{"id":54076,"date":"2019-05-26T02:54:12","date_gmt":"2019-05-26T00:54:12","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/blog\/2019\/05\/26\/zepp-larouche-in-china-the-highest-ideal-of-mankind-is-the-potential-of-the-future\/"},"modified":"2020-11-24T02:46:50","modified_gmt":"2020-11-24T07:46:50","slug":"zepp-larouche-in-china-the-highest-ideal-of-mankind-is-the-potential-of-the-future","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2019\/05\/26\/zepp-larouche-in-china-the-highest-ideal-of-mankind-is-the-potential-of-the-future\/","title":{"rendered":"Zepp-LaRouche spricht in Beijing bei Konferenz \u00fcber Dialog der asiatischen Zivilisationen"},"content":{"rendered":"<p>Die Gr\u00fcnderin und Vorsitzende des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, ist soeben von einem zehnt\u00e4gigen Besuch aus China zur\u00fcckgekehrt, in dessen Rahmen sie \u00f6ffentliche Vortr\u00e4ge hielt und zahlreiche private Gespr\u00e4che f\u00fchrte. Die Reise begann mit ihrer Teilnahme an der \u201eKonferenz \u00fcber den Dialog der asiatischen Zivilisationen\u201c vom 15.-16.5. in Beijing, wo Pr\u00e4sident Xi Jinping die Hauptrede hielt. Zepp-LaRouche hielt im Rahmen der Konferenz eine zehnmin\u00fctige Rede mit dem Titel \u201eDas h\u00f6chste Ideal der Menschheit ist das Potential der Zukunft\u201c, die bereits im Rahmen der Konferenzbeitr\u00e4ge ver\u00f6ffentlicht wurde (siehe unten).<\/p>\n<p>Sie betonte anschlie\u00dfend, wie beeindruckt die Teilnehmer aus anderen asiatischen L\u00e4ndern von Chinas Wirtschaftswachstum und ph\u00e4nomenalen Erfolgen bei der Armutsbek\u00e4mpfung und \u00dcberwindung der wirtschaftlichen R\u00fcckst\u00e4ndigkeit waren.<\/p>\n<p>Zepp-LaRouche hatte zudem zahlreiche Treffen mit hochrangigen Vertretern vieler Spitzeninstitutionen, mit denen sie seit den 90er Jahren in Kontakt steht. Der Hintergrund waren die aktuellen schweren Spannungen zwischen China und den USA wegen des Zusammenbruchs der Handelsgespr\u00e4che, der Huawei-Aff\u00e4re und anderer Fragen. Die Besorgnis \u00fcber die Angriffe auf Huawei w\u00e4chst, da man darin einen Versuch sieht, Chinas High-Tech-Entwicklung zu verhindern. Die Sanktionen treffen aber auch andere von Huawei abh\u00e4ngige Entwicklungsl\u00e4nder, insbesondere in Afrika. Viele suchen bei der L\u00f6sung dieser Probleme Hilfe von der LaRouche-Bewegung.<\/p>\n<p>Zepp-LaRouche hielt auch eine Rede am Chongyang-Institut f\u00fcr Finanzstudien der Renmin-Universit\u00e4t in Beijing und besuchte Nanjing, wo sie sich mit dem Herausgeber der chinesischen Ausgabe des Sonderberichts <em>Die Neue Seidenstra\u00dfe wird zur Weltlandbr\u00fccke <\/em>traf. Gerade ist die zweite Auflage des chinesischen Berichts erschienen, den der Verlag als eines der wichtigsten B\u00fccher betrachtet. Eine \u00dcbersetzung des zweiten Berichts (<em>The New Silk Road Becomes the World Land-Bridge, Vol. II)<\/em> ist in Vorbereitung.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-54129 size-full aligncenter\" src=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/hzl-wg-ii.jpg\" alt=\"hzl-wg-ii\" width=\"676\" height=\"441\" srcset=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/hzl-wg-ii.jpg 676w, https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/hzl-wg-ii-300x196.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 676px) 100vw, 676px\" \/><\/p>\n<div class=\"hr\">\n<hr \/>\n<\/div>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Das h\u00f6chste Ideal der Menschheit ist das Potential der Zukunft<\/h2>\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Von Helga Zepp-LaRouche<\/em><\/p>\n<p>Es ist das Charakteristikum von Zeitenwenden, da\u00df die meisten Zeitgenossen keinen Begriff von dem haben, was gerade passiert. Nur diejenigen Vision\u00e4re, die eine klare Idee vom positiven Potential der Zukunft haben, k\u00f6nnen an den Verzweigungspunkten so in den Proze\u00df eingreifen, da\u00df potentielle Katastrophen abgewandt werden und statt dessen wirklich eine neue Epoche der Menschheit eingeleitet wird.