{"id":43627,"date":"2017-12-05T14:13:24","date_gmt":"2017-12-05T13:13:24","guid":{"rendered":"http:\/\/newparadigm.schillerinstitute.com\/?p=43627\/"},"modified":"2017-12-05T14:58:05","modified_gmt":"2017-12-05T13:58:05","slug":"konferenzbericht-den-traum-der-menschheit-verwirklichen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2017\/12\/05\/konferenzbericht-den-traum-der-menschheit-verwirklichen\/","title":{"rendered":"Konferenzbericht: &#8222;Den Traum der Menschheit verwirklichen&#8220;"},"content":{"rendered":"<div class=\"small-title\">\n<h3>Konferenz-Resolutionen<\/h3>\n<div class=\"long-bar\"><\/div>\n<\/div>\n<div class=\"toggle-container\"><a href=\"#\" class=\"toggle\"><span class=\"toggle-sign\"><\/span><span class=\"toggle-title\">Europa mu\u00df 120 Millionen Menschen aus der Armut befreien &#8211; bis 2020!<\/span><\/a><\/p>\n<div class=\"toggle-content\">\n<p>Auf unserer Konferenz &#8218;Den Traum der Menschheit verwirklichen!&#8216; haben wir \u00fcber die unglaubliche Transformation der Welt gesprochen, die durch die chinesische Initiative der Neuen Seidenstra\u00dfe in Gang gesetzt wurde. Die Belt and Road Initiative hat Optimismus in Asien, Afrika, Lateinamerika, mehreren L\u00e4ndern in Europa und nach Pr\u00e4sident Trumps Staatsbesuch in China auch in mehreren Bundesstaaten der USA ausgel\u00f6st.<\/p>\n<p>Die Belt and Road Initiative bietet eine konkrete Perspektive, wie Armut und Unterentwicklung durch Investitionen in Infrastruktur, Industrie und Landwirtschaft auf Grundlage des wissenschaftlichen und technologischen Fortschritts \u00fcberwunden werden k\u00f6nnen. Die chinesische Regierung, die in den letzten 30 Jahren bereits 700 Mio. Menschen aus der Armut befreit hat, hat jetzt das Ziel vorgegeben, bis zum Jahr 2020 die verbleibenden 42 Mio. in Armut lebenden Chinesen aus ihrem Zustand zu holen und der gesamten chinesischen Bev\u00f6lkerung einen angemessenen Lebensstandard zu bieten.<\/p>\n<p>In der Europ\u00e4ischen Union leben etwa 120 Mio. Menschen unter der Armutsgrenze, gemessen an unseren eigenen Kriterien der Lebenshaltungskosten. Angesichts der Tatsache, da\u00df Europa immer noch wirtschaftlich stark ist, gibt es keinen einsichtigen Grund, warum Europa diese 120 Mio. Menschen nicht auch bis 2020 aus der Armut befreien kann.<\/p>\n<p>Der beste Weg f\u00fcr die EU dorthin w\u00e4re, da\u00df alle europ\u00e4ischen L\u00e4nder das chinesische Angebot annehmen, mit China in der Belt and Road Initiative auf \u201eWin-Win-Basis\u201c zusammenzuarbeiten. Wir, die Teilnehmer der Konferenz des Schiller-Instituts, rufen alle gew\u00e4hlten Amtstr\u00e4ger auf, sich diesem Appell an die europ\u00e4ischen Regierungen anzuschlie\u00dfen. Sollten wir in Europa nicht stolz genug sein, zu sagen: &#8218;Wenn die Chinesen das k\u00f6nnen, k\u00f6nnen wir das auch?<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/newparadigm.schillerinstitute.com\/de\/resolution-europe-must-end-poverty-120-million-poor-2020\/\" class=\"custom-button medium\">Unterschreiben Sie die Resolution hier &gt;&gt;<\/a> <a href=\"http:\/\/newparadigm.schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/2017_bad-soden_DE.pdf\" class=\"custom-button medium\" data-newwindow=\"true\" data-txtcolor=\"#fff\" data-bgcolor=\"#c56017\">PDF herunterladen<\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"toggle-container\"><a href=\"#\" class=\"toggle\"><span class=\"toggle-sign\"><\/span><span class=\"toggle-title\">Resolution zum Krieg gegen Jemen<\/span><\/a><\/p>\n<div class=\"toggle-content\">\n<p>Die Teilnehmer der Internationalen Konferenz des Schiller-Instituts, die am 25.-26. November 2017 in Bad Soden stattfand, verabschiedeten einstimmig die folgende Resolution \u00fcber den Krieg im Jemen.<\/p>\n<p>\u201eAngesichts der unbestreitbaren Tatsache, da\u00df der Krieg, den die von Saudi-Arabien angef\u00fchrte Koalition gegen den Jemen f\u00fchrt, eine beispiellose humanit\u00e4re Krise infolge der Bombardierung der Infrastruktur des Landes und der totalen See-, Land- und Luftblockade hervorgerufen hat, fordern wir:<\/p>\n<p>1. Einen sofortigen Waffenstillstand aller Parteien,<\/p>\n<p>2. Die Aufhebung der gegen das Land verh\u00e4ngten Blockade, besonders gegen den Hafen Hodeidah und den internationalen Flughafen von Sanaa, so da\u00df sofort humanit\u00e4re Hilfe ins Land kommen kann.<\/p>\n<p>3. R\u00fcckkehr zu dem nationalen Vers\u00f6hnungsproze\u00df und Dialog, der bereits im Gange war, aber vom Krieg unterbrochen wurde. (Dieser Verhandlungsproze\u00df mu\u00df unter dem Schirm der UNO nur von den nationalen Fraktionen des Jemens ohne Einmischung regionaler oder globaler M\u00e4chte, aber unter Aufsicht von Ru\u00dfland, China und den Vereinigten Staaten als Garanten der Umsetzung des Endergebnisses des Dialogs gef\u00fchrt werden.) Ziel der Verhandlungen ist es, eine politische L\u00f6sung f\u00fcr die Krise im Jemen zu finden.<\/p>\n<p>4. Unterst\u00fctzung f\u00fcr den Jemen beim raschen und umfassenden Wiederaufbau vor allem der Infrastruktur, um dem Land seine Existenzgrundlage zur\u00fcckzugeben, und die Integration des Jemens in die Belt and Road Initiative.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/newparadigm.schillerinstitute.com\/de\/resolution-end-war-humanitarian-crisis-yemen\/\/\" class=\"custom-button medium\">Unterschreiben Sie die Resolution hier &gt;&gt;<\/a> <a href=\"http:\/\/newparadigm.schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/2017_bad-soden_jemen_DE.pdf\" class=\"custom-button medium\" data-newwindow=\"true\" data-txtcolor=\"#fff\" data-bgcolor=\"#c56017\">PDF herunterladen<\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>Die internationale Konferenz des Schiller-Instituts am 25.