{"id":25698,"date":"2015-05-04T11:32:45","date_gmt":"2015-05-04T09:32:45","guid":{"rendered":"http:\/\/newparadigm.schillerinstitute.com\/?p=25698"},"modified":"2015-05-04T11:45:42","modified_gmt":"2015-05-04T09:45:42","slug":"das-allerwichtigste-ist-die-beschaftigung-mit-der-menschlichen-kreativitat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schillerinstitute.com\/de\/blog\/2015\/05\/04\/das-allerwichtigste-ist-die-beschaftigung-mit-der-menschlichen-kreativitat\/","title":{"rendered":"Das allerwichtigste ist die Besch\u00e4ftigung mit der menschlichen Kreativit\u00e4t"},"content":{"rendered":"<p>Von Helga Zepp-LaRouche<\/p>\n<p><i>Die Vorsitzende des Schiller-Instituts hielt <\/i><i>vor dem Kultur- und Businessforum \u201eOst-West-Dialog\u201c in Baden-Baden am 24. April<\/i><i> die folgende <\/i><i>Rede.<\/i><\/p>\n<p>Auch wenn das vielleicht nicht so offensichtlich ist: Wir haben es strategisch mit zwei vollkommen unterschiedlichen Systemen zu tun.<\/p>\n<p>Das eine System basiert auf geopolitischer Expansion, auf Monetarismus, auf Profitmaximierung einiger weniger. Wenn dieses System sich durchsetzen sollte, dann kann das zur Ausl\u00f6schung der menschlichen Gattung f\u00fchren.<\/p>\n<p>Zum Gl\u00fcck gibt es ein v\u00f6llig anderes System, von dem Sie sicher einiges wissen, aber Sie kennen vielleicht nicht die volle Dimension: da\u00df n\u00e4mlich seit dem letzten Juli ein v\u00f6llig paralleles Wirtschafts- und Finanzsystem am Entstehen ist, das zwar auch nicht ohne Probleme ist, das aber eine ganz andere Orientierung hat. Es basiert auf der Zukunft und auf der Kreativit\u00e4t der Menschen.<\/p>\n<div class=\"one-half\">\n<p>Dieses Bild (<i>Abbildung 1<\/i>) ist vom Fortaleza-Gipfel der BRICS-Staaten in Brasilien letztes Jahr, und Sie sehen an der zweiten Stelle, neben Pr\u00e4sident Putin, Narendra Modi, den Premierminister von Indien. Dieser sagte: Die BRICS sind die erste Allianz in der Geschichte der Menschheit, die nicht auf der Basis der gegenw\u00e4rtigen Kapazit\u00e4ten definiert ist, sondern in Bezug auf das zuk\u00fcnftige Potential all dieser Nationen.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"one-half last\">\n<div id=\"attachment_25596\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/newparadigm.schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/hzl1-BRICS.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-25596\" class=\"wp-image-25596 size-medium\" src=\"http:\/\/newparadigm.schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/hzl1-BRICS-300x169.jpg\" alt=\"hzl1-BRICS\" width=\"300\" height=\"169\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-25596\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 1: Die f\u00fcnf Staats- und Regierungschefs der BRICS-Staaten. (Presse- und Informationsamt des russischen Pr\u00e4sidenten)<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"clearfix\"><\/div>\n<p>Insbesondere durch die Initiativen des chinesischen Pr\u00e4sidenten Xi Jinping sind die Neue Seidenstra\u00dfe und die Maritime Seidenstra\u00dfe des 21. Jahrhunderts der Rahmen eines neuen Wirtschafts- und Finanzsystems, das sich rapide entwickelt.<\/p>\n<p>Dazu geh\u00f6rt vor allem ein neues Finanzsystem. Das besteht aus der AIIB, der New Development Bank, der Bank der Shanghai Cooperation Organization, der Bank der SAARC-Staaten, dem New Silkroad Development Fund, dem Maritime Silkroad Fund. Diese Banken repr\u00e4sentieren einen fundamentalen Bruch mit der Kasinowirtschaft der Wall Street und der City of London, denn diese Banken sind ausschlie\u00dflich auf die Entwicklung der Realwirtschaft, der Infrastruktur und des Gemeinwohls ihrer Staaten orientiert.<\/p>\n<p>Xi Jinping hat wiederholt betont: Diese neue Finanzarchitektur ist keine chinesische imperiale Konkurrenz zur amerikanischen imperialen Struktur, sondern sie ist ein inklusives Konzept, bei dem alle Nationen mitmachen sollen &#8211; Amerika, die Europ\u00e4er. Das ist eine \u201eWin-Win-Idee\u201c, zum gegenseitigen Vorteil von allen, die sich beteiligen.<\/p>\n<p>Ich behaupte, da\u00df unsere zuk\u00fcnftige Existenz als menschliche Gattung davon abh\u00e4ngen wird, ob es uns gelingen wird, Amerika und Europa zu gewinnen, mit diesen BRICS-Staaten zu kooperieren.