<\/p>\n<p>Wir befinden uns in einem solchen Phasenwechsel: Die alte Weltordnung, wie sie sich nach dem Zweiten Weltkrieg und vor allem nach dem Zerfall der Sowjetunion entwickelt hat, befindet sich in einem Proze\u00df der Aufl\u00f6sung, aber wie die neue Ordnung aussehen wird, ist noch keineswegs entschieden. Wir befinden uns sogar in einer Periode, in der das V\u00f6lkerrecht au\u00dfer Kraft gesetzt scheint, weil es derzeit weder die UNO noch eine andere Institution zu geben scheint, die dem V\u00f6lkerrecht Geltung verschaffen kann.<\/p>\n<p>Aber unleugbar ist das Pendel, das in den letzten Jahrhunderten die westliche Zivilisation bevorzugte, auch wenn Asien f\u00fcr Jahrtausende einen herausragenden, und f\u00fcr lange Zeit sogar f\u00fchrenden Platz in der Universalgeschichte einnahm, l\u00e4ngst dabei, zur\u00fcckzuschlagen. Daf\u00fcr sprechen eindeutig die demographische Entwicklung Asiens, v\u00f6llig neue strategische Interventionen wie die BRI und klare Zielsetzungen, wie z.B. das Konzept \u201eMade in China 2025\u201c oder die Perspektive, die Pr\u00e4sident Xi Jinping f\u00fcr China bis 2050 gesetzt hat.<\/p>\n<p>Daraus ergeben sich enorme Chancen f\u00fcr Asien, und vielleicht auch eine v\u00f6llig neue Form der Verantwortung, die die Inspiration befl\u00fcgeln sollte, Konzepte zu erarbeiten, wie die Menschheit als Ganze vorangebracht werden kann. Pr\u00e4sident Xi Jinping hat offensichtlich genau diesen Ansatz im Blick, wenn er von der Gemeinschaft einer gemeinsamen Zukunft der Menschheit spricht. Wir erleben soeben einen kostbaren Moment, denn noch niemals in der Geschichte war die bewu\u00dfte Gestaltung einer neuen Epoche mit der Idee der einen Menschheit als h\u00f6herer Idee so klar als Aufgabe definiert. Wenn wir eine menschlichere Ordnung schaffen wollen, mu\u00df sie auf den besten Konzepten aufbauen, die die verschiedenen Kulturen hervorgebracht&nbsp; haben, und diese m\u00fcssen gewisserma\u00dfen einen ontologischen Charakter haben, denn an ihnen darf nichts zuf\u00e4lliges oder zeitgeistm\u00e4\u00dfiges sein, wenn sie das <em>Dharma <\/em>&#8211; den moralischen Kodex &#8211; bestimmen sollen, dem die geistigen F\u00fchrer und mit ihnen die asiatischen Gesellschaften in diesem neuen Kapitel der Universalgeschichte folgen.<\/p>\n<p>Es ist auch offensichtlich, da\u00df der Ansto\u00df f\u00fcr die Definition dieses \u201erechtschaffenen Weges\u201c aus den alten Traditionen Asiens kommen mu\u00df, wie z.B. dem Konfuzianismus, Buddhismus oder Jainismus, die ganz eindeutig mit der Verpflichtung zur lebenslangen Selbstkultivierung und moralischen Veredlung des Menschen verbunden sind. Denn auch wenn der Westen in seinen klassischen und Renaissance-Perioden des Humanismus den gleichen Anspruch hatte, so ist diese Idee der ethischen Verbesserung des Menschen als Lebenszweck geradezu das Gegenteil zum westlichen liberalen Modell, das jede Bevormundung durch moralische Anspr\u00fcche oder die H\u00f6herwertigkeit einer Philosophie gegen\u00fcber einer anderen emphatisch ablehnt.<\/p>\n<p>Wie also m\u00fcssen die Prinzipien beschaffen sein, die das neue Paradigma der werdenden Gemeinschaft der Menschheit auf so sicheren Grund stellt, das sie sowohl den Erfordernissen der modernen Naturwissenschaft als auch denen des neuen Systems der internationalen Beziehungen gerecht werden?