\/26.11.2017 war das wichtigste Ereignis, das an diesem Wochenende in Deutschland stattfand: hier versammelten sich Repr\u00e4sentanten aus aller Welt, die daran arbeiten, das neue Paradigma von &#8222;win-win&#8220;-Kooperation zu verwirklichen und eine dauerhafte Friedenspolitik durch globale Entwicklung zu schaffen: &#8222;Den Traum der Menschheit verwirklichen&#8220; &#8211; ein Bericht von Alexander Hartmann, Chefredakteur der Neuen Solidarit\u00e4t.<\/p>\n<p>Das neue Paradigma der von China ins Leben gerufenen G\u00fcrtel- und Stra\u00dfen-Initiative ist eine Einladung an alle L\u00e4nder, bei neuen gro\u00dfen Infrastrukturprojekten zum Wiederaufbau und der Entwicklung der Wirtschaft zu kooperieren und die Produktivit\u00e4t der Menschen durch Investitionen in neue Energien, Wissenschaft und Weltraumfahrt anzuheben. Dieses neue Paradigma kam am 25.\/26. November einen weiteren Schritt voran mit einer internationalen Konferenz, die das von Lyndon LaRouche und Helga Zepp-LaRouche gegr\u00fcndete Schiller-Institut veranstaltete, um Europa f\u00fcr eine Beteiligung am Wiederaufbau des Nahen Ostens und Afrikas zu gewinnen. Nahezu 300 Teilnehmer h\u00f6rten hochrangige Redner aus Ost- und Westeuropa, China, den Vereinigten Staaten, Afrika und dem Nahen Osten, die das wirtschaftliche und kulturelle Potential des neuen Paradigmas beschrieben und versprachen, es zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>Die zweit\u00e4gige Konferenz, zu der sich Teilnehmer aus mehr als 30 L\u00e4ndern in Bad Soden bei Frankfurt versammelten, begann mit der Auff\u00fchrung eines Arrangements des chinesischen Liedes Jasmin-Blume f\u00fcr Chor und Streichquartett, womit bereits auf den thematischen Schwerpunkt der Konferenz verwiesen wurde: die Transformation der Welt in den letzten vier und in den kommenden hundert Jahren durch das von China initiierte Projekt der Neuen Seidenstra\u00dfe und dessen Bedeutung als neues Modell f\u00fcr die internationalen Beziehungen.<\/p>\n<p>In ihrer Er\u00f6ffnungsrede bezog sich die Vorsitzende des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, auf die Feststellung des Philosophen Gottfried Wilhelm Leibniz, da\u00df wir \u201ein der besten aller m\u00f6glichen Welten\u201c leben, weil das Universum dazu in der Lage sei, sich immer weiter zu vervollkommnen. Deshalb sei die Menschheit herausgefordert, gro\u00dfe \u00dcbel durch noch gr\u00f6\u00dferes Gutes zu \u00fcberwinden. Die Strategie der Neuen Seidenstra\u00dfe biete eine Chance, den offensichtlichen Mangel an Entwicklung zu \u00fcberwinden, mit dem sich ihr Ehemann Lyndon LaRouche &#8211; der sich unter den Teilnehmern befand &#8211; schon seit 50 Jahren mit seinen Vorschl\u00e4gen f\u00fcr eine neue gerechte Weltwirtschaftsordnung befa\u00dft hat. Seit Pr\u00e4sident Xi Jinpings Ank\u00fcndigung der Neuen Seidenstra\u00dfen als offizieller Politik der chinesischen Regierung 2013 sehe man, wie sich diese Idee zunehmend materialisiert, wie etwa beim Belt &amp; Road Forum f\u00fcr internationale Kooperation in Beijing und beim 19. Parteitag der chinesischen Kommunistischen Partei, wo die \u00dcberwindung der Armut zum Ziel erkl\u00e4rt wurde &#8211; nicht nur in China selbst, sondern \u00fcberall auf der Welt soll den Menschen ein besseres Leben erm\u00f6glicht werden.<\/p>\n<p>Die Geopolitiker des alten Paradigmas behaupten, dies alles sei blo\u00df chinesische Propaganda, aber sie k\u00f6nnen die Tatsache nicht verbergen, da\u00df ihr eigenes, altes System zerf\u00e4llt, w\u00e4hrend Chinas Strategie mit ihren Entwicklungskorridoren, Eisenbahnstrecken und der Diplomatie in Osteuropa, Iberoamerika und Afrika gewaltige Fortschritte macht. Auch der k\u00fcrzliche Chinabesuch von US-Pr\u00e4sident Trump sei sehr wichtig, da die beiden gr\u00f6\u00dften Volkswirtschaften der Welt sich hinter das Ziel gestellt haben, \u201eFrieden und Wohlstand auf alle \u00fcbrigen Nationen auszuweiten\u201c, wie Pr\u00e4sident Trump in China sagte. Dies sei auch ein Grund zur Hoffnung f\u00fcr wirtschaftlich notleidende Regionen in den Vereinigten Staaten, wie West-Virginia, dessen Gouverneur Trumps diplomatische Erfolge in China begr\u00fc\u00dfte, da nun die Infrastruktur und die Industrie in seinem Bundesland ebenso wieder aufgebaut werden wie in den Regionen, die von den Hurrikanen zerst\u00f6rt wurden.<\/p>\n<p>Trumps Gespr\u00e4che mit Xi und dem russischen Pr\u00e4sidenten Putin, Putins Zusammenarbeit mit Xi und insbesondere Putins Treffen mit dem syrischen Pr\u00e4sidenten Assad und die afrikanischen Entwicklungsprojekte seien Zeichen der Hoffnung. Bez\u00fcglich Afrika m\u00fcsse man Lyndon LaRouche Tribut zollen, der schon 1980 geschrieben hatte, da\u00df der V\u00f6lkermord in Afrika durch ein neues Paradigma der Politik beendet werden m\u00fcsse &#8211; ein Paradigma, das auf den Ideen von Leibniz und Hamilton beruht, auf der Kombination von Wissenschaft und Staatskunst zur F\u00f6rderung der Beitr\u00e4ge der sch\u00f6pferischen Individuen zum Wohle aller. Die Steigerung der Bev\u00f6lkerungsdichte und der Energieflu\u00dfdichte durch Technologietransfer und die Entwicklung der Arbeitskraft w\u00fcrden sicherstellen, da\u00df jedes Kind, das geboren wird, auch eine Chance erh\u00e4lt, einen sch\u00f6pferischen Beitrag zum Fortschritt der ganzen Menschheit zu leisten.<\/p>\n<p>Europa in seinem gegenw\u00e4rtigen Zustand stehe zwar auf der anderen Seite, aber es k\u00f6nne und solle dies \u00e4ndern, indem es Leibniz\u2019 Empfehlung annimmt, da\u00df China und Europa aufgrund der Affinit\u00e4t zwischen ihrer Philosophie und Kultur, in dem das konfuzianische ren der christlichen Agap\u0113 entspricht, zum Wohl der Welt kooperieren k\u00f6nnen. Viele Aspekte davon seien in Xis Politik zu finden. Europa leide unter der nach Roosevelts Tod betriebenen Gehirnw\u00e4sche des Kongresses f\u00fcr kulturelle Freiheit (CCF), der &#8211; wie sogar die Frankfurter Allgemeine Zeitung k\u00fcrzlich zugeben mu\u00dfte &#8211; den linksliberalen Liberalismus der \u201epolitischen Korrektheit\u201cgeschaffen hat, der heute das westliche Denken dominiert. Dies ging einher mit dem von Churchill proklamierten \u201eEisernen Vorhang\u201c, mit McCarthys Hexenjagd, mit der Truman-Doktrin und George F. Kennans These von der \u201enotwendigen L\u00fcge\u201c &#8211; dem Vorl\u00e4ufer der heutigen fake news und verlogenen \u201eMenschenrechts\u201c-Kampagnen &#8211; und der Zerst\u00f6rung der klassischen Musik und Kunst durch die Angriffe der Frankfurter Schule mit ihrem Kult des H\u00e4\u00dflichen auf die Sch\u00f6nheit und den Idealismus.