{"id":47783,"date":"2018-08-15T16:59:14","date_gmt":"2018-08-15T14:59:14","guid":{"rendered":"https:\/\/schillerinstitute.com\/?p=47783\/"},"modified":"2018-08-15T16:59:14","modified_gmt":"2018-08-15T14:59:14","slug":"abkommen-uber-nutzung-des-kaspischen-meeres","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2018\/08\/15\/abkommen-uber-nutzung-des-kaspischen-meeres\/","title":{"rendered":"Abkommen \u00fcber Nutzung des Kaspischen Meeres"},"content":{"rendered":"<section class=\"dnd_section_dd page\">\n<div class=\"container\">\n<div class=\"region region-content\">\n<div id=\"block-system-main\" class=\"block block-system\">\n<div class=\"ds-2col node node-news view-mode-full  clearfix\">\n<div class=\"group-left dnd_column_dd_span8\">\n<div class=\"field field-name-post-date field-type-ds field-label-hidden\">\n<div class=\"field-items\">\n<div class=\"field-item even\">14\/08\/2018 -Nach mehr als 20 Jahre langen diplomatischen Bem\u00fchungen kamen die Pr\u00e4sidenten der f\u00fcnf Anliegerstaaten des Kaspischen Meeres &#8211; Ru\u00dfland, Irak, Kasachstan, Aserbaidschan und Turkmenistan &#8211; in der kasachischen Hafenstadt Aktau zusammen und einigten sich auf einen rechtlichen Rahmen f\u00fcr die gemeinsame Nutzung des gr\u00f6\u00dften Binnenmeeres der Welt, das an Asien und Europa grenzt und gro\u00dfe \u00d6l- und Gasvorkommen hat.<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"field field-name-body field-type-text-with-summary field-label-hidden padding-top20 d7-font-body-size\">\n<div class=\"field-items\">\n<div class=\"field-item even\">\n<p>Der gastgebende Pr\u00e4sident Nursultan Nasarbajew sagte vor der Unterzeichnung, die anwesenden Staatschefs seien \u201eTeilnehmer eines historischen Ereignisses&#8230; Wir k\u00f6nnen zugeben, da\u00df der Konsens \u00fcber den Status des Sees schwer und nicht unmittelbar zu erreichen war, die Gespr\u00e4che dauerten mehr als 20 Jahre und erforderten eine Menge gemeinsamer Anstrengungen der Parteien.\u201c<\/p>\n<p>Der iranische Pr\u00e4sident Hassan Rohani sagte: \u201eHeute haben wir einen sehr wichtigen Schritt getan, aber wir sollten erkennen, da\u00df es noch weitere wichtige Fragen gibt, die behandelt werden m\u00fcssen.\u201c<\/p>\n<p>Laut der Internetseite des Kreml sagte der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin in seiner Rede beim Gipfeltreffen: \u201eDie Unterzeichnung der Konvention er\u00f6ffnet eine<br \/>\nneue Phase in den Beziehungen der kaspischen Staaten, und sie erlaubt uns, Wohlstand zu sichern und gemeinsam f\u00fcr eine dynamische Entwicklung unserer Region zu sorgen.<\/p>\n<p>Es ist von wesentlicher Bedeutung darauf hinzuweisen, da\u00df die Konvention den f\u00fcnf Staaten exklusive und souver\u00e4ne Rechte f\u00fcr die Nutzung des Kaspischen Meeres erteilt, um eine verantwortliche Entwicklung anzustreben und seine Werte und andere Ressourcen zu nutzen, w\u00e4hrend sie gleichzeitig eine Regelung aller dringenden Fragen auf der Grundlage des Prinzips des Konsenses und der gegenseitigen Ber\u00fccksichtigung der Interessen der anderen sicherstellt, und dem Kaspischen Meer einen friedlichen Status gibt und sicherstellt, da\u00df Streitkr\u00e4fte von L\u00e4ndern au\u00dferhalb der Region nicht in der kaspischen Region pr\u00e4sent sind.\u201c<\/p>\n<p>Am 11. August er\u00f6ffnete Nasarbajew den gerade modernisierten Hafen Kuryk am Kaspischen Meer, von dem er hofft, da\u00df er Anschlu\u00df an Chinas massives Entwicklungsprojekt \u201eG\u00fcrtel und Stra\u00dfe\u201c erh\u00e4lt. Bei dieser Gelegenheit sagte der kasachische Pr\u00e4sident, Kasachstan investiere in solche Verkehrsumschlagspl\u00e4tze, um von dem Billionen-Dollar-Projekt zu profitieren, berichtete <i>News International<\/i>. Chinas Pr\u00e4sident Xi Jinping hatte das Projekt der Neuen Seidenstra\u00dfe im September 2013 in einer Rede in der kasachischen Hauptstadt Almaty angek\u00fcndigt.