{"id":53412,"date":"2019-04-26T12:29:23","date_gmt":"2019-04-26T10:29:23","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/?p=53412\/"},"modified":"2019-04-26T12:29:23","modified_gmt":"2019-04-26T10:29:23","slug":"fur-die-rehabilitierung-der-schonsten-seele-in-der-geschichte-amerikas","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2019\/04\/26\/fur-die-rehabilitierung-der-schonsten-seele-in-der-geschichte-amerikas\/","title":{"rendered":"F\u00fcr die Rehabilitierung der sch\u00f6nsten Seele in der Geschichte Amerikas!"},"content":{"rendered":"<p>Es gibt in der Geschichte der USA meines Wissens keine Person, bei der eine gr\u00f6\u00dfere Diskrepanz besteht zwischen dem Bild, das das neoliberale Establishment und die sogenannten Mainstream-Medien von ihm durch jahrzehntelange Verleumdungen und Geheimdienstoperationen aller Art geschaffen haben, und der Realit\u00e4t des Menschen Lyndon LaRouche. Und das will nach der \u00fcber zweij\u00e4hrigen \u201eHexenjagd\u201c gegen Pr\u00e4sident Trump eine Menge hei\u00dfen. Sowohl in der Gefahr, die seine Gegner f\u00fcr die Existenz der USA als Republik und damit f\u00fcr die Welt darstellen, als auch in der existentiellen Bedeutung seiner Ideen f\u00fcr die Zukunft Amerikas liegt der Grund, warum die vollst\u00e4ndige Rehabilitierung von Lyndon LaRouche gleichbedeutend mit dem Schicksal Amerikas ist.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich werden die meisten denken, da\u00df ich als Witwe von Lyndon LaRouche nach 41 Jahren Ehe nicht objektiv in meinem Urteil \u00fcber ihn bin, aber ich sage es trotzdem: Lyn war der kreativste Mensch seiner Zeit. Es gab so gut wie kein relevantes Wissensgebiet, sei es in den Naturwissenschaften, der klassischen Musik und Dichtung, Geschichte oder Philosophie, in dem er sich nicht mit den besten Experten messen konnte oder sie sogar noch \u00fcbertraf. Er war einer der wenigen \u00d6konomen weltweit, die diesen Titel \u00fcberhaupt verdienen, denn er stellte die \u201ephysische \u00d6konomie\u201c, wie sie sich seit Leibniz entwickelt hatte, durch Anwendung der Theorien von Bernhard Riemann, Wladimir Wernadskij und Albert Einstein auf eine wissenschaftliche Basis. Seine Analyse des monetaristischen Weltfinanzsystems basierte auf dieser Theorie der physischen \u00d6konomie, die ihn in die Lage versetzte, alle wesentlichen Fehlentwicklungen seit den 50er Jahren pr\u00e4zise zu prognostizieren.<\/p>\n<p>Schon 1975 entwarf er ein neues internationales Kreditsystem &#8211; die Internationale Entwicklungsbank -, das er im Laufe der Jahre zu einem Neuen Bretton-Woods-System vertiefte. W\u00e4hrend der letzten 50 Jahre war er federf\u00fchrend bei der Ausarbeitung von umfassenden Entwicklungs- und Industrialisierungs-Programmen f\u00fcr f\u00fcnf Kontinente, die heute im Ausbau der Neuen Seidenstra\u00dfe zur Weltlandbr\u00fccke, an dem inzwischen 126 Staaten beteiligt sind, ihren Widerhall finden. Ab 1976 nahm er insgesamt acht Mal am US- Pr\u00e4sidentschaftswahlkampf teil, sieben mal davon in der Demokratischen Partei. Diese verschiedenen Kampagnen waren nicht einzelne Wahlk\u00e4mpfe, sondern der zusammenh\u00e4ngende Versuch, nicht nur das Pr\u00e4sidentenamt selbst, sondern auch die Institutionen der Pr\u00e4sidentschaft, als das durch den Unabh\u00e4ngigkeitskrieg erk\u00e4mpfte Amerikanische System, aus der Kontrolle des Britischen Empires zu befreien, in die es seit dem Tod Franklin Roosevelts prinzipiell geraten war.