{"id":52458,"date":"2019-03-07T10:56:45","date_gmt":"2019-03-07T09:56:45","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/blog\/2019\/03\/07\/messages-of-condolence-on-the-passing-of-lyndon-larouche-1922-2019\/"},"modified":"2020-11-24T02:51:36","modified_gmt":"2020-11-24T07:51:36","slug":"messages-of-condolence-on-the-passing-of-lyndon-larouche-1922-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2019\/03\/07\/messages-of-condolence-on-the-passing-of-lyndon-larouche-1922-2019\/","title":{"rendered":"Kondolenzerkl\u00e4rungen zum Tod von Lyndon LaRouche (1922 \u2013 2019)"},"content":{"rendered":"<p><em>Nachrufe auf Lyndon H. LaRouche erreichen uns aus der ganzen Welt. Im folgenden sehen Sie eine kleine Auswahl davon.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr>\n<h2>Vereinigte Staaten von Amerika<\/h2>\n<hr>\n<p><span style=\"font-family: Georgia;\"><span style=\"color: #333333;\">Gott segne ihn f\u00fcr seinen Mut angesichts von Unrecht und Leid.<\/span><\/span><\/p>\n<p><b>Richard Black<\/b><br \/>\nVirginia State Senator<br \/>\nVirginia, U.S.A.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr>\n<p>Wenn Sie k\u00fcrzlich ein leichtes Zittern im Kontinuum gesp\u00fcrt haben, dann war das die Reaktion des Universums auf den Tod eines der gr\u00f6\u00dften Geister der amerikanischen Geschichte. Lyndon LaRouche, der bei weitem f\u00e4higste \u00d6konom seit Alexander Hamilton, ist am Dienstag, dem 12. Februar 2019, in die Ewigkeit eingegangen. Er r\u00fchmte Jahrzehnt um Jahrzehnt die Vorz\u00fcge des Amerikanischen Systems der politischen \u00d6konomie. Seine Schriften werden noch auf Generationen hinaus umsichtige politische \u00d6konomen besch\u00e4ftigen und werden daher auch noch auf Jahre, vielleicht sogar Jahrhunderte, ein integraler Bestandteil des amerikanischen Experiments sein.<\/p>\n<p>Er wurde vom Sumpf der britischen Liberalen auf Anweisung ihrer britischen Herren der Gestapo-Behandlung unterzogen und von Robert Swan Mueller III vor Gericht gebracht, der auf d\u00fcrftige Beweise und Erpressung von Zeugen setzte, um eine Verurteilung zu erreichen. Dies ist der gleiche Robert Swan Mueller III, der im Interesse von George W. Bush und dessen Familie potentielle saudische Terroristen sch\u00fctzte.<\/p>\n<p>Donald Trump hat in seinem Wahlkampf offen f\u00fcr Elemente des Amerikanischen Systems der politischen \u00d6konomie geworben, und nach seiner Wahl f\u00fcr das System selbst. Es \u00fcberrascht kaum, da\u00df auch er zum Ziel der gleichen Sumpfgew\u00e4chse und ihrer F\u00fchrungsoffiziere in der britischen herrschenden Klasse wurde \u2013 mit fast den gleichen Taktiken. Der Unterschied ist nat\u00fcrlich, da\u00df Trump der ordentlich gew\u00e4hlte Pr\u00e4sident der Vereinigten Staaten ist. Dies macht diese Sumpfgew\u00e4chse zu Verr\u00e4tern und ihre F\u00fchrungsleute in London zu Staatsfeinden.<\/p>\n<p>Es bleibt abzuwarten, ob Gerechtigkeit wirkt und das Amerikanische System Hamiltons, Lincolns und Lyndon LaRouches sich durchsetzt. Wenn dies geschieht, w\u00e4re dies ein lebendes Denkmal f\u00fcr den gro\u00dfen Geist, der von uns gegangen ist.<\/p>\n<p class=\"autor2\"><strong>Joe Cope<\/strong>, ehemaliger Meteorologe der US-Wetterbeh\u00f6rde NOAA,<br \/>\nMaryland, U.S.A.<\/p>\n<hr>\n<p>M\u00f6ge Herr Lyndon LaRouche in Frieden ruhen! Er gab sein Bestes f\u00fcr die Menschheit!<\/p>\n<p>Ich \u00fcbermittle Ihnen meine Sympathien in dieser so traurigen Zeit! Sie und andere haben einen hervorragenden Mentor, Lehrer und sehr engen Freund verloren.<\/p>\n<p>M\u00f6ge es Ihnen wohl ergehen, meine Freunde. Halten Sie das herausragende Erbe von Herrn LaRouche noch auf viele Jahre hinaus lebendig, bleiben Sie gesund und finden Sie Erf\u00fcllung in ihrer Hingabe f\u00fcr diesen pr\u00e4chtigen Menschen und all das, wof\u00fcr er stand.<\/p>\n<p class=\"autor2\"><strong>Sherwood (Woody) Goldberg<\/strong>, Oberst a.D. der US-Armee, Tr\u00e4ger des Bronze Star, ehemaliger Dozent der US-Milit\u00e4rakademie West Point<br \/>\nNew York, U.S.A.<\/p>\n<hr>\n<p>Es tut mir sehr leid, diese traurige Nachricht zu h\u00f6ren. Meine Sympathien gelten allen, die ihn geliebt und mit ihm zusammengearbeitet haben. Es macht mich w\u00fctend, diese Nachrufe [in den etablierten Medien] zu lesen. Ich habe einen Moment lang daran gedacht, Kommentare zu posten, aber dann kam ich zur Vernunft. Nichts wird die offizielle Darstellung \u00e4ndern oder die Ansichten der Menschen \u00e4ndern, deren Geist durch die jahrzehntelangen L\u00fcgen der negativen Presse vergiftet wurde. Wenigstens sah er auf allen Fotos, die ich gesehen habe, gut aus \u2013 im&nbsp;<i>Wall Street Journal<\/i>&nbsp;war es sogar in Farbe.<\/p>\n<p>Ich habe ihn dreimal pers\u00f6nlich reden gesehen, das erstemal war eine beinahe lebensver\u00e4ndernde Erfahrung. Er war gro\u00dfartig!<\/p>\n<p class=\"autor2\"><strong>Clark Johnson<\/strong>, ehem. Wissenschaftler der NASA,<br \/>\nMassachusetts, U.S.A.<\/p>\n<hr>\n<p>Ich bin froh, ihn kennen gelernt und seine Gastfreundschaft in seinem Haus genossen zu haben. Ich habe gro\u00dfe Achtung f\u00fcr seine Bem\u00fchungen, die Welt zu einem besseren Ort zu machen, als sie es war, als er auf sie kam.<\/p>\n<p>Bitte sagen Sie Helga, da\u00df ich immer sehr traurig bin, wenn ein guter Humanist die Welt verl\u00e4\u00dft. Sie und er brauchten Mut und Tapferkeit, um zu den M\u00e4chtigen der Welt zu sprechen. Ich bin traurig \u00fcber ihren pers\u00f6nlichen Verlust, und ich hoffe, da\u00df die Zeit den Kummer heilt, den sie jetzt erleidet. Ich w\u00fcnsche ihr das Beste. M\u00f6ge Gott sie st\u00e4rken, da\u00df sie den Kampf gegen die \u00dcbel und die Manipulationen, die an der Welt ver\u00fcbt werden, fortsetzen kann.<\/p>\n<p class=\"autor2\"><strong>Aaron V. Leathers<\/strong>, Ba\u00dfbariton,<br \/>\nVirginia, U.S.A.<\/p>\n<hr>\n<h2>CHINA<\/h2>\n<hr>\n<p>Liebe Frau LaRouche, f\u00fcr mich war die herzzerbrechende Nachricht von Herrn LaRouches Ableben ein gro\u00dfer Schock \u2013 ein Titan des Denkens, eine enzyklop\u00e4dische Pers\u00f6nlichkeit, eine gro\u00dfartige Seele in seiner Liebe zur Menschheit und ein leidenschaftlicher Unterst\u00fctzer der chinesischen Seidenstra\u00dfeninitiative (Belt and Road Initiative).<\/p>\n<p>Das Konzept der Belt and Road Initiative leistet einen Beitrag zur Theorie der globalen Regierungsf\u00fchrung. Dieses Konzept spiegelt die Grundregeln einer neuen Theorie der globalen Regierungsf\u00fchrung wider und schafft eine greifbare theoretische Basis f\u00fcr eine neuartige Weltordnung. Tats\u00e4chlich freuen wir uns auf ein neues Denken in den internationalen und globalen Angelegenheiten. Um das jahrzehntealte, irrationale System der Regierungsf\u00fchrung in eine solidere und ges\u00fcndere Weltordnung zu verwandeln, kamen Herr LaRouche und seine Ehefrau Helga Zepp-LaRouche bereits in den 1990er Jahren auf die Idee, einen Tunnel unter der Beringstra\u00dfe zu bauen und die Eurasischen Landbr\u00fccke zu schaffen, um die Welt zu verbinden, damit Menschen aller L\u00e4nder und Kontinente von diesen neuen Verbindungen profitieren k\u00f6nnten. Gemeinsamer Wohlstand ist die Grundlage f\u00fcr ein neues System der globalen Regierungsf\u00fchrung.