<\/p>\n<p>Nun bef\u00fcrchten manche Menschen in Ru\u00dfland, da\u00df China zuviel Einflu\u00df in dieser Entwicklung hat, weil es nat\u00fcrlich eine gro\u00dfartige wirtschaftliche Entwicklung in den letzten 30 Jahren hingelegt hat. Aber ich m\u00f6chte ganz kurz aufzeigen, da\u00df auch Ru\u00dflands ideenm\u00e4\u00dfiger Anteil am Zustandekommen dieses neuen Modells beachtlich ist.<\/p>\n<div class=\"one-half\">\n<p>Dies (<i>Abbildung 2<\/i>) ist ein Plan f\u00fcr die Eurasische Landbr\u00fccke, den wir &#8211; das Schiller-Institut &#8211; 1991 vorgeschlagen haben, als die Sowjetunion sich aufgel\u00f6st hat. Das war gedacht als Friedensordnung f\u00fcr das 21. Jahrhundert, indem man Infrastrukturkorridore von Europa nach Asien baut.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"one-half last\">\n<div id=\"attachment_25605\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/newparadigm.schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/hzl2-elb.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-25605\" class=\"wp-image-25605 size-medium\" src=\"http:\/\/newparadigm.schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/hzl2-elb-300x184.jpg\" alt=\"hzl2-elb\" width=\"300\" height=\"184\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-25605\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 2: Der Vorschlag der Eurasischen Landbr\u00fccke von 1991 (EIR)<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"clearfix\"><\/div>\n<p>Bekannterma\u00dfen wurde das nicht verwirklicht, weil damals Margaret Thatcher und Bush senior Ru\u00dfland von einer Supermacht in ein Rohstoffe produzierendes Land reduzieren wollten, indem die Schocktherapie angewandt wurde.<\/p>\n<div class=\"one-half\">\n<p>Aber Herr Lyndon LaRouche &#8211; meine Ehemann &#8211; und ich waren oftmals in Ru\u00dfland und haben diese Ideen pr\u00e4sentiert. Dies (<i>Abbildung 3<\/i>) war ein Forum 1996 mit dem ehemaligen sowjetischen Premierminister Walentin Pawlow sowie den \u00d6konomen und Akademiemitgliedern Gennadij Ossipow und Leonid Abalkin.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"one-half last\">\n<div id=\"attachment_25614\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/newparadigm.schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/hzl3-moskau1996.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-25614\" class=\"wp-image-25614 size-medium\" src=\"http:\/\/newparadigm.schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/hzl3-moskau1996-300x179.jpg\" alt=\"hzl3-moskau1996\" width=\"300\" height=\"179\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-25614\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 3: Forum in Ru\u00dfland mit Lyndon LaRouche im April 1996. (EIR)<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"clearfix\"><\/div>\n<div class=\"one-half\">\n<p>Dies ist ein Bericht \u00fcber die Eurasische Landbr\u00fccke, der von dem Akademiemitglied Wladimir Miasnikow geschrieben wurde &#8211; 1997 war das -, und russische Wissenschaftler haben dieses Konzept bereits 1997 diskutiert.<\/p>\n<p>Dies (<i>Abbildung 4<\/i>) war eine Konferenz 2001 zu Ehren von Pobisk Kusnezow, und da ging es darum, warum die Ideen von Wladimir Wernadskij die zuk\u00fcnftige eurasische Ordnung beherrschen m\u00fcssen.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"one-half last\">\n<div id=\"attachment_25623\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/newparadigm.schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/hzl4-moskau2001.