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Erfolge veranlassen Verfolgung<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nachdem Elemente jenes Apparates, der irref\u00fchrenderweise oft als \u201eDeep State\u201c bezeichnet wird, bei dem es sich aber um die tiefe Penetration der amerikanischen Institutionen durch die Geheimdienste des Britischen Empires handelt, LaRouche wegen seiner nonkonformistischen Denkweise bereits in den 60er Jahren auf dem Bildschirm hatten, inszenierte dieser Apparat ab 1982 eine Kampagne gegen ihn, die nach der selben Methode aufgebaut war wie das \u201eRussiagate\u201c gegen Pr\u00e4sident Trump. Vom Standpunkt dieses anglophilen Establishments hatte LaRouche den Rubikon \u00fcberschritten: Er schlug nicht nur strategische Konzepte zur L\u00f6sung der Krise um die Pershing II\/SS20-Mittelstreckenraketen und der Krise des globalen Finanzsystems vor, es begannen auch Staatschefs mehrerer Nationen, diese Konzepte umzusetzen.<\/p>\n<p>Als der damalige mexikanische Pr\u00e4sident L\u00f3pez Portillo am 1. September 1982 Elemente von LaRouches Plan f\u00fcr die wirtschaftliche Integration Lateinamerikas &#8211; dem Programm \u201eOperation Juarez\u201c &#8211; umzusetzen begann und Kapitalkontrollen gegen die Kapitalflucht aus dem Peso einf\u00fchrte, herrschte in der Wall Street eine halbe Stunde lang absolute Panik. Man bef\u00fcrchtete, da\u00df Lateinamerika die \u201eSchuldenbombe\u201c einsetzen w\u00fcrde, um eine Reorganisation der Schuldenzahlungen zu erzwingen. Gleichzeitig war LaRouche im Einverst\u00e4ndnis mit der Reagan-Administration mit Moskau in sogenannte \u201eBackchannel- Verhandlungen\u201c eingetreten, um die Chancen f\u00fcr ein neues strategisches Abkommen auszuloten. Sein Vorschlag, das NATO-Konzept der gegenseitig garantierten Zerst\u00f6rung (Mutual Assured Destruction, MAD) durch eine gemeinsame Neutralisierung von Atomwaffen und ein gegenseitig garantiertes \u00dcberleben (Mutual Assured Survival, MAS) zu ersetzen, wurde im Prinzip ein Jahr sp\u00e4ter von Pr\u00e4sident Reagan am 23. M\u00e4rz 1983 offiziell zur amerikanischen Politik erkl\u00e4rt. In der gleichen Periode traf sich LaRouche mit Indira Gandhi, die die Absicht hatte, das von ihm vorgeschlagene Programm f\u00fcr eine 40j\u00e4hrige Entwicklungsperspektive f\u00fcr Indien umzusetzen.<\/p>\n<p>Die Kr\u00e4fte des Britischen Empires sahen in diesen Initiativen &#8211; dem Versuch, eine dauerhafte Friedenspolitik mit Ru\u00dfland umzusetzen, und dem Konzept, die Unterentwicklung des Entwicklungssektors durch konkrete Industrialisierungs-Programme zu \u00fcberwinden &#8211; eine existentielle Bedrohung ihres Systems. Am 27. August 1982 schickte die britische Regierung einen Brief an das FBI, in dem sie eine Untersuchung von LaRouche forderten. Auch wenn dieser Brief immer noch unter Verschlu\u00df ist, erinnert die Antwort des damaligen Spionageabwehrchefs des FBI, James Nolan, an die, wie sich inzwischen herausgestellt hat, haltlosen Anschuldigungen von Comey, Clapper, Brennan und Co. gegen\u00fcber Trump. Nolan schrieb, es sei \u201evollkommen plausibel\u201c (<em>entirely plausible<\/em>), da\u00df die Sowjets LaRouche benutzten, um \u201esowjetische au\u00dfenpolitische Ziele\u201c (<em>Soviet foreign politcy objectives<\/em>) zu bef\u00f6rdern. Ab Januar 1983 wurde dann der schon genannte Apparat von Henry Kissinger und seinen Spie\u00dfgesellen im Foreign Intelligence Advisory Board, unter totalem Schutz und auf Anweisung des damaligen Vizepr\u00e4sidenten George H.W. Bush, gegen LaRouche in Gang gesetzt.<\/p>\n<p>Nachdem Vertreter des LaRouche-Fl\u00fcgels in der Demokratischen Partei 1986 bei den Vorwahlen in Illinois die Positionen zwei und drei gewannen und derselbe Robert S. Mueller, der sp\u00e4ter durch das Russiagate gegen Trump ber\u00fcchtigt wurde, die Verfolgung von LaRouche \u00fcbernommen hatte, eskalierte die Attacke. Am 6. Oktober starteten 400 FBI- Agenten und Sicherheitskr\u00e4fte mit gepanzerten Fahrzeugen und Hubschraubern einen \u00dcberraschungsangriff auf die B\u00fcros und das Anwesen LaRouches. Einer der Agenten gab sp\u00e4ter zu, da\u00df es die Absicht