{"id":48698,"date":"2018-09-28T15:04:32","date_gmt":"2018-09-28T13:04:32","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/?p=48698\/"},"modified":"2018-09-28T15:08:04","modified_gmt":"2018-09-28T13:08:04","slug":"horn-von-afrika-frieden-durch-entwicklung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2018\/09\/28\/horn-von-afrika-frieden-durch-entwicklung\/","title":{"rendered":"HORN VON AFRIKA &#8211; FRIEDEN DURCH ENTWICKLUNG"},"content":{"rendered":"<section id=\"title_breadcrumbs_bar\">\n<div class=\"container clearfix\">\n<div class=\"floatleft\">\n<h1 style=\"text-align: center;\"><\/h1>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<section class=\"dnd_section_dd page\">\n<div class=\"container\">\n<div class=\"region region-content\">\n<div id=\"block-system-main\" class=\"block block-system\">\n<div class=\"ds-2col node node-news view-mode-full clearfix\">\n<div class=\"group-left dnd_column_dd_span8\">\n<div class=\"field field-name-body field-type-text-with-summary field-label-hidden padding-top20 d7-font-body-size\">\n<div class=\"field-items\">\n<div class=\"field-item even\">\n<p>27.09.2018-Noch vor wenigen Monaten litten die Menschen am Horn von Afrika unter Krieg, Terrorismus und Piraterie. Jetzt aber haben sich die Nationen der Region &#8211; \u00c4thiopien, Eritrea, Dschibuti, Somalia und S\u00fcdsudan &#8211; unter dem Einflu\u00df der G\u00fcrtel- und Stra\u00dfen-Initiative (BRI) f\u00fcr einen Kurs f\u00fcr Frieden und Wohlstand entschieden. Die von China 2017 fertiggestellte Standardspurbahn vom Hafen Dschibuti nach Addis Abeba hat bewiesen, wie sehr die Region davon profitieren kann, wenn man anstelle von Konflikten auf gemeinsame Wirtschaftsentwicklung setzt.<\/p>\n<p>Staats- und Regierungschefs von Dschibuti, \u00c4thiopien, Somalia und S\u00fcdsudan nahmen am Gipfeltreffen des Forums f\u00fcr China-Afrika-Kooperation (FOCAC) am 3.-4.9. in Beijing teil und hatten Treffen mit Pr\u00e4sident Xi Jinping, auch Eritrea entsandte eine hochrangige Delegation. Gleich nach der R\u00fcckkehr reisten der \u00e4thiopische Ministerpr\u00e4sident Abiy Ahmed Ali und der somalische Pr\u00e4sident Mohamed Abdullahi \u201eFarmajo\u201c Mohamed am 6.9. nach Asmara zu einem Gipfeltreffen mit Eritreas Pr\u00e4sident Isaias Afewerki. Noch vor wenigen Monaten hatten diese Regierungen nicht einmal miteinander geredet. Sie unterzeichneten eine Vereinbarung \u00fcber umfassende Kooperation und koordinierte regionale Sicherheit und Frieden.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich verhandelten die Au\u00dfenminister der drei Staaten am 6.9. in Dschibuti \u00fcber den Grenzstreit zwischen Eritrea und Dschibuti, und dem Vernehmen gab es dabei Fortschritte.<\/p>\n<p>Die wichtigste treibende Kraft hinter den faszinierenden Ver\u00e4nderungen in der Region ist der \u00e4thiopische Ministerpr\u00e4sident Abiy, der nach seinem Amtsantritt in diesem Jahr die Beziehungen zu Eritrea nach fast zwei Jahrzehnten nichterkl\u00e4rtem Krieg normalisiert hat. Eritrea war fast schon ein gescheiterter Staat, sein gr\u00f6\u00dfter \u201eExport\u201c waren Migranten. Dank der erneuerten Verbindungen zu \u00c4thiopien und anderen L\u00e4ndern ist es nun ein fester Bestandteil der BRI. Seine beiden H\u00e4fen Assab und Massawa werden bald wichtige Zugangsh\u00e4fen f\u00fcr den Handel mit \u00c4thiopien, einem Land mit 100 Mio. Menschen, werden. Ein Symbol f\u00fcr diese Zukunftschancen war, da\u00df am 5.9. zum erstenmal seit 20 Jahren ein \u00e4thiopisches Handelsschiff in Massawa anlegte.<\/p>\n<p>Abiy er\u00f6ffnete in Asmara offiziell die Botschaft, besichtigte Assab und Massawa und nahm an der Wieder\u00f6ffnung eines der beiden Grenz\u00fcberg\u00e4nge teil, die 20 Jahre lang geschlossen waren.<\/p>\n<p>Im S\u00fcdsudan hat Pr\u00e4sident Salva Kiir vor einigen Wochen einen Auss\u00f6hnungsproze\u00df mit Oppositionsgruppen begonnen, die seit langem einen bewaffneten Kampf gegen die Regierung f\u00fchren. In seinem Treffen mit ihm am Rande des FOCAC bot Pr\u00e4sident Xi Chinas uneingeschr\u00e4nkte Unterst\u00fctzung bei diesem Auss\u00f6hnungsproze\u00df an. Wenn er Erfolg hat, wird dies die Integration des Landes mit den anderen Volkswirtschaften der Region erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Diese Entwicklungen tragen dazu bei, die Ziele der\u00a0<strong>Afrika Agenda 2063<\/strong>\u00a0zu verwirklichen: mit modernen Infrastrukturverbindungen (u.a. einem kontinentalen Hochgeschwindigkeitsbahnsystem), gro\u00dfen Wasser- und Elektrifizierungsprojekten (wie dem Grand Inga Damm), modernster Industrie und Landwirtschaft, der Entwicklung von Weltraumkapazit\u00e4ten, sollen endg\u00fcltig Armut, Hunger, Krankheiten \u00fcberwunden werden. Afrika wird, vor allem mit seiner schnell wachsenden, jungen Bev\u00f6lkerung eine hervorragende Rolle in der Weltwirtschaft spielen &#8211; ein Potential, das Pr\u00e4sident Xi Jinping beim k\u00fcrzlichen BRICS-Gipfeltreffen in Johannesburg besonders positiv hervorhob.<\/p>\n<p>Auch Deutschland w\u00e4re gut beraten, die kolonialistische\u00a0 Ideologie &#8222;angepa\u00dfter Technologie&#8220; von Kleinstprojekten endlich \u00fcber Bord zu werfen und sich an den anstehenden Gro\u00dfprojekten und der Entwicklung Afrikas zu beteiligen! Das wird auch der einzige Weg sein, Frieden zu schaffen und Probleme wie die Fl\u00fcchtlingskrise zu l\u00f6sen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>27.09.2018-Noch vor wenigen Monaten litten die Menschen am Horn von Afrika unter Krieg, Terrorismus und Piraterie. 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