<\/p>\n<p><strong>Die Prinzipien der friedlichen Koexistenz<\/strong><\/p>\n<p>Diese Frage mu\u00df auf verschiedenen Ebenen beantwortet werden. Ein guter Anfangspunkt sind die f\u00fcnf Prinzipien der friedlichen Koexistenz, <em>Panchsheel<\/em>, wie sie zum ersten Mal formell in dem Handels- und Verkehrs-Abkommen zwischen der Tibet-Region Chinas und Indien vom 29. April 1954 niedergelegt worden sind. In der Pr\u00e4ambel hei\u00dft es, da\u00df die beiden Regierungen sich auf die folgenden Prinzipien geeinigt haben:<\/p>\n<ol>\n<li><em> Gegenseitiger Respekt f\u00fcr die territoriale Integrit\u00e4t und Souver\u00e4nit\u00e4t des Anderen,<\/em><\/li>\n<li><em> Gegenseitiger Nichtangriff,<\/em><\/li>\n<li><em> Gegenseitige Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten des Anderen,<\/em><\/li>\n<li><em> Gleichheit und Zusammenarbeit zum gegenseitigen Nutzen, und<\/em><\/li>\n<li><em> Friedliche Koexistenz.<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p>Die erste Konferenz der unabh\u00e4ngigen asiatischen und afrikanischen Staaten in Bandung erweiterte unter der F\u00fchrung des chinesischen Regierungschefs Zhou Enlai und des indischen Ministerpr\u00e4sidenten J. Nehru die f\u00fcnf Prinzipien in die zehn Prinzipien von Bandung. Die gleichen Prinzipien wurden als v\u00f6lkerrechtliches Kernst\u00fcck auf der Konferenz der Blockfreien-Bewegung 1961 in Belgrad unterstrichen. China hat mit der BRI diese Konzeption der Beziehung zwischen den Nationen zum ersten Mal als die Basis einer globalen Neuordnung definiert, die f\u00fcr alle Nationen offen ist. Pr\u00e4sident Xi betonte in seiner Er\u00f6ffnungsrede auf dem ersten Belt &amp; Road-Forum im Mai 2017:<\/p>\n<p>\u201eWir sind bereit, Entwicklungsstrategien mit anderen L\u00e4ndern zu teilen, aber wir haben nicht die Absicht, uns in die inneren Angelegenheiten anderer L\u00e4nder einzumischen, unser Gesellschaftssystem und Entwicklungsmodell zu exportieren oder anderen unseren Willen aufzuzwingen.\u201c<\/p>\n<p>Diese Prinzipien der friedlichen Koexistenz haben ihre tiefen Wurzeln in mehreren asiatischen Kulturen. Einige dieser Konzepte sind philosophischer Natur, andere sind Teil theologischer \u00dcberlegungen. Es geht in diesem Beitrag um die Identifikation der Ans\u00e4tze, die die Menschheit vorangebracht haben und die f\u00fcr die V\u00f6lkerverst\u00e4ndigung von morgen relevant sind. Das ist auch der Ansatz, den Pr\u00e4sident Xi bei seinen Auslandsbesuchen w\u00e4hlt. So betonte er bei seinem Besuch in Neu Delhi im Jahre 2014 in einer Rede vor der indischen Elite:<\/p>\n<p>\u201eSchon in antiken Zeiten kam man in China zu der Einsicht, da\u00df ein kriegerischer Staat, so gro\u00df er auch sein mag, letztlich scheitern mu\u00df. Frieden ist von \u00fcberragender Bedeutung. Harmonie ohne Gleichf\u00f6rmigkeit und universellen Frieden gilt es zu erringen. Die chinesischen Konzepte vom \u201euniversellen Frieden\u201c und \u201euniverseller Liebe\u201c sind den indischen Konzepten von ,<em>Vasudhaiva Kutumbakum<\/em>\u2019 (die Welt als eine Familie) und ,<em>Ahimsa<\/em>\u2019 (keine Verletzung zuf\u00fcgen) sehr \u00e4hnlich.\u201c<\/p>\n<p><strong>Die Konzepte der Upanischaden<\/strong><\/p>\n<p>So finden sich in den antiken Schriften Indiens, den Vedischen Texten, den <em>Upanischaden<\/em>, und der klassischen Sanskrit-Literatur viele bedeutende Konzepte, die sowohl eine religi\u00f6se als auch eine praktische, politische Bedeutung haben. So beinhaltet z.B. das von Xi erw\u00e4hnte Prinzip des <em>Ahimsa<\/em>, der Respekt f\u00fcr alle anderen Kreaturen, nicht nur den Verzicht auf jedwede Gewalt, sondern auch, den anderen in keiner Weise zu verletzen, weder verbal noch geistig. Es ist zudem eine Methode der Kriegsvermeidung und Konfliktl\u00f6sung selbst f\u00fcr komplexe Herausforderungen in der realen Welt.<\/p>\n<p>In den Sammlungen der <em>Rigveda<\/em>, der \u00e4ltesten vollst\u00e4ndig \u00fcberlieferten Literatur \u00fcberhaupt, welche jahrhundertelang mit Hilfe ausgefeilter Mnemotechniken m\u00fcndlich \u00fcberliefert worden sind, finden sich grundlegende Gedanken zur kosmischen Ordnung, die letztlich auch die Richtschnur f\u00fcr das menschliche Handeln auf der Erde liefern. In den <em>Upanischaden<\/em> finden sich f\u00fcnf Prinzipien, die die gleiche Grundausrichtung reflektieren.