{"id":44896,"date":"2018-01-10T20:22:00","date_gmt":"2018-01-10T19:22:00","guid":{"rendered":"http:\/\/newparadigm.schillerinstitute.com\/?p=44896\/"},"modified":"2018-01-11T22:41:00","modified_gmt":"2018-01-11T21:41:00","slug":"wichtiger-kurswechsel-macron-befurwortet-die-neue-seidenstrase","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2018\/01\/10\/wichtiger-kurswechsel-macron-befurwortet-die-neue-seidenstrase\/","title":{"rendered":"Wichtiger Kurswechsel: Macron bef\u00fcrwortet die Neue Seidenstra\u00dfe"},"content":{"rendered":"<p><iframe loading=\"lazy\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/kcduhc9SYNw?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; encrypted-media\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>10. Januar \u2013 Zum Auftakt seines dreit\u00e4gigen Staatsbesuchs in China hat Frankreichs Pr\u00e4sident Emmanuel Macron am 9. Januar in Xian eine bemerkenswerte und strategisch bedeutungsvolle Rede gehalten. Drei der wichtigsten Punkte seiner Bemerkungen seien hier herausgestellt.<\/p>\n<p>Mit der Wiederbelebung der antiken Seidenstra\u00dfe, die er einen \u201eSchatz der Zivilisation\u201c nannte, erf\u00fcllte China einen Traum. China habe 700 Mio. Menschen aus der Armut befreit, und jetzt k\u00f6nnten die Chinesen nach Europa kommen, um hier das gleiche zu erreichen. \u201eDas gilt auch f\u00fcr Frankreich, wo wir mit Massenarbeitslosigkeit konfrontiert sind und wir einem Gro\u00dfteil unserer Bev\u00f6lkerung eine neue Zukunftsperspektive geben m\u00fcssen. Das ist eine Herausforderung f\u00fcr die Welt, die heute eine Krise des globalisierten Kapitalismus erlebt, denn in den letzten Jahrzehnten sind die sozialen Ungleichheiten und die Konzentration des Reichtums immer weiter angewachsen.\u201c<\/p>\n<p>In strategischer Hinsicht sagte Macron, da\u00df der Westen \u201eeinseitigen Imperialismus\u201d \u00fcberwinden m\u00fcsse, der von Frankreich und anderen europ\u00e4ischen M\u00e4chten in Afrika und anderswo betrieben worden sei. Man m\u00fcsse aus den Fehlern der Vergangenheit lernen. \u201eJedesmal, wenn wir versucht haben, den Menschen die ,Wahrheit\u2018 oder das ,Recht\u2018 aufzudr\u00e4ngen, lagen wir falsch, und manchmal haben wir die Lage sogar verschlimmert, wie in Irak und in Libyen heute. Wir m\u00fcssen zusammenarbeiten und die Souver\u00e4nit\u00e4t des Volkes achten&#8230;<br \/>\nEs sollte weder eine verschleierte Vormachtstellung noch einen Konflikt zwischen zwei konkurrierenden Weltm\u00e4chten geben. Unsere ganze Kunst, wenn Sie mir das Wort gestatten, wird nicht die Kunst des Krieges sein, sondern eine Kunst der ausbalancierten Zusammenarbeit, um auf geostrategischer, politischer und wirtschaftlicher Ebene die Harmonie zu erreichen, die unsere Welt ben\u00f6tigt.\u201c<\/p>\n<p>Am wichtigsten identifizierte Macron die Neue Seidenstra\u00dfe als notwendige Verbindung zwischen allen V\u00f6lkern, um diese neue Weltordnung zu erreichen: \u201eIch denke, da\u00df die Initiative der Neuen Seidenstra\u00dfe unseren Interessen entspricht, denen von Frankreich und Europa, wenn wir uns mit den Mitteln ausstatten, wirklich zusammenzuarbeiten\u2026 Es h\u00e4ngt von Europa und Asien, von Frankreich und China ab, zusammen die Regeln eines Spiels zu definieren, bei dem wir alle gewinnen oder alle verlieren werden. Ich bin demnach gekommen, um China meine Entschlossenheit mitzuteilen, da\u00df die euro-chinesische Partnerschaft mit dieser neuen Grammatik ins 21. Jahrhundert eintritt, die wir alle zusammen definieren m\u00fcssen.\u201c<\/p>\n<p>Macron lobte ebenfalls die Arbeit Chinas in Afrika, wo \u201eChina in den letzten Jahren massiv in Infrastruktur und Rohstoffe investiert hat, und das mit einer finanziellen Kraft, die europ\u00e4ische L\u00e4nder nicht haben.\u201c Er rief zu einer franz\u00f6sisch-chinesischen Zusammenarbeit in Afrika auf, \u201eum Projekte umzusetzen, die f\u00fcr das Wachstum auf dem Kontinent wirklich n\u00fctzlich und finanziell nachhaltig sind \u2013 denn dort liegt die Zukunft. Und wir d\u00fcrfen nicht die Fehler der Vergangenheit wiederholen, indem man unter dem Vorwand der Entwicklung politische und finanzielle Abh\u00e4ngigkeiten geschaffen hat.\u201d<\/p>\n<p>Mit diesen \u00c4u\u00dferungen schlo\u00df sich Macron einem Aufruf an, den Helga Zepp-LaRouche in ihrem Webcast vor einer Woche gemacht hatte, als sie die europ\u00e4ischen Regierungen aufforderte, sich mit China aktiv an den Projekten der Neuen Seidenstra\u00dfe zu beteiligen, um die steigende Verarmung in Europa zu \u00fcberwinden. Sie betonte, da\u00df es aufgrund der Wirtschaftspolitik des chinesischen Pr\u00e4sidenten Xi Jinping jetzt in China viel weniger Menschen gebe, die in Armut lebten, als in Europa.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>10. 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