<\/p>\n<p>Diese beiden W\u00fcrdentr\u00e4ger, die Beitr\u00e4ge zum Aufbau einer neuen Weltordnung und eines neuen Systems der globalen Regierungsf\u00fchrung leisteten, haben ein besonderes Augenmerk auf die Rolle Chinas und Asiens beim Aufbau dieser neuen Weltordnung gelegt. Mittlerweile besteht weltweit der Konsens, da\u00df die Neue Seidenstra\u00dfe nur der erste Schritt zur wirtschaftlichen weltweiten Integration und das erste Licht in der Dunkelheit auf dem Weg zu einer neuen menschlichen Zivilisation ist.<\/p>\n<p>Herr LaRouche, Sie waren der verl\u00e4\u00dflichste Freund der Chinesen, und wir werden Sie niemals vergessen.<\/p>\n<p class=\"autor2\"><strong>Senior Colonel (a.D.) Bao Shixiu<\/strong>, Professor f\u00fcr Milit\u00e4rangelegenheiten und Senior Research Fellow der Akademie der Milit\u00e4rwissenschaft,<br \/>\nBeijing, China<\/p>\n<hr>\n<p>Ich bin schockiert und in tiefer Trauer \u00fcber die Nachricht vom Tode von Herrn Lyndon H. LaRouche. Ich glaube, da\u00df man sich an Herrn Lyndon H. LaRouche als einen ber\u00fchmten Autor und politischen Aktivisten wegen seines Einsatzes f\u00fcr soziale Gerechtigkeit f\u00fcr immer erinnern und ihn bewundern wird. Auch wenn ich wei\u00df, da\u00df dies f\u00fcr Sie und Ihr Institut ein gro\u00dfer Verlust ist, hoffe ich von Herzen, da\u00df Sie ihre Trauer meistern und sich schon bald von ihr erholen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"autor2\"><strong>Prof. Wang Zhen<\/strong>, Akademie der Sozialwissenschaften,<br \/>\nShanghai, China<\/p>\n<hr>\n<h2>RUSSLAND<\/h2>\n<hr>\n<p>Ein gro\u00dfer Denker unserer Zeit<\/p>\n<p>Lyndon LaRouche ist von uns gegangen. Er war ein Titan des Denkens, ein Mann unglaublichen enzyklop\u00e4dischen Wissens, einer gro\u00dfen Seele und Liebe f\u00fcr die Menschheit.<\/p>\n<p>Er wird immer in unserem Ged\u00e4chtnis bleiben als leidenschaftlicher K\u00e4mpfer f\u00fcr eine bessere Zukunft der Menschheit, basierend auf der Umsetzung der Prinzipien der physischen \u00d6konomie &#8211; einer realistischen Schule des Wirtschaftsdenkens, die sich an der Schaffung materieller Vorteile und sozio\u00f6konomischer Entwicklungsbedingungen orientiert.<\/p>\n<p>Im Gegensatz zu der libert\u00e4ren Tendenz, die heute in der etablierten Wirtschaftsideologie im Interesse der Weltfinanzoligarchie vorherrscht, entwickelte Lyndon LaRouche eine eigene Wirtschaftswissenschaft im Interesse der Entwicklung der Produktivkr\u00e4fte der Menschheit. Sein Konzept einer eurasischen Entwicklungsbr\u00fccke von Westeuropa zum russischen Fernen Osten und weiter bis Alaska und den USA k\u00f6nnte eine reale Alternative zum heutigen hybriden Weltkrieg werden. LaRouche sah die russophobe Aggression der herrschenden amerikanischen Elite voraus und warnte vor deren ruin\u00f6sen Konsequenzen; statt dessen forderte er eine breite internationale Zusammenarbeit zur Schaffung transkontinentaler Entwicklungskorridore.<\/p>\n<p>LaRouche sagte den zwangsl\u00e4ufigen Beginn einer globalen Finanzkrise voraus, viele Jahre, bevor sie einsetzte. LaRouches ber\u00fchmte Kurve [die \u201eTripelkurve\u201c], auf der die wachsende Kluft zwischen dem Volumen der realen Produktion und dem der Finanzspekulation dargestellt ist, war eine ernste Warnung an alle \u00d6konomen, die noch wirklich denken k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Bekanntlich gilt allerdings nicht nur in Ru\u00dfland, sondern auch in den USA der Prophet im eigenen Land nichts. Anstatt Anerkennung zu bekommen, wurde LaRouche von der amerikanischen Finanzoligarchie verfolgt, die ihn mit falschen Anschuldigungen ins Gef\u00e4ngnis warf.<\/p>\n<p>Ich erinnere mich daran, wie mir einmal ein f\u00fchrender Kopf der Brookings Institution die dringende Warnung zufl\u00fcsterte, keinerlei Kontakt mit LaRouche zu haben, um nicht meinen Ruf zu sch\u00e4digen. F\u00fcr mich, der in die USA gekommen war, um an einem wissenschaftlichen Forum zu Fragen des Aufbaus demokratischer Einrichtungen in fr\u00fcheren Sowjetregionen teilzunehmen, war dies schockierend. Von da an begann ich LaRouches Publikationen genau zu studieren und nahm an von ihm organisierten Konferenzen teil. Und ich mu\u00df zugeben, da\u00df seine Vortr\u00e4ge oftmals ein Lichtstrahl im Reich der Dunkelheit und Verlogenheit gewesen sind, die in das \u00f6ffentliche Denken der \u201eprogressiven\u201c Menschheit Einzug gehalten hat.<\/p>\n<p>Das von LaRouche herausgegebene Magazin <em>EIR<\/em> war ein Leitfaden durch die dunklen Korridore der westlichen herrschenden Elite, worin die verborgenen Quellen der menschenfeindlichen Politik der Weltfinanzoligarchie aufgedeckt wurden. Er verfolgte deren Urspr\u00fcnge bis zur Zeit der Pl\u00fcnderung des Byzantinischen Reichs zur\u00fcck, um den ewigen Kampf gegen das weltweite \u00dcbel zu beschreiben, das den oligarchischen Clans des westlichen Kapitalismus angeboren ist. Das h\u00e4ufige Wiederauftreten von Rassismus, Nazismus und Faschismus, sowie des religi\u00f6sen Extremismus, das wir in der heutigen Welt beobachten, l\u00e4\u00dft sich ohne LaRouches tiefgreifende historische Nachforschungen nicht erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>LaRouche erfreute sich gro\u00dfer Achtung unter der Fachwelt in vielen L\u00e4ndern auf der Welt. Ich hatte die Gelegenheit, mich mit seinen Unterst\u00fctzern in Indien, Lateinamerika, China, Afrika und nat\u00fcrlich in Europa und den GUS-Staaten zu treffen. Man sollte hoffen, da\u00df diese internationale Fachwelt erhalten bleibt, inspiriert durch die Ideen von Lyndon LaRouche. Heute erwachen diese Ideen in einem neuen weltwirtschaftlichen Paradigma zum Leben, das sich \u201eintegral\u201c nennt, denn es vereinigt die Interessen der Menschen verschiedener L\u00e4nder in der harmonischen Entwicklung der Menschheit.<\/p>\n<p><b>Sergej Glasjew&nbsp;<\/b><\/p>\n<p>Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften<br \/>\nBerater des Pr\u00e4sidenten der Russischen F\u00f6deration<br \/>\nMoskau, Ru\u00dfland<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr>\n<p>Sehr geehrte Frau LaRouche,<\/p>\n<p>Mit gro\u00dfer Trauer lasen wir die traurige Nachricht vom Tod von Professor Lyndon H. LaRouche &#8211; einem gro\u00dfartigen Gelehrten, Wissenschaftler und \u00d6konomen, einem Verfechter der Gerechtigkeit und einer fairen Weltordnung, einem unerm\u00fcdlichen K\u00e4mpfer gegen das r\u00e4uberische und marodierende Verhalten in der internationalen Politik und Wirtschaft sowie ein guter und langj\u00e4hriger Freund unseres RAS-Instituts f\u00fcr Fernoststudien (IFES).