{"id":49583,"date":"2018-11-13T10:49:59","date_gmt":"2018-11-13T09:49:59","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/?p=49583\/"},"modified":"2018-11-13T10:49:59","modified_gmt":"2018-11-13T09:49:59","slug":"schiller-institut-stellt-franzosische-ausgabe-der-weltlandbrucken-studie-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2018\/11\/13\/schiller-institut-stellt-franzosische-ausgabe-der-weltlandbrucken-studie-vor\/","title":{"rendered":"Schiller-Institut stellt franz\u00f6sische Ausgabe der Weltlandbr\u00fccken-Studie vor"},"content":{"rendered":"<p>Das Schiller-Institut hat am 6.11. in Paris die franz\u00f6sische Ausgabe der Studie \u201eDie Neue<br \/>\nSeidenstra\u00dfe wird zur Weltlandbr\u00fccke\u201c vorgestellt. Die Studie hat den Titel \u201eNeue<br \/>\nSeidenstra\u00dfen, Weltlandbr\u00fccke &#8211; F\u00fcr ein Ende der Geopolitik\u201c. Unter den rund 100 G\u00e4sten<br \/>\nwaren Vertreter von zehn Botschaften aus Europa, Afrika und Asien, chinesischen und<br \/>\nrussischen Medien, strategische Analysten sowie afrikanische Aktivisten, die sich f\u00fcr die<br \/>\nPerspektive der Industrialisierung Afrikas interessieren.<br \/>\nDie Studie wird dazu beitragen, der negativen Propaganda \u00fcber die Neue Seidenstra\u00dfe<br \/>\nentgegenzuwirken, die von vielen Denkfabriken und Medien in Frankreich verbreitet wird,<br \/>\nnicht zuletzt den Franz\u00f6sischen Institut f\u00fcr Internationale Beziehungen (IFRI), das gerade<br \/>\neinen ziemlich feindseligen Bericht ver\u00f6ffentlicht hat. Die franz\u00f6sische Regierung ist zwar<br \/>\noffen f\u00fcr eine Beteiligung an der Belt &amp;amp; Road-Initiative, aber bisher gibt es nur kleine<br \/>\ngemeinsame Projekte im Bereich der K\u00fcnstlichen Intelligenz sowie ein paar<br \/>\nGemeinschaftsprojekte in Namibia und Kambodscha.<\/p>\n<p>Hauptrednerin der Veranstaltung war die Vorsitzende des Schiller-Instituts, Helga Zepp-<br \/>\nLaRouche, gefolgt von Vertretern des franz\u00f6sischen Schiller-Instituts. Sie erkl\u00e4rte, der<br \/>\nBericht des Schiller-Instituts mit seinen Entwicklungsprojekten f\u00fcr Afrika, den Nahen Osten<br \/>\nund die \u00fcbrige Welt biete L\u00f6sungen f\u00fcr fast alle gro\u00dfen Krisen der heutigen Zeit &#8211; wie die<br \/>\nGefahr eines Finanzkrachs, die Fl\u00fcchtlingskrise, die Handelskriege und die Frage von Krieg<br \/>\nund Frieden. Im gleichen Sinne biete die G\u00fcrtel- und Stra\u00dfen-Initiative, die auf dem Prinzip<br \/>\nder Win-Win-Kooperation beruhe, eine Alternative zur Geopolitik, die versucht, die<br \/>\nInteressen eines Landes oder einer Gruppe von L\u00e4ndern den \u00fcbrigen L\u00e4ndern aufzuzwingen.<br \/>\nSie zog eine Parallele zwischen Pr\u00e4sident Xi Jinpings Idee einer \u201ePrinzipiengemeinschaft f\u00fcr<br \/>\ndie Zukunft der Menschheit\u201c und der Philosophie des \u201eZusammenfallens der Gegens\u00e4tze\u201c des<br \/>\nNikolaus von Kues, der die Menschheit als das \u201eEine\u201c betrachtet, das von eine h\u00f6heren<br \/>\nOrdnung sei als die \u201eVielen\u201c.<br \/>\nOdile Mojon beschrieb dann die 40j\u00e4hrige historische Rolle von Lyndon LaRouche und Helga<br \/>\nZepp-LaRouche bei der Entwicklung der eurasischen Perspektive, vom Kampf der<br \/>\nBlockfreien Bewegung in den 1970er und 80er Jahren bis hin zur Entstehung der BRICS-<br \/>\nGruppe und Chinas Neuer Seidenstra\u00dfe. Karel Vereycken sprach \u00fcber die Geheimnisse des<br \/>\nchinesischen Entwicklungsmodells: Es habe nichts mit dem britischen Freihandel zu tun,<br \/>\nsondern um so mehr mit einer zentralisierten langfristigen Planung, die die M\u00e4rkte reguliert,<br \/>\nwie fr\u00fcher bei Roosevelts \u201eNew Deal\u201c und der \u201eIndikativen Planung\u201c in Frankreich.<br \/>\nS\u00e9bastien P\u00e9rimony beschrieb die schnellen Fortschritte bei der Industrialisierung Afrikas<br \/>\ninfolge der chinesischen Investitionen &#8211; was in Frankreich Panik ausgel\u00f6st habe, denn dessen<br \/>\nMarktanteil schrumpfte zwischen 2000 und 2017 von 11% auf 5,5%, w\u00e4hrend der chinesische<br \/>\nAnteil von 3% 2001 auf 18% im vergangenen Jahr anstieg. P\u00e9rimony widerlegte die<br \/>\nBehauptungen \u00fcber eine angebliche chinesische \u201eSchuldenfalle\u201c, die Chinas Initiativen<br \/>\ndiskreditieren sollen, und schlo\u00df mit der Pr\u00e4sentation einiger gro\u00dfer Infrastrukturprojekte, wie<br \/>\nder Transsahel-Eisenbahn (Noukchott-Ndjamena), die Frankreich eine hervorragende<br \/>\nM\u00f6glichkeit verschaffe, mit China in afrikanischen Entwicklungsprojekten zusammenzuarbeiten.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Schiller-Institut hat am 6.11. in Paris die franz\u00f6sische Ausgabe der Studie \u201eDie Neue Seidenstra\u00dfe wird zur Weltlandbr\u00fccke\u201c vorgestellt. Die Studie hat den Titel \u201eNeue Seidenstra\u00dfen, Weltlandbr\u00fccke &#8211; F\u00fcr ein Ende der Geopolitik\u201c. 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