<\/p>\n<p>Das grundlegendste Konzept ist das des allumfassenden <em>Brahman:<\/em> \u201e<em>I<\/em><em>shawaram idam sarvam jagat kincha jagatvam jagat\u201c <\/em>&#8211; \u201eAlles, was existiert, wo immer es existiert, ist von der gleichen g\u00f6ttlichen Kraft durchdrungen.\u201c Dieser Gedanke findet sich in \u00e4hnlicher Form bei Leibniz und seiner Idee der Monade, da\u00df n\u00e4mlich in jeder Monade die ganze Gesetzm\u00e4\u00dfigkeit des Universums steckt.<\/p>\n<p>Das zweite Prinzip ist, da\u00df das \u201e<em>Brahman<\/em>\u201c, das kreative Prinzip, dessen Ausdruck die gesamte realisierte Welt ist, in jedem individuellen Bewu\u00dftsein, im \u201e<em>Atman\u201c <\/em>steckt. <em>Atman<\/em> ist die Reflexion dieses allumfassenden <em>Brahman<\/em>; es ist das individuelle Bewu\u00dftsein, aber es ist im Grunde nicht vom <em>Brahman<\/em> getrennt. \u201e<em>I<\/em><em>shwara sarvabhutanam idise tishtati\u201c<\/em>&#8211; \u201eDer Herr wohnt im Herzen jedes Individuums.\u201c Die Beziehung zwischen <em>Atman<\/em> und <em>Brahman<\/em> ist der Kern, um den sich die ganze vedische Lehre dreht. In der cusanischen Philosophie entspricht dies der Affinit\u00e4t des Makrokosmos und des Mikrokosmos, der es zu verdanken ist, da\u00df eine immaterielle Kraft &#8211; eine Idee, die von der kreativen Vernunft erzeugt wird &#8211; eine Weiterentwicklung des physischen Universums bewirken kann.<\/p>\n<p>Ein drittes vedisches Prinzip ist, da\u00df alle Menschen wegen ihrer gemeinsamen Spiritualit\u00e4t Mitglieder einer Familie sind. Die <em>Upanischaden <\/em>sprechen von der Menschheit als <em>amritashya putra<\/em>, \u201eKinder der Unsterblichkeit\u201c.<\/p>\n<p>Das vierte Konzept der <em>Upanischaden<\/em> pr\u00e4sentiert die Idee der Wesenseinheit aller Religionen, aller geistigen Wege: \u201e<em>Ekoham svat virpra bahuda vadanti\u201c<\/em>&#8211; \u201eDie Wahrheit ist Eins, der Weise nennt sie mit vielen Namen\u201c. Diese Idee entspricht der \u201e<em>Sanatana Dharma<\/em>\u201c, der einen Religion, die \u00fcber allen Religionen steht, die \u00fcbrigens auch Nikolaus von Kues in seinem platonischen Dialog <em>De Pace Fidei<\/em>, den er unmittelbar nach dem Fall Konstantinopels 1453 und den damit verbundenen blutigen Auseinandersetzungen verfa\u00dft hat, zum Ausdruck bringt: Die Repr\u00e4sentanten der verschiedenen Religionen und Nationen, die sich in diesem Dialog um Hilfe an Gott wenden, weil sie sich alle in seinem Namen in Kriegen gegenseitig t\u00f6ten, belehrt Gott, da\u00df sie jenseits aller religi\u00f6ser Traditionen und Lehren der verschiedenen Propheten alle in ihrer jeweiligen Nation und Religion auch Philosophen seien, und daher verstehen k\u00f6nnten, da\u00df es \u00fcber den Religionen den einen Gott und \u00fcber den verschiedenen Traditionen die eine Wahrheit gebe. \u00dcbrigens hat auch der hinduistische M\u00f6nch Swami Vivekananda in seiner ber\u00fchmten Rede vor dem Weltparlament der Religionen in Chicago am 11. September 1893 das gleiche Argument angef\u00fchrt: die Anh\u00e4nger der verschiedenen Religionen stritten und bek\u00e4mpften sich nur deswegen, weil ihre Sichtweise zu eng sei und sie nicht begriffen, da\u00df das h\u00f6chste Wesen unendlich ist.<\/p>\n<p>Ein f\u00fcnftes vedisches Konzept ist das des Wohles aller Wesen: \u201e<em>B<\/em><em>ahujana shukhaya bahujana hitaya cha\u201c <\/em>&#8211; die&nbsp; hinduistische Philosophie sucht \u201edas Wohl aller Menschen und aller Lebensformen auf diesem Planeten\u201c. Die Verwandtschaft zur konfuzianischen Idee der harmonischen Entwicklung aller ist offensichtlich, so sagt Konfuzius explizit: \u201eDer, wer Erfolg haben will, sollte anderen zum Erfolg verhelfen.