{"id":46206,"date":"2018-03-09T14:32:32","date_gmt":"2018-03-09T13:32:32","guid":{"rendered":"http:\/\/newparadigm.schillerinstitute.com\/?p=46206\/"},"modified":"2018-03-09T14:35:32","modified_gmt":"2018-03-09T13:35:32","slug":"tschadsee-konferenz-unterstutzt-transaquaprojekt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2018\/03\/09\/tschadsee-konferenz-unterstutzt-transaquaprojekt\/","title":{"rendered":"Tschadsee-Konferenz unterst\u00fctzt Transaquaprojekt"},"content":{"rendered":"<p>6. M\u00e4rz 2018 \u2022 Wie Helga Zepp-LaRouche im Gespr\u00e4ch mit Mitarbeitern betonte, ist die erfolgreiche internationale Tschadseekonferenz, die vom 25.-28.2. in der nigerianischen Hauptstadt Abuja stattfand, ein gro\u00dfer Durchbruch f\u00fcr Afrika und die Welt. Damit ist das erste Gro\u00dfprojekt der Weltlandbr\u00fccke, f\u00fcr das sich das von Helga Zepp-LaRouche gegr\u00fcndete internationale Schiller-Institut seit \u00fcber 20 Jahren einsetzt, aktuell auf der Tagesordnung.<\/p>\n<p>Mit der Bef\u00fcrwortung durch acht afrikanische Staats- und Regierungschefs und die nun offizielle Unterst\u00fctzung der Machbarkeitsstudie durch die italienische Regierung bei der Konferenz ist das Transaqua-Projekt als beste Option zur L\u00f6sung der Tschadsee-Krise und f\u00fcr den Aufbau wichtiger Infrastruktur (Wassertransfer, Verkehr, Energie, Landwirtschaft) und als strategisches Ziel f\u00fcr den gesamten afrikanischen Kontinent anerkannt. Der italienische Botschafter in Nigeria, Stefano Pontesilli, gab bei der Konferenz bekannt, da\u00df die italienische Regierung 1,5 Mio.\u20ac f\u00fcr die Machbarkeitsstudie des italienischen Unternehmens Bonifica und des chinesischen Konzerns PowerChina bereitstellt. Dies kann ein Modellfall f\u00fcr k\u00fcnftige trilaterale Zusammenarbeit im Geiste der G\u00fcrtel- und Stra\u00dfen-Initiative sein.<\/p>\n<p>Transaqua &#8211; der Plan f\u00fcr die Wiederauff\u00fcllung des Tschadsees durch den Bau einer 2400 km langen Wasserstra\u00dfe vom Kongo-Becken zum Tschadsee, den Bonifica in den 1970er Jahren ausgearbeitet hatte &#8211; zog sich als ein roter Faden durch alle Konferenzsitzungen, die sich mit L\u00f6sungsm\u00f6glichkeiten und vielen weiteren Aspekten besch\u00e4ftigten, darunter die Sicherheit in der Tschadseeregion, wo die Terrorgruppe Boko Haram w\u00fctet.<\/p>\n<p>Claudio Celani von EIR begleitete die Bonifica-Delegation und Sebastian P\u00e9rimony vom franz\u00f6sischen Schiller-Institut nahm ebenfalls an der Konferenz teil. Dabei fand der neue Sonderbericht des Schiller-Instituts \u00fcber die Entwicklung S\u00fcdwestasiens und Afrikas gro\u00dfe Beachtung.<\/p>\n<p>Radio France Internationale (RFI) interviewte Claudio Celani von EIR w\u00e4hrend der Konferenz. In der Einleitung des Artikels hei\u00dft es: \u201eZu ehrgeizig, zu riskant, zu teuer? Es fehlt nicht an Gr\u00fcnden, dagegen zu sein, aber das Projekt zur Auff\u00fcllung des Tschadsees ist wieder da. Am Dienstag, 27.2. im nigerianischen Abuja war das titanische Vorhaben, die Wasser des Kongobeckens weiterzuleiten, in aller Munde, wie der italienische Analyst Claudio Celani berichtet.\u201c Celani: \u201eDie Menschen hier sind \u00fcberzeugt, da\u00df Wassertransfer der einzige Weg ist, den Tschadsee wiederzubeleben. Sie denken gro\u00df. Sie verstehen, da\u00df sie ein gro\u00dfes Projekt brauchen, Transaqua, das Gro\u00dfprojekt, das nicht nur bezweckt, Wasser von Punkt A nach Punkt B zu bringen, sondern auch, im Herzen Afrikas reale moderne Infrastruktur zu bauen.