<\/p>\n<p>Das Schiller-Institut, betonte sie, habe sich schon immer f\u00fcr eine kulturelle und wissenschaftliche Renaissance in der Tradition der Coincidentia Oppositorum des Nikolaus von Kues und des Harmoniestrebens des Konfuzius eingesetzt, die beide besagen, da\u00df das \u201eEine\u201c die \u201evielen\u201c Beitr\u00e4ge aller zum Guten vereine, wie in einer kontrapunktischen Fuge in der Musik. Eine solche neue Renaissance sei notwendig, um die Zerst\u00f6rung zu \u00fcberwinden, die der CCF herbeigef\u00fchrt habe, soda\u00df der Neoliberalismus ebenso verschwinden werde wie die Scholastik im Mittelalter.<\/p>\n<p>Chinas Win-Win-Politik in Afrika<\/p>\n<p>Als n\u00e4chste Rednerin sprach Prof. He Wenping, Direktorin f\u00fcr Afrikastudien an der Chinesischen Akademie f\u00fcr Sozialwissenschaften, die den ersten Konferenzabschnitt er\u00f6ffnete. Sie gab einen \u00dcberblick \u00fcber die Entwicklung der chinesischen Politik seit Deng Xiaoping, um, wie es Pr\u00e4sident Xi als Ziel verk\u00fcndete, bis 2020 einen moderaten Wohlstand f\u00fcr alle Chinesen und auch ein besseres Leben f\u00fcr die \u00fcbrige Welt zu erreichen.<\/p>\n<p>Xis Strategie zur Korruptionsbek\u00e4mpfung sei Teil seiner Politik zur Bek\u00e4mpfung der Armut, da sie den ber\u00fcchtigten \u201eroten Umschl\u00e4gen\u201c voller Bargeld &#8211; mit denen man sich fr\u00fcher oft den Zugang zu Schulen und zu medizinischer Versorgung erkaufen mu\u00dfte &#8211; ein Ende bereitet habe und ein besseres Leben ohne solche Einschr\u00e4nkungen erm\u00f6gliche. Ein wichtiges Prinzip dieser Politik sei es, da\u00df \u201eder Schuh an den Fu\u00df angepa\u00dft werden mu\u00df und nicht umgekehrt\u201c: die wirtschaftliche Entwicklung mu\u00df den B\u00fcrgern dienen, nicht das Wirtschaftswachstum als solches sei entscheidend, sondern die Qualit\u00e4t der Entwicklung, die durch ein von Innovationen vorangetriebenes Wachstum erreicht werde. Es sei sinnlos, in den ersten 40 Lebensjahren eine Menge Geld anzuh\u00e4ufen, wenn man danach das ganze Geld wieder ausgeben m\u00fcsse, um ab 40 Jahren seine ruinierte Gesundheit wiederherzustellen.<\/p>\n<p>Dies gehe einher mit dem Prinzip einer friedlichen Diplomatie, die \u201eNein\u201c zur milit\u00e4rischen Expansion, zum neuen Kolonialismus, zum Exportieren des chinesischen Modells oder der ideologischen Konfrontation sagt; die Belt &amp; Road-Initiative sei keine Politik des \u201eChina zuerst\u201c, sondern biete allen anderen L\u00e4ndern eine Win-Win-Kooperation durch eine Koordinierung der Politik an und eine Vernetzung nicht nur zwischen den Regierungen oder Unternehmen, sondern zwischen den V\u00f6lkern &#8211; das chinesische Volk sei offen f\u00fcr andere V\u00f6lker. Chinas Ansatz konzentriere sich auf zehn Hauptbereiche der Infrastruktur und Produktion, um Millionen Arbeitspl\u00e4tze f\u00fcr Afrikaner zu schaffen, erkl\u00e4rte Prof. He.<\/p>\n<p>Der zweite Redner dieser Vortragsrunde war der fr\u00fchere \u00e4gyptische Verkehrsminister Dr. Saad Mohamed Mahmoud Elgioshy. Er sprach \u00fcber die Integration des \u201eVerkehrsplans 2030\u201c seines Landes in das Projekt der Neuen Seidenstra\u00dfe. Die Pl\u00e4ne sind ehrgeizig, da 100 Millionen \u00c4gypter ein modernes Eisenbahnnetz brauchen, welches das sehr alte bestehende Netz abl\u00f6st, die 15 Seeh\u00e4fen des Landes m\u00fcssen modernisiert werden, die Umschlagskapazit\u00e4ten zwischen den Land- und Seewegen m\u00fcsse verbessert und um etwa 50% ausgebaut werden. \u00c4gyptens eigene Pl\u00e4ne stimmten mit den Prinzipien der Neuen Seidenstra\u00dfe \u00fcberein: die Geopolitik \u00fcberwinden, einen Win-Win-Ansatz verfolgen, die Souver\u00e4nit\u00e4t der Partner respektieren, die Kooperation verbessern, um doppelte Arbeit zu vermeiden, neue Finanzinstitutionen schaffen und mit ihnen arbeiten.<\/p>\n<p>\u00c4gypten wolle mit allen L\u00e4ndern kooperieren, dabei aber darauf achten, da\u00df die Pl\u00e4ne mit seinen eigenen, nationalen Zielen \u00fcbereinstimmen. Es gibt Gro\u00dfprojekte, wie den Bau der kontinentalen Fernstra\u00dfen Kairo-Dakar (8600 km) und Kairo-Kapstadt (10.200 km), und eine chinesisch-afrikanische Zusammenarbeit im Eisenbahnsektor. Die Erschlie\u00dfung der \u00e4gyptischen W\u00fcstenregionen werde diese Gebiete f\u00fcr eine Besiedlung \u00f6ffnen, die jetzt auf einen schmalen Streifen entlang des Nils beschr\u00e4nkt ist. Das Projekt der Qattara-Senke werde \u00fcber das Projekt \u201eAfrika Pass\u201c mit dem Transaqua-Projekt verbunden, das Projekt des Jonglei-Kanals werde sowohl \u00c4gypten als auch dem Sudan nutzen, bisherige W\u00fcsten w\u00fcrden in Brotk\u00f6rbe verwandelt.<\/p>\n<p>EU in der Sackgasse<\/p>\n<p>Letzter Redner der Vormittagssitzung war Marco Zanni, ein unabh\u00e4ngiger italienischer Abgeordneter des Europ\u00e4ischen Parlaments. Sein Thema war die Zukunft Europas nach dem Euro. Die Europ\u00e4ische Union behaupte, sie diene dem Interesse der Europ\u00e4er, aber ihre supranationalen Strukturen dienten nur den reichen Eliten, w\u00e4hrend sich die Lage der Armen immer weiter verschlechtere &#8211; nicht nur in S\u00fcdeuropa, sondern auch in Deutschland. Die j\u00fcngste Bundestagswahl habe gezeigt, da\u00df die Haltung der B\u00fcrger gegen\u00fcber der EU immer skeptischer werde. Die EU und Europa seien zwei verschiedene Dinge. Die EU k\u00f6nne die drei wichtigsten Probleme, mit denen die Europ\u00e4er konfrontiert sind, nicht bew\u00e4ltigen: die wirtschaftliche und finanzielle Krise, die Bedrohung der inneren Sicherheit durch den Terrorismus und die Fl\u00fcchtlingskrise. Die EU behaupte immer, da\u00df es keine Alternative zu dem gebe, was sie tue, aber es gebe sehr wohl eine Alternative zur Bew\u00e4ltigung der Asymmetrien, die zwischen den Mitgliedstaaten der EU und zwischen den Bev\u00f6lkerungsgruppen innerhalb der Mitgliedstaaten entstehen.