\u201c Das ist nat\u00fcrlich die Grundidee der BRI und der Konzeption einer Win-Win-Kooperation zwischen den verschiedenen Nationen.<\/p>\n<p>Die konfuzianische Philosophie spricht auch aus dem Namen der neuen \u00c4ra, die mit dem zuk\u00fcnftigen japanischen Kaiser Naruhito beginnen soll: \u201e<em>Reiwa<\/em>\u201c, was w\u00f6rtlich \u201eStreben nach Harmonie\u201c bedeutet. Japanische Kommentatoren betonen, da\u00df dieser Begriff auf die ber\u00fchmte klassische Gedicht- Anthologie <em>Manyoshu<\/em> zur\u00fcckgeht, aber wie der Gelehrte Wang Peng hervorhob, wurde der Begriff des \u201e<em>ling-he<\/em>\u201c von alten chinesischen Kaisern als Name f\u00fcr ihr Regierungszeit benutzt, bedeutet in der chinesischen Gegenwart jedoch auch beste W\u00fcnsche f\u00fcr Frieden und Harmonie.<\/p>\n<p>Die Idee einer harmonischen Entwicklung aller als Basis f\u00fcr eine Weltfriedensordnung ist also in mehreren asiatischen Kulturen angelegt, und steht damit in direktem Gegensatz zu der Idee, da\u00df das Verh\u00e4ltnis zwischen Staaten eine Art Nullsummenspiel darstellt. Aber ihre Realisierung in der Praxis erfordert offensichtlich eine neue Entwicklungsstufe in der Evolution der Menschheit, das Zeitalter des geistigen Menschen, wie Sri Aurobindo es ausgedr\u00fcckt hat, oder die zunehmende Dominanz der Noosph\u00e4re \u00fcber die Biosph\u00e4re, in der Wladimir Wernadskij die gewisserma\u00dfen in der Naturgesetzlichkeit des Universums angelegte Bahn gesehen hat.<\/p>\n<p>Das Universum hat eine inh\u00e4rente Gesetzm\u00e4\u00dfigkeit, die es zu h\u00f6heren Stufen der Entwicklung voranbringt, und Wernadskij sieht darin die kreative Vernunft des Menschen als essentiellen Bestandteil dieses Universums, als eine geologische Kraft, die seit der Existenz der Menschheit in der Evolution diese H\u00f6herentwicklung qualitativ vorantreibt. Lyndon LaRouche hat f\u00fcr die Wissenschaft der physikalischen \u00d6konomie mit seinem Begriff der relativen potentiellen Bev\u00f6lkerungsdichte, die absolute Effizienz dieser Kreativit\u00e4t des Menschen, die ihn von allen bisher bekannten Lebewesen unterscheidet, den Beweis daf\u00fcr geliefert.<\/p>\n<p>Nun ist diese anti-entropische H\u00f6herentwicklung weder linear, noch das automatische Ergebnis objektiver Prozesse &#8211; etwa eines wie auch immer gearteten historischen oder dialektischen Materialismus -, sondern neben dem objektiven Effekt der Anwendung neu entdeckter universeller Prinzipien im Produktionsproze\u00df kommt der subjektiven intellektuellen und moralischen H\u00f6herentwicklung des Menschen ein ma\u00dfgeblicher Anteil an diesem Proze\u00df zu.<\/p>\n<p>F\u00fcr die chinesische und andere asiatische Kulturen ist es mit Sicherheit ein enormer Vorteil f\u00fcr die anfangs gestellte Aufgabe der bewu\u00dften Gestaltung eines neuen Paradigmas der Menschheit, da\u00df die Entwicklung des moralischen Charakters in der Philosophie des Konfuzius das wichtigste Ziel der Bildung in weiten Teilen Asiens war. Denn trotz des erheblichen Rummels um die Digitalisierung der Wirtschaft und die Rolle der K\u00fcnstlichen Intelligenz in k\u00fcnftigen \u00f6konomischen Plattformen wird es immer die Frage der moralischen Qualit\u00e4t des Menschen bleiben, die dar\u00fcber entscheidet, ob die neuen Technologien zum Wohl der Menschheit oder zu b\u00f6sen Zwecken eingesetzt werden.<\/p>\n<p><strong>Die Bedeutung der \u00e4sthetischen Erziehung<\/strong><\/p>\n<p>Von erstrangiger strategischer Bedeutung ist deshalb der Brief, in dem Xi Jinping vor einigen Monaten gegen\u00fcber acht Professoren der Zentralen Akademie der Sch\u00f6nen K\u00fcnste (CAFA) die au\u00dferordentliche Bedeutung der \u00e4sthetischen Erziehung f\u00fcr die geistige Entwicklung der Jugend Chinas betonte. Die \u00e4sthetische Erziehung spiele eine entscheidende Rolle in der Entwicklung eines sch\u00f6nen Geistes, sie erf\u00fclle die Studenten mit Liebe und f\u00f6rdere das Schaffen gro\u00dfer Kunstwerke.