war, LaRouche im Verlaufe dieses \u00dcberfalls zu t\u00f6ten, was nur verhindert wurde, weil das Wei\u00dfe Haus Pr\u00e4sident Reagans eingeschaltet wurde. Die nachfolgende juristische Verfolgung wurde vom ehemaligen Justizminister Ramsey Clark als ein \u201ebreiteres Spektrum an vors\u00e4tzlichem, systematischem Fehlverhalten und Machtmi\u00dfbrauch \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum zur Vernichtung einer politischen Bewegung und ihres Anf\u00fchrers\u201c bezeichnet, als es \u201ebei jedem anderen Bundesverfahren zu meinen Lebzeiten oder nach meinem Wissen\u201d zur Anwendung gekommen sei. Clark sagte auch: \u201eDas Ziel kann nur so verstanden werden, da\u00df man sie vernichten will. Es ist mehr als eine politische Bewegung, es ist mehr als eine politische Pers\u00f6nlichkeit, auch wenn es das beides ist. Sondern es ist ein fruchtbarer Motor der Ideen, ein gemeinsamer Zweck: denken, studieren und analysieren, um Probleme zu l\u00f6sen, ohne R\u00fccksichtnahme auf die Auswirkungen auf den Status quo oder auf herrschende Interessen. Die Absicht, die man bezweckte, war, das um jeden Preis zu vernichten&#8230; Was den umfassenden, hartn\u00e4ckigen Einsatz von Strafverfolgung, Medien und Nichtregierungsorganisationen betrifft, die sich auf die Vernichtung eines Feindes konzentrieren, mu\u00df dieser Fall an erster Stelle stehen.\u201c<\/p>\n<p>Nachdem der erste, in Boston angestrengte Proze\u00df fehlgeschlagen war, weil die Verteidigung eine schmutzige Operation bei der Beweisf\u00fchrung seitens der Regierung nachweisen konnte, wurde dieselbe Anklage &#8211; was juristisch verboten ist &#8211; im Schnellverfahren im ber\u00fcchtigten Gericht in Alexandria erneut erhoben und abgehandelt. Bei diesem Freisler-Proze\u00df kam LaRouche nicht einmal zu Wort und wurde f\u00fcr eine angebliche Wirtschaftsstraftat zu 15 Jahren Gef\u00e4ngnis verurteilt. Dieser Umstand wurde, begleitet von einer beispiellosen internationalen Verleumdungskampagne in den Mainstream-Medien und unterst\u00fctzt von privaten Stiftungen, dazu benutzt, LaRouche in der ganzen transatlantischen Welt zu brandmarken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>LaRouches Einsatz f\u00fcr die Entwicklung der Welt<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das gr\u00f6\u00dfte Verbrechen besteht nicht nur in der Verletzung der Menschenrechte und Freiheitsberaubung von LaRouche und seinen Mitarbeitern &#8211; einem absoluten Schandfleck im Ansehen der USA bis zum heutigen Tag -, sondern vor allem darin, da\u00df durch dieses Vorgehen verhindert wurde, da\u00df sich die Bev\u00f6lkerung in den USA und Menschen in anderen L\u00e4ndern unbefangen mit LaRouches Ideen besch\u00e4ftigen konnten. Damit wurde die Umsetzung seiner L\u00f6sungen verhindert, und es ist keine \u00dcbertreibung zu sagen, da\u00df als Konsequenz Millionen von Menschen das Leben verloren haben, etwa durch die so verhinderte Industrialisierung der Entwicklungsl\u00e4nder. So geh\u00f6rte z.B. die infrastrukturelle Entwicklung des afrikanischen Kontinents seit 1976 zu den Herzensangelegenheiten meines Ehemanns. Ein Gesamtplan f\u00fcr Afrika wurde zum erstenmal auf einer Konferenz in Paris vorgestellt, der 1980 in Buchform ver\u00f6ffentlicht wurde.