<\/p>\n<p>Ich hatte nicht das Gl\u00fcck, Professor LaRouche pers\u00f6nlich kennenzulernen, aber meine gl\u00fccklicheren Kollegen erinnern sich an seine Energie, seinen Enthusiasmus und seinen exzellenten Humor, w\u00e4hrend wir alle, auch ich selbst, von seiner au\u00dferordentlichen Einsicht, seinem scharfen Urteil \u00fcber die akutesten Fragen der weltweiten Angelegenheiten und seiner gro\u00dfen Weisheit beeindruckt waren.<\/p>\n<p>Leider hat die Welt einen schweren Verlust erlitten.<\/p>\n<p>Bitte nehmen Sie unsere Beileidsworte entgegen und leiten sie an das Schiller-Institut weiter. Wir sind \u00fcberzeugt, da\u00df Sie und Ihre Kollegen die gro\u00dfe Sache von Lyndon LaRouche fortsetzen und seinen Kampf gewinnen werden.<\/p>\n<p>Der Akademische Rat und alle Gelehrten des IFES mit mir w\u00fcnschen Ihnen die moralische Kraft, den Tod Ihres Mannes zu \u00fcberstehen und weiter daran arbeiten zu k\u00f6nnen, da\u00df sein Verm\u00e4chtnis verwirklicht wird.<\/p>\n<p>Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen,<\/p>\n<p><strong>Prof. Dr. Sergej G. Lusianin<br \/>\n<\/strong>Direktor, RAS-Institut f\u00fcr Fernost-Studien<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr>\n<p>Lyndon LaRouche ist verstorben. Er war ein langj\u00e4hriger Partner der russischen Anti-Globalisten, Autor grundlegend neuer Theorien zur Entwicklung der Weltwirtschaft und ein Mann, der nicht nur das bestehende Wirtschaftssystem kritisierte, sondern auch interessante Pl\u00e4ne f\u00fcr einen Ausweg aus der Sackgasse vorschlug, in die die westliche Zivilisation gelangt ist. In der westlichen Presse und sogar in unserem <em>RT<\/em> wird nur erw\u00e4hnt, da\u00df sich Herr LaRouche wiederholt um die Pr\u00e4sidentschaft der USA beworben hat. Nat\u00fcrlich haben sie nicht klargestellt, da\u00df dies nicht aus Ehrgeiz geschah; alle Amerikaner verstehen recht gut, da\u00df Kandidaten au\u00dferhalb des Mainstreams keine Chance bei Wahlen haben. Der Wirtschaftswissenschaftler versuchte jedoch, die Aufmerksamkeit der Gesellschaft darauf zu lenken, wie sinnlos der Weg in die \u201esch\u00f6ne neue Welt\u201c ist, von der die ganze Welt jetzt \u00fcberzeugt ist.<\/p>\n<p>Indem die Massenmedien einzelne Bruchst\u00fccke aus dem Kontext ihrer wohl\u00fcberlegten Darstellung herausnehmen, beschuldigen sie Lyndon LaRouche, \u201everr\u00fcckte\u201c Ansichten \u00fcber die \u201eWeltregierung\u201c und \u201edie britische K\u00f6nigsfamilie\u201c zu vertreten. Es kann jedoch kein Zweifel mehr an der Existenz von Agenturen bestehen, die die Interessen der transnationalen Konzerne und der mit ihnen verbundenen Nationen hinter den Kulissen koordinieren &#8211; man mag es \u201eWeltregierung\u201c nennen, \u201eDeep State\u201c, die Trilateralen oder den Club der Bilderberger. Es ist nicht auszuschlie\u00dfen, da\u00df wir in naher Zukunft etwas \u00fcber die Windsors erfahren werden.<\/p>\n<p>Das Reizvollste an den Theorien und Aussagen Lyndon LaRouches ist weniger die treffende Kritik an der bestehenden Weltordnung als seine Vorschl\u00e4ge f\u00fcr den Weg aus der Sackgasse der Globalisierung. Darunter findet man gro\u00dfe Verkehrsprojekte, die angesichts der Ideen, die aus der VR China kommen, nicht ganz mehr so fantastisch erscheinen, und Vorschl\u00e4ge f\u00fcr die Finanzpolitik. Und im Bereich der kulturellen Entwicklung gibt es wichtige Initiativen, die vor allem \u00fcber das Schiller-Institut unter von Frau Zepp-LaRouches Leitung umgesetzt werden.<\/p>\n<p>Herr LaRouche nahm per Videoschaltung an mehreren unserer Konferenzen teil und trug mit einem Strom kreativer Gedanken zur Diskussion \u00fcber wirtschaftliche Probleme bei. Und es ist auch anzumerken, da\u00df Lyndon LaRouche ein wahrer amerikanischer Patriot war, der im Zweiten Weltkrieg f\u00fcr sein Land gek\u00e4mpft hat. Dank ihm und seinen jungen Kollegen konnten viele unserer Anti-Globalisten, die die offizielle Politik der Vereinigten Staaten kritisierten, ein anderes Gesicht Amerikas sehen und verstehen, da\u00df sie unter den amerikanischen B\u00fcrgern viele Gleichgesinnte und Genossen haben.<\/p>\n<p>Wir m\u00f6chten allen Angeh\u00f6rigen der LaRouche-Bewegung unser tiefes Mitgef\u00fchl und vor allem seiner Witwe Helga Zepp-LaRouche das aufrichtigste Beileid zum Fortgang dieses Staatsmannes, Lehrers und Denkers aussprechen.<\/p>\n<p><strong>Anti-Globalistische Widerstandsbewegung Ru\u00dflands<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr>\n<p>Der amerikanische \u00d6konom und Politiker Lyndon LaRouche ist im 97. Lebensjahr verstorben. Dies berichtete die Internetseite der von ihm gegr\u00fcndeten Bewegung am Mittwoch. \u201eLyndon LaRouche jr., Philosoph, Wissenschaftler, Dichter und Staatsmann, starb am Dienstag, 12. Februar, im Alter von 96 Jahren\u201c, hei\u00dft es in der Erkl\u00e4rung.<\/p>\n<p>Lyndon LaRouche war der Autor der sogenannten Theorie der \u201ephysischen \u00d6konomie\u201c und ein Gegner monetaristischer Vorstellungen. LaRouche positionierte sich als Freund Ru\u00dflands, wo er viele Anh\u00e4nger hat. Er besuchte mehrmals die Russische F\u00f6deration und sprach vor verschiedenen Zielgruppen. Der \u00d6konom sah in Ru\u00dfland einen wichtigen Akteur auf der Weltb\u00fchne und behauptete, es k\u00f6nne zusammen mit China, Indien, den USA und einigen anderen L\u00e4ndern die Welt vor der gr\u00f6\u00dften Krise der Neuzeit retten.<\/p>\n<p><em>NBC TV<\/em> berichtet, da\u00df LaRouche acht Mal f\u00fcr die Pr\u00e4sidentschaft der Vereinigten Staaten kandidierte. Sein erster Wahlkampf fand 1976 statt, danach nahm er an allen Wahlk\u00e4mpfen f\u00fcr die Pr\u00e4sidentschaft bis zur zweiten Wahl des j\u00fcngeren George Bush im Jahr 2004 teil.<\/p>\n<p><strong>TASS<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr>\n<p><em>Business-gazeta.ru<\/em> ver\u00f6ffentlichte am 14. Februar einen Artikel von Kyrill Benediktow, dem Mitautor einer au\u00dfergew\u00f6hnlichen f\u00fcnfteiligen Serie \u00fcber LaRouche f\u00fcr Boris Meschujews Internetseite \u201eTerra America\u201c aus dem Jahr 2012; sie umfa\u00dfte ein Interview mit LaRouche, eines mit Andrej Fursow und einen dreiteiliger Artikel. Im April 2013 sprach Benediktow auf einer Konferenz des Schiller-Instituts in Frankfurt, in der er Ideen zur Strategischen Verteidigung der Erde (SDE) entwickelte, die auf Gespr\u00e4chen mit f\u00fchrenden Akademikern und anderen Mitarbeitern des russischen Raumfahrtprogramms beruhten. Es folgen die einleitenden Abs\u00e4tze von Benediktows Beitrag:<\/p>\n<p>\u201eLyndon LaRouche ist gestorben. Er war einer der gr\u00f6\u00dften M\u00e4nner unserer Zeit und vielleicht einer der am meisten mi\u00dfverstandenen. Ich hatte Gelegenheit, ihn pers\u00f6nlich kennenzulernen. Er war ein Mann von unglaublich starkem Verstand und ebenso unglaublicher Ausstrahlung. 