<\/p>\n<p>Die EU habe f\u00fcr die seit dem Zeitraum 2008-10 bestehende Finanzkrise immer noch keine L\u00f6sung gefunden. Sie habe die Bankenunion und die Bail-in-Prozeduren geschaffen, aber damit nur noch mehr Instabilit\u00e4t geschaffen, indem sie den B\u00fcrgern ihre Ersparnisse und Bankeinlagen raube. Im Fall der Bank Monte dei Paschi di Siena (MPS) verloren die italienischen Steuerzahler 20 Mrd. Euro, die zur \u201eStabilisierung\u201c der Bank verwendet wurden, ohne da\u00df die wahren Probleme gel\u00f6st wurden. Das gleiche gelte f\u00fcr zwei regionale Banken in der wichtigen Industrieregion Venetien. Diese Banken operierten in einem Rahmen, der nicht funktionieren k\u00f6nne. Statt dessen brauche man eine Bankentrennung, eine R\u00fcckkehr zu den traditionellen Bankgesch\u00e4ften, und die EU m\u00fcsse den Mitgliedstaaten wieder die Befugnis geben, selbst zu entscheiden, was die beste L\u00f6sung f\u00fcr ihre L\u00e4nder ist. Der Schuh aus Br\u00fcssel passe nicht allen. Statt dessen brauche man staatliche Investitionen in die Infrastruktur, was derzeit, wie man in Deutschland sehen k\u00f6nne, nicht funktioniere. Europa m\u00fcsse von seinen supranationalen Institutionen befreit werden, um zu einer wirklichen Br\u00fccke zwischen Asien und Amerika werden zu k\u00f6nnen, es m\u00fcsse die Provokationen gegen\u00fcber Ru\u00dfland beenden, und es m\u00fcsse mit Afrika kooperieren, betonte Zanni.<\/p>\n<p>In einem Diskussionsbeitrag aus dem Publikum berichtete die Vorsitzende der italienischen LaRouche-Bewegung MoviSol, Liliana Gorini, \u00fcber die Kampagne ihrer Organisation und ihrer politischen Verb\u00fcndeten f\u00fcr die Beendigung der Politik des \u201eBail-in\u201c, die dem kleinen Mann seine Ersparnisse und Rente nehme, weshalb es nach zwei Selbstmorden zu \u00f6ffentlichen Protesten gekommen sei. MoviSol habe durch ihren optimistischen Einsatz daf\u00fcr gesorgt, da\u00df seit Jahren \u00fcber das Glass-Steagall-Trennbankensystem als die einzige Alternative debattiert werde, und eine Petition gestartet, in der die R\u00fcckkehr zu Glass-Steagall gefordert wird, die bisher von 130 italienischen Abgeordneten aus allen Parteien unterzeichnet wurde und im Januar dem US-Kongre\u00df vorgelegt werden soll. Sie lud auch die anwesenden Teilnehmer der Konferenz aus den anderen L\u00e4ndern ein, die Petition zu unterschreiben, um den Vereinigten Staaten die Botschaft zu \u00fcbermitteln, da\u00df Europa die Bankentrennung will.<\/p>\n<p>Warum Europa mit China kooperieren mu\u00df<\/p>\n<p>Der zweite Konferenzabschnitt befa\u00dfte sich mit der Frage, wie der \u201eTraum der Menschheit verwirklicht\u201c werden kann, mit Vortr\u00e4gen \u00fcber die enormen Chancen, die die Seidenstra\u00dfen-Initiative f\u00fcr den Nahen Osten und Afrika geschaffen hat. Trotz Kriegen und Terrorismus im Nahen Osten und trotz Kriegen, D\u00fcrre, Hunger und Krankheiten, unter denen Afrika leidet, zeigt sich ein Potential, die ganze Region zu transformieren.<\/p>\n<p>Hussein Askary er\u00f6ffnete die Runde mit seinem Vortrag \u201eAusweitung der Neuen Seidenstra\u00dfe nach S\u00fcdwestasien und Afrika: Vision einer wirtschaftlichen Renaissance\u201c. Dies ist auch der Titel einer neuen Studie des Schiller-Instituts, die Askary k\u00fcrzlich zusammen mit Jason Ross ver\u00f6ffentlicht hat. Er begann mit der Feststellung: \u201eDas neue Paradigma hat Fu\u00df gefa\u00dft.\u201c Obwohl das alte Empire immer noch die Menschheit bedrohe, h\u00e4tten der Hunger nach Entwicklung in der Region und Chinas Initiativen sichergestellt, da\u00df sich diese Transformation durchsetzen wird.<\/p>\n<p>Askary stellte die neue Studie und die darin ausgesprochenen Empfehlungen vor. Er zeigte, da\u00df die Idee des neuen Paradigma nicht unrealistisch ist. Nachdem China die F\u00fchrung bei der wirtschaftlichen Entwicklung Afrikas \u00fcbernommen habe, k\u00f6nnten die Nationen nun vom chinesischen Wirtschaftswunder lernen, die Probleme des alten Paradigma \u201e\u00fcberspringen\u201c und direkt die modernsten Technologien einsetzen. Afrika k\u00f6nnte der Ort \u201eeines neuen chinesischen Wirtschaftswunders mit afrikanischen Charakteristiken\u201c werden.<\/p>\n<p>Der gleiche Optimismus zeigte sich auch in einer Videobotschaft des von Fouad Al-Ghaffari gegr\u00fcndeten \u201eJemenitischen Beratungsb\u00fcros f\u00fcr die Koordination mit den BRICS\u201c, das LaRouches Ideen im Jemen verbreitet, trotz der Schrecken, die der m\u00f6rderische Krieg der saudisch gef\u00fchrten Koalition f\u00fcr dieses Land mit sich bringt. Das Video enth\u00e4lt eine Reihe kurzer Erkl\u00e4rungen, insbesondere von jungen M\u00e4nnern und Frauen, die ihre Hoffnung zum Ausdruck bringen, da\u00df der Jemen mit Hilfe der LaRouche-Bewegung Anschlu\u00df an die Neue Seidenstra\u00dfe erh\u00e4lt. Fouad Al-Ghaffari schlo\u00df das Video mit der Bemerkung, Pr\u00e4sident Trumps Besuch in China \u201eschreibt ein neues Kapitel im Buch der neuen internationalen Beziehungen, wie sie das BRICS-System er\u00f6ffnen wird. Das w\u00e4re die Abl\u00f6sung einer Doktrin internationaler Beziehungen, die der Welt Not und Zerst\u00f6rung brachte.\u201c Dies erm\u00f6gliche der Menschheit \u201eden \u00dcbergang vom Regimewechsel-System zu dem nat\u00fcrlicheren System der Souver\u00e4nit\u00e4t von Nationen, die sich um einen Traum der Menschheit zusammenschlie\u00dfen\u201c.