<\/p>\n<p>Die Entwicklung Afrikas war immer ein wesentlicher Programmpunkt seiner Pr\u00e4sidentschaftskampagnen, ebenso wie Gegenstand zahlreicher internationaler Konferenzen und Seminare mit Repr\u00e4sentanten vieler afrikanischer Staaten in zahlreichen europ\u00e4ischen Staaten. So schrieb der damalige Executive Director der NAACP im Bundesstaat Oklahoma, Reverend Wade Watts, 1992, also als LaRouche unschuldig im Gef\u00e4ngnis sa\u00df, in einem Beitrag f\u00fcr die Festschrift f\u00fcr LaRouche zu dessen 70. Geburtstag:<\/p>\n<p>\u201eEr sagte, wenn er Pr\u00e4sident der Vereinigten Staaten w\u00fcrde, w\u00fcrde er die W\u00fcste Sahara in Afrika wie eine Rose erbl\u00fchen lassen. Er sagte, er w\u00fcrde Seen bauen, um das Wasser einzufangen, wenn es f\u00e4llt, er w\u00fcrde Kan\u00e4le vom Tschadsee in die Sahara schneiden und ein Bew\u00e4sserungsprogramm starten, er sagte, er w\u00fcrde auch Kan\u00e4le vom Nil bis zur Sahara schneiden, und sie k\u00f6nnten genug Nahrung erzeugen, um 85% der gesamten Welt zu ern\u00e4hren. Er sagte, er w\u00fcrde Traktoren, M\u00e4hdrescher, Planierraupen und moderne landwirtschaftliche Ger\u00e4te dorthin bringen und daf\u00fcr sorgen, da\u00df diese Afrikaner nicht mehr die alten Holzpfl\u00fcge und Ochsen benutzen m\u00fcssen. Er sagte, er w\u00fcrde ein D\u00fcngemittelprogramm starten und Fruchtwechsel einf\u00fchren und den Sch\u00e4dlingen den Krieg erkl\u00e4ren und sie mit Substanzen bek\u00e4mpfen, die f\u00fcr den Menschen nicht sch\u00e4dlich sind. Er sagte, da\u00df L\u00e4nder, die etwas in Afrika tun, das normalerweise nicht tun, um den Afrikanern zu helfen, sondern um sie auszubeuten. Ich fragte mich, woher er seinen Verstand hatte. Er sagte Dinge f\u00fcr die Zukunft voraus, die sich manchmal wie ein Uhrwerk erf\u00fcllten.\u201c<\/p>\n<p>In einem Beitrag zu seinem 75. Geburtstag, am 8.9.1997, f\u00fcgte Reverend Watts hinzu: \u201eSie sprachen auch \u00fcber \u00c4thiopien und die Hauptstadt Adis Abeba, und Sie sagten, es gebe au\u00dferhalb der Hauptstadt nur jeweils 40 Meilen nach Norden, S\u00fcden, Osten und Westen befestigte Stra\u00dfen, danach verwandelten sie sich in Feldwege und Viehwege. Und das in einer Zeit, in der \u00c4thiopien in Not war.\u201c<\/p>\n<p>Dank der chinesischen Investitionen hat nun die Industrialisierung Afrikas ernsthaft begonnen, aber viele Kinder und Erwachsene sind in der Zwischenzeit verhungert und viele Fl\u00fcchtlinge bei dem Versuch, Europa zu erreichen, umgekommen. Auch das geht auf das Konto der Verfolger von LaRouche.<\/p>\n<p>Aber zum Gl\u00fcck gelang es der imperialistischen Mafia nicht vollends, den Einflu\u00df von LaRouches Ideen einzud\u00e4mmen. Auch wenn angesichts des hohen Lebensalters, das meinem Ehemann verg\u00f6nnt war, viele seine Mitstreiter in vielen L\u00e4ndern der Welt bereits verstorben sind, so ist die Zahl der einfachen wie einflu\u00dfreichen Menschen, die im Verlaufe des letzten halben Jahrhunderts mit ihm und seinem Werk in Ber\u00fchrung gekommen sind, extrem beeindruckend. Sprecher und Teilnehmer bei zahllosen Konferenzen auf f\u00fcnf Kontinenten zu vielf\u00e4ltigen Themen &#8211; von einer gerechten neuen Weltwirtschaftsordnung bis zu der Notwendigkeit einer Renaissance der klassischen Kultur -, Tausende von Prominenten, die sich w\u00e4hrend seiner Gefangenschaft f\u00fcr seine Freilassung und Rehabilitierung eingesetzt haben, darunter zahlreiche ehemalige Staatschefs und Minister, ehemalige Generalstabschefs und Gewerkschaftsf\u00fchrer, Kardin\u00e4le, Bisch\u00f6fe, Wissenschaftler und K\u00fcnstler, haben ihrerseits seine Ideen in vielf\u00e4ltige Kan\u00e4le flie\u00dfen lassen.<\/p>\n<p>Mein Ehemann hat ein enormes Gesamtwerk hinterlassen, in dem seine begeisternden Visionen f\u00fcr die n\u00e4chsten 50 Jahre der Menschheit und dar\u00fcber hinaus ebenso zum Ausdruck kommen wie seine bahnbrechenden wissenschaftlichen, k\u00fcnstlerischen und philosophischen Konzeptionen. Die Ver\u00f6ffentlichung soll so schnell wie m\u00f6glich erfolgen. Aber er wirkte und wirkt nicht nur durch seine Schriften, denen er mit dem Furor des Genius bis ins hohe Alter oftmals 60-80 Seiten pro Tag, druckreif und mit allen Fu\u00dfnoten versehen, hinzuf\u00fcgte. Einen unme\u00dfbaren und enormen Effekt hatte er nicht nur in \u00f6ffentlichen Reden, sondern vor allem im pers\u00f6nlichen