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-25623\" class=\"wp-image-25623 size-medium\" src=\"http:\/\/newparadigm.schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/hzl4-moskau2001-300x218.jpg\" alt=\"hzl4-moskau2001\" width=\"300\" height=\"218\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-25623\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 4: Konferenz mit Lyndon LaRouche in Moskau zu Ehren des verstorbenen Akademiemitglieds Pobisk Kusnezow 2001<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"clearfix\"><\/div>\n<div class=\"one-half\">\n<p>Das ist (<i>Abbildung 5<\/i>) Alexander Granberg, Akademiemitglied und Vater der Beringstra\u00dfen-Verbindung &#8211; das ist die Idee, die Eurasische Landbr\u00fccke durch einen Tunnel durch die Beringstra\u00dfe mit Alaska zu verbinden. Das ist wichtig zur Erschlie\u00dfung des Fernen Ostens Ru\u00dflands, wo die gr\u00f6\u00dften Rohstoffvorkommen der Welt unerschlossen unter Permafrost liegen, und es ist notwendig, Bedingungen zu schaffen, damit die Menschen, die dort arbeiten, dort auch wohnen k\u00f6nnen.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"one-half last\">\n<div id=\"attachment_25632\" style=\"width: 211px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/newparadigm.schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/hzl5-Granberg.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-25632\" class=\"wp-image-25632 size-medium\" src=\"http:\/\/newparadigm.schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/hzl5-Granberg-201x300.jpg\" alt=\"hzl5-Granberg\" width=\"201\" height=\"300\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-25632\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 5: Alexander Granberg, Akademiemitglied und Initiator des geplanten Beringstra\u00dfen-Tunnels.<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"clearfix\"><\/div>\n<div class=\"one-half\">\n<p>Deshalb ist z.B. eine solche arktische Stadt &#8211; Umka &#8211; als Modell geplant (<i>Abbildung 6<\/i>), und das ist dann auch eine Stufe f\u00fcr die Erschlie\u00dfung des Weltraums. Denn diese \u00fcberdachten St\u00e4dte in Sibirien k\u00f6nnen das Modell sein f\u00fcr \u00fcberdachte St\u00e4dte auf dem Mond oder sp\u00e4ter auch auf anderen Himmelsk\u00f6rpern.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"one-half last\">\n<div id=\"attachment_25641\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/newparadigm.schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/hzl6-umka.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-25641\" class=\"wp-image-25641 size-medium\" src=\"http:\/\/newparadigm.schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/hzl6-umka-300x161.jpg\" alt=\"hzl6-umka\" width=\"300\" height=\"161\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-25641\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 6: Modell der geplanten Wissenschaftsstadt Umka<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"clearfix\"><\/div>\n<p>Dmitrij Rogosin hat gerade darauf hingewiesen, da\u00df die BRICS-Staaten allesamt Raumfahrtnationen und kosmische Staaten sind, und deshalb wird die Zukunft der Menschheit sehr stark bestimmt sein vom Wissen \u00fcber das Sonnensystem und unsere Galaxis.<\/p>\n<div class=\"one-half\">\n<p>Sie sehen hier (<i>Abbildung 7<\/i>) ein Bild von den W\u00fcsten, die sich weltweit im Augenblick enorm schnell ausbreiten, und zwar von der Atlantikk\u00fcste Afrikas bis nach China, und in Kalifornien und im Westen Amerikas.<\/p>\n<p>Das oligarchische Modell &#8211; das System, das ich am Anfang genannt hatte &#8211; spekuliert darauf, da\u00df das Wasser immer knapper und privatisiert wird, und da\u00df man gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichen Profit machen kann mit knappem Wasser. Die Wall Street hat in den letzten zehn Jahres weltweit alles aufgekauft, was mit Wasser zu tun hat: Seen, Aquifere, Chemikalien, um Wasser zu behandeln, einfach alles.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"one-half last\">\n<div id=\"attachment_25650\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/newparadigm.schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/hzl7-wuesten.