<\/p>\n<p>Auf Vorschlag Askarys beschlossen die Teilnehmer am Ende der Konferenz eine Resolution zur Lage im Jemen, in der ein sofortiger Waffenstillstand, die Aufhebung der Blockade und der Wiederaufbau des Landes gefordert werden.<\/p>\n<p>Auch die \u00fcbrigen Vortr\u00e4ge der Vortragsrunde waren von diesem Optimismus gepr\u00e4gt. Der \u00e4thiopische Generalkonsul in Frankfurt, Mehreteab Mulugeta Haile, sprach \u00fcber Chinas Rolle bei der Transformation seines Landes und forderte Europa auf, dem chinesischen Beispiel zu folgen und sich an der Industrialisierung Afrikas zu beteiligen. Frau Moni Abdullah, die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin des \u00e4gyptischen Konferenz- und Messeveranstalters Pyramids International, berichtete \u00fcber die Entwicklung der Region am Suezkanal, die dem Land die Beteiligung an der Maritimen Seidenstra\u00dfe erm\u00f6glicht. Franco Persio Bocchetto vom italienischen Ingenieurb\u00fcro Bonifica, das vor mehr als 30 Jahren das Transaqua-Projekt entwickelte, sagte, dieser Traum n\u00e4here sich nun seiner Realisierung, da in diesem Jahr eine Vereinbarung zwischen der afrikanischen Kommission f\u00fcr das Tschadseebecken und dem chinesischen Unternehmen PowerChina unterzeichnet wurde und inzwischen an einer Machbarkeitsstudie f\u00fcr das Projekt gearbeitet werde, an der auch Bonifica mitwirke.<\/p>\n<p>Botschaften von Trump-Beratern<\/p>\n<p>Es folgten zwei Gru\u00dfbotschaften von Amerikanern mit engen Beziehungen zu Pr\u00e4sident Trump. George Lombardi, der Trump im Wahlkampf als Berater f\u00fcr die sozialen Medien diente, kontrastierte den wahren Trump mit dem Zerrbild von Trump, das in den etablierten Medien verbreitet werde. Er verglich Trumps \u201eextreme Zuversicht\u201c mit Franklin Roosevelt, der auch \u00fcberzeugt gewesen sei, da\u00df Amerikas Probleme gel\u00f6st werden k\u00f6nnen. Die Angriffe in den Medien, betonte er, stimmten nicht mit der Stimmung in der Bev\u00f6lkerung \u00fcberein. Diese Medien, die Obama v\u00f6llig unkritisch gegen\u00fcberstanden, berichteten nicht, da\u00df Trump in der Bev\u00f6lkerung, insbesondere unter den Arbeitern und bei Unternehmern, gro\u00dfe Unterst\u00fctzung genie\u00dfe. Lombardi hob die gro\u00dfe Bedeutung der Zusammenarbeit Trumps mit den Pr\u00e4sidenten Xi und Putin hervor.<br \/>\nIn eine \u00e4hnliche Richtung ging eine Botschaft des Politikberaters Roger Stone, der schon 1988 versucht hatte, Trump zu einer Pr\u00e4sidentschaftskandidatur zu \u00fcberreden. Stone r\u00fchmte die Anstrengungen des Schiller-Instituts und der LaRouche-Bewegung, \u201eden laufenden Regimewechsel-Putsch in den Vereinigten Staaten\u201c anzuprangern, der das Ziel habe, den Pr\u00e4sidenten &#8211; \u201emeinen langj\u00e4hrigen Freund\u201c &#8211; an einer friedlichen Kooperation mit Ru\u00dfland und China zu hindern. Helga Zepp-LaRouche kommentierte diese Botschaften mit der Feststellung, da\u00df es sehr wichtig sei, diese Trump-freundlichen Stimmen zu h\u00f6ren, da sie in den amerikanischen und europ\u00e4ischen Medien nicht zu Wort k\u00e4men.<\/p>\n<p>Alle Redner lobten in ihren Beitr\u00e4gen die Arbeit des Schiller-Instituts und \u00e4u\u00dferten ihre Dankbarkeit gegen\u00fcber Lyndon LaRouche und Helga Zepp-LaRouche.<br \/>\nEs folgte eine intensive Debatte mit dem Publikum, die Zepp-LaRouche mit einer begeisternden Herausforderung beschlo\u00df: Die Menschheit sei in eine neue Epoche eingetreten, aber sie werde als Gattung nicht \u00fcberleben, wenn wir nicht Friedrich Schillers Idee aufgreifen, da\u00df man nicht nur Patriot eines einzelnen Landes sei, sondern auch Weltb\u00fcrger sein m\u00fcsse. \u201eMeine Ansicht ist, da\u00df man zuerst die Menschheit als ganze lieben mu\u00df, und dann erst sein eigenes Land.\u201c Im neuen Paradigma gehe es nicht nur um Infrastruktur und Vernetzung, sondern vor allem darum, die Menschheit von einem v\u00f6llig anderen Standpunkt aus zu verstehen.<\/p>\n<p>Entwicklung statt Faschismus<\/p>\n<p>Der dritte Konferenzabschnitt trug den Titel \u201eEuropa als Kontinent der Dichter, Denker und Erfinder oder abgeh\u00e4ngt am Ende der strategischen Entwicklungen? Eine optimistische Vision f\u00fcr die Zukunft Europas\u201c, und er wurde vom ehemaligen franz\u00f6sischen Pr\u00e4sidentschaftskandidaten Jacques Cheminade er\u00f6ffnet. Er sagte, die europ\u00e4ischen Nationen m\u00fc\u00dften sich der Frage stellen, was eigentlich Nationen seien, \u201eum ein Gef\u00fchl einer Mission zu entwickeln, und mit dem, was wir tun k\u00f6nnen, das neue Paradigma, unsere Weltlandbr\u00fccke, zu realisieren\u201c. Europa k\u00f6nne vieles zur Weltlandbr\u00fccke beitragen, wenn die einzelnen Nationen ihre Seelen wiederentdecken &#8211; \u201edie Seele ihrer wichtigsten Komponisten, Dichter, Philosophen und Staatsm\u00e4nner, mit ihrer Wissenschaft, ihrer Kunst und ihren Technologien, nicht das sterile Produkt eines k\u00fcnstlichen Gebildes, das von einer monetaristischen B\u00fcrokratie regiert wird\u201c.<\/p>\n<p>Das bedeute, \u201euns von einem selbstzerst\u00f6renden Eurozentrismus zu befreien und der Welt das Geschenk eines wahren Internationalismus zu machen, befreit von einem narzi\u00dftischen Nationalismus und dem Kosmopolitanismus der finanziellen Sklaventreiber\u201c, und auch die Beitr\u00e4ge anderer Kulturen und Zivilisationen zu unserer eigenen wahrzunehmen und anzuerkennen. In diesem Kontext erinnerte Cheminade an Leibniz\u2019 Haltung gegen\u00fcber China. Man m\u00fcsse eine gemeinsame Grundlage von Wahrheit und Fortschritt finden, \u201edann k\u00f6nnen wir die Zukunft f\u00fcr die Menschheit aufbauen\u201c.<\/p>\n<p>Es folgte Dr. Natalja Witrenko aus der Ukraine. Sie sprach \u00fcber \u201eChinas Initiative: vom Abgrund der Selbstvernichtung zu Wohlstand und Fortschritt. Eine Sicht aus der Ukraine\u201c. Sie betonte: \u201eDie bisherige Weltordnung ist Vergangenheit. Solange sie noch weiterexistiert, droht der Menschheit eine Ausweitung der Konflikte im Nahen Osten, der Ukraine und in Nordkorea zu einem nuklearen Weltkrieg, und auch ein Crash des weltweiten spekulativen Finanzsystems, der genauso zerst\u00f6rerisch sein d\u00fcrfte.