Gespr\u00e4ch, wobei oft schon ein einziges gen\u00fcgte, um das Leben des Gespr\u00e4chspartners f\u00fcr immer zu ber\u00fchren. Zahlreiche Beitr\u00e4ge zu den Festschriften f\u00fcr die \u201erunden\u201c Geburtstage w\u00e4hrend der letzten 30 Jahre und in j\u00fcngster Zeit eine Flut von Kondolenzschreiben anl\u00e4\u00dflich seines Ablebens spiegeln den tiefen Effekt wider, den er auf viele Menschen auf der ganzen Welt hatte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein philosophischer Kopf<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zahllosen Menschen, die das Gl\u00fcck hatten, ihn pers\u00f6nlich kennenzulernen, er\u00f6ffnete er den Zugang zu ihrer eigenen Kreativit\u00e4t, in einer Weise, wie es nur die Genies in der Geschichte vermochten. \u201eDanke, Sie haben mein Leben ver\u00e4ndert\u201c, ist die Botschaft an ihn in die Ewigkeit von Tausenden. Viele brachten zum Ausdruck, sie h\u00e4tten vielleicht auch ohne ihn Platon, Augustinus, Nikolaus von Kues, Leibniz, Schiller, Bach, Beethoven, Kepler, Gau\u00df, Einstein oder Wernadskij kennengelernt &#8211; um nur einige in der langen wissenschaftlichen, geisteswissenschaftlichen und k\u00fcnstlerischen Tradition zu nennen, deren Ideen sein Lebenselement waren -, aber diese Denker, Dichter und Komponisten w\u00e4ren ihnen ohne LaRouche niemals so ans Herz gewachsen und sie w\u00e4ren ohne sein weit \u00fcber akademische Verstocktheit in die Tiefe gehendes Verst\u00e4ndnis und seine ihm eigene philosophische Dimension niemals auf die gleiche Weise zum Wesen dieser Gro\u00dfen vorgedrungen. Es ist nicht zuviel gesagt: Lyndon LaRouche hat eine Wiederbelebung und Vertiefung des Verst\u00e4ndnisses der besten Traditionen der klassischen Kunst und des wissenschaftlichen Erbes der westlichen Zivilisation hervorgebracht. Er war im wahrsten Sinne des Wortes ein Mensch der Renaissance.<\/p>\n<p>Weitsichtig erkannte er in den 60er Jahren, als die \u201eFlower-Power-Bewegung\u201c auf weitgehend unvorbereitete Zeitgenossen traf, da\u00df die Rock-Sex-Drogenkultur das kognitive Potential der Gesellschaft zerst\u00f6ren w\u00fcrde, und 1977 ver\u00f6ffentlichte er die Warnung, da\u00df die Drogenepidemie die USA ruinieren w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Es fehlt hier der Raum, all die kostbaren Einsichten und Entdeckungen auch nur anzudeuten, die Lyndon LaRouche den Zeitgenossen und der Nachwelt schenkte. Stellvertretend seien hier nur einige genannt.<\/p>\n<p>Der gro\u00dfe russische Wissenschaftler Pobisk Kusnezow schlug vor, in der Tradition, da\u00df die von gro\u00dfer Entdeckern gefundenen wissenschaftlichen Erkenntnisse nach den Namen ihrer Entdecker benannt werden &#8211; also z.B. Ampere nach dem franz\u00f6sischen Mathematiker und Physiker Andr\u00e9-Marie Amp\u00e8re, Volt nach dem italienischen Physiker Allessandro Volta, etc. -, da\u00df LaRouches Entdeckung der potentiellen relativen Bev\u00f6lkerungsdichte als Ma\u00dfstab f\u00fcr die physische \u00d6konomie mit dem Namen \u201eLa\u201c bezeichnet werden sollte.<\/p>\n<p>Norbert Brainin, der Gr\u00fcnder und Primgeiger des legend\u00e4ren Amadeus-Quartetts, sagte meinem Mann nicht nur, er lese t\u00e4glich in seinen Werken, sondern er schrieb ihm ins Gef\u00e4ngnis:<\/p>\n<p>\u201eIrgendwie kann ich nicht umhin, in diesem Zusammenhang der Revolution in der Geschichte der musikalischen Komposition, die von Haydn und Mozart im sp\u00e4ten 18. Jahrhundert herbeigef\u00fchrt wurde, dar\u00fcber nachzudenken, da\u00df es eine Zeit gab, in der Haydn und Mozart die einzigen Menschen auf der Welt waren, die sich dieser entscheidenden Entwicklung, der Einf\u00fchrung dieses strengen Prinzips der Motivf\u00fchrung (thematische Entwicklung), bewu\u00dft waren; die Parallele zur heutigen Zeit ist, da\u00df es auch heute nur noch zwei Menschen gibt, die sich dieses revolution\u00e4ren Durchbruchs bewu\u00dft sind, n\u00e4mlich Sie und ich. Ich denke, das verhei\u00dft Gutes f\u00fcr die Zukunft. Mit all meiner Liebe, Dein Norbert.