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-25650\" class=\"wp-image-25650 size-medium\" src=\"http:\/\/newparadigm.schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/hzl7-wuesten-300x218.jpg\" alt=\"hzl7-wuesten\" width=\"300\" height=\"218\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-25650\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 7: Vom Atlantik \u00fcber Nordafrika, S\u00fcdwest- und Zentralasien bis in die Mongolei zieht sich ein gigantischer W\u00fcsteng\u00fcrtel um die Erde. (LPAC)<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"clearfix\"><\/div>\n<p>China auf der anderen Seite ist das einzige Land, das gro\u00dfangelegte Wassermanagementprogramme durchgef\u00fchrt hat: den Dreischluchtendamm, der jetzt 22,5 GW Wasserkraft erzeugt und vielen Menschen das Leben rettet, und die Umleitung des Wassers vom Quellensystem der Jangtsekiang in den Norden, wo W\u00fcste ist.<\/p>\n<div class=\"one-half\">\n<p>Aber um die knappe Wasserversorgung der Menschen wirklich zu beheben, m\u00fcssen wir uns die Vorkommnisse in der Galaxis und im Sonnensystem nutzbar machen, um mehr Wasser zu erzeugen. Sie sehen hier (<i>Abbildung 8<\/i>) eine Darstellung der 32 Millionen Jahre, in denen unser Sonnensystem sich in einer zyklischen Bewegung gegen\u00fcber der Ebene der Milchstra\u00dfe auf und ab bewegt. Das hat einen enormen Effekt auf die kosmische Strahlung, die zur Wolkenbildung f\u00fchrt und durch Ionisierung der Feuchtigkeit in der Atmosph\u00e4re die ganzen Niederschl\u00e4ge herbeif\u00fchrt. Die Beherrschung des Weltraums wird also zuk\u00fcnftig enorm wichtig sein f\u00fcr die Beherrschung der Probleme auf der Erde.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"one-half last\">\n<div id=\"attachment_25659\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/newparadigm.schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/hzl8-kosmos.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-25659\" class=\"wp-image-25659 size-medium\" src=\"http:\/\/newparadigm.schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/hzl8-kosmos-300x82.jpg\" alt=\"hzl8-kosmos\" width=\"300\" height=\"82\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-25659\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 8: Unser Sonnensystem bewegt sich in einem 32-Millionen-Jahre-Zyklus gegen\u00fcber der Ebene der Galaxis auf und ab. (LPAC)<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"clearfix\"><\/div>\n<p>Tats\u00e4chlich wird die Neue Seidenstra\u00dfe die letzte Phase der Infrastrukturentwicklung auf unserem Planeten abschlie\u00dfen, und die n\u00e4chste Stufe wird die Erschlie\u00dfung des erdnahen Weltraums sein. Und genau wie die alte Seidenstra\u00dfe Wohlfahrt und Kulturaustausch und Technologien zu allen V\u00f6lkern gebracht hat, die sich beteiligt haben, so werden auch die Neue Seidenstra\u00dfe und die Weltlandbr\u00fccke dieselbe wohltuende Wirkung haben f\u00fcr das Zusammenleben der V\u00f6lker.<\/p>\n<div class=\"one-half\">\n<p>Sie sehen hier (<i>Abbildung 9<\/i>) die Projekte, die die Weltlandbr\u00fccke als einheitliche V\u00f6lkergemeinschaft verbinden werden. Und die neue Ordnung, die dann entstehen wird, wird bzw. <i>mu\u00df<\/i> von dem Gedanken von Wladimir Wernadskij bestimmt sein, da\u00df die Noosph\u00e4re, der Teil der geistigen Kr\u00e4fte und T\u00e4tigkeit des Menschen, immer mehr dominiert gegen\u00fcber der reinen Biosph\u00e4re, d.h., da\u00df die menschliche Gattung sich wirklich zur Vernunft entwickelt. Das ist die Voraussetzung daf\u00fcr, da\u00df wir als menschliche Gattung, als kreative Gattung, \u00fcberleben k\u00f6nnen.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"one-half last\">\n<div id=\"attachment_25668\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/newparadigm.schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/hzl9-wlb.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-25668\" class=\"wp-image-25668 size-medium\" src=\"http:\/\/newparadigm.schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/hzl9-wlb-300x241.jpg\" alt=\"hzl9-wlb\" width=\"300\" height=\"241\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-25668\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 9: Projekte der Weltlandbr\u00fccke. (EIR)<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"clearfix\"><\/div>\n<div class=\"one-half\">\n<p>Sie sehen hier (<i>Abbildung 10<\/i>) eine k\u00fcnstlerische Darstellung einer zuk\u00fcnftigen Mondsiedlung. China arbeitet darauf hin, Helium-3 auf dem Mond abzubauen f\u00fcr die zuk\u00fcnftige Kernfusions\u00f6konomie auf der Erde. Wenn wir die Kernfusion erreicht haben, haben wir Energiesicherheit, denn das Helium-3 auf dem Mond reicht f\u00fcr einige zehntausend Jahre, und Rohstoffsicherheit, weil man dann die Rohstoffe durch das Torch-Verfahren in Ionen verwandeln kann, die sich dann zu neuen Rohstoffen zusammensetzen lassen.