abr\u00fcstung ins Leben gerufen. Diese 1985 gegr\u00fcndete Organisation ist mit Abstand die gr\u00f6\u00dfte staatsb\u00fcrgerliche Organisation Chinas, die sich dem Frieden verschrieben hat.<\/p>\n<p class=\"gmail-western\">Diskussionsrunden behandelten strategische Probleme in allen Regionen und Brennpunkten der Welt. Im Mittelpunkt standen jedoch die Beziehungen zwischen China und den Vereinigten Staaten: Wird es gegen Chinas wirtschaftlichen Aufstieg noch mehr Widerstand in Form von Handelskrieg und sogar einem Kalten Krieg geben? L\u00e4\u00dft sich angesichts der ernsten Gefahren f\u00fcr den Weltfrieden das Risiko eines Atomkrieges vermeiden, wenn fast alle Abr\u00fcstungsvertr\u00e4ge zusammenbrechen? Ein Sprecher nach dem anderen forderte die R\u00fcckkehr zu einem regelbasierten Sicherheitssystem mit den Vereinten Nationen als universellem Schiedsrichter. Viele wiesen darauf hin, wie schwierig es sei, die Politik von US-Pr\u00e4sident Trump zu verstehen, und die Chinesen beklagten, manchmal wisse man nicht einmal, ob ein geplantes Treffen von einem Tag auf den n\u00e4chsten abgesagt wird.<\/p>\n<p class=\"gmail-western\">Das Schiller-Institut wurde gebeten, mit seinem Fachwissen einen Beitrag zum Themenkreis \u201eNeue und aufkommende Technologien und globale Sicherheit\u201c zu leisten. Mehrere Redner warnten hier vor der Militarisierung des Weltraums sowie vor Pr\u00e4sident Trumps Pl\u00e4nen, einseitig Weltraumwaffen zu stationieren. Dies bot Sandmark eine Gelegenheit, mit einer Diskussion \u00fcber die \u201egemeinsamen Ziele der Menschheit\u201c den gesamten Dialog auf eine h\u00f6here Ebene zu heben.<\/p>\n<p class=\"gmail-western\">Im Mittelpunkt seines Vortrags standen L\u00f6sungen f\u00fcr die strategischen Krisen durch Zusammenarbeit zwischen den Gro\u00dfm\u00e4chten, indem diese gemeinsam neue Technologien einf\u00fchren und nutzen, um die Herausforderungen zu meistern, die sich allen Nationen gleicherma\u00dfen stellen. Beispielsweise w\u00fcrde die von Lyndon LaRouche konzipierte Strategische Verteidigungsinitiative mit Abwehrsystemen auf der Grundlage neuer physikalischer Prinzipien Atomwaffen \u00fcberfl\u00fcssig machen. Ein weiteres gemeinsames Ziel der Menschheit sei die Verteidigung unseres Planeten gegen Bedrohungen aus dem Weltraum (wie Meteoriteneinschl\u00e4ge) im Rahmen einer Initiative zur Strategischen Verteidigung der Erde. Die Erforschung des Weltraums sei ein nat\u00fcrlicher Bereich der internationalen Zusammenarbeit, und mit der Entwicklung der Kernfusion k\u00f6nne man Rohstoffsicherheit f\u00fcr alle L\u00e4nder gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n<p class=\"gmail-western\">Dar\u00fcber hinaus zeigte Sandmark, da\u00df Chinas Belt &amp; Road-Initiative, die allen L\u00e4ndern offen steht, zur Stabilisierung der globalen Sicherheit beitr\u00e4gt, indem die Realwirtschaft der Welt entwickelt wird und neue Infrastrukturplattformen als Grundlage f\u00fcr ein neues, stabiles Finanzsystem errichtet werden. In diesem Zusammenhang beschrieb er LaRouches \u201eVier Gesetze\u201c als eine strategische Notwendigkeit, die nun im Idealfall durch ein Abkommen der vier Gro\u00dfm\u00e4chte China, Ru\u00dfland, Indien und USA umgesetzt werden sollte. Abschlie\u00dfend betonte Sandmark, es sei dringend notwendig, diese strategischen Vorschl\u00e4ge LaRouches in die internationale strategische Debatte einzubeziehen, und dazu m\u00fcsse man die Kampagne f\u00fcr <a href=\"https:\/\/de-schillerinstitute.nationbuilder.com\/\">LaRouches umfassende Rehabilitierung<\/a> unterst\u00fctzen.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Vorsitzende des schwedischen Schiller-Instituts, Ulf Sandmark, war vom 1.-3.7. nach Peking eingeladen, zusammen mit 27 weiteren internationalen G\u00e4sten und 23 chinesischen Vertretern am 2. Wanshou-Dialog f\u00fcr globale Sicherheit teilzunehmen. 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