\u201c<\/p>\n<p>Lyndon LaRouche besa\u00df die ebenfalls von Brainin als Voraussetzung f\u00fcr das Genie so sehr gesch\u00e4tzte Qualit\u00e4t der \u201e<em>truthseeking<\/em>\u201c, des von Friedrich Schiller so bezeichneten \u201ephilosophischen Kopfes\u201c, der, wie Schiller sagt, die Wahrheit mehr liebt als sein System. Ich kenne keinen Menschen, auf den das folgende Zitat aus Schillers Schrift zur Universalgeschichte mehr zutrifft als auf Lyn:<\/p>\n<p>\u201eWie ganz anders verh\u00e4lt sich der philosophische Kopf! &#8211; Ebenso sorgf\u00e4ltig, als der Brotgelehrte seine Wissenschaft von allen \u00fcbrigen absondert, bestrebt sich jener, ihr Gebiet zu erweitern und ihren Bund mit den \u00fcbrigen wieder herzustellen &#8211;\u00a0<em>herzustellen<\/em>, sage ich, denn nur der abstrahierende Verstand hat jene Grenzen gemacht, hat jene Wissenschaften von einander geschieden. Wo der Brotgelehrte trennt, vereinigt der philosophische Geist. Fr\u00fche hat er sich \u00fcberzeugt, da\u00df im Gebiete des Verstandes, wie in der Sinnenwelt, alles in einander greife, und sein reger Trieb nach \u00dcbereinstimmung kann sich mit Bruchst\u00fccken nicht begn\u00fcgen. Alle seine Bestrebungen sind auf Vollendung seines Wissens gerichtet; seine edle Ungeduld kann nicht ruhen, bis alle seine Begriffe zu einem harmonischen Ganzen sich geordnet haben, bis er im Mittelpunkt seiner Kunst, seiner Wissenschaft steht und von hier aus ihr Gebiet mit befriedigtem Blick \u00fcberschauet. Neue Entdeckungen im Kreise seiner T\u00e4tigkeit, die den\u00a0<em>Brotgelehrten<\/em>\u00a0niederschlagen, entz\u00fccken den philosophischen Geist. Vielleicht f\u00fcllen sie eine L\u00fccke, die das werdende Ganze seiner Begriffe noch verunstaltet hatte, oder setzen den letzten noch fehlenden Stein an sein Ideengeb\u00e4ude, der es vollendet. Sollten sie es aber auch zertr\u00fcmmern, sollte eine neue Gedankenreihe, eine neue Naturerscheinung, ein neu entdecktes Gesetz in der K\u00f6rperwelt den ganzen Bau seiner Wissenschaft umst\u00fcrzen: so hat er\u00a0<em>die Wahrheit immer mehr geliebt, als sein System<\/em>, und gerne wird er die alte mangelhafte Form mit einer neuern und sch\u00f6nern vertauschen. Ja, wenn kein Streich von au\u00dfen sein Ideengeb\u00e4ude ersch\u00fcttert, so ist er selbst, von einem ewig wirksamen Trieb nach Verbesserung gezwungen, er selbst ist der Erste, der es unbefriedigt auseinanderlegt, um es vollkommener wieder herzustellen. Durch immer neue und immer sch\u00f6nere Gedankenformen schreitet der philosophische Geist zu h\u00f6herer Vortrefflichkeit fort, wenn der Brotgelehrte in ewigem Geistesstillstand das unfruchtbare Einerlei seiner Schulbegriffe h\u00fctet.<\/p>\n<p>Kein gerechterer Beurteiler fremden Verdiensts als der philosophische Kopf. Scharfsichtig und erfinderisch genug, um jede T\u00e4tigkeit zu nutzen, ist er auch billig genug, den Urheber auch der kleinsten zu ehren.\u00a0<em>F\u00fcr ihn<\/em>\u00a0arbeiten alle K\u00f6pfe &#8211; alle K\u00f6pfe arbeiten\u00a0<em>gegen<\/em>\u00a0den Brotgelehrten. Jener wei\u00df alles, was um ihn geschieht und gedacht wird, in sein Eigentum zu verwandeln &#8211; zwischen denkenden K\u00f6pfen gilt eine innige Gemeinschaft aller G\u00fcter des Geistes; was Einer im Reiche der Wahrheit erwirbt, hat er allen erworben. &#8211; Der Brotgelehrte verz\u00e4unt sich gegen alle seine Nachbarn, denen er neidisch Licht und Sonne mi\u00dfg\u00f6nnt, und bewacht mit Sorge die bauf\u00e4llige Schranke, die ihn nur schwach gegen die siegende Vernunft verteidigt. Zu allem, was der Brotgelehrte unternimmt, mu\u00df er Reiz und