<\/p>\n<p>In China gibt es dank des kontinuierlichen Einflusses des Konfuzianismus &#8211; nur von den zehn Jahren der Kulturrevolution unterbrochen &#8211; eine Jahrtausende andauernde Tradition, in der die Entwicklung eines moralischen Charakters das h\u00f6chste Ziel der Erziehung repr\u00e4sentiert. Es gilt deshalb in China als selbstverst\u00e4ndlich, da\u00df die Beachtung der \u00f6ffentlichen Moral und Bek\u00e4mpfung schlechter Eigenschaften in der Bev\u00f6lkerung die Voraussetzung f\u00fcr eine hochentwickelte Gesellschaft darstellt. So forderte z.B. noch der Thronbericht \u00fcber die Erziehungsziele des akademischen Ministeriums der Qing-Regierung von 1906, vor allem die \u00f6ffentliche Moral (<em>gongde<\/em>) und die konfuzianische Tugendlehre als Lehrinhalt weiterzuvermitteln, damit sich \u201ejeder um den anderen sowie um sich selbst k\u00fcmmert, und den Staat sowie die eigene Familie liebt\u201c.<\/p>\n<p>Ein Schl\u00fcssel zum Verst\u00e4ndnis der besonderen Bedeutung der \u00e4sthetischen Erziehung im heutigen China aber liegt nicht nur in den Lehren des Konfuzius, der der Besch\u00e4ftigung mit Poesie und guter Musik eine ganz entscheidende Rolle bei der Entwicklung des moralischen Charakters zugewiesen hatte, sondern der Gelehrte, der das moderne Bildungssystem Chinas mehr beeinflu\u00dft hat als jeder andere: der erste Erziehungsminister der provisorischen Republik China, Cai Yuanpei. Er hatte dank au\u00dferordentlicher Intelligenz und Flei\u00df bereits mit 15 Jahren den akademischen Titel <em>xiucai<\/em> erworben, mit 24 Jahren den h\u00f6chsten Titel <em>jingshi<\/em>, und wurde 1894 zum <em>bianxiu<\/em>. Damit hatte er bereits mit 26 Jahren die h\u00f6chste Stufe der Akademikerkarriere der Qing-Dynastie erreicht. Er verf\u00fcgte \u00fcber exzellente Kenntnisse der klassischen Schriften und war f\u00fcr seinen sch\u00f6nen klassischen Stil ber\u00fchmt.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend dieser Zeit war Cai genauso wie die gesamte chinesische Elite ersch\u00fcttert dar\u00fcber, da\u00df China im Krieg gegen Japan eine Niederlage erlitt, und \u00fcberhaupt bei jeder Invasion seit den Opiumkriegen den k\u00fcrzeren zog, hohe Reparationszahlungen leisten und Rechte an die Invasoren abtreten mu\u00dfte. Es wurde unter Intellektuellen diskutiert, wie Japan, das jahrhundertelang als r\u00fcckst\u00e4ndig galt, durch die Meiji-Restauration hatte so stark werden k\u00f6nnen, und man suchte aus dieser Transformation Lehren zu ziehen.<\/p>\n<p>Man machte auch die Korruption der Qing-Dynastie f\u00fcr diese als Schmach empfundenen Niederlagen verantwortlich. Cai war \u00fcberzeugt, da\u00df der Staat nur \u00fcberleben w\u00fcrde, wenn sich im Bewu\u00dftsein der Bev\u00f6lkerung etwas \u00e4ndern w\u00fcrde, und da\u00df diese Verbesserung nur durch verbesserte Inhalte der Erziehung erreicht werden k\u00f6nne. Cai begann sich zun\u00e4chst mit dem japanischen und dann mit europ\u00e4ischen Bildungssystemen auseinanderzusetzen. Schlie\u00dflich reiste er nach Frankreich und Deutschland, wo er von 1907 bis 1911 in Leipzig studierte, wo er Zivilisations- und Kulturgeschichte des Abendlandes belegte, bevor er 1912 von Sun Yat-sen zum Erziehungsminister berufen wurde.