<\/p>\n<h6>Vereinbarung f\u00f6rdert \u201eG\u00fcrtel und Stra\u00dfe\u201c<\/h6>\n<p>Das Abkommen zwischen den f\u00fcnf Anliegerstaaten wird die Rolle der Region in der Seidenstra\u00dfen-Initiative st\u00e4rken. Neben der Vereinbarung, die eine milit\u00e4rische Pr\u00e4senz anderer Staaten in der Region verbietet und damit die Verpachtung von Milit\u00e4rst\u00fctzpunkten an ausl\u00e4ndische M\u00e4chte verhindert, wurden zus\u00e4tzliche Protokolle \u00fcber die Kooperation im Kampf gegen Terrorismus und Organisiertes Verbrechen sowie eine Vereinbarung zur Vermeidung von Zwischenf\u00e4llen im Kaspischen Meer unterzeichnet. Die f\u00fcnf Pr\u00e4sidenten unterzeichneten au\u00dferdem ein Abkommen \u00fcber Handel und wirtschaftliche Kooperation, und ein Abkommen \u00fcber die Kooperation im Verkehrssektor.<\/p>\n<p>Ru\u00dflands Pr\u00e4sident Putin hob in seiner Rede die Notwendigkeit hervor, den Verkehrssektor zu entwickeln, und sagte: \u201eDie Verkehrsverbindungen sind einer der wesentlichen Faktoren f\u00fcr die Sicherung nachhaltigen Wirtschaftswachstums und die St\u00e4rkung der Kooperation unserer L\u00e4nder.\u201c Ru\u00dfland verfolge eine Strategie zur Entwicklung der Seeh\u00e4fen im kaspischen Becken bis 2030, die den Ausbau eines Tiefwasserhafens bei Kaspiysk bis 2025 vorsieht. Dieser Hafen wird in der Lage sein, Frachtschiffe mit einer Nutzlast von 15.000-25.000 t zu bedienen.<\/p>\n<p>Kaspiysk liegt genau gegen\u00fcber vom kasachischen Hafen Kuryk. Seine Entwicklung als Tiefseehafen setzt die Entwicklung eines Ost-West-Korridors im Kontext der Seidenstra\u00dfen-Initiative. Au\u00dferdem ist der Ausbau eines Hafens f\u00fcr Schiffe mit bis zu 25.000 t Tragf\u00e4higkeit auch ein Signal, denn bisher haben die gr\u00f6\u00dften Schiffe auf dem Kaspischen Meer eine Tragf\u00e4higkeit von 10.000 t, entsprechend der Schiffsklassen, die auch auf der Wolga und im Netz der russischen Fl\u00fcsse und Kan\u00e4le verkehren k\u00f6nnen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>14\/08\/2018 -Nach mehr als 20 Jahre langen diplomatischen Bem\u00fchungen kamen die Pr\u00e4sidenten der f\u00fcnf Anliegerstaaten des Kaspischen Meeres &#8211; Ru\u00dfland, Irak, Kasachstan, Aserbaidschan und Turkmenistan &#8211; in der kasachischen Hafenstadt Aktau zusammen und einigten sich auf einen rechtlichen Rahmen f\u00fcr die gemeinsame Nutzung des gr\u00f6\u00dften&hellip;<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on get_the_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on get_the_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":26,"featured_media":47784,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[37],"tags":[],"class_list":["post-47783","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein-de"],"featured_image_src":"https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/aktau.jpg","author_info":{"display_name":"Jason Ross","author_link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/author\/jason\/"},"modified_by":null,"cc_featured_image_caption":{"caption_text":false,"source_text":false,"source_url":false},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/47783","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/26"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=47783"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/47783\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":47794,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/47783\/revisions\/47794"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/47784"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=47783"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=47783"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=47783"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}