2012 ver\u00f6ffentlichte das Portal <em>Terra America <\/em>die von mir und Michail Djunow durchgef\u00fchrte intellektuelle Untersuchung \u00fcber LaRouche unter dem Titel ,Der letzte Rosenkreuzer\u2019. LaRouche selbst war, nachdem er eine englische \u00dcbersetzung der Artikel gelesen hatte, damit zufrieden &#8211; mit Ausnahme des Titels. Er identifizierte sich nicht mit den Rosenkreuzern; er mochte generell keine geheimen Gesellschaften und die Kultur der Verschw\u00f6rung. Aber 2013, als ich und meine Frau Lyndon LaRouche auf einer Konferenz des Schiller-Instituts in Deutschland trafen, konnte ich erkl\u00e4ren, was ich damit meinte, als ich ihn den ,letzten Rosenkreuzer\u2019 nannte: die Tatsache, da\u00df er wie der legend\u00e4re Christian Rosenkreuz ein wahrer Intellektueller war, der f\u00fcr die harmonische Vereinigung von Spiritualit\u00e4t und Wissenschaft k\u00e4mpfte.<\/p>\n<p>Die Seite <em>Terra America <\/em>wurde 2014 geschlossen und die dort ver\u00f6ffentlichten Materialien sind nur zug\u00e4nglich, wenn sie von anderen Stellen wiederver\u00f6ffentlicht wurden. Zum Gl\u00fcck habe ich jedoch den Text aller drei Teile von ,Der letzte Rosenkreuzer\u2019 in meinem Archiv. Zum Gedenken an Lyndon LaRouche &#8211; den Denker, Philosophen, Politiker, \u00d6konom und Dichter &#8211; biete ich Ihnen den ersten Teil der Untersuchung an, die wir ihm gewidmet haben&#8230;<\/p>\n<p><strong>Business Gaseta<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr>\n<h2>ARGENTINIEN<\/h2>\n<hr>\n<p>Ich habe Ihre Botschaft mit der traurigen Nachricht des Todes von Herrn LaRouche im Alter von 96 Jahren erhalten. Bitte nehmen Sie mein herzlichstes Beileid an. Er hatte ein langes Leben und hat seine intensive Arbeit bis zum letzten Tag fortgesetzt, und er hinterl\u00e4\u00dft ein Testament vielseitiger Werke im Bereich der Geisteswissenschaften, des wissenschaftlichen Denkens, der \u00d6konomie, der Politik und der internationalen Angelegenheiten. Zweifellos werden diejenigen, die in seinen Unternehmungen mit ihm zusammengearbeitet haben, sein Werk fortf\u00fchren. Bitte \u00fcbermitteln Sie Helga mein herzlichstes Beileid und eine herzliche Umarmung.<\/p>\n<p class=\"autor2\"><strong>Leopold Frenkel<\/strong>, ehemaliger B\u00fcrgermeister von Buenos Aires<br \/>\nBuenos Aires, Argentinien<\/p>\n<hr>\n<p>Soeben erfuhr ich, da\u00df unser gro\u00dfer Lehrer Lyndon LaRouche in die Ewigkeit eingegangen ist. Nun ist er im Pantheon jener Denker, die f\u00fcr die Menschheit entscheidend waren. Unsere Mission ist es jetzt, Apostel seiner Ideen zu sein und seine Studien der physischen Wirtschaft fortzusetzen, die in unserem Universum herrscht, im Gegensatz zur spekulativen Wirtschaft, die zur Apokalypse geh\u00f6rt. Ich bin stets mit Ihnen und mit Helga Zepp-LaRouche, der ich mein Beileid zu \u00fcbermitteln bitte.<\/p>\n<p class=\"autor2\"><strong>Dr. Julio C. Gonzales<\/strong>, ehem. Sekret\u00e4r der Pr\u00e4sidentschaft von Isabel Martinez de Per\u00f3n, 1974-1976, Buenos Aires, Argentinien<\/p>\n<p>Dem ganzen LaRouche-Team und insbesondere Senora Helga sende ich mein herzlichstes Beileid. Es ist hart, sich damit abzufinden, da\u00df ein Staatsmann, unser Lehrer, physisch nicht mehr unter uns weilt \u2013 aber seine Ideen triumphieren. Gott hat ihn mit einem langen Leben belohnt, damit er seinen Erfolg noch erleben konnte. Nun m\u00fcssen wir den Kampf fortsetzen, den Don Lyndon gef\u00fchrt hat, und das wird unsere exzellente Hommage an ihn sein, der seine brillante Intelligenz und sein ganzes Leben daf\u00fcr eingesetzt hat, da\u00df die Menschheit den richtigen Weg zu Frieden und Gl\u00fcckseligkeit findet. Meine br\u00fcderlichen Gr\u00fc\u00dfe an das gesamte LaRouche-Team, und meinen tiefsten Respekt f\u00fcr Senora Helga.<\/p>\n<p class=\"autor2\"><strong>Hector Salvi<\/strong>, ehemaliger Gouverneur der Provinz Santa Fe<br \/>\nArgentinien<\/p>\n<hr>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>AUSTRALIEN<\/h2>\n<hr>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Liebe Helga, Noelene und ich m\u00f6chten pers\u00f6nlich und im Namen unserer Organisation und unserer vielen Mitglieder unser herzlichstes Beileid zu der traurigen Nachricht \u00fcbermitteln, da\u00df Lyn nach einem langen und wahrhaft au\u00dfergew\u00f6hnlichen Leben von 96 Jahren verstorben ist. In den letzten 30 Jahren seit der Gr\u00fcndung unserer Organisation haben uns Lyns Pers\u00f6nlichkeit und sein inspiriertes Verst\u00e4ndnis der Geschichte, der physischen Wirtschaft, der Wissenschaft, Philosophie, Kultur und Staatskunst und vor allem seine Vision f\u00fcr die Menschheit geleitet und darin best\u00e4rkt, kreativere Menschen zu werden, die in der Lage sind, unsere Nationen und die Welt von den \u00dcbeln des Oligarchentums zu befreien. Sein Lebenswerk wird uns weiter als Richtschnur dienen, da Lyn tats\u00e4chlich in der Gleichzeitigkeit der Ewigkeit lebt, zusammen mit vielen Freunden und Mitstreitern aller Zeitalter und der Zukunft.<\/p>\n<p>Nochmals unser tiefstes Mitgef\u00fchl,<\/p>\n<p class=\"autor2\"><strong>Craig und Noelene Isherwood<\/strong> im Namen des Citizens Electoral Council,<br \/>\nMelbourne, Australien<\/p>\n<hr>\n<h2>GRIECHENLAND<\/h2>\n<hr>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Liebe Helga, Edith und ich sind sehr traurig zu erfahren, da\u00df Lyndon nicht mehr unter uns weilt, und wir m\u00f6chten Ihnen unser tiefstes Mitgef\u00fchl und Beileid aussprechen. Aber sein Werk und seine Beitr\u00e4ge f\u00fcr die Menschheit bleiben bei uns und m\u00fcssen der Welt weiter gepriesen werden. Ich lese gerade sein Buch \u00fcber die \u201eKommenden 50 Jahre der Erde\u201c, und ich bin von seiner Vision positiv beeindruckt.<\/p>\n<p>In den Gespr\u00e4chen, die wir letztes Jahr am Rande der Konferenz des Schiller-Instituts mit Lyndon hatten, zeigte er die praktischen L\u00f6sungen auf, die er zur L\u00f6sung der Probleme, vor denen die Menschheit heute steht, vorgeschlagen hat. Sein Erbe mu\u00df zum Nutzen der Welt weiter erkl\u00e4rt und konsolidiert werden. Wir sind stehen bereit, Ihnen in jeder erdenklichen Art zu helfen.<\/p>\n<p>Unsere Gedanken sind bei Ihnen in diesen sehr schwierigen Momenten, die Sie durchleben. Mit all unserem Mitgef\u00fchl,<\/p>\n<p class=\"autor2\"><strong>Leonidas Chrysanthopoulos<\/strong>, Botschafter ad honorem<br \/>\nGriechenland<\/p>\n<hr>\n<p>Verehrte Dr. Helga Zepp-LaRouche, es tut mir leid, vom Verlust einer so bemerkenswerten Pers\u00f6nlichkeit zu h\u00f6ren, wie Lyndon LaRouche es war. Sein Werk wird uns allen eine Inspiration sein als das eines wahrhaft unverw\u00fcstlichen Geistes, der als Quelle der Vernunft einen Weg zum Wiederaufbau und zur Erneuerung unseres \u00fcbers\u00e4ttigten politischen und wirtschaftliches Systems vorschlug.<\/p>\n<p>Neben seinen wahrhaft strategischen Analysen betonte er auch die Rolle der Kultur, der Musik und Philosophie als Teil eines ganzheitlichen Ansatzes zur Verbesserung unserer gegenw\u00e4rtigen Lage. Wenn ich etwas vorschlagen darf, so ist es die Notwendigkeit einer internationalen Konferenz in einer wichtigen europ\u00e4ischen Hauptstadt, um Lyndon LaRouches Werk und die Prinzipien, denen er sein Leben widmete, zu artikulieren. Ich glaube, da\u00df dies ein&nbsp;<i>Mnemosynon<\/i>&nbsp;(Denkmal) sein wird, denn seine Ideen werden in einem Dialog mit der Zukunft stehen, die bereits hier ist.