<\/p>\n<p>Cai unternahm tiefgehende Studien der \u00e4sthetischen Schriften von Alexander Gottlieb Baumgarten, Immanuel Kant und Friedrich Schiller, ebenso wie des Bildungskonzepts Wilhelm von Humboldts. Inspiriert durch die exzellenten Studien zur Philosophiegeschichte von Wilhelm Windelband und das direkte Studium von Kant, Schiller und von Humboldt erkannte er sehr schnell, da\u00df Schillers Konzeption der \u00e4sthetischen Erziehung sich nicht nur in v\u00f6lliger Affinit\u00e4t mit der konfuzianischen Morallehre befand &#8211; sein Begriff der \u201esch\u00f6nen Seele\u201c entsprach v\u00f6llig der konfuzianischen Idee des \u201e<em>junzi<\/em>\u201c -, sondern da\u00df Schiller auch \u00fcber diese Fragen mit gr\u00f6\u00dferer Klarheit und von einem erhabeneren Standpunkt sprach als alle fr\u00fcheren oder zeitgen\u00f6ssischen Philosophen. \u201eDie umfassende Theorie Friedrich Schillers und die Idee der \u00e4sthetischen Erziehung brachte allen gro\u00dfe Klarheit\u201c, schreibt Cai. \u201eSeit jener Zeit kann uns die europ\u00e4ische Idee der \u00e4sthetischen Erziehung vieles liefern, auf das wir uns bei der Entwicklung unseres eigenen Verst\u00e4ndnisses dieses Gegenstands beziehen k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p>Cai Jianguo zitiert Cai Yuanpei weiter: \u201eIn Deutschland hat mich die \u00e4sthetische Erziehung sehr beeindruckt. Ich m\u00f6chte alle meine Kr\u00e4fte daf\u00fcr einsetzen, um sie zu bef\u00f6rdern.\u201c Cai schuf daf\u00fcr den chinesischen Begriff \u201e<em>meiju<\/em>\u201c, den es zuvor in dieser Sprache nicht gegeben hatte.<\/p>\n<p>Schiller hatte die \u201e\u00c4sthetischen Briefe\u201c als Antwort auf das Scheitern der Franz\u00f6sischen Revolution verfa\u00dft und darin die Auffassung vertreten, da\u00df von jetzt ab jede Verbesserung im Politischen nur aus der Veredlung des Individuums kommen k\u00f6nne. Nur wenn der Mensch sich \u00fcber das verg\u00e4ngliche Gl\u00fcck der Sinnenwelt erhebt, und nicht nur f\u00fcr sich selbst, sondern f\u00fcr die Gemeinschaft, nicht nur f\u00fcr die Gegenwart, sondern f\u00fcr die Zukunft, nicht f\u00fcr den k\u00f6rperlichen Genu\u00df, sondern f\u00fcr die geistige Kreativit\u00e4t einsetzen wolle, k\u00f6nne der Staat prosperieren. In den \u201eBriefen\u201c und weiteren bahnbrechenden \u00e4sthetischen Schriften entwickelte Schiller, warum diese Veredlung des Charakters durch die Versenkung in die gro\u00dfe klassische Kunst erreicht werden kann.<\/p>\n<p>Cai Yuanpei erkannte die frappierende \u00dcbereinstimmung zwischen der Lehre des Konfuzius und der \u00c4sthetik Schillers. Das Versenken in Dichtung, Musik und Malerei w\u00e4hrend der Mu\u00dfestunden erweckt im Betrachter ein \u00e4sthetisches Vergn\u00fcgen, in dem weder ein Begehren, noch eine Ablehnung der sinnlichen Welt liegt, sondern der Geschmack gebildet und die Emotionen veredelt werden. Das \u00e4sthetische Empfinden umfa\u00dft Sch\u00f6nheit und Erhabenheit, und schl\u00e4gt so eine Br\u00fccke von der sinnlichen Welt zur Vernunft. Jeder Mensch hat ein Gem\u00fct, aber nicht jeder ist bef\u00e4higt, gro\u00dfe und edle Taten hervorzubringen, deshalb mu\u00df dieses Gem\u00fct als Triebkraft st\u00e4rker werden, indem man es veredelt.<\/p>\n<p>1912 schrieb Cai die \u201eThesen zur neuen Erziehung\u201c und das \u201eLehrbuch \u00fcber die moralische und charakterliche Vervollkommnung f\u00fcr die weiterf\u00fchrende Schule\u201c, in dem er das menschliche Gewissen als den wesentlichen Ratgeber f\u00fcr das Verhalten charakterisierte. In einem Aufsatz vom 10. Mai 1919 schrieb er: \u201eIch glaube, da\u00df die Wurzel der Probleme unseres Landes in der Kurzsichtigkeit von so vielen Leuten liegt, die schnellen Erfolg oder schnelles Geld ohne irgendeine h\u00f6here moralische Denkweise haben wollen. Die einzige Medizin ist die \u00e4sthetische Erziehung.\u201c<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich darf nicht unerw\u00e4hnt bleiben, da\u00df Cai als Pr\u00e4sident der Universit\u00e4t Beijing diese Institution zu international anerkannten wissenschaftlichen Erfolgen f\u00fchrte, und dabei viele Anregungen von Wilhelm von Humboldt aufgriff, der in der Berliner Universit\u00e4t die Einheit von Forschung und Lehre und die charakterliche Sch\u00f6nheit als Erziehungsziel etabliert hatte. Aufgrund von Cais Ansehen wurde die Universit\u00e4t in Beijing bald zum Anziehungspunkt f\u00fcr viele junge chinesische Wissenschaftler, die aus dem Ausland zur\u00fcckkamen, ebenso wie von ihm die Inspiration f\u00fcr viele weitere Kunsthochschulen und Akademien ausging.