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"one-half last\">\n<div id=\"attachment_25677\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/newparadigm.schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/hzl10-mond.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-25677\" class=\"wp-image-25677 size-medium\" src=\"http:\/\/newparadigm.schillerinstitute.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/hzl10-mond-300x193.jpg\" alt=\"hzl10-mond\" width=\"300\" height=\"193\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-25677\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 10: K\u00fcnstlerische Darstellung einer zuk\u00fcnftigen Mondsiedlung. (NASA)<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"clearfix\"><\/div>\n<p>Die Besch\u00e4ftigung mit der menschlichen Kreativit\u00e4t ist das allerwichtigste, denn alles wird davon abh\u00e4ngen, ob wir den Sprung schaffen von einer Menschheit, die mehrheitlich noch im oligarchischen Denken gefangen ist &#8211; also bestimmt von Gier, Monetarismus, Habenwollen -, zu einer in ihrer Identit\u00e4t verwandelten kreativen Menschheit.<\/p>\n<p>Die Menschen sind die einzigen Wesen, die immer wieder Neues denken k\u00f6nnen, was noch nie gedacht worden ist, und die die Identit\u00e4t der Menschheit im Kosmos neu definieren k\u00f6nnen. Und das ist die Voraussetzung daf\u00fcr, da\u00df wir die gegenw\u00e4rtigen Gefahren \u00fcberwinden k\u00f6nnen. Ich danke Ihnen sehr, wenn Sie sich um diese Frage der Kreativit\u00e4t k\u00fcmmern, denn davon h\u00e4ngt unser aller Leben ab.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"wide-bar\" style=\"background-color: #e6e3e3; background-position: center center; background-repeat: no-repeat; padding-top: 20px; padding-bottom: 20px; margin-bottom: 0px; \">\n<div class=\"four-fifth\">\n<p><em>Ein Bericht vom diesj\u00e4hrigen russisch-deutschen Kultur- und Business-Forum in Baden Baden:<\/em><\/p>\n<h2><strong>Ost-West-Dialog f\u00fcr den Aufbau der gemeinsamen Zukunft!<\/strong><\/h2>\n<p>Von Elke Fimmen<\/p>\n<p>\u201eOst-West-Dialog\u201c &#8211; so lautete das diesj\u00e4hrige Thema des von der Agentur Art-Assemblee organisierten IV. Kultur- und Business-Forums. Zu der hochrangigen Veranstaltung vom 24.-26. April 2015 in Baden-Baden waren Politiker, Unternehmer, Experten, Wissenschaftler, K\u00fcnstler und Vertreter der Zivilgesellschaft eingeladen, darunter Helga Zepp-LaRouche, die Vorsitzende des Schiller-Instituts. Ihre prominenten Redebeitr\u00e4ge, in denen sie eindringlich vor einer strategischen nuklearen Eskalation gegen Ru\u00dfland und einem neuen Faschismus als Folge der Zusammenbruchskrise des transatlantischen westlichen Finanzsystems warnte, stie\u00dfen auf gro\u00dfe Resonanz, weil sie genau das ungeschminkt aussprach, was viele Teilnehmer dachten. Aber vor allem ihre Darstellung der neuen BRICS-Entwicklungsallianz als konstruktiver Ausweg aus der Krise f\u00fcr Europa und die USA setzte einen klaren Bezugrahmen f\u00fcr die Zukunft, eine optimistische Vision, die in Europa bislang \u00fcberhaupt noch nicht in ihrem vollen strategischen Potential als existierender L\u00f6sungsweg verstanden wird.<\/p>\n<p>Die Veranstaltung wurde von der russischen Regierung, der Bundesversammlung der Russischen F\u00f6deration, deutschen und russischen Industrie- und Unternehmerverb\u00e4nden und IHKs sowie<\/p>\n<p>der interparlamentarischen Versammlung der GUS-Staaten und weiteren Institutionen unterst\u00fctzt. W\u00e4hrend bei fr\u00fcheren Konferenzen vor allem die deutsch-russischen Beziehungen im Vordergrund standen, war diesmal der Blick geweitet auf die eurasische Perspektive. Dar\u00fcber hinaus hat Ru\u00dfland im April den Vorsitz der BRICS-Nationen \u00fcbernommen und richtet den BRICS-Gipfel in Ufa im Juli aus.