\u201c<\/p>\n<p>RFI weiter: \u201eTransaqua wird aus der Asche neu geboren. Das italienische Unternehmen Bonifica, der Urheber des Projekts, kooperiert jetzt mit dem chinesischen Unternehmen PowerChina. Die chinesische und die italienische Regierung werden eine gemeinsame Machbarkeitsstudie finanzieren. Der Chefingenieur von PowerChina ist hocherfreut \u00fcber diese Zusammenarbeit: ,Ich bin \u00fcberzeugt, wir stehen am Anfang einer neuen Kooperation. Wir freuen uns darauf, diese Kooperation zu beginnen.\u2019\u201c<\/p>\n<p>Die Nachrichtenagentur AFP berichtete in einer Meldung, die auf Franz\u00f6sisch und Englisch in vielen Medien erschien, unter der \u00dcberschrift: \u201eItalien, China schlagen L\u00f6sung f\u00fcr Wasserproblem des Tschadsees vor\u201c. Die Nachrichtenagentur zitiert den Exekutivsekret\u00e4r der Kommission f\u00fcr das Tschadeseebecken, Sanusi Abdullahi: \u201eWassertransfer zwischen den Flu\u00dfbecken ist keine Option, sondern eine Notwendigkeit. Wir sind mit der M\u00f6glichkeit konfrontiert, da\u00df der Tschadsee verschwindet, und das w\u00e4re katastrophal f\u00fcr den ganzen afrikanischen Kontinent.\u201c Auch der Technische Direktor von Bonifica, Franco Bocchetto, wird zitiert, \u201eder Anblick hunderter Ertrinkender im Mittelmeer\u201c, habe die italienische Regierung bewogen, das Projekt zu unterst\u00fctzen. \u201eIn den letzten Jahren hat sich die Lage schnell ver\u00e4ndert, und was in den 80er Jahren unm\u00f6glich schien, weckt jetzt Interesse.\u201c<\/p>\n<p>Die in London erscheinende Fachzeitschrift Global Construction Review illustrierte ihren Bericht \u00fcber die Konferenz in Abuja mit einer Landkarte des Schiller-Instituts zu dem Projekt. Es wird auf die Rede verwiesen, die Franco Persio Bocchetto von Bonifica in der Konferenz des Schiller-Instituts in Bad Soden im November 2017 zu dem Thema hielt, und darauf verlinkt. Siehe: <a href=\"https:\/\/schillerinstitute.com\/media\/italy-china-alliance-transaqua\/\">http:\/\/newparadigm.schillerinstitute.com\/media\/italy-china-alliance-transaqua\/<\/a><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>6. M\u00e4rz 2018 \u2022 Wie Helga Zepp-LaRouche im Gespr\u00e4ch mit Mitarbeitern betonte, ist die erfolgreiche internationale Tschadseekonferenz, die vom 25.-28.2. in der nigerianischen Hauptstadt Abuja stattfand, ein gro\u00dfer Durchbruch f\u00fcr Afrika und die Welt. Damit ist das erste Gro\u00dfprojekt der Weltlandbr\u00fccke, f\u00fcr das sich das&hellip;<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on get_the_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on get_the_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":26,"featured_media":46170,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[37,448,97,439],"tags":[],"class_list":["post-46206","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein-de","category-bri-de","category-die-weltlandbrucke-bauen","category-neue-seidenstrasse"],"featured_image_src":"https:\/\/schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/14020263127_6a12b23eb9_o.jpg","author_info":{"display_name":"Jason Ross","author_link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/author\/jason\/"},"modified_by":null,"cc_featured_image_caption":{"caption_text":false,"source_text":false,"source_url":false},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/46206","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/26"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=46206"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/46206\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":46210,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/46206\/revisions\/46210"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/46170"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=46206"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=46206"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=46206"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}