<\/p>\n<p>Da Europa sich im Umbruch befindet, wird das Werk von Lyndon H. LaRouche seinen Gang nehmen, als ein friedlicher Weg der sozialen Entwicklung und des \u00f6kumenischen Dialogs. Bitte nehmen Sie mein Beileid entgegen.<\/p>\n<p class=\"autor2\"><strong>Prof. George O. Tsobanoglou<\/strong>, PhD Carleton, Universit\u00e4t der \u00c4g\u00e4is,<br \/>\nMytilini, Griechenland<\/p>\n<hr>\n<h2>ITALIEN<\/h2>\n<hr>\n<p>Mit gro\u00dfer Trauer habe ich vom Ableben unseres \u201eVaters\u201c Lyndon LaRouche erfahren. Ich sage \u201eunser Vater\u201c, weil er mich an die Hand genommen hat, um mir die Universalit\u00e4t der \u00d6konomie als Grundlage der zivilisierten Gesellschaft und der Entwicklung der V\u00f6lker verst\u00e4ndlich zu machen. Lyndon hat mich physische \u00d6konomie, Geopolitik und den Zusammenhang zwischen \u00d6konomie, Entwicklung und dem Universum gelehrt.<\/p>\n<p>Lyndon war ein Mensch, den man lieben mu\u00dfte, so wie er die Menschheit geliebt hat.<\/p>\n<p>Wir hatten die Ehre, ihn im Jahr 2000 hier in Ascoli Piceno zu Gast zu haben. Noch heute erinnern sich die Menschen an den amerikanischen Politiker, der stets genaue wirtschaftliche und politische Prognosen formulierte.<\/p>\n<p>Vielen Dank, Lyn, f\u00fcr alles, was Du uns gegeben hast. Du wirst stets in unserem Herzen und in unserem Geist sein, in der Hoffnung, da\u00df Deine \u00f6konomischen Schriften schon bald akademische und universelle Lehrb\u00fccher sein werden.<\/p>\n<p>Du wirst Bush im Paradies nicht treffen, aber ich bin sicher, da\u00df Du mit Thomas von Aquin, Gau\u00df und Leonardo vieles zu besprechen haben wirst, und da\u00df Du uns mit Deinen Schriften weiter inspirieren wirst, die wahre Perlen der Weisheit sind.<\/p>\n<p>Vielen Dank, Lyn. Du wirst uns stets ein Vorbild bleiben, Dir zu folgen, ein Vorbild der Moralit\u00e4t und der Verpflichtung gegen\u00fcber unseren N\u00e4chsten. Wir werden niemals aufh\u00f6ren, Dich zu lieben. Adieu.<\/p>\n<p class=\"autor2\"><strong>Francesco Caprioli<\/strong>, ehemaliger Provinzpr\u00e4sident des Mittelstandsverbands Confapi,<br \/>\nAscoli Piceno, Italien<\/p>\n<hr>\n<p>Ich \u00fcbermittle meine Gr\u00fc\u00dfe und meine Erinnerungen an einen Giganten der Politik und der Weltwirtschaft, der leider gestern von uns gegangen ist. Wer mich kennt, wird sich erinnern, da\u00df ich an mehr als einem Ort, privat und in der \u00d6ffentlichkeit, Mainstream oder nicht, von ihm gesprochen habe. Ich rede von Lyndon LaRouche, ein Name, den man heute nur schwer nennen kann, weil er zum Symbol eines sehr strengen Urteils der Geschichte \u00fcber unsere glamour\u00f6se globale Elite geworden ist. Lyn hat sein Leben dem Kampf gegen die unmenschlichen Konzepte ihres Menschenbildes gewidmet, wie den malthusianischen Vorstellungen, die vom geopolitischen \u00d6kologismus vertreten werden. Platon, Cusa, Schiller und Leibniz sind einige der Figuren, die sein politisches und philosophisches Denken inspirierten. Das Amerikanische System der politischen \u00d6konomie, wie es zuletzt von Franklin Roosevelt wiederbelebt wurde, inspirierte sein wirtschaftliches Denken. Die Florentinische Renaissance war f\u00fcr ihn ein Vorbild f\u00fcr eine kulturelle Wiedergeburt der Menschheit.<\/p>\n<p>Aber die wichtigsten Ideen, die dieses Denken inspirierten, waren, kurz gesagt: die Idee, da\u00df der Mensch nach dem Ebenbild Gottes geschaffen ist; die Gleichheit aller Menschen und das Recht aller auf eine umfassende Entwicklung; das Konzept des Gemeinwohls als dem Leitstern, an dem sich die Politik ausrichten mu\u00df; das Konzept der potentiellen relativen Bev\u00f6lkerungsdichte, das er als ein technisches Konzept entwickelte, das es wert ist, das wirtschaftliche Handeln zu leiten; die Verteidigung des Nationalstaats als unmittelbarem und authentischem Ausdruck der Demokratie.<\/p>\n<p>Sein Hinscheiden l\u00f6st heute keinen \u00f6ffentlichen L\u00e4rm aus, trotz seiner sieben Kandidaturen f\u00fcr die Pr\u00e4sidentschaft, aufgrund der Ausgrenzung, in die er vom heutigen kulturellen Komplex gezwungen wurde, soda\u00df nur die Wahrheitsliebenden, die \u201eAnti-Wikipedia\u201c in ihrer Tastatur haben, seine Gedanken und Werke kennen.<\/p>\n<p>Aber seine Rolle in der Menschheitsgeschichte hat Wirkungen in einer humanistischen, republikanischen und universellen Bruderschaft ausgel\u00f6st, l\u00f6st sie immer noch aus und wird sie weiterhin ausl\u00f6sen, von denen der sich herausbildende Zusammensto\u00df zwischen den Eliten und dem Volk nur ein erster Vorgeschmack ist.<\/p>\n<p>Seine au\u00dfergew\u00f6hnlichen Mitarbeiter werden dank der Autorit\u00e4t seines Denkens f\u00fcr jene, zu deren Ausbildung Lyn pers\u00f6nlich beigetragen hat, sein Denken und sein Werk weiter vorantreiben.<\/p>\n<p class=\"autor2\"><strong>Claudio Giudici<\/strong>, Nationaler Vorsitzender des Taxifahrerverbandes Uritaxi<br \/>\nItalien<\/p>\n<hr>\n<p>Mein herzlichstes Beileid zum Verlust des Anf\u00fchrers Ihrer Bewegung, des Menschen, der ihre wertvollen Aktivit\u00e4ten inspirierte. Ich werde wie immer das Material, das Sie mir gegeben haben, gerne lesen, in der \u00dcberzeugung, da\u00df Ihre Bewegung, auch wenn der physische Mensch von uns gegangen ist, in der Lage sein wird, sein intellektuelles Erbe und seine Ideen f\u00fcr die Entwicklung einer besseren Welt am Leben erhalten und weiter verbreiten werden. Bitte \u00fcbermitteln Sie allen Mitgliedern der Bewegung, die heute eine wichtige F\u00fchrung verloren hat, meine Umarmung.<\/p>\n<p class=\"autor2\"><strong>Marco Zanni<\/strong>, Mitglied des Europ\u00e4ischen Parlaments<br \/>\nItalien<\/p>\n<p class=\"autor2\">\n<hr>\n<h2>MALAYSIA<\/h2>\n<hr>\n<p>O mein Gott! Ich bin schockiert und ersch\u00fcttert durch diese Nachricht, gerade in dieser kritischen Zeit der globalen Krisen. Bitte \u00fcbermitteln Sie Helga, ihrer Familie und dem gesamten&nbsp;<i>EIR<\/i>-Team mein tiefstes Mitgef\u00fchl. Seine Weisheit wird mit Sicherheit weiterleben, aber seinen Mut, seinen unerm\u00fcdlichen Geist und seine St\u00e4rke wird man schmerzlich vermissen. Die Geschichte wird ihn als einen Giganten betrachten, der in allen wichtigen Fragen der letzten f\u00fcnf Jahrzehnte oder l\u00e4nger weit \u00fcber seinen Zeitgenossen stand. Lyndon hatte einen gewaltigen Einflu\u00df auf meine K\u00e4mpfe, und seine und Ihre ungerechtfertigte Inhaftierung war das geistige Vorbild, das ich in den kritischen Tagen annahm und nachahmte, als ich selbst zu Unrecht als Terrorist inhaftiert war und in einen Hungerstreik trat. Diese Last wurde mir leichter, wenn ich daran dachte, da\u00df das, was Lyndon und Sie im Gef\u00e4ngnis durchmachten, f\u00fcr Ihre Menschlichkeit und W\u00fcrde tausendmal schlimmer und grausamer war. Ich danke Ihnen und Lyndon f\u00fcr diese Inspiration.