Aufmunterung von au\u00dfen her borgen: der philosophische Geist findet in seinem Gegenstand, in seinem Flei\u00dfe selbst, Reiz und Belohnung. Wie viel begeisterter kann er sein Werk angreifen, wie viel lebendiger wird sein Eifer, wie viel ausdauernder sein Mut und seine T\u00e4tigkeit sein, da bei ihm die Arbeit sich durch die Arbeit verj\u00fcnget. Das Kleine selbst gewinnt Gr\u00f6\u00dfe unter seiner sch\u00f6pferischen Hand, da er dabei immer das Gro\u00dfe im Auge hat, dem es dient, wenn der Brotgelehrte in dem Gro\u00dfen selbst nur das Kleine sieht. Nicht\u00a0<em>was<\/em>\u00a0er treibt, sondern\u00a0<em>wie<\/em>\u00a0er das, was er treibt, behandelt, unterscheidet den philosophischen Geist. Wo er auch stehe und wirke, er steht immer im Mittelpunkt des Ganzen; und so weit ihn auch das Objekt seines Wirkens von seinen \u00fcbrigen Br\u00fcdern entferne, er ist ihnen verwandt und\u00a0<em>nahe<\/em>\u00a0durch einen harmonisch wirkenden Verstand; er begegnet ihnen, wo alle hellen K\u00f6pfe einander finden.\u201c<\/p>\n<p>Von all den vielen Bereichen seines intellektuellen Wirkens spielte die klassische Musik eine ganz besondere Rolle. Die wunderbare Altistin Gertrude Pitzinger inszenierte bei einem Besuch in ihrer Wohnung zu seinen Ehren eine Wiedergabe von Schumanns Lied \u201eEr, der herrlichste von allen\u201c, was ihre poetische und musikalische Weise war, ihre Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr Lyn auszudr\u00fccken. Der gro\u00dfe Tenor Carlo Bergonzi schrieb an Lyn anl\u00e4\u00dflich der von ihm ins Leben gerufenen internationalen Kampagne f\u00fcr die R\u00fcckkehr zur \u201eVerdi-Stimmung\u201c, die in den 80ern von Hunderten der besten S\u00e4ngerinnen und S\u00e4nger auf der ganzen Welt unterzeichnet worden war:<\/p>\n<p>\u201eIch habe mich gefreut, Sie letzten November in Busseto, in dem Haus, in dem Giuseppe Verdi lebte, zu treffen, bei der Vorstellung von <em>Canto e Diapason <\/em>zusammen mit Piero Cappucilli. Ihre Initiative, zur wissenschaftlichen Stimmung zur\u00fcckzukehren, ist sehr wichtig f\u00fcr die Oper und insbesondere f\u00fcr junge S\u00e4nger, mit der sich meine Akademie der Verdi-Stimmen in Busseto sehr besch\u00e4ftigt.\u201c<\/p>\n<p>LaRouche inspirierte viele klassische Ch\u00f6re und Orchester in vielen L\u00e4ndern und regte sie zur stetigen Vervollkommnung an, und nicht wenige junge Menschen entdeckten durch ihn die klassische Musik. Dies war eine Eigenschaft, ebenso wie seine Liebe zur klassischen Dichtung, die ihm die Bewunderung von Boleslaw Barlog eintrug, dem fr\u00fcheren Superintendenten der Berliner Theater und Freund Furtw\u00e4nglers. Unendlich kostbar waren die vielen Musikabende und Workshops mit Sylvia Olden Lee, der ersten afroamerikanischen Repetitorin, die an der Metropolitan Oper angestellt wurde, und William Warfield, dem amerikanischen Ba\u00dfbariton, aus deren Zusammenarbeit mit LaRouche das gegenw\u00e4rtige Manhattan-Projekt, der Aufbau eines Chors in New York mit 1500 Chors\u00e4ngern, befl\u00fcgelt wurde. Wenn die USA aus ihrer tiefen moralischen Krise, die vor allem die junge Generation erfa\u00dft hat, herauskommen wollen, ist es genau diese Tradition, die lebendig gemacht werden mu\u00df.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>LaRouche mu\u00df rehabilitiert werden!