<\/p>\n<p>Mit Prof. Shi Ze, Direktor f\u00fcr strategische Energieforschung am Chinesischen Institut f\u00fcr Internationale Studien (CIIS) in Beijing, der im vergangenen Oktober bei der Jubil\u00e4umskonferenz des Schiller-Instituts in Frankfurt sprach, nahm erstmals ein prominenter Vertreter der BRICS-Staaten an der Baden-Badener Konferenz teil. Er stellte das Konzept der chinesischen Entwicklungsperspektive \u201eEin G\u00fcrtel, eine Stra\u00dfe\u201c dar. Diese erweitere die bisherige Zusammenarbeit in der Shanghai Cooperation Organisation. Shi Ze betonte, da\u00df die chinesische Regierung diese \u201eNeue Seidenstra\u00dfe\u201c als eine kosmopolitische \u201ewin-win\u201c-Kooperation f\u00fcr alle Staaten anbietet. China verfolge damit keine geopolitischen Interessen und versuche nicht, sich Einflu\u00dfsph\u00e4ren aufzubauen. Es sei eine offene Politik gegenseitiger Kooperation und symbiotischer Beziehungen zum gegenseitigen Nutzen. Das jeweilige politische System der beteiligten Nationen spiele dabei keine Rolle, sondern werde respektiert.<\/p>\n<p>Ru\u00dflands Au\u00dfenminister Lawrow \u00fcbermittelte eine Gru\u00dfbotschaft an die Konferenz, in der er die Bedeutung des Forums als \u201ePlattform zur Diskussion von Themen der Zusammenarbeit in Europa\u201c all derer w\u00fcrdigte, die \u201ean einer Festigung des Vertrauens und der gegenseitigen Verst\u00e4ndigung interessiert\u201c sind. In einer \u201eschwierigeren Weltsituation\u201c seien \u201edie Projekte besonders wichtig, die auf die Erweiterung der gleichberechtigten und vom gegenseitigen Respekt gepr\u00e4gten Partnerschaft gerichtet sind\u201c und zum gegenseitigen Vorteil das gemeinsame Wohlergehen bef\u00f6rdern.<\/p>\n<p>Dann formulierte Lawrow erneut das russische Angebot an Deutschland und Westeuropa, sich an der neuen Platform gesamteurasischer Entwicklung zu beteiligen: \u201eWir sind \u00fcberzeugt, da\u00df, um die Zusammenarbeit auf dem Kontinent auf ein prinzipiell neues Niveau zu verlagern, die Harmonisierung der europ\u00e4ischen und der eurasischen Integrationsprozesse zur Formierung eines einheitlichen humanit\u00e4ren und Wirtschaftsraumes vom Atlantik bis zum Pazifischen Ozean vorangehen soll.\u201c<\/p>\n<p>Dieses Konzept eines Wirtschaftsraumes \u201evon Lissabon nach Wladiwostok\u201c unterstrich auch der Direktor der Abteilung f\u00fcr Europ\u00e4ische Kooperation im russischen Au\u00dfenministerium, Iwan D. Soltanowskij, in seiner Ansprache zur Konferenzer\u00f6ffnung. Er warnte vor einer Freund-Feind-Dynamik, die schlimmer sei als selbst zu Zeiten des Kalten Krieges, als ein sehr viel aktiverer Dialog zwischen Ost und West stattgefunden habe. Die EU habe sich als strategischer Partner Ru\u00dflands durch ihr Verhalten in der Ukrainefrage diskreditiert.<\/p>\n<h3><strong>Ru\u00dflands Ma\u00dfnahmen in der Krise<\/strong><\/h3>\n<p>Ru\u00dfland will mit Deutschland, Frankreich und anderen europ\u00e4ischen Partnern weiter zusammenarbeiten, ist aber fest entschlossen, die eurasische Entwicklung voranzubringen. Das Land setzt, vor allem seit Beginn der illegitimen Sanktionen, in diesem Kontext auch auf die Mobilisierung und Entwicklung seiner eigenen Wirtschaftsressourcen. Die strategische Bedeutung von Energiewirtschaft und Kooperation wurde u.a. von dem Politologen Witalij W. Naumkin, Direktor des Instituts f\u00fcr Orientalistik an der Russischen Akademie der Wissenschaften, dargestellt.<\/p>\n<p>Aleksandr V. Murytschew, Vizepr\u00e4sident der Russischen Unternehmer- und Industriellen-Union, der auch den Koordinierungsrat des Finanz- und Bankenverbandes der Mitgliedstaaten der Shanghaier Organisation f\u00fcr Zusammenarbeit (SCO) leitet, ging zun\u00e4chst auf die Fortschritte im Zahlungsverkehr der Eurasischen Union ein und schilderte dann die gegenw\u00e4rtige Lage der Wirtschaft in Ru\u00dfland. Die unmittelbar durch die Sanktionen entstandenen Engp\u00e4sse bei Nahrungs- und Arzneimitteln seien mittlerweile \u00fcberwunden. Nun st\u00fcnden vor allem die Ankurbelung der Industrieproduktion und die Mobilmachung intellektueller und materieller Ressourcen im Vordergrund. Bereiche wie Atomenergie und Weltraumfahrt w\u00fcrden vorangetrieben, ebenso wie die Infrastruktur, der zu Sowjetzeiten bedeutende Werkzeug- und Schwermaschinenbau, Schiffsbau und die Verarbeitung landwirtschaftlicher Erzeugnisse. Ru\u00dfland befinde sich auf einem Weg der wirtschaftlichen Transformation und Strukturver\u00e4nderung, und seiner Prognose nach werde 2016 die Talsohle durchschritten sein. Gold- und Devisenreserven seien in ausreichender Menge vorhanden und auch die Verf\u00fcgbarkeit von Industriekrediten bessere sich, obwohl die immer noch hohen Zinsen der Zentralbank weiterhin ein Problem darstellten.