{"id":44716,"date":"2018-01-02T13:00:13","date_gmt":"2018-01-02T12:00:13","guid":{"rendered":"http:\/\/newparadigm.schillerinstitute.com\/?p=44716\/"},"modified":"2018-01-02T13:00:31","modified_gmt":"2018-01-02T12:00:31","slug":"europa-braucht-moderne-infrastruktur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2018\/01\/02\/europa-braucht-moderne-infrastruktur\/","title":{"rendered":"Europa braucht moderne Infrastruktur!"},"content":{"rendered":"<div dir=\"auto\">\n<div dir=\"auto\">29. Dezember 2017 \u2022 Mit dem im Programm der Neuen \u00d6VP-FP\u00d6-Regierung erkl\u00e4rten Bekenntnis zum aktiven Mitwirken am Ausbau der Neuen Seidenstra\u00dfe macht \u00d6sterreich einen gro\u00dfen Schritt in eine konstruktive Richtung.<\/p>\n<p>Johann Strobl, Chef der Wiener\u00a0<em>Raiffeisenbank International<\/em>, sprach im Interview mit der Jahresendausgabe des\u00a0<em>Handelsblatts<\/em> \u00fcber Chinas Rolle in Europa: Das chinesische Engagement sei \u201ceine gute Nachricht. Finanzmittel von au\u00dfen, die nach Osteuropa flie\u00dfen, verbessern das wirtschaftliche Potential der Region. Als eine aus Osteuropa spezialisierte Bank profitieren wir davon.\u201d<\/div>\n<div dir=\"auto\">\n<p>Ob China au\u00dfer den wirtschaftlichen Interessen nicht doch politische Hintergedanken habe, fragte das\u00a0<em>Handelsblatt<\/em>\u00a0nach. Strobl: \u201cIch erkenne nicht, da\u00df die Europ\u00e4ische Union wirklich auseinanderdriftet oder China einen sch\u00e4dlichen Einflu\u00df nehmen w\u00fcrde. Die EU mu\u00df sich einfach ihren Herausforderungen stellen und konstruktive L\u00f6sungen finden, mit der sich Meinungsverschiedenheiten \u00fcberbr\u00fccken lassen.\u201d<\/p>\n<p>Konstruktive L\u00f6sungen finden \u2013 damit tut sich Europa, vor allem die B\u00fcrokratie in Br\u00fcssel extrem schwer. Zum Beispiel in der Modernisierung und im Ausbau der Verkehrsinfrastruktur hinken die Europ\u00e4er weit hinter den Chinesen hinterher. Darauf wies jetzt Alexander Freil, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der China-Niederlassung der\u00a0<em>Far Eastern Landbridge<\/em>, im Interview mit dem Magazin \u201cTrend\u201d des \u00f6sterreichischen Fernsehens hin. Das Unternehmen ist spezialisiert auf G\u00fctertransporte mit der Transsibirischen Eisenbahn, die hohe Zuwachsraten bei der Bahnfracht aufweist und in den letzten drei Jahren ihr Transportvolumen zwischen China und Europa um 140 Prozent gesteigert hat. Der Hauptgrund hierf\u00fcr, so Freil, seien Chinas enorme Investitionen in die neue Seidenstra\u00dfe: Die Eisenbahninfrastruktur in China sei beeindruckend, so seien G\u00fcterz\u00fcge hier im Schnitt mit 120 Stundenkilometer unterwegs, in Europa schaffen sie nur 80 km\/h. Zus\u00e4tzlich k\u00e4me es gerade auf den europ\u00e4ischen Strecken immer wieder zu Wartezeiten f\u00fcr die Z\u00fcge, weil einzelne Gleisabschnitte renoviert oder gesperrt werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Europa habe den Infrastrukturausbau jahrelang verschleppt, kritisiert Freil: \u201eDie Volumen, die aus China Richtung Europa laufen, verursachen zwar einen gro\u00dfen Druck, aber ob der auch zu mehr Investitionen f\u00fchren wird ist unklar.\u201c Immerhin hat sich die neue \u00f6sterreichische Regierung verpflichtet, die \u00fcbrigen EU-Regierungen und die Kommission in Br\u00fcssel f\u00fcr eine Zusammenarbeit mit China beim Ausbau der Neuen Seidenstra\u00dfe zu gewinnen und von den Vorteilen zu \u00fcberzeugen, die darin gerade f\u00fcr die Europ\u00e4er liegen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>29. 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