<\/p>\n<p>Mir fehlen die Worte. Dieser Nachruf ist daher das Beste, was ich momentan tun kann, da es einfach zu viel ist, die Nachricht seines Todes zu verdauen. Ich bitte um Nachsicht f\u00fcr meine Unzul\u00e4nglichkeit und Auslassungen.<\/p>\n<p>Wie immer der Ihre,<\/p>\n<p class=\"autor2\"><strong>Matthias Chang<\/strong>, Anwalt, ehemaliger Berater von Premierminister Mahathir Bin Mohamad<br \/>\nMalaysia<\/p>\n<p class=\"autor2\">\n<hr>\n<h2>PHILIPPINEN<\/h2>\n<hr>\n<p>Heute schlie\u00dft sich die LaRouche-Gesellschaft der Philippinen Millionen Menschen in aller Welt an, die den Verlust eines wahrhaft gro\u00dfen Menschen betrauern. Lyndon LaRouche ist Gottes Geschenk an den modernen Menschen, der intelligenteste und moralisch mutigste Mensch, den zu treffen ich jemals in meinem ganzen Leben das Privileg hatte. Wie bei vielen anderen gro\u00dfen Menschen der Vergangenheit wird die Gr\u00f6\u00dfe seines Beitrags zur Menschheit, seine wahre Gr\u00f6\u00dfe, erst nach seinem Tod weltweit erkannt werden.<\/p>\n<p>An seinem Genie Anteil zu haben, wenn er seine Zeitgenossen das Denken lehrte, wie man Wahrheiten erkennt, wie man die Geschichte studiert, wie die Zukunft die Gegenwart bestimmt, da\u00df wir Menschen unsterbliche Wesen sind, die nach Seinem Ebenbild geschaffen sind, und wie wichtig es ist, alles, was wir wissen, mit unseren Mitmenschen im Geist der Agap\u00e9, der N\u00e4chstenliebe, zu teilen, damit jeder von uns den wahren Grund entdecken kann, warum Gott uns \u00fcberhaupt geschaffen hat.<\/p>\n<p>Lyndon LaRouche hat seine k\u00f6rperliche Existenz hinter sich gelassen, aber er lebt weiter, durch uns, wenn wir seine Ideen als unsere eigenen teilen, mit der gleichen selbstlosen Absicht, die Qualit\u00e4t des Lebens aller Menschen auf diesem Planeten zu verbessern.<\/p>\n<p>Ich danke Gott f\u00fcr Lyndon LaRouche. Wir beten, da\u00df der moderne Mensch genug von ihm gelernt hat, um sich nicht selbst zu zerst\u00f6ren.<\/p>\n<p>Ruhe in Frieden, Lyn, in Gottes ewiger Umarmung.<\/p>\n<p class=\"autor2\"><strong>Antonio \u201eButch\u201c Valdes<\/strong>, Bewegung zur Rettung der Nation, Nationalgarde der B\u00fcrger, Katipunan ng Demogratikong Pilipino (KDP),<br \/>\nManila, Philippinen<\/p>\n<p class=\"autor2\">\n<p class=\"autor2\">\n<hr>\n<h2>S\u00dcDAFRIKA<\/h2>\n<hr>\n<p>Der Tod unseres Anf\u00fchrers, Herrn Lyndon LaRouche, hat uns in tiefer Trauer und Tr\u00fcbsal hinterlassen. Wir sind in der schw\u00e4chsten Stunde unseres Geistes, aber gleichzeitig ziehen wir St\u00e4rke daraus, da\u00df wir ihn als F\u00fchrung hatten. Wir werden das Kreuz weitertragen.<\/p>\n<p><i>Immer vorw\u00e4rts, niemals zur\u00fcck.<\/i><\/p>\n<p>Ich erfuhr von Lyndon LaRouches Werken, als er im Gef\u00e4ngnis war. Das zeigt, da\u00df nicht einmal das Gef\u00e4ngnis ihn zum Schweigen bringen konnte. Zwei unserer Mitglieder aus S\u00fcdafrika besuchten ihn im Gef\u00e4ngnis. Sogar das Britische Empire konnte seinen Geist nicht brechen. Ich traf ihn sp\u00e4ter in Deutschland, 2007.<\/p>\n<p>\u201eHelden auf dem Schlachtfeld, Feiglinge in der Heimat. Ich habe das gesehen, und es emp\u00f6rte mich.\u201c So antwortete Lyn auf die Frage eines Afroamerikaners, der ausgegrenzt wurde, weil er mit Lyn verb\u00fcndet war. Sich mit Lyndon LaRouche und seinen Ideen zu verb\u00fcnden, ist gef\u00e4hrlich. Er ging durch sein Gethsemane und \u00fcberlebte, um den Kampf gegen die \u00fcble Oligarchie fortzusetzen.<\/p>\n<p>Lyn mag von uns gegangen sein, aber er hat uns vieles gelehrt, damit wir in der Lage sind, weiterzuk\u00e4mpfen. Der Kampf f\u00fcr die Menschheit geht weiter. Lyn, der die Menschheit liebte, hat wirklich den Geist der Menschheit in uns eingepflanzt. Er liebte die gesamte Menschheit, die Afrikaner eingeschlossen. Er war \u201efarbenblind\u201c. Sein Streben war: \u201eWarum sollte der erste Mensch auf dem Mars nicht eine afrikanische Frau sein?\u201c<\/p>\n<p>Man wird niemals vergessen, wie er ein Schlaglicht auf Afrika richtete \u2013 wegen der Morde in Ruanda und Burundi, f\u00fcr den Lagos-Aktionsplan, Transaqua und die friedliche Nutzung der Kernenergie in Afrika. Er war afrikanischer als die Afrikaner, k\u00f6nnte man sagen.<\/p>\n<p>Mit 96 Jahren hat er die H\u00f6chstpunktzahl erreicht. Sein Sch\u00f6pfer hat ihn zu sich gerufen, weil er seine Pr\u00fcfung bestanden hat. Wir B-Sch\u00fcler, die nicht so helle sind, m\u00fcssen noch weiter arbeiten. Wir werden weiter arbeiten, bis auch wir unsere Pr\u00fcfung bestanden haben. Arbeiten wir hart daf\u00fcr, das zu erreichen, was Lyn sein ganzes Leben lang getan hat.<\/p>\n<p>Ich sp\u00fcre Lyns Unsterblichkeit. Es war wirklich ein wohlgenutztes Talent.<\/p>\n<p>Im Namen Afrikas: M\u00f6ge seine Seele in Frieden ruhen. Er hat seine Fu\u00dfspur im Sand der Zeit hinterlassen.<\/p>\n<p>(Die LaRouche-Bewegung S\u00fcdafrikas wird eine Gedenkzeremonie veranstalten.)<\/p>\n<p class=\"autor2\"><strong>Ramasimong Tsokolibane<\/strong>, Anf\u00fchrer der LaRouche-Bewegung S\u00fcdafrikas<\/p>\n<p class=\"autor2\">\n<hr>\n<h2>THAILAND<\/h2>\n<hr>\n<p>Ich habe mit sehr viel Schmerz vom Ableben Lyndon LaRouches geh\u00f6rt, die Welt verlor das gro\u00dfartigste Genie, welches sie jemals gekannt hat. Lyn hat einen enormen Beitrag zur Entwicklung des Kra-Kanal-Projektes geleistet. Er kam wiederholt nach Thailand, um dieses Projekt, welches jetzt als Teil der chinesischen Belt and Road Initiative betrachtet wird und dessen Bau bald beginnen soll, zu unterst\u00fctzten.<\/p>\n<p>Was mich und Sophie an Lyn beeindruckt hat, war, da\u00df er derjenige war, der uns gelehrt hat, da\u00df Kunst und Wissenschaft ein und dieselbe Sache sind. Diese Idee \u00f6ffnet die T\u00fcr zur Weisheit, zur Sch\u00f6nheit, zu koh\u00e4rentem und wissenschaftlichem Denken. Die Menschen haben soviel verlernt.<\/p>\n<p>Sophie und ich m\u00f6chten an dieser Stelle Helga Zepp-LaRouche zum Ableben von Lyndon LaRouche, dem Weltgenius aller Zeiten, unser tiefstes Mitgef\u00fchl aussprechen.<\/p>\n<p class=\"autor2\"><strong>Pakdee und Sophie Tanapura<\/strong>, Vork\u00e4mpfer f\u00fcr eine Entwicklungspolitik,<br \/>\nBangkok, Thailand<\/p>\n<p class=\"autor2\">\n<hr>\n<h2>UKRAINE<\/h2>\n<hr>\n<p>Lyndon LaRouche, der herausragende Gelehrte, \u00d6konom und Humanist von globaler Bedeutung, ist in seinem 97. Lebensjahr verstorben.<\/p>\n<p>Es gibt nicht viele Menschen auf der Welt, deren Arbeit weltweit anerkannt wird. Lyndon LaRouche, der amerikanische \u00d6konom, Politiker, Staatsmann und Gr\u00fcnder mehrerer Organisationen, aus denen sich die Bewegung zusammensetzte, die seinen Namen tr\u00e4gt, hat seinen Platz unter ihnen verdient.<\/p>\n<p>Lyndon LaRouche ist als Autor der Theorie der \u201ephysischen \u00d6konomie\u201c, als Gegensatz zu monetaristischen Vorstellungen der Weltregierung, in die Geschichte eingegangen. Er hat das Erbe von Gottfried Leibniz, der die physikalische \u00d6konomie als Wissenschaft gegr\u00fcndet hatte, sowie die Arbeiten von Benjamin Franklin und Alexander Hamilton kreativ weiterentwickelt.