<\/p>\n<p>Andere Sprecher gingen auf verschiedene Initiativen der russischen Regierung ein, um besonders im Bereich Bau und Energie das Finanzwesen dem Bedarf der Realwirtschaft anzupassen, sowie f\u00fcr den Schutz der Bev\u00f6lkerung vor dubiosen Finanzpraktiken zu sorgen.<\/p>\n<h3><strong>Sanktionen treffen Deutschland<\/strong><\/h3>\n<p>Nat\u00fcrlich sind dabei die deutsche Wirtschaft und vor allem der Mittelstand weiterhin sehr gefragt, und den \u00fcber Jahrzehnten entwickelten deutsch-russischen Beziehungen kommt gerade jetzt in Zeiten von Sanktionen und einer Versch\u00e4rfung der strategischen Krise eine besonders wichtige Rolle zu. Diese Zusammenarbeit mu\u00df dringend gest\u00e4rkt werden, denn es l\u00e4\u00dft sich nicht l\u00e4nger vertuschen, da\u00df die westliche Konfrontationspolitik gegen Ru\u00dfland und die Sanktionen eine verheerende Wirkung haben &#8211; und zwar vor allem f\u00fcr die europ\u00e4ische und deutsche Wirtschaft! Die Tatsache, da\u00df Deutschlands Exporte nach Ru\u00dfland in den ersten zwei Monaten dieses Jahres aufgrund der Sanktionen um 35% eingebrochen sind, w\u00e4hrend gleichzeitig die USA ihre Exporte im selben Zeitraum um 20% steigern konnten, wie Prof. Klaus Mangold, Honorarkonsul der Russischen F\u00f6deration in Baden-W\u00fcrttemberg und langj\u00e4hriger Vorsitzender des Ostausschusses der Deutschen Wirtschaft, in seiner Konferenzrede ausf\u00fchrte, zeigt am pr\u00e4gnantesten, wie selbstm\u00f6rderisch es f\u00fcr Deutschland und Europa ist, dem EU- und US-Kurs geopolitischer Konfrontation gegen Ru\u00dfland weiter zu folgen. Mangold verurteilte die Sanktionen und die Einstellung offizieller Gespr\u00e4chskan\u00e4le zwischen Europa und Ru\u00dfland ebenso wie die neuen Provokationen der EU-Kommission gegen Gazprom. Dringend sei ein offizieller Dialog zwischen der EU und der Eurasischen Wirtschaftsunion erforderlich, auch wenn sich einige in der EU, wie die baltischen Staaten und Polen, dem widersetzen. Er forderte die Fortsetzung und Erweiterung der strategischen Partnerschaft zwischen Deutschland und Ru\u00dfland.<\/p>\n<h3><strong>Gef\u00e4hrlichkeit der Lage wurde deutlich<\/strong><\/h3>\n<p>Da\u00df wirklich Eile und vor allem politischer Mut, das Ruder herumzurei\u00dfen, geboten ist, wurde vor allem deutschen Industrievertretern und Unternehmern bei diesem Forum sehr deutlich. F\u00fcr sie war es extrem wichtig, hautnah zu erfahren, wie strategisch bedrohlich die Entwicklungen in der Ukraine und die NATO-Ostausweitung in Ru\u00dfland wahrgenommen werden, statt weiter auf die Propaganda der angeblich objektiven deutschen Medien hereinzufallen. So berichtete der fr\u00fchere ukrainische Ministerpr\u00e4sident Asarow bei einem privat organisierten Business-Fr\u00fchst\u00fcck per Video \u00fcber die zunehmende Gesetzlosigkeit in der Ukraine, \u00fcber die man hierzulande praktisch nichts erf\u00e4hrt, w\u00e4hrend die Forderung nach der Freilassung von Julia Timoschenko damals die Schlagzeilen und Fernsehnachrichten beherrschte. Politiker und Journalisten w\u00fcrden in Serie umgebracht, es gebe willk\u00fcrliche Enteignungen von Unternehmern, einen immer st\u00e4rkeren Einflu\u00df von Nazis in der Armee und eine dramatische Zerst\u00f6rung der Wirtschaft des Landes seit dem Maidan-Putsch. Dieser Proze\u00df mu\u00df gestoppt werden, bevor ganz Europa destabilisiert wird und ein gro\u00dfer Krieg daraus erw\u00e4chst.