\u201c Es sei kein Zufall, \u201eda\u00df genau im Herbst 2013, als Xi Jinping der Welt das Projekt der Neuen Seidenstra\u00dfe verk\u00fcndete, auch der Putsch in der Ukraine begann\u201c.<\/p>\n<p>Sie lieferte dann einen schockierenden Augenzeugenbericht aus der vordersten Front im Kampf gegen den Faschismus und demonstrierte den v\u00f6lligen Kollaps des Lebensstandards, der Produktion und der sozialen Parameter in der Ukraine seit dem Putsch 2013-14, in einem Land, das schon zuvor durch die \u201eSchocktherapie\u201c der 1990er Jahre verheert worden war. Die Regierung werde ihrer sozialen Verantwortung in keiner Weise gerecht und betreibe statt dessen einen V\u00f6lkermord. Nach Angaben der Vereinten Nationen wurden bis Mai 2017 im Krieg in der Ukraine mehr als 10.000 Menschen get\u00f6tet, Millionen seien aus dem vom Krieg verheerten Donba\u00df geflohen. Die Ideologie des Hitler-Nazismus werde ungehindert propagiert, finanziert von ukrainischen Oligarchen und ihren Unterst\u00fctzern im Westen. Witrenko dankte ihren Freunden von der LaRouche-Bewegung und vom Schiller-Institut, die den Kampf ihrer Partei \u201ef\u00fcr eine progressive Neugestaltung der Welt und f\u00fcr die Umwandlung der Ukraine in ein demokratisches und prosperierendes Land unterst\u00fctzt haben\u201c.<\/p>\n<p>Sie schlo\u00df mit der Bemerkung, sie unterst\u00fctze nachdr\u00fccklich die Neue Seidenstra\u00dfe und sei froh, da\u00df die Ukraine von diesem Jahrhundertprojekt nicht ausgeschlossen sei. Aber damit sich das Land beteiligen k\u00f6nne, brauche man eine Normalisierung der Lage in der Ukraine: \u201e&#8230;ein Ende des Bruderkriegs, die Ausschaltung der paramilit\u00e4rischen Gruppen und ein Verbot der Neonazi-Ideologie sowie s\u00e4mtlicher Parteien und Bewegungen, die diese verbreiten &#8211; all diese Schritte sind unmittelbar n\u00f6tig, nicht nur f\u00fcr die Ukraine selbst, sondern f\u00fcr die ganze Weltgemeinschaft, die nach Fortschritt und Entwicklung strebt.\u201c<\/p>\n<p>Das Publikum dankte Witrenko f\u00fcr ihre Rede mit lang anhaltendem Applaus. Helga Zepp-LaRouche dankte ihr f\u00fcr ihren Beitrag und betonte, da\u00df Witrenko und ihr Kollege Wladimir Martschenko im Kampf gegen die nazistischen Kr\u00e4fte in der Ukraine ihr Leben riskieren. Sie forderte alle Teilnehmer auf, diesen Kampf zu unterst\u00fctzen und mitzuhelfen, die Dokumentationen der LaRouche-Organisation \u00fcber den Putsch in der Ukraine und \u00fcber die illegale Hexenjagd gegen Witrenko, Martschenko und die Progressive Sozialistische Partei der Ukraine weiterzuverbreiten.<\/p>\n<p>Unterst\u00fctzung in Europa f\u00fcr die Seidenstra\u00dfe<\/p>\n<p>Es folgten zwei Beitr\u00e4ge aus S\u00fcdosteuropa. Dr. Jasminka Simic, Autorin, Redakteurin und Journalistin des serbischen Fernsehsenders RTV in Belgrad, sprach \u00fcber \u201eEin G\u00fcrtel, eine Stra\u00dfe &#8211; eine M\u00f6glichkeit f\u00fcr die Entwicklung des westlichen Balkans\u201c, und Prof. Mariana Tian vom Institut f\u00fcr historische Studien der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften aus Sofia behandelte \u201eBulgariens Beitrag zur B&amp;R-Initiative im Kontext des geopolitischen Status des Balkans\u201c. Dr. Simic berichtete \u00fcber Projekte in Serbien, die im Kontext der serbisch-chinesischen Kooperation, die sie sehr begr\u00fc\u00dfte, bereits realisiert wurden. Sie berichtete aber auch \u00fcber Druck von Seiten der EU, diese Kooperation einzuschr\u00e4nken. Sie sagte, Serbien und der Westbalkan h\u00e4tten nun eine Chance, aus ihrer Lage an der Seidenstra\u00dfe Kapital zu schlagen, um ihre Volkswirtschaften zu entwickeln. Die Win-Win-Kooperation mit China k\u00f6nne dazu beitragen, Spannungen abzubauen, und das k\u00fcnstliche Dilemma, auf welche Seite sich Serbien stellen sollte &#8211; Europa oder Ru\u00dfland &#8211; zu \u00fcberwinden?<\/p>\n<p>Prof. Tian, eine Expertin f\u00fcr die chinesische Kultur, sprach \u00fcber die l\u00e4ngst f\u00e4lligen Infrastrukturprojekte auf dem Balkan, insbesondere den Ausbau des Korridors VIII der EU, und \u00fcber das gro\u00dfe Entwicklungspotential der Region zwischen dem Schwarzen Meer und dem Adriatischen Meer sowie den Beitrag, den Chinas Seidenstra\u00dfenprojekt hierzu leisten kann.<\/p>\n<p>Ein weiteres Indiz f\u00fcr die Unterst\u00fctzung f\u00fcr das Paradigma der Neuen Seidenstra\u00dfe in Europa kam aus Portugal. Cheminade verlas eine Gru\u00dfbotschaft von Dr. Fernanda Ilh\u00e9u, der Pr\u00e4sidentin der \u201eFreunde der Neuen Seidenstra\u00dfe\u201c in Lissabon. Sie verwies darin auf die portugiesische Maritime Seidenstra\u00dfe des 15. und 16. Jahrhunderts als Vorbild. Nun, mit neuen Technologien, k\u00f6nne man erwarten, \u201eda\u00df wir alle ihre Vorteile zur gleichen Zeit und in gr\u00f6\u00dferem Umfang teilen werden\u201c. Aber das erfordere \u201eeine andere Geisteshaltung\u201c in Europa.<\/p>\n<p>In der anschlie\u00dfenden Diskussionsrunde wurden u.a. gefragt, welche Handlungsspielr\u00e4ume L\u00e4nder wie Serbien und Bulgarien im europ\u00e4ischen Kontext haben, und welche Rolle Italien spielen k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Frau Moni Abdullah, die schon am Tag zuvor gesprochen hatte, sprach den Terrorismus an, mit dem versucht werde, \u00c4gyptens Weg zur Entwicklung zu blockieren. Sie forderte die Welt auf, \u00c4gypten im Kampf gegen den Terrorismus zu unterst\u00fctzen, da dies ein Kampf f\u00fcr die Zukunft der ganzen Menschheit sei. Zuvor hatte ein anderer Teilnehmer um eine Schweigeminute f\u00fcr die Opfer des j\u00fcngsten Terroranschlags auf dem Sinai gebeten.