<\/p>\n<p>LaRouche war ein unerm\u00fcdlicher K\u00e4mpfer gegen die Politik des IWF, der WTO und der Weltbank, und er entlarvte ihr wahres Wesen als Institutionen der Globalisierung, die die Volkswirtschaften ruinieren und somit eine echte nationale Souver\u00e4nit\u00e4t zerst\u00f6ren. Er hatte gro\u00dfe Achtung f\u00fcr den US-Pr\u00e4sidenten Abraham Lincoln (und starb an dessen Geburtstag am 12. Februar) als Vertreter der Interessen des gesamten amerikanischen Volkes. Gleichzeitig sparte LaRouche nicht mit seiner Kritik an der Plejade der zeitgen\u00f6ssischen amerikanischen Pr\u00e4sidenten, die er als Marionetten internationaler Seilschaften hinter den Kulissen betrachtete, die in den USA wie auch in der ganzen Welt Unrecht, Konflikte und Kriege hervorgebracht haben.<\/p>\n<p>Lyndon LaRouche kandidierte acht Mal (von 1976 bis 2004) f\u00fcr das amerikanische Pr\u00e4sidentenamt, um f\u00fcr die Umsetzung seiner \u00dcberzeugungen und Ideen zu werben. Verst\u00e4ndlicherweise versuchten die Beh\u00f6rden, ihn als einen f\u00fcr sie nutzlosen Politiker zu diskreditieren und ihn ins Gef\u00e4ngnis zu stecken. So wurde LaRouche 1989 wegen erdichteter Betrugsvorw\u00fcrfe zu 15 Jahren Haft verurteilt. Seine Freilassung erfolgte jedoch schon nach f\u00fcnf Jahren, nachdem Hunderttausende von Wissenschaftlern, Politikern, Staatsm\u00e4nnern und Pers\u00f6nlichkeiten aus allen Kontinenten Lyn (wie Lyndon LaRouche von seinen Anh\u00e4ngern genannt wird) verteidigt hatten. Wladimir Romanowitsch Martschenko und ich haben als Volksdeputierte der Ukraine in der 2. Legislaturperiode des Obersten Rada, als wir Lyn noch nicht pers\u00f6nlich getroffen hatten, aber von seiner Arbeit wu\u00dften und seine Lehren bekannt machten, eine Petition zu seiner Verteidigung unterzeichnet.<\/p>\n<p>Der fr\u00fchere US-Justizminister Ramsey Clark hat als LaRouches Rechtsanwalt erkl\u00e4rt, dieser Fall sei ein beispielloser Machtmi\u00dfbrauch durch die US-Regierung gewesen, um zu versuchen, die LaRouche-Organisation kaputtzumachen.<\/p>\n<p>Helga Zepp-LaRouche, die Lyn heiratete, war eine f\u00fchrende Aktivistin in der deutschen Bewegung der LaRouche-Bewegung. 1984 gr\u00fcndete sie, inspiriert durch seine Ideen und Unterst\u00fctzung, das Schiller-Institut. Mittlerweile gibt es auf allen Kontinenten Niederlassungen des Instituts und Aktivisten der LaRouche-Bewegung, die eine intellektuelle Elite bilden, die den Sprachrohren der etablierten Weltordnung entgegensteht.<\/p>\n<p>Zu den herausragenden wissenschaftlichen Vorhersagen LaRouches z\u00e4hlen seine Prognose der Umw\u00e4lzungen im W\u00e4hrungs- und Kreditsystem, die sich aus dem Zusammenbruch des Bretton-Woods-Systems ergeben w\u00fcrden, die Prognose der bevorstehenden Weltwirtschaftskrise von 2007 sowie 2010 die Prognose des unaufhaltsamen Zusammenbruchs des Finanzsystems als Folge der spekulativen Finanzblasen (Derivate).<\/p>\n<p>Ich hatte das gro\u00dfe Gl\u00fcck, Lyn pers\u00f6nlich kennenzulernen. Ich war auf seine Anh\u00e4nger aufmerksam geworden, weil ich im April 1994 als Doktorarbeit in Wirtschaftswissenschaften eine gr\u00fcndliche Kritik an den nach den Vorgaben des IWF durchgef\u00fchrten Reformen verfa\u00dft hatte. Schon im Februar 1995 flogen Wladimir Martschenko und ich auf Einladung LaRouches (der inzwischen aus dem Gef\u00e4ngnis entlassen worden war) zu einer Konferenz der LaRouche-Bewegung in die USA. Die mehr als tausend Teilnehmer dieser Konferenz waren eine starke Kraft von K\u00e4mpfern gegen den \u201eFinanzfaschismus\u201c des IWF &#8211; so definierte LaRouche das Wesen der Operationen des IWF. Ich war gleichzeitig schockiert und inspiriert. Ich war \u00fcberzeugt, da\u00df auch die Ukraine vor einer solchen Versklavung gerettet werden k\u00f6nnte. Der Fairne\u00df halber sei angemerkt, da\u00df ich schon fr\u00fcher versucht hatte, die Katastrophe zu verhindern, indem ich versuchte, Vertretern der Sozialistischen Partei (zu deren f\u00fchrenden Mitgliedern ich seit 1991 geh\u00f6rte) &#8211; Parlamentspr\u00e4sident Moros [Vorsitzender der Sozialistischen Partei] und den Abgeordneten der Mehrheitsgruppe 239 &#8211; die wahre Natur des IWF zu erkl\u00e4ren. Sie haben nicht auf mich zugeh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Dann beschlossen Martschenko und ich, die LaRouche-Leute (und Lyn selbst zusammen mit Helga) in die Ukraine einzuladen. Im Fr\u00fchjahr 1995 kamen die f\u00fchrenden LaRouche-Aktivisten Michael Vitt (Deutschland) und Dennis Small (USA). Wir organisierten f\u00fcr sie Treffen mit dem Politischen Rat der Sozialistischen Partei und den Sozialistischen Abgeordneten. Im Fr\u00fchsommer 1995 kamen Lyndon LaRouche und Helga. Wir haben f\u00fcr sie ein Treffen mit Alexander Moros organisiert. Lyn lieferte verheerende Argumente gegen den IWF.<\/p>\n<p>Und alles ohne Erfolg! Die Bibel sagt uns weise, man solle keine Perlen vor die S\u00e4ue werfen. Zu dieser Zeit lag alles in den H\u00e4nden von Moros und der kommunistisch-sozialistischen Mehrheit im Parlament. Es w\u00e4re noch m\u00f6glich gewesen, unser Land zu retten. Wir h\u00e4tten den IWF sofort verlassen und die \u201eGrundlagen der Innen- und Au\u00dfenpolitik\u201c umsetzen sollen, die eine Gruppe ukrainischer Wissenschaftler unter meiner Leitung entworfen hatten. Das Parlament unterst\u00fctzte dieses Dokument am 15. Juni 1994. Es war die Grundlage f\u00fcr die Umsetzung des \u201eWirtschaftsprogramms zur Verh\u00fctung einer nationalen Katastrophe\u201c, das ebenfalls von der von mir angef\u00fchrten Gruppe ukrainischer Wissenschaftler entworfen wurde und das ich am 11. Oktober 1995 in der Obersten Rada vorgestellt hatte.<\/p>\n<p>Alles h\u00e4tte anders werden k\u00f6nnen! Aber damals beschlossen alle diese Morose, sich nicht nur mir, sondern auch dem gro\u00dfen LaRouche gegen\u00fcber taub zu stellen. Und dann schwatzten und zeterten sie weiter ihren Unsinn und kandidierten immer wieder f\u00fcr die Pr\u00e4sidentschaft der Ukraine.<\/p>\n<p>LaRouche hat versucht, die Ukraine zu retten. Er hat versucht, den ganzen Planeten zu retten. Er kritisierte erbarmungslos die \u201eGr\u00fcnen\u201c (und zeigte ihre Verbundenheit mit der Weltoligarchie), er verteidigte die Vorteile der Atomkraft als notwendige Voraussetzung f\u00fcr den technischen Fortschritt und legte (lange vor China) erstaunliche Ideen zur Schaffung internationaler Transportkorridore vor, dazu Ideen zur Organisation von Fl\u00fcgen zum Mars und zur Erschlie\u00dfung neuer Energiequellen. Er verbreitete die Idee, den \u201eKrieg der Sterne\u201c zur Verteidigung unseres Planeten gegen kosmische Katastrophen einzusetzen. Faktisch wurden LaRouches diesbez\u00fcgliche Ideen auf den Kopf gestellt durch die Vorstellung, Erdlinge aus dem Weltall zu vernichten. Und Lyndon LaRouche hat in seinem langen Leben noch viel, viel mehr vorgeschlagen.