{"id":49774,"date":"2018-11-13T10:52:55","date_gmt":"2018-11-13T09:52:55","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/blog\/2018\/11\/13\/schiller-representative-presents-eurasia-canal-belt-and-road-to-shipowners-in-athens\/"},"modified":"2018-11-21T09:31:48","modified_gmt":"2018-11-21T08:31:48","slug":"schiller-representative-presents-eurasia-canal-belt-and-road-to-shipowners-in-athens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2018\/11\/13\/schiller-representative-presents-eurasia-canal-belt-and-road-to-shipowners-in-athens\/","title":{"rendered":"Neue Seidenstra\u00dfe und Eurasienkanal vor Schiffseignern in Athen vorgestellt"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Neue Seidenstra\u00dfe und Eurasienkanal vor Schiffseignern in Athen vorgestelltDean Andromidas pr\u00e4sentierte am 8. November als Vertreter des Schiller-Instituts und der Nachrichtenagentur EIR vor dem Vorstand des Verbands der Kurzstreckenschiffseigner in Pir\u00e4us\/Athen den Vorschlag f\u00fcr den Bau des Eurasienkanals zur Verbindung des Schwarzen Meers und des Kaspischen Meers im Rahmen der G\u00fcrtel- und Stra\u00dfen-Initiative, und beantwortete im Anschlu\u00df an seinen 20-min\u00fctigen Vortrag Fragen der Anwesenden.<br \/>\nDer Eurasienkanal wurde urspr\u00fcnglich 2007 vom kasachischen Pr\u00e4sidenten Nursultan Nasarbajew und dem russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin vorgeschlagen. Das Projekt sieht den Bau eines 750 km langen, betonierten Kanals entlang der Manytsch-Senke n\u00f6rdlich des Kaukasus vor. Der Kanal h\u00e4tte f\u00fcnf Schleusen und w\u00fcrde erstmals Schiffen mit einer Tragf\u00e4higkeit bis zu 35.000 DWT1 den Zugang zum Kaspischen Meer erm\u00f6glichen.<br \/>\nNach Studien des chinesischen Unternehmens Sinohydro k\u00f6nnte das Frachtvolumen auf dem Kanal bis zu 120 Mio. t j\u00e4hrlich erreichen, darunter auch Erd\u00f6l und Erdgas aus der Region des Kaspischen Meers, wo etwa 6-10% der \u00d6lreserven der Welt liegen. Er k\u00f6nnte auch andere Massenfracht wie Getreide oder Erze transportieren. Der Containerverkehr aus China k\u00f6nnte 24-30 Mio. t j\u00e4hrlich erreichen. Im Vergleich dazu werden auf dem bestehenden Wolga-Don-Kanal, der nur f\u00fcr Schiffe bis 5000 DWT passierbar ist, lediglich 15 Mio. t Fracht transportiert.<br \/>\nDurch die \u00d6ffnung Zentralasiens f\u00fcr die Seeschiffahrt w\u00fcrde der Eurasienkanal einen neuen wirtschaftlichen Entwicklungskorridor schaffen, der sich von Lianyungang an der K\u00fcste des Gelben Meeres in China \u00fcber Urumqi in Chinas westlicher Provinz Xinjiang bis zum Hafen Aktau am Kaspischen Meer und von dort \u00fcber den Eurasienkanal zum Schwarzen Meer und zur \u00c4g\u00e4is direkt vor der griechischen \u201eHaust\u00fcr\u201c erstreckt. In den elf Staaten der Region leben insgesamt mehr als 1 Mrd. Menschen. Der Kanal w\u00e4re ein wichtiger Beitrag zur G\u00fcrtel- und Stra\u00dfen-Initiative mit den Wirtschaftsg\u00fcrteln der Seidenstra\u00dfe und der Maritimen Seidenstra\u00dfe des 21. Jahrhunderts, die Eurasien und Afrika wirtschaftlich integrieren.<br \/>\nDie anschlie\u00dfenden Fragen der Anwesenden zeigten ein reges Interesse f\u00fcr das Projekt. Viele der Teilnehmer, die schon jetzt in der Schiffahrt bis zum Kaspischen Meer und auf der Donau aktiv sind, erkannten schnell die Potentiale, die ein solcher Kanal er\u00f6ffnen w\u00fcrde. Man h\u00e4tte erwarten k\u00f6nnen, da\u00df Einw\u00e4nde wegen der Frage der Finanzierung des Projektes erhoben w\u00fcrden, aber das war nicht der Fall. Im Gegenteil, einer der Teilnehmer erkl\u00e4rte, die wirkliche Frage sei der Wille der beteiligten Nationen, das Projekt zu realisieren, dann finde sich auch das Geld. Er verwies auf China als Beispiel, das gewaltige Geldsummen f\u00fcr die Finanzierung seiner Infrastrukturprojekte mobilisiert, wenn es beschlossen hat, sie zu verwirklichen.<br \/>\nDean und Andrea Andromidas pr\u00e4sentierten die Ideen des Schiller-Instituts, die G\u00fcrtel- und Stra\u00dfen-Initiative und das Projekt des Eurasienkanals auch in einer Reihe privater Gespr\u00e4che mit hochrangigen Regierungsbeamten und f\u00fchrenden Vertretern des Transportsektors in Griechenland.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\n<p>1. = deadweight tons<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Neue Seidenstra\u00dfe und Eurasienkanal vor Schiffseignern in Athen vorgestelltDean Andromidas pr\u00e4sentierte am 8. 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