{"id":43887,"date":"2017-12-10T14:54:18","date_gmt":"2017-12-10T13:54:18","guid":{"rendered":"http:\/\/newparadigm.schillerinstitute.com\/?p=43887\/"},"modified":"2017-12-10T14:54:18","modified_gmt":"2017-12-10T13:54:18","slug":"neue-seidenstrase-setzt-globales-potential-frei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2017\/12\/10\/neue-seidenstrase-setzt-globales-potential-frei\/","title":{"rendered":"Neue Seidenstra\u00dfe setzt globales Potential frei"},"content":{"rendered":"<p>5. Dezember 2017 \u2022 Die Ereignisse der vergangenen beiden Wochen zeigen, da\u00df sich die durch Chinas G\u00fcrtel- und Stra\u00dfen-Initiative (BRI) in Gang gesetzte Dynamik beschleunigt &#8211; ein Land nach dem anderen, von Europa bis Lateinamerika, arbeitet mit, was wirtschaftliche Entwicklung statt Rettung eines bankrotten Finanzsystems bedeutet. Nach der erfolgreichen Konferenz des Schiller-Instituts bei Frankfurt\/M. am 25.-26.11. unter dem Motto \u201eDen Traum der Menschheit verwirklichen\u201c folgte das \u201e16+1-Treffen\u201c mittel- und osteurop\u00e4ischer Staaten (CEEC) mit China in Budapest, und im georgischen Tiflis fand ein G\u00fcrtel- und Stra\u00dfen-Forum mit Delegierten aus mehr als 60 L\u00e4ndern statt, gefolgt vom Gipfel der Shanghaier Organisation f\u00fcr Zusammenarbeit vom 30.11.-1.12. in Sotschi. Es folgt eine Auflistung anderer wichtiger Entwicklungen, die das gro\u00dfe Potential und die Aufbruchsdynamik zeigen:<\/p>\n<p>In \u00d6sterreich haben sich die beiden Parteien, die derzeit \u00fcber die Bildung einer Koalitionsregierung verhandeln, \u00d6VP und FP\u00d6, auf ein Infrastrukturprogramm geeinigt, das ausdr\u00fccklich eine aktive Beteiligung \u00d6sterreichs an der Neuen Seidenstra\u00dfe einschlie\u00dft, in Kooperation mit Chinas Investitionen in Asien, Europa und Afrika.<\/p>\n<p>Chinesische und portugiesische Staatsunternehmen trafen am 24.11. eine Einigung \u00fcber eine Partnerschaft beim Bau von Eisenbahn- und Stra\u00dfenprojekten in portugiesischsprachigen L\u00e4ndern in Afrika, m\u00f6glicherweise auch in Brasilien.<\/p>\n<p>In Japan erw\u00e4gt die Regierung Abe einem Bericht von Yomiuri Shimbun zufolge, Unternehmen zu f\u00f6rdern, die Gemeinschaftsprojekte mit chinesischen Firmen in den Sektoren der BRI betreiben &#8211; insbesondere in den Bereichen Energiesparen und Umweltschutz, innovative Industrien und Verteilungseffizienz. In letzter Zeit hatte sich das Verh\u00e4ltnis zwischen Abe und Pr\u00e4sident Xi Jinping merklich verbessert.<\/p>\n<p>In Lateinamerika, das lange als \u201eWashingtons Hinterhof\u201c galt, herrscht in j\u00fcngster Zeit enormes Interesse an der Neuen Seidenstra\u00dfe. Auf dem 11. China-Lateinamerika-Karibik-Wirtschaftsgipfel (China-LAC) in Punta del Este in Uruguay vom 30.11.-2.12. ging es vorrangig um die Beteiligung der Westlichen Hemisph\u00e4re an der BRI. Die verglichen mit dem Vorjahr sehr eindrucksvolle Teilnehmerliste belegt das gewaltige Interesse. Uruguays Pr\u00e4sident Tabare Vasquez setzte den Ton der Veranstaltung mit der Erkl\u00e4rung, China sei \u201eder Champion des Welthandels und ein Motor des globalen Wirtschaftswachstums\u201c.<\/p>\n<p>Afrika tr\u00e4umt seit Jahrzehnten von einer transkontinentalen Eisenbahn von Port Sudan am Roten Meer nach Dakar im Senegal am Atlantik, die etwa 7500 km lang w\u00e4re. Soeben wurde mit chinesischen Unternehmen ein Abkommen \u00fcber eine Machbarkeitsstudie des Teilst\u00fccks der Bahn im Sudan bis zur Grenze des Tschad geschlossen. 2014 hatte der chinesische CECC-Konzern zugesagt, das Teilst\u00fcck im Tschad zu bauen, doch bisher verhindern Rebellenaktivit\u00e4ten einen Fortschritt der Arbeiten.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>5. 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