<\/p>\n<p>Wladimir Martschenko und ich besuchten Lyn zuhause in den USA und in Helgas Haus in Deutschland (sie haben seit \u00fcber 40 Jahren zwei Wohnungen) und nahmen an vielen von ihnen organisierten Konferenzen teil. Und immer (immer!) waren die Treffen mit Lyn und Helga gro\u00dfartige Ereignisse in meinem Leben, die mir enorm viel Energie gaben, um den so schwierigen, gef\u00e4hrlichen und so anstrengenden Kampf zur Rettung der Ukraine vor der Versklavung durch die Weltregierung und gegen die Verarmung und physische Zerst\u00f6rung unseres Volkes fortzusetzen.<\/p>\n<p>Das letzte Mal, als wir uns mit Lyn und Helga trafen, war im November 2017 auf einer Konferenz des Schiller-Instituts in Deutschland. Jetzt ist Helga alleine&#8230; Ich dr\u00fccke ihr mein aufrichtiges Beileid zu diesem irreparablen Verlust aus.<\/p>\n<p>Vielen Dank Dir, unserem gro\u00dfartigen Lyn! Du hast ein langes und au\u00dferordentlich lebhaftes und erf\u00fclltes Leben gelebt. Die Menschheit wird Dich nicht vergessen! Und die drohende Weltkatastrophe, die hundertmal zerst\u00f6rerischer sein wird als alle vorangegangenen Umbr\u00fcche, wird die Menschen zwangsl\u00e4ufig dazu bringen, die Ideen von Lyndon LaRouche zu erkennen und umzusetzen.<\/p>\n<p>Die LaRouche-Bewegung ist nicht aufzuhalten!<\/p>\n<p>P.S. Am 14. Februar 2019 veranstalteten die Progressiven Sozialisten des Kiewer Stadtverbands der PSPU bei ihrem Parteitag eine Schweigeminute zum Gedenken an Lyndon LaRouche.<\/p>\n<p><strong>Natalja Witrenko<\/strong>,<strong>&nbsp;<\/strong>Doktor der Wirtschaftswissenschaften<br \/>\nVorsitzende der Progressiven Sozialistischen Partei der Ukraine, Abgeordnete in der zweiten und dritten Legislaturperiode des Obersten Rada (1995 &#8211; 2002)<br \/>\nKiev, Ukraine<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr>\n<h2>JEMEN<\/h2>\n<hr>\n<p>W\u00e4hrend wir mit Ihnen \u00fcber den Verlust Ihres Ehemanns und Weggef\u00e4hrten trauern, erinnern wir uns hier im Jemen mit Dankbarkeit an Lyndon LaRouches Haltung, angesichts des barbarischen Angriffs auf unser Land die gerechte Sache unserer Nation zu verteidigen, und an seinen Eifer, vorauszusehen, wie unser Jemen, eingebettet in LaRouches Konzepte der wirtschaftlichen Entwicklung und des Fortschritts \u2013 die von den BRICS \u00fcbernommen wurden \u2013 in Frieden und Sicherheit gedeihen w\u00fcrde. Unser Trost ist, da\u00df<a name=\"_GoBack\"><\/a>&nbsp;Lyndon LaRouche in unserem Land durch seinen wunderbaren Einflu\u00df, den er auf die Charakterbildung der BRICS-Jugendgruppe hier hatte, in herzlichster Erinnerung bleiben wird.<\/p>\n<p class=\"autor2\"><strong>Seine Exzellenz Ingenieur Hisham Sharaf<\/strong>, Minister f\u00fcr Ausw\u00e4rtige Angelegenheiten Jemens, Sanaa, Jemen<\/p>\n<p class=\"autor2\">\n<hr>\n<p>Liebste Frau Helga LaRouche, bitte nehmen Sie das aufrichtige Beileid zum gro\u00dfen Verlust Lyndon LaRouches entgegen von allen seinen jemenitischen Freunden, einer gro\u00dfen Anzahl von Jugendlichen und Kindern, Sch\u00fclern der Model Language School, die seine Herangehensweise f\u00fcr den Fortschritt der BRICS-Nationen studieren.<\/p>\n<p>Zusammen mit meiner Frau, meinem Sohn und meiner Tochter senden wir Ihnen entlang der historischen jemenitischen \u201eWeihrauch- und Gew\u00fcrzstra\u00dfe\u201c diese Botschaft, nachdem wir viele Nachrichten von hohen Beamten in Jemen, allen voran Seiner Exzellenz Hisham Sharaf, Minister f\u00fcr ausw\u00e4rtige Angelegenheiten, und Seiner Exzellenz Ing. Khaled Sharaf Al-Deen, Vorsitzender der Allgemeinen Jemenitischen Investitionsbeh\u00f6rde, erhalten haben.<\/p>\n<p>Lyndon LaRouche war die Quelle der Inspiration f\u00fcr uns und unsere Jugend. Ich h\u00e4tte mir gew\u00fcnscht, da\u00df ich oder ein anderes Mitglied meines Jugendkabinetts die M\u00f6glichkeit gehabt h\u00e4tten, ihn w\u00e4hrend der letzten vier Jahre zu besuchen. Aber die barbarischen Angriffe der saudischen Koalition auf Jemen haben uns daran gehindert, diejenigen zu sehen, die wir lieben.<\/p>\n<p>Ich habe sehr viel von Herrn LaRouche gelernt. In unseren Gedanken, Taten und Material ist er immer bei uns \u2013 besonders in unserem Bericht \u201eOperation Felix\u201c, dem gl\u00fccklichen Wunder des jemenitischen Wiederaufbaus, der Verbindung zur Belt and Road Initiative und dem Logo unseres Kabinetts. Seine Gedanken haben uns alles gegeben, was wir brauchen \u2013 es kam von einem Mann an die ganze Menschheit.<\/p>\n<p>Vielen Dank f\u00fcr die \u201eArmee\u201c, die er uns hier im Jemen hinterlassen hat. Eine Armee f\u00fcr die Weltlandbr\u00fccke und ein polyglobales Universum, die Armee der Ideen!<\/p>\n<p>Ich wei\u00df, da\u00df keine Worte Ihren Verlust wettmachen k\u00f6nnen, aber alles, was ich f\u00fcr jetzt und die Ewigkeit sagen kann, ist: Sie sind die Ehefrau des Gewinners LaRouche und Ihre lebenslange Partnerschaft mit ihm war der Hauptgewinn.<\/p>\n<p class=\"autor2\"><strong>Fouad Als Ghaffari<\/strong>, Pr\u00e4sident des jemenitischen BRICS- und SDGs-Kabinetts Jemen<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachrufe auf Lyndon H. LaRouche erreichen uns aus der ganzen Welt. Im folgenden sehen Sie eine kleine Auswahl davon. &nbsp; Vereinigte Staaten von Amerika Gott segne ihn f\u00fcr seinen Mut angesichts von Unrecht und Leid. Richard Black Virginia State Senator Virginia, U.S.A. &nbsp; Wenn Sie&hellip;<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on get_the_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on get_the_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":28,"featured_media":52412,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"no","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[37,467],"tags":[],"class_list":["post-52458","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein-de","category-coverage-de"],"featured_image_src":"https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/lhl-1970s.jpg","author_info":{"display_name":"Leona Meyer-Kasai","author_link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/author\/leona\/"},"modified_by":"madeleine","cc_featured_image_caption":{"caption_text":"","source_text":"","source_url":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/52458","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/28"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=52458"}],"version-history":[{"count":20,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/52458\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":64670,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/52458\/revisions\/64670"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/52412"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=52458"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=52458"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=52458"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}