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte noch unendlich viel \u00fcber Lyndon LaRouche sagen. Das vielleicht wichtigste aber ist, da\u00df hinter all seinen vielf\u00e4ltigen T\u00e4tigkeiten eine grenzenlose Liebe zur Menschheit steckte. Er war absolut selbstlos und unendlich gro\u00dfz\u00fcgig, wenn es darum ging, das kreative Potential in seinen Mitmenschen zu bef\u00f6rdern. Viele seiner Ideen und Programme sind heute dabei, verwirklicht zu werden. Seine Vorstellung eines globalen Wirtschaftsaufbaus mit dem Ziel, ein menschenw\u00fcrdiges Leben f\u00fcr alle Menschen auf diesem Planeten zu schaffen, findet heute ein Echo in Chinas Programm f\u00fcr den Aufbau der Neuen Seidenstra\u00dfe, was kein Wunder ist, wenn man die Konfuzius-Begeisterung Benjamin Franklins und die Affinit\u00e4t des chinesischen Wirtschaftsmodells mit dem Amerikanischen System Alexander Hamiltons vergleicht. Und das j\u00fcngst von Pr\u00e4sident Trump angek\u00fcndigte Mond-Mars-Programm ist eine klare Reflexion der Vision, die LaRouche mit seinem Programm von 1988 \u201eDie Frau auf dem Mars\u201c (<em>The Woman on Mars &#8211; How a 40-year Mission to Colonize Mars would transform the United States<\/em>) entworfen hat.<\/p>\n<p>Wie schon anfangs gesagt: Es gibt keinen gr\u00f6\u00dferen Gegensatz zwischen dem Staatsmann, \u00d6konomen, Wissenschaftler und Menschen Lyndon LaRouche, und dem Bild, das die Boshaftigkeit der Knechte des Britischen Empires von ihm gezeichnet und verbreitet hat. Und infolgedessen gilt f\u00fcr ihn Schillers Charakterisierung aus dem Prolog zum <em>Wallenstein<\/em>: \u201eVon der Parteien Gunst und Ha\u00df verwirrt \/ Schwankt sein Charakterbild in der Geschichte\u201c, was auf die Verleumdung Wallensteins durch die Geschichtsschreibung der Habsburger anspielt.<\/p>\n<p>Da\u00df dieses Bild gerade ger\u00fcckt wird, da\u00df die beispiellose Verletzung der Menschenrechte und der Freiheit geahndet wird, und da\u00df die B\u00fcrger Amerikas und der \u00fcbrigen Welt unvoreingenommenen Zugang zu den Ideen Lyndon LaRouches haben, davon h\u00e4ngt meiner tiefsten \u00dcberzeugung nach die M\u00f6glichkeit ab, da\u00df der Frieden im 21. Jahrhundert erhalten und gesichert werden kann und die USA wieder zu einem Leuchtturm der Hoffnung f\u00fcr die ganze Welt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Ich appelliere an Sie, unterzeichnen und verbreiten Sie die Petition zur vollst\u00e4ndigen Rehabilitierung von Lyndon LaRouche!<\/p>\n<p><em>Helga Zepp-LaRouche im April 2019<\/em><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gibt in der Geschichte der USA meines Wissens keine Person, bei der eine gr\u00f6\u00dfere Diskrepanz besteht zwischen dem Bild, das das neoliberale Establishment und die sogenannten Mainstream-Medien von ihm durch jahrzehntelange Verleumdungen und Geheimdienstoperationen aller Art geschaffen haben, und der Realit\u00e4t des Menschen Lyndon&hellip;<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on get_the_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on get_the_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":28,"featured_media":52008,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[37],"tags":[],"class_list":["post-53412","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein-de"],"featured_image_src":"https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/lyn-blue-smile.jpg","author_info":{"display_name":"Leona Meyer-Kasai","author_link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/author\/leona\/"},"modified_by":"Leona Meyer-Kasai","cc_featured_image_caption":{"caption_text":"","source_text":"","source_url":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/53412","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/28"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=53412"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/53412\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":59236,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/53412\/revisions\/59236"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/52008"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=53412"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=53412"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=53412"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}