{"id":51648,"date":"2019-01-26T09:47:31","date_gmt":"2019-01-26T08:47:31","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/blog\/2019\/01\/26\/switzerland-clearly-opts-for-new-silk-road\/"},"modified":"2019-01-29T21:19:32","modified_gmt":"2019-01-29T20:19:32","slug":"switzerland-clearly-opts-for-new-silk-road","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2019\/01\/26\/switzerland-clearly-opts-for-new-silk-road\/","title":{"rendered":"Die Schweiz w\u00e4hlt die Neue Seidenstra\u00dfe"},"content":{"rendered":"<p>Am Vorabend des Weltwirtschaftsforums in Davos traf Ueli Maurer, der Bundespr\u00e4sident der Schweiz, mit dem Vizepr\u00e4sidenten Chinas Wang Qishan zusammen und sprach sich dabei eindeutig f\u00fcr die Neue Seidenstra\u00dfe aus, die viele Vorteile f\u00fcr die schweizerische Wirtschaft biete. Die Schweiz halte nichts von Einschr\u00e4nkungen chinesischer Investoren, schlie\u00dflich habe die Schweizer Wirtschaft in der Vergangenheit stark davon profitiert, da\u00df andere L\u00e4nder ihrem Engagement offen gegen\u00fcber gestanden haben, und die Schweizer h\u00e4tten keine Angst vor den Chinesen, sagte Maurer, der im April zu einem Staatsbesuch nach China fahren und ein weitreichendes neues Abkommen \u00fcber die wirtschaftliche und politische Zusammenarbeit beider L\u00e4nder unterzeichnen wird.<\/p>\n<p>Wang Qishan, selbst Historiker, erwies sich w\u00e4hrend seines Besuchs als sehr interessiert an der Geschichte der Schweiz und machte einen Abstecher zur Habsburg im Aargau. Dort wurde im Mittelalter Geschichte gemacht, als sich das B\u00fcndnis der Kantone der Schweiz vom Habsburger Kaiser lossagte und vor mehr als 700 Jahren ihren eigenen Staat begr\u00fcndete. Der Landammann des Aargaus, Urs Hofmann, empfing den Gast aus China und gab ihm einen \u00dcberblick dar\u00fcber, wie sich das Weltreich der Habsburger ab dem Jahr 1020 von dieser Burg aus in alle Himmelsrichtungen ausdehnte und dabei auch enge Beziehungen zum chinesischen Kaiserreich entwickelte: \u00abBis Macao sind es 9210 Kilometer&#8230; Die Verbindungen gehen auf die Gr\u00fcndung der \u00f6sterreichisch-ostindischen Kompanie zur\u00fcck, die mit Handelsprivilegien ausgestattet wurde. Sie brachte den \u00f6sterreichisch-chinesischen Handel mit Seide, Porzellan und Tee zum Florieren. In der Bl\u00fctezeit der Habsburger ging die Sonne im ganzen Reich nie unter \u2013 dasselbe galt auch f\u00fcr die historische Seidenstra\u00dfe zwischen China und Europa. Und genau diese Seidenstra\u00dfe soll mit der \u2039Belt and Road\u203a-Initiative wiederbelebt werden.\u00bb<\/p>\n<p>Wang Qishan dr\u00fcckte aus, dies sei auch die Hoffnung Chinas, und w\u00fcrdigte die Bedeutung von kulturellen Beziehungen zwischen L\u00e4ndern und V\u00f6lkern: \u00abEin gemeinsames Verst\u00e4ndnis der Geschichte erm\u00f6glicht Verst\u00e4ndigung auch in anderen Bereichen.\u00bb<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Vorabend des Weltwirtschaftsforums in Davos traf Ueli Maurer, der Bundespr\u00e4sident der Schweiz, mit dem Vizepr\u00e4sidenten Chinas Wang Qishan zusammen und sprach sich dabei eindeutig f\u00fcr die Neue Seidenstra\u00dfe aus, die viele Vorteile f\u00fcr die schweizerische Wirtschaft biete. 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