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Konferenz erinnerte die Vorsitzende des Organisationskomitees des Baden-Badener Forums, Alla G. Gryaznova, Pr\u00e4sidentin der Finanzuniversit\u00e4t der Russischen F\u00f6deration, mehrfach in bewegender Weise an die Katastrophe des Zweiten Weltkrieges, dessen Ende sich am 8. Mai 2015 zum 70. Male j\u00e4hrt. Sie selbst hatte den Krieg miterlebt. Krieg sei das allerschrecklichste und m\u00fcsse unbedingt durch Dialog und Kooperation verhindert werden, sagte sie. Frau Gryaznova unterst\u00fctzte Helga Zepp-LaRouches Warnungen vor einem neuen Faschismus und der Gefahr des Weltkrieges und dankte ihr zugleich f\u00fcr die grunds\u00e4tzlich positive Herangehensweise, da\u00df die Probleme unseres zerbrechlichen Planeten zum Wohle der Menschheit durch Kreativit\u00e4t und guten Willen gel\u00f6st werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Auch eine Fotoausstellung \u201eSchriftsteller im Krieg\u201c aus dem Archiv der <i>Literaturnaja Gazeta<\/i> (der von Puschkin 1830 mitgegr\u00fcndeten \u00e4ltesten periodischen Zeitschrift Ru\u00dflands) in den Konferenzr\u00e4umen spannte den Bogen zwischen damals und heute. Eine weitere Ausstellung zum 70. Jahrestag des Endes des 2. Weltkrieges, die europaweit mit Unterst\u00fctzung von Art-Assemblee gezeigt werden wird, ist dem Denker, Dichter und Maler Alexander Sinowjew gewidmet, einem B\u00fcrger Ru\u00dflands und Deutschlands. Seine Frau, die Philosophin Olga Sinowjewa, Leiterin des Internationalen MSU Sinowjew Zentrum an der Staatlichen Lomonossow-Universit\u00e4t in Moskau, sprach ebenfalls bei der Konferenz und ihre j\u00fcngste Tochter und ausgezeichnete Pianistin Xenia wirkte beim abendlichen Festkonzert mit. Polina Sinowjewa, ihre Schwester, schuf das Libretto und das B\u00fchnenbild des Balletts \u201eDer Schrei\u201c, das am 15. Mai 2014 im umk\u00e4mpften Odessa aufgef\u00fchrt wurde.<\/p>\n<p>Die Bedeutung der Kultur als Manifestation der Menschlichkeit statt Zerst\u00f6rung und H\u00e4\u00dflichkeit stand bei der Konferenz ganz oben auf der Tagesordnung. Stellvertretend f\u00fcr das sehr vielf\u00e4ltige Programm soll hier nur das Prague Festival Orchestra unter Leitung von Igor Rasumowski und die hervorragenden jungen Operns\u00e4nger Sergej Murawjew (Tenor), Swjatoslaw Grabowski (Ba\u00df) und die Sopranistin Anna Zolotova genannt werden, denn es ist unm\u00f6glich, hier alle mitwirkenden K\u00fcnstler, darunter bekannte russische Theaterschaupieler, Regisseure und Dichter, zu w\u00fcrdigen.<\/p>\n<p>Beim Konzert im Kurhaus und im Rahmen der Konferenz traten auch Kinderch\u00f6re auf, wie das Kindervolkskunstensemble Guselki. Es wurde 2006 gegr\u00fcndet und besteht aus Sch\u00fclern im Alter von 7-15 Jahren.<\/p>\n<p>Mit der Notwendigkeit, durch Kultur, Bildung, Fortschritte in der Medizin und karitative Aktivit\u00e4ten das menschliche Potential in den Mittelpunkt der Schaffung einer humanistischen Gesellschaft zu stellen, besch\u00e4ftigte sich auch die letzte Podiumsdiskussion der Konferenz unter dem Titel: Investition in die Zukunft. Helga Zepp-LaRouche zeigte mit ihrer Rede \u00fcber die BRICS-Initiativen und die Rolle Ru\u00dflands, wie diese Zukunft aussehen kann. Sie unterstrich die menschliche Kreativit\u00e4t als entscheidenden Faktor f\u00fcr die Weiterentwicklung unseres Planeten und unseres Universums und zitierte die Aussage des stellvertretenden russischen Ministerpr\u00e4sidenten Dmitrij Rogosin, die BRICS-Nationen seien allesamt Weltraum-Nationen. Hier liege, so Zepp-LaRouche, der Weg in die Zukunft, um die gro\u00dfen Herausforderungen meistern zu k\u00f6nnen und die Bestimmung der Menschheit zu erf\u00fcllen. (Den Wortlauf ihrer Ausf\u00fchrungen finden Sie in dieser Ausgabe).<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"one-fifth last\">\n<\/div>\n<div class=\"clearfix\"><\/div>\n<\/div>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Helga Zepp-LaRouche Die Vorsitzende des Schiller-Instituts hielt vor dem Kultur- und Businessforum \u201eOst-West-Dialog\u201c in Baden-Baden am 24. April die folgende Rede. Auch wenn das vielleicht nicht so offensichtlich ist: Wir haben es strategisch mit zwei vollkommen unterschiedlichen Systemen zu tun. 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