<\/p>\n<p>Helga Zepp-LaRouche schlug vor, die Konferenz solle eine Resolution beschlie\u00dfen, in der gefordert wird, da\u00df die EU, in der heute nach offiziellen Sch\u00e4tzungen 120 Millionen arme Menschen leben, sich verpflichten soll, wie China bis zum Jahr 2020 die Armut zu \u00fcberwinden.<\/p>\n<p>Es folgte ein Beitrag, der thematisch eigentlich zur ersten Vortragsrunde geh\u00f6rte, aber der Referent, Dr. cand. Alexander Demissie, Gr\u00fcndungsdirektor des Beratungsunternehmens The China Africa Advisory, kam erst am Sonntag morgen direkt von einer Konferenz in China, die sich mit der trilateralen Kooperation zwischen China, Afrika und Europa befa\u00dfte. In seinem Vortrag \u201eChinas Belt and Road Initiative und ihre langfristige Auswirkung auf afrikanische L\u00e4nder\u201c beschrieb er Chinas Rolle bei der wirtschaftlichen Entwicklung Afrikas. Anders als die europ\u00e4ischen Kolonialm\u00e4chte und die Vereinigten Staaten investiere China vor allem in die produzierende Wirtschaft, also in Infrastruktur, Industrie und Landwirtschaft. Er betonte, da\u00df alle afrikanischen L\u00e4nder schon seit Jahren Entwicklungspl\u00e4ne haben, die aber in den Schubladen geblieben waren, bis China beschlo\u00df, sich stark in der wirtschaftlichen Entwicklung Afrikas zu engagieren. Chinas Perspektive sei es, zun\u00e4chst Entwicklungskorridore zu schaffen, indem es die verbindende Infrastruktur aufbaut, und dort, wo dies geschehen ist, folgen nun Projekte zum Aufbau von Industrie und Landwirtschaft. Die trilaterale Kooperation zwischen Afrika, China und Europa leide immer noch darunter, da\u00df Europa am alten Paradigma festhalte, in dem Afrika nur als Hilfeempf\u00e4nger betrachtet wird. W\u00e4hrend China sein Kapital in die wirtschaftliche Entwicklung investiere, seien die Investitionen des Westens rein spekulativer Natur.<\/p>\n<p>Die Wirtschaft der zuk\u00fcnftigen Welt<\/p>\n<p>Die abschlie\u00dfende Vortragsrunde der Konferenz befa\u00dfte sich mit Fragen der Energieversorgung und der \u00d6konomie. Guo Wentao vom Paul-Scherrer-Institut in der Schweiz berichtete \u00fcber die Fortschritte der Kernkraft in China, bevor Jason Ross, Wissenschaftsberater des Schiller-Instituts in den Vereinigten Staaten, einige der Grundideen von LaRouches Wirtschaftsmethode beleuchtete, die zur Entstehung des neuen Paradigmas gef\u00fchrt haben. Zum Abschlu\u00df berichtete Prof. Helmut Alt \u00fcber die verheerenden Folgen der deutschen \u201eEnergiewende\u201c.<\/p>\n<p>Guo Wentao er\u00f6ffnete die Runde mit einem Bericht \u00fcber das fortschrittlichste Reaktorkonzept: den gasgek\u00fchlten Hochtemperaturreaktor. Das Konzept wurde urspr\u00fcnglich in den 1960er Jahren von Rudolf Schulten in Deutschland entwickelt. Aufgrund seiner Konstruktion kann der Reaktor nicht \u201edurchbrennen\u201c, er hat ein sehr einfaches Konzept, das einen kosteng\u00fcnstigen und schnellen Bau erlaubt. Die Brennstoffzufuhr ist sehr bequem: Die kugelf\u00f6rmigen Brennelemente, in denen kleine Uranpartikel in einer hitzeresistenten Umh\u00fcllung eingeschlossen sind, werden von oben in den Reaktor eingef\u00fchrt und nach dem Einsatz unten wieder entnommen. Dann werden sie sofort gepr\u00fcft und entweder wieder in den Reaktor eingef\u00fchrt oder eingelagert. Auch eine Wiederaufbereitung sei m\u00f6glich.<\/p>\n<p>China betreibe derzeit einen Reaktor dieser Bauart, den Testreaktor HTR-10 in Beijing, ein auf 1000 MW ausgelegter Reaktor ist derzeit in Shidao Bay im Bau und steht kurz vor der Fertigstellung bzw. Inbetriebnahme. Mehrere Nationen, darunter auch Saudi-Arabien, haben Interesse an diesem Reaktortyp gezeigt. Guo \u00e4u\u00dferte sich sehr erfreut \u00fcber die Beitr\u00e4ge der Konferenz und dar\u00fcber, eine Gruppe kennenzulernen, die den Einsatz der Kernkraft unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>Jason Ross betonte in seinem Vortrag, da\u00df es dringend notwendig ist, das gescheiterte wirtschaftliche Denken im transatlantischen Sektor durch die \u00fcberlegene Wirtschaftsmethode von Lyndon LaRouche zu ersetzen, dessen Entdeckungen jene Entwicklungen in Gang setzten, die jetzt in Form des Neuen Paradigmas die ganze Welt erfassen. Aus der Tatsache, da\u00df weniger als 0,2% aller amerikanischen \u00d6konomen in ihren Wirtschaftsprognosen die Finanzkrise 2007-08 vorhersahen, k\u00f6nne man ohne Zweifel schlie\u00dfen, da\u00df der gesamte Berufsstand der \u00d6konomen gescheitert ist. Der Grund daf\u00fcr sei, da\u00df sie die wichtigste Tatsache der \u00d6konomie vernachl\u00e4ssigen: da\u00df die sch\u00f6pferische Entwicklung der Naturprinzipien durch den menschlichen Geist die eigentliche Quelle der Ver\u00e4nderungen in unseren Beziehungen zur Welt um uns ist.<br \/>\nRoss legte dann LaRouches Ma\u00dfst\u00e4be der potentiellen relativen Bev\u00f6lkerungsdichte und der Energieflu\u00dfdichte dar und verglich die historische Rolle verschiedener Ressourcen, um zu zeigen, da\u00df es keine \u201enat\u00fcrlichen\u201c Ressourcen gibt. Alle Ressourcen des Menschen werden erst dadurch zu Ressourcen, da\u00df der Mensch neue Kenntnisse dar\u00fcber entwickelt, wie er sie nutzen kann.<\/p>\n<p>So habe sich der relative Wert von Uran in der Geschichte mehrfach ver\u00e4ndert. Vor 2000 Jahren benutzten die R\u00f6mer Uran, um Glas zu f\u00e4rben. Sp\u00e4ter wurde Uran dazu genutzt, den Mangel an Stickstoff zu beheben. Die Landwirtschaft entzieht dem Boden Stickstoff, der dem Boden fr\u00fcher nur durch Fruchtwechsel, Salpeter und Guano zugef\u00fchrt werden konnte. 1909 entwickelte Fritz Haber ein Verfahren, mit dem der Stickstoff der Luft entnommen wird, die zu 80% aus Stickstoff besteht, wobei Uran als Katalysator einer chemischen Reaktion eingesetzt wird. Heute enth\u00e4lt jeder Mensch im Schnitt 1 kg Stickstoff, der durch das danach benannte Haber-Bosch-Verfahren gewonnen wurde. Die n\u00e4chste Form der Nutzung von Uran ist die Kernkraft, in der die gegen\u00fcber den chemischen Kr\u00e4ften millionenfach st\u00e4rkere Kraft der Kernbindungen genutzt wird.<\/p>\n<p>\u201eEnergiewende &#8211; vom Regen in die Traufe\u201c lautete der Titel des abschlie\u00dfenden Vortrags von Prof. Alt. Er erinnerte seine Zuh\u00f6rer daran, da\u00df ein Leben ohne Elektrizit\u00e4t in einer modernen Welt nicht mehr m\u00f6glich ist. Nach dem verheerenden Tsunami in Japan habe es Probleme in den Kernkraftwerken von Fukushima gegeben, die aber im Gegensatz zu dem Tsunami keine Menschenleben gefordert h\u00e4tten. Trotzdem sei in Deutschland die Entscheidung gefallen, aus der Kernkraft auszusteigen.<\/p>\n<p>Er widerlegte dann einige der Mythen \u00fcber die Kernkraft aus den Massenmedien. So werde behauptet, die Kernkraft werde vom Staat massiv subventioniert, aber die heutigen \u201eerneuerbaren Energien\u201c erhalten jedes Jahr mehr als das 20fache der Subventionen, die die Kernkraft auf ihrem H\u00f6hepunkt erhielt, was schon vor \u00fcber 20 Jahren eingestellt worden sei. Es werde behauptet, da\u00df Sonne und Wind einen n\u00fctzlichen Beitrag zum Energiemix darstellen, aber Deutschland bezahlt an besonders windigen oder sonnigen Tagen immer wieder Millionen, damit andere L\u00e4nder uns den \u00fcbersch\u00fcssigen Strom abnehmen, w\u00e4hrend in den meisten F\u00e4llen Wind und Sonne viel weniger liefern, als ben\u00f6tigt werde. Und es werde behauptet, da\u00df die Reduzierung der CO2-Emission in Deutschland einen wichtigen Einflu\u00df auf das Weltklima habe, obwohl Deutschlands Anteil an der weltweiten CO2-Emission sehr gering ist.<\/p>\n<p>Deutschland habe einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Kernkraft geleistet, angefangen mit der Entdeckung der Kernspaltung durch Lise Meitner und Otto Hahn, und lange Zeit habe Deutschland mindestens acht der zehn leistungsf\u00e4higsten Kernkraftwerke der Welt gestellt. Nun habe Deutschland beschlossen, bis 2022 alle seine Kernkraftwerke stillzulegen. Die Folgen dieser Politik haben die Stromkosten f\u00fcr Haushalte und Industrie gegen\u00fcber dem Jahr 2000 verdreifacht. Nach einem humorvollen \u00dcberblick \u00fcber die zahlreichen absurden Folgen der deutschen Energiepolitik schlo\u00df Alt seinen Vortrag mit der Feststellung, da\u00df diese Entscheidung, die von einer demokratischen Mehrheit getragen werde, nur durch eine gro\u00dfangelegte Informationskampagne r\u00fcckg\u00e4ngig gemacht werden k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Gru\u00dfbotschaften und Resolutionen<\/p>\n<p>Jason Ross verlas dann noch zwei Gru\u00dfbotschaften an die Konferenz. Der fr\u00fchere franz\u00f6sische Astronaut Michel Tognini verwies auf die Zusammenarbeit in der Internationalen Raumstation ISS als Beweis, \u201eda\u00df Wissenschaft nicht einem einzelnen Land, sondern allen Erdlingen geh\u00f6rt. Sie erm\u00f6glicht es, eine bessere Welt f\u00fcr alle Menschen auf der Erde zu schaffen.\u201c Dr. Kelvin Kemm, der Vorstandsvorsitzende von Nuclear Afrika in Pretoria\/S\u00fcdafrika erinnerte an die Entdeckung des Kaps der Guten Hoffnung und des Seewegs nach Ostasien durch Diaz und Vasco da Gama. Heute w\u00fcrden enorme Handelswerte in und aus s\u00fcdafrikanischen H\u00e4fen bewegt, Afrika mache einen gro\u00dfen Sprung nach vorne. \u201eDie Welt verabschiedet sich von der automatischen Annahme der Vorherrschaft des traditionellen Gesch\u00e4ftsgeschmacks der Ersten Welt. Die alten Seidenstra\u00dfen und Seewege sind in Betrieb &#8211; aber in neuen, modernen Kleidern.\u201c<\/p>\n<p>Die erste Frage der abschlie\u00dfenden Diskussion bezog sich auf ein Thema, das Hussein Askary in seinem Vortrag am Vortag angesprochen hatte: die von den Medien verbreitete Behauptung, China betreibe eine gro\u00dfangelegte \u201eLandnahme\u201c in Afrika. Dr. Demissie wies diese Behauptung zur\u00fcck und berichtete \u00fcber wissenschaftliche Untersuchungen, die genau das Gegenteil zeigen: China baut dort \u201eDemonstrationsfarmen\u201c auf, um dort f\u00fcr Afrika geeignetes Saatgut und andere moderne Landwirtschaftsmethoden zu entwickeln. Die eigentliche Landnahme werde von europ\u00e4ischen Unternehmen betrieben, die gro\u00dfe Landstriche aufkaufen, um dort Biotreibstoffe f\u00fcr Europa zu produzieren.<\/p>\n<p>Weitere Fragen betrafen die Kosten der Entsorgung von Nuklearabf\u00e4llen und neue Einsatzfelder f\u00fcr Wissenschaft und Technik sowie die Schlu\u00dffolgerungen, die man aus einem Bild der Erde bei Nacht ziehen kann, wo gro\u00dfe Teile Afrikas ganz dunkel sind, im Gegensatz zu Europa. Das zeige vor allem einen Mangel an Elektrizit\u00e4t &#8211; in Schwarzafrika steht im Schnitt nur eine Leistung von 45 Watt pro Kopf zur Verf\u00fcgung, in der Demokratischen Republik Kongo sogar nur 20 Watt. Dies k\u00f6nne sich \u00e4ndern durch den Bau des Gro\u00dfen Inga-Staudammkomplexes, der nach seiner Fertigstellung eine Leistung von 40 GW haben soll &#8211; genug, um 100 Millionen Menschen ein mittleres Entwicklungsniveau zu erm\u00f6glichen. Aber die Weltbank habe ihre Beteiligung an diesem Projekt, das Teil der Entwicklungsperspektive der Afrikanischen Union f\u00fcr 2063 ist, 2016 &#8211; angeblich aus Umweltschutzgr\u00fcnden &#8211; gek\u00fcndigt.<\/p>\n<p>Zum Abschlu\u00df der Konferenz beschlossen die Teilnehmer die beiden schon erw\u00e4hnten Resolutionen zur Armutsbek\u00e4mpfung und zum Jemen, bevor Helga Zepp-LaRouche sie mit der Aufforderung entlie\u00df, \u201egl\u00fccklich zu sein. Denn wahre Gl\u00fcckseligkeit ist ein Ma\u00df des Erfolges!\u201c<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Konferenz-Resolutionen Europa mu\u00df 120 Millionen Menschen aus der Armut befreien &#8211; bis 2020! Auf unserer Konferenz &#8218;Den Traum der Menschheit verwirklichen!&#8216; haben wir \u00fcber die unglaubliche Transformation der Welt gesprochen, die durch die chinesische Initiative der Neuen Seidenstra\u00dfe in Gang gesetzt wurde. 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