{"id":43352,"date":"2017-11-30T12:22:18","date_gmt":"2017-11-30T11:22:18","guid":{"rendered":"http:\/\/newparadigm.schillerinstitute.com\/?p=43352\/"},"modified":"2017-11-30T12:22:18","modified_gmt":"2017-11-30T11:22:18","slug":"deutscher-mittelstand-will-exporte-nach-rusland-und-china-verstarken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2017\/11\/30\/deutscher-mittelstand-will-exporte-nach-rusland-und-china-verstarken\/","title":{"rendered":"Deutscher Mittelstand will Exporte nach Ru\u00dfland und China verst\u00e4rken"},"content":{"rendered":"<p>21. November 2017 \u2022 Als klare Botschaft an die n\u00e4chste Regierung in Berlin ergreift der deutsche Mittelstand Schritte, um die unverzichtbaren Exportm\u00e4rkte in Ru\u00dfland und China zu sichern. In einer feierlichen Zeremonie an der russischen Botschaft in Berlin unterzeichneten am 16.11. der Vorsitzende des Bundesverbands Mittelst\u00e4ndische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven, und der Gouverneur des Distrikts Kaliningrad, Anton Alichanow, ein Kooperationsabkommen, das u.a. mehr Direktinvestitionen deutscher Unternehmen in der russischen Enklave vorsieht. Der deutsche Verband wird ein B\u00fcro in Kaliningrad einrichten, das zweite in Ru\u00dfland nach dem bereits existierenden in Moskau. Man wolle in Zeiten politischer Spannungen eine Br\u00fccke nach Ru\u00dfland bauen, sagte Ohoven den 300 anwesenden Unternehmern. \u201eIch bin \u00fcberzeugt, die deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen werden nach \u00dcberwindung der Sanktionen vor einem neuen Aufschwung stehen. Unser Abkommen mit Kaliningrad ist ein erster Schritt dahin.\u201c<\/p>\n<p>Was China betrifft, so hat, trotz der unkonstruktiven Haltung der letzten Bundesregierung und der EU zur Neuen Seidenstra\u00dfe das enorme Wachstum in China ma\u00dfgeblich dazu beigetragen, da\u00df 2016 zum besten Jahr der vergangenen f\u00fcnf Jahre f\u00fcr den deutschen Mittelstand wurde. Seine Exporte stiegen um 3,9%, der Nettogewinn sogar um 7,3%. 2016 l\u00f6ste China die USA als wichtigsten Handelspartner Deutschlands ab. Die staatliche deutsche Au\u00dfenhandelsgesellschaft Germany Trade &#038; Invest (GTAI ) ermutigt , offenbar, nachdem immer mehr diesbez\u00fcgliche Anfragen kommen, Mittelst\u00e4ndler, sich in China noch aktiver zu engagieren, besonders in den neuen \u201eIndustrie-Clusterregionen\u201c, die Chinas Regierung aufbaut. Dazu geh\u00f6ren, wie die Vertreterin der GTAI in Shanghai, Corinne Abele, in einem Anfang November ver\u00f6ffentlichten Papier schreibt, die drei Wirtschaftsregionen Bohai-Region, Jangtse- und Perlflu\u00dfdelta. Dort wird die H\u00e4lfte des chinesischen BIP erzeugt, und 60% der im Jangtse-Delta bei Shanghai ans\u00e4ssigen deutschen Firmen sind im Sektor Maschinenbau, Kfz und Chemie t\u00e4tig. Sie verweist auch auf Zukunftschancen in Chengdu und Chongqing.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>21. November 2017 \u2022 Als klare Botschaft an die n\u00e4chste Regierung in Berlin ergreift der deutsche Mittelstand Schritte, um die unverzichtbaren Exportm\u00e4rkte in Ru\u00dfland und China zu sichern. 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