<\/p>\n<p><strong>Die gro\u00dfe Gemeinschaft der Welt<\/strong><\/p>\n<p>Von gr\u00f6\u00dfter Bedeutung f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis der Politik Pr\u00e4sident Xi Jinpings und seiner Idee der \u201eZukunftsgemeinschaft der Menschheit\u201c ist meiner Auffassung nach auch die Konzeption Cai Yuanpeis, da\u00df der Staat wie eine gr\u00f6\u00dfere Familie ist, weswegen das Interesse des Staates den Interessen der Einzelfamilie vorgeordnet sein mu\u00df, denn das Gedeihen des Staates war f\u00fcr ihn die Voraussetzung f\u00fcr das Gl\u00fcck der B\u00fcrger. Aber ebenso stand f\u00fcr ihn das Interesse der Welt als der Heimat aller Lebewesen \u00fcber dem Interesse des einzelnen Staates. Cai schrieb: \u201eBevor die ,gro\u00dfe Gemeinschaft\u2019 der Welt verwirklicht wird, kann das Interesse der Gesellschaft mit dem der Welt nicht identisch sein.\u201c Er betonte auch, da\u00df man bei der Erf\u00fcllung der Pflicht dem Staat gegen\u00fcber darauf achten m\u00fcsse, da\u00df sie nicht zur Pflicht der Welt gegen\u00fcber in Widerspruch stehe. Er ertr\u00e4umte eine \u201egro\u00dfe Gemeinschaft\u201c der gesamten Welt (<em>datong shijie<\/em>), die friedlich und harmonisch ohne Klassenunterschiede und Staatsgrenzen, ohne Armee und Krieg, gestaltet w\u00e4re. Alle Menschen w\u00fcrden einander in dieser Weltgemeinschaft verstehen und einander helfen. Cai sah im \u201eDialog der Kulturen\u201c den Weg zu diesem Ziel: \u201eIch habe h\u00e4ufig gedacht, da\u00df eine Nation die Kultur anderer V\u00f6lker unbedingt aufnehmen mu\u00df. Dies ist so wie der K\u00f6rper eines Menschen, der ohne Atmen der Luft der Au\u00dfenwelt, ohne Essen und Trinken nicht wachsen kann.\u201c Ja, er sah in dieser Begegnung der Kulturen die absolute Voraussetzung der H\u00f6herentwicklung: \u201eWirft man einen Blick auf die Entwicklung der Geschichte, so sieht man, da\u00df die Auseinandersetzung unterschiedlicher Kulturen immer zur Entstehung einer neuen f\u00fchrt.\u201c<\/p>\n<p>Die Verwirklichung dieser Vision durch die Dynamik und den \u201eGeist der Neuen Seidenstra\u00dfe\u201c ist f\u00fcr die Zukunft absolut erkennbar. Die Prinzipien, die den \u201erechtschaffenen Weg\u201c f\u00fcr das Neue Paradigma bestimmen m\u00fcssen, sind keine statischen Axiome, sondern sie bestehen aus den Chancen, die sich aus der \u00e4sthetischen Erziehung eventuell aller Menschen ergeben. In einer Welt, in der die \u00d6konomie nicht nach den Prinzipien der Profitmaximierung und gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichen Befriedigung der individuellen Gier funktioniert, sondern nach der bestm\u00f6glichen F\u00f6rderung der Kreativit\u00e4t der Menschen als dem Motor eines sich anti-entropisch entwickelnden Universums &#8211; wenn also gewisserma\u00dfen die \u201ekosmische \u201eOrdnung\u201c das politische, \u00f6konomische und kulturelle Leben inspiriert -, dann sind die Tr\u00e4ume des Konfuzius, von Schiller, Cai Yuanpei, Xi Jinping und Lyndon LaRouche die politischen Gesetzgeber der Menschheit. So wie Tagore es in seinem ber\u00fchmten Dialog mit Einstein ausdr\u00fcckte: \u201eWenn unser Universum in Harmonie mit den Menschen ist, empfinden wir das Ewige, das wir als Wahrheit kennen, als Sch\u00f6nheit.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Gr\u00fcnderin und Vorsitzende des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, ist soeben von einem zehnt\u00e4gigen Besuch aus China zur\u00fcckgekehrt, in dessen Rahmen sie \u00f6ffentliche Vortr\u00